Beiträge von fjaellraeven im Thema „Schaumkernplatten – Inlays aus Foam-Core“

    So, ich habe gestern das Inlay für Gloomhaven fertiggestellt. Daran merkt man, dass ich nicht in der Logistik arbeite, denn über 1.5 Monate bis zum Geburtstag stehen dem Just-in-Time-Konzept entgegen. Jetzt bleibe ich also auf den Lagerungskosten sitzen, was so viel bedeutet, wie dass ein großer Karton unter meinem Bett platzfinden und regelmäßig von Staub befreit werden muss :S


    Die Monster- und Terrain-Trays habe ich zur leichteren Sortierbarkeit mit den für jedes Fach passenden Bildern beklebt.



    Die restlichen Trays sind unbeschriftet und sind zur Aufbewahrung der Gamecounter gedacht. Aus diesem Grund ist das Einsortieren nicht so wichtig wie bei den Monstern und am Ende findet sich der passende Platz. Eine Übersicht lege ich ihm trotzdem bei. Da wir wahrscheinlich eine feste Gruppe zum Spielen haben werden, hat jeder Spieler ein eigenes Tray zum Verstauen der Karten. Das Heldentableau wird dank 3mm Aussparung auf die Karten gelegt und schließt so plan mit den Außenseiten ab.



    Noch zu erwähnen wären die großen Boxen, welche zum Verstauen der allgemeinen Karten gedacht sind. Hierfür werde ich noch passende Trennkarten basteln, was den Spielfluss ebenfalls nochmal beschleunigen sollte.


    Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Inlay. Die Kanten sind im Laufe der Zeit immer glatter geworden und zum Befestigen brauchte ich auch immer weniger Nadeln. Am Anfang habe ich die Klingen des Skalpells vielleicht noch zu lange benutzt, aber am Ende sind das ja nur Centbeträge, weshalb man da lieber einmal öfter als zu wenig wechseln sollte.


    Ich denke er wird sich freuen und sollte er seine Vorbestellung stornieren, dann kaufe ich es mir eben. 8o

    PowerPlant die ausgefransten Sachen waren die, die ich aufgrund falscher Maße grob nachschneiden musste. Durch mehrere Lagen und mit trockenem Leim schneiden ist eher so "meh".


    Die anderen Sachen, die ausgefranst sind, sind die Kiste der Tiere und die 1.5 cm Meter Teiler. Bei ersterer war die Klinge nicht scharf genug, bei zweitem habe ich einfach Reste verwendet. Am Ende war es ja zum Üben und nicht zum Vorzeigen. Hätte ich die Sachen feiner gewollt, dann hätte ich eine neue Platte anschneiden müssen und das war es mir dann nicht wert :P

    [Mod] auf Wunsch des Autors mitsamt den nachfolgenden Beiträgen hierher verschoben. (MP)



    Nachdem ich bei meinem ersten Versuch Leim geleckt hatte, habe ich mich an einem meiner Lieblingsspiele versucht.

    Beim Erstversuch habe ich mehr Leim verwendet als nötig. Ich glaube, das ist auch noch immer der Fall, aber ich werde mich versuchen langsam heranzutasten und den PONAL-Verbrauch herunterzufahren.


    Außerdem waren die Schnittflächen nicht immer so sauber wie gewünscht, dies ist mir diesmal deutlich besser gelungen, was auch daran lag, dass ich mich nochmal schlau gemacht habe. In diesem Zug habe ich auch meine Arbeitsweise so angepasst, dass ich mir nun vorher überlege wann ich welches Teil verleime und wie es Sinn macht. Beim letzten Mal hatte ich das "Problem", dass ich zuerst die Außenseiten befestigt habe und dann in die Zwischenräume die Wände einpassen musste. Ging, war aber bei weitem nicht optimal.


    Ich bin aktuell am überlegen, ob ich von weißem Foamboard auf schwarzes umsteige. Bei dem weißen sieht man die Belistiftstriche und Einstiche der Nadeln wahrscheinlich deutlicher als bei der schwarzen Variante. Gerade Bleistift neigt da manchmal zum Verschmieren. Außerdem werden mir meine vier übrigen Platten nicht für das "Gloomhaven"-Geschenkinlay reichen. :denk:


    Wie dem auch sei. Ich habe gestern und heute dran gewerkelt, war beim Schneiden diesmal deutlich effektiver und habe die Teile meist vorgezeichnet, im ganzen ausgeschnitten und im Anschluss nur noch geklebt. So habe ich gestern und heute 4 oder 5 Platten verbraucht, was aber auch daran lag, dass ich mich ablenken lassen habe und deshalb mehr Verschnitt hatte, als nötig gewesen wäre.


    Als Basis diente mir das Inlay, an welchem sich auch @HDScurox mal versucht hat und welches er letztes Jahr auf Spielama präsentiert hat. Deshalb habe ich auch vor dem Beginn nachgeschaut, dass mein Spielplan vierfaltig war.


    Das Basteln der Kästen funktionierte soweit problemlos. Das unterste Inlay für die Spielpläne lies jedoch eine Längenangabe vermissen, weswegen ich selbst nachmessen und nachbessern musste. Mein Argusauge muss nämlich eine falsche Boxbreite erkannt haben.


    Bei einer relativ quadratischen Box habe ich vor dem Verkleben nicht genau auf die Ausrichtung geachtet, weswegen die Trennwand etwas 3mm zu kurz war. Anschließend habe ich mir nach dem Ausschneiden meine Wände aufgezeichnet, also war es ein wichtiger und richtiger Fehler.


    Ansonsten lief aber alles reibungslos ab, die Maße passten und dementsprechend auch meine Boxen in die Spielpackung.





    Während die Pläne nett verstaut sind, aber das Inlay nicht rechtfertigen, macht es für das restliche Spielmaterial schon Sinn.


    Bisher hatte ich die Einzelteile in einem Werkzeugkasten untergebracht und war nicht gerade unzufrieden mit der Lösung. Besser als Druckverschlussbeutel war es allemal, denn alles war sortiert in einzelnen Fächern und passte zudem noch super in die Box. Handlich oder schön war es natürlich nicht.






    Die neuen Boxen verstauen das vorhandene Material sogar noch besser, indem die Kutschen/Geräte und Gebäude voneinander getrennt sind und jeweils ein eigenes Fach haben. Die Startspielerboxen sind aber wahrscheinlich der größte Vorteil des Inlays. Mit einem Griff habe ich so alle für den Spielstart benötigten Materialien zusammen-einfach klasse.


    Auf die Spielpläne werden die Boxen mit den Gebäuden, Gebieten, Gerätschaften und Handwerkswaren platziert. Darauf dann die Spielerboxen und die für die Tieren, Holz, Lehm und Torf. Die Spielerboxen haben dabei eine geringere Höhe als die sich links davon befindlichen Boxen, was den Hintergrund hat, dass auf die Spielerboxen der Hauptspielplan platziert wird. Das war auch das Problem, welches @HDScurox damals hatte. Ein vierfaltiger Spielplan ist schmaler und höher. Er hatte jedoch einen (heiligen) dreifaltigen, der zwar schmaler, dafür aber breiter war und nicht zum Rest des Inlays passt.






    Um den Eindruck vom Inlay zu komplettieren, sieht man auf dem linken Bild die unterste Ebene, auf welcher die Spielerboxen platziert werden. Das rechte Bild verdeutlicht den Unterschied in der Höhe und zeigt (hoffentlich), dass der Hauptspielplan so eine plane Ebene mit den Boxen auf der linken Seite bildet. Abschließend werden noch die Scheune und die Regeln darüber platziert.


    War ein tolles Projekt. Ich habe den Spaß am Basteln gefunden und das Resultat zu sehen und damit ein Spiel aufzuwerten, das hat einfach etwas. Jetzt habe ich auch genug geübt, dass ich meinem Freund nicht ein krummes Etwas zusammenzimmer, das nachher noch nicht mal in die Verpackung passen will oder was beim Öffnen der Verpackung so hässlich aussieht, dass man den Deckel wieder schließt und das Spiel direkt vor die Tür stellt.

    So, nachdem ich alle Sachen zusammen hatte, habe ich heute auch mal meinen Erstversuch gewagt. Auserkorenes Spiel war "Winter der Toten-Die lange Nacht". Meine Box war bisher einfach nur vollgestopft mit den Standees (die ich Minis immer vorziehen würde) und Ziptüten. Das sah weder schön aus, noch hatte ich Lust auf den Aufbau.


    Nach ein wenig Schneiden und viel "Ponal Express" sah mein Inlay so aus:


    Eingebaut in die Schachtel ergibt sich folgender Anblick:


    Für mein erstes mal bin ich recht zufrieden, jedoch ist das Inlay für gesleevte Karten ausgelegt, weswegen ich das freien Raum neben dem Kästchen oben links mit den Würfeln auffüllen musste. Mal schauen ob ich das Sleeven noch nachhole, angedacht war es zumindest mal.


    Zweites Problem ist das Schließen der Box. Der Friedhof und ähnliches findet im vorderen Bereich Platz und schließt mit den Boxen der Zombies ab. Das Spielbrett selbst liegt jedoch auf dem Inlay auf und der Boxdeckel steht etwas über. An die Maße habe ich mich gehalten und die Zombiefiguren brauchen in Verbindung mit den gesleevten Karten auch den Platz. Vielleicht ist die amerikanische Box höher als die deutsche oder es ist einfach so. Ich überlege mir da noch was.


    Wie dem auch sei, besser als vorher ist es allemal und es fühlt sich befriedigend an, wenn man das Ergebnis vor Augen hat. Das nächste Projekt soll, Stand jetzt, ein Inlay für Gloomhaven werden. Ein Freund hat es sich bestellt, ich darf mitspielen und möchte mich so einfach für die Möglichkeit des Spielens revanchieren. :)


    PS: Danke fürs Infizieren. Macht Spaß, ist praktisch und bringt ein Mehr an Spielspaß. Ich werde zwar nicht für jedes Spiel ein Inlay anfertigen, aber wenn es Sinn macht, dann packe ich meine Bastelsachen definitiv aus.:thumbsup: