3D Drucker - Erfahrungen, Anleitungen & Austausch

  • Als Nicht-Bamboo-Besitzer mal meine Gedanken dazu:

    1. Bei meinem Drucker hat das Zubehör-Case einen richtigen Qualitätssprung verursacht. Daher glaube ich schon, dass ein geschlossener Drucker bessere Ergebnisse produziert.
    2. Mein Drucker ist etwas größer und könnte Inserts mit 30x30 cm zwar drucken, aber wie man bei Fozzybear sieht, ist ein geringfügig kleinerer Drucker kein Hindernis.
    3. Ich habe mal gelesen, dass es ein Filament gibt, dass sich warm zwar mit PLA verbindet, kalt aber davon trennt. Sowas wäre perfekt als Stützstruktur, die nach dem Druck theoretisch einfach abfällt. Zumindest habe ich das so verstanden. Wäre ein toller Einsatzzweck für das AMS.
    4. Ebenso ist es mit AMS einfacher Rollen komplett aufzubrauchen. Ich arbeite aktuell mit dem Gewicht, kaufe immer vom selben Hersteller und weiß, dass eine Rolle ohne Filament ~160g wiegt. Aber wenn der Rest errechnet nicht mehr für den Druck ausreicht, liegt der erstmal rum. Da ich aus nur noch in Grau drucke, wäre ein AMS sehr hilfreich.
    5. Qualitativ bin ich jetzt mit meinem Kobra Plus (1. Generation) so ziemlich auf dem Niveau eines Bamboo, allerdings druckte auch selten ein Teil unter 6 Stunden… Da hätte ich schon gern so ein Teil ;)

    PS: Gründe für Grau sind:

    • Einfachere Verwertung der Reste
    • Miniaturen und Gelände sind ähnlich zu bemalen wie gekaufte Minis
    • Farbiges Filament für Inserts habe ich mir abgeschminkt - Die Farben passen eh selten gut zum Material und es sieht wieder aus wie gewollt und nicht gekonnt ;)
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    Ich habe mal gelesen, dass es ein Filament gibt, dass sich warm zwar mit PLA verbindet, kalt aber davon trennt. Sowas wäre perfekt als Stützstruktur, die nach dem Druck theoretisch einfach abfällt. Zumindest habe ich das so verstanden. Wäre ein toller Einsatzzweck für das AMS.

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    Das funktioniert mit PETG, allerdings nur im Zusammenspiel mit PLA.

  • PowerPlant genau das machen viele mit ihrem BambuDrucker und dem AMS. Supports werden flächendeckend in PETG gedruckt und lösen sich nach dem Druck ohne Probleme vom PLA. Das ist schon ein großer Vorteil.

    Exakt so mache ich das auch - be glatten Flächen allerdings nur, denn ansonsten hat ma doch mal Probleme beim Materialwechsel.


    Umgekehrt gehts übrigens genauso. Da sich PLA mit PETG nicht verbindet kann man PLA auch wunderbar als Stützstruktur für PETG verwenden.

  • Warum bzw. Wann druckt man denn etwas in PETG?

    Kommt halt drauf an was du machen willst und ist auch bei der (mittlerweile) unzähligen pla Varianten schwer zu vergleichen. Aber grundsätzlich drucke ich zb. Petg wenn ich etwas Spülmaschinenfest haben will, da petg verglichen zu Basic pla einen höheren Schmelzpunkt hat und somit auch nicht aufgrund zu heißem Wasser verformt. Außerdem hat petg eine höhere Festigkeit und ist nicht so biegsam wie pla. Hier muss man aber auch beachten, dass es mittlerweile etliche pla Varianten (Meta pla, pla+ etc) gibt, die ähnliche Eigenschaften, zumindest in der Festigkeit bieten. Festigkeit heißt aber nicht, dass es bruchsicherer ist, denn aufgrund der Steifheit bricht petg schneller als pla. Es gibt also viele Abzweigungen bis hin zur Entscheidung petg oder pla 😂

    Ich habe zb mal Steckformen für Kekse mit petg gedruckt, da ich sie gerne auch in der Spülmaschine spülen wollte.


    Aber ganz ehrlich, ich drucke petg sehr selten

    4 Mal editiert, zuletzt von Depa ()

  • Warum bzw. Wann druckt man denn etwas in PETG?

    Alles was hitzebeständiger sein soll drucke ich in PET-G.

    Ich habe Halterungen z.B. für Akkus oder diverse Werkzeuge/Helfer für mein Firmenauto gedruckt, das steht gern mal in der Sonne und da wäre PLA ruck zuck verformt.

    Einmal editiert, zuletzt von Sarana ()

  • Ich möchte hier auch PCTG als Alternative in den Raum werfen. Hat ähnliche Vorteile wie PETG und, soweit ich weiß, auch ein ähnlicher Preis von ca. 30€/kg.

    Aber kann noch mehr, wie zB Chemikalien Beständigkeit.