... die Ressourcen liegen in
verschiedeneneinem Haufen auf dem Tisch ...
Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core
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Betonmöwe -
6. Juni 2014 um 11:47 -
Unerledigt
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Ich mach das auch ziemlich oft mit Baggies, mehrere Ressourcen oder Zeugs in einen Beutel. Den leert man dann auf dem Tisch aus, wenn man was brauch nimmt man sich das raus was man brauch, findet man meist mit einem Handgriff. Am Ende auf einen Schlag wieder alles in die Tüte rein. Spart einfach viel Zeit beim Auf- und Abbau ohne nennenswerten Nachteil.
Was sind denn hier für Leute unterwegs?

Welch eine Vorstellung: die Ressourcen liegen in verschiedenen Haufen auf dem Tisch und jeder kramt darin herum, wenn er was davon braucht.


Ich wende mich voll Grauen ab.

Wenn mir danach ist, sortiere ich die Ressourcen auch in einzelne Holzschalen und erfreu mich daran, aber es spart halt einfach ordentlich Zeit beim Auf- und Abbau ohne wirklichen Nachteil beim spielen da einfach einen Haufen zu haben ☺️ zB bei El Grande ist die Provinz bei uns meist einfach ein Haufen der Caballeros und wer n Caballeros in den Hof bekommt, nimmt sich die halt da raus.
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aber es spart halt einfach ordentlich Zeit
Ein oft erwähnter Punkt, den ich noch nie verstanden habe - spielst du nach „Akkordlohn“ oder was bringen 5-10 min. „gesparte“ Zeit beim Aufbau? Dafür verschwendet man die Zeit während des spielens mit suchen nach dem einem Teil…
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aber es spart halt einfach ordentlich Zeit
Ein oft erwähnter Punkt, den ich noch nie verstanden habe - spielst du nach „Akkordlohn“ oder was bringen 5-10 min. „gesparte“ Zeit beim Aufbau? Dafür verschwendet man die Zeit während des spielens mit suchen nach dem einem Teil…
Hat noch nie jemand groß nach nem Teil suchen müssen, hat man meist mit einem Griff direkt.
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aber es spart halt einfach ordentlich Zeit
Ein oft erwähnter Punkt, den ich noch nie verstanden habe - spielst du nach „Akkordlohn“ oder was bringen 5-10 min. „gesparte“ Zeit beim Aufbau? Dafür verschwendet man die Zeit während des spielens mit suchen nach dem einem Teil…
Also, ich sehe jetzt auch keinen Mehrwert Ressourcen immer sortenrein aufzubewahren. Und ich sehe auch keinen Zeitverlust oder Suchaufwand beim nehmen einer Ressouce bspw in Santa Maria:
Und bin somit im Team Wuschel
Edit: insbesondere in Foamcoare oder sonstigen Inlays, die keine gerundeten Böden oder Schrägen zum vereinfachten Herausnehmen der Ressourcen haben, ist das Gefummel je höher desto kleiner die Trays. Aber manch einer steht ja auch Fummeln, *scnr*
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Ein oft erwähnter Punkt, den ich noch nie verstanden habe - spielst du nach „Akkordlohn“ oder was bringen 5-10 min. „gesparte“ Zeit beim Aufbau? Dafür verschwendet man die Zeit während des spielens mit suchen nach dem einem Teil…
Hat noch nie jemand groß nach nem Teil suchen müssen, hat man meist mit einem Griff direkt.
kommt vielleicht aufs Alter an... ich bekomme heute meine Gleitsichtbrille, evtl. fällt es mir dann schwerer

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Also ich würde mich bei so einem unsortierten Haufen unwohl fühlen beim Spielen...
Was gerade noch erträglich ist sind gleiche ressourcen unterschiedlicher Wertigkeit zusammen aufzubewahren. -
Da fällt mir spontan der Satz ein: Wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen.

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Also ich würde mich bei so einem unsortierten Haufen unwohl fühlen beim Spielen...
Was gerade noch erträglich ist sind gleiche ressourcen unterschiedlicher Wertigkeit zusammen aufzubewahren.Mir gefällt es auch besser wenn's sortiert in Holzschalen ist, keine Frage, manchmal, wenn ich Lust dazu hab, mach ich mir auch die Mühe und in manchen Spielen hab ich die Ressourcen auch in einzelnen Baggies gelagert (Architects of the West Kingdom und Scythe zB), aber bei manchen Spielen ist es mir einfach den Aufwand nicht wert (El Grande, Irish Gauge, Iberian Gauge).
Ich glaube aber Ressourcen in verschiedenen Wertigkeiten würde ich seitens auseinander sortieren, wenn ich jede Münze-Stückelung bei Scythe einzeln aufbewahren würde sortiere ich ja morgen noch 😬
So, jetzt zurück zu Inserts, auch wenn ich selbst kein so großer Fan von Inserts bin, erfreue ich mich immer wieder an euren Kreationen : )
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Ich glaube aber Ressourcen in verschiedenen Wertigkeiten würde ich seitens auseinander sortieren, wenn ich jede Münze-Stückelung bei Scythe einzeln aufbewahren würde sortiere ich ja morgen noch 😬
Wer hier meine Inserts angeschaut hat weiß, dass ich da eine ganz klare Meinung habe, die beiden Optionen (sortieren <-> zusammenwerfen) Raum gibt. Es kommt eben drauf an! Schließlich stellt sich die Frage jedesmal aufs Neue, wenn Ressourcen, Geld o.a. in Trays zu verteilen sind. Das kann man natürlich auch fürs Spiel ohne Insert übertragen, wenn die Teile so auf den Spieltisch gegeben werden.
Ich zitiere mich selbst aus meinem Wiki-Beitrag:
Unterteilung von Trays (Fächer für Geldeinheiten, Ressourcen unterschiedlichen Typs, ...) ist teilweise ebenso Geschmackssache. Würfel unterschiedlicher Farbe oder Münzen unterschiedlicher Werte kann man auch leicht aus einem unsortierten Pool entnehmen. Schließlich wollen wir uns mit dem Insert ja schneller und effektiv dem eigentlich Spiel zuwenden, dem steht zusätzliches Sortieren im Spiel und am Ende beim Einräumen teils entgegen.
Die Granularität der Aufteilung einzelner Trays bzw. Fächer ist also subjektiv, das soll jeder machen, wie es ihm geeignet erscheint.
Gut unterscheidbare Dinge werfe ich somit auch gerne zusammen, was soll die Sortiererei? Zeigt mein nächstes Insert (stelle ich hier nachher vor) übrigens einmal mehr.
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Galaxy Trucker (2007) + Die Große Erweiterung (2008)
Heute darf wieder ein moderner Klassiker aus der Sammlung glänzen. Inzwischen hat es mehr Erweiterungen, Neuauflagen und Big Box zu diesem Titel gegeben, auch wenn mich das Interesse an weiteren Zusätzen nach der ersten Erweiterung verlassen hat. Zumindest konzeptionell lässt sich Einiges des hier Gezeigten sicher auf diese übertragen, wenn man dort Hand anlegen und selber basteln möchte.
Da alle Spieler gleichzeitig Schiffsteile aus dem Vorrat ziehen und an ihren Raumschiffen bauen, wollte ich hierfür ein möglichst großes Tray bauen, wir wollen die Teile ja nicht auf den Tisch schütten müssen.
Vom Schachtelquerschnitt als Maß hab ich Abstand genommen - es galt ja noch mehr unterzubringen. Und so hab ich zwei gleichgroße quadratische Trays gebaut. Genügt eines zur Lagerung der Teile im Karton kann man - wenn man dies möchte - das zweite mit im Spiel verwenden und den Vorrat auf beide Trays verteilen. Bis dahin dient das leere zweite Tray zur Sammlung kleinerer Baueinheiten im Karton.Einerseits hat man so die Möglichkeit, die Teile auf einer noch größeren Fläche als dem Schachtelgrundriss anzubieten, andererseits nimmt das Tray an sich im Karton nicht viel Platz in Anspruch. So ähnlich habe ich es schon mit dem großen Karten-Tray bei Terraforming Mars gehalten, das im Spiel gute Dienste leistet, auch wenn dort im Karton nicht die Karten lagern.
Die kosmischen Kredite (Spielgeld) sind in Wert und Stückzahl recht unterschiedlich. So ist ein nach den Seiten offenes Tray mit genügend Fächern entstanden, das an seinem Kopfende ein Fach für die etwas größeren Darlehensmarken der Erweiterung bietet - die Spielermarken passen dort auch noch mit hinein. Das ist wohl die erste "Fischgräte", die ich gebaut habe.

Die übrigen Trays sind klassische Schachteln. Und ja, ich habe nicht unnötig sortiert, Warensteine und Besatzungsmitglieder unterschiedlicher Farben einfach zusammengetan.
Den freien Raum im Sammeltray (und zugleich seitliche Barriere, damit die Geldplättchen nicht verrutschen) füllt ein Tray, in dem man z.B. die Schiffsteile der Erweiterung separieren kann, falls das gewünscht ist. Ansonsten bleibt es einfach leer.
Die Spielkarten brauchen keine Trays, sie sollten aber schon nach Typ geordnet sein. In 90-µm-Sleeves werden sie mit Banderolen aus Tonkarton gebündelt. Den hatte ich einst als Rückendeckel für gedruckte Regelhefte mit Ringbindung gekauft, er leistet aber als Material für Karten-Banderolen mehr und mehr beste Dienste.
Hat man so mehrere Stapel Karten unterschiedlicher Höhe, so ist einerseits die Zuordnung von Banderolen und Karten eventuell ein Problem. Auch möchte man dem Stapel leichter ansehen können, was hinter der undurchsichtigen Pappe denn nun für Karten stecken. Klar, das kann man mit einem Stift auf den Karton kritteln, aber wenn man schon so viel bastelt, wird man diese dilettantische Methode nicht anwenden wollen.
So hab ich von jedem Kartentyp eine Rückseite gescannt, diese einmal ausgedruckt und das Blatt einseitig laminiert (einfach ein zweites Blatt Papier mit zum Laminieren mit einlegen). Dann muss man nur noch das Rückenbild der Karte passend ausschneiden und auf die Banderole kleben und schon sieht es gut aus.
Mal schauen, ob ich das noch für einige der bereits verbastelten Spiele nachhole.Unten in den Karton kommt der dicke Stapel der 15 Schiffspläne sowie der Flugplan. In einer Ecke ruhen in zwei Stapeln alle Spielkarten. Daneben passen Warensteine und die beiden Würfel. Klar, dass in den großen Raum oben die Schiffsplättchen kommen.
In der zweiten Lage kommt dann das Sammeltray und die Besatzung. Auf den Würfeln ruht die Sanduhr. Regel obenauf und ... Deckel zu!
Maßangaben zum Nachbau
Galaxy Trucker (2007) + Die Große Erweiterung (2008)
alle Trays aus 3-mm-Material, gesleevte Karten (90 µm)
unten kommen die 15 Schiffspläne hinein
Karten mit Banderolen aus Tonkarton sichern
- separat: I / II / III / Üble Untaten / Krasse Strecken / Türkise Aliens + Regelkarte für FlugplanWarenwürfel: 84 x 88, H:9
Besatzung: 74 x 88, H:23
2x Trays für Schiffsplättchen : 220 x 220, H:16
- eines mit den Schiffsplättchen (verdeckt) füllen, das zweite kann mit dafür im Spiel verwendet werden212 x 91, Kartonboden, H:15
- 2 x 6 Fächer (23 x 44) abteilen, offene Seitenflächen
- 1 Fach 50 x 85 für Darlehensmarken und Spielmarken 1...5Energiesteine: 56 x 56, H:13
Schiffe und Grundteile der Spieler: 56 x 65, H:13
Schiffsplättchen der Erweiterung oder leer als Füller (dann umdrehen): 155 x 122, H:13
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Also, ich sehe jetzt auch keinen Mehrwert Ressourcen immer sortenrein aufzubewahren. Und ich sehe auch keinen Zeitverlust oder Suchaufwand beim nehmen einer Ressouce bspw in Santa Maria:
Und bin somit im Team Wuschel
Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
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Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
Wir kommen ja jetzt langsam in Bereiche, wo ich meine Freundschaft zu Dir ernsthaft überdenken muss.

Ich weiß nicht, ob ich mit dieser deiner Einstellung wirklich leben kann, du bist ja unterwegs in die spielerische Anarchie!

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Da hatte ich doch glatt vergessen anzumerken, dass Micknick das Gemopper in seinem eingangs die kleine Diskussion befeuernden Beitrag wohl nicht so bierernst gemeint haben dürfte, aber der grummelnde Erpel legt noch nach


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Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
Wir kommen ja jetzt langsam in Bereiche, wo ich meine Freundschaft zu Dir ernsthaft überdenken muss.

Ich weiß nicht, ob ich mit dieser deiner Einstellung wirklich leben kann, du bist ja unterwegs in die spielerische Anarchie!

Tja, liegt wohl an der Entfernung zueinander und daran, dass wir beide mit zunehmendem Alter wunderlicher werden.

Keine Bange, für Dich würde ich immer das Material am Spiel sortieren - muss ich in den meisten Mehrpersonenpartien eh in der Regel. Im Solitär sieht es dann anarchistischer aus.

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Ganymede (2018) + Moon (2019)
Diesmal was aus der Reihe "klein aber fein". Hatte ich mich neulich um das aktuelle Spiel Galileo Project gekümmert, so schaute ich mir nun den thematischen Vorgänger samt Erweiterung an. Nachdem ich einen uneleganteren Entwurf verworfen hatte, entschied ich mich für den Bau von ganzen zwei Trays, die das Spiel sinnvoll unterstützen. Das Kartentray hat zwei kleine Fächer übrig, in die Spielermaterial und Berater-Token gegeben werden können. Während des Spiels kann man dort überzählige Siedler bei geringeren Spielerzahlen hineintun.
Die Berater-Plättchen haben kein Tray bekommen. Die liegen ganz gut gestapelt für sich auf dem Tisch und kommen zusammen mit den Moon-Erweiterungen der Spielertableaus ganz unten in eines der Fächer des Original-Einlegers aus Pappe.
Darauf kommen nacheinander die beiden Trays. Die Start-Siedler-Plättchen lässt man griffbereit zum Aufbau offen liegen.
Die Spielertableaus haben noch einen Streifen Restmaterial neben sich, damit sie nicht rutschen. Obenauf wie üblich die Spielregeln.
Maßangaben zum Nachbau
Ganymede (2018) + Moon (2019)
alle Trays aus 3-mm-Material
unten kommen die Moon-Tableaus und Berater-Plättchen hinein (8 Lagen, tragen etwa 14 mm auf)
Tray 1: Karten und Kleinteile: 88 x 202, H:14
- rechts 3 Fächer für Karten, oberes quer 71 x 48, darunter zwei längs 48 x 71 mit seitlichen Eingriffen
- links verbleiben 2 Fächer 31 x 71 für Spielermaterial und Berater-TokenTray 2: Siedler und Siedler-Plättchen: 88 x 210, H:14, mittig in 2 gleichgroße Fächer teilen
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Also, ich sehe jetzt auch keinen Mehrwert Ressourcen immer sortenrein aufzubewahren. Und ich sehe auch keinen Zeitverlust oder Suchaufwand beim nehmen einer Ressouce bspw in Santa Maria:
Und bin somit im Team Wuschel
Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
Unvergessen bleibt dann doch das ONE-Insert von Folded Spacey (das merkwürdigerweise ausverkauft ist und zum 1. April erschien, hmmmm)

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Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
Unvergessen bleibt dann doch das ONE-Insert von Folded Spacey (das merkwürdigerweise ausverkauft ist und zum 1. April erschien, hmmmm)

Ich sag, ja Einach reingreifen und nehmen was man braucht, spart Zeit 😂
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Da bewege ich mich auch mehr und mehr hin.
War früher noch vieles sortenrein sortiert, so werfe ich mehr und mehr gerade diverse Ressourcen in einen Beutel / eine Schale. Gerade, wenn nicht alle 10 Sekunden dahingegriffen werden muss und sie sich optisch gut unterscheiden lassen. Klar, in eigenen Schüsseln sieht es ordentlicher aus. Allerdings hat ein bunter Haufen zum Wühlen ja auch was für sich - zumal sich das Wühlen in der Regel eh auf das direkt gezielte Nehmen beschränkt da man alles im Blick hat. Das Verhalten spiegelt sich auch darin wieder, dass mein Vorrat ungenutzter Zip-Tüten seit Jahren stetig wächst, obwohl ich zuletzt mal vor 15 Jahren extra welche gekauft hatte. Mittlerweile bleiben selbst in sehr mäßig bestückten Spielen ein paar Zip-Tüten bei mir übrig.
Unvergessen bleibt dann doch das ONE-Insert von Folded Spacey (das merkwürdigerweise ausverkauft ist und zum 1. April erschien, hmmmm)

Smuntz to the rescue! Bitte einmal nachbauen und Maße hier einstellen!

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Smuntz to the rescue! Bitte einmal nachbauen und Maße hier einstellen!

So siehst du meine Qualitäts-Werke? Reicht dir wohl nicht, nur bei Micknick zu verkacken

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Woodcraft
Da war richy81 (danke für die gute Vorlage!) ein wenig schneller, sein Insert sieht schon schmuck aus und meines weicht davon kaum ab, konnte ich mir doch seines als Vorbild nehmen.
Die Position der Eingriffe an den Kartentrays habe ich abhängig davon gemacht, ob die Karten hoch oder quer bedruckt sind. Kurz hatte ich überlegt, ob Doppeltrays für die beiden im Spiel befindlichen Stapel Sinn machen, aber wegen des Formatunterschiedes habe auch ich alles einzeln gebaut. Ja, lästert ruhig, ich weiß dass Sleeven bei einem Spiel wie diesem nur begrenzt Sinn macht, die Karten gehen ja kaum durch die Hand. Nun ja, im Moment mache ich es halt mit allen Spielen so, die nicht ganz billig sind. Entsprechend fallen meine Trays ein wenig höher aus.
Für das Spielermaterial mit den großen Baumplättchen fand ich flache Trays sehr gelungen, da sie leichten Zugriff auf alle Teile gewähren.
Das ist auch der Grund, warum ich manches anders bauen wollte. Auch ich bin ja erklärter Freund maßvoller Unordnung - genau wie richy81 werfe ich alle Blaubeeren und Werkzeuge zusammen. Aber das Picken aus der Menge darf nicht schwieriger sein als die Suche nach dem richtigen Fach, sollte man jeden Pups einzeln sortiert haben. Und das bedingt bei 11 verschiedenen Werkzeugtypen eben eine entsprechende Fläche, auf der sich die Plättchen verteilen können. Dabei muss kein Tray unnötig hoch sein. Die übrigen Ressourcen sind dann doch in einem Sammeltray sortiert, es hat sich einfach so schön ergeben.
Die Würfel haben ein angepasstes Tray erhalten, für die Aufbauteile blieb die Lücke für ein separates Tray übrig.
Dass da unheimlich viel Luft im Karton ist, merkt man schon beim Auspöppeln des Spiels. 33 der 70 mm lichten Höhe werden mit einem gesockelten Boden verfüllt. Wenige Bodenleisten sorgen für Höhenausgleich der flacher gebauten Trays. Die ersten der übereinander gelagerten flachen Trays sind hier bereits im Bild.
Es folgen alle anderen Trays und die kleineren Einkommens- und Wertungstafeln. Das Bogenplättchen kann zu den Blaubeeren gegeben werden.
Spielertableaus, Aktionsrad und Regel obenauf ist der Karton bündig gefüllt.
Maßangaben zum Nachbau
Woodcraft
alle Trays aus 3-mm-Material
Bodenplatte: 287 x 287, Sockel H:30 ((Gesamthöhe also 33)
2x Blaubeeren / Werkzeuge: 110 x 110, H:9
4x Spielermaterial: 110 x 62, H:9
Aufbau-Materialien: 110 x 50, H:21
5x Karten: 79 x 56, H:18
Würfel: 96 x 112, H:15
- Tray mit Sockelleisten auf Boden 3 mm unterfütternRessourcen: 96 x 168, H:10
- 3 Fächer 52 x 52 (Restholz, Leimscheiben, Sägescheiben)
- 2 Fächer 35 x 60 / 99 (Zweitnutzungs- / Laternen-Plättchen)
- Tray mit Sockelleisten auf Boden 8 mm unterfüttern -
Honey Buzz
das vorgestellte Insert ist eine Auftragsarbeit - im Familienkreis kann man mich dafür schon mal buchen

Das Spiel kommt mit einem Tiefziehteil daher, das angeblich für Ordnung gut sein soll. Spätestens, wenn man das Material jedes Spielers in einem Zipp-Beutel sortiert vorhalten möchte, ist es damit vorbei, dann geht der Deckel des Kartons nämlich nicht mehr zu. Ein Insert, das nur zum Verstauen gut ist und die Spieler mit Sortieraufgaben zurücklässt, ist für die Tonne. Hier im Bild, was jetzt raus und was rein kommt:
Die Bauplättchen der Waben kommen vorsortiert in ein halboffenes Tray. Das spart Platz im Karton und erleichtert die Entnahme.
Bis auf die Tafeln hat jeder Spieler sein Material in einem eigenen Tray.
Die Spielertafeln samt Spielhilfen einerseits und die Münzen andererseits liegen in baugleichen Trays. Das Tray für den Nektar entspricht der Lücke, die beim Bauen zum Schluss übrig blieb.
Die Karten kommen sortiert in zwei gleiche Doppel-Trays (mit Platz für Sleeves bei Bedarf) und für Honig und Pollen habe ich einmal mehr auf das dekorative 5-Fach-Quadrat zurückgegriffen.
Im Karton wird ein wenig Raum am Boden verfüllt, das Tray für die Wabenplättchen erhält einen zusätzlichen kleinen Sockel.
Dann kann auch schon die erste Lage der jeweils gleich hohen Trays einsortiert werden.
Zweite Lage und den kleinen Plan für die Wabenplättchen obenauf.
Bleibt noch Platz für den großen Spielplan und die Regeln.
Maßangaben zum Nachbau
Honey Buzz
alle Trays aus 3-mm-Material
Bodenplatte: 254 x 254, ggf. noch mit ein, zwei leeren Stanzbögen unterfüttern.
70 x 254, 8 Fächer 67 x 38 / 38 / 38 / 30 / 30 / 30 / 26
- 6 Sorten Waben, Startspieler-Marker
- unter das Tray / auf die Bodenplatte kann noch ein Sockel von etwa 6 mm um es etwas anzuheben, da Luft nach oben bleibt.4x Spielermaterial: 72 x 72, H:16
2x Spielhilfen + Spielertableaus / Münzen: 111 x 144, H:16
2x Karten: 109 x 80, H:16, mittig in 2 Fächer teilen, seitliche Eingriffe
Honig, Pollen: 111 x 111, H:16
- inneres Quadrat in 42-mm-Abstand gefalzt (siehe Wiki)Nektar: 111 x 72, H:16
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Sehr cool! Werd ich mir markieren um mich evtl inspirieren zu lassen wenn mein spiel hoffentlich Februar/März nächsten Jahres kommt!
Hattest du noch Luftraum gehabt? Weil ich die ganzen Upgrades schon da habe (Acryl-Nektar, Acryl-Pollen, Holz 1st Player Marker, Holzmünzen und diese Honey Pot Expansion) frage ich mich, ob ich die in der Box unter kriege.
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Sehr cool! Werd ich mir markieren um mich evtl inspirieren zu lassen wenn mein spiel hoffentlich Februar/März nächsten Jahres kommt!
Hattest du noch Luftraum gehabt? Weil ich die ganzen Upgrades schon da habe (Acryl-Nektar, Acryl-Pollen, Holz 1st Player Marker, Holzmünzen und diese Honey Pot Expansion) frage ich mich, ob ich die in der Box unter kriege.
Unten hab ich 7 mm im Boden verkleidet, oben 1 mm für die ausgedruckte deutsche Regel im französischen Spiel einkalkuliert, Du kannst die Trays in zwei Lagen also mühelos mit 19 oder 20 statt 16 mm Wandhöhe bauen, oder aber z.B. das für die Tafeln und Spielhilfen so lassen (die werden ja nicht dicker) und dafür das für die Holzmünzen entsprechend erhöhen. Ich sehe da erst einmal keine größeren Probleme, auch wenn ich das Deluxe-Material nicht kenne. So der Holzlöffel nicht länger ist als der aus Pappe, passt der auch locker in das Fach bei den Wabenplättchen. Neben den Kartentrays unten ist auch noch Platz.
Wenn Du es nicht ganz so eng haben möchtest, reduzierst Du meine Maße überall auf 110, wo 111 steht - ein Quadrat sollte aber ein Quadrat bleiben, die Teilung macht eine Menge der Optik mit den passenden Fluchtlinien über Traygrenzen hinaus aus - man beachte, dass das Quadrat der Spielermaterialien etwa die Kantenlänge hat, die man in der Breite mehr Platz hat als neben den Wabenplättchen in der Länge. Viel Mathematik ist nicht im Spiel, besser ist aber, wenn man sie nicht ignoriert.

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im Familienkreis kann man mich dafür schon mal buchen
Ich bin Dein Vater, Luke

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Carson City (2009) + Gold & Guns (2012)

Das ist es nun also - mein 100. Insert! Vor nicht ganz drei Jahren, im Januar 2020 fing ich mit Valparaiso an und hätte nicht im Traum daran gedacht, was daraus werden würde. Es folgte die Corona-Zeit und das Aufarbeiten vieler Zipptüten-Gräber. Dabei entwickelte ich dermaßen viel Routine beim Bau, dass ich auch bei jedem neu gekauften Spiel gleich Hand anlegte. Die meisten dieser Inserts sind an einem Abend entstanden, auch wenn es manchmal etwas später wurde. Zur leichteren Übersicht verweise ich auf die Link-Liste auf meiner Pinnwand und die gesammelten Tipps für den Insert-Eigenbau im Wiki
Für's Jubiläum sollte kein beliebiges Spiel herhalten. Aber viele besonderen Spiele mit entsprechender Materialfülle hatte ich bereits versorgt. Carson City entging bisher der Behandlung, weil ich noch im Hinterkopf hatte, mir könne eventuell ja doch noch die zweite Erweiterung "Horses & Heroes" ins Haus kommen. Die erschien 2015 zu einer Zeit, wo es mit Spielerweiterungen immer mehr überhand zu nehmen begann - ich war dessen müde und wollte mir den Zugang zum Spiel nicht weiter erschweren. Kaum ein Spiel bekommt hier genug Spielzeit in fester Runde, als dass mit dem Grundspiel Langeweile aufkäme. Bei näherer Betrachtung habe ich in diesem speziellen Fall eh begrenzt Bedarf. Was soll ich mit Material für einen sechsten Spieler - ich spiele das nicht mal zu fünft. Gut, womöglich habe ich mit den Pferden was verpasst. Egal, es gibt keinen Grund für den Bastel-Aufschub. Die Big Box (Reprint für 2023 in Planung) wäre vor allem big, das Cover der Originalausgabe gefällt mir ebenfalls besser. So jemand nur "Horses & Heroes" loswerden möchte, kann er mir ja ein Angebot per PN schicken.
Und das kam dabei heraus:
Jeder Spieler kann sein kleines Tray für seinen allgemeinen Vorrat bei sich behalten. Outlaws und sonstige Token der Erweiterung füllen das sechste Tray gleicher Größe.
Die Gebäude dürfen im Beutel bleiben, der um den Plättchenstapel gewickelt in einem angepassten Tray verschwindet. Die zusätzlichen Gebäude der Erweiterung kann man mit in den Beutel geben oder wie hier gezeigt extra daneben verwahren.
Alle übrigen Plättchen dieser Größe (Häuser, Berge, erweiterte Gebäude / Stadthäuser, Duelle) kommen in drei baugleiche Trays mit leicht unterschiedlicher Teilung
Geld, Wege, Pistolen u.a. Token ruhen spielbereit in zwei flachen Trays. Um angepasste Fachgrößen zu schaffen ist das teilende Kreuz leicht asymmetrisch von der Mitte entfernt - die Teilung beider Trays ist im Prinzip identisch (bis auf das eine zusammengelegte Fach), aber zueinander spiegelbildlich. Das ergibt sowohl auf dem Tisch als auch im Karton eine ansprechende Optik - Mondrian hätte seine Freude

Im Karton ist auf drei Ebenen Luft verkleidet worden. Gebäude und Spielertrays machen den Anfang.
Dahinter liegen die Trays mit den Plättchen. Die Spielertrays füllen eine zweite Ebene und werden mit den nicht zufällig gleichgroßen Spielhilfen abgedeckt. Die beiden flachen Trays kommen auf die obere Ebene der Verkleidung.
Es folgt ein Zwischenboden (Druckstellenschutz und bessere Auflage für den Spielplan) mit einem kleinen Ausschnitt. Dieser erleichtert später das Entnehmen des Bodens aus dem Karton und dient zugleich der Lagerung der beiden Würfel. Daneben liegen die Personenkarten aus Grundspiel und Erweiterung - jeweils mit einer Tonkarton-Banderole gesichert - und eben der Spielplan.
Regeln und Deckel drauf - ich muss mal wieder 'ne Westernstadt bauen

Maßangaben zum Nachbau
Carson City + Gold & Guns
alle Trays aus 3-mm-Material, bis auf kleinere Bodenplatten zum Füllen aus 5-mm-Material
Bodenteil 1 (5 mm): 218 x 159
Bodenteil 2 (5 mm): 218 x 45
Füll-Tray: 218 x 147, H:29
6x Trays 55 x 114, H:15
- 5x Spielermaterial
- 1x Erweiterungsmaterial Verbrechermarker und -Figuren, sonstoige Marker
- obenauf 8 SpielerhilfenGebäude (im Beutel), Würfel: 52 x 114, H:41
3x Trays für Plättchen: 45 x 72, H:22
- 20 Wohnhäuser / 9 Berge: 2 Fächer 39 x 42 / 21
- 20 Gebäude mit erhöhtem Einkommen (Stadthäuser): 4 Fächer 39 x 16 / 16 / 14 / 12
- 30 Duellplättchen: 2 Fächer 39 x 31 / 31Münzen: 109 x 147, H:13
- 3 Fächer, 103 x 62 ("10"), 55 x 76 ("5"), 45 x 76 ("1")Kleinteile: 109 x 147, H:13
- 4 Fächer, 45 x 62 ("20"), 55 x 62 (div. Token, Sheriff-Figur), 45 x 76 (Wege), 55 x 76 (Pistolen)Zwischenboden (3 mm), 218 x 308
- mittig an einer Seite Ausschnitt für Würfel, dient auch zur einfacheren Herausnahme des Bodens
- darauf Plan und 2x 7 Personenplättchen mit Banderolen gesichert -
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum Smuntz!
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Hallo und herzlichen Glückwunsch zu einem tollen Jubiläum.
Deine tollen Inserts würde ich zu gerne mal aus der Nähe sehen. Carson City sehe ich tatsächlich mit einem weinenden Auge. Ich hatte es mir direkt bei Erscheinen gekauft, aber bevor es gespielt werden konnte ist es einem unbemerkt gebliebenen Wasserschaden zum Opfer gefallen. Der Spielplan war total verschimmelt und konnte leider nicht mehr gerettet werden. Die Reste liegen hier immer noch, in der Hoffnung mal ein Exemplar auf dem Flohmarkt zu finden. Ich wünsche euch viel Spass mit diesem schönen Spiel.
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yzemaze
10. Dezember 2022 um 11:21 Hat den Titel des Themas von „Schaumkernplatten – Inlays aus Foam-Core“ zu „Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core“ geändert. -
Auf der Suche nach dem nächsten würdigen "Opfer" meines Basteltriebs fiel mir dieses lange nicht gespielte Schätzchen aus dem Jahre 2007 ein. Eine hübsche Holzbox allein schafft keine Ordnung, da lässt sich bestimmt was machen... Vielleicht demnächst mehr an dieser Stelle...
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Was mich immer befremdet?
Wo nehmt ihr die Maße her.
Klar, die Karten-Trays kann ich einsehen, aber wie kriegt ihr das alle so unter, dass 3 es passt?
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Holzbox
Dir ist schon klar, dass Du da nicht einfach mit billigem Formcore irgendwas reinbasteln kannst oder? Da erwarte ich jetzt nach Deinem Aufstieg zum Oberforumsinsertbaumeister natürlich etwas ganz besonderes.

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Holzbox
Dir ist schon klar, dass Du da nicht einfach mit billigem Formcore irgendwas reinbasteln kannst oder? Da erwarte ich jetzt nach Deinem Aufstieg zum Oberforumsinsertbaumeister natürlich etwas ganz besonderes.

Nun ja, schäbiger wie jetzt die Zipp- und Gefrierbeutel wird es schon nicht werden. Wenn ich mit Holz und sägen anfange, werde ich nicht fertig, kratzt nachher auch so an den Fingernägeln, brrrr... [Gänsehaut]
Wo nehmt ihr die Maße her.
Klar, die Karten-Trays kann ich einsehen, aber wie kriegt ihr das alle so unter, dass 3 es passt?
Der Rest ist Kunst

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DannDir ist schon klar, dass Du da nicht einfach mit billigem Formcore irgendwas reinbasteln kannst oder? Da erwarte ich jetzt nach Deinem Aufstieg zum Oberforumsinsertbaumeister natürlich etwas ganz besonderes.

Nun ja, schäbiger wie jetzt die Zipp- und Gefrierbeutel wird es schon nicht werden. Wenn ich mit Holz und sägen anfange, werde ich nicht fertig, kratzt nachher auch so an den Fingernägeln, brrrr... [Gänsehaut]
Wo nehmt ihr die Maße her.
Klar, die Karten-Trays kann ich einsehen, aber wie kriegt ihr das alle so unter, dass 3 es passt?
Der Rest ist Kunst

Dann bin ich raus.
Habe von Kunst soviel Ahnung, wie ein Fisch vom Fahrradfahren.
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Nun ja, schäbiger wie jetzt die Zipp- und Gefrierbeutel wird es schon nicht werden. Wenn ich mit Holz und sägen anfange, werde ich nicht fertig, kratzt nachher auch so an den Fingernägeln, brrrr... [Gänsehaut]
Der Rest ist Kunst

Dann bin ich raus.
Habe von Kunst soviel Ahnung, wie ein Fisch vom Fahrradfahren.
Und? Geht doch


( Bildquelle ) Ich sprach vom klitzekleinen "Rest". Einmal das Gelesene anwenden bleiben so viele Fragezeichen nicht. Nur Mut! Oder einfach mal was nachbauen, dann hat man die Maße ja schon.
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Gut, Smuntz , dann schickmir bitte mal eine Material Liste, welches Equiment unbedingt erforderlich ist. Dann versuche ich es mal.
Habe bisher nur anderthalb Inserts.
Für Anno 1800 und Terraforming Mars. Und das beschleunigt den Aufbau schon immens.
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Gernspieler: steht doch alles hier.
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Cuba (Holzbox, 2007) + El Presidente (2009)
Einige Jahre lang brachte Eggert die Herbstneuheit des Verlages in kleiner Auflage in einer schmucken Holzbox heraus. Die Innenmaße - und letztlich auch der gesamte Inhalt - entsprach dem der typischen Schachtel, die auch damals schon im Vertrieb bei Pegasus üblich war. Die auf 500 Exemplare limitierten Holzboxen waren ein Eggert-eigenes Projekt und die Spiele meist schon vor der SPIEL vorbestellt und ausverkauft.
Eines dieser Spiele war Cuba, dem die Erweiterung "El Presidente" folgen sollte. Eine spätere Auflage aus 2012 vereinte dann m.W. alles in einem Spiel.
So schön diese Holzboxen von außen auch aussehen - innen haben sie eine ziemlich raue Oberfläche, geeignet Papier von Plänen oder Material zu schleifen. Aus diesem Grund ruhten bei mir auch die Pläne in größeren Plastikbeuteln - schön war das aber alles nicht.
Nun, da ich jetzt weiß, wie man Inserts baut, habe ich auch hier nachgeholfen. Von 70 mm lichter Höhe entfallen 18 auf den Raum im Deckel. Wollte man dies auch nur teilweise nutzen, würde man beim Schließen des Deckels die wandnahen Trays beschrammen, so man dort nicht für Abstand sorgt. Die Lösung: innen alles einkleiden, auch den gesamten Raum im Deckel. Damit war dann zwar schon soviel Material weg, wie sonst ein Insert benötigt, aber dafür reißt man sich nun keinen Span mehr ein.
Unten genügte es, den Boden einzulegen und die eng geschnittenen Seitenwände einzuklemmen. Oben habe ich die Seitenwände mit etwas Fotokleber fixiert - das stützende Mittenkreuz ist nur eingelegt. Dann habe ich auf die Stirnkanten der Leisten punktuell Leim angegeben und den Deckel eingelegt. Das lässt sich bei Bedarf alles rückstandslos aus der Holzbox entfernen - allein ich wüsste nicht warum
Mit der so vorbereiteten Box und den neuen Maßen konnte es nun an den eigentlichen Bau des Inserts gehen. An Trays kam das hier beim Bau heraus:
Trays für die diversen Ressourcen und Münzen.
Spielhilfen, Spielermaterial und andere Kleinteile kommen in ein Sammeltray. Ggf. kann man hier auch aussortierte Gebäudeplättchen ablegen, mit denen man nicht spielen möchte.
Die Karten benötigen im Spiel kein Tray, werden nur mit Karton-Banderolen gebündelt.
Und so wird eingeräumt. Zwei kleine Trays füllen den verbliebenen Leerraum. Es folgen die Spielkarten und zwei der Trays.
Obenauf kommen die Spielertableaus plus Regeln und ein weiteres Tray. In der verbliebenen Ecke werden die Gebäudeplättchen (ohne Tray) gelagert. Auch bleibt hier genug Platz, das eine oder andere Promo-Plättchen mit unterzubringen.
In der oberen Lage kommen die Spielpläne, die kleiner als die Spielertableaus ausfallen. Entsprechend haben die beiden Trays daneben mehr Raum bekommen. Zum Vergleich noch einmal der Anblick, der sich vor dem Bau bot.
Äußerlich hat sich nichts getan - feines Spiel

Maßangaben zum Nachbau
Cuba (Holzbox, 2007) + El Presidente (2009)
alle Trays aus 3-mm-Material
Verkleidung Boden: 288 x 288
2 Seitenwände 288 x 48
2 Seitenwände 284 x 48
- Seitenwände knapp zuschneiden, einklemmen genügt, ggf. wenig Fotokleber zu den Seiten angebenVerkleidung Deckel: 288 x 288
2 Seitenwände 288 x 15
2 Seitenwände 284 x 15
2 Diagonalstreben ca. 400 x 15, einpassen
- Seitenwände mit Fotokleber an Box anpinnen, punktuell Leim auf Stirnseiten der Leisten angeben und Deckel aufsetzenRohstoffsteine: 70 x 198, H:16, in 3 Fächer 64 x 62 teilen
Münzen: 82 x 230, H:16, in 3 Fächer 76 x 40 / 93 / 85 teilen ("5", "3", "1")
Karten (in Sleeves 90 µm) mit Banderolen aus Tonkarton sichern
- Stapelhöhe: 28 (große Karten) / 17 (kleine Karten)Warensteine: 67 x 135, H:15, Kartonboden, in 3 Fächer 61 x xx (Rumflaschen)/ xx (Zigarrenkisten) teilen
Baustoffsteine: 67 x 135, H:11, Kartonboden, in 3 Fächer 61 x 41 teilen
Sammeltray: 212 x 212, H:15, Trennwände nach Bedarf einziehen
- Spielhilfen, Spielermaterial, Markierungssteine, Auto, PlättchenFüll-Tray 1: 67 x 140, H:26
Füll-Tray 2: 67 x 72, H:8
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Nidavellir
Das ist ein Titel, bei dem ich jedesmal lesen muss, damit ich ihn auch richtig schreibe

Ziel war es, die Münzen geordnet vorzuhalten. Der Rest soll natürlich auch nicht herumfliegen. Mit wenigen Trays ist es getan:
Ein Sammeltray, das genauso hoch ist wie das (punktuell zusammen geleimte) Gestell der Schatzkammer nimmt am Boden Block und Tavernenplättchen auf. In das Fach dahinter gibt man lose alles Übrige hinein (Juwelen, Tauschplättchen).
Die Spielkarten werden nach Typen sortiert einfach mit Karton-Banderolen gesichert
Unten im Karton ruht ein leerer Stanzbogen, darüber eine Bodenplatte. Aufgesetzt auf dieser sind (optional) kleinere Leisten, die das Verrutschen von Truppentableaus und Tray verhindern. Die Tableaus kommen auf den Boden, darüber Schatzkammer und der Beutel mit den Kartenhaltern.
Seitlich werden die Karten gestapelt, das Sammel-Tray kommt halbwegs mittig im Karton daneben.
Tray und Rückwand der Schatzkammer bieten genug Auflage für einen leeren Stanzbogen, auf den man dann die Spielregel knitterfrei legen kann.
Maßangaben zum Nachbau
Nidavellir
alle Trays aus 3-mm-Material
Bodenplatte: 237 x 237, nach eigenem Ermessen Anschlagleisten für Truppentableaus und Sammel-Tray einsetzen
Kupfermünzen: 50 x 83, H:25, 5 Fächer 46 x 13 abteilen
Goldmünzen: 50 x 83, H:25
Sammeltray: 108 x 126, H:61
- eine Schmalseite bleibt offen
- hinten 18 mm für Juwelen und Tauschplättchen abteilen, Trennwand ca. H:30
- vorne Block und Tavernenplättchen einlegen, darauf die beiden Münz-TraysKarten mit Banderolen aus Tonkarton bündeln.
Truppentableaus, (punktuell verleimte) Schatzkammer und (Tüte mit) Kartenhalter übereinander in Karton geben.
Obenauf ein leerer Stanzbogen, darauf die Regel
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Funkenschlag
Für diesen modernen Klassiker habe ich einst noch zwei weitere Spielpläne gekauft. Dann wurde es mir mit den Erweiterungen zu bunt und mehr hätte auch nicht in den Karton gepasst. Über den Plänen unten im Karton bleiben 22 mm lichter Höhe frei, 18 davon habe ich für Trays abgezwackt.
Spieler- und Ressourcentrays
Für die Karten habe ich zwei gleiche Trays gebaut, gesleevt ist hier nichts.
Für die Marktauslage von zweimal vier Karten habe ich flache Trays gebaut. die Bodenleisten erleichtern das Verschieben zum Sortieren im Spiel und die Entnahme per Finger-Tipp am Rand.
Unter die flacheren Trays mit den Holzsteinen - ich baue die nicht höher als erforderlich - kommt eine Bodenplatte, die auch ein paar Bodenleisten als Rutschsicherung hat, da hier ein paar Lücken bleiben.
Das Geld liegt gebündelt in der Ecke (spielen tue ich damit eh nicht), alle Trays kommen wie gezeigt hinein.
Obenauf kommt noch all das, was man so an Regeln und Spielhilfen hat.
Maßangaben zum Nachbau
Funkenschlag (mit 2 weiteren Spielplänen)
alle Trays aus 3-mm-Material
2x Marktauslagen: 80 x 315, H:6
- 2x Bodenleisten 15 x 308, mit 15 mm Seitenabstand aufsetzen2x Kartentrays: 80 x 80, H:15, seitlicher Eingriff
6x Spielermaterial: 80 x 55, H:12
Ressourcen-Tray: 80 x 210, H:12, in 4 Fächer teilen 74 x 45 (Kohle) / 45 (Öl) / 75 (Müll) / 30 (Uran)
# Anmerkung: keine Ahnung, warum ich das nicht 220 lang gebaut habe, die Fächer für Kohle und Öl je 5 mm breiter. Dann würde es neben vier der Spielertrays ohne Lücke in den Karton passen und die Fächer sind nicht ganz so eng an den Bedarf angepasst. Nächstes Mal... bzw. meine Empfehlung für Nachbauer, macht es gleich so.Bodenplatte (unter flacheren Spieler- und Ressourcen-Trays): 180 x 280, Eckausschnitt (Geldbündel) 10 x 48
- Bodenleisten 20 mm (links) und 15 mm (oben) zur Fixierung des Ressourcen-Tray -
Troyes (mit Erweiterung "Die Damen von Troyes")
Dieses Spiel habe ich spät kennengelernt und so irgendwann die zweite Auflage (Huch) erstanden. Im Adventskalender eines Spieleversenders gab es die gelobte Erweiterung nochmal günstig zu kaufen, wenn auch nur mit englischer Regel. So komplettiert sollte es jetzt ans Basteln gehen.
War der Platz des Pappeinleger hinreichend für das Material in Tüten, so sollte es für ein Insert auch allemal genügen, also habe ich nur für diesen Raum geplant.
Heraus kamen quadratische Trays für das Spielermaterial und leicht unterteilte gleichgroße Trays für Münzen und Siegpunkte.
Bestimmt der Stapel der Außenaktions-Plättchen (ohne Tray) schon die Abmessungen der Spielertrays, so bestimmt er auch auch die Höhe des Trays für die Würfel, die daneben Platz finden sollten. Entsprechend hat dieses nur einen Kartonboden mit gefalzten Seiten aus Karton. Die beiden anderen Seiten sind dann jeweils ein Streifen Foamboard - zum Bau von Trays eine echte Sparmethode, wenn man genügend Karton hat. Die Karten des Grundspiels einerseits und der Erweiterung andererseits sind nur mit gefalzten Banderolen aus Tonkarton gesichert.
Selbst der limitierte Raum ist noch ein wenig zu groß, also kommt schon mal ein Doppelboden hinein und für die großen Trays noch ein flacher Sockel.
Die Aktionsplättchen kommen gestapelt unten links hinein, die Würfel wie gesagt daneben.
In weiteren Lagen folgen die übrigen Trays. Der Raum oberhalb des Papp-Einleger bleibt für Plan und Regeln.
Und wieder ein leerer Erweiterungs-Karton in der Leere-Kisten-Sammlung. Da hat sich durch meine Basteleien so einiges angesammelt, aber man trennt sich ja (erst einmal) von nichts.

Maßangaben zum Nachbau
Troyes (mit Erweiterung "Die Damen von Troyes")
alle Trays aus 3-mm-Material
genutzter Innenraum des Papp-Einlegers: 204 (nach oben bis 215) x 178 x 53
Bodenplatte 1: 206 x 176, 8 mm Sockelleisten drunter (also Gesamthöhhe 11)
Bodenplatte 2: 146 x 90, 3 mm Leisten drunter (also Gesamthöhe 6)
- kommt unter Trays für Münzen und SiegpunkteMünzen: 150 x 90, H:15, 55 mm für "1" abteilen, ggf. kl. Leisten 20 x 15 für "10"-Stapel
Siegpunkte: 150 x 90, 144 x 32 für "1" abteilen, Rest in 3 Fächer 46 x 49 für "3", "5", "10".
Spielkarten mit Banderole sichern, Tonkarton 50 mm Streifen
- 60 x 20 für Karten des Grundspiels
- 60 x 16 für Karten der ErweiterungWürfelhalter: 85 x 78, H:12
- Kartonboden, 109 x 78, die beiden kürzeren Seiten einfach falzen
- längere Seiten Foamboard 85 x 12 einsetzen
- daneben liegen die 8 Plättchen Außenaktivitäten4x Spielermaterial: 85 x 85, H:10
graue Spielsteine: 85 x 40, H:23
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