16.01.-22.01.2023

  • Neue Woche, neues Glück und wieder kein Spiel… da bin ich mal ziemlich spielfrei ins neue Jahr gestartet. Es kann nur besser werden.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Komme gerade von einem epische Brettspielwochenende.
    Es gab u.a.:
    - The Thing inkl. norwegischer Aussenposten

    - Feed the Kraken

    - Two Rooms & a Boom

    - Marvel Zombies

    - Nemesis Lockdown

    - Tribes of Wind

    - Berge des Wahnsinns

    - Village

    ...kann gerne so weitergehen nachdem ich jetzt erstmal 24 Stunden durchschlafen werde :D

  • Weiterhin spielfrei, aber schon mal Regeln für Endless Winter & Viscounts of the Western Kingdom gelernt

    Wuschel wartet aktuell noch auf folgende Kickstarter: Tanares Adventures, Nova Aetas, Mosaic, Primal - The Awakening, ICE, Kiwi Chow Down, The 7th Continent, Mythic Battles Ragnarök, Black Rose Wars rebirth, Legend Academy, Monster Hunter World, Tanares RPG, Mythwind, Honey Buzz Expansion, Fractal, Darkest Doom, The Dark Quarter, Tidal Blades 2, Sleeping Gods, Septima, Death may die Season 3&4, Terraforming Mars - The Dice Game, Empire's End, Dead Reckoning Saga 3, Dreadful meadows :saint:

  • Kaffee und Kuchenspiel?

    #Aetherya hat alles was ich mir wünsche. Solomodus. Erweiterung im Spiel. Spielvarianten im Netz. Gemütliches Plättchenlegespiel. Wir haben es zweimal gespielt und ich möchte es so gerne mögen. Aber es ist bei mir und meinen Mitspielern leider durchgefallen. Warum? Zu belanglos. Man hat wenig Einfluss. Kommt zufällig die richtige Karte oder nicht? Nee. Nee. Kein Kaffee und Kuchenspiel.

    Sehr gute Absacker:

    #Würfelhelden dagegen habe ich mir gleich bestellt. Ich hatte es schon im Blick aber dachte, dass es ein Tick zu aufgesetzt wäre. Ist es aber nicht. Ein schnell erklärter Absacker.

    #Gold muss man immer in der Tasche haben. Klein. Fein. Sexy.

    Guter Absacker?

    #Mygoldmine dauert etwas länger zum Erklären als die beiden letztgenannten Spiele. Kommt es deshalb bei Vielspielern besser an? Nö. Kam so mittel an. Kommt bei Muggeln besser an.

    Wie ist eigentlich...

    #DieroteKathedrale die ich mir gekauft hatte und wieder verkauft und wieder gekauft? Ich dachte, dass es mich nervt, dass der Würfelmechanismus mich nervt, weil man nichts vorausplanen kann. Falsch gedacht. Voll, ok das Ding.

    Vi ses

    Kinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jack of heart ()

  • Bevor du pennen gehst, schreib doch bitte erstmal wie du #TribesOfTheWind fandest :danke:

    Kinners, das waren noch Zeiten, als Republic of rome bei mir ein Absacker war.

    Einmal editiert, zuletzt von Jack of heart ()

  • #Reef

    Ziemlicher cooler Azul Ersatz und mit der Familie sind schnell 1-2 Partien runter gespielt wenn die Kinder dann mal schlafen ^^ Macht Spaß, aber eine richtige Taktik hat sich noch nicht eingestellt und wir kratzen gerade erst an der 50 Punkte Marke. Ist also noch Luft nach oben, aber das ist ja auch gut so. Genau wie Azul lebt das Spiel schließlich durch das puzzeln


    #Pueblo

    Gestern zum 1. mal gespielt. Macht ziemlich viel Spaß, wenn zum wiederholten Mal beim Gegner die Teile einfach nicht die korrekte Krümmung haben wollen - und das wo doch bei allen alle Teile exakt gleich aussehen :lachwein: War auf jeden Fall ein Fehler von mir in der zweiten Runde schon in dritter Ebene zu bauen, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Kann also nur besser werden und wird aufgrund der einfachen Regeln und schnellen Spielzeit bestimmt noch häufig auf den Tisch kommen 8-))

  • EXIT: Das Spiel – Schatten über Mittelerde (KOSMOS, 2022)

    War ich von den ersten EXIT-Boxen 2016 aufgrund der Rätsel noch begeistert, legte sich 2017 meine Stimmung etwas, weil keine mehr aufkam. Mein letztes EXIT-Abenteuer war „Der versunkene Schatz“ von 2017. Die Rätsel existierten nur der Rätsel willen und wurde aneinandergereiht dargestellt, ohne dass eine Story vermittelt wurde. Die thematische Einbettung war und ist für mich oft das Problem der EXIT-Reihe, weil es zu viele Brüche gibt. Jetzt, nach fünf Jahren, wollte ich es mit „Schatten über Mittelerde“ wieder einmal versuchen. Schließlich basiert das EXIT-Spiel auf dem erfolgreichen Roman „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien. Was soll da storytechnisch schiefgehen?

    Spoilertags bezüglich der Geschichte kann ich mir immerhin diesmal sparen, denn die meisten kennen die Geschichte um den Hobbit Frodo, der aus dem Auenland zum Schicksalsberg in Mordor reist, um den Einen Ring ins Feuer zu werfen. Wir sind ebenfalls Hobbits und begleiten Frodo etwas abseits des Weges und unterstützen im Hintergrund, damit er seinen Weg fortsetzen kann. Dafür hat uns Gandalf einige Hinweise an die Hand gegeben, denen wir linear durch das Rätselbuch folgen. Störte ich mich bei „Der versunkene Schatz“ noch an der Linearität der Geschichte, habe ich hier kein Problem damit. Schließlich erlebe ich das Abenteuer in Mittelerde mit und reise von Ort zu Ort. Da ist es logisch, dass ich nicht Rätsel an fünf Orten gleichzeitig vor mir liegen haben kann. Die Geschichte ist gut und stimmig mit viel Text nacherzählt. Es hilft natürlich enorm, wenn man die Bücher und/oder Filme von „Herr der Ringe“ kennt, aber bis auf ein einziges Rätsel erfordert es keinerlei Vorwissen. Das Vorwissen ist für mich aber nur ein kleiner Kritikpunkt, da die meisten Menschen die Geschichte bereits kennen, wie gesagt, beziehungsweise sich vermutlich nur Herr-der-Ringe-Liebhaber die EXIT-Box kaufen werden. Aber für die gibt es leider einige Brüche in der Geschichte: Zeitliche Abläufe stimmen nicht ganz, Figuren tauchen an Stellen auf, an denen sie nicht sein dürften, und vom Ablauf her stimmt nicht alles mit dem Buch überein. Das sind nur Kleinigkeiten, aber mir sind die Brüche aufgefallen.

    Auch wenn die Geschichte gut nacherzählt wird, stehen die Rätsel eines EXIT-Spiels im Vordergrund – und auch in dieser Box gibt es thematische Probleme. Einige Rätsel passen vom Material und Art gut zu „Herr der Ringe“, andere wirken sehr beliebig und hätten aus jedem anderen EXIT-Spiel stammen können. Das größte Problem ist wie üblich, dass am Ende jedes Rätsels ein dreistelliger Zahlencode herauskommen muss. Das hat mir wieder jede Stimmung genommen, wenn ich auf einige böse Gestalten traf und diese am Ende einen dreistelligen Zahlencode offenbarten. Ich fürchte, das wird das Spielsystem „EXIT“ aber auch niemals anders lösen können, was nicht minder schade ist. Es gab insbesondere ein Rätsel, welches uns übergeordnet Zahlen gibt und das auf eine so plumpe Art und Weise, dass ich jedes Mal lachen musste, als ich die Begründung dazu vorlas.

    Größtenteils muss das Material des Spiels nicht zwingend zerstört werden. Oft geht es durch spezielles Anhalten, Abmalen oder Kopieren. Ein Rätsel haben wir gelöst, indem … ja, ich gebe es zu. Wir haben die Lösung einfach in den Hilfekarten nachgeschlagen, weil wir nichts kaputtmachen wollten. (Vermutlich hätten wir es wieder restaurieren können.) Nach wie vor widerstrebt mir dieser Gedanke, ein Spiel nach dessen (wenn auch nur einmalig angedachter) Benutzung wegzuwerfen. Dessen sollte man sich also bewusst sein, dass „Schatten über Mittelerde“ ohne Zerstörung des Materials nicht richtig gespielt werden kann. Dafür lebt unser Spielmaterial noch und ich kann das Spiel weitergeben.

    Die Rätsel selbst haben eine große Varianz bezüglich Kreativität und Schwierigkeit. Von „Die Lösung ist offensichtlich und das kenne ich doch alles schon.“ bis hin zu „Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Aber ja, das ist mal was Neues.“ ist alles dabei. Das hat mich teilweise etwas verwundert für ein EXIT-Spiel, was als „Einsteiger“ markiert ist. Entsprechend verwunderlich fand ich auch die Spielzeit. Immerhin 110 Minuten reisten wir zu zweit mit Frodo durch Mittelerde. Ich war von 45-60 (als Einsteigerfall) ausgegangen, wodurch sich das Spiel am Ende am sehr späten Abend schon etwas zog. (Laut BGG-Bewertungen erging es vielen so, dass das Spiel zu lang dauerte.)

    Was ist mein Fazit? „Schatten über Mittelerde“ erzählt die Vorlage thematisch gut nach, die Rätsel mit ihren dreistelligen Zahlencodes bleiben aber abstrakt. Sie sind manchmal zwar gut ins Thema eingebettet, aber nicht immer. Mir war die Partie zu lang, weswegen der Gesamteindruck auch etwas eingetrübt wurde. Dennoch wurde ich den Abend ganz gut unterhalten und es war schön, Frodo auf seinem Weg durch Mittelerde zu begleiten. (7,0)


    #Exit-SchattenÜberMittelerde

    Fische angeln (HABA, 2012)

    Da das Spiel „Fische angeln“ nun auch Teil unseres Haushalts ist, wollte ich mir auch mal die Solovariante des Spiels anschauen. Der Ablauf ist ähnlich: Ich würfel mit dem Farbwürfel und muss den zugehörigen Fisch angeln. Den darf ich dann zu mir nehmen. Wenn ich falsch angel (was nicht passiert) oder eine Fischfarbe würfel, die ich schon habe, puzzle ich stattdessen ein Teil in das Tableau. Gewonnen habe ich, wenn ich alle sechs Fische geangelt habe.

    Ich gebe zu, dass die Solovariante wenig ansprechend ist. Der Geschicklichkeitsaspekt ist als Erwachsener zu vernachlässigen. Das heißt, es geht nur darum, richtig zu würfeln. Und da skaliert das Spiel den Schwierigkeitsgrad ganz gut – soweit man hier von Skalierung sprechen kann. Vor dem ersten Fisch habe ich eine Change von 100% einen Fisch zu erhalten, weil jede Farbe richtig ist. Mit dem ersten Fisch sinkt die Wahrscheinlichkeit schon auf 5/6. Und der letzte Fisch wird dann nur noch mit 1/6 Wahrscheinlichkeit gefangen. Ich habe es nicht durchgerechnet, aber ich vermute, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit in Summe nicht 50:50 ist, sondern geringer. Entsprechend habe ich meine beiden Solopartien verloren. Ich stelle mir das als Kind sehr frustrierend vor (wo der Geschicklichkeitsaspekt auch noch eine Rolle spielen könnte), wenn ich hauptsächlich verliere und das auch gar nicht an mir liegt. (Solovariante: 3,0)

    #FischeAngeln

  • Bei mir war erwartungsgemäß in dieser Woche deutlich weniger los. Es wurde fortgesetzt:


    #StarsOfAkarios :

    Dieses mal schafften wir nur zwei Kämpfe mit dazwischenliegenden Raumschiffflügen durchs System und verschiedenen kleinen Begegnungen und Einkäufen.

    Einige dieser Gegnerschiffe sind wirklich ein harter Brocken und dieses Mal hatten wir, auch wenn es am Ende nicht übermäßig knapp war, dennoch das Gefühl, dass uns die Gegner schnell stark unter Druck setzten und wir gut aufpassen mussten, dass niemand zu stark ins Kreuzfeuer geriet.

    Das hat wieder viel Spaß gemacht, zumal wir auch 1-2 neue Ausrüstungen bekamen, die sich tatsächlich nochmal von den bisherigen abhoben (und sehr stark waren). Ich bin wirklich mal gespannt, ob das Spiel auch bei den Gegnern / Szenarien entsprechende Entwicklungen einbauen kann, um der erhöhten Stärke der Spieler Rechnung zu tragen.


    #Paleo :

    Mit meinem Sohn und meiner Frau gab es dann noch zwei Partien Paleo, welches wir schon viel zu lange nicht mehr ausgepackt hatten, obwohl es uns doch gut gefällt (das liegt einfach an der großen Zahl an guten Spielen, die zur Auswahl stehen!).

    Da wir es noch nicht oft gespielt haben, waren wir erst mit Level II und den Modulen C+D beschäftigt. Im ersten Durchlauf lief es auch gar nicht und wir konnten viele Karten und Kämpfe nicht erfolgreich abschließen und waren durch die sich fortsetzende Abwärtsspirale schon in der zweiten Nacht besiegt.

    Im zweiten Anlauf hatten wir ein wenig mehr Glück, aber auch schon eine deutlich andere Taktik, was wir versuchen wollten. Dadurch wurden Karten koordiniert ausgewählt, um sich auf bestimmte Begegnungen besser vorzubereiten, bevor wir sie abhandelten (zum Beispiel: erst suchen möglichst viele im Wald Holz und im Gebirge Steine, dann geht jemand zum Lagerfeuer, um Speere zu bauen und letztlich wird dann ein Wolf abgehandelt, während die übrigen versuchen, Karten zu wählen, durch die man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dabei helfen kann).

    Diese gezielt mögliche und notwendige Koordination, bestimmte Karten gezielt "aufzuschieben" und sich vorzubereiten, macht den Kern des Spiels aus und ich kann wirklich nicht verstehen, dass Einige hier "das Spiel" nicht finden.

    Wir fanden es alle drei super!

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

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  • #Dorfromantik


    2 Partien, die beide nicht sonderlich gut liefen, weil die Plättchen und Aufträge zu oft verkehrt angekommen sind. Über die Gesamtzahl der Partien, die wir gespielt haben, hat Dorfromantik Spaß gemacht, aber die Motivation, es auf den Tisch zu bringen, hat doch deutlich abgenommen.



    #ShogunNoKatana


    Das Schwert des Shogun will geschmiedet werden. Also setze ich meine Arbeiter ein, um Aufträge für Schwerter an Land zu ziehen, Rohstoffe zu besorgen und meine Fähigkeiten zu verbessern. Alternativ zu einem Arbeiter kann ich auch Mönche nutzen, die je nach Gebiet einen anderen guten Bonus bringen, aber auch monetär entlohnt werden müssen. So weit, so klassisch.

    Highlight von Shogun No Katana ist der Vorgang des Schmiedens an sich. Auf einem 4x5 Raster lege ich die erworbenen Schwertplättchen ab. Mit einem Arbeiter aktiviere ich alle Schwerter in einer Reihe oder Spalte und schiebe sie immer in die Richtung des nächsten Rohstoff, der verbaut werden muss. Hier kann es schnell zu Kollisionen kommen, weil die Schwerter unterschiedliche Wege gehen. Erinnerungen an das Verschieberätsel Rush Hour werden wach :) Habe ich ein Schwert fertiggestellt, kann ich es für Siegpunkte, Geld, Boni und vor allem für neuen Platz in der Schmiede ausliefern. Angebrachte Verzierungen bringen viele Extrapunkte.

    Habe ich durch das Schmieden der Schwerter meine Schmiedeskills weit genug ausgebaut, kann ich dem Shogun ein meisterliches Schwert als Geschenk zurechtehämmern. Wie aufwendig ich das Schwert gestalten möchte, liegt in meiner eigenen Hand. Verzettele ich mich allerdings bei den Rohstoffen oder bekomme ich gar das Schwert bis zum Spielende nicht geschmiedet, droht ein Punkteverlust.


    Shogun No Katana punktet an vielen Stellen. Die Regeln sind nicht kompliziert, das Verschieben der Schwerter in der Schmiede ist originell und macht Spaß. Das Material kann man fast schon als dekadent bezeichnen. Jede Miniatur sieht anders aus, die grüne Bergwelt Japans ist schick gezeichnet und doppellagige Auftragsplättchen sind mir noch nie unter die Augen gekommen. Die sind allerdings nicht nur Gimmick, sondern verhindern ein verrutschen der Rohstoffe beim Verschieben. Vier Runden sind äußerst kurz, so dass jede Entscheidung in dem Spiel wichtig wird und verdaddelte Züge sich am Spielende bitter rächen, wenn man z. B. einen seiner Arbeiter für die Beschaffung von Rohstoffen einsetzen muss, weil man die Boni falsch kalkuliert hat, obwohl man ihn noch zum Schmieden bräuchte. Das Ziel, das ich habe, ist klar: Schwerter herstellen. Der Weg dahin ist steinig. So etwas gefällt mir. Am Ende der Partie standen eine Frau und ich zwar mit einer sehr mageren Anzahl an Schwertern da, hatten aber trotzdem eine recht befriedigende Punktzahl erreicht.


    Schattenseiten? Die gibt es, fallen bei dem äußerst positiven Eindruck aber nur geringfügig ins Gewicht.

    Die Anleitung ist nicht zu 100% gelungen. Einige Formulierungen wirken komisch, einige kleinere Fehler gibt es, manche Detailfragen werden erst durch die Beispiele geklärt. In unserem Spiel zu zweit hatten wir mehr als ausreichend Plätze zum Einsetzen der Arbeiter, so dass sich die Interaktion in sehr engen Grenzen hielt und das Spiel sich recht solitär anfühlt. Und manchmal kann es zu längeren Grübelorgien kommen.

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

  • Am Samstag zu viert

    #ArcheNova Ob es wirklich eine gute Idee ist, seinen Besuchern hauptsächlich Reptilien zu präsentieren? Eher nicht, dafür durfte ich alle anderen mit Giftmarkern oder Hypnose ärgern... :/ . (Zu) spät dann doch noch mit einem sibirischen Tiger Publikum angelockt (und etwas später auch wieder ausgewildert), so reichte es mit 15 Punkten immerhin zu Platz 3. Oben war es ein spannender Zweikampf, der durch den bis dahin Führenden zu seinem Nachteil entschieden wurde, in dem er zu früh das Spiel in die Endrunde schickte. Der Zweitplatzierte konnte dann in der Schlusswertung mit guten Wertungskarten auf 44 Punkte stellen und gewann. Wieder einmal sehr spannend :thumbsup:


    Am Sonntag stürmte und regnete es draußen, daher gab es mit meiner Frau eine schöne Tasse Kaffee und eine Partie

    #EverdellPearlbrook

    Mit Kapelle, Holzschnitzer, Doktor und passenden besonderen Ereignissen und Schmuckstücken ging ich voll auf Gold, dazu noch ein 25-Punkte-Wunder: mit 88 zu 76 Punkten konnte ich endlich mal wieder eine Partie für mich entscheiden ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von Beezle ()

  • Bei fünf Spielenden ist die Auswahl recht schwierig....es sollte aber nicht schon wieder ein SD-Spiel sein.....am Ende wurde es:

    Architekten des Westfrankenreichs (inkl. aller Erweiterungen)

    Ich wagte es da ich wusste, dass die #ArchitektenDesWestfrankenreichs sich besser mit mehr Spielenden und dann auch recht fluffig spielen. Die Erklärung war mit 30 Minuten recht lange, doch mussten ja alle Zusammenhänge erklärt werden.

    Die 4 Neulinge am Tisch waren auch erstmal ob der Möglichkeiten etwas überwältigt, nach dem Ziehen der Bauwerke und der Lehrlinge sah das schon ganz anders aus.


    Der Ablauf ist ja auch WP-klassisch: Setze einen Arbeiter ein und führe die dort mögliche Aktion durch, fertig. Der Clou bei diesem Spiel ist die Gefangennahme der gegnerischen Arbeiter und deren Ablieferung gegen Münzen im Gefängnis, denn man muss diese durchaus auch im Blick haben, denn je mehr Arbeiter auf einem Feld stehen, um so mächtiger wird die dort ausführbare Aktion.

    Und wenn jemand bpsw. mit 6 Arbeitern im Bergwerk schon 3 Gold oder 7 Ziegel heraus holen kann, ist das schon zu mächtig!



    Da wir die Erweiterung "Wunderwerke" direkt mit integrierten, musste/konnte man auch bei Nutzung der Aktionsorte und Gefangennahme durchaus etwas taktischer vorgehen, denn Gefangennahmen am Ort des Preistreibers geben Tugendpunkte und bei der Prinzessin eher der Verlust dieser.

    Dafür darf man sich bei ihr aber auch mit Baumaterialien am Bau der Wunderwerke beteiligen und dadurch Einfluss erlangen, den man dann wiederum für verschiedene nützliche Dinge einsetzen kann (u.a. um bspw. den Verlust von Tugend zu vermeiden).



    So wurden sich Ressourcen beschafft, wurde eifrig gebaut und gefangen genommen - die insgesamt 2,5 Stunden reine Spielzeit (wie gesagt, Erstspieler die doch ab und an etwas grübeln und schauen mussten) vergingen wie im Fluge.

    Gegen Ende wurde es dann wegen der ständigen Bautätigkeit doch etwas hektisch am Tisch und das Gefluche ging los! ^^


    Im Finale war es dann eine enge Kiste, denn die Punkte lagen alle dicht zusammen.

    Bis auf einen, hat es aber allen am Tisch gefallen und auch die Spielzeit für die Spielerzahl war für manche doch überraschend kurz.


    Ich selbst hatte die Architekten ja an Weihnachten kennen lernen dürfen und war ja da schon recht angetan, so dass ich´s mir dann ja selbst mit allen Erweiterungen gekauft habe.

    Den Kauf habe ich nicht bereut, denn das Spiel ist (mit allen Erweiterungen) dann schon meiner Meinung nach interessanter und spannender - vor allem mit der Wunderwerke-Erweiterung, denn die Prinzessin und der Preistreiber sowie der Einfluss geben nochmal etwas Würze in das ansonsten recht konservative und fast schon auf Familienspiel(plus!)-Niveau liegende Spiel.


    Für mich hat es genug, um aus der Masse der WP-Spiele heraus zu stechen und immer wieder gerne auf den Tisch zu bringen.

    Die Grafik von Mico, die vielen schon fast ein Dorn im Auge ist, hat für mich immer noch Aufforderungscharakter.


    Somit vergebe ich bei BGG sehr gute :8_10: Punkte.

    Jamaica (zu fünft)

    Danach war noch etwas Zeit und ich wollte eigentlich Libertalia auf den Tisch bringen - da aber ein Spieler nicht mehr so viel Zeit hatte, entschied ich mich für #Jamaica in der grafischen Neuauflage von 2021/2022 inkl. der Crew-Erweiterung.


    Für mich immer noch ein sehr gutes Absackerspiel, dass schnell gespielt und für viel Gejohle am Tisch sorgt - gerade das Angreifen und Bestehlen der netten Mit-Piraten gibt hier sehr viel Zunder rein... :evil:


    Nach gut einer Stunde (inkl. Erklärung) war´s dann auch wieder vorbei und alle hatten sehr viel Spaß!


    Bei BGG bleibt es für mich bei einer :8_10: - tolles, einfaches und kurzes Absackerspiel!

    Starship Captains (zu zweit)

    An einem doch eher trüben und regnerischen Sonntagnachmittag konnte ich meinen Sohn zu einem Spiel überreden. Er durfte wählen und wählte die #StarshipCaptains .


    Es macht einfach Spaß vier kurze Runden lang zu knobeln, wie man am Besten an Punkte kommt und artet jetzt auch nicht in einer Grübelorgie aus - obwohl man das auch durchaus machen kann.

    Aber die vier Runden sind in knapp 45 Minuten durch und somit ist das zu zweit ein eher sehr schnelles Spiel (und gefällt meinem Sohn genau aus diesem Grund recht gut!).



    Trotzdem müssen wir mal besser werden, denn wir liegen jedes mal um die 40 Punkte......und das doppelte wäre drin - von daher gibt´s noch Optimierungspotential.


    Bei BGG bleibt´s bei einer :7_10: , denn mir/uns gefällt es weiterhin recht gut!

  • Gestern waren 3 Neulinge hier. Der eine ist ein Kumpel den ich vom Trampolinspringen kenne und als ich mit ihm in der Stadt feiern war hab ich seinen Kumpel kennen gelernt, der mal Interesse an Brettspielen geäußert hat. Dieser hat mich die Woche mal angeschrieben ob ich nicht am Wochenende Lust hätte mit ihm und seiner Frau ein paar Brettspiele zu spielen. Den Trampolinkumpel haben wir auch noch überredet.


    Ich wusste gar nicht was ich zu erwarten hatte, wie viel Erfahrung die beiden haben und wie gut sie mit Regeln klar kommen werden. Nach kurzem nachfragen beschränkte sich die Erfahrung auf Risiko und Monopoly, was einerseits positiv war, weil mit Risiko erstmal keine Abneigung zu Konfliktspielen besteht, andererseits natürlich negativ, weil dementsprechend wenig Regelerfahrung.


    Weil Ich Bock drauf hatte, es zu 4. super funktioniert und es in meiner Sammlung unter den Spielen in größeren Schachteln zum einfachsten gehört fingen wir an mit Architekten des Westfrankenreichs. Die Leute haben die Regeln super schnell verstanden, es wirklich überhaupt kein Problem und eine Freude mit ihnen zu spielen. Ich ging auch als letzter aus der Partie und zwei haben mit 46 und 44 echt ordentliche Punktzahlen für das Spiel hingelegt.


    Nachdem noch spontan eine Freundin dazu kam haben wir noch ne Runde Tempel des Schreckens zu 5. gespielt. Dann gab es das Pizzadebakel. Ich wohne eine (!) Laufminute von nem Dominos weg und die Profis haben ausersehen bei der anderen Filiale zur Abholung bestellt, das hat etwas Zeit gekostet 😂.




    Dann haben wir uns auf Winter der Toten geeinigt, um auch mal abzuchecken wie die Leute zu Ameritrash stehen und weil wir auch dachten zu 5. zu sein. Die Freundin ist dann aber doch heim zu ihren Hundis und wir haben zu 4. gespielt (ist eh besser für das Spiel). Wir haben die erste Partie mit viel Pech in 30 Minuten verloren. Hab mit der ersten Bewegung direkt nen Zahn gewürfelt und meinen ersten Charakter verloren und auch so lief's einfach nicht gut. Gab kein Verräter, also alle verloren. Habe direkt noch ne Partie hinterher geschoben, diesmal dauerte es 1 1/2 Stunden bis wir kollektiv verloren haben, es gab einen Verräter aber auch er hatte sein Ziel nicht erfüllt. Aber da war schön Spannung und Misstrauen am Tisch.


    Bin mir nicht ganz sicher wie gut das Spiel gealtert ist und ob ich nicht lieber was anderes stattdessen spielen würde, eventuell sollte ich es verkaufen. Vieles macht es aber auch wirklich gut muss man sagen. Den Leuten hat's aber gut gefallen und auch die hohe Glückslastigkeit war kein Problem.


    Danach haben wir schnell 2 Runden Codenames gespielt, das kam erstaunlicherweise nicht ganz so gut an. Aber ich glaube die haben es auch einfach nicht gefühlt, die beiden Geheimdienstchefs haben einfach abwechselnd 1er Tipps raugehauen, so dass das Team das nach dem anfänglichen 3er Tipp geführt hat einfach gewonnen hat.


    Gefolgt von Coup und das Spiel kam mal wieder so gut an, dass wir 15 (!) Partien gespielt haben bei denen wir so viel gelacht haben. Hab mittlerweile 119 Partien auf dem Buckel und liebe das Ding immer noch. Bester Moment war, als ich mit dem Assassin angegriffen wurde und sag "hab ne Contessa", nachdem mir nicht geglaubt wurde sag ich so "ja mist,hast Recht", will meine Karten aufdecken und denke, dass ich aus dem Spiel bin und merke dann "oh ich hab ja doch eine" 😂

    Einfach ein Fest dieses Spiel.


    Am besten angekommen sind am Ende des Tages Coup und Architekten des Westfrankenreichs. Nicht so gut angekommen ist Codenames. Ich denke da hab ich mal wieder ein paar Mitspieler gefunden. So einfach kann's gehen. Es wurde auch schon Interesse an Root kund getan.


    Hab auch mal wieder gemerkt, dass 4 einfach so mit mein liebster Playercount ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Wuschel ()

  • Letzte Woche fehlte mir ein wenig die Muße zu schreiben, aber gespielt wurde im Januar bislang für meine Verhältnisse recht viel (zumindest an Einzelpartien gemessen).

    Daher hier die bisherige Monatszusammenfassung.

    Bedingt durch die Ferien habe ich mit dem Filius einige Partien spielen können, nach unsere gemeinsamen Brettspielaktivitäten zuvor etwas eingeschlafen waren.


    Die Abenteuer des Robin Hood

    4 Partien zu zweit

    Zu Weihnachten hat mein Sohn die Erweiterung geschenkt bekommen, was uns sofort veranlasst hat nochmal mit dem Grundspiel zu starten, denn die Erinnerung an die Geschichte war doch etwas verblasst, haben wir doch im Frühjahr 2021 die Kampagne komplett gespielt.

    Robin Hood gefällt mir nach wie vor als sehr seichtes Erzählspiel für Familienrunden. Und ich bin gespannt, was die Erweiterung bringt.



    Switch & Signal

    3 Partien zu zweit

    Auch ein Geschenk an den Sohn zu Weihnachten und thematisch natürlich die Vorbereitung auf die zahlreichen Eisenbahnspiele, die wir in den nächsten Jahren noch spielen werden.

    Ich bin relativ erwartungslos in unsere Erstpartie gegangen und wurde positiv überrascht. Das Spiel bietet eine nette Knobelei beim Schalten von Weichen und Aktivieren von Signalen, ohne trivial zu sein. Um erfolgreich zu sein, müssen die Aktionen schon gut überlegt sein, viele große Schnitzer darf man sich nicht erlauben. Von 3 Partien haben wir bislang 1 gewonnen. Toll fand ich, dass mein Sohn selbstständig die Regel gelesen hat. Er konnte zwar das Spiel noch nicht selbstständig gut erklären, aber wir konnten recht zügig losspielen.


    Raiders of Scythia

    1 Partie solo

    Irgendwann konnte ich mal günstig ein Exemplar der Räuber aus Skythien erwerben. Eigentlich irrational, denn die Räuber der Nordsee haben mir (ohne Erweiterungen) gar nicht gefallen. Aber hier gibt es ja 1-2 Elemente wie die Tiere oder die Quests, dass ich mir das Spiel nochmal ansehen wollte. Was soll ich sagen? Der Solomodus spielt sich flott und flüssig, aber richtig gecatcht hat mich das Spiel nicht. Im Gesamten ist mir das zu basal. Hinzu kommt auch noch das Glückselement durch die Würfelei, und normalerweise mag ich würfeln.


    Final Girl

    3 Partien solo

    Selbe Vorzeichen wir beim vorherigen Spiel, denn auch hier mochte ich den (geistigen) Vorgänger Hostage Negotiator gar nicht: zu abstrakt, viel zu glückslastig. Daher habe ich auch den KS zu Final Girl ausgelassen. Nach den ersten Spielberichten und einem Regelvideo bin ich dann doch zu neugierig geworden und habe mir die Grundbox und drei Filmboxen besorgt.

    Und das Spiel gefällt mir richtig gut. Es gibt viele Verbesserungen gegenüber Hostage Negotiator, die Bewegung auf der Karte sorgt für mehr Immersion und das Thema holt mich voll ab. Natürlich ist es noch sehr glückslastig, aber man hat nun doch mehr Einflussmöglichkeiten auf den Erfolg. Im Sommercamp war ich zweimal bereits gegen Hans den Schlächter erfolgreich, die Axt ist ja völlig OP.



    Und dann darf natürlich die wöchentliche Dosis LCG nicht fehlen.


    Herr der Ringe - Das Kartenspiel

    4 Partien solo

    Ich habe mich mehrfach am finalen Szenario des Moria-Zyklus versucht, das ein harter Brocken ist. Aber das ist ja auch kein Wunder, denn man hat es mit einem echten Bosskampf zu tun. Neben der Notwendigkeit zu questen, muss man sich spätestens ab dem zweiten Zug gegen einen übermächtigen Gegner auseinandersetzen.

    Meine Plan dem Gegner zahlreiche Verbündete entgegenzuwerfen ging nur partiell auf, das Begegnungsdeck war teilweise aber auch gnadenlos, sodass ich nur eine Partie gewinnen konnte. Da muss das Deck wohl nochmal optimiert werden.


    Arkham Horror - Das Kartenspiel

    3 Partien solo

    Weiter ging es für Amanda und Silas in Innsmouth um de Verschwörung durch den Orden des Dagon weiter auf die Spur zu gehen. Zur Story möchte ich nicht viel spoilern, sie fängt die Atmosphäre der Literarischen Vorlage aber gut ein. Mechanisch finde ich die bisher gespielten ersten drei Szenarien super, viel Abwechslung, auch durch die neue Flutmechanik.

    Silas macht Silas-Sachen. Spaß mit dem Ausnutzen seiner Signature-Waffe.

    2 Mal editiert, zuletzt von jaws ()

  • Raiders of Scythia

    1 Partie solo

    Irgendwann konnte ich mal günstig ein Exemplar der Räuber aus Skythien erwerben. Eigentlich irrational, denn die Räuber der Nordsee haben mir (ohne Erweiterungen) gar nicht gefallen. Aber hier gibt es ja 1-2 Elemente wie die Tiere oder die Quests, dass ich mir das Spiel nochmal ansehen wollte. Was soll ich sagen? Der Solomodus spielt sich flott und flüssig, aber richtig gecatcht hat mich das Spiel nicht. Im Gesamten ist mir das zu basal. Hinzu kommt auch noch das Glückselement durch die Würfelei, und normalerweise mag ich würfeln.

    Ich bin da komplett bei dir, im guten wie im schlechten. Ich hab mal Räuber der Nordsee gespielt und ich fand den Worker Placement Mechanismus grandios, hat mir sehr gut gefallen, aber der Würfel hat mich so genervt. Letztendlich hab ich um ein paar Siegpunkte verloren, weil ich oft schlecht gewürfelt habe. Verlieren stört mich gar nicht, aber in nem Euro durch Würfelglück verliert fühlt sich doof an.

    Trotzdem hab ich Raiders of Scythia im Legacy of Yu KS mitgenommen, weil der Versand muss ich ja lohnen 😂🤦🏻‍♂️ Nee tatsächlich fand ich den WP Mechanismus so toll, dass ich dem Spiel nochmal ne Chance geben möchte und die Preise in Garphill Games Kickstartern sind immer sehr fair. Leider gefällt mir das Artwork in Räuber der Nordsee deutlich besser, aber Scythia soll das bessere Spiel sein. Ich bin gespannt, evtl zieht's ja wieder weiter.

  • Wuschel

    Die Würfel sind irgendwie nur Teil des Problems. Ich find das Spiel einfach langweilig, es gibt nichts Interessantes zu knobeln oder aufzubauen, die Hälfte der Zeit verbringt man damit Provisions aufzutreiben, um dass wieder zu plündern.

    Den Rennaspekt finde ich da noch ganz spannend, aber letztlich spielen ich dich lieber was anderes. Auf legacy of yu bin ich aber auch gespannt.

  • Hoppla, ein freier Tag Mitte Januar. Beste Gelegenheit, dazu, einen Posten der Altlasten aus 2022 zu tilgen. Natürlich (wie gewohnt) verspätet, aber hoffentlich noch in der Karenzzeit für den zweiten Teil des Jahres 2022, der erst im Dezember die Spielpartien etwas ansteigen ließ.


    Wir befanden uns im August an einem der wenigen noch heißen Tage oder besser Abende und suchten in der zweiten Reihe des Spieleschrankes einen geläufigen Titel heraus, der nicht ganz so viel Hirnschmalz als Einsatz erfordert. Der Griff fiel auf die blaue Schachtel mit der Burg, der Schlucht und einem vielversprechenden Titel. Immer mal gern von Zeit zu Zeit gespielt und noch ebenso bei uns beliebt baten wir zu Tisch für eine Partie #Kingsburg . Ohne jetzt genau zu wissen, die wievielte Partie das jetzt genau gewesen war (ein wohl gegenwärtiger Trend, jedem alles zu vermitteln) hat das den Gastspielern wieder sehr gefallen, die das wohl mit uns vor zehn Jahren letztmalig gespielt haben. Mit einer schwächeren Charakterkarte ins Spiel gegangen versuchte ich eine Mischstrategie, die mich gepaart mit mittelprächtigen Würfen nur schwer in Fahrt kommen ließ. Kurzum, der geliebte Bauernhof wurde erst im dritten Jahr errichtet und den sollte man ja (wie die Kenner von Kingsburg attestieren mögen) immer mit einem zusätzlichen Militärgebäude ausgleichen. Wie dem auch sei, Platz drei und dennoch Spaß dabei. Für ein paar Partien im Jahr taugt Kingsburg mindestens noch und genießt einen festen Schrankplatz.




    Ein Titel, der bei mir schon sehr lange auf der Wunschliste zum Probespielen stand, und der (um es vornweg zu nehmen) deutlich unterm Radar fliegt, schaffte es auch endlich mal zu mir in den heimischen Hangar. Bei einem Pärchen in den angegliederten Spielrunden, die über 600 Spiele Ihr Eigen nennen, hat es dazu nur einiges an Zeit gebraucht. #PanAm , eine sehr gelungene Mischung aus Routebuilding und Workerplacement, die ich so noch nicht gesehen habe. Wir platzieren unsere Ingenieure auf Geboten, um damit Flughäfen, Landerechte, Flugzeuge und Sonder-karten zu ersteigern. Soviel zu altbekannten Mechanismen. Die sich ausbreitenden Krake namens „Pan Am“, an die wir sozusagen heranbauen müssen, hat echt was Innovatives. Ziel ist es nämlich, mit immer höheren Aktienpreisen seine Flurouten an Pan Am zu verkaufen. Durch diese gewisse Racingkomponente liegt der Reiz aber auch zu Spielbeginn darin, etwaigen Mitspielern aus dem Weg zu gehen, dabei aber trotzdem möglichst früh nah an das PanAm-Netz ranzukommen, um beim nächsten Verkauf mitzumischen, denn Aktien werden schnell teurer. Gutes Spiel, darf gerne wieder auf den Tisch.




    Rückblickend ist #EndeavorAgeOfSail wohl das Spiel, dass seit seinem Einzug wohl am häufigsten Beachtung bei uns fand. Und auch ein Blick auf die Statistiken verrät, dass wir es mal wieder zu zweit (mit der Silent Fleet Variante versteht sich) und auch in Viererrunde gespielt haben. Ja es besticht mit seiner Leichtigkeit und Eingängigkeit derart, dass man schon beim Einpacken der Schachtel Lust auf die nächste Partie bekommt. Beide Partien gewannen zunehmend noch an Tiefe, als wir die Exploits/ Abenteuer freischalteten, denn ab da begann das Hauen und Stechen um siegpunktträchtige Städte und Verbindungen nach Europa. Im Gegensatz zur Erstversion ist man dadurch in der Lage, mehr aus seinen Gebäudereihen in der Schlußphase der Partien herauszuholen. Mittlerweile haben wir alle 15 Abenteuer in wechselnden Kombinationen kennengelernt und wie bereits in der Vergangenheit erwähnt, würde ich lediglich bei erfahrenen Spielern bzw. ab vier Spielern mit drei Exploits beginnen, sonst mit deren zwei. Aber das bleibt Geschmackssache. Leider wurde in der Erweiterung „Age of Expansion“ auf derlei Exploits gänzlich verzichtet. Egal, EndeavorAgeof Sail genießt als Gatewayspiel weiterhin einen hohen Stellenwert bei uns.




    Und dann folgte ein Experiment. Nämlich der Versuch, ein bei uns im Haushalt gern zu zweit gespieltes Kartenspiel auf drei Personen auszuweiten. Laut Spielregel kein Problem, schließlich stehen da bis zu vier Leute drauf. Also wer das bei #Innovation demnächst auch mal probieren will, der sei gewarnt. Bestens vorbereitet ging ich in die Erklärphase über und merkte, wie ungewöhnlich tricky doch diese Regeln für ein Kartenspiel verarbeitet werden wollen. Da hatte ich mir sogar bei BGG so eine Ressourcenanzeigetabelle ausgedruckt, damit man nicht ständig alles bei den beiden Mitspielern (zwei Neulinge) erfragen musste und starrte unfreiwillig in hilflose Gesichter. Wir haben die Partie zu Ende gebracht und ich war mehr als sonst bei der Analyse der Mitspielerauslage beschäftigt als sonst in Erstpartien gewohnt. Das Spiel scheidet wohl die Geister, so dass es für uns ein Zweipersonenkartenspiel bleibt und das in Stein gemeißelt. Wir behausregeln außerdem, dass man pro Spieleraktion nie eine Kartenaktivierung doppelt ausführen darf, da mehr als nur eine Handvoll gemeine Karten im Spiel lauern und die sowieso nur beim Gegenspieler.




    Erstaunlich die Tatsache, dass wir #BrassLancashire (natürlich die deluxe Kickstarterausgabe aus 2018 von Roxley) nun anderthalb Jahre nicht mehr auf den Tisch gebracht haben. Unerklärlich. Sowas kommt dann halt raus, wenn man seine Partien trackt. Wenigstens haben wir es in Vollbesetzung gleich zwei mal aus dem Schrank geholt und hätten jetzt drei Jahre Zeit und ein reines Gewissen. Ja über das Spiel an sich wurde hier schon alles geschrieben. Die Lernkurve zeigt bei mir nach neun Partien noch immer nach oben und ich habe diesen Cron widerlegt, der mal meinte, man könne Brass nicht in der Kanalphase verlieren. Doch kann man. Nämlich dadurch, dass man in der Railphase seine vorletzten beiden Spielzüge so umsetzt (also zu teuer dank eines prächtigen Schiffes), dass man in der letzten Runde nur als Vierter seine beiden Aktionen ausführt. So waren alle Verbindungen von den Mitspielern in der letzten Schicht verbaut und ich blickte dämlich aus der Wäsche. Und so fehlten sechs Pünktchen zum Sieg, obwohl ich mir vorausblickend in der Kanalphase in Blackburn eine vollbepackte 2er Kohlegrube als Startpunkt für meine Expansionspläne hinstellte. Leider blieb in der Kanalphase ein 2er Hafen unbenutzt, da die Nachfrage in den fernen Märkten (zu) lange anhielt. Die paar Pünktchen aus der ersten Ära hätten mir gelangt. Brass Lancashire bleibt für uns ein großartiges Spiel.




    Auch eine Partie #TheTranscontinental hat uns diesmal in der Vorweihnachtszeit recht gut unterhalten, wie auch die Premiere wieder in Vollbesetzung zu viert. Und auch wenn die Regeln bei noch allen Anwesenden grob saßen, dauerte der Spaß auch wieder über drei Stunden, die jedoch wie im Flug vergehen, was ich mal als gutes Zeichen werten will. Leider soll es wohl zu zweit nicht so taugen, da sehr bestrafend, sonst könnte ich hier auch meine Erfahrungen dazu schreiben. Aber egal. Jedenfalls beteiligte sich jetzt jeder in der Tenderphase, in welcher die Kohle einträgliche Siegpunkte bringt und Hänger angekuppelt wurden. Und wie das Bild verrät, waren das viele. Mit meiner Getreidestrategie, die noch in der Erstpartie in die Binsen ging, und immer die Gefahr im Blick, bei lukrativen Orten leer auszugehen, befahl ich einige Male ein Indianerboot zu den Orten, wo ich glaubte, rechtzeitig einen Fuß in der Tür haben zu müssen. Und so war ich in der Lage, alle Güter zu produzieren, was gerade in der Auktionsphase von Vorteil ist. Am Ende neun Punkte vor der besten aller Ehefrauen gelandet und die Plätze drei und vier deutlich distanziert. Ein sehr guter Titel, der sicher lange im Bestand bleiben wird. Punktabzug bei der Spielregel, wo sich Text und Bild bei den Beispielen widersprechen und der leider etwas langen Spieldauer. Punkte obendrauf für das Flair der Komponenten.




    Der Spielpreis „Spiel des Jahres“ wird ja oft sehr belächelt, zugegeben waren auch etliche Gurken dabei, für die man die Jury auch Jahre danach noch prügeln müsste. Aber Frauchen wollte unbedingt #Cascadia spielen und musste es nach der Erstpartie auch haben. Da es auch mit Kindern gut funktioniert und nicht zu lange dauert, bereuen wir die Anschaffung nicht. Ein Legespiel mit involviertem Puzzle auf zwei Ebenen. Da muss man erstmal drauf kommen. Das Thema ist natürlich sehr weit hergeholt. Der gemeine Feldlachs in seinen Trockenbiotopen…usw., aber geschenkt. Meist geht immer was in den eigenen Spielzügen, nur die 90 Punkte hab ich auch noch nicht erreicht in bisher sechs Partien. Diese Kampagne im Regelheft wirkt natürlich aufgesetzt und die braucht es sicher nicht. Die Zielkarten sind schön anzusehen und auch gut erklärt. So gehört sich das. Als Absacker schon mal auf den Tisch gekommen aber sicher besser für den Nachmittag mit Kindern geeignet. Wird erstmal bleiben und ist damit quasi sicher für den ein- oder anderen Sonntagnachmitag abonniert. Ob es bei den Kurzen längerfristig Bärenpark den Rang abläuft, wird man sehen.




    Stichwort Kinderspiel. Das clevere Deduktionsspiel names #Outfoxed erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Wenn sogar Freundinnen unserer Tochter eingeladen werden, damit sie sich gemeinsam als Detektive gegen den durchtriebenen Rotpelz aufmachen, dann sagt das schon viel über so ein Spiel aus. Das Material ist leider wenig wertig und die Karten zeigen schon deutliche Abnutzungserscheinungen, das ist der Wermutstropen der Geschichte. Jedenfalls muss ein Spieler vor seinem Würfelwurfzug ansagen, was er tut, das sind die Aktionen Laufen oder Befragen. Bei beiden Aktionen braucht man aus drei Würfeln und maximal zusätzlich zwei Wiederholungswürfen gleiche Würfelergebnisse. Beim Laufen versucht man auf Indizienfeldern Gegenstände im Fuchsdecoder zu entschlüsseln, um so herauszufinden, welche Merkmale der Eierdieb aufweist. Im Befragen decken wir eine von den verdeckt ausliegenden Fuchskarten auf, wissen durch die Merkmale des Übeltäters also (siehe Laufen resp. Decodieren), welcher Fuchs infrage käme oder nicht. Das ist für ein Kinderspiel schon gut in Szene gesetzt und unsere beiden Zehnjährigen haben Spaß dran, auch wenn in den letzten beiden Partien Meister Reinicke ungeschoren davonkam.




    Das Spiel #SäulenDerErde ist auch so ein Titel, den wir in den letzten Jahren mit wenig Aufmerksamkeit bedachten. Klar, man hat sich spielerisch weiterentwickelt und braucht mit der Zeit und den Jahren einfach mehr Futter. Da zwischen den Feiertagen meine 14-Jährige Nichte (bei der im Haushalt Siedler von Catan über Allem thront) für zwei Tage zu Besuch weilte, war das ein willkommener Anlass, das Spiel, was uns damals quasi mit ins Hobby gezogen hat, mal wieder auf den Tisch zu bringen. Und danach sogar noch mal zu zweit. Aus heutiger Sicht sicher ein Leichtgewicht mit abgenudelten Mechanismen und diesem Rohstoffsiegpunktspielchen, das wir alle schon mehr oder weniger satt haben. Aber bei dem Spiel hängen halt Erinnerungen dran und der Illustrator hat das Thema auch sauber zur Geltung gebracht. Gespielt wurde eine Partie mit Erweiterung und den zusätzlichen Handwerkern, die man damals in einer Ausgabe der Zeitschrift spielbox bekam. Damals vor 15 Jahren war das der heilige Gral der Brettspiele für uns, ich schäme mich. Ja wir waren jung, kannten nichts und hatten noch weniger Platz als heute für Brettspiele übrig. Das hat sich zum Glück geändert. Ein Workerplacer im Einstiegslevel würd ich sagen, der für Familien Sinn macht.




    Dann kam der Abend, in der ich überrumpelt wurde, ein Spiel mitzuspielen, mit dem ich schon abgeschlossen hatte. Gefühlte 90% der Viel-spielerszene mögen es lieben, loben und was weiß ich, aber mir fehlt da einfach der Zugang. Ich kann mit Science Fiction in Brettspielen nichts anfangen, zudem finde ich plumpe Grafiken in Prototypenmanier in Brettspielen ganz und gar abstoßend. Ja ich gebe es zu, ich habe musste #TerraformingMars mitspielen. Kann schon sein, dass Anpflanzen von Wäldern, Gründung von Städten und das Herbeizaubern von Ozeanen für den ein- oder anderen thematisch sein mag, aber diese grafische Nichtleistung, die sich da auf den Karten abspielt ist einfach nur peinlich, weil so hässlich. Egal. Gestartet haben wir zu viert mit jeweils einem Startkonzern, also war massenweise Geld da. Schön, dass man teure und gute Startkarten zog- schön, dass man sich die leisten könnte, blöd nur, dass ich erst fünf bzw. sieben Karten mit diesem Wissenschaftsdingsbumssymbol vorher ausspielen hätte müssen. Bei den hundertdrölfzig Karten kommen da bestimmt noch solche Karten auf die Hand, ganz sicher, dann nächste Runde… oder doch nicht? Irgendwann merkte ich, dass da wohl doch weniger im gesamten Deck waren, als von mir angenommen und so hab ich zu Beginn wohl Karten abgeschmissen, die ich hätte besser behalten sollen. Mein Frauchen zur Linken zog diese benötigten Karten (natürlich). Ja die Mechanik hat was, aber das wars auch schon. Ich befürchte, dass leider bald Folgepartien starten werden. Hilfe. Auf dem Bild unten ist übrigens ein Baufehler/-Anlegefehler enthalten, hatten wir aber erst hinterher gemerkt.



    Und dann begab er sich auf Terrain, dass er nie betreten wollte. Hat selbst nie dran gedacht, sich dazu herabzulassen, ein Solospiel auszuprobieren. Nu isses doch passiert. Auf dem Sekundärmarkt wurde ein noch jungfräuliches Exemplar von #NemosWar geschossen, inklusive aller Minierweiterungen. Mittlerweile ist auch die Sorgloserweiterung eingezogen. Inzwischen wurden fünf der acht Beweggründe abgeschlossen (immer bis zur Finalkarte überlebt) und es bleibt zu konstatieren, dass er doch Lunte gerochen hat. Seit Kurzem gehen alle Abenteuerkarten in die Auswahl, die Module Talente und Erlebnisse sind willkommen, nur Nadeen Dakar muss noch draußen bleiben. Hat mit sich zu tun, der Alte. Ist ja auch nicht so einfach, den Laden allein am Laufen zu halten. Auf seine Besatzung ist kein Verlass, die fallen um wie die Fliegen für einmal Notfallhilfe. Ja das Leben an Bord unter See ist auszehrend. Mit 240 Punken wurde im Beweggrund „Krieg“ lediglich einmal klar die Marke von 200 gerissen, ansonsten knapp drüber oder drunter. Da geht mehr. Tiefpunkt bisher die letzte Partie im Modus Piraterie mit 160 Pkt. und der Kriegserklärungskarte gleich zu Beginn (versteht sich), dass alle britischen Schiffe (zum Glück gefühlt nur 80% davon im Sack) beim Ziehen sofort auf die Rückseite gedreht werden, würg. Das hat natürlich rein gehauen. Britannia rules the waves and Nemo defeats by himself. Welch überragend gekonnt thematische Umsetzung, großartig.



    Und damit schließe ich ab und hab sogar schon Partien in petto für die nächste Wasserstandsmeldung für 2023, mit beabsichtigt kürzeren Intervallen. Bleibt abzuwarten, wie sich mein Ausflug in die Solospielerei entwickelt.


    Stilp. Halbjahresnotizen TeilZwo.

    habe die Ehre *hutzieh*

    10 Mal editiert, zuletzt von Stilp ()

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  • Ohne jetzt genau zu wissen, die wievielte Partie das jetzt genau gewesen war (ein wohl gegenwärtiger Trend, jedem alles zu vermitteln)

    Ich finde das bei sowas Interessant um einzuschätzen aus wie viel Erfahrung die Berichte und Einschätzungen der Leute zu Spielen kommen, zum Beispiel finde ich es interessant, dass deine Erfahrungen mit Brass: Lancashire und das man das Teil in der Kanalära bereits verlieren kann, mit der Erfahrung von

    neun Partien

    gewichtet ist und nicht die Erfahrung einer einzigen Erstpartie ist, nach der man das Spiel wahrscheinlich noch gar nicht genug durchschaut hat um das so richtig beurteilen zu können.

  • so dass es für uns ein Zweipersonenkartenspiel bleibt und das in Stein gemeißelt.

    Das Teamspiel 2vs2 kann ich bei #Innovation wärmstens empfehlen!

    Dann noch ein Tip für TfM: Kaufe keine Karten, die du nicht sofort - spätestens nächste Generation - nutzen kannst! Konzentrier dich auf die aktuelle Situation. Ob du sie dann auch spielst, ist eine andere Frage. Aber du musst dann keinen Voraussetzungen hinterher laufen, um wenigstens die Möglichkeit zu haben…

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Eine weitere Woche ist schon wieder um, Zeit für eine Zusammenfassung:


    2x #ClansOfCaledonia solo

    2x den gleichen Clan auf gleicher Karte getestet, nur mit unterschiedlichen Wertungs- und Hafenplättchen. Einmal 93, einmal 162 Punkte. Der Spielspaß ist weiterhin groß, so richtig vergleichbar sind die Partien solo aber offenbar nicht. Da frage ich mich schon, ob manche Clans in einem Mehrspielerspiel je nach Auslage/Spielaufbau erheblich einfacher/schwerer zu spielen sind und es daher unausgewogen ist. Spielt solo natürlich keine Rolle. Ein Insert kam die Tage an, damit wird es dann gleich noch etwas schöner zu spielen :)



    2x #EinFestfürOdin solo

    Bei der ersten Partie habe ich unfassbar viele Plättchen verbaut, leider nur auf Inseln, die nix einbringen. Bei der zweiten Partie hatte ich dann viel besser im Blick, wo es die Punkte zu holen gibt. Dazu lief es bei Jagd und Walfang mit den Würfeln auch endlich mal gut, sodass ich endlich mal wieder die 100-Punkte-Marke knacken konnte. Was liebe ich dieses Spiel :love:



    2x #ValeriaKönigreichDerKarten mit der Erweiterung Crimson Seas zu zweit


    Valeria wurde nach längerer Pause mal wieder hervorgekramt und diesmal haben wir erstmals die Erweiterung Crimson Seas dazugenommen. Für uns eine absolut perfekte Ergänzung. Zwar verlängert es die Spielzeit etwas, jedoch gibt es nun mehr Wege, Siegpunkte einzusammeln. Insgesamt bekommt Valeria dadurch etwas mehr Fleisch an den Knochen. Die Optik ist weiterhin einfach genial. Wird so in nächster Zeit sicher wieder häufiger auf den Tisch kommen.




    1x #Gloomhaven zu zweit

    Wir haben unsere Kampagne weitergespielt und nun einer gewissen Dame und ihren zahlreichen Untoten kräftig in den Hintern getreten. Da wir uns nach anfänglicher Verwirrung und extremen Pech nun gut mit unseren Charakteren eingegrooved haben, wollen wir das nächste Szenario daher mal wieder auf der normalen Schwierigkeitsstufe angehen. Mal sehen, ob das dann was wird ^^



    2x #SolarSphere solo

    Noch 2 weitere Solopartien dieses schönen Diceplacers. Einmal um einen Punkt geschlagen, einmal wieder ohne konkrete Strategie herumgedümpelt und deutlich verloren. Für mich ist der Solobot selbt auf einfacher Stufe schon eine echte Herausforderung aber es macht weiterhin Spaß und die Tischrpäsenz ist mit der Playmat ein Fest <3



  • Kam bei Dir der 6er Umrandungsring gerade an oder hast Du den irgendwie behandelt?

    Bei mir waren die Teile total verzogen. Selbst nach gepresster Lagerung für ein paar Tage nicht nutzbar, aber dafür lag ja die Ersatzumrandung mit 12 Teilen bei.

  • Bei mir gab es wieder reichlich neue Eindrücke und auch ein paar ordentliche Brocken auf dem Tisch…


    Power Plants

    Partie Nr. 1

    Auf dem Spieletreff in einer 4er Runde kennengelernt. Hatte ich nicht so richtig auf dem Schirm, hat mich unterm Strich aber positiv überrascht.

    Interessantes, interaktives und taktisches Mehrheitenspiel, das zudem sehr variabel erscheint, weil von 16 Pflanzen immer nur fünf im Spiel sind. Wir haben mit dem Einsteigerset gespielt und auch damit, war es anfangs nicht so einfach einen Überblick über die einzelnen Fähigkeiten zu bekommen, weil jede Pflanze ja auch noch zwei verschiedene hat, je nachdem, ob sie direkt oder indirekt getriggert wird (ich meine Spross- und Wachstumsfunktion oder so ähnlich).

    Für meine Freundin wäre das nichts, sie kann mit so viel Text und unterschiedlichen Fähigkeiten nichts anfangen und vermutlich scheint Power Plants auch deutlich mehr ab 3 Spielern. Auch ob das was für meine sonstigen Runden ist, weiß ich nicht. Deshalb halte ich einen eigenen Kauf aktuell eher für unwahrscheinlich, aber mir hat es schon gut gefallen. Zum Sieg hat es auch gleich gereicht, wobei ich viele Edelsteine über die lila Pflanze einsammeln konnte und nicht so sehr auf die Gebietswertungen am Ende gegangen bin. Spielzeit mit 40 Minuten auch sehr angenehm.




    Council of Shadows

    Partien Nr. 1-2

    Ein Kauf aus dem Adventskalender-Angebot, das ich erstmal solo ausprobiert habe und dann auf dem Spieletreff in der 4er Runde auf den Tisch bringen konnte.

    Der Solomodus hat mich zunächst enttäuscht, weil der Automa extrem starke Aktionen ausführt, sehr schnell das Spielende ausgelöst hat (ich meine schon nach vier Runden) und sich nicht wie ein 'echter' Mitspieler verhält. Das hätte man aus meiner Sicht besser machen können, werde ich wohl solo nicht weiterspielen, was schade ist, weil das von der Spiellänge ein gutes Ding sein könnte.

    In der Partie zu viert hat es mir dann schon viel besser gefallen. Etwas lang mit 1:45h, aber das lag wohl an der Erstpartie. Wir waren alle sehr ähnlich unterwegs, sprich hatten alle einen vergleichbaren Energieverbrauch und stiegen auch jeweils kurz hintereinander auf das nächste Level auf. Ich habe die Partie dann wohl in den letzten beiden Runden für mich entschieden, konnte mir da über viele Edelsteine einen Energieboost erkaufen und rettete den Vorsprung bei der Schlusswertung knapp vor einer Mitspielerin ins Ziel, die nochmal ordentlich über Bonuskarten gepunktet hatte. Level 3 hatten wir alle erreicht, bei der Energie stand es 70-64-40-24. Hier lief die Partie dann übrigens über sechs oder sieben Runden.




    Super Mega Lucky Box

    Partie Nr. 1

    Der Absacker beim Spieletreff, ebenfalls zu viert. Dazu gibt es nicht viel zu schreiben, sehr simples Flip & Write mit Bingo-Mechanik. Durchaus unterhaltsam für die 15 Minuten, die es gedauert hat. Der eigene Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg hält sich gefühlt in Grenzen, aber für das was es ist, ist das schon okay.



    Cooper Island

    Partie Nr. 11

    Erstmals mit der Solo-Erweiterung gegen Cooper angetreten. Da ich nach über einem Jahr Pause auch die Grundregeln nicht mehr komplett drauf hatte, erforderte das doch etwas mehr Einarbeitung als gedacht. Und Cooper Island ist ja ohnehin schon ein echter Brainburner :)

    Hab dann auch ca. zwei Stunden gespielt. Lief ganz gut, dafür dass ich etwas eingerostet bin. Hat bis zur dritten Runde gedauert, bis ich einen zusätzlichen Arbeiter freischalten konnte. Dafür dann aber auch direkt zwei in einer Runde. Später dann auch noch ein weiterer, wobei ich zumindest eine Zielkarte in Anspruch nehmen konnte, die am Ende 5 Zähler für einen großen zusammenhängenden Wald einbrachte. Auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad setzte es trotzdem eine knappe 34-36 Niederlage, aber ich kann auch nicht ausschließen, dass ich bei Coopers Punkten, die er ausschließlich über Steuerpunkte macht, Fehler eingebaut habe.

    Generell hat mir der Solomodus sehr gut gefallen, die Aktionskarten von Cooper sind schnell abgehandelt und letztlich blockiert er mehr oder weniger ja nur Aktionsfelder und kassiert Punkte. Ich denke Folgepartien werden auch deutlich zügiger laufen.




    Tiletum

    Partie Nr. 3

    Wie letzte Woche zu dritt, diesmal ein weiterer Erstspieler dabei. Mitspieler Nr. 2, der bei seiner Erstpartie noch nicht so gut zurecht kam, hat es diesmal tatsächlich geschafft, seine Punktzahl auf 250 Zähler fast zu verdoppeln!

    Das Wertungs-Setup schien uns in der Nachbetrachtung ganz günstig, sowohl Kathedralen als auch erfüllte Aufträge tauchten gleich in zwei Rundenwertungen auf, zudem auch Säulen, die man ja ohnehin für den Kathedralenbau benötigt. Das erklärt am Ende vermutlich die hohen Punktzahlen, vor allem die meiner Mitspieler.

    Endstand 250-226-187 mit einem letzten Platz für mich, weil ich insbesondere in der letzten Runde nicht mehr so recht mithalten konnte. Da blockierte mich ein volles Lager und das die Ressourcen, die ich benötigt hätte, nicht in den erforderlichen Mengen zu bekommen waren. Gefühlt bin ich auch nicht gut damit gefahren, die Königsleiste ab der zweiten Runde fast vollständig ignoriert zu haben. Ich habe also ein paar Learnings mitgenommen für die nächsten Partien :)

    Wie kommt's bei meinen Mitspielern an? Beide fanden es klar besser als Tekhenu, das als letztes T-Spiel den Weg in unsere Runde gefunden hatte (und diese nach einigen Partien auch wieder verlassen hatte).


    Flotilla

    Partie Nr. 7

    Im Anschluss an Tiletum gespielt, wie bislang immer zu dritt. Flotilla ist und bleibt ein spezielles Spiel. Zum einen durch den möglichen Wechsel auf die Skyside, der einen anschließend ein anderes Spiel spielen lässt und zum anderen durch den Glücksfaktor beim Ziehen der Plättchen und beim Erwürfeln der Ressourcen (Tauchgänge) bzw. Forschen auf der Skyside. Überraschenderweise stört mich das hier wenig, weil es thematisch passt und ich bislang trotzdem nie das Gefühl hatte, dass man dem Zufall zu sehr ausgeliefert ist.

    Auch diese Partie hat aber wieder gezeigt, dass man sich nicht zu sehr in ein Ziel verbeißen darf. Wenn man z.B. bei der Erkundung des Ozeans (also beim Ziehen der Ozeanplättchen) nicht die für die Erfüllung der Ziele notwendigen Artefakte oder Toxizität in ausreichender Menge zieht, braucht man einen Plan B. Mitspieler 1 hatte den in unserer Runde nicht, verharrte die gesamte Partie auf der Seaside, erforschte den Ozean, tauchte nach Ressourcen… und machte nichts daraus, Resultat: Er landete abgeschlagen auf dem letzten Platz. Mitspieler 2 merkte schnell, dass er auf der Seaside nicht wie gewünscht voran kam, wechselte dann früh auf die Skyside und konnte dort mit seinen gesammelten Bauplätzen viele Punkte abgreifen. Dazu kamen dank knapp vor mir gewonnenem Toxizitäts-Tiebreaker 40 Punkte über die Gildenleisten, so dass er beim 192-140-86 deutlich vor mir gewann. Spielzeit mit ca. 110 Minuten sehr angenehm. Bleibt für mich eine klare 8/10, aber wie gesagt, es ist speziell und ich kann nachvollziehen, dass hier die Meinungen auseinander gehen.




    Railways of the World / Railroad Tycoon

    Partien Nr. 19-20

    Dank der Rail Barons Erweiterung geht das seit letzten Jahr ja auch solo. Nach je einer Partie auf den beiden neuen Maps, hatte ich das aber erstmal nicht vertieft. Jetzt dann doch mal wieder, weil es sonst für meinen Geschmack zu selten auf den Tisch kommt. Wieder gab es je eine Partie auf der Schweden- und Australien-Map. Auf der Australien-Map mag ich die neuen Mechanismen mit den Towns und Switch-Tracks.

    Hat mir unterm Strich wieder gut gefallen, ich empfand es lediglich als etwas zu einfach, die benötigte Punktzahl zu erreichen. Und das obwohl mich auf der Australien-Map einmal fies die Steuern erwischt haben. Spielt der Bot diese Aktion, muss man sein doppeltes Einkommen an Steuern bezahlen, was mir in dem Fall sechs Aktien/Schuldscheine auf einen Schlag brachte und mein Netto-Einkommen in der Folgezeit erheblich schmälerte.

    Zum Schwierigkeitslevel: Es gibt ein paar Schrauben, um diese zu erhöhen und bislang habe ich auch noch ohne die Baron-Karten gespielt. Zudem ist der Solomodus auch auf der England- sowie der Ost-USA-Karte möglich, die ich ebenfalls besitze. Von daher werden da in naher Zukunft wohl noch ein paar weitere Partien folgen.



    #PowerPlants #CouncilOfShadows #SuperMegaLuckyBox #CooperIsland #Tiletum #Flotilla #RailroadTycoon

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Schwieriger Abend in der Kennerspielgruppe gestern, ich ging mit einigen Spielen baden:


    #Brügge Nach 6 Jahren das erste Mal wieder auf dem Tisch gelandet. Ich hatte vergessen, wie deutlich das Spiel sich nach "altem Feld" anfühlt - für mich ein durchaus positiv besetztes Prädikat, die harten Strafen für Bedrohungsmarker (einmal wurde ich gestern um sechs Handlanger gebracht, weil einfach partout keine passende Karte rauskam) erinnern an Im Jahr des Drachen, gleichzeitig regnet es an allen Ecken Siegpunkte, und manche Karten sind so stark, dass sie im richtigen Moment spielentscheidend sein können. Nur leider bin ich auch mit Notre Dame und Im Jahr des Drachen bereits in dieser Gruppe krachend gescheitert, und Brügge setzte diesen Trend jetzt leider traurigerweise fort. Zu zufällig war es den Mitspielern, zu gemein die Strafen für zuviele Bedrohungsmarker (es hilft dann auch nicht, wenn ein Spieler mehrmals alle Würfel auf 5 oder 6 würfelt), und die hart interaktiven Karten (Denunziant etc,) zogen dann zwei Mitspielerinnen endgültig den Spaß aus der Visage. Es wird wohl ein Spiel zu zweit bleiben müssen.


    #Legends Ja gut, das hätte ich vorher wissen können. Ich mag den Look (Vohwinkel-Design a la In 80 Tagen um die Welt, Puzzle-Spielplan als angebrannte Landkarte mit Lücken, schöne Holzmarker in den typischen graubraunen Ravensburger-Farben), aber das sehen nicht nur im Netz viele anders. Als Spiel ist es ein offenkundiges "Jenseits von Theben"-Derivat: Man reist von Ort zu Ort und holt sich dort entweder Karten, legt ein Reisetagebuch an (und nimmt damit an der Wertung teil, wenn dieser Ort gewertet wird), und kann im Club der Abenteurer durch Abgabe weiterer Karten beeinflussen, dass der gewünschte Ort auch an der Wertung teilnimmt. Zwei Clous hat das Spiel: Zum einen werden jede Runde nur 5 der 8 Orte gewertet, was dazu führt, dass alle Mitspieler sich auf bereits besetzte Orte stürzen; zum anderen kann man die Tagebücher anderer Mitspieler verdrängen (bis hin zum Aus-dem-Spiel-nehmen). Auch hier kam die Garstigkeit des Designs (die ich für einen typischen Familien-Ravensburger-Titel fast schon beispiellos finde) überhaupt nicht gut an, auch der Theben/Patchwork-Zeitmechanismus führte zu Widerständen, weil so Reisen zu entfernten Orten zumeist auch die letzte Aktion war, die man für längere Zeit unternehmen konnte. Auch hier gilt: MIr gefällt es gut (definitiv besser als Theben), aber meinen Mitspielern muss ich damit nicht mehr kommen.


    #Kartograph Auf den ausdrücklichen Wunsch einer Mitspielerin kam dann noch dieser Titel auf den Tisch, an dem ich nach 10 oder so Partien damals relativ schnell die Lust verloren hatte. Für einen anderen Mitspieler war es aufgrund traumatischer Erlebnisse mit einer Gruppe, die die Karten mit Buntstiften zwei Stunden lang ausmalten, kein positiv besetztes Spiel, um es milde auszudrücken, er ließ sich aber überreden mitzuspielen - nur um dann am Ende von der Mitspielerin zu hören, dass dies doch nicht das gesuchte Spiel gewesen sei (das war Trails of Tucana, wie sich dann herausstellte). Nunja, die Tetris-Plaziererei war ganz nett, aber mehr auch nicht, und auch Kartographin und Co. haben da meinen Eindruck nicht grundlegend verbessern können. Insgesamt bin ich mit diesem Polyomino-Spielprinzip halt einfach wirklich, wirklich durch (bei Fest für Odin, das sich besagter Mitspieler als Ausgleich für nächste Woche gewünscht hat, ist es nicht so zentral, da kann ich noch damit leben).


    In anderer Zusammensetzung kam der Diceplacer #EternalPalace , den viele hier ja als ihren Flop 2022 sehen, dann erstaunlich gut an. Es ist klar ein Derivat von Marco Polo, wobei der Fokus der Spielaktionen auf Set Collection gesetzt wird, und es ist imho ein reines 3-5-Spieler-Spiel, wobei der Sweet Spot bei 4 Spielern liegt - die Etikettierung ab 1 Spieler hat dem Teil so richtig geschadet, denn die entsprechenden Spielberichte machen mehr als deutlich, wie wenig der Grundmechanismus mit zu wenigen Mitspielern funktioniert. Eternal Palace ist das typische "an der Redaktion hat's gehapert"-Familienspiel+, dessen nicht 100%ig funktionales Material und ein umständliches Regelwerk Probleme machen. Hinzu kommt, dass die vielen unterschiedlichen EInsatzorte eine Komplexität vorgaukeln, die gar nicht drin ist. Aber wenn man es einmal durchblickt hat (und dann auch prägnant vermitteln kann), macht es auch mir viel Spaß und bietet einige Elemente, die ich so noch nicht woanders gesehen habe (v.a. die Entscheidung, weniger dafür höherwertige Aktionen durchführen zu können, oder lieber mehr minderwertige, das ist hier spannend gelöst). Jedenfalls kam Eternal Palace in der Runde erstaunlich gut an und soll bald wieder gespielt werden.


    Ein Knizia-Triple mit #Babylonia , #BlueLagoon und #Samurai gaben dann noch den Abschluss. Alles drei Knizias mit Plättchenlegemechanismus, wobei Babylonia am Ende wie ein Zwitter aus den beiden anderen Spielen wirkt. Blue Lagoon ist davon mit Abstand der zugänglichste und am modernsten wirkende Titel und ein wirklich gutes Familienspiel. Hier hat man den Eindruck, dass es keine Ecken und Kanten mehr gibt, die die anderen beiden Titel durchaus dominieren (und die für den echten Knizia-Fan dann ja auch das Salz in der Suppe sind). #Samurai hatte ich wirklich vollständig verdrängt, die Wertung, bei der die meisten gesammelten Figuren für den Einstieg in die Wertung sorgen, dann aber nicht mehr daran teilnehmen, und wo dann die weiteren Figuren der anderen beiden Gruppen zählen, ist immer noch sehr genial, und die beiden Bonusplättchen, die Figuren oder Plättchen vertauschen können, sind mithin spielentscheidend. Bleibt Babylonia, das Mechanismen aus mehreren anderen Knizia-Spielen miteinander überblendet: Man baut Streckennetze a la Durch die Wüste, sammelt Zikkuratsbonuskarten mit heftigen, z.T. dauerhaften Aktionsverbesserungen und wertet Städte nach Samurai-Muster, wobei hier alle Spieler je nach Anzahl eigener Städte mitprofitieren. Aus heutiger Sicht ist Samurai hier das sperrigste Spiel, aber auch das was mich von den Dreien am neugierigsten gemacht hat es noch einmal tiefer zu erkunden. Babylonia ist Knizia-untypisch eine Siegpunktevermehrungsmaschine, was der Chose ein extrem belohnendes Gefühl gibt. Erneut spielen will ich sie alle nochmal.


    Außerdem wurde am Wochenende das #PrincessBrideAdventureGame nochmal rausgeholt und mit den Kindern zum sicheren Sieg geführt. Gefühlt ist das Spiel etwas zu einfach (wenn man, was der Anleitung nicht wirklich zu entnehmen ist, weiß, dass man Aktionen bis auf das Kartentauschen mehrfach pro Runde machen darf), ansonsten aber wirklich ein hochthematisches Coop, in dem man den ganzen Film Szene für Szene nachspielt. Da die Brautprinzessin eines meiner Lieblingsbücher ist und der Film bei den Kindern immer noch hoch im Kurs steht, war es eine große Gaudi, und ich überlege, ob ich mir den Nachfolger zum Zauberer von Oz nicht doch noch holen soll. Ebenso wurden #Karak wieder mehrere Runden durch den Plättchenlegedungeon gewidmet, einschließlich der Erweiterung, wobei die PvP-Kampfmöglichkeiten leicht antisoziale Tendenzen bei meinen Kindern zum Vorschein brachten, die mich doch etwas verstörten... ;) Und zuletzt gab es die hübsche polnische Ausgabe von #CocoCapitano mit dicken Pappteilen und sehr schönen Holzmeeplen, die für 3 Euro im TKMaxx verscherbelt wurde - ein sehr einfaches Würfel-Sammelspiel von Knizia, für das meine beiden eigentlich schon zu alt sind, an dem sie aber trotzdem ihren Spaß hatten. Und so ein typisches Spiel, wo ich alter Gierschlund gegen meinen besonnenen Siebenjährigen nichtmal den Hauch einer Chance habe.

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  • demnächts

    Du meinst des Nachts erkennen die nicht dass es das gleiche Spiel ist?


    Im Ernst glaube ich übrigens, dass die Idee von Hamburg, dass es 5 verschiedenfarbige Stapel gibt, für die Gruppe gestern das größte Problem lösen würde - mir würde da glaube ich ziemlich viel Salz in der Suppe fehlen. Aber so passt es natürlich viel besser zum Feld von heute.

  • Für Aufregung ist gesorgt, wenn „Mutti“ ihre Schützlinge ausschickt die Spicevorräte wieder aufzufüllen. Also auf nach Arrakis und den Auftrag mit einer Partie #DuneImperium incl Rise of Ix ausgeführt. Im Kern eine gelungene Mischung aus Deckbuilding und Worker Placement, wobei mich letzteres hier nicht sooo stört wie sonst. Was uns vielmehr ins Auge fiel, war die teils extrem weite Spanne von Möglichkeiten der Intrigekarten. Wer für sich solch „Kracher“ wie bekomme 2 Geld oder ziehe 1 Karte erhält, während andere großzügige Unterstützung für den Konflikt erhalten, wird damit nicht sonderlich froh drüber sein…

    Da schwingt das Glückspendel schon gewaltig aus. Darüber hinaus aber ein sehr fluffiges Spiel, welches mittels viel Abwechslung bei den Charakteren, Karten und Aktionen glänzt. Einzig die fehlende Einbindung der Sandwürmer läßt etwas Wehmut aufkommen, da fehlt es irgendwie am letzten Pfiff.

    Auch sollte man die Konfliktkarten kennen und damit wissen, das am Ende wichtige Siegpunkte darüber vergeben werden. Wer da sein Pulver zu früh verschossen hat, hat dann nichts mehr zu melden. Spass hat es auf jeden Fall gemacht und darf auch gern wieder auf den Tisch.

    Zum Schluss noch ein Überblick und der finale Konflikt mit einem engen Punktestand am Ende bei 8,9, und 10.

      

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    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Bei mir gab es nicht so viel:


    #LewisAndClark solo

    Solo zum Regeln lernen. Die Mechanik vom Solospiel ist wirklich einfach und gut gemacht. Also einfach mal los gestartet und upps - gar nicht mal so einfach das Spiel... So hing ich ziemlich schnell vor den Bergen ohne Pferde und passenden Karten fest, wobei der Gegner locker flockig vorwärts schritt. Mit anderen Worten, haushoch verloren. Das muss weiter getestet werden, hat aber Spaß gemacht.


    #HeatPedalToTheMedal

    zu dritt in der Firma ohne Bots und Erweiterungen. Zwei Runden über den Spielplan Italien gerast (wegen der Uhrzeit um eine Runde gekürzt). Da alle die Regeln kannten ging es wirklich flott. Große Unterschiede in der Rennstrecke bzgl. des eigenen Spiels konnte ich nicht feststellen. Ich muss die Erweiterungen mal mehr spielen.


    #Abyss

    zu viert mit beiden Erweiterungen. Wir waren alles Erstspieler, so dass wir oft in die Regeln schauen mussten. Das hat den Spielverlauf etwas gezogen, so dass es auch länger gedauert hat. Das Material ist sehr schön, spielerisch bin ich noch nicht 100% sicher. Ich glaube, man muss einfach die Edlen und Orte besser kennen, um damit gezielter spielen zu können. Zu viert kam auch Bewegung in den Hof, mit weniger Spielern stelle ich mir das schwieriger vor an Karten zu kommen, um damit dann auch was machen zu können. An 1-2 Stellen fand ich die Regel etwas unklar, auch hätte ich mir eine Erklärung von einzelnen Orten oder Karten gewünscht. Muss nochmal auf den Tisch.


    #Botanik

    reines Zweierspiel und ein sehr gutes. Der Mechanismus zum nehmen der Plättchen ist schon cool gemacht und dann muss man das Teil ja auch noch passend in seine "Maschine" einpuzzeln. Hat uns beiden sehr gut gefallen.


    #KingdominoOrigins

    2er Spiel mit der Erweiterung der Ressourcen. Gefällt mir besser als das reine Grundspiel, bin aber noch nicht sicher, ob es wirklich bleiben darf. Möchte jedoch noch die dritte Erweiterung testen. In der Kategorie Legespiel ist halt viel Konkurrenz (siehe oben Botanik)

  • Gestern gab es zu fünft eine abenteuerliche Runde #NewAngeles, ein Verhandlungsspiel aus dem Hause Fantasy Flight, das seinerzeit kommerziell ordentlich baden gegangen ist, hier im Forum aber ja einen guten Ruf genießt. Auf dem Tisch fühlt es sich so an, als hätte jemand die Diplomatiephase aus Twilight Imperium isoliert und in ein eigenes Spiel verpackt - in einer so kommunikativen Runde wie gestern musste dann ab Runde 3 ein Timer eingesetzt werden, um die ausschweifenden Verhandlungen zeitlich halbwegs in den Griff zu bekommen, und trotzdem konnte das Spiel in gut 4 Stunden nicht beendet werden (die Packungsangabe von 2 Stunden ist wie so oft bei FFG reiner Hohn, auch mit Erfahrung sehe ich das nicht als realistisches Ziel). Aber Spaß hat es den meisten Mitspielern dann doch gemacht, zumal die Rollen sehr intensiv gelebt wurden und für so manchen Lacher sorgten. Ich sehe zwei Probleme bei dem Spiel: Zum einen hat der Konzern, der keinen Rivalen hat, es doch leichter als die anderen, weil niemand ihn auszubremsen versucht (es war auch der einzige, der klar gewonnen hätte) - letztlich bedeutet das natürlich, dass man noch mehr gegen alle anderen spielen muss. Und auch an die Karten, die es gerade braucht, zu kommen, ist mit viel Mühsal und Spielerfahrung verbunden, das Spiel hat eine gewisse Einarbeitungszeit, die über die ersten Partien deutlich hinausgehen dürfte. Zum anderen hatte die Spielerin der Verräterrolle/Föderalistin (die, hätten wir zuende gespielt, wahrscheinlich eine gute Chance gehabt hätte, das Spiel für sich zu entscheiden) nicht so wahnsinnig viel Spaß am Spiel - ihr erstes Verhandlungsspiel wird wohl auch ihr letztes sein. Interessanterweise mag sie auch Auktionsspiele nicht, ich sehe da tatsächlich gewisse strukturelle Ähnlichkeiten.


    Der Mechanismus von New Angeles ist also weißgott nicht für jede Runde geeignet und auch definitiv nicht für jeden Spielertypen, es gibt Gründe, warum das Spiel nicht so erfolgreich war wie andere Spiele, bei denen Verhandlung nur ein (kleiner oder größerer) Spielanteil ist. Hier macht man über vier Stunden wirklich nichts anderes als miteinander zu reden, sich zu bestechen, zu überzeugen oder übers Ohr zu hauen etc.. Aber ab und zu kann ich mir hier eine Wiederholung durchaus vorstellen.

  • Bei mir gab es seit dem letzten mal folgendes:


    Jeweils zu viert in unterschiedlichen Konstellationen:


    #Spicy

    Spicy funktioniert einfach immer und überall in jeder Konstellation (OK zu zweit würde ich es nicht unbedingt spielen wollen). Tolles kurzes Spiel bei dem sich jeder nach spätestens einer Runde wohlfühlt und frei von der Schnauze blufft. Natürlich wird dadurch auch das 'Callen eines Bluffs' aggressiver. Das ganze kann man dann schön wieder entspannen (oder anfeuern) durch die inkludierten Sonderregeln.


    #Orichalque

    Orichalque kam zu viert auf den Tisch und hat super funktioniert. Wir haben uns alle ein bisschen zu sehr auf unsere eigenen Inseln konzentriert, so dass es schlussendlich auf eine Runde ankam wer gewinnen würde. Hier muss nächstes mal definitiv mehr aufgepasst werden. Wir hatten allerdings auch zwei Neulinge dabei, die sich zu Beginn noch recht schwer getan haben und so am Ende erst jeweils 2 Siegpunkte hatten. Wenn man das Spiel wie vorgesehen (Also schnell) spielt macht es echt Laune und kann sehr schnell vorbei sein.


    #Habitats

    Das hier haben wir sogar zu fünft gespielt. Das Spiel funktioniert in jeder Spielerzahl super, wobei ich es Solo etwas langweilig finde. Aber ab 2 Spielern eine absolute Empfehlung und für mich, nicht nur dank der Tiermeeple, das bessere Cascadia, auch wenn die Spiele außer Plättchen und Naturthema jetzt nich soo viel gemeinsam haben.


    #TuringMachine

    Hier haben wir ebenfalls zwei Neulinge in das System eingeführt, wobei einer es überhaupt nicht verstanden hat. Das ist dann natürlich doof, aber kann immer mal passieren. Denke nicht, dass es auf seiner Kaufliste landet. Mir macht es weiterhin großen Spaß und ich werde mich nun endlich an Extreme wagen.


    #Catan

    Catan - Ein Klassiker - Urvater der modernen Brettspiele - Unfassbar Langweilig. Ich weiss tatsächlich nicht mehr obn ich Catan vor 20 Jahren schonmal gespielt habe oder nicht. Alles wirkt sehr vertraut aber irgendwie auch nicht. Seis drum - Meine Nichte hatte vor 2 Jahren zu Weihnachten Catan von Ihren Eltern bekommen. Nie gespielt bisher (Anmerkung der Redaktion: Doofes Geschenk wenn die Eltern aufgrund von 2 weitaus jüngeren Kindern keine Zeit haben es zu spielen) und so hatten wir uns an Silvester zu einer Viererpartie davon verabredet. Ich hielt meine Erwartungen niedrig und wurde dennoch enttäuscht. Es ging mit über 2 Stunden viel zu lange für das was es ist. Es sind gefühlt 15 Fünfen gerollt worden und nur 4 Achten. Handeln war auch schwer, da keiner keinem etwas gönnt. Die letzten 3 Runden waren im Prinzip ein warten auf den richtigen Wurf und ein Hoffen darauf, dass der Räuber nicht zu mir selbst bewegt wird. Ich habe am Ende durch die Würfel die entscheidenden Ressourcen bekommen um meine 5. Siedlung zu bauen und so dank der längsten Straße und meiner 3 Siegpunktkarten die Qual zu beenden.


    #enDANGERed

    Ich mag keine Coop-Spiele, aber da sich am Nebentisch die Tendenz zu Architects of the West Kingdom breit machte, was ich auch nicht besonders mag, dachte ich, dass ich dem Spiel eine Chance gebe. Und was soll ich sagen: Es war ein rundes Erlebnis. Wir haben versucht die Otter zu retten was uns am Ende sogar gelungen ist. Ich mag das design des Spiels und das Dice-Placement. Vielleicht war es der Tatsache geschuldet, dass zwei Neulinge am Tisch saßen, vielleicht auch der Tatsache, dass der Besitzter das Spiel (eines von über 1,000 in seiner Sammlung) nicht sonderlich oft gespielt hat, aber es gab quasi kein Quarterbacking am Tisch und die Stimmung war durchweg entspannt. Ich werde weiterhin keine Coop-Spiele kaufen aber ich bin zukünftig durchaus geneigt sie ab und an mitzuspielen.


    Solo gab es dann noch folgendes:


    #HeatPedalToTheMedal

    Ich bin immer noch nicht Herr über die Bots geworden. Habe schon extra auf Italien gespielt und bin dennoch nur dritter geworden. Trübt meinen Spielspaß aber so gar nicht und hat während des Rennens wieder super viel Spaß gemacht.


    #Evergreen

    Ich muss mir vielleicht eingestehen, dass ein schöner zusammenhängender Wald weniger Punkte wert ist als auf die Endwertung zu spielen, aber ich mag es eben lieber wenn sich das ganze auch nach Wald anfühlt, statt vereinzelter Bäume die viele Punkte bringen. So bleibe ich bei konstanten Punktewerten zwischen 160 und 170 und erfreue mich meines Waldes.


    #Atiwa

    In Atiwa hingegen versuche ich sogar Punkte zu sammeln, aber finde die 120 Punkte die Uwe als Siegbedingung ausgegeben hat echt knackig. Mein bester Versuch sind bisher 99 Punkte in der Erstpartie. Dennoch macht der Solomodus viel Laune und wenn ich mir viel Zeit nehmen würde könnte Ich das ganze sicher auch durchoptimieren. Ist für mich aber ein 35-45 Minutenspiel und so schaue ich was in diesem Rahmen an Punkten noch drin ist.

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  • aber es gab quasi kein Quarterbacking am Tisch

    Was ist denn Quaterbacking?

    In Deutschland eher unter Alpha-Spieler bekannt.

    "Quarterbacking happens in co-operative board games when one player takes over the group and tells the other players what to do. Quarterbacks may also be called alphas or pack leaders. The term comes from American football where the quarterback leads the offensive players on the team."


    Quarterbacking in Board Games (and How to Avoid It)
    Quarterbacking happens in co-operative board games when one player dominates the game and ruins it for the other players. How can you avoid quarterbacking?
    mykindofmeeple.com

  • Danke an alle die es bereits beantwortet haben. Quarterbacking ist ein Synonym für Alpha-Spieler.


    In der Tat etwas bei dem ich mich in den paar kooperativen Spielen an denen ich mich zu Beginn des Hobbys probiert hatte auch selbst recht häufig ertappt habe. Für mich war die einfachste Lösung einfach keine kooperativen Spiele mehr zu spielen oder wenn dann Solo. Ich vermisse Sie auch nicht wirklich, aber es hat mich gefreut zu sehen, dass man ein Spiel trotz unoptimierter Spielweise gewinnen kann und alle gleich viel Spaß dabei haben. Mein letzter Ausflug in die Welt des kooperativen Spielens war Spirit Island, was ja anscheinend nicht unter der Problematik leidet. Da mir dort allerdings das Spiel an sich keinen Spaß gemacht hat, habe ich es jetzt knapp 1,5 Jahre nicht mehr versucht.


    P.S. Die Crew zähle ich hier mal als Ausnahme, da das Spiel so schnell gespielt ist und die Kommunikation ja bewusst eingeschränkt ist.

  • #Abyss

    Gestern das Spiel noch mal mit vier Spielern gespielt diesmal nur mit der Leviathan Erweiterung. Das funktionierte sehr gut und hat diesmal auch wirklich Spaß gemacht. Man merkt schon, dass ein Spieler der es jetzt nicht das erste Mal spielt, schon Vorteile hat, da es durch die verschiedenen Karten und Edlen schon gut zu überlegen welche Karten haben möchte und warum. So war es jetzt wirklich sehr schön.


    #Hennen

    Kartenspiel mit Hühnern im Stil von Village Green oder keystone. Man legt Hühner der gleichen Rasse zusammen, wobei man auf die kartenwerte achten muss. Haben nur das Grundspiel gespielt, das sich bei 4 Spielern schon etwas zog. Mit den Aufträgen kann es zu viel downtime führen. Aber auch optisch nett gemacht

  • #Euthia


    Erstmals eine Koop Mission zu zweit getestet und gnadenlos verloren. Aber selbst schuld wenn man zwar Quests erfüllt aber die Belohnung vergisst...



    #Nemesis


    Endlich wieder mit 5 Spielern im brennenden Sarg unterwegs. Zwei epische Partien mit zahlreichen Plottwists. Ein Captain der zwei Handgranaten seiner meuternden Crew überlebt um dann einem Breeder vor die Fangzähne zu laufen und ein Mechaniker der sich bereits in der fünften Runde per Rettungskapsel verabschiedet da sein Ziel zu dem Zeitpunkt schon 2 schwere Wunden hat...