Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core

  • Anregungen gibt es aber in der DIY Foam core insert master list - die dort geposteten Werke - und das sind nicht wenige - fangen hier an.

    Oh, das sind ja in der Tat 'ne ganze Menge... nichts davon allerdings so detailliert wie deine Anleitungen.

    Selber planen bringt bestimmt Bock, mmmh... na, ich werd's langsam angehen.

    Auf jeden Fall brauche ich die Info, was alles in Shades of Tezla drin ist. Steht ja bei Wizkids auf der Website.

  • Ist zwar schon ein paar Jahre her, ich glaube gebastelt hab ich 2018, aber gesehen hat es bisher nur meine Spielegruppe.

    Die Rede ist vom Inlay für #Saltlands. Ein postapokalyptisches Spiel mit einigen Karten und Minis.

    Benutzt hab ich dazu alte Foarmcore aus der Firma einer Freundin, die als Werbung dienten. Die weiße Schicht ist besonders glatt und hat eine dünne Aluminiumschicht als Untergrund. Der Rest des Materials ist genauso, wie normales und hat eine Stärke von 5mm.

     

    Hier ist das Inlay ohne herausnehmbare Teile und rechts der gesamte Spielinhalt inkl. Erweiterung mit Boxen zu sehen.

     

    Hier sind die drei herausnehmbaren Boxen mit bemalten Minis zu sehen.

     

    Zuerst kommen die Standies in die kleine Vertiefung und darüber die kleinere Box. Abstandsstreifen halten es oberhalb der Minis.

    Dann die zwei größeren Boxen, Die Kartenhab ich leicht schräg angeordnet, damit die Höhe passt, der Sack kommt daneben, die Geländetiles finden im Hauptfach Platz genauso wie die Gerüchte-Standies mit dem runden Acrylfuß. Daneben die restlichen kleineren Karten. Alles vom Boden her an die Höhe angepasst.

     

    Jetzt noch die doppellagige Aufbewahrung des Anzeigers der Windrichtung drauf (mit passender hexförmiger Aussparung genau wie auf dem Spielplan damit man an die Minis darunter kommt). Zum Schluß noch die Anleitung des Basisspiels und der Erweiterung, die auch mit drin ist sowie die Characterkarten und Spielhilfen. Der Deckel schließt bündig.

    Hochkantlagerung und Schütteltest erfolgreich bestanden. :)

  • Das hier war wohl mein erstes selbstgemachtes Insert und es wird sich hier im Thread wohl dem kleinen Aussenseitergrüppchen anschließen. Warum? Es ist aus Leimholz hergestellt.

    #PlanetSteam soll heute Thema sein.

    Es wurde auf dem Balkon gesägt, gefeilt, geschliffen und geklebt. Bis alles zur Zufriedenheit in die Box passte. Was man auf den Bilder nicht sieht: Ich hab noch kleine Schrägen und unter dem Kartenstapel zwei schmale Stege zur leichteren Entnahme eingebaut.

    Hier die Bilder:

    .

    Hier der Boden mit den festverleimten Fächern. Rechts daneben die Übersicht.

     

    Hier die Kästen für die Tanks, die Konverter und die Besitzmarker der Spieler.

     

    Der Einsatz für das Geld kommt rechts rein und in die Mitte noch der Kasten für die Rohstoffmarker.

    Die Besitzmarker noch über die übrigen Marker, damit die sich nicht im Karton verteilen. :)

     

    Die originale Pappeinlage hab ich geradegefaltet, auf Größe zugeschnitten und über die Kästchen gelegt.

    Spielbrett und Anleitung schließen den Inhalt dann nach oben hin bündig ab, damit die Spielschachtel, natürlich wie immer bei mir, hochkant lagern kann und nichts verrutscht oder durcheinanderfällt. :dance3:

    Ach ja, falls es einen interessiert: Das Gewicht liegt jetzt bei etwas mehr als 2,7kg. Wie viel mehr das zum Original ist, kann ich nicht sagen und möchte ich auch nicht (selbst) herausfinden. :floet:

  • Hallihallo,

    ist länger her, dass ich hier gepostet habe - weil ich einfach nicht mehr dazu gekommen bin, an den Inlays weiter zu bauen.

    Aber jetzt habe ich mal wieder ein bisschen Zeit dafür gehabt, und das Resultat ist:

    Ich habe mich getraut, mein erstes eigenes Inlay zu entwerfen, und bin das Projekt angegangen, wegen dem ich eigentlich hierher gekommen bin:

    #MageKnight ! Ein Inlay für die Box des Basisspiels, so gebaut, dass alle Erweiterungen mit hinein gehen (bis auf Shades of Tezla, die habe ich nicht, ist vergriffen und soll ohnehin verzichtbar sein. Lost Legions und die Krang Charakter-Erweiterung ist drin).

    Ich finde, es ist toll geworden, und es war ein echtes Abenteuer.

    Angefangen habe ich mit einer Box für jeden Mage Knight, in der alles drin ist, was der Spieler am Platz braucht: das Deck, die Figur, Fähigkeiten-Plättchen, Kontrollplättchen für die Einheiten, Schildplättchen und der Zugfolgemarker - ein Griff, alles da!

    Nachdem ich das entworfen und sechsmal gebaut habe, waren als Nächstes die Karten dran. Sieben Kartenhalter für Verwundungen, Fortgeschrittene Aktionen, Spells, Artefakte, normale und Eliteeinheiten und den ganzen Rest an allgemeinen Karten (Taktiken, Ortsbeschreibungen, etc.). Ich habe einen Kartenhalter entworfen, der auf dem Tisch stehen oder liegen kann (und stehend natürlich weniger Platz verbraucht), und aus dem man die Karten gut ziehen und auch leicht hinten wieder einordnen kann. Den für die allgemeinen Karten wird man vermutlich ganz entleeren, aber ich habe trotzdem dasselbe Design benutzt. Die Kartenhalter bieten Platz für Karten in Kartenhüllen, und kommen in drei Größen (je nach Anzahl der Karten in den verschiedenen Decks).

    Dann ging es ans Puzzlen - wie passt alles gut hinein? Ich hatte schonmal grob vorüberlegt, aber in der Feinarbeit musste ich dann noch mächtig anpassen und ganz schön knobeln, bis ich eine gute Variante gefunden habe. Diese umfasst nun auch eine sagen wir mal reichlich angepasste Box für die Städte-Miniaturen und die Figur von Volkare - die Box passt sich mit einer gezackten Front an den daneben lagernden Stapel mit den Landschaftsteilen an (diese sind ohne Tray einfach lose in der Box, aber fest eingebaut, so dass nichts rutscht), und die Figuren müssen etwas kuscheln darin, aber alles passt hinein.

    Meinen Wunsch nach einem einzigen Tray für alle Feindplättchen konnte ich realisieren, so dass diese sich nun fein säuberlich nach Kampfstärke geordnet und leicht zugänglich darbieten. Mit einem Griff steht das auf dem Tisch - besiegte und abgelegte Feinde kann man einfach wieder hinten reinschieben (das finde ich fast besser, als die Leute, die sich dann den letzten verbliebenen Feind einer Farbe ableiten, indem sie durch den Ablagestapel gucken, und schauen, was übrig bleibt - Geschmackssache, regelkonform ist das ja wohl...!).

    Noch ein Tray für Mana und einer für die Würfel, in dem auch Volkares Zugfolgeplättchen liegt - sein großes rundes Plättchen liegt lose in einem der kleinen Spalte, die noch geblieben sind, da hatte ich keine Lust noch extra etwas für zu bauen.

    Fertig! Anbei eine kleine Fotostrecke, in der ich die ganze Spielebox entpacke, so dass man sieht, wie alles lagert, und ein paar Detailfotos.

    Ich veröffentliche jetzt keine Maße hier, da ich denke, dass das ein sehr individuelles Inlay ist, das man in der Form vielleicht nicht nachbauen wird. Wenn jemand dennoch Interesse hat, gerne per Konversation nachfragen - ich habe alles noch da!

    Gruß,

    Florian

                

    Entpacken der Box - oben drauf Regeln und die beiden Pläne wie üblich. Danach sieht man, wie drei mal 2 Mage Knight-Boxen und zwei Stapel mit je drei Kartenhaltern am Rand gerade so Platz lassen für die Feindplättchen und darüber Mana und Würfel. In der Ecke schmiegt sich die Box mit den Städte-Minis und General Volkare an den Stapel mit den Landschaftsteilen, auf der noch ein weiterer Kartenhalter Platz findet.

       

    Ein paar Details. Die Karten hebt man per Fingerdruck leicht aus dem Tray, weil darunter zwei tiefere Querstreben sind, zwischen denen Schild- und Zugfolgeplätttchen lagern. Beim Feindplättchen-Tray habe ich mich wohl etwas vermessen mit den Eingriffen bei den lila Plättchen - keine Ahnung, wie das passiert ist. Die Städte und Volkare müssen mächtig kuscheln, passen aber rein.


    Alle Kartenhalter. Spart Platz auf dem Tisch - Mage Knight ist ohnehin wahnsinnig raumgreifend, da hilft das sicher...

    8 Mal editiert, zuletzt von flogae (15. Oktober 2021 um 01:42)

  • Ich habe mich getraut, mein erstes eigenes Inlay zu entwerfen ...

    Na also, geht doch :) schönes Projekt, klasse gebastelt - das verdient ein paar extra :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    (als "Mitschuldiger" konnte ich es ja nicht bei nur einem belassen)

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (15. Oktober 2021 um 09:21)

  • Sauber! Das sieht richtig gut aus, flogae! Da muss ich endlich mal meine Platten hervorkramen und das Cuttermesser aktivieren und versuchen, Dich nachzubauen. Wie ich sehe auch alles für gesleevte Karten gebaut - MK ist somit das einzige Spiel, das bei mir gesleeved ist. Ebenso wie von Smuntz auch von mir ein paar weitere :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

  • Sauber! Das sieht richtig gut aus, flogae! Da muss ich endlich mal meine Platten hervorkramen und das Cuttermesser aktivieren und versuchen, Dich nachzubauen. Wie ich sehe auch alles für gesleevte Karten gebaut - MK ist somit das einzige Spiel, das bei mir gesleeved ist. Ebenso wie von Smuntz auch von mir ein paar weitere :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Danke für das Lob! Wie gesagt, die Maße (und ein paar Sachen, die ich wahrscheinlich beim zweiten Mal ändern würde) stelle ich gern zur Verfügung.

  • Arche Nova + Wasserwelten

    Nach fast drei Monaten Bastelpause wurde es Zeit - schließlich sind einige neue Spiele eingezogen. Ein Insert für Arche Nova ist für jeden Bastler hier eine eher leichte Übung. Das Spiel kommt schon mit zwei gut durchdachten fertigen Trays für alle Stanzteile daher - da gibt es nichts zu verbessern. Bedarf bleibt nur für die Spielersteine aus Holz und die vielen Spielkarten.

    Da der Mischbedarf absehbar hoch sein würde, kamen die Karten bei mir gleich in Sleeves. Ich habe die vergleichsweise stabilen (100 Mikrometer starken) von docsmagic verwendet. Entsprechend sollten die zu bauenden Trays reichlich Platz bieten.

    Die beiden Plastik-Trays lassen sich prima stapeln. Das sollte man so tun, dass die Formen passend übereinander einrasten. Die Regel schlägt vor, überzählige Teile beiseite zu tun. Ich hab einige wenige Gehegeteile der Größen drei und vier zu Sondergehegen und Gefährdungsmarkern gelegt, so dass der Deckel gut aufliegen kann.

    Legt man Pläne und Regeln auf die Trays obenauf, so stellt man fest, dass da noch wenige Millimeter Spiel bleiben. Entsprechend habe ich den Boden des Kartons mit einer Lage aus 5mm Foamcore gefüllt. Hier täte es aber auch eine Lage stabiler Pappe eines alten Kartons oder Ähnliches.

    Nach Bau der Trays blieb eine Nische im Karton. Als Lückenfüller wird aus einem Abschnitt eine passende Bodenplatte geschnitten und diese mit ein paar Seitenwänden versehen, so dass angrenzende Trays nicht in diesen freien Raum rutschen können.

     

    Die Zookarten werden in vier hohen Kartentrays gelagert. Drei flachere Trays mit gleicher Grundfläche und gestapelt in der Höhe eines der anderen Trays nehmen Aktionskarten sowie Artenschutzprojekt- und Endwertungskarten auf.

    Vier kleine quadratische Trays genügen für die Handvoll Spielsteine, die jeder Spieler erhält. Diese fügen sich mit etwas Schütteln in den kleinen vorgesehen Raum.

     

    Die beiden Plastik-Trays füllen gestapelt den übrigen Raum. Die gebauten Trays werden mit einer Lage Foamcore abgedeckt, da der Spielplan nicht groß genug dafür wäre und so Spielsteine herausfallen würden.

    Obenauf kommen alle Pläne und Regeln, so dass das Material bündig mit der Kante des Kartons abschließt.

     

    PS: kleine nachträgliche Korrektur...

    Dieses Lückenfüllerteil sieht ja doch dämlich aus ;) Ich hab die Wände eingerissen, den Zipfel am Boden abgetrennt und Seitenwände in Höhe der Kartentrays drauf gesetzt - war 'ne Sache von wenigen Minuten. Jetzt ist da eine leere Box, in die man z.B. überzählige Gehegeteile geben kann - oder man lässt sie einfach leer. Verstaut sich so auch besser.

     

    Nachtrag (Oktober '23): es galt, die Erweiterung Wasserwelten mit unterzubringen. Die zusätzlichen Zookarten passen trotz der relativ dicken Sleeves (Dogsmagic Premium) noch eben mit in die vier Trays hinein. Folgende Anpassungen wurden vorgenommen:

    • Die ersetzten Materialien sind aus dem Spiel genommen worden. Dazu zählen diverse Spielkarten, das alte Verbandstableau und je 3 Zählsteine und 7 Markierungssteine (Cubes) der Spieler, für die es nun individuell geformte Spielsteine gibt.
    • Die Trays für Aktionskarten, Basis-Artenschutzprojektkarten und Endwertungskarten wurden entfernt. Diese drei Kartenstapel werden jetzt in Banderolen aus Tonkarton gelagert.
    • Der gewonnene Platz kommt vergrößerten Trays für die Spielermaterialien zugute.
    • Entsprechend wurde das Fülltray ein wenig verkleinert.

    Der Vergleich mit dem vorherigen Bild zeigt die kleineren Veränderungen, die immerhin 8 der zuvor 12 gebauten Trays betrifft.

    Maßangaben zum Nachbau (alternativ mit "Wasserwelten")

    Arche Nova + Wasserwelten

    alle Trays aus 3-mm-Material, Karten gesleevt (docsmagic standard premium 100 µm)

    Bodenplatte: 278 x 352 (5 mm Stärke, Foamcore oder Karton)

    4x Zookarten: 100 x 75, H:43, seitlicher Eingriff

    Abdeckung der Trays: 287 x 187

    NUR GRUNDSPIEL:

    Aktionskarten: 100 x 75, H:16, seitlicher Eingriff

    2x Basis-Artenschutzprojektkarten / Endwertungskarten: 100 x 75, H:10, seitlicher Eingriff

    4x Spielermaterial: 56 x 56, H:20

    Tray: 60 x 85, Ecke im Boden geeignet ausschneiden Seitenwände ca. H:32

    MIT "WASSERWELTEN"

    ersetzte Karten und altes Verbandstableau aussortieren

    andere Karten als Zookarten nur mit Banderolen aus Tonkarton bündeln,
    etwa 45 mm breite Streifen falzen im Abstand
    67 x 24 (Aktionskarten) / 11 (Endwertungen) / 8 (Basis-Artenschutzprojekte)

    4x Spielermaterial: 65 x 65, H:20
    je 3 Zählsteine und 7 Cubes aussortieren, werden durch neue Figuren ersetzt

    Tray: 46 x 85, Ecke im Boden geeignet ausschneiden Seitenwände ca. H:32

    #ArcheNova #ArcheNovaWasserwelten

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    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (24. Oktober 2023 um 11:44)

  • Freie Fahrt

    Die Bastelei gestern hat wieder Spaß gemacht. Und wo ich das Zeug schon mal hervorgeholt habe, folgt heute eine weitere Feierabend-Fummelei. Vielleicht auch mal ein hübscher 2F-Titel ;)

    Die am Wochenende gespielte Neuheit von Friedemann Friese kommt mit allerlei Karten, Holzteilen und Pappmünzen daher. Da kann man doch etwas Ordnung hineinbringen.

    Unten im Karton lagere ich die englische Regel und auch einen leeren Stanzbogen habe ich dort belassen. Kommt darauf an, wie es nach dem Bau am besten passt.

    Das originale Papp-Insert sollte wieder im Karton verbleiben. Auch dann gilt es etwas leeren Raum zu verkleiden, wozu diese beiden Sockel (von unten gezeigt) dienen. Machen wir damit beim Einräumen den Anfang.

     

    Die Lok- und Waggonkarten kommen in zwei gleichgroßen Stapeln auf den Kartonboden, ebenso wie drei der fünf quadratischen Trays mit Spielermaterial. Darüber liegen die beiden übrigen sowie die Münzen. Rechts auf den Waggons kommt das Tray mit den Schienenstücken hinein.

     

    Plan und Regel drauf, Deckel zu und Schütteln! Alles noch am Platz? Ja, kann so bleiben :)

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Freie Fahrt

    alle Trays aus 3-mm-Material

    5x Spieler-Material aus Holz: 80 x 80, H:17

    Münzen: 96 x 80, H:17

    Schienen: 122 x 92, H:21

    Karten: 225 x 54, H:23, geteilt in 3 Fächer 71 x 48 mit seitlichen Eingriffen

    Sockel: 250 x 54, H:10

    Leerbox: 160 x 122, H:37 (Schräge vom Papp-Insert beachten)

    #FreieFahrt

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (28. Oktober 2021 um 10:51)

  • Ich hab ein neues Lieblingsspiel. #SeizeTheBean

    Die Ausstattung und das Material ist großartig. Es stehen dafür unglaublich viele Tüten zum sortieren zur Verfügung.

    Ein wahrer Tütensalat, wenn man alle nutzt. Ich hab sie nicht gezählt, aber es werden wohl an die 50 gewesen sein. Eigentlich hab ich sie nur ein einziges Mal benutzt. Nach dem Auspöppeln und sortieren. Dann baute ich das Spiel auf und baute es 3 Wochen nicht mehr ab. Einerseits, weil ich es seitdem immer wieder, meistens im großartigen Solomodus, spielte und andererseits, weil ich keinen Bock auf das ganze wiedereintüten hatte. :saint: Meine Kamera hat sich geweigert ein Vorherbild zu machen.

    Doch irgendwann braucht jeder mal wieder seinen Tisch und die Spiele müssen zurück in die Packung.

    Da ich noch eine Platte Foarmcore hatte, setzte ich mich an zwei Abenden hin und bastelte auf die Schnelle ein neues Zuhause für die vielen Karten, Plättchen und anderen Komponenten.

    Hier sieht man eine Übersicht davon. Enthalten sind alle Komponenten inkl. der 5-6 Spieler Erweiterung, die es beim Kickstarter gab.

    Besonders die qualitativ hochwertigen Säcke der Ressourcen wollten gut eingeplant werden. Die Karten sind schon im Karton links im Bild.

     

    Alle Kästchen sind "auf Kante genäht". Das heißt keinen Millimeter höher als benötigt, weil die Schachtel kleiner als der Standardkarton ist und man demzufolge mit dem Platz haushalten muss. (Innenkarton misst knapp 24x24x9cm)

    Im linken Bild sehen wir die unterste Ebene. Die Resinkomponenten ersetzen die Pappmarker, die ich nun im überflüssigen Erweiterungskarton lagere. In der Mitte die volle Tasse des Startspielers und die leere für den, der es in der nächsten Runde wird. Rechts daneben die braunen Zuckerwürfel und die Kakaumilch, die jeweils 5 wert sind. Links die Marker für den Solomodus und die Café-Erfolge.

    Im rechten Bild kommen dann die Säcke mit den normalen Zuckerwürfeln, Milchkartons und die Kaffeebohnen, die Baristameeple und die guten und schlechten Bewertungen (Siegpunkte) dazu. Am oberen Rand hab ich noch einen abgerundeten Streifen Foarmcore als Führung der Playerboards aka Cafés angeklebt, der die Bewertungsplättchen an ihrem Platz hält. Zwischen die Säcke und auf die "Zufrieden- bzw. Verärgert-Marker" kommt noch ein kleines Kästchen mit den Hype- und Bedienungsende-Markern.

     

    Hier links sieht man dann noch die Karten mit den von BBG offiziell herunterladbaren Kartentrennern, die ich laminiert habe und die braunen Säcke für die Ressourcen der Spieler.

    Im rechten Bild kommen dann die (in meinem Fall) 6 Cafés oben rauf. Alles schließt gleichmäßig mit den Laminierten Kartentrennern nach oben hin ab und lässt knapp 1,5cm Luft für die beiden nicht gerade dünnen Anleitungen für das Grundspiel und die Varianten sowie der Playmat aus Stoff, die man am rechten Rand sieht.

     

    Anleitungen, Playmat und Deckel drauf. Schütteltest successfully completed.

    Der Deckel schießt bündig. Ich finde die Lösung gar nicht mal schlecht für diesen schnellen Einsatz. 8-))

    Jetzt kann ich wieder gut schlafen und hab eine Ladung Tüten abzugeben. ;)

  • Tinners Trail (Kickstarter Edition, Alley Cat Games 2021)

    Das Spiel liegt hier noch bei meinen ungespielten Neuheiten und angesichts der vielen Kleinteile war klar, dass es an dieser Stelle "verarztet" werden muss. Nun kommen auch gleich noch Teile für Erweiterungen mit und eigentlich ist es schon besser, wenn man alles mal im Spiel gesehen hat. Hier sollte nun das Regelstudium genügen, um hoffentlich was Brauchbares zu gestalten.

    Die kleinen quadratischen Trays fürs Spielermaterial erwiesen sich als groß genug, um ggf. auch die zusätzlichen Steine der Erweiterungen mit aufzunehmen. Ich habe aber auch ein separates Tray dafür vorgesehen, so dass man Kalzinator und vier Arbeiter standardmäßig herausnehmen kann. Hier ein Bild von zwei Trays nur mit dem Standard-Material bzw. voll gefüllt.

    Die Entwicklungen (Developments) erhielten ein unterteiltes Tray, die Spielkarten werden (gesleevt) auf zwei einfache Trays verteilt.

    Zusammen mit den Spielermaterial-Trays (in zwei Lagen) und den Development Boards auf dem Development-Tray sowie dem Tray mit Cubes für Kupfer, Zinn und Wasser füllt all dieses Material den Karton gleichmäßig unten aus.

     

    Für alles Übrige und den dicken gefalteten Spielplan bin ich dann konzeptionell wieder auf das Modell "Tiefziehteil" gegangen. D.h. man baue die restlichen Trays in der jeweils angepassten Größe und schaffe dann auf einem Zwischenboden mit Seitenwänden und Bodenleisten die Ablageplätze, so dass nichts verrutschen kann. Das entsteht schrittweise und sieht nur am Ende vermeintlich kompliziert aus - hier das fertige Ergebnis (leer).

    Ein längliches Tray - so breit wie der Karton - nimmt die vier Stapel der Area Tiles auf (genug Platz auch für die KS-exklusiven Promos, die hoffentlich richtig gestanzt noch nachgeliefert werden sollen). Um diese leicht zu entnehmen hab ich Eingriffe vorgesehen - weil die Fächer eher klein sind, sind diese an den Ecken zwischen zwei Fächern. Ins fünfte Fach kommen Auktionsmarker und Würfel.

     

    Ein flaches Tray nimmt die Papptoken der Erweiterungen auf, darauf passt das Tray mit den Arsenic-Cubes. Gleichgroß wie diese beiden gestapelten Trays ist eines, in das man die Spielsteine der Erweiterungen geben kann, will man diese nicht per se den Spielern in ihren Trays geben. So man nicht damit spielt, verwirrt das ja auch nur. In der Mitte ist eine vertiefte Ablage für Setup-Karten und Minipläne der Erweiterungen.

    Rundum sind erhöhte Leisten aufgesetzt, in die der Plan eingelegt werden kann. Die Regel kommt noch drauf, dann ist alles gut eingeräumt.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Tinners Trail (Kickstarter Edition, Alley Cat Games 2021)

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Cubes (Zinn, Kupfer, Wasser): 207 x 68, H:21, teilen in 3 Fächer 62 x 65

    5x Spielermaterial, 1x Token (Drainage / 100): 68 x 68, H:9

    2x Karten-Trays: 100 x 75, H:21, Eingriffe an Schmalseite

    Tray Developments: 150 x 108, H:13, unterteilt mit Streifen H:9 in vier Fächer 50/50 x 77/64, Abdeckung 143 x 101

    Zwischenboden: 210 x 288, Auflagehöhe für Plan: H:24, um den Plan umlaufende Wände höher anfertigen (ich habe H:34 genommen, H:39 ist das Maximum, der Plan ist nur 15 mm dick). Fach für Spielkarten (Tarotformat 70 x 120) und Erweiterungs-Minipläne geeignet abteilen (75 mm breit, genug für gesleevte Karten). Zum Schluss für die folgenden Trays entsprechende Leisten als Rutschsicherung aufsetzen.

    Area Tiles, Auktionsmarker, Würfel, 209 x 43, H:21, 4 Fächer 37 x 37, Eingriff an Ecken zwischen je zwei dieser Fächer mit A/B bzw. C/D Tiles, 1 Fach 43 x 37 (Auktionsmarker, 3 Würfel). So auf Zwischenboden platzieren, dass der Spielplan mit seinem Ende noch obenauf liegt und das Tray bedeckt.

    Papp-Token Erweiterungen: 68 x 68, H:7

    Arsenic Cubes: 68 x 68, H:10, unter Boden zwei kleine Leisten aufgesetzt, so dass es auf dem Papp-Token-Tray einrastet

    Spielermaterial (Holz) Erweiterungen: 68 x 68, H:21

    #TinnersTrail

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (4. November 2021 um 16:19)

  • Die Rote Kathedrale (Kosmos)

    ...ist nun auch bei mir angekommen. Die kompakte Packung ist lobend zu erwähnen, da wird keine Luft umbaut. Die vielen Kleinteile dann nur in Tüten hinein zu werfen ist nicht mehr mein Ding, also kommt hier, was kommen muss ;)

    Karten und Bonusplättchen kommen in das einzige höhere Tray. Die Karten bleiben bei mir ungesleevt, schließlich geht nichts davon groß durch die Hände und wird nur auf dem Tisch ausgelegt.

    Alles andere wird auf flache Trays verteilt, alles aus Holz in solche mit nur 10 mm Wandhöhe, die geschütteten Pappteile in etwas höhere (12 mm). So kann man beim Aufbau leicht Werkstattplättchen auslosen, lässt den Rest einfach in der Schale.

    Während des Spiels müssen nur die Trays mit den Baumaterialien und dem Spielgeld bereitstehen.

     

    Eingeräumt habe ich noch ein wenig Platz übrig gehabt und dafür ein leeres Tray gebaut. In zwei Lagen ist alles sauber verstaut. Die fünf großen Würfel liegen seitlich ohne Tray im Karton.

     

    Obenauf die Pläne, die aber nicht den gesamten Kartonquerschnitt beanspruchen. Damit keine Kleinteile die Lücke zum Ausflug nutzen können, habe ich hier noch einen Winkel eingelegt, der das ausfüllt.

     

    So gefällt mir das, es kann gespielt werden.

    Maßangaben zum Nachbau

    Die Rote Kathedrale

    alle Trays aus 3-mm-Material

    4x Spielermaterial: 50 x 50, H:10

    Karten, Ressourcenplättchen: 53 x 100, H:25, zwei Fächer 47 x 19 (R.Pl.) / 72 (Karten, mit Eingriff)

    Werkstattplättchen: 100 x 100, H: 12

    Baumaterialien: 170 x 117, H:10, geteilt in 6 Fächer 54 x 70 (Holz, Ziegel) / 60 (Stein, Gold) / 28 (Edelsteine)

    Rubel: 100 x 117, H:12, geteilt in 2 Fächer 94 x 38 (3er) / 70 (1er)

    Leer-Tray: 70 x 117, H:12

    Seitenstreifen: 215 x 33, Eckausschnitt 115 x 12, verstärken auf 9-10 mm

    #DieroteKathedrale

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  • Gaia Project (Feuerland)

    Das Inlay, das ich hier vorstelle, habe ich im Wesentlichen nachgebaut nach einem Vorschlag auf BGG (dieser hier). Ich habe nur ganz wenige Details verändert bzw. angepasst, da mich das ganze Konzept sehr überzeugt hat. Und das fertige Inlay kann sich in der Tat sehen lassen, wir haben gleich eine erste Partie damit aufgebaut, und die Einstiegs-Hürde ("oh Gott, wirklich, wollen wir eine Partie GP spielen? Da müssen wir die tausend Pöppel aus den Tüten kramen, bis wir da überhaupt anfangen...") ist drastisch reduziert - das Spiel ist ruck-zuck aufgebaut und auch schnell wieder abgebaut.


    Doch nun ins Detail:

    In der geöffneten Box liegen obenauf die Regeln und das runde Wertungstableau.

       


    Regelhefte bis an einen Rand durchschieben, denn darunter verbergen sich in der nächsten Ebene die Trays mit den Materialien für jeden Spieler, auf die erst im Laufe des Spiels zugegriffen wird (Satelliten und Gaia-Former). Die nimmt sich beim Aufbau jeder in seiner Farbe an den eigenen Platz. Sie lassen genau Platz für das Forschungstableau, welches auf der selben Ebene untergebracht ist - entnehmen und in die Tischmitte.


    In der nächsten Ebene finden sich die 7 Völkertableaus, von denen jeder Spieler eins wählt. Ein genauer Blick zeigt, dass sie etwas weniger breit sind, als das in die Hälfte gefaltete Forschungstableau. Aus diesem Grund haben die oben erwähnten Trays mit den Satelliten + Formern einen kleinen Vorsprung, auf dem das Forschungstableau ruht. Im nächsten Foto ist daher die Box umgedreht, damit man das gut sieht. Am Rand erscheinen nun noch zwei leere Trays, die lediglich den Platz auffüllen.


    Entnimmt man die Völkertableaus und die Trays mit Satelliten + Formern, erscheinen in der nächsten Ebene zwei flache Trays mit Materialien, auf die alle Spieler Zugriff benötigen (Q.I.C.s, Machtsteine, Gaia-Planeten und Aktionsmarker). Der Inhalt ist zweimal derselbe, sie lassen sich auf dem Tisch so verteilen, dass alle gut rankommen.

    Weiter erscheint der Tray mit den 9x4 Basistechnologien - dieser ist als Ganzes entnehmbar und wird einfach auf dem entsprechenden Platz auf dem Forschungstableau platziert - die Abmessungen passen genau. So ist mit einem Griff alles da! Damit die Basistechnologien in zufälliger Reihenfolge hier liegen, müssen sie beim Abbau bereits für die nächste Partie neu randomisiert werden - kein Problem! Auf dem Foto sehen wir den Tray "in action" - er enthält auch gleich noch ein paar Aktionsmarker, denn die Machtaktionen sind in unmittelbarer Nähe.

    Ebenfalls sehen wir den Tray mit den 6x3 Allianzmarkern - auch hierzu ein Detailfoto.

    Die Trays mit den Materialien für jeden Spieler, die auf den ausgewählten Völkertableaus aufgebaut werden müssen, werden nun auch sichtbar (also die Gebäude und die Anzeiger für Erz, Wissen und Credits) - einfach ausschütten, aufbauen, fertig! (Wer will, könnte hier auch bereits die abgezählte Anzahl Machtsteine mit hinein geben - Platz ist genug).

     

    Last not least erscheint auf der untersten Ebene ein Tray, der in der Box bleiben kann. Er enthält die Raumsektoren, sowie Runden- und Schlusswertungsplättchen, sowie Ausbautechnologien und Rundenbooster, aus denen ja nur einige per Zufall gezogen werden. Hier hat man guten Zugriff darauf, und was nicht benötigt wird, bleibt in der Box. Dann ist da noch ein kleines Eckchen mit der Startspielerfigur, und einigen Dingen, die nur besondere Völker benötigen (z.B. Gleen und der Schwarm). Die könnte man auch zu deren Farben packen - dann wären sie im Weg, wenn die jeweils andere Seite des Völkertableaus benutzt wird, das ist letztlich Geschmackssache.

    Alles in allem ein wirklich sehr praktikables Inlay, mit dessen Design ich mich wie gesagt nicht brüsten kann, nur mit dem Nachbau. Unten im Spoiler gibt's die Maße, falls jemand das nachbauen will - kann es nur empfehlen!

    Maße

    7x je 2 Trays für die Völker:

    unterer Tray (alle Materialien zum Aufbau auf dem Tableau - Gebäude + Ressourcen-Anzeiger): 98x50, Höhe 35

    oberer Tray (Satelliten + Former): Grundplatte ebenfalls 98x50, die Seitenwände sind hier etwas komplex. Eine Schmalseite durchgehend 50x16 (Höhe). Die zwei langen Seiten nur 87x16 (Höhe), so dass ein 8mm schmaler Rand an der zweiten Schmalseite bleibt. Vor diesen eine 8mm breite (aus 5mm und 3mm zusammengeklebte) Schmalseite in 50x11 (Höhe) einsetzen. So ergibt sich der kleine Vorsprung, auf dem das Forschungstableau ruht.

    Tray für Basistechnologien:

    310x90 Grundplatte (3mm), Höhe 9. Achtung: Alle Seitenwände aus 5mm Foamboard: 310x9 je zweimal, 80x9 je zweimal.

    längs in der Mitte teilen mit einer 300x9 Wand, untere Hälfte noch zweimal abtrennen mit je 37,5x9 (alles 5mm Stärke).

    Unbedingt vorher ausprobieren, wie alles hinein geht - hier ist mm-Arbeit gefragt!

    2 Trays für Q.I.Cs, Gaiaplaneten, Aktionsmarker, Machtsteine:

    Grundplatte 153x98.

    Vorder- und Rückwände je zweimal 153x9

    Seitenwände und Innenteiler je 4 mal 92x9

    Tray für Allianzmarker:

    188x40 Grundplatte (5mm stark!).

    Darauf geklebt werden zwei weitere 3mm-Grundplatten derselben Größe, aus denen die Form der aufliegenden Allianzmarker ausgecuttet wurde. Dazu diese auflegen und mit Bleistift die Umrisse nachzeichnen und den Überstand wegcutten. Etwas fummelig, aber geht. Am Ende noch ein paar kleine Blöcke vor den "Ausgang" kleben, damit die Marker nicht herausrutschen.

    Kann man aber natürlich auch weniger aufwändig machen.

    offene Bodenplatte für Raumsektoren, diverse Wertungsplättchen, Rundenbooster etc.

    Schwer zu beschreiben. Grundplatte ist 353x190 - hier aus 5mm Stärke (wichtig für die Gesamthöhe!)

    Die Raumsektoren muss man auflegen, Umrisse aufzeichnen und dann die seitlichen Stützen zurechtschneiden.

    Für den restlichen Bereich werden folgende Wände benötigt (alles 5mm Stärke, 19mm Höhe!):

    zweimal 165x19, 180x19 (äußere Umrandung)

    dreimal 95x19 (längere Unterteiler)

    dreimal 40x19 (kürzere Unterteiler)

    52x19 (Querwand)

    Es fehlen noch die kleinen Querstücke, mit denen der Ausgang aus den einzelnen Fächern teilweise blockiert wird, so dass nichts herausrutscht. Diese habe ich in 3mm Stärke ausgeführt:

    25x19 dreimal

    15x19 zweimal

    27x19, 18x19, 10x19 je einmal.

    Wie und wo diese positioniert werden, kann man hoffentlich am Bild erkennen. Diese Maße kann man aber auch einfach selbst anpassen, das ist ja nicht auf den mm wichtig, was hier passiert.

    leerer Tray zum Auffüllen am Rand:

    188x50, Gesamthöhe 14, also Wände in 11 bei 3mm Stärke.

    Alles ohne Gewähr, ich hoffe, ich habe keine Fehler gemacht!

    #GaiaProject

    3 Mal editiert, zuletzt von flogae (11. November 2021 um 12:05)

  • Merw - Das Herz der Seidenstraße

    Das Insert darf gerne wieder als eines der größeren Projekte gesehen werden, hat mich mehr als einen Abend beschäftigt.

    Den Anfang machte ein quadratisches Tray für die Grundstücke mit eingebettetem Kamelmarkt obenauf. Ein gleichgroßes, wenig höheres Tray sollte den nach oben verbleibenden Raum füllen und war eigentlich ein "Unfall". Ich hatte es zunächst für die Mauern gedacht und erst hinterher merkte ich, das sind ja nicht nur 16, sondern 20 Stücke mit den Stadttoren. Gut, es war gebaut , die Tore hätte man auch extra lagern können. Ich hab aber einfach umdisponiert und das Tray für Schriftrollen und Waren verwendet.

    Mit gleichem Grundriss entstanden später die Trays für Kamele und Ausbauten/Wertungsplättchen einerseits sowie Ressourcen andererseits (in der bewährten Fünf-Fächer-Teilung). Ein flaches Tray für die Errungenschaften hat genau die Maße, um so auf den vorgesehen Platz auf dem Plan gestellt zu werden.

    Hier im Bild die genannten Trays, getrennt nach Aufbau-Materialien und solchen, die im Spiel bereitstehen müssen.

      

    Neben den zuerst gebauten quadratischen Trays sollten jeweils zwei Trays mit Spielermaterial platz finden. Ob man das nun hübsch einsortiert oder halbwegs lose hineingibt - es passt so oder so.

    Für die zwei Sorten Spielkarten (in Sleeves) hab ich zwei gleiche Trays gebaut. Die sechs Solo-Karten (auch in Sleeves, Euro-Maß) hab ich einfach gemeinsam in ein größeres Sleeve (US standard) gesteckt, sie liegen so griffbereit in einem halb offenen Tray (für Wände an den Längsseiten waren die Karten zu groß), das man so auch kopfüber über die Karten in den Karton geben kann, damit nichts verrutscht.

      

    Für die Mauern hatte ich inzwischen eine andere Idee. Die gehören beim Aufbau ja an bestimmte Stellplätze auf dem Spielplan. Erinnert sich noch wer an meine "Häuser-Harke" von Mombasa? Das sollte hier doch wohl auch möglich sein, zumal das passende Konstrukt der Länge nach gut in den Karton passen sollte.

    Benötigt werden "Schieber", die aus zwei Leisten gefertigt werden. Bevor man diese verleimt, werden in geeignetem Abstand Kartonstreifen in kleine Schnitte eingesetzt. Das umgebende Tray ist wieder zu einer Seite offen und hat nur einen dünnen Boden aus Karton. Bilder vom Bau:

     

      

    Fertig sieht das dann so aus. Das befüllte Tray einfach an der richtigen Stelle auf den Plan stellen, den Schieber festhalten und darunter das Tray herausziehen. Schieber liften - und zack! (mit etwas Übung) ist alles an seinem Platz 8-))

     

     

    Nun zum üblichen unromantischen Teil - wie kommt das in den Karton? Da ich das Originalinsert weiter verwende und dieses in der Höhe über dem Plan zu viel Raum freilässt, kommen unten erst einmal zwei Pappen rein, sind gut 6 mm weg. Zwei Sockel verfüllen den am Ende freigebliebenen Raum.

     

    In zwei Lagen ist alles sicher verstaut.

     

    Obenauf kommen die Regel und der Plan - gerne in dieser Reihenfolge, damit ggf. Druckstellen irgendwelcher Teile nur die Regel treffen. Das sollte aber nur passieren, wenn man nicht ganz ordentlich einräumt. Wie es sein soll, ist der Karton damit bis zum Rand gefüllt, der Deckel erledigt den Rest.

     

    Nachtrag (April 2022): Anpassungen für 3D-Teile von Eurohell Design

    Im Adventskalender 2021 von Eurohell-Design konnte man sich mit 3D-Teilen zu Merw überraschen lassen. Inzwischen sind diese im Shop zu haben und nun, da sie bei mir eintrafen, war ein klitzekleiner Umbau des Inserts nötig.

    Das "Unfall-Tray" (s.o.) wird schon wieder anders verwendet, hier kommen jetzt die 3D-Waren hinein. Da der Platz nicht für alle reicht (aber im Spiel auch nie alle benötigt werden), kommen wenige überzählige Waren in ein kleines Tray, das im Karton verbleiben kann. Nur wenig größer ist das Tray, das die Schriftrollen aufnimmt. Beide finden neben den Spielkarten platz. Hierfür wird das Füllteil am Rand verkürzt. Im Hohlraum dahinter lagere ich in Zipptüten die obsoleten Pappteile der Waren und Schriftrollen.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Merw - Das Herz der Seidenstraße

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Grundstücke, Kamelmarkt: 93 x 93, H:14, teilen in vier Fächer 42x42 für je 6 Grundstücksplättchen,
    mittig im Boden ein Fingerloch 20mm, Trennwände zur Unterteilung 33x14 mm mit Eckausschnitten 10x3 mm, darauf liegt mittig der Kamelmarkt

    Schriftrollen / Waren: 93 x 93, H:16, mittig in zwei Fächer 87 x 42 geteilt
    gewöhnliche und seltene Waren nicht nochmal geteilt (optional)

    4x Spielermaterial: 93 x 64, H:15

    2x "Mauer-Schlitten": 221 x 42, H:17 (Boden aus Karton max. 1mm), kurze Seite offen
    Einsatz: Bodenstreifen: 215 x 12, Trägerstreifen: 215 x 14, in diesen von einem Ende alle 43 mm einen Schnitt machen und in diese Schnitte Kartonstreifen 10 x 32 mm einstecken. Dann den Trägerstreifen auf den Bodenstreifen leimen und an einer Stirnseite noch einen Abschluss 32 x 17 ankleben

    2x Karten: 79 x 55, H:15, Eingriff an Schmalseite

    Kamele + Jahreszähler / Wertungsplättchen + Ausbauten: 93 x 93, H:10, mittig in zwei Fächer 87 x 42 geteilt

    Ressourcen: 93 x 93, H:10
    - inneres Quadrat im Abstand 40 mm falzen,
    an den Enden jeweils 20 mm Enden, die mittig auf Stoß verklebt werden, aushärten lassen
    auf Boden 18 mm von Mitte jeden Randes Punkt markieren (Eckpunkte inneres Quadrat)
    Seitenwände wie bei jedem Tray bauen, Quadrat aufkleben (Punktmarkierungen)
    Zwischenstücke geeignet einpassen.

    Errungenschaften: 93 x 73, H:10, teilen in vier Fächer 42x32 für je 4 Errungenschaften, seitliche Eingriffe (zu den Ecken der Fächer)

    Solokarten: 93 x 73, H:10, nur Längsseiten, Karten in Sleeves nur eingelegt

    zum Ausfüllen der verbleibenden Leerräume:
    - unten in den Karton unter das Original-Insert 2 Lagen Wellpapp-Karton a 3 mm
    - Sockel 1: 47 x 223, H:33 (nur eine Längsseite nach innen bauen)
    - Sockel 2: 93 x 166, H:7

    Nachtrag; Anpassungen für Eurohell-Design-3D-Teile:
    - Sockel 1: 47 x 165, H:33 (nur eine Längsseite nach innen bauen)
    in Zip-Tüten im Hohlraum dahinter Lagerung der obsoleten aus Pappe
    max. je 6 Waren pro Art kommen in das Tray, wo vorher Schriftrollen / Waren lagen
    - Tray überzählige Waren: 55 x 55, H:15
    - Tray Schriftrollen: 60 x 55, H:15

    #merw #Merv #MervTheHeartOfTheSilkRoad

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. April 2022 um 20:45)

  • Fixe Frage an die Experten an euch: Meine Platten haben keine "sauberen" Schnittkanten. Das innere kommt quasi raus und ich habe keine schöne glatte Fläche, sondern kleine Füllelemente die rauskommen.

    Bei euch auf den Fotos sieht das immer hübsch glatt aus.

    Falsche Platten (Hersteller) die ich benutze? Falsche Dicke? Habe 3mm. Passt zwar alles funktional aber optimisch nicht so hübsch wie bei den ganzen Fotos hier.

  • Danke. Stupide das Teppichmesser zu nehmen, war dann doch zu simpel gedacht.

    Mit neuer Klinge einwandfrei.

    Teppichmesser? Abbrech-Klingen? Da sieht man doch nicht genau, was man tut. Ab und zu muss man ja auch mal eine kleine Ecke schneiden, also etwas präziser werden. Man spart ja nicht mal was dabei, ein Bastelmesser kostet nicht die Welt, ich werkel vom ersten Tag an mit diesem billigen Teil hier: https://www.amazon.de/dp/B00J8BAAC0?tag=wwwunknownsde-21 (Affiliate-Link)

    10 Wechselklingen kosten irgendwas zwischen 2 und 3 Euro in jedem Bastelshop, eine Klinge hält für den Bau von maximal fünf Inserts, dann ist sie durch. Sobald der Schnitt nicht mehr sauber gelingt, wird gewechselt. Schau mal ins Wiki "Inserts aus Schaumkern-Platten (Foamboard) bauen", fürchterlich viel Text, aber vielleicht steht ja noch ein hilfreicher Tipp drin. [Nachtrag: Link repariert - der tat es irgendwie nicht]

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (1. Dezember 2021 um 10:58)

  • Danke. Stupide das Teppichmesser zu nehmen, war dann doch zu simpel gedacht.

    Mit neuer Klinge einwandfrei.

    Teppichmesser? Abbrech-Klingen? Da sieht man doch nicht genau, was man tut. Ab und zu muss man ja auch mal eine kleine Ecke schneiden, also etwas präziser werden. Man spart ja nicht mal was dabei, ein Bastelmesser kostet nicht die Welt, ich werkel vom ersten Tag an mit diesem billigen Teil hier: https://www.amazon.de/dp/B00J8BAAC0?tag=wwwunknownsde-21 (Affiliate-Link)

    10 Wechselklingen kosten irgendwas zwischen 2 und 3 Euro in jedem Bastelshop, eine Klinge hält für den Bau von maximal fünf Inserts, dann ist sie durch. Sobald der Schnitt nicht mehr sauber gelingt, wird gewechselt. Schau mal ins Wiki "Inserts aus Schaumkern-Platten (Foamboard) bauen", fürchterlich viel Text, aber vielleicht steht ja noch ein hilfreicher Tipp drin.

    Messer, war einfach das was zu Hause da war, hatte mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

    Danke, hab mir schon einiges angeschaut, dachte aber "Learing by Doing" führt zu mehr Lerneffekten :D

    Aber das geballete Wissen hier anzuzapfen schadet sicher nicht.

  • Messer, war einfach das was zu Hause da war, hatte mir da keine weiteren Gedanken gemacht.

    Viel lernen Du musst, junger Padawan.

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)

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    Lieblings-Cosim

    Jaws of Victory. Illusions of Glory. Fall Blau/Kharkov Battles. Empire of the Sun. GMT 194x-Reihe. Napoleon against Europe. Where there is Discord. GMT GBACW-Reihe. 1914 - Nach Paris. GMT 1914-Reihe.

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  • Wetzstahl bzw. Messerschärfer wirkt manchmal auch wahre Wunder -- und ist nebenbei auch ressourcenschonender als ständiges Klingenwechseln. Beim Schneiden von Schaumkernplatten merkt man halt sofort, wie scharf das Messer ist.

    In den üblichen Bastel- und Teppichmessern ist jetzt nicht der allerhochwertigste Messerstahl verwendet, d.h. der Effekt des Schärfens hält ggf. nur eins bis zwei Inserts, aber das reicht ja dann völlig aus.

  • Beyond the Sun

    auch dieser Neuzugang wurde nun von mir versorgt:

    Wie man schon am Umfang sieht, eine eher leichte Übung. Und ehrlicherweise muss man sagen, dass ein Insert hier begrenzt Sinn macht. Zur Spielunterstützung braucht man es fast nicht - abgesehen von einem kleinen Tray für die Erzkristalle wird eh alles auf den Spielertableaus verteilt und hier und da Karten ausgelegt.

    Sinn macht es aber, den schweren Spielplan nicht einfach so auf das übrige Material zu werfen und dabei auch noch das eingelegte Original-Insert, das an sich gar nicht so schlecht gedacht ist, zu zerquetschen.

    Für die Fans des 3D-Drucks wurde neulich hier schon eine Lösung angeboten, die aber nur der Lagerung der Kleinteile dient. Darauf dürfte der Plan auch nicht gut liegen und ob das harte, mitunter scharfkantige Druckmaterial auf den schweren Plan-Platten Druckstellen hinterlässt, bleibt ebenfalls zu bedenken. Dann doch lieber eine Ebene aus Schaumkern-Trays pflastern und man muss sich darum nicht sorgen.

    Entsprechend wird verbliebener Leerraum kaschiert: ein (umgekehrtes) Tray unter den Platz in der Ecke für die Erzkristalle, eine große flache Leerbox in der guten Hälfte des Raums über den Spielertableaus und eine ausgeschnittene Bodenplatte, die das Kartentray an seinem Platz fixiert.

    Dann die im ersten Bild gezeigten Trays einräumen. Auf die (ungesleevten) Karten hab ich noch eine kleine Abdeckung gelegt, können sie partout nicht aus dem Tray rutschen (im Bild unten rechts).

    Obenauf kommen die Pläne. Neben der Regel liegen die beiden Streifen für die Technologie-Auslage (Expertenvariante).

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Beyond the Sun

    alle Trays aus 3-mm-Material

    4x Spielermaterial: 78 x 68, H:36

    Erzkristalle: 78 x 78, H:20

    Sockel: 78 x 78, H:13

    Karten: 96 x 66, H:36
    - optional Abdeckung: 89 x 59

    Boden neben Kartentray: 179 x 79, Ausschnitt 96 x 66

    Tray Papp-Tafeln: 178 x 128, H:17, optional Fingerloch im Boden zum leichteren Entnehmen der Teile

    Leer-Tray: 178 x 148, H:17

    #BeyondTheSun

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (19. Juni 2024 um 20:21)

  • Wie entscheidet ihr was eine eigene Tray/Box wird, und was zusammen bleibt? Je nachdem wie es vom Spiel und Material Sinn macht, oder einfach generell eine maximale Größe?

    Sagen wir ich hab eine 10x10cm Fläche, die ich in 4 gleichgroße Quadrate teilen will. Lasse ich alles auf einer Tray? Mache ich dann 2 Rechtecke, oder 4 einzelne Boxen draus (mit entsprechend etwas Flächenverlust durch doppelte Wände? Auf den Tisch kann ich, es meist in allen Varianten stellen.

  • Wie entscheidet ihr was eine eigene Tray/Box wird, und was zusammen bleibt? Je nachdem wie es vom Spiel und Material Sinn macht, oder einfach generell eine maximale Größe?

    Sagen wir ich hab eine 10x10cm Fläche, die ich in 4 gleichgroße Quadrate teilen will. Lasse ich alles auf einer Tray? Mache ich dann 2 Rechtecke, oder 4 einzelne Boxen draus (mit entsprechend etwas Flächenverlust durch doppelte Wände? Auf den Tisch kann ich, es meist in allen Varianten stellen.

    Ich denke, dass ist "Geschmackssache": ich versuche es inzwischen so zu gestalten, dass ich so wenig Boxen wie möglich mache. Das erleichtert das Einräumen deutlich, damit das ganze kein 3-D-Puzzle wird.

    Wenn es sich funktional/vom Spieldesign anbietet, dann natürlich einzelne Boxen (z.B. für Spielermaterialien jeweils einer Farbe). Gibt aber sicherlich genauso Bastler/Spieler, die andere Akzente setzen und so viele Einzelboxen wie möglich machen ;)

    Gruß Tom

  • Wie entscheidet ihr was eine eigene Tray/Box wird, und was zusammen bleibt? Je nachdem wie es vom Spiel und Material Sinn macht, oder einfach generell eine maximale Größe?

    Hab ich hier versucht zu beschreiben...

    Sagen wir ich hab eine 10x10cm Fläche, die ich in 4 gleichgroße Quadrate teilen will. Lasse ich alles auf einer Tray? Mache ich dann 2 Rechtecke, oder 4 einzelne Boxen draus (mit entsprechend etwas Flächenverlust durch doppelte Wände? Auf den Tisch kann ich, es meist in allen Varianten stellen.

    Kommt drauf an. Ist es ein gemeinsames Ressourcenlager mit vier unterschiedlichen Dingen, dann wird das ein Tray mit vier Fächern.

    Sind da Materialien für jeden von bis zu vier Spielern drin, dann werden das vier einzelne Trays.

    Stehen die Dinge womöglich räumlich in Bezug zu bestimmten Bereichen auf dem Spielplan, an deren Rand man das platziert, dann könnte da auch eine zweimal-zwei-Teilung angeraten sein.

    Auf jeden Fall gehören bei mir Materialien, die nur zum Aufbau benötigt werden, (fast) immer strikt getrennt von denen, auf die man im Spiel Zugriff haben muss.

    ich versuche es inzwischen so zu gestalten, dass ich so wenig Boxen wie möglich mache.

    Zumindest für mich kein Kriterium. "form follows function"

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    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (6. Dezember 2021 um 17:18)

  • Mille Fiori

    ...ist doch eigentlich ein einfacher Fall. Jedem Spieler wäre rasch ein simples quadratisches Tray gebaut, wo man eben alles reinschüttet. Dazu ein Kartentray, Leerraum verfüllen, fertig. Kann man so machen.

    Nun muss sich jeder Spieler aber 27 Teile fürs Spiel abzählen und diese Kubikzahl und die Rautenform sprang mich sofort an. Da kann man doch aus 27 kleinen Rauten in Anordnung 3x3x3 wunderbar eine große Raute fertigen - das ist platzsparend und schön unterzubringen und beim Abzählen kann man nicht viel falsch machen.

    Wie man nicht rechtwinklige Formen schafft und hierfür die Wände einfach aus einem gefalzten Streifen baut, habe ich schon mehrfach gezeigt - kann sich auch hier sehen lassen. Das Tray nimmt alle gesleevten Karten auf (Paladin, 90 um).

     

    Und wie kommt das nun in eine stabile Lage in den Karton? Zunächst wurden die Wände der Rauten etwas erhöht gebaut und unter den Boden eine verkleinerte Raute geleimt - so sind diese Formen stapelbar. In den Karton kommt etwas, das man dem erfahrenen Vielspieler am einfachsten als Dual Layer Board erklären könnte. Vor Bau der Trays werden deren Böden zum Zeichnen von Umrissen auf diesem Trägerboden geeignet angeordnet, dann angezeichnet und ausgeschnitten.

     

    Die Löcher werden darunter mit Platten wieder geschlossen. Noch ein paar Sockelleisten in passender Höhe drunter ist der Einsatz fast fertig. Für Spielfiguren und restliche Plättchen wurden noch kleine Fächer abgeteilt.

    Unter dem Original-Pappeinsatz im Karton habe ich etwa 5mm verfüllt (alte Pappe oder Stanzbögen), damit aufliegender Plan und Regel den Karton nach oben hin bis zum Rand ausfüllen.

     

    In zwei Lagen ist alles rutschsicher verstaut. In die oberen Rauten habe ich noch einen Deckel eingelegt, das bräuchte es aber nicht unbedingt.

     

    So hat auch das Insert passend zum Spiel eine gefällige Optik.

    Maßangaben zum Nachbau

    Mille Fiori

    alle Trays aus 3-mm-Material

    4x 27 Plättchen: Rauten mit 80/100-Grad-Winkeln, dafür Streifen 74 mm schneiden und mit Winkelmesser ablängen (Kantenlänge dann ca. 76 mm)
    - für Wand 14mm-Streifen schneiden und im Abstand 76 mm falzen, auf Stoß verleimen und trocknen lassen, dann Ring auf Boden leimen (bzw Ring hinlegen und Boden von oben aufleimen).
    - verkleinerte Rauten unter Boden leimen, so dass Trays beim Stapeln nicht verrutschen.

    Karten: 109 x 79, H:36, 2 Fächer 50 x 73 mit Eingriffen

    Boden: 285 x 144, Ausschnitte entsprechend Unterboden der Rauten bzw. des Kartentrays, Löcher von unten wieder kaschieren, damit die Trays in diesen Vertiefungen stehen können
    - Sockelleisten H:13 unter Boden anbringen
    - In den Ecken 55 x 35 mm mit zwei Streifen (30-35 mm hoch) abteilen, hier Spielfiguren und restliche Spielsteine in Farben der beiden benachbarten Trays hineingeben

    Original-Papptray mit Pappe oder alten Stanzbögen unterlegen (ca. 5 mm), so dass der Deckel über Plan und Regel bündig schließt.

    #MilleFiori

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (19. Juni 2024 um 20:24)

  • Ich wusste gerade nicht genau, in welchem Thread es wohl besser aufgehoben ist, hier oder beim Spiel selbst. Habe es mal beim Spiel geschrieben, will es hier aber nochmal erwähnen und danke sagen an Smuntz für das Teilen der Maße seiner tollen Inserts! :thumbsup::thumbsup:

    Puma
    10. Dezember 2021 um 19:35
  • Der Taubertal-Express

    Ja, in diesem neuen Spiel ist schon eine Menge Material drin - das war wieder ein größeres Projekt, ausgeführt nach Auftrag von:

    Wertiges Material und dicke Pappe.
    Das Papp-Inlay habe ich entsorgt. Passt nicht.
    Ihr Auftrag, Al Smuntz ,

    Nimm dies ^^

    Wie üblich sollte die Spielunterstützung im Vordergrund stehen, und so wurden entsprechende Trays zur direkten Ablage auf dem Plan maßgeschneidert.

    Für die Transportgüter habe ich einen Scan der Bilder vom Spielplan auf den Boden des Trays geklebt, bevor die Wände aufgesetzt wurden.

    Die dunkelvioletten Bahnhofsgebäude kommen vorsortiert in flache Fingertipp-Trays, also mit kleinem Bodensockel, der Platz an den Seiten lässt. Die Trennwände sind nur aus Karton, da es die Maße der Vorgabe auf dem Plan zu halten galt. Hierfür schlitzt man den Boden nur oberflächlich mit dem Messer und drückt den Karton hinein, kein Leim erforderlich.

    60 Aktionssteine als 8-mm-Cubes in 5 Farben? Kam mir bekannt vor... Richtig, gerade erst in Merw benötigt habe ich mich erstmals selbst kopiert und das Tray mit identischen Maßen noch einmal gebaut. Wenn ich ehrlich bin, verletze ich meine Prämisse "form follows function" hier ein wenig, denn zum Spielen ist es echt praktischer, die fünf Sorten für die Entnahme entsprechend der Aktionsplättchen ungeordnet griffbereit zu haben und auf den Einbau der Trennwände zu verzichten. Aber es sieht ja so hübsch aus 8-))

    Die Wagenhallen-Trays sind sicher auch nicht alltäglich, eben dem Zweck entsprechend gebaut.

    Für die vielen Waggon-Puzzleteile hatte ich auch erst horizontale Lagerung im Sinn, bin aber aus Platzgründen (auf dem Spieltisch!) davon abgegangen. Da muss man nicht ständig dran und so ist eine vertikale Lagerung in Fächern sinnvoller. Entsprechend weit geöffnet sieht man, was drin ist und kann schräge Rückwände einarbeiten - die stammen übrigens vom Mittelteil des originalen Papp-Inserts, das hier mit seinen fertigen Falzen noch gute Dienste leistete. Die Seitenwände und die Stirnwand sind für leichten Eingriff bewusst flacher gehalten.

       

    Da noch mehr Materialien im Spiel griffbereit sein müssen, braucht es noch einiges mehr. Das Kartentray ist flach mit zwei Fächern gebaut, um Nachzieh- und Ablagestapeln gemeinsam Platz zu bieten, viele Karten werden ja vor Spielbeginn schon herausgenommen und am Plan verteilt.

    Für die auszulosenden Plättchen mussten große flache Trays her, Beutel haben wir hier ja keine. So ist eine gewisse Durchmischung möglich. Bei den hellvioletten Bahnhofsgebäuden kann man die Teile von der Textseite her erkennen, da muss man eben nicht so genau hinschauen ;) Das kleine Problem hat man aber auch ohne ein solches Tray.

    Das wenige Spielermaterial kommt in zwei kleine Lückenfüller-Trays.

      

    Bevor wir zum Einräumen in den Karton kommen, etwas zum Grundgedanken der Planung. Die Trays mit den Materialien auf dem Plan waren gesetzt, das Waggon-Lager folgte. Klar war, dass ich flache (10-mm-Wände) Trays und etwas höhere (16 mm, u.a. für die Karten) benötige, also wurde mit zwei entsprechenden Lagen geplant. Die Gesamthöhe des Waggonlagers ließ 5 mm in der Höhe übrig, und so war auch der Zwischenboden gesetzt. Dieser lässt einem dann Freiräume, wenn in der Höhe mehr oder weniger Millimeter benötigt werden, kann man doch leicht etwas wegschneiden oder einen Sockel aufsetzen. So kann jedes Einzelteil maßgefertigt von den anderen abweichen und dennoch alles stimmig untergebracht werden.

    In der Höhe blieben 13 mm im Karton übrig. Fünf leere Stanzbögen und eine Bodenplatte unten hinein ist das schon mal erledigt. Waggon-Lager und alle flachen Trays füllen die erste Ebene.

     

    Der schon erwähnte Zwischenboden hatte am Ende diese Form, links zwei passende Ausschnitte, rechts zwei passende Sockel aufgesetzt. Mit ihm kommt auch das erste flache Tray mit quadratischen Plättchen hinein.

     

    Der Rest folgt entsprechend. Eigentlich sollten Kartentray (links mitte) und Spielermaterial und Wagenhallen (rechts oben) in einer Linie liegen, hab ich sie doch bewusst gleich lang gebaut. Davon musste ich mich wegen der beiden flachen gestapelten Plättchentrays links verabschieden. Direkt neben dem Waggon-Lager angeordnet würde dessen abgeflachte Seitenwand dem oberen Tray keinen halt bieten - wenn ich schon solange bastle, kann sowas auch vermieden werden.

    Das flache Tray mit den Pappteilen überragt das Waggon-Lager ganz bewusst und hat eine offene Seitenwand - nur so wollte es an dieser Stelle passen. Ich hab eben nicht alles vorher genau ausgerechnet und da muss man die Dinge hier und da passend machen ;)

    Alle Pläne und Regeln kommen obenauf. Den kleiner gefalteten Spielplan kann man noch mit einem einfachen Winkel aus einem Restabschnitt gegen Verrutschen sichern.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Der Taubertal-Express

    alle Trays aus 3-mm-Material, Zwischenboden aus 5-mm-Material

    Boden: 217 x 307, darunter 5 leere Stanzbögen (Gesamthöhe: 13)

    Waggon-Lager: 155 x 78, Seiten H:20, Trennwände H:35
    - 4 Fächer mit Breite 37 / 37 / 37 / 29 abteilen
    in jedes Fach einen gefalzten Kartonstreifen, 72 mm breit, Schrägseite 36 mm lang, Bodenteil 27 / 27 / 27 / 19
    in die Fächer: Güterwaggons / Arbeiterwaggons / Passagierwaggons / KOhlewaggons + Füherstände

    Aktionssteine: 93 x 93, H:10
    - inneres Quadrat im Abstand 40 mm falzen,
    an den Enden jeweils 20 mm Enden, die mittig auf Stoß verklebt werden, aushärten lassen
    auf Boden 18 mm von Mitte jeden Randes Punkt markieren (Eckpunkte inneres Quadrat)
    Seitenwände wie bei jedem Tray bauen, Quadrat aufkleben (Punktmarkierungen)
    Zwischenstücke geeignet einpassen.

    Münzen: 124 x 82, H:10

    2x je 5 dunkelviolette Bahnhofsgebäude: 131 x 48, H:10, 5 Fächer a 25 x 42
    - Trennwände nur aus Karton einsetzen
    Bodensockel mittig 24 x 24 zum Liften der Plättchen mit seitlichem Fingerdruck

    Arbeiter und Passagiere: 58 x 145, H:10, 2 Fächer 52 x 88 (Arbeiter) / 48 (Passagiere)

    Transportgüter: 223 x 58, H:10, 4 Fächer 52 x 52
    - optional: Scan vom Spielplan auf Boden kleben, bevor Wände aufgesetzt werden.

    Zwischenboden (5 mm): 217 x 307
    - links oben Eckausschnitt 108 x 146 (Gebäudetrays)
    - links unten Eckausschnitt 156 x 79 (Waggon-Lager),
    kleine Leiste am langen Rand aufsetzen, Rutschsicherung für Kartentray
    - rechts oben 3-mm-Sockel 66 x 78 (Waggon-Hallen)
    - rechts unten im Bereich 74 x 97 3-mm-Sockel (Kurzregeln, Schaffnermützen)

    2x Trays für Gütergebäude / Aktionsplättchen: 107 x 145, H:9

    Spielermaterial: 43 x 78, H:16

    2x 12 Wagenhallen: 33 x 78, H:13
    - nur an den Enden U-förmig Wände schaffen, mittiger Steg 13 x 21

    hellviolette Bahnhofsgebäude: 109 x 130, H:16

    Fahrkarten: 107 x 78, H:16, 2 Fächer 49 x 72 mit seitlichen Eingriffen

    Kurzregeln, Schaffnermützen: 74 x 97, H:11, eine Längsseite bleibt offen

    obenauf Spielerpläne und Regeln
    - rechter Winkel als Rutschsicherung für Spielplan mit Schenkelbreite 34 bzw. 39 mm

    #DerTaubertalExpress

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 08:53)

  • Eh, mal nur angenommen, ich würde dich fragen, ob du mir auch so einen Satz zur Verfügung stellen könntest, was würdest du machen und was würde mich das Kosten?

    Oh du Tray-Gott

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Brass Birmingham - Deluxe - Teil 2: Eurohell "3D-Lok und Kahn"

    Kurz vor Weihnachten. Mein Adventskalender von EurohellDesign hat inzwischen all die guten Teile, die ich darin für Brass Birmingham erwartete, freigegeben: Schiffe und Loks in reicher Zahl für alle Spieler.

    Die sollten heute Abend sogleich ins Spiel einziehen.

      

    Die Trays wurden in der Mitte mit einer dünnen Kartonwand geteilt. Hierfür einfach mit dem Cutter die Oberfläche ritzen, mit der stumpfen Rundung eines Besteckmessers die Fuge etwas weiten und dann den Kartonstreifen ohne Leim hinein drücken.

    Nun habe ich dafür ja schon im Mai ein Insert gebaut. Ist das jetzt hier ein neues Insert?

    Ich denke mal, so viele neue Trays auf einen Schlag - das geht als eigenes Insert in meiner kleinen Zählung durch. Warum ist das wichtig? Weil das hier und jetzt wieder ein kleines Jubiläum ist - Insert Nummer 75 :love: . Und ein Titel wie "Brass Birmingham 3D" ist dieser Zahl würdig. 3D? Klar - 3-Mal Deluxe. einmal nennt Roxley das so, die Eurohell-Goodies haben 3D im Namen und verdienen locker ein zweites Deluxe und ruhig etwas unbescheiden sorgt mein Insert für das dritte Deluxe-Attribut.

    Und wo soll das noch hin? Ganz einfach - die Iron-Clay-Box ist leer, seit ich sie auf 100 aufgestockt in eigenem Karton mit zweitem Tray erweitert hatte. Und wenn nicht, würde ich die Box für andere Spiele eh außerhalb der Schachtel lagern, auch wenn danach noch die Kings & Queens Chips Einzug hielten. Hat man eben für alle Fälle das passende Spielgeld griffbereit.

    Entsprechend der Größe des Fachs habe ich ein großes Sammel-Tray gebaut.

    Unten kommen in zwei Lagen die etwas schmaleren Trays mit den Loks. Dazwischen passt noch ein Tray für Spieler- und Händlermarken. Das im Mai dafür gebaute Tray (siehe dort) habe ich an seiner Stelle einfach umgedreht, ein Sockel mehr für den neuen Leerraum dort.

      

    Darüber kommen in zwei Lagen die Schiffe und mittig die Bierfässer - auch hier habe ich ein ähnliches kleines Tray ersetzt, das bisher auf den Spielkarten mit untergebracht wurde.

    Das Konstrukt ist mit 53 mm exakt so hoch wie die Iron-Clay-Box und damit eigentlich auch genauso ein wenig zu hoch. Nun ja, steht der Deckel halt ein wenig hoch wie bisher (nachträglicher Korrektur-Vorschlag bei den Maßen). So wie es ist, ist es aber auch gut 8-))

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Brass Birmingham - Deluxe - Teil 2: Eurohell "3D-Lok und Kahn"

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Sammeltray (nimmt platz anstelle der Iron-Clay-Box)
    - Boden: 210 x 73

    ## ACHTUNG !!! nachträgliche Korrektur !!! Damit es nicht zu hoch wird, empfehle ich, statt einen 3-mm-Boden diesen besser nur aus dünnem Karton zu fertigen. Ich habe mein Bodenteil einfach nachträglich weggeschnitten und mit Karton ersetzt. Außerdem sind 210 mm dann doch ein wenig zu lang, um gut in die Rundungen am Boden des Plastik-Inserts zu passen. Entweder baut man es doch 6-10 mm kürzer (und verengt die mittleren Trays für Pappmarken und Bierfässer entsprechend) oder fertigt wenigstens den Boden etwas kürzer und rundet die unteren Ecken der Seitenwände ab (so habe ich es nachträglich gemacht). Jetzt passt es in der Höhe gut in den Karton (besser als das Iron-Clay-Teil) und der Deckel geht vernünftig zu.

    - Seitenwände: 210 x 46 und 210 x 28 bündig verleimen, erst nach Trocknung aufsetzen, am besten damit warten, bis die übrigen Trays fertig sind (Maß zwischen Wänden muss passen)

    - Querstreben an den kurzen Seiten; 67 x 16, oben bündig, zwei gestapelte Lok-Trays müssen locker drunter passen. Auf durchgehende Wände habe ich hier verzichtet, damit die kleinen Trays leichter entnommen werden können. Das Sammel-Tray soll ihnen nur Halt geben, damit diese in dem ansonsten nicht wirklich rechtwinkligen Fach im Plastik-Insert nicht herumrutschen.

    4x Lok: 66 x 58, H:11
    4x Kahn: 66 x 65, H:8
    - bei allen Trays mittig der 66 Kartonstreifen in Schlitz als dünne Trennwand einstecken

    Teile-Tray 1 (Spieler- und Händler-Marken): 76 x 56, H:25

    Teile-Tray 2 (Bierfässer): 65 x 65, H:19

    #BrassBirmingham

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 08:56)