Beiträge von kahless im Thema „Schaumkernplatten – Inlays aus Foam-Core“

    Krazy Wordz (beide Editionen)

    Saubere Arbeit, wie immer! Das hier war mein Ansatz, das war mal Quick & Dirty:

    Die Form des originalen Krazy Words passte so gar nicht ins Regal, also hatte ich diese Kiste in der gleichen Groesse geplant wie die vier Codenames-Varianten im gleichen Stapel. Das war nicht sehr vorausschauend, die vier sind spaeter dann auch zusammen in eine Holzkiste gewandert. Die hat Catan-Format und passt somit auch sauber in die Sammlung.


    Ich mag dass man bei Dir einfach das Tray mit den Buchstaben auf den Tisch legen kann. Hier muss man das Fach ausleeren und erstmal alles passend drehen.

    Hauptgrund ist für mich das Gewicht. Holzinlays wiegen mehr was bei großen und umfangreichen Spielen schon mal einige hundert Gramm aus machen kann.

    Klar wiegt das mehr. Aber bei weitem noch nicht so viel dass man sich damit einen Bruch an der Schachtel hebt. ;)

    Durch das Gewicht fuehlt es sich -- fuer mich -- aber auch wertiger an. Nicht so nach Papier. Aber das ist Wahrnehmung, die ist natuerlich individuell.

    Und ich mag es gern ohne Geklapper, ohne potentiellen Teilabrieb und preiswert und einfach ohne Lärm, Geruch usw. zu bauen - Foamcore. Mag mir lieber nicht vorstellen, was die Werkzeuge hin zum heimischen Lasercut wohl kosten, dazu das erforderliche Knowhow. Geht wahrscheinlich in Dimensionen von 3D-Druck (was zumindest für mich aber interessanter zum Pimpen von Spielen ist)

    Teilabrieb habe ich noch nicht festgestellt, und da ich die Geraetschaften jetzt mal habe ist auch der Preis ueberschaubar (knapp 7 Euro fuer einen Quadratmeter Pappel in 3mm Staerke).

    Der finanzielle Aufwand bis man selbst was bauen kann ist tatsaechlich deutlich hoeher als beim 3D-Druck. Man kriegt zwar schon einfache Cutter unter 400 Euro, aber damit duerfte sich der Spass in Grenzen halten. Schon allein weil die nur 20x30cm Arbeitsflaeche haben. Die naechstgroesseren Modelle sind dann direkt sehr viel teurer. Und die nehmen so viel Platz weg dass man die nicht auf dem Schreibtisch betreiben kann. Will man aber eh nicht, weil man auf jeden Fall eine ordentliche Belueftung braucht.

    Und ja, das Know-How muss man sich auch erarbeiten. Nicht nur fuer den Betrieb der Maschine, auch fuer die Vorbereitung der Modelle. Nach meiner Erfahrung ist jede 3D-Software schwer zu bedienen. Da muss man wirklich den Willen mitbringen sich durchzukaempfen.


    Aber das gehoert hier eigentlich alles nicht hin, ich wollte eigentlich nur auf die Frage antworten. Um zum Thema zurueckzukommen: Kompliment an die Erbauer der Modelle die hier schon gezeigt wurden. Sehe ich mir immer wieder gerne an, da sind auch schon einige verblueffende Details bei gewesen. Danke fuers Zeigen!

    Man soll mit einem Laser keine Kunststoffe schneiden in denen Chlor enthalten ist. Das gibt Daempfe die nicht nur giftig sind sondern auch die Maschine korrodieren lassen. Einige Kunststoffe verschmoren auch ziemlich unangenehm, das gibt keine sauberen Kanten.

    Papier und Pappe mit denen die Platten kaschiert sind kann man ohne Probleme schneiden.

    Meine Spieleinsaetze plane ich immer im Computer und schneide sie dann aus Holz. Da das komplett problemfrei geht gibt es IMHO auch gar keinen Grund auf Schaumplatten umzusteigen wenn man eh einen Laser hat. Hoechstens der Lagefeuergeruch in der ersten Zeit. Wie stark der bei Foamcore ausfallen wuerde muesste man mal ausprobieren.

    Alle Maße und überhaupt die ganze Anordnung bzw. die Höhen wurden von den 6-eckigen Landschaftsplatten vorgegeben, der doofe Rest musste sich drumherum quetschen. Allerdings immer schön symmetrisch, gell. Die Brunnen oben und unten. Wobei sie eher nicht springen können, der Enge wegen.

    Das gefaellt mir sehr gut. Ich habe ja auch schon eine Menge Einsaetze gemacht. Aber nur mit dem Laser aus Holz, noch nie mit Foamcore. Solche Formen muesste ich auch mal ausprobieren... keine Ahnung ob ich das im CAD gezeichnet bekomme... :/