3D Drucker - Erfahrungen, Anleitungen & Austausch

  • Hallo liebe 3D-Druck liebenden, interessierten und natürlich auch alle dazwischen,


    da im "Spiele mit 3D-Druck pimpen" thread der Wunsch nach Austausch, Tips, etc. rund ums 3D drucken aufkam, dachte ich, es wäre eine gute Gelegenheit, hierfür einen eigenen Faden auf zu machen.


    Ich drucke selbst auf einem Ender 3 mit "normalem" PLA und auf einem Elegoo Mars Pro mit Resin.


    Den Ender habe ich mit allem möglich "verbessert", wie z.B. einem Nivellierungssensor, einem magnetischem Druckbett, ausgetauschten Federn, etc., wenn gerade hierzu wer Fragen hat, immer raus damit :S


    Zum Elegoo Mars habe ich mir die Elegoo Curingstation geholt, kann also auch hier Erfahrungsberichte liefern, sofern gewünscht ;)


    Als Quelle für 3D Drucke kann ich nur wärmsten 3D Dateien & Objekte zum selbstausdrucken. Garantiert druckbar. | MyMiniFactory Cults ・ Download for free 3D models for 3D printers sowie Thingiverse - Digital Designs for Physical Objects empfehlen.


    Ansonsten versuche ich die Tage mal zu beiden Drucken eine kleine Review aus der Sicht eines kompletten Noobs zu schreiben, kann schon vorweg sagen, dass ich beide Drucker allen Neulingen wärmstens ans Herz legen kann, mit etwas Tüftelei kann man hier wunderbare Ergebnisse erzielen 8-))

    mit Hand und Hirn und Herz

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  • Also ich umkreise gerade den Anycubic Vyper.


    Mir ist noch nicht ganz klar, ob PLA noch eine gute Entscheidung ist - es stürzen sich wohl zunehmend die Leutchen aufs Harz.


    Am meisten reizt mich der Gedanke, eigene Modelle zum Drucken zu erzeugen. Und da fehlt mir eigentlich auch irgendwie der Ansatz.


    Was mich am meisten abschreckt sind eigentlich die Misserfolgsaussichten. manche Schilderungen klingen, als wär die Chance dass es ein seltsamer Plastikklumpen wird größer, als umgekehrt. Da darf kein Windchen gehen, da muss an allen Ecken die Temperatur passen, da muß der Winkel des Druckguts stimmen und seine Supports, …. :$

    Mit der Nase auf meinem smarten Device getippt.

  • Vor Resin scheue ich absolut zurück, da ich keinen Raum habe, in dem ich diesen nutzen kann bzw. nicht weiß, wohin mit diesen giftigen Dämpfen.


    Ich bereue den kauf meiner 3D-Drucker (mittlerweile den vierten im Einsatz) für PLA-Drucke nicht - einige schöne Inserts und Pimp-Material damit gedruckt und bin immer noch begeistert.

    Mir macht´s Spaß und ich bin mit meinem (einem Tronxy XY-2Pro) super zufrieden - der beste bisher, den ich in der Preisklasse unter 250€ bisher hatte.

  • Dann will ich diesen Thread auch direkt mal für eine Frage nutzen: Ich habe einen Anycubic i3 Mega und daran angeschlossen einen Rasperry Pi mit Octoprint. Heute zeigte mir Octoprint erstmalig die Warnmeldung an, dass ich eine unsichere Firmware verwende (kein Thermal Runaway Protection). Sicherheitsfeatures zu aktivieren wäre mir schon wichtig, aber ich blicke da nicht wirklich durch. Kann mir da jemand einen Tipp geben, welche Firmware man da am besten verwenden sollte? Ich habe etwas Angst, dass der Drucker hinterher nicht mehr richtig funktioniert, falsch druckt o.ä. Ich will auch keine anderen Lüfter oder sonstigen Bauteile upgraden, ich bräuchte einfach nur eine "Firmware für Dummys", wo ich möglichst wenig selbst noch einstellen muss und die soll einfach nur notwendige Sicherheitsfeatures aktivieren und wenn man als zusätzliches Goodie noch die nervige Startmelodie des Druckers ausschalten könnte, wäre das auch nett ;)


    Ich hab an dem Drucker sonst nichts verändert, keine "Stecker umgedreht" (was auch immer das heißt :D ), Lüfter oder sonstwas getauscht. Wäre das hier: GitHub - knutwurst/Marlin-2-0-x-Anycubic-i3-MEGA-S: Marlin 2.0.x Version for Anycubic i3 MEGA M/S/P/X/CHIRON and 4MAX with Anycubic TFT or the "new" DGUS Clone TFT - Now also with BLTouch! zum Beispiel richtig? Dem Einsteigerleitfaden kann ich soweit folgen und habe glaube ich auch die richtige zu installierende Version gefunden (MEGA_v.1.4.3.hex für i3 Mega 2. Gen mit 2 Z Endschaltern - das sind diese Dinger hier, oder? Davon hab ich an jeder Seite einen.)


    Kann man das Firmware Update auch z.B. irgendwie über Octoprint machen, sodass ich den Drucker nicht via USB an den Rechner anschließen müsste?

  • Ich habe noch einen Anet A2 an Bastler oder Anfänger/Ausprobierer abzugeben.

    Montiert auf Holzplatte mit gedruckten Spannern für die Riemen und Druckflächenlüfter.

    VHB 60€ + Versand, aber am besten Abholung.

    Ein gedruckter Riemenhalter ist gebrochen, kann man aber flicken und sich dann einen neuen Drucken.

    Dazu noch 2 Rollen je 1kg Filament.


    Versand ist nicht ganz einfach, da Montiert.

    Ersatzteile, Düsen, Schlauch etc. gibt es dazu da ich das Hobby aufgebe.


    Einfach Mal melden wer Lust hat.

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  • Ich sehe das nicht als Hobby, sondern als weiteres Werkzeug. Meinen Bohrhammer brauche ich auch nur 1-2 mal im Jahr, würde ihn deswegen aber nicht verkaufen.

  • Mucki: Sieht alles super aus, wie bei vielen Projektpräsentationen auf Kickstarter, macht einen professionellen Eindruck. Die Sprachsteuerung ist ein Gimmick, das für mich total überflüssig ist, in meiner gängigen Praxis würde mir das genau Null Vorteil bringen.

    Ansonsten hat der Drucker in meinen Augen nichts, was es nicht schon geben würde (das partiell beheizbare Druckbett ist allerdings z. Z. noch eher selten). Als Vorteil gegenüber vielen anderen Modellen kann der Direktextruder gelten, der die bessere Verarbeitung von flexiblen Materialien (z.B. TPU) ermöglicht, automatisches Bedlevelling ist mittlerweile bei den neuen Druckermodellen fast schon Usus. Der vollverkleidete Druckkopf inkl. Extruder sieht schick aus, ich bin mir aber nicht sicher, wie gut sowas ist, wenn du mal da dran musst (und du wirst im Laufe deiner Drucklaufbahn mit Sicherheit mal da dran müssen ;) ).

    Ich persönlich wäre bei solchen Kickstarter-Projekten im 3D-Drucker-Bereich vorsichtig. Man erlebt es selbst bei den etablierten Druckerherstellern, die schon seit einigen Jahren im 3D-Druck zuhause sind, dass ein neues Modell erstmal noch mit Tücken zu kämpfen hat, die dann bei der zweiten Auflage (oder erst Recht im nächsten Modell) beseitigt wurden. Daher würde ich nach Erscheinen eines neuen Modells erst ein Jahr warten und dann kaufen. Dann gibt es auch genug Quellen, die mir die Vor- und Nachteile eines Druckers verraten und ob er für meinen Einsatzzweck geeignet ist.

  • Danke Micknick, ja - die Sprachsteuerung ist befremdend… wer braucht denn sowas da?

    Aber der Rest schaut halt schon fast so Consumertauglich aus, wie ich es mir wünsche.

    Wie gut/verbessert das Druckbild im Vergleich aussieht, kann ich aus einem Werbevideo nicht so ableiten.

    Wobei mich da die VAT eh schon wieder ausbremst.

    Mit der Nase auf meinem smarten Device getippt.

  • Wie gut/verbessert das Druckbild im Vergleich aussieht, kann ich aus einem Werbevideo nicht so ableiten.

    Wieviel man von dem Video des Ausdrucks halten kann zeigt schon, dass der Druck der blauen Figur ohne Support dargestellt wird. Das würde bedeuten, dass die Hände in die Luft gedruckt würden und die Arme darauf aufbauen. Das funktioniert so nicht und zeigt mir wie wahrheitsgetreu das ganze Video wahrscheinlich ist.

  • Danke Micknick, ja - die Sprachsteuerung ist befremdend… wer braucht denn sowas da?

    Aber der Rest schaut halt schon fast so Consumertauglich aus, wie ich es mir wünsche.

    Zumal alles was man drucken möchte vorher durch einen Slicer muss. Man muss also sowieso die 3d Dateien am Rechner bearbeiten, die SD Card wechseln und den Drucker anschalten. Da kann ich auch gleich noch die 3 Klicks am Display machen um den Druck zu starten und brauch keine Sprachsteuerung, die dann wieder nicht das macht, was ich will.


    Viel sinnvoller/kundenfreundlicher wäre da ein integriertes WLAN, um die Drucker direkt vom Slicer aus füttern und remote steuern zu können.


    Bevor da lange auf den KS wartest und dich über Zoll/VAT ärgerst, kannst Dir auch gleich einen Vyper von Anycubic kaufen. Finde den zum Einstieg echt klasse. Hab damals zum Einstieg den Mega S von Anycubic geholt und fast alle möglichen Fehler gemacht, ständig an den Einstellungen rumgeschraubt, Lüfter gewechselt, das Glasbett geschrottet (aus Ungeduld) usw.

    Letztendlich laufen die Drucker bei mir jetzt mit Standardeinstellungen und bei den meisten Druckproblemen, hat es gereicht etwas an den Einstellungen für Druckgeschwindigkeit und Temperatur zu ändern. Hatte irgendwann mal auf fast jeder PLA Rolle Einstellungen für Fluss/Linenbreite usw drauf stehen, dabei kamen meine ganzen Probleme beim Mega S vermutlich vom zu schnell drucken. Ich glaube Standard waren 40mm/s, ich habe den, auch wieder ungeduldig wie ich bin, mit 50-60mm/s betrieben und immer wieder Probleme beim Drucken bekommen. Jetzt druck ich da sogar nur mit 30mm/s und das bisschen mehr Zeit, die das benötigt ist mir der schönere Druck wert.

    Zudem den größten Geschwindigkeitssprung beim Drucken nicht damit machst, sondern durch eine größere Düse. Deswegen drucke ich Inserts oder Sachen, wo es schnell gehen soll und nicht auf kleine Details ankommt mit dem Vyper mit einer 0,8 Düse und für kleine Sachen, habe ich in den Mega S eine 0,3 Düse eingebaut.

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  • Ich kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen.

    Ich habe mit einem Anycubic Mega X begonnen, einschließlich Umbauten für ca. 250 € (neue Treiber, Lüfter, Extruder, Heizbett, Druckplatte). Das hat mich viele Dinge bezüglich 3D-Druck lernen lassen.

    Danach hat mir meine bessere Hälfte einen Prusa MK3S+ geschenkt, da habe ich gesehen, was qualitativ möglich ist, allerdings auch zu einem höheren Preis.

    Weil mir das alles noch nicht genug und das Einführungsangebot so verlockend war, habe ich dann noch beim Anycubic Vyper zugeschlagen und habe, trotzdem ich eins der allerersten Geräte habe, bisher keine Schwierigkeit. Der Vyper ist bis auf den Extruder, den ich vorsorglich ausgetauscht habe, noch im Originalzustand und er liefert wirklich sehr gute Ergebnisse in vertretbarer Zeit. Er ist ein bisschen laut, was mich aber nicht weiter stört, da er in meinem Spielekeller steht und Pause hat, wenn ich Spielgäste habe. Ich kann den Vyper also empfehlen, mein Kumpel ist mit seinem Creality 3D Cr-6 SE auch super zufrieden (ebenfalls mit neuem Extruder) und der rattert seit Oktober 24/7.

  • Vielen Dank für das Feedback. :danke:


    Was muss man bei den Filamenten beachten, welche verwendest du?

  • Vielen Dank für das Feedback. :danke:


    Was muss man bei den Filamenten beachten, welche verwendest du?

    Ich nutze hauptsächlich PLA, da aber von ganz verschiedenen Herstellern. Was ich halt gerade farblich brauche und günstig ist (meist in der Preiskategorie ~20€/kg). Ich habe auch zu Beginn mal mit ganz billigem PLA gedruckt und hatte immer Probleme, die ich anfangs aufs Filament geschoben habe, aber später konnte ich das dann problemlos verwenden, als ich einfach mit meinem Drucker im Standardbereich unterwegs war.
    Ich würde aber bei einem neuem Hersteller bzw. einer neuen Rolle Filament nicht sofort loslegen mit einem 20Std. Druck. Erstmal etwas kleines, dann sieht man recht schnell, ob es Probleme gibt.

    Zur Lagerung habe ich mir bei Obi die billigen orangen Eimer mit Deckel gekauft, da passen ca. 4 Rollen rein und dazu noch ein Säckchen, was man zur Luftentfeuchtung verwendet. Hab mit der Lagerung auch Filament nach 2,5 Jahren noch problemlos drucken können.


    Von ABS würde ich abraten, da hat man gerade zu Beginn viel mit Warping Probleme und vor allem stinkt dann der ganze Raum nach verbranntem Plastik.

  • Die Filamente sind eine Glaubensfrage, da bekommst du von 4 Leuten 6 verschiedene Antworten.

    Ich kann dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten, die sich zu 95% auf PLA beziehen, da ich das überwiegend verdrucke.

    Ich habe bisher im Einsatz gehabt: eSun, Sunlu, Schmelzbar (PLA+), Extrudr (PLA NX2), Fiberlogy, 3D Jake (eco PLA), Amazon basic, Eryone.

    Was bei mir gar nicht ging war das Fiberlogy. Alles andere war zumindest ok (z.T. auch druckerabhängig) und ließ sich vernünftig drucken.

    Im Moment nutze ich nur noch Schmelzbar (PLA+), Extrudr (PLA NX2), wobei ich bei Extrudr mit einem 20% Gutschein noch einigermaßen günstig an die Rolle (1,1 kg!!!) komme (im Moment läuft da bis zum 17.04. eine Osteraktion). Schmelzbar ist seit der letzten Preiserhöhung und durch Fehlen eines Gutscheincodes in den Hintergrund getreten.

    Ich habe auch schon Rollen aus China für 8€ das Stück (angeblich Sunlu) verdruckt, das war auch ok, zeigte aber deutlich schlechteres Verhalten was z.B. Stringing angeht.

    Das hängt auch alles ganz klar von deinen Ansprüchen und deinem persönlichen Preis-Leistungs-Empfinden ab. Wenn du jemanden kennst, der im 3D-Druck zuhause ist, versuche einfach mal dir eine Rolle auszuleihen und zu testen.

    Ich möchte noch kurz darauf aufmerksam machen, dass meine Beurteilung der Filamente auf rein persönlichen Erfahrungen basieren und ich keinerlei Beziehungen zu irgendwelchen Anbietern von Filament habe.

    2 Mal editiert, zuletzt von Micknick ()

  • Ich möchte noch kurz darauf aufmerksam machen, dass meine Beurteilung der Filamente auf rein persönlichen Erfahrungen basieren und ich keinerlei Beziehungen zu irgendwelchen Anbietern von Filament habe.

    Bei Deinen gelagerten Mengen, müsstest Du per Definition doch schon selber als "Anbieter" gelten. :lachwein::P:*

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  • War vielleicht unklar von mir ausgedrückt, ich meinte eine Einschätzung bzw. ein Vergleich mit anderen 3D Druckern in dieser Preisklasse.

    Betreffend Leistung/Geschwindigkeit, Druck Genauigkeit, Ausstattung, easy of use, Preis etc.


    Als absoluter Laie kann ich das schwer abschätzen, deshalb hätte mich die Meinung von Personen interessiert, die mehr Erfahrung damit haben.

  • Als unwissender Faszinierter würde mich eure Einschätzung dazu interessieren.

    Macht das Sinn, darauf zu warten?

    Auch hier gilt für mich, was ich weiter oben schon zu einem anderen Kickstarter-Projekt geschrieben habe.

    Bei diesem angeführten Projekt möchte ich aber noch ein paar Punkte ergänzen:

    1. Ich halte die Druckgeschwindigkeit von 250 mm/s für utopisch. Wer sich schon ein bisschen mit 3D-Druck beschäftigt hat, weiß, dass einige Druckprobleme aus zu hoher Druckgeschwindigkeit resultieren. Hier werden Massen bewegt, d.h. beschleunigt und abgebremst, wenn das nicht sauber (heißt zumindest mal im Zehntelbereich) funktioniert bekomme ich Maß- und Formabweichungen im Druck.

    2. Die eingebaute Kamera ist sicherlich nicht schlecht, um aus der Ferne den Druck kontrollieren und im worst-case stoppen zu können. Am Anfang wird man auch Timelaps-Videos erstellen und sich daran ergötzen, dann tritt aber relativ schnell die Konstruktion von eigenen Teilen und ihr Ausdruck in den Vordergrund und man spart sich die Videos.

    3. Es wird gesagt, dass über die Kamera der Druck kontrolliert wird (und ich finde, es wird impliziert, dass dann auch korrigiert wird), es wird aber lediglich ein Alarm ausgelöst.


    Insgesamt wird hier der Eindruck erweckt, man könnte ähnlich verfahren, wie bei einem Laser-Drucker: aufbauen, hinstellen, drucken, glücklich sein. Mir fällt auch auf, dass dieser Eindruck durch die Bauform (alles verkleidet, man sieht keine Spindeln, kein Hotend oder Ähnliches) extrem verstärkt wird. Viele herkömmliche Drucker sehen "experimentell" und "unfertig" aus, weil man freie Sicht auf die Mechanik und andere Bauteile hat, hier sieht es nach einem professionellen, "fertigen" Produkt aus.

    Ich wäre hier extrem vorsichtig, auch weil das Teil jetzt nicht gerade ein Schnapper ist. Ich würde dazu raten erstmal ein günstigeres Modell eines etablierten Herstellers zu kaufen und zu schauen, ob mir das Hobby wirklich Spaß macht. Sollte dieser Anker M5 3D Printer wirklich so gut und vor allen Dingen so schnell sein, wird er, meines Erachtens nach, einschlagen wie eine Bombe. Ob das tatsächlich so ist würde ich aber lieber andere Leute herausfinden lassen.


    Einen wichtigen Punkt habe ich bei der ganzen Drucker-Diskussion noch gar nicht angeführt: die Community. Bei den etablierten Herstellern mit entsprechenden Verkaufszahlen und Geräten im Markt gibt es immer genug Leute, die sich über Probleme austauschen können, bei den Herstellern gibt es ebenfalls (mal mehr mal weniger guten) Support. Das kann im Laufe der Druck-Karriere auch mal ein entscheidender Punkt werden.

  • ... ich würde auch eher auf erhältliche Drucker setzten, da sind die meisten Probleme/Unzulänglichkeiten bekannt und wenn es einen guten Support gibt umso besser.. am Anfang steht die Frage , warum brauche ich so ein Gerät, und was muss es leisten können

  • Nach knapp einem Jahr im Keller habe ich mal wieder meinen Resin-Drucker rausgeholt. Nachdem beim ersten Test einige Modelle kaputt waren, habe ich mal die Beleuchtung der 1. Schicht von 60 auf 45 Sekunden gesenkt, ebenfalls vorher mein Fep mit Rainx besprüht.


    Die Ergebnisse sind schon heftig gut für einen so günstigen Drucker wie meinen (Photon Mono).

  • Ja, sieht sehr gut aus. Ich schleich die ganze Zeit um den Elegoo Saturn 2 rum, aber mir fehlt das nötige Kleingeld und meine Frau hat was dagegen :D 


    Ich besitze einen Creality Ender 3 Pro mit Glasbett, der liefert auch keine schlechten Ergebnisse für einen,FDM Drucker, selbst bei Figuren

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  • Was haben diese Resin-Figuren eigentlich für eine Festigkeit?

    So wie Schleich? Fester? Weicher? So zwischen Flossen und Playmobil?

    Uff, also ist schon was her als ich mit Playmobil und Schleich gespielt habe. Aber ich würde sagen weicher bzw. leichter zu brechen. Beim Magier ist mir so ein dünnes Schwer schon abgebrochen, ist halt sehr filigran. Aber nach dem Aushärten bzw. Grundieren eigentlich kein Unterschied zu Games-Workshop.

  • Was haben diese Resin-Figuren eigentlich für eine Festigkeit?

    So wie Schleich? Fester? Weicher? So zwischen Flossen und Playmobil?

    Uff, also ist schon was her als ich mit Playmobil und Schleich gespielt habe. Aber ich würde sagen weicher bzw. leichter zu brechen. Beim Magier ist mir so ein dünnes Schwer schon abgebrochen, ist halt sehr filigran. Aber nach dem Aushärten bzw. Grundieren eigentlich kein Unterschied zu Games-Workshop.

    Was hat denn das Grundieren mit der Festigkeit zu tun?


    Du meinst wohl mit „Games-Workshop“ die eher seltenen Resin-Modelle (finecast / forgeworld) oder?


    Meiner Erfahrung nach sind Resin-Modelle relativ hart und porös und brechen um einiges leichter als Plastik und PVC, was man sonst kennt. Resin ist also anders als das was man von Spielzeug kennt.

    Einmal editiert, zuletzt von Norb ()

  • Was haben diese Resin-Figuren eigentlich für eine Festigkeit?

    So wie Schleich? Fester? Weicher? So zwischen Flossen und Playmobil?

    Resindrucker eignen sich überwiegend zum Drucken von Miniaturen, da der Kunststoff, wie oben auch schon mehrfach geschrieben, spröde ist. Das ist bei relativ massiven Formen unproblematisch, bei filigranen Teilen (für die sich Resindrucker ja eigentlich anbieten) kann schonmal was abbrechen. Bleibt der Vorteil, dass die Auflösung der Resindrucker wesentlich feiner ist, man sieht keine für FDM-Drucker typischen Linien. Für konstruktive Teile, die mechanische Belastungen aushalten müssen, sind Resindrucker eher ungeeignet.

  • Ich würde sagen das kommt auf das Resin an. Wassrrwaschbares Resin ist spröder, Abs like ist sehr stabil, es gibt aber auch relativ flexibles Resin.


    Resin für 3D-Drucker: Flexibel, extra stabil oder abwaschbar
    UV-empfindliches Harz für Resin-Drucker gibt es in zig Farben von unterschiedlichen Herstellern mit ganz verschiedenen Materialeigenschaften. TechStage zeigt,…
    www.techstage.de


    Ist da eine sinnvolle Lektüre

  • Dank euch.

    Lustig... ich hätte eigentlich bei Resin immer eher an so einen härteren Gummi gedacht.


    Norb "Porös", oder meintest "spröde" - weil das hätte ich nach eurer Beschreibung gedeutet.

    Spröde passt besser, danke!


    Bleibt der Vorteil, dass die Auflösung der Resindrucker wesentlich feiner ist, man sieht keine für FDM-Drucker typischen Linien.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Das hängt bisschen von den Einstellungen ab und ich bin mir nicht sicher ob man die wirklich gänzlich vermeiden kann. Gerade beim Benutzen eines Washes oder beim Trockenbürsten kann es passieren, dass die vermeintlich unsichtbaren „Linien“ zum Vorschein kommen. Aber ja, die Qualität von Resin ist deutlich besser :)

  • Ich meine mir einzubilden, dass es nach dem Grundieren irgendwie etwas fester ist, aber das kann auch subjektiv sein.


    Und nein, mit GW meine ich die Plastikmodelle. Nen Plastik Space Marine fühlt sich ähnlich an wie die von mir oben gezeigten Magier aus Resin.