Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core

  • Ich hätte da mal eine Frage zu dieser Papier-Falzmaschine: bis zu welcher Materialstärke (Papier ebenso wie Folie) liefert das Ding denn wohl brauchbare Ergebnisse? Von Hand gefalzt komme ich bis 150 g/m²-Papier gut zurecht, aber bei 300 g/m² habe ich mich die Tage ziemlich gequält, und so richtig schick ist es auch mit Falzbein nicht geworden. (Das Papier auf der Gegenseite anzuritzen hilft zwar, aber dann delaminiert das es derart schnell, dass das keine Option ist.)

    In dem verlinkten Wiki sind ja auch Produktlinks zu dem von mir verwendeten Materialien (Tonkarton 250g, Klarsichtfolie 0,18 mm). Das zu falzen ist kein Problem, man muss gar aufpassen, nicht zu viel Druck auszuüben, damit das Material nicht an diesen Stellen bricht. So das Material nicht zu spröde ist, ist das bestimmt auch für 300g Karton gut. Ich wüsste jedenfalls nicht, womit man es besser hinbekommt - Messerrücken und Lineal sind da noch die beste Improvisation ohnedem.

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  • In dem verlinkten Wiki sind ja auch Produktlinks zu dem von mir verwendeten Materialien (Tonkarton 250g, Klarsichtfolie 0,18 mm). Das zu falzen ist kein Problem, man muss gar aufpassen, nicht zu viel Druck auszuüben, damit das Material nicht an diesen Stellen bricht. So das Material nicht zu spröde ist, ist das bestimmt auch für 300g Karton gut. Ich wüsste jedenfalls nicht, womit man es besser hinbekommt - Messerrücken und Lineal sind da noch die beste Improvisation ohnedem.

    Ah, super, gut zu wissen. Danke für die schnelle Antwort. :)

    Da ich so ein Ding natürlich gerade nicht zur Hand habe, habe ich mir für den aktuellen Anwendungsfall heute Abend mal eine Low-Cost-Lösung in Anlehnung an diese Falzgeräte improvisiert: ich habe meine billige Papierschneidemaschine genommen, deren Schneidmechanismus abmontiert und so die Nut, in der das Messer sonst läuft, freigelegt. Dann das zu falzende Papier draufgelegt, ein Schneidelineal als Führungsschiene entlang der Nut obendraufgedrückt und dann mit einem nicht allzu scharfen Pizzaschneiderad am Lineal entlang das Papier gefalzt - MacGyver lässt grüßen, aber ging erstaunlich gut. *g*


    Herausforderungen sind zum einen, das "Falzrad" exakt in der Spur zu halten und gleichzeitig das Papier in Position (das ist teilweise schon eine etwas rutschige Angelegenheit). Zum anderen muss man aufpassen, dass das Papier nicht ausreißt, wenn man über die Kante drüberrollert. Außerdem ist es gar nicht so simpel, parallele Falzungen im Abstand von wenigen Millimetern damit herzustellen.

    Gebastelt habe ich mit der Lösung einige Aufbewahrungstaschen für ausgedruckte und laminierte Roll-and-Write-Spielpläne (#Waypoints).

    Einmal editiert, zuletzt von Rastullah (18. August 2023 um 23:43)

  • Trajan

    besitze ich noch in der Masterprint Edition von Quined Games. Die Schachtel-Abmessungen entsprechen der Huch-Ausgabe von 2012 und auch dem noch erhältlichen Reprint von 2022. Ob sich was am Material geändert hat, weiß ich nicht, glaube ich aber kaum. Für jene, die mal was Einfaches nachbauen wollen, wär das hier ein gutes Beispiel.

    Am Anfang stand ein Tray für den Kartenstapel. Und da ein einziger Stapel (v.a. wenn gesleevt) sowohl im Spiel als auch im Karton unpraktisch hoch ist, wird er gerne zweigeteilt. Das Tray habe ich vielleicht einen Millimeter schmaler als sonst gebaut, da so zwei davon nebeneinander in die Schachtel passen sollten. Ohnehin war die Grundfläche auch für die übrigen Teile gerade in der richtigen Größe und so sind alle (!) Trays in diesem Insert auf gleicher Grundfläche gebaut. Sogar die beiden Trays mit den jeweils drei Stapeln Trajan-Plättchen sind nebeneinander gestellt genauso groß. Der Raumbedarf der verschiedenen Teile wurde durch Wahl von zwei verschiedenen Wandhöhen geregelt.

    Das zweite, flachere Kartentray kann für die sich bildenden Ablagestapel im Spiel verwendet werden. Das wurde zum Schluss eingeplant, kam ich so doch auf die runde Zahl von acht baugleichen Trays. Darin gelagert werden die Bonustafeln, die im Spiel in den Beutel gegeben werden.

    Das Spielermaterial kommt auf das jeweilige Tableau. Die weiteren Trays sind nach Aufbaumaterialien und Teilen im Spiel getrennt.

      

    Die Trays mit den sortierten Trajan-Plättchen können direkt auf den Spielplan gestellt werden.

    Der Karton wird unten mit einem Boden auf zwei Ebenen verfüllt.

      

    Die flacheren Trays kommen unten in zwei Ebenen hinein, oben liegen die höheren Trays, darüber bleibt Raum für den zusammengerollten Beutel.

      

    Noch den Plan, die Spielertableaus und Regeln hinein, ist die Schachtel bündig gefüllt.

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Trajan

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Arthur")

    Boden 1: 218 x 308, 21 mm Höhe verfüllen, also Sockel H:18
    - bei mir H:14, da 4 mm darunter die internationalen Spielregeln und ein Stanzbogen auftragen

    Boden 2: 218 x 150, H:6 (also Trays darauf 9 mm anheben)

    2x Trajan-Plättchen: 108 x 39, H:18, in 3 Fächer 32 x 33 teilen, seitliche Eingriffe

    Karten, Nachziehstapel: 108 x 78, H:18, in 2 Fächer 49 x 72 teilen, seitliche Eingriffe

    Forums-Plättchen: 108 x 78, H:18

    4x Spielermaterial: 108 x 78, H:12, in 2 Fächer 34/65 x 72 teilen

    baugleiches Tray für Quartalsanzeiger / Bedarfsplättchen: 108 x 78, H:12, in 2 Fächer 34/65 x 72 teilen

    Schiffsplättchen / Bauplättchen: 108 x 78, H:12, in 2 Fächer 49 x 72 teilen

    baugleiches Tray für Zusatzaktionsplättchen / +2-Marker: 108 x 78, H:12, in 2 Fächer 49 x 72 teilen

    Karten, Ablagestapel im Spiel: 108 x 78, H:12, in 2 Fächer 49 x 72 teilen, seitliche Eingriffe
    - hierin Lagerung der 12 Bonustafeln, die zum Spiel in den Beutel kommen

    #Trajan

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    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 13:34)


  • Herausforderungen sind zum einen, das "Falzrad" exakt in der Spur zu halten und gleichzeitig das Papier in Position (das ist teilweise schon eine etwas rutschige Angelegenheit). Zum anderen muss man aufpassen, dass das Papier nicht ausreißt, wenn man über die Kante drüberrollert. Außerdem ist es gar nicht so simpel, parallele Falzungen im Abstand von wenigen Millimetern damit herzustellen.

    Dafür kann ich folgendes Falzbrett empfehlen:

    Vaessen Creative Zentimeter Einteilung Scrapbooking Papierbasteln (Affiliate-Link)

    Solche Bretter gibt es in allen möglichen Größen- auch zu deutlich günstigeren Preisen.

    Ich habe mir oben gezeigtes Brett Anfang des Jahres bei irgendeinem Bastelladen für unter 20€ zugelegt, als es rabattiert war.

  • Bunny Kingdom kam zwar schon länger nicht mehr auf den Tisch, aber die neue Minierweiterung war jetzt doch Motivation genug einen Organizer zu bauen.

    Wundert euch nicht über die Menge an Karten: Grundspiel+ beide Erweiterungen+ Promos auf Englisch und ein Kartenset des Grundspiels auf Deutsch.

    Es ist noch ordentlich Platz in der Box :)

  • Dark_Mirror : oh ja, Bunny Kingdom wäre auch ein guter Kandidat zum Basteln, das (deutsche) Grundspiel habe ich auch in der Sammlung. Wird nicht langweilig hier ^^ Andererseits reicht mir beim Grundspiel auch der vorhandene stabile und dekorierte Pappeinsatz. Vielleicht baue ich in dessen Fächer ein paar Trays ein, nicht aber für den ganzen Karton.

    Ein paar Fragen:

    wie gefällt Dir die ".. in the Sky" Erweiterung? More of the same oder eine schwere Empfehlung? Blöd, dass es etliche Sprachfassungen gibt, nur keine deutsche, ich mag das eigentlich nicht mixen.

    Wo kommt denn die neue Mini-Erweiterung her? Quelle?

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (22. August 2023 um 14:14)

  • Die Minierweiterung gibt es leider auch nicht auf deutsch, aber immerhin kann man sie bei Pegasus kaufen:

    Bunny Kingdom – Bunny Express (englisch)
    Come aboard the Bunny Express and conquer the West! Construct the Railboard along your Cities and Fiefs and harvest the riches of the New World to…
    pegasusshop.de

    Lange her, dass wir mit der Sky-Erweiterung gespielt haben. Der fünfte Spieler ist auf jeden Fall ganz cool, durch das gleichzeitige Spielen verlängert sich die Spielzeit auch nicht extrem.

    Die neue Art von Stadt (Level 5, kann aber nicht gesteigert werden) hat uns auch gut gefallen. Der Rest war schön, aber nicht unbedingt notwendig.

    Ich habe noch ein Inlay fertig bekommen, für Life of the Amazonia.

    Als nächstes setze ich mich an Arche Nova (content der Erweiterung ist ja schon bekannt und wird eingeplant), dann bin ich erstmal durch mit Inlays.

    Ist auch gut so, bald kommt K2 und ich hab mir sagen lassen das verdoppelt denn Stress nicht, es verdreifacht ihn :D

  • So als letztes Inlay für eine längere Zeit von mir: Arche Nova.

    Es ist eh eine Schande, dass es noch keines bekommen hat und dabei regelmäßig gespielt wird, während Bunny Kingdom eines bekommen hat und bestimmt schon ein Jahr nicht mehr auf dem Tisch kam.

    Dadurch, dass die Anleitung mit Materialliste für die Erweiterung bereits veröffentlicht wurde, könnte ich die direkt einplanen:

    - Platz für das zusätzliche Spielermaterial, die 7 Universitäten, alternativen Aktionskarten und 4 Spezialplättchen.

    Hat Spaß gemacht zu bauen, besonders das Display für die Spezialplättchen.

  • Parks mit Erweiterungen "Sternstunden" und "Wildtiere"

    Jüngst gönnte ich mir zu Parks die beiden Erweiterungen. Im Grundspiel und Sternstunden sind ja durchaus ansehnliche Einsätze von Gametrays drin und die Ressourcentrays stehen hier sowieso nicht zur Diskussion. Aber vor dem Einsatz habe ich dann doch zu wenig Respekt, als dass ich nicht den Versuch unternehmen wollte, alles in der Schachtel des Grundspiels unterzubringen. Das Ergebnis ist eine vergleichsweise einfache Übung. Also raus mit dem Einsatz am Schachtelboden und auf geht's!

    Die Kartentypen werden mit Banderolen gebündelt. Wie schon bei Galaxy Trucker habe ich die unterschiedlich hohen Banderolen mit Teilen der Kartenrückseiten dekoriert (gescannt, gedruckt, einseitig laminiert, geschnitten, Ecken geclippt, aufgeleimt).

      

    Bei den großen Parks-Karten habe ich auf die Deko verzichtet, es gibt ja nichts zu unterscheiden. Allerdings habe ich auch hier zwei unterschiedlich hohe Stapel gebündelt, passend für die Karten des Grundspiels bzw. beider Erweiterungen. Natürlich steht es jedem frei, die Karten darin gemischt unterzubringen. Auf dem flacheren Stapel sollen noch die Plättchen für ein- und Ausstieg platz finden.

    Trays gibt es hier keine! Lediglich dieses kleine Podest habe ich gebaut, damit später nichts verrutscht

    Der Unterkarton wird denkbar einfach präpariert. Zu beiden Seiten wird ein eng gefertigter Streifen mit Ausschnitten für den Spielplan eingeklemmt, dazwischen ein ebenfalls stramm sitzender Boden. Geklebt wird hierbei nichts, es fällt nichts aus dem Karton.

    Eingeklebt werden dann Trennwände für das Fach der kleinen Spielkarten und für die Wanderer.

      

    Anzeichnen ist nicht erforderlich. Man legt das Material ein und legt hochkant einen Materialabschnitt (3 mm) daneben. Direkt daneben setzt man das vorher mit Stecknadeln präparierte Wandstück mit Leim ein. Nach dem Fixieren mit Nadeln muss man das Distanzstück aber sofort entfernen, es soll ja nicht mit ankleben. Auf diese Art fertige ich auf solchen Böden öfters mal Trennwände oder Fächer, die so ohne Maß zu nehmen perfekt zum Material passen.

    Unter dem Spielplan bleiben so gerade mal 21 mm lichte Höhe fürs Material - aber das soll genügen.

    Erste Lage: links die Parks-Karten, rechts Zeltplätze. Unten Solo-Karten und Vorsätze des Grundspiels (im Spiel mit Sternstunden obsolet) sowie der kleine Sockel.

    Darauf dann Ein- und Ausstieg, Streckenplättchen, übrige Karten und Startspielermarker. Das kleine Fach ist den Wanderern vorbehalten. Wer mag, kann hier mit etwas mehr Ordnung das Bison dazu geben.

      

    Links kommt das Zeltplatztableau hinein, rechts die Kamera. Über dem Startspielermarker werden die Lagerfeuer gestapelt, für deren Spitzen eine kleine Aussparung in der Mitte der Trennwand geschaffen wurde.

    Auf den Seitenwänden aufliegend kommt nun der Spielplan hinein.

      

    Der Rest ist bekannt. Es folgen Ressourcentrays und Regeln. In den Trays habe ich Bison und die vier Zelte mit untergebracht - die Fächer für Bäume und Berge lassen hierfür genug Platz. Die zusätzlichen Wildtiere aus den Erweiterungen liegen natürlich bei den übrigen Wildtiermarkern.

    So hat die Puzzelei mit den zusätzlichen kleinen Kartons ein Ende - alles drin 8-))

    (Angebote für Erweiterungsschachteln und Gametrays-Einsätze bitte per PN ^^ )

    Maßangaben zum Nachbau

    Parks mit Erweiterungen "Sternstunden" und "Wildtiere"

    alles aus 3-mm-Material

    2 Seitenwände 206 x 32
    - Eck-Ausschnitt für Spielplan: 140 x 8
    - werden eng in die Seiten der Schachtel gesteckt

    Boden: 205 x 199
    - wird eng zwischen die beiden Seitenteile eingelegt

    Trennwand: 199 x 29
    - ca. 54 mm vom Schachtelrand einsetzen (Kartenbündel plus Materialstärke)
    - oben mitte ggf 10 x 10 mm Ausschnitt für Spitzen der Lagerfeuer

    rechts Zeltplätze und Streckenabschnitte gleichmäßig in zwei Stapeln lagern, obenauf Kamera

    kleines Fach mit 21 mm Leisten abteilen
    - genügt für Wanderer-Figuren und ggf. Bison

    Zelte werden mit in den Ressourcen-Trays gelagert

    Spielkarten werden in Banderolen aus Tonkarton gelagert

    Parks-Karten:
    Streifen für Banderolen: 80 - Breite der Banderolen: 70
    2 Banderolen mit je Höhe 17 (Grundspielkarten) und 14 (Erweiterungen)
    - auf flacherem Stapel obenauf Ein- und Ausstieg lagern
    - obenauf Zeltplatztableau

    sonstige Karten:
    Streifen für Banderolen: 45 - Breite der Banderolen: 50
    im Karton in zwei Stapeln gelagert
    Stapel 1:
    - Ausrüstung H:18
    - Vorsätze (Sternstunden) H:9
    Stapel 2:
    - Feldflaschen H:10
    - Jahreszeiten H:7
    - Vorsätze (Grundspiel) H:5
    - Solo-Karten H:3

    Podest: 46 x 51, H:14
    - darauf Startspielermarker mit Restabschnitten einfassen
    - obenauf Lagerfeuer stapeln

    #Parks

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    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (7. September 2023 um 16:32)

  • Ist das ein Insert?

    Hmm, ja, irgendwie schon. Sieht nicht sehr einfallsreich aus, ist es auch nicht. Es ging bei seinen äußeren Abmessungen (456 x 316 x 80) aber eine große Platte 5mm-Material drauf. Wozu das gut ist, steht an anderer Stelle, denn die zentrale Rolle spielt diesmal ein 3D-gedrucktes Teil.

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  • Clockworker

    Auch ein kleines Spiel kann manchmal ein aufwändiges Insert gebrauchen - so geschehen bei Clockworker. Sonst hat mich beim aktuellen Ausverkauf von Asmodee nichts gereizt, aber ein flotter Engine Builder geht immer 8-)) So klein die Schachtel auch ist, ich habe recht üppig gebaut:

    Grund dafür waren die Kartenauslagen im Spiel, für die ich passende Displays gebaut habe. Den Anfang machte eines für die Ortskarten, wo ich Tray und Auslage von fünf Karten in ein mittig faltbares Teil integriert habe. Die Bonusplättchen auf den billigen Plätzen sind mit etwas Fotokleber an diesem Teil fixiert worden, denn da gehören sie hin.

      

    Zusammengelegt sieht das so aus:

    Die Artefakte liegen der Übersicht folgend sortiert in vier flachen Displays. Damit ist das Spiel rasch aufgebaut und verstaut und die Karten sind schnell auffindbar. In den leeren Fächern sind die Kartentitel vermerkt (einseitig laminierte Scans mit Fotokleber fixiert). Die Übersichten habe ich für jeden Spieler vervielfältigt und laminiert und vorher natürlich den Druckfehler (falscher Text bei "Abholschiff") korrigiert.

    Gesleevt habe ich hier nichts, da die Karten nicht viel durch die Hand gehen, nur auf dem Tisch liegen.

      

    Der Rest wurde nach verbliebenem Raumangebot verplant. Die sperrigen Zahnräder habe ich auf zwei gleiche Trays verteilt - so ist mir das lieber, als ein vergleichsweise tiefes Tray für die Teilestapel zu bauen.

      

    Die runden Aufnahmen sollten einfach in ein hohes rechteckiges Tray gegeben werden, ebenso die - teils fürs Spiel überflüssigen - Papp-Figuren (Startbot, Werkbots). Dabei habe ich mich um 5 mm vermessen, das Tray für die Aufnahmen war dadurch etwas zu schmal geraten. "Dann mach' ich mir 'nen Schlitz ins Kleid Tray und find' es wunderbar." ^^ Sollte es wer nachbauen wollen, verteilt 5 mm einfach anders auf diese beiden Teile.

    Am Kartonboden sind 13 mm verfüllt. Eingeräumt werden zuerst die langen Spielhilfen und das gefaltete Display für die Ortskarten.

    Darauf liegen die Antriebspunkte. Die Zahnräder und Bots kommen daneben bzw. darüber in den Karton

      

    Links werden die übrigen Trays eingeräumt, rechts der Stapel mit den Artefakt-Displays. Oben bleibt Platz für die laminierten Artefakt-Übersichten und die Regel.

      

    Sofort spielbar ist es besser als originalverpackt ;)

    Maßangaben zum Nachbau

    Clockworker

    alles aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Boden: 364 x 180, H:10

    Tray und Auslage "Orte":
    - Teil 1: 192 x 100, Kartenfach 62 x 94 (H:15) abteilen
    - Teil 2: 189 x 120, Eckausschnitt 58 x 20 (bzw. Überstand für Zusatzressourceu nd Ersatzrad 131 x 20
    Beide Teile von an der Unterseite mit Klebeband verbinden.
    Eingriffe am Kartenfach und in Auslage im Abstand von 62 mm anbringen.
    Auslage außen herum mit Leisten H:3 einfassen, an Faltstelle durchtrennen.

    4 Auslagen "Artefakte": 263 x 100, H:3, in 4 Fächer 62 x 94 teilen, seitliche Eingriffe

    Antriebspunkte: 122 x 92, H:12, in 2 Fächer teilen 72 ("5") / 41 ("1") * 86

    Bots: 72 x 100, H:21

    Werkstoffe: 122 x 80, H:8, in 4 Fächer 55 x 30 mittig teilen

    2x Zahnräder: Werkstoffe: 122 x 80, H:12, in 2 Fächer teilen 72 ("groß") / 41 ("klein") * 72

    Aufnahmen: 60 x 80, H:37 # zu klein gebaut: besser 65 x 80, H:37

    Startbot, Werkbots: 80 x 80, H:45 # das dann kleiner, also 80 x 75, H:45

    #Clockworker

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 13:43)

  • Da ich die 3d Tiles von Burgen von Burgund bemalt habe, brauchte ich für die Terrainbox noch ein neues Inlay. Das original zweilagige Tiefziehinlay war zu unübersichtlich und hätte außerdem beim rein und rausdrücken der Tiles die Farbe beschädigt.

    Die übrigen Pappplättchen habe ich zur besseren Übersicht in die jeweiligen Boxen geklebt.

    Die passenden 3d Tiles kommen darauf.

    Am Inlay für das Hauptspiel bin ich grad dran, Bilder davon folgen

  • Kurze Frage, hat jemand einen Tipp, wie (oder mit was) man Schaumkernplatten flächig streichen kann, ohne dass sie sich verformen oder sich die Papierschicht löst? Habe es mit Holzlasur getestet (war gerade zur Hand) und das hat keine guten Ergebnisse gebracht. Die oberste Schicht der Platten nimmt zu viel Farbe auf. Um deckend zu streichen muss man entsprechend viel Farbe nutzen, dann wölbt sich die Platte aber nach dem Trocken recht stark. Auch beidseitig streichen und Pressen während der Trocknungsphase brachte nur mäßigen Erfolg.

  • Kurze Frage, hat jemand einen Tipp, wie (oder mit was) man Schaumkernplatten flächig streichen kann, ohne dass sie sich verformen oder sich die Papierschicht löst? Habe es mit Holzlasur getestet (war gerade zur Hand) und das hat keine guten Ergebnisse gebracht. Die oberste Schicht der Platten nimmt zu viel Farbe auf. Um deckend zu streichen muss man entsprechend viel Farbe nutzen, dann wölbt sich die Platte aber nach dem Trocken recht stark. Auch beidseitig streichen und Pressen während der Trocknungsphase brachte nur mäßigen Erfolg.

    ich habe mir Kartenhalter gebastelt und die mit Army Painter Primer besprüht (schwarze Schaumkernplatten und nur die sichtbaren Kanten schwarz besprüht).

    Ich war zufrieden mit dem Ergebnis. Allerdings habe ich an einer Stelle etwas zu lange gesprüht und die Stelle sah und sieht etwas "nass" aus, also vorsichtig dosieren

  • Tiletum

    konnte mich schon im letzten Jahr spielerisch überzeugen, ist aber jetzt erst eingezogen. Klar, dass da Ordnung geschaffen werden musste:

    In einem Tray mit Aufbau-Materialien wollte ich die kleinen sortierten Stapel mit den Kathedralen geordnet vorhalten, etwa so angeordnet, wie man sie auf den Spielplan verteilt. Statt mit den Fingern in Fächern herumzufummeln schaffe ich einfach Zugang, da die Fächer durch ein innenliegendes Tray von einer Seite beschränkt sind. Nimmt man dies heraus, ist es ganz einfach. Dieses Konzept habe ich im größeren Maßstab schon einmal für die vielen Plättchenstapel in Voll Dampf angewendet und mich hier daran erinnert. Um nach dem Spiel alles wieder an seinen Platz zu legen, habe ich gescannte Abbildungen der Kathedralen einseitig laminiert eingeklebt.

      

    Die fünf Ressourcen haben auf gleicher Grundfläche ein Tray mit der schon mehrfach gezeigten Teilung bekommen. Auf Trennung der Einheiten "1" und "5" habe ich aus praktischen Erwägungen einmal mehr verzichtet, das stört bei nur zwei Werten im Spiel mehr als dass es hilft.

      

    Die Solokarten sollten mit den Würfeln und Beutel in einem eigenen Tray verschwinden. Aus Platzgründen sind die Würfel weiterem Aufbaumaterial gewichen. Ab und zu muss man im Bau umdisponieren.

      

    Da pro Spieler ein Satz Würfel benötigt wird, können diese auch bei den Spielermaterialien liegen. Einmal mehr vom Insert für Voll Dampf kopiert ist dies in hohe quadratische Trays geschüttet - wenngleich dieses Konzept wohl eher generisch ist und sich auch in anderen meiner Inserts findet.

    Für die verschiedenen Plättchen im Spiel habe ich flache Trays gebaut. Die Größe ist schon auf die der Plättchen abgestimmt, wenngleich diese darin nicht so ordentlich liegen müssen, wie es das Foto vortäuscht - mit etwas Schütteln suchen sich die Teile diese Ordnung.

    20 mm Höhe im Karton werden nicht gebraucht. Zur Verkleidung habe ich Material gespart und einfach einen leeren Stanzbogen mit ein paar Sockelleisten ausgestattet.

    Die Trays unten im Bild mit den Spielermaterialien sind 5 mm höher als die übrigen Trays, die in zwei Lagen den Karton ausfüllen.

      

    So bleibt dort Platz für einen weiteren Abschnitt eines Stanzbogens und die Regelhefte. So ich später noch laminierte Spielhilfen hinein gebe, fliegt der Stanzbogen einfach wieder raus.

    Es fehlen nur noch Spielplan und Spielertableaus und ich habe fertig ^^

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Tiletum

    alles aus 3-mm-Material

    Boden 20 mm anheben (z.B. alter Stanzbogen mit Sockel H:18)

    Sammeltray Aufbaumaterial: 150 x 215, H:10
    oberes Fach 144 x 86, in 2 Fächer teilen 84 (Aktionsplättchen und -Rad) / 57 (Stadt-Plättchen) x 86
    unten Fach 144 x 119 für Kathedralen abteilen
    Einteilung dieses Fachs:
    - Fachbreite links und rechts, von oben nach unten: 37 / 37 / 39
    - Fachbreite unten, von links nach rechts: 28 / 33 / 37 / 37
    - Fachbreite oben, von rechts nach links: 37 / 33
    - Wände sind 37 und 27 mm lang, unten aber 39
    - Kathedralen etwa nach Anordnung auf Plan einsortieren

    Einsatz: 78 x 80, H:7, Eckausschnitt oben rechts: 48 x 37
    - Randleisten nur dort aufsetzen, wo sie an offene Fächer grenzen, d.h. zwei Ränder (oben und rechts daneben) bleiben offen
    - Konstruktionskosten-Plättchen kommen in den Einsatz

    Ressourcen: 150 x 215, H:14, 5 Fächer
    - inneres Quadrat im Abstand 82 mm falzen
    zuerst Stirnseite kleben und aushärten lassen
    Eckpunkte des Quadrats auf Boden markieren (Diagonale 116, also 50 bzw. 17 von Mitte der Ränder entfernt)
    Seitenwände wie bei jedem Tray bauen, Quadrat aufkleben (Punktmarkierungen)
    Zwischenstücke geeignet einpassen.

    2 Trays, Bonus- / Charakter-Plättchen: 135 x 85, H:12

    Solokarten, weiteres Aufbaumaterial, Beutel: 135 x 73, H:27, teilen in 2 Fächer 91 / 35 x 67
    - Solokarten unten ins große Fach, darauf Messeplättchen, Korruptionsmarker, Kompass
    - Beutel gefaltet in das kleine Fach

    Aktionspunkte-Marker: 135 x 56, H:12

    Vertrags-Plättchen: 135 x 56, H:14, Boden und gefalzte lange Seitenteile aus dünnem Karton
    (Tray sonst zu schmal für die Plättchen, ging am Ende nicht besser auf)

    4x Spielermaterial und 5 Würfel: 70 x 70, H:32

    #Tiletum

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (3. Oktober 2023 um 21:19)

  • Wo kauft ihr denn eure Platten inkl. Zubehör (wie Cutter und Kleber)? Würde mich auch gerne mal daran ausprobieren, habe jedoch noch keinerlei Erfahrung auf dem Fachgebiet :).

    Vielen Dank schonmal im Voraus.

    Also Platten kaufe ich meist hier:

    Leichtschaumplatten 3mm 5mm 10mm - jetzt kaufen bei architekturbedarf.de

    Nachdem ich anfangs 5mm verwendete bin ich jetzt komplett auf 3mm umgestiegen.

    Als Cutter nehme ich normale abbrechbare Teppichmesser

    Metall-Lineale habe ich damals noch beim „Großen A“ gekauft. Gibt‘s aber auch in fast jedem Baumarkt.

    Beim großen A würdest Du eigentlich alles bekommen, aber ich meide das große A inzwischen so gut es geht.

    Und das geht erstaunlich gut 😊

  • Planet Unknown

    ist eines der Mitbringsel von der SPIEL 23. Meine Frau liebt das Spiel und so sollte von den Messekäufen dieses zuerst mit einem Insert bedacht werden.

    Ich habe schon aufmerksam verfolgt, welch kreative Ideen dem sperrigen Teil namens S.U.S.A.N. gewidmet wurden, damit es beim Transport nicht seinen Inhalt verschüttet: Deckel, Duschhauben, allerlei verschiedene 3D-Teile... Bei dem Exemplar eines Hobbyfreundes, mit dem ich das Spiel im Sommer kennenlernen durfte, waren gar sechs kleine Abdeckgitter für die einzelnen Segmente drin, die an Kippenfänger für Pissoirs erinnerten ^^

    Dieses scheinbar größte Problem habe ich gleich am Sonnabend - die SPIEL war noch in vollem Gange - einfach und elegant gelöst. Meine S.U.S.A.N. trägt einen eckigen Sombrero 8-)) , der in seiner Hutkrempe alle übrigen Materialien aufnimmt. Im Prinzip ist das einfach ein großes Tray mit zweitem Boden, der einen kreisrunden Ausschnitt für das innenliegende Teil des Plättchenspenders hat. Simpler gehts kaum, es hält die Teile wunderbar am Platz und löst zugleich die Aufgabe, wohin das restliche Material gehört.

      

    Die Zielkarten wurden einfach nur mit einer Banderole versehen, übrige Karten ruhen in Trays. Die Ereigniskarten habe ich auch gebündelt, fiel das Tray für die gesleevten Karten doch etwas flach aus und man spielt ja nur gelegentlich mit diesem Modul. Das Tray für die Bevölkerungskarten kann im Spiel verwendet werden, vorher legt man nicht verwendete Karten beiseite.

    Meteoriten und Bonusplättchen ("Möhren und Erbsen" 8o ) kommen in zwei baugleiche Trays, so dass sie auf dem Tisch verteilt werden können. Die Grundfläche beider Trays zusammen entspricht der der Abrechnungsblöcke.

      

    Was habe ich schöne 3D-Sortiertrays für die Einzelteile eines Spielers gesehen. Klar, kann man mit 3D-Druck auch detailliert machen. Nur wofür soll das gut sein? Bei Spielbeginn wird dann eh alles ausgeschüttet und das spätere Einräumen verursacht unnötigen Aufwand. Bei mir ist das in einfachen Schütt-Trays und gut isses. Überzählige Teile und Kommandomarker nimmt ein weiteres einfaches Tray auf.

    Unten im Karton liegen wie geliefert das Original-Tray mit den Plänen, darauf S.U.S.A.N.

    In den aufgesetzten Deckel kommen unten die Abrechnungsblöcke, oben habe ich unnötigen Raum mit einem kopfstehenden langen Tray verfüllt. Dazwischen liegen die Bevölkerungskarten.

      

    Der Rest kommt wie gezeigt hinein. So hat alles schnörkellos seine Ordnung und es kann effektiv losgespielt (und wieder eingeräumt) werden.

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Planet Unknown

    alles aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Sammeltray und SUSAN-Deckel: 2 Platten 313 x 313, H:25
    Auf einer Mitte der Seiten markieren und von dort 63 mm zur Mitte Punkte markieren.
    Innenteil von SUSAN koppfüber auflegen, so dass die Punkte noch sichtbar sind und Kreis am Rand mit Bleistift zeichnen.
    Freihand den Kreis ca. 3 mm größer ausschneiden. Ausschnitt prüfen (Einsatz muss Platz haben).
    Beide Platten miteinander verleimen. Mit dem Loch nach unten Seitenwände H:25 aufsetzen.

    6x Spielermaterial: 56 x 46, H:21

    2x Meteoriten / Bonusplättchen: 113 x 82, H:12, mittig in 2 Fächer 52 x 76 teilen

    Bevölkerungskarten: 215 x 78, H:8, in 4 Fächer 50 x 72 teilen, seitliche Eingriffe

    Ereigniskarten: 162 x 78, H:12, in 3 Fächer 50 x 72 teilen, seitliche Eingriffe

    Kleinteile: 90 x 78, H:21

    Füll-Tray: 303 x 113, H:21

    #PlanetUnknown

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 13:54)

  • Wie hast du denn das kreisrunde so schön hinbekommen? Bei uns hat das leider etwas ausgefranst:

    Werkzeuge

    Das Sortieren der Werkzeuge war eines der nervigsten Tätigkeiten - deswegen haben diese noch eine feste Platte (mit verschließbarem Deckel), sodass die Werkzeuge mit einem Griff aufgebaut sind. Platz für eine kleine Erweiterung ist noch ;)

  • Wie hast du denn das kreisrunde so schön hinbekommen?

    Kreisrund mit Durchmesser etwa 3 cm oder 19 cm ist auch was ganz anderes. Die Antwort (für 19 cm) steht in meinem Beitrag unten im Maßangaben-Spoiler. Es musste hier auch nicht besonders schön sein, es sollte nur Platz geschaffen werden.

    Für kleine Durchmesser (bis 20 mm) gibt es Locheisen, jenseits davon helfen Kreisschneider. Mehr Details findest Du im Wiki zum Thread-Thema.

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (9. Oktober 2023 um 14:59)

  • Heute kamen die 3mm Platten. Anfangs war ich sehr skeptisch, da sie wirklich sehr dünn wirkten.

    Also gleich mal an einem weniger wichtigen Spiel (Oranienburger Kanal) getestet.

    Meine Zweifel waren unbegründet. 3mm ist in fast allen Belangen besser. Es lässt sich besser schneiden, die Kanten sind gerader und weniger ausgefranst. Generell habe ich das Gefühl man kann sie wesentlich gleichmäßiger schneiden. Die 19 Trennwände der Kartenbox sind wirklich alle (fast) exakt gleich groß geworden.

    Auch die Optik gefällt, da sie weniger klobig wirkt und auch den Raum besser nutzbar macht (dir Kartenbox hätte so mit 5mm Platten nicht gepasst). Von der Festigkeit her wird es sicher nicht an verklebte 5mm Platten kommen, reicht so aber immer noch vollkommen.

    Werde auf jeden Fall bei 3mm bleiben.

  • Von der Festigkeit her wird es sicher nicht an verklebte 5mm Platten kommen, reicht so aber immer noch vollkommen.

    Werde auf jeden Fall bei 3mm bleiben.

    Absolut, trotz nur auf einer (!) Seite (!) geklebt, hält der 3mm unser Karteninlay für die Tavernen im tiefen Tal problemlos:

    Unterste Ebene

    Rechts befinden sich die Kartenhalter, schräg, damit die Höhe der Karten die Höhe des Papp-Inlays nicht übersteigt.

    Links davon befinden sich die etwas größeren Elemente sowie zwei herausnehmbare Boxen für Schnäpse und Unterschriften.

  • Cascadia + Landmarks

    Da viel Platz im Karton des Basisspiels ist, sollte das kein schwierig zu bauendes Insert werden. Auf penible Ordnung der Wildnisteile habe ich bewusst verzichtet, diese liegen verdeckt und gut gemischt am Boden des Kartons, wird doch eh immer nur eine Teilmenge für das Spiel benötigt. Außerdem wird der Beutel mit den Tieren einmal umgeschlagen dazu gegeben. An den Seitenwänden sind Leisten eingeklemmt, die als Auflage für ein Sammeltray darüber dienen. Hier habe ich ausnahmsweise zu 5mm-Material gegriffen, da so die Auflagefläche größer ist und das Tray nicht neben die Leisten rutschen kann.

    Die zwei Sorten Wertungskarten werden jeweils mit einer Banderole aus Tonkarton gebündelt. Für die Landmarken aus Holz wurde ein Fach abgeteilt. Lediglich die Zapfen haben ein eigenes kleines flaches Tray erhalten. Leer und gefüllt sieht das Sammeltray so aus:

      

    Obenauf bleibt Platz für die Spielregeln.

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Cascadia + Landmarks

    fast alles aus 3-mm-Material

    Tier- und Landmarken-Wertungskarten jeweils mit gefalzter Banderole aus Tonkarton versehen

    Wand-Seitenstreifen unten im Karton, 40 mm breit, Länge bis 234 mm, 5mm-Material empfohlen (mehr Auflagefläche)
    An den Seiten eng zugeschnitten einklemmen. ggf. ein wenig mit Fotokleber oder Leim an der Seitenwand fixieren.
    Alle Wildnisplättchen (verdeckt) und den Beutel mit den Tieren unten in den Karton geben.

    Sammel-Tray: 230 x 230, H:25
    - Eckfach 63 x 157 für Landmarken abteilen
    - Fläche daneben mit 5mm-Leisten Auflage für Abrechnungsblöcke unterfüttern, auf diesen Wertungskarten (mit Banderole gebündelt) und 2x 5 Startplättchen lagern

    Zapfen: 135 x 62, H:12
    - 10 mm Höhe im Sammeltray mit Leisten o.a. unterfüttern
    - Mein Tray im Bild ist etwas kürzer, da ich einen Restabschnitt verwendet habe.

    #Cascadia #CascadiaLandmarks

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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  • Lacrimosa

    Viele der heute oft Standardformat genannten quadratischen Schachteln haben auch halbwegs standardisierte Höhen. Aus meiner Insert-Bau-Erfahrung kann ich von etlichen gesehenen Innenhöhen mit jeweils 70 oder (bei Erweiterungen beliebt) 45 mm berichten. Da war es schon überraschend, dass Lacrimosa (Kosmos) mit 74 mm davon etwas nach oben abweicht. Es ist aber auch viel, teils sperriges Material in diesem üppig ausgestatteten Spiel. Das schrie geradezu "Ordne mich!" ^^ Das erste Bild zeigt wie immer die gefüllten Trays - also längst nicht alles Spielmaterial und auch nicht alles, was ich gebaut habe.

    Die Spielkarten habe ich nicht gesleevt. Zwar hätten sie mit Sleeves (erprobt: Paladin Gawain) tatsächlich noch gerade so in die Aufnahmen der Spielertableaus gepasst, aber das verursacht nachher Probleme im Handling, werden dort doch ständig Karten bewegt. Auch müsste man dann für den Kartenstapel im Spiel ein hohes Tray schaffen, damit nichts verrutscht. Ich sehe mich in wechselnden Spielerunden schon wieder erklären, was man mit Handkarten alles besser nicht tun sollte :rolleyes: und worüber ich - wenn die Karten gesleevt sind - ohne Adrenalinschübe leichter hinwegsehen kann.

    Schauen wir zunächst auf die für den Spielaufbau benötigten Dinge. Erinnerungs- und Opus-Karten werden nach den fünf Epochen sortiert mit den zugehörigen Bonus-Tafeln in großes flaches Tray gegeben. Im Spiel nicht verwendete Karten und Tafeln verbleiben im Tray. Ein sechstes Fach ohne seitlichen Eingriff (Bodenleisten erlauben Kartenentnahme durch Druck von oben auf die Enden) nimmt Pausen-Plättchen und Konstanze-Karten auf. Hier ist auch der Platz für die Solisten-Karten.

    Komponisten- und Stadt-Plättchen werden für den Aufbau geeignet sortiert in ein nur gut halbhohes Tray gegeben. Das andere Tray beinhaltet mit Königshof-Plättchen, Mozart-Reise-Marker und Noten-Markern den Rest des Aufbaumaterials.

     

    Die Spieler erhalten jeweils ein kleines Tray mit ihren Spielsteinen und Startkarten. Das Wappen hat ein abgeteiltes kleines Fach bekommen, da die gleich hohen Holzsteine daneben als Auflage für die Karten dienen und das Wappen dort nur stören würde. Auch kann man per Fingerdruck in diese Lücke die Karten wieder einfach liften.

    Geld und Story-Scheiben werden im Spiel benötigt, haben jeweils einfache Trays bekommen. Das Tray für die drei Sorten Story-Scheiben habe ich wegen ihrer eh auffälligen Färbung nicht weiter unterteilt. Wer mag, kann das natürlich tun.

     

    Nun muss noch alles in den Karton. Eher unüblich versenke ich den sperrigen Spielplan diesmal an den Grund des Kartons. Hierfür habe ich einen Boden mit Aufnahmen an den Ecken gebaut, der mit Restabschnitten etwas gesockelt wurde - etwa um das oben erwähnte Höhen-Übermaß des Kartons. Den Zweck erfüllen aber auch leere Stanzbögen oder andere Kartonagen.

      

    So liegt der Plan unten mittig und bietet den darauf liegenden Trays trotz seiner geringeren Maße genug Auflagefläche. Obenauf im Karton würde er die offenen Trays nicht hinreichend abdecken, was zusätzlichen Bastelaufwand bedeutet hätte.

    In zwei Lagen kommen die gezeigten Trays hinein. Der Stapel mit den dicken Spieler-Tableaus wird seitlich von zwei Füllteilen in der Mitte gehalten ...

      

    ... und bietet so eine gute Auflage für die Spielregel. Hmm... wo ich das alles gerade so schreibe... in den Lücken könnte man 20 cm lange Kartenhalterleisten lagern. Vielleicht baue ich mir noch welche exklusiv für dieses Spiel. Für die wenigen Handkarten, die oben und unten Funktionen zeigen, wäre das schon praktisch - dann knetet die auch keiner in der hohlen Hand oder kaut darauf herum :lachwein:

    Nachtrag: die Idee wurde umgesetzt. Je zwei der Kartenhalter können gegeneinander gestapelt in den Seiten untergebracht werden.

      

    Und wieder wurden viele Tütenschlachten bei den kommenden Spielen vermieden :)

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Lacrimosa

    alles aus 3-mm-Material, Karten nicht gesleevt
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Boden: 285 x 285, darunter 5 mm verfüllen
    - Ecken (Spielplan-Halterung): wenn vorhanden 5 mm Material nehmen, 2 Quadrate 60 x 60 diagonal teilen.
    - Dreieck aus Diagonale ausschneiden, 20 mm parallel zu den anderen Rändern (Geodreieck nutzen)
    - Eckteile aufleimen, unter Boden weitere 5 mm verfüllen

    Epochen-Tray: 189 x 189, H:13, in 6 Fächer 59 x 90 teilen,
    - 5 Fächer für Epochen (Karten und Bonustafeln) mit seitlichem Eingriff
    - 1 Fach ohne Eingriff für Pause-Plättchen und Konstanze- / Solisten-Karten. In dieses Fach zwei schmale Bodenleisten mit ca. 13 mm Abstand vom Rand einsetzen, Pause-Plättchen dazwischen, Karten obenauf

    4x Spielermaterial: 65 x 96, H:13
    - innen ein Fach (für Wappen) 90 x 27 mit Leiste H:8 abteilen
    - Holzsteine in großes Fach, 10 Startkarten obenauf

    Geld: 65 x 96, H:13, identisch Spielermaterial, Fächerteilung für Münzen aber mit H:13

    45 Story-Scheiben: 123 x 96, H:13, ggf. aufteilen

    Stadt- und Komponisten-Plättchen: 74 x 160, H:20, 5 Fächer abteilen: 72 x ...
    - 26 (Stadt-Plättchen)
    - 30 (Eybler)
    - 30 (Stadler)
    - 30 (Süßmayr)
    - 26 (Freystädtler
    Tray mit 2 mm Material sockeln (Abschnitt von Stanzbogen)

    Königshof-Plättchen / Mozart-Reise-Marker, 4 Noten-Marker: 74 x 123, H:29, in 2 Fächer teilen 68 x 57

    2x Kartenhalter-Tray: 210 x 44, H:29, eine Längsseite bleibt offen

    4x Kartenhalter: 200 x 39
    - Frontleiste 200 x 5 flach aufkleben
    - Stützwand 200 x 23 mit 6 mm Abstand zur Frontleiste aufkleben
    - 4x Verstärkung 11 x 11, in gleichbleibendem Abstand (25 / 50 / 50 / 50 / 25) hinter Stützwand anbringen

    #Lacrimosa

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 13:58)