14.12.-20.12.2020

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  • Corona-Lockdown V2 ab Mittwoch und freiwillig schon ab Montag. Wünsche allen ein gutes Durchhaltevermögen. Kommt gesund durch.


    Wir haben wieder einmal nichts gespielt. Unbefriedigend aber es ist halt so.


    Denkt bitte daran, dass ihr dem Forum helft, wenn ihr eure Weihnachtseinkäufe jetzt doch bei amazon macht und dafür unseren Affiliate-Link nutzt. Danke schon mal im voraus.


    Was habt ihr gespielt?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Wir haben richtig los gelegt :)


    -> Marco Polo II Im Auftrag des Khan

    + Erweiterung "Die Karawanen"


    Bei Marco Polo II gelang uns ja nie der Sprung auf 100+ VP, nach dem Erhalt der Erweiterung habe ich die Grundregel nochmals komplett gelesen, und siehe da ein Spielfehler der uns das Leben ein wenig schwerer machte schlich sich ein!

    In den Städten in denen Aufträge auslegen haben wir versäumt bei Errichtung des Handelspostens uns einen Auftrag ad Hoc zu nehmen, das bedeutet das wir unnötigerweise Würfel genutzt haben um Aufträge zu bekommen die wir auch hätten so nehmen dürften, hinten heraus fehlten uns dann die Würfel.

    Nach diesen AHA!!! Erlebnis war ich heiß wie Frittenfett nochmal MP2 anzugehen.:D

    Natürlich (auch) mit den 4 neuen Charakteren aus der Erweiterung und dem Zusatzmodul "Die Karawanen"


    Die Erweiterung:

    ...besteht aus 4 neuen Charakteren; 2 davon sind auch für Marco Polo 1/ MP2-Grundspiel kompatibel, die anderen 2 sind nur für MP2+Erweiterung kompatibel.

    Fünf Behälter aus Pappe, die die Karawanen verkörpern, 4 davon in Spielerfarbe 1 davon in "Neutral" (ist mit einen speziellen Charakter nutzbar)

    10 kleine Plättchen mit je zwei Stadtwappen welche die Karawanenrouten darstellen.


    Im Prinzip ganz einfach, jeder Spieler kann eine Karawane in das Spiel bringen er braucht minimal 1 Rohstoff (Pfeffer/Tuch/Gold) und seine Spielfigur in einer Stadt mit Wappen, der Spieler wählt ein Routen-Plättchen mit dem Stadtwappen wo seine Figur steht, setzte die "Karawane" auf eine Stadt mit dem anderen Wappen seines Routen Plättchen und belädt die Karawane mit mindesten einen (maximal zwei Rohstoffe) Rohstoff seiner Wahl.

    Dann beginnt man die Karawane und seine Spielfigur aufeinander zu zu bewegen, sobald sich beide in einer belibigen Stadt oder Oase treffen darf man die in der Karawane gelagerte Ware "verhökern" bzw "veredeln" oder "vermehren"

    Optional:

    - Für Siegpunkte 1xGold für 6 VP - 1xTuch für 4 VP 1xPfeffer für 2VP ... eine Karawane mit 2 Gold bringt satte 12 VP 8-))

    - Man darf die geladen waren "verdoppeln" z.B. aus 1x Tuch & 1xGold wird 2xTuch & 2xGold

    - Veredeln ...aus Pfeffer-> Tuch optional aus Tuch -> Gold

    ...man dar auch Kombinieren aus den 3 Optionen... :thumbsup:

    Die Spielfiguren werden wie gewohnt bewegt

    Die Karawanen werden bewegt durch das Abhandeln der "Bücher Aktion" man nutzt wie gewohnt die "Markt-Funktion" und bewegt je nach dem ob man das Buch 1-2-3 nutzt, die Karawane 1-2-3 Felder.

    Eine Karawane räumt nix ab und setzt auch keine Handelsposten, darf aber wie die Spielfigur "Siegel-Wege" nutzen.


    Gespielt haben wir 4 mal mit Erweiterung zu zweit

    je 55-60 Minuten pro Partie

    Score:


    85-92

    73-87

    93-103

    97-63


    Ich gewann nur eine der vier Partien 8o...kratzte mit 97 VP an die 100er Marke, meine Frau knackte dann auch die 100er Marke zum ersten mal ;):thumbsup:


    Fazit:


    Die Erweiterung gefällt uns sehr gut, sie bringt nochmal 4 sehr unterschiedliche Charaktere in das Spiel und erhöht die Varianz.

    Der neue Mechanismus ist ein tolles "Pick Up & Deliver" Element was sehr gut mit dem Spiel harmoniert, es erweitert die möglichen Strategien sinnvoll und macht total Laune, es zu Spielen.

    Das Element wirkt sehr dynamisch und belohnend! :sonne:

    Die Erweiterung gibt dem Grundspiel noch mal einen Schub nach vorne, deshalb von mir ein klares :thumbsup::thumbsup::thumbsup::!:

    3 Mal editiert, zuletzt von blakktom ()

  • Wir haben folgende Spiele zu viert gespielt:


    Istanbul

    Grundspiel mit zufälliger Auslage. Zu Beginn kam ich gar nicht in die Gänge, am Ende wurde es noch einmal richtig knapp - zweiter Platz. Ergebnis: 5/4/4/3


    Texas Showdown

    Hier lief es besser. In zwei Runden habe ich im letzen Moment einen Stich kassiert, nach nur vier Runden war die Partie schon zu meinen Gunsten entschieden. Ergebnis: 6/10/13/16


    Noch mal so gut

    Hier gab es kein Vorbeikommen am Sieger - ein regelrechter Erdrutschsieg. 45/31/18/09 lauete das Endergebnis - ich brachte es immerhin auf die 31.


    Um Krone und Kragen

    Schon fast 15 Jahre alt, aber wird ab und an doch noch mal vorgeholt. Ich startete als erster einen Angriff auf König und Königin mit 8 5en. Ein Mitspieler schlug dieses Ergebnis noch mit rekordverdächtigen 11 5en. Da hatte kein anderer noch eine Chance auf den Sieg.


    Der Whitehall-Mord

    Ich liebe es in "Hidden Movement"-Spielen der gejagte zu sein. Ich mag den Nervenkitzel und ich mag es, die Jäger schön an der Nase herumzuführen (am liebsten in "Die Akte Whitechapel", aber auch in anderen Spielen dieser Art) und bin damit auch meistens erfolgreich. Bei diesen Spielen wechseln wir uns reihum ab, wer Jäger und gejagter ist. Dieses Mal war ich wieder der gejagte. Die ersten zwei Runden liefen noch sehr gut für mich, auch wenn ich in beiden Runden meine beiden Kutschen für die Doppelzüge einsetzen musste, damit mir die Jäger nicht zu sehr auf den Pelz rückten. Dennoch hatte ich in Runde 3 eigentlich gute Chancen, den letzen Ort zu erreichen, auch wenn sich die Polizisten gut verteilten. Dann passierte mir ein ärgerlicher Fehler, kurz vorm Ziel manövierte ich mich durch Unachtsamkeit in eine Sackgasse. Die Spieler der Polizisten rochen den Braten und ich wurde geschnappt. Naja, irgendwann ist immer das erste Mal und so ein dummer Fehler passiert mir sicher nicht nochmal.

  • Gestern schon den Lockdown mit meiner Frau geprobt. Werden harte Zeiten für sie.;)


    #VorDenTorenVonLoyang

    Ihr Lieblingsspiel. Warum? Ich weiß es nicht.

    Selten hat mich ein Spiel so angeödet. Ich habe es verloren und war froh dass es zu Ende war.


    #Valletta

    Das wiederum gefiel mir.

    Die Varianz ist für mich ausreichend, um das öfter zu spielen. Ist nun kein Kracher, aber weiß zu gefallen.


    #RapaNui

    Bin stolz dieses Kleinod zu besitzen. Kurz und knackig zu zweit. Und wiedermal gewonnen.


    #TroyesDice

    Hier will der Funke nicht überspringen und ich weiß nicht warum. Das Brettspiel finden wir eigenlich recht gut, aber hier.....nee.




    Der Gernspieler

    (freut sich eigentlich auf den Lockdown. Ist aber systemrelevant und muss wohl auf den Weihnachts-Urlaub warten)

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Gespielt in Quarantäne-Woche 2:


    #Monasterium


    Zu zweit. Eine Runde besteht aus zwei Phasen. In der ersten bildet man einen Wurfelpool aus persönlichen und neutralen Würfeln nach Heckmeck-Marnier - alle Würfel mit der gleichen Zahl werden dem Pool hinzugefügt. In der zweiten Phase entfernt man Würfel aus dem Pool, um Aktionen zu nutzen. Persönliche Würfel sind dabei für die Mitspieler tabu.

    Thematisch bewegt man sich in mittelalterlichen Klosterumgebung, schickt mit Hilfe eines Gesandten Novizen in die Kapellen, Gebäude und Kreuzgänge verschiedener Klöster und versucht dabei, öffentlich ausliegende Aufträge zu erfüllen, sein Kirschenfenster für Siegpunkte und Boni zu komplettieren und dabei die Endwertung nicht aus den Augen zu verlieren. Entsendete Novizen schalten dabei zusätzliche Aktionsmöglichkeiten für die einzelnen Wurfelzahlen frei. Monasterium ist trotz einfacher Regeln nicht ganz so einfach zu meistern, funktioniert mechanisch auch einwandfrei, hat uns allerdings nicht auf emotionaler Ebene gepackt. Schade.



    #Das Geheimnis des Spielzeugmachers


    Ein Rätsel-Adventskalenderbuch mit laaangen Texten, die eine krude Hintergrundstory erzählen. Die aufgesetzten Rätsel sind dann nicht sehr schwierig zu lösen, es sei denn, die drei möglichen Lösungen sind allesamt falsch angegeben - so geschehen bei einem Mathematik-Rätsel. Insgesamt ein Flop.




    #ThurnUndTaxis


    Zu zweit. Nach langer, langer Zeit ist dieses Spiel des Jahres mal wieder auf dem Tisch gelandet. Warum ist dieses schöne Spiel eigentlich so im Regal versauern? Ich kann es mir nicht erklären. Die Partie hat wirklich Spaß gemacht. Meine Frau kannte es noch nicht und sie war ebenfalls sehr angetan.



    Vor lauter Langeweile und Frust über die mittlerweile 3. Verlängerung meiner Quarantäne habe ich noch ein 1000 Teile- Puzzle mit süßen Tierfotos gepuzzelt. X/

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

  • Bei uns gab es fast nix.

    Ein Anlauf #Paleo (Module A & H), also der Versuch das in der Vorwoche begonnene Spiel zu beenden und leider fürchterlich auf die Mütze bekommen :D

    Dann habe ich mit meiner Frau das 2. Szenario von #KriegUndFrieden für #EineWundervolleWelt gespielt. Das erste Szenario konnte ich ja mit 84 Punkten gewinnen, dafür habe ich dieses mal leider nur 26 erreicht *grummel*. Meine Frau siegte dann auch recht geschmeidig mit knapp über 60 Punkten. Am Ende zeigte sich dann, dass die Kampagne bei mehr als 2 Spieler etwas mehr zu bieten hat.

    Liebe Grüße

    Cal


    "Herrgott, etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt als spielen"

    - aus "Klein Eyolf" von Henrik Ibsen

  • Bei uns gab es auch fast nix und dank des neuen Lockdowns auf lange Sicht wird es auch nix geben da auch meine Frau und ich zur wichtigen Infrastruktur gehören und meine Firma munter Urlaube streicht 🤬

    Einzig eine Partie #MysticeVale gab es gestern mit einem 50-23 Sieg da meine Frau vergessen hat wofür das Baumsymbol wichtig ist 🥴

    Naja, auf eine weitere Lockdown Phase 😔

    Meine Sammlung


    Meine 10er : Euthia - High Frontier 4all - Labyrinth-War on Terror - Obsession - Space Empires 4x - Uprising

    Meine 9+er: Abomination - BIOS-Megafauna - BIOS-Origins - Empires of the Void II - Hellenica - Kingdom Rush - Legendary Encounters: Alien - Navajo Wars - Nemos War - SpaceCorp - Space Infantry:Resurgence - Star Trek-Ascendancy - Stellar Horizons - Teotihuacan - Tiger Leader - Yedo - Zero Leader

  • In letzter Zeit gespielt:

    #TexasShowdown zu Fünft. Schönes und witziges Stichspiel, das mir etwas zu glückslastig ist. Als Abwechslung zum hervorragenden Krass kariert jedoch immer wieder mal okay.


    #AeonsEnd die deutsche Version mit Erweiterung in verschiedenen Konstellationen. Einmal zu Viert mit einem befreundeten Paar gegen den Wegbereiter einen knappen Sieg errungen.

    Ein anderes Mal mit meinen älteren Sohn und dessen Kumpel (10) gegen die Carapax Königin ebenfalls äußerst knapp gewonnen. Wir waren recht sicher das Ding heimschaukeln zu können, dann kam das Monster, das Spezial 3 macht und Leben entsprechend Anzahl Leerlinge mal 3 erhält. Wäre immer noch kein Problem gewesen, wenn dieses Monster beim Ansturm nicht die Carapax Königin ausschwärmen ließe, was eine Niederlage zur Folge gehabt hätte. Die Jungs trauten sich kaum zu atmen, das Blatt hatte sich plötzlich gewendet. Die nächste Reihenfolge Karte wollte keiner umdrehen. Dennoch getan und .... mein Sohn war dran und konnte der Carapax Königin das Licht auspusten. High five mit den Jungs, die hin und weg waren. ^^:thumbsup:


    Solo spiele ich #Aeons End immer noch mehrmals am Tag. Sagte ich neulich, dass ich es nicht mag den Markt zufällig auszuwählen? Ich behaupte nun das Gegenteil :)

    Die zufällige Marktauslage per App ist eine super Möglichkeit das Spiel mit 2 Magiern deutlich schwerer zu machen bei normalen Schwierigkeitsgrad. Das ist derzeit meine beliebteste Methode Aeons End zu spielen. Erzfeind, Magier, Markt - alles zufällig. Super!


    #Spicey zu fünft. Geht immer, ist sehr witzig. Bin froh mit Spicey ein weiteres schnelles, gutes Kartenspiel für zwischendurch zu haben.


    #Mombasa zu Viert. Kannten alle Mitspieler, jedoch nur noch rudimentär. Also nochmal erklärt und losgespielt. Es ist einfach der Hammer! Das beste Spiel von Alex Pfister. Es gibt ganz wenig Spiele bei denen sich die Entscheidungen zu eng, fordern und spannend anfühlen. Man hat einen Plan, sieht ihn vor sich und dennoch ist es auf super angenehme Weise bockschwer diesen Plan umzusetzen. Oft klappt es nicht. Da lohnt es sich Plan B zu haben, der auch klappen kann. Nur bei der Buchleiste darf nichts schiefgehen, sonst kann man sich rausschiessen. Geniales Spiel.

  • Bei mir gab es die letzte Woche:


    #Gloomhaven


    Gespielt wurde am TTS das 1. Szenario.

    Es spielten Brute und Spellweaver.

    ...und wir bekamen gleich im 1. Szenario ordentlich was auf die Mütze...na das kann ja noch toll werden, wenn wir am EIngangsszenario schon scheitern ... ;)

    Die Partie hatte dennoch viel Spaß gemacht und es ist interessant, dass man immer weniger Karten hat und im Dungeon gegen die Zeit rennt.

    Zum Beispiel hatte mein Brute rel. starke Karten gleich schon zu Beginn gespielt und musste diese leider verbrennen...so ging ihm am Ende bei den letzten Gegnern die Luft aus. Spellweaver hatte zwar noch Luft, war aber alleine gegen 3 Gegner chancenlos.

    Heute folgt die Revanche und wir freuen uns schon mächtig drauf. Hat was.... das Spiel ;)


    #Faiyum


    Dann gab es 2 Partien Faiyum. Es ist das neue Spiel von Friedemann Friese.

    Anbei ein paar Punkte zum Spiel:

    • Es handelt sich hier um einen Karten-Engine-Builder
    • Im Spiel gründet man die Grundstruktur der ägyptischen Stadt Faiyum
      • Man baut Wege
      • Errichtet erste Siedlungen, die dann zu Städten ausgebaut werden
      • legt Sumpfgebiete trocken
      • opfert Arbeiter für Zeremonien
    • Der Kniff an dem Spiel: Man hat eine initiale Kartenhand (5 Karten) und kann sich aus einer Kartenauslage, ähnlich dem Funkenschlag vom gleichen Autor, von einem gegenwärtigen Markt Karten kaufen und auf die Hand nehmen (den zukünftigen Markt sieht man ebenfalls, aber man kann von diesem keine Karten kaufen). Hat man Karten auf der Hand, so kann man diese auch spielen (in seinem Zug immer nur 1 Handkarte). Diese legt man offen auf einen Ablagestapel. Der Ablagestapel wird nun immer größer. Alternativ zum Kartenausspielen kann man aber auch Geld einnehmen und zusätzlich Karten wieder zurück auf die Hand nehmen. die obersten 3 Karten vom Ablagestapel gibt`s kostenlos....für jede weitere muss man 1 Geld zahlen. Man darf hierbei keine Karten des Ablagestapels überspringen, sondern muss von oben beginnend das Deck Karte für Karte runter kaufen, bis man nicht mehr kaufen möchte oder kann. Das ist mE sehr reizvoll, denn man sollte sich gut überlegen, welche Karten man zuerst auf seinen Ablagestapel spielt und welche man erst später spielen möchte, sonst kann das Nachkaufen der Karten u.U. sehr teuer werden.
    • Unsere beiden Partien (zu zweit) dauerten 2-2.5h. Die Züge gehen eigentlich sehr schnell von der Hand und es ist nicht wirklich ein grübellastiges Spiel. Es dauert halt, bis man das Spiel voran treibt....ABER das Spiel war für uns wie ein Wurmloch: Wir waren in beiden Partien absolut überrascht, dass es schon soo spät geworden ist und hätten subjektiv das Spiel auf 90 Minuten geschätzt.....aber nicht auf 120 Minuten.
    • Negativpunkte: Manche Karten sind mE nicht eindeutig genug. Da hätte ich mir eine bessere Darstellung auf den Karten gewünscht (Beispiel Karte 106: Gaukler: der Karte/Symbolik sieht man nicht an, dass wenn man 1 Gaukler einsetzt, ALLE Städte 3 Geld bringen. Das Symbol sagt mir (!): Stelle einen Arbeiter zu einer Stadt und bekomme für diese 3 Geld). Auch hätte ich es besser gefunden, wenn man dem Spieler erklärt, was eigentlich der Unterschied (spielerisch) zwischen bebaut und unbebaut ist. Irgendwie fragte ich mich: Jaaa, ok, die Brücke, die schon zu Beginn auf dem Plan ist, führt dazu, dass beide angrenzenden Felder bebaut sind......so what?! Kann ich da jetzt eine Stadt drauf errichten? Oder was soll das jetzt? Kurzum: Ja, man kann eine Stadt drauf errichten, ABER Bauern bringen keinen Ertrag mehr auf bebauten Feldern. Diesen Unterschied hätte ich gut gefunden, wenn man ihn hervorhebt, weil so dachte ich mir nur: Ja... hmm...gut...angrenzende Felder zählen als bebaut....na und...? Ja, es sind die Bauern, die hier den Unterschied ausmachen....aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn das Spiel ist wirklich gut.

    Mir hat das Spiel sehr gut gefallen. Für mich ist es ein tolles 2F Spiel, was -für mich- zwar nicht an Funkenschlag herankommt, aber schon dicht dahinter ist. Unter allen 2F Spielen, die ich kenne, ist Faiyum für mich auf Platz 2. Der Grund ist einfach: Es spielt sich einfach, Kartenaktionen sind meist klar und große Downtimes gibt es mE nicht. Dadurch wirkt das Spiel nicht anstrengend, die Zeit vergeht wie im Fluge und wir hatten einfach eine schöne Zeit mit dem Spiel.


    Für mich momentan eine 8/10. Nicht das beste Spiel des Jahrgangs (da gefallen mir Praga Caput Regni, Bonfire, Whistle Mountain einfach besser) , aber es ist dennoch ein weiteres top Spiel

    7 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

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  • Da hätte ich mir eine bessere Darstellung auf den Karten gewünscht (Beispiel Karte 106: Gaukler: der Karte/Symbolik sieht man nicht an, dass wenn man 1 Gaukler einsetzt, ALLE Städte 3 Geld bringen.

    Da bin ich ganz bei dir. Es gibt da m.E. einige Karten, die man nur mit dem Glossar richtig erklären kann, weil die Symbolik allein nicht ausreicht. Oder anders formuliert: ohne nachzuschlagen spielt man die ein oder andere Karte evtl. falsch. Das ist Jammern auf hohem Niveau, weil es das Glossar ja gibt und da steht alles drin, aber wenn man doch mal ein Päuschen zwischen den Partien hat, muss man dann halt wieder erneut nachschlagen, was den Spielfluss hemmt... #Faiyum

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • Die zufällige Marktauslage per App ist eine super Möglichkeit das Spiel mit 2 Magiern deutlich schwerer zu machen bei normalen Schwierigkeitsgrad. Das ist derzeit meine beliebteste Methode Aeons End zu spielen. Erzfeind, Magier, Markt - alles zufällig. Super!

    Welche App benutzt du?

  • Diese App benutze ich für Aeons End:


    Aeons End Randomizer

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner ()

  • Hallo zusammen,

    wir haben uns zu zweit an #Tawantinsuyu gewagt. Zunächst war Regel lesen angesagt. Danach waren wir etwas ratlos, aber haben zum Glück entdeckt, daß die Rückseite des Automaton eine sehr gelungene Zusammenfassung der möglichen Aktionen und Konsequenzen bietet. Der Aufbau dauerte auch etwas, war aber nicht so lang wie bei #Anno1800.


    Es gibt einen fünfseitigen Plan mit jeweils drei Terassen. Angefangen wird auf der obersten Terasse. Im Spiel zu zweit werden bereits alle Symbole! mit 2 Männchen mit zufällig gezogenen Arbeitern (in den Farben weiß,gelb,blau,grün,rot) besetzt. Auf das Dorf und auf die Nomaden kommen ebenfalls zufällig gezogene Arbeiter. Auf der obersten Terasse gibt es noch 5 Plätze für den Hohepriester (einen Platz für jede Terassenseite). Diese Plätze ermöglichen Hohepriesteraktionen, wenn eine Hohepriester auf diesen Platz zieht (er kann nur zwei Schritte im Uhrzeigersinn -- das haben wir anfangs falsch gemacht und erobert, obwohl wir es nicht durften). Auf dieTempelleiste und die Wertungsleiste kommt jeweils ein Marker auf die 1 und auf die Null. In den vier Ecken gibt es die Gebiete die erobert werden können. Anfangs setzt man seinen Hohepriester auf einen dieser Plätze und erhält nichts dafür.


    Neben dem Plan liegen die Gotteskarten mit den 6 verschiedenen Symolen und die Götterstatuen (1 mal groß und 2 mal klein ) ebenfalls in den 6 Symbolen. Dann gibt es die Armeekarten. Es gibt die Ressourcen Stein,Kartoffel,Mais,Gold(Joker). Auch Armeekarten kann man hier erhalten (zwei ziehen, eine abgeben). Dann gibt es noch die Produktionsgebäude und die permanenten Gebäude, sowie die Webteppiche. Von den Webteppichen erhält jeder einen Anfangsteppich (andere Rückseite).


    Jeder hat anfangs zwei Arbeiter , 10 Eroberungsmarker, einen Hohepriester und 5 Treppen. Man erhält 8 Götterkarten, behält 3 und erhält die Ressourcen auf den übrigen (die man leider wieder abgeben muß). Auf diesen Götterkarten gibt es auch Siegpunkte (Maske mit Federn?), Teppiche, Armeekarten,..

    Siepgpunkte sind anfangs nicht so gefragt, man braucht viele Ressourcen vor allem Mais und Gold, was man sehr selten bekommt.


    Als eine Mögliche Aktion kann man einen seiner Arbeiter einsetzen.


    Überhaupt sind die Ressourcen und die Belohnungen auf den Terassen sehr ungleich verteilt. Es lohnt sich also durchaus auf niedere Terassen abzusteigen, wenn es nicht so teuer wäre ( mittlere Terrase = 2 Nahrung, untere Terasse= 5 Nahrung). Zudem muß man auch immer aufpassen, wo der eigene Hohepriester gerade herumsteht. Ist es dasselbe Segment kostet es nichts, benachbarte Segmente=1 Nahrung, nichtbenachbarte Segmente=3 Nahrung. Damit nicht genug. Jetzt muß man auf die aufgedruckten Symbole achten. Wenn man keine Götterkarte mit diesem Symbol hat, muß man ein Gold abgeben, um sich darauf stellen zu dürfen. Diese Götterkarte muß dann ebenfalls abgelegt werden (es ist ziemlich nervig, die immer wieder sofort in den Stapel zu mischen -- wir haben einen Ablagestapel gebildet und den dann gemischt).


    Wenn man keine Nachbarn weit und breit hat, kann man nur eine der drei umliegenden Aktionen durchführen ( Ressourcen nehmen, Treppe bauen, Teppich nehmen, Gebäude bauen ). Treppen, Teppiche mit Hammer bedeuten, daß man sie natürlich gezahlen muß. Auch Gebäude müssen bezahlt werden. Wenn man ein oder zwei Nachbarn derselben Farbe in der unmittelbaren Umgebung hat darf man zusätzlich diese Aktionen (warum sie Aufgaben heißen, weiß ich nicht) ausführen. Falls man es schafft einen Arbeiter mit der Farbe des ausgewählten Symbols einzusetzen , erhält man die Vorteile dieses Arbeiters (eine Aufgabe mehr, einen weiteren Arbeiter nehmen, weniger Nahrung abgeben zu müssen). Wenn man es sogar schafft eine Götterstatue mit dem dem Symbol der ausgespielten Götterkarte zu haben, erhält man die Belohnungen auf der Götterkarte.


    Man sieht schon, das Einsetzen der Arbeiter erfordert ziemlich viel Überlegung -- nicht weil es so viele Möglichkeiten gibt, sondern weil es so wenig günstige Möglichkeiten gibt.


    Die Gebäudekarten kann man einsetzen, um Ressourcen oder am Ende Siegpunkte zu bekommen. Die Treppen kann man einsetzen um 4 Siegpunkte, Kartoffel und Mais zu bekommen. Falls bereis eine Treppe in dem Segment existiert erhält man zwei Siegpunkte extra (also zwischen 20 und 30 Siegpunkte über Treppen). Ach ja, benutzt ein anderer Spieler meine Treppe, erhalte ich einen weiteren Siegpunkt.


    Die Teppiche geben am Ende des Spiels Siegpunkte für eine Reihe von verschiedenen Teppichen. Es gibt 7 verschiedene Muster, wobei ein Muster nur einmal und zwei Muster nur zweimal vorhanden sind. Es ist also nicht leicht auf die 21 Punkte zu kommen. Man kann natürlich mehrere Teppichreihen anlegen -- es lohnt sich aber nicht sehr. Auf den Teppichen gibt es an den Seiten Symbole (Steine, Siegpunkte,Gold,...). Wenn diese übereinstimmen erhält man beim Händler (unterste Terasse und Festival) jeweils die entsprechende Belohnung.


    Die Götter kann man kaufen (drei Stein= klein, drei Stein, 2Gold=groß). Für eine kleine Statue gibt es drei Siegpunkte für eine große 9 Siegpunkt. Außerdem sind sie vonnöten, um auf der Tempelleiste voranzukommen. Damit macht man eigentlich am leichtesten und am Punkte zu kommen (wobei leicht doch etwas relativ ist).


    Die zweite Möglichkeit einer Aktion heißt Inkaaktion dort kann man:


    Hohepriester bewegen und die Aktion dieses Platzes ausführen (bis zu zwei Schritte im Uhrzeigersinn) oder erhalte ein Gold

    Zwei Götterkarten offen oder verdeckt

    Zwei Armeekarten -- eine behalten

    einen Nomanden kostenlos nehmen


    Am Ende des Zuges darf man einen Arbeiter aus dem Dorf holen (kostet entweder eine Kartoffel oder einen Mais)


    Die Aktionen auf den Hohepriesterplätzen sind entsprechend dem Symbol:


    Produzieren -- wer ein offenes Produktionsgebäude hat, darf die Ressourcen nehmen und es umdrehen


    Anbeten -- der aktive Spieler kann eine große und/oder eine kleine Götterstatue für je drei und einen Schritt auf der Tempelleiste ausgeben. Alle anderen dürften eine große oder kleine Statue abgeben, einen Schritt auf der Tempelleiste voranzugehen.


    Darbieten -- der aktive Spieler darf 2/4/6 Mais bezahlen um 1/2/3 Schritte auf der Tempelleiste voranzugehen. Alle Mitspieler dürfen 3 Mais bzahlen, um einen Schritt voranzugehen.


    Wenn man auf der Tempelleiste vorangeht, erhält man auch die Belohnungen auf der rechten Seite.


    Eroberung -- Jeder Spieler darf Armeekarten herauslegen. Für den aktiven Spieler ist die erste Karten kostenlos, alle anderen kosten eine Kartoffel. Dann legen alle Spieler einen Eroberungsmarker auf ein freies Feld in den vier Gebieten, erhalten die Belohnung und drehen ihre Armeekarten um oder geben sie ab (entsprechend dem was verlangt wird).


    Erneuerung -- alle Spieler dürfen ihre Produktionskartten und Armeekarten umdrehen. Der aktive Spieler erhält eine Umdrehung kostenlos, alle anderen kosten eine Kartoffel. Die anderen Spieler müssen für einmal Umdrehen einen Mais bezahlen.


    Bei einem Krieg kommt ein Arbeiter aus dem Dorf auf den Armeeplatz.


    Ist das Dorf leer gibt es ein Fest. Nach dem dritten Fest ist Schluß. Während des Festes muß man seine Karten auf der Hand bezahlen, kriegt Belohnungen für gleiche Zeichen auf den Teppichen und die Siegpunkte auf der Tempelleiste. Für die Mehrheiten in den eroberten Gebieten erhält man soviele Siegpunkte, wie Leute im Armeebereich herumstehen. Die anderen bekommen nix. Der letzte erhält kostenlos 2 Götterkarten, der erste nur eine.


    Danach kommt die Abrechnung, man erhält Punkte für Teppiche, Karten, Gold und Arbeiter und zählt die bisher erreichten Punkte dazu.Der Sieger hat denn die meisten Punkte.


    Man sieht schon, das ist kein Wohlfühlspiel für Wenigspieler.Man muß immer den günstigsten Zug suchen und einen Plan haben, wo man denn hin will. Uns erschien es so, als sei es unschlagbar, auf Götterstatuen zu gehen und hin und wieder seine Steine für eine Treppe auszugeben. Permanente Gebäude mögen sich auch lohnen, aber Produktionsgebäude sind doch sehr teuer im Unterhalt für die wenig Ressourcen und 2 Punkte am Ende. Auch die Mehrheiten bei Eroberungen sind nicht so prickelnd.


    Es dauert natürlich viel länger als veranschlagt. Das mag auch daran gelegen haben, daß wir beide immer wieder in der Anleitung gelesen haben (glücklicherweise hat der Verlag ja zwei mitgeschickt -- also mußten wir uns nicht darum streiten). Ich kann nach einem Zweier Spiel keine Beurteilung abgeben. Ich weiß nur eines, das ist ein ziemlicher Brocken. Es war nicht uninteressant, ich weiß aber noch nicht , ob es mir gefällt.


    Ciao

    Nora

    2 Mal editiert, zuletzt von nora ()

  • Den "Brocken" bestätige ich, aber es wird in der zweiten/dritten Partie viel besser, weil man dann eine Idee von möglichen Zielen hat. Gerade das Einsetzen geht dann viel schneller von der Hand. Ich finde allerdings nicht, dass es sich zu zweit groß anders spielt als zu dritt (zu viert hatte ich noch nicht). Dass die Tempelstrategie etwas overpowert ist, halte ich noch für durchaus möglich, aber das wäre dann wie die Kristallschädel bei Tzolkin' - das ist nur dann zu stark, wenn die anderen Spieler es ignorieren.

  • Hallo @Graboid,


    uns ist auch aufgefallen, daß unsere Arbeiter ziemlich vereinzelt auf irgendwelchen Terassen herumstanden und hatten die Hoffnung, wenn mehr Leute mitspielen, dann gibt es viel mehr Arbeiter in deren Nähe man sich setzen kann (mehr Aufgaben mit einem Zug erfüllen). Bei den Götterstatuen ist es ja so, daß sie nach dem Einsetzen für den Tempel aus dem Spiel kommen, also ist diese Ressource nicht endlos vorhanden -- vielleicht ist es besser, Mais einzusammeln, wenn man auf der Tempelleiste vorankommen will.


    Ciao

    Nora

  • Am Wochenende wurde bei uns wieder mal ein wenig wenig gerätselt. Aus unserem Fundus an Exit-, Escape Room- und Detektiv-Spielen kamen folgende Spiele ans Licht.

    Crime Story - Berlin

    Für uns der zweite Fall aus der neu erschienenen Crime Story-Reihe. Nachdem uns München vor kurzem sehr, sehr gut gefallen hat, haben wir uns diesmal nach Berlin gewagt. Statt Fußball ermittelten wir diesmal nach den Hintergründen eines Anschlags auf ein Mitglied der erfolgreichen Band Five Cultures. Auch diesmal wieder war in Crime Story genau die für uns richtige Menge an detektivischem Spürsinn gefragt. Es gab ausreichend, falsche Fährten, aber das echte geschehen wurde auch nicht zu nebulös verschleiert. Man konnte in der angegebenen Zeit den Fall hervorragend lösen und zumindest wir waren gut unterhalten. Mit persönlich hat München noch ein wenig besser gefallen als Berlin, aber beide Fälle sind empfehlenswert. Beim nächsten man dann auf nach Wien.

    Decktecktive - Das gespentische Gemälde

    Den Abend abrunden wollten wir dann mit dem zweiten Fall der Decktecktive-Reihe. Bereits der erste Fall (Blutrote Rosen) stieß bei uns auf ein gemischtes Echo und wurde auch insgesamt eher mittelmäßig aufgenommen. Nachdem wir den Blutroten Rosen zumindest teilweise etwas abgewinnen konnten, war das gespentische Gemälde leider ein kompletter Reinfall und hat uns sehr wenig Spaß gemacht. Das Konzept der Reihe ähnelt den Sherlock.Fällen. Man hat Handkarten und muss diese entweder offen für alle auf den Tisch oder verdeckt ins Archiv legen. Über Archiv-Karten darf erst ganz am Ende geredet werden. Der Clou: die Karten haben Kosten zwischen 1 und 10. Eine Karte darf man nur dann offen ins Spiel bringen, wenn die Anzahl der Karten im Archiv mindestens gleich den Kosten ist. Vom Prinzip her durchaus gut, aber in der Ausführung mangelhaft. Das lag aus unserer Sicht an der Geschwindigkeit, in der das vorsortierte Deck Ereignisse rausballerte. Anstatt den Spielern erst einmal Handkarten und so Gelegenheit zum Ermitteln uns Diskutieren zu geben, kam gefühlt nach jeder ausgespielten Karte ein Ereignis, dass erst mal 3-4 Karten aus dem Deck ins Spiel brachte. Damit hatten die Spieler auch eine eher begrenzte Zahl an Karten tatsächlich auf der Hand. Leider keine Empfehlung.

  • Nicht verzagen - das erste Szenario ist eines der härtesten :)

    Das hat mir leider ein paar Runden so demotiviert, dass sie danach nicht weiterspielen wollten.

    Da kommt dann wenig Spielerfahrung mit Level 1 Charakteren zusammen und einige fiese Gegner.

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

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  • Hallo nora,


    danke für den ausführlichen Bericht. Ich dachte erst, es ist unnötig, dass Du die Anleitung widergibst, aber darüber lässt sich ja auch reden. ;)

    Diese Götterkarte muß dann ebenfalls abgelegt werden (es ist ziemlich nervig, die immer wieder sofort in den Stapel zu mischen -- wir haben einen Ablagestapel gebildet und den dann gemischt).

    Ihr mischt ausgespielte Gottkarten nicht in den Stapel. Die Gottkarte wird offen unter den Gottstapel gelegt. Erst wenn 3 offenen Karten dort liegen und eine 4. hinzukäme (im 2-Spieler-Spiel) werden die drei reingemischt. Bis dahin darf man nämlich, wenn man Gottkarten nehmen darf auch eine der offenen nehmen. Dadurch kannst Du eine Gottkarte ausspielen und sie danach durch eine andere Aktion wieder auf die Hand nehmen.

    Wenn man ein oder zwei Nachbarn derselben Farbe in der unmittelbaren Umgebung hat darf man zusätzlich diese Aktionen (warum sie Aufgaben heißen, weiß ich nicht) ausführen.

    Ist ggf. nur verkürzt von Dir dargestellt, aber Du hast zu jedem Arbeiterfeld fünf Nachbarfelder. Für jedes bekommst Du eine zusätzliche Aktion, wenn die Farbe des dort stehenden Arbeiters identisch ist zu Deinem. Also im Maximum 6 (plus ggf. noch Sonderfähigkeit der Arbeiter).

    Falls man es schafft einen Arbeiter mit der Farbe des ausgewählten Symbols einzusetzen , erhält man die Vorteile dieses Arbeiters (eine Aufgabe mehr, einen weiteren Arbeiter nehmen, weniger Nahrung abgeben zu müssen).

    Das stimmt nicht. Nur bei Grün und Blau ist die Farbe des Einsatzfeldes wichtig. Alle anderen Einsatzfelder sind eh schwarz. Die anderen Sonderfähigkeiten von Weiß, Rot oder Gelb wirken automatisch.

    Produzieren -- wer ein offenes Produktionsgebäude hat, darf die Ressourcen nehmen und es umdrehen

    Es produzieren alle Gebäude und werden dann umgedreht. Nicht nur eines. Und es fehlt, dass alle anderen das auch dürfen. Der aktive Spieler bekommt aber den Bonus, ein Gebäude davor oder danach wieder umzudrehen.

    Bei einem Krieg kommt ein Arbeiter aus dem Dorf auf den Armeeplatz.

    Du meinst, bei einer "Eroberung", oder? Und heißt das im Deutschen echt Armeeplatz und nicht Friedhof?

    glücklicherweise hat der Verlag ja zwei mitgeschickt

    Hast Du vielleicht im Tawantinsuyu-Thread schon gelesen, aber das scheinen zwei Exemplare mit Fehlern zu sein.


    Mir war Tawantinsuyu jedenfalls zu verkopft. Ich spiel es noch einmal real komplett mit, aber ich glaube, es wird nicht mein Lieblingsspiel.


    Gruß Dee

  • Mir war Tawantinsuyu jedenfalls zu verkopft. Ich spiel es noch einmal real komplett mit, aber ich glaube, es wird nicht mein Lieblingsspiel.

    Keine guten Aussichten ;) - Der Spruch "Das wird nicht mein neues Lieblingsspiel" ist bei einem Freund von mir das Todesurteil für jede weitere Chance, das nochmal mit ihm auf den Tisch zu bekommen...X/

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • Hallo Dee,

    normalerweise versuche ich Spielregelwiedergabe zu vermeiden, aber manchmal muß man eben erklären, worüber man reden will. Ich kann ja nicht verlangen, daß jeder, der #Tawantinsuyu nicht hat, sich durch die mehr als 16 Seiten durcharbeitet. Dabei fallen natürlich Details unter den Tisch.


    Das mit der Kartenauslage haben wir so gespielt, aber nachdem die vierte Karte dazukam, alle anderen wieder in den Stapel zu mischen, fanden wir nervig.

    Auch der Zusatz, daß man die Vorteile eines Arbeiters meinetwegen nur blau oder grün nutzen kann, wenn die Farben übereinstimmen, fanden wir ein Detail, das man ruhig hätte weglassen können. Die Vorteile von Gelb waren auch so, daß sie sehr sehr selten erfüllbar waren. Beim Produzieren hätten wir es tatsächlich falsch gespielt, wir hatten aber frühzeitig aufgehört diese Gebäude zu bauen (jeder hatte nur eins). Mir war in dem Augenblick egal, wie der Platz heißt, wo die sogenannten Krieger versammelt wurden, wichtig war nur daß es eine solche Sammelstelle gibt. In den FAQ steht, daß die Erklärung für Z12 falsch ist. Das entwertet ja nicht den Rest der Regel.


    Es ging mir hauptsächlich darum, aufzuzeigen wieviele verschiedene Elemente dieses Spiel hat und daß die vielen Bedingungen beim Einsetzen der Arbeiter aus dem Spiel eher Arbeit als Vergnügen machen. Zudem wollte ich den Verdacht andeuten, daß es mit den vielen ach so verschiedenen Strategien eventuell gar nicht stimmt.


    Ciao

    Nora

  • Heute abend konnte ich mal wieder beim wöchentlichen Montags TTS meiner Spielerunde dabei sein.


    Wir haben diverse Missionen Magic Maze gespielt und man merkt deutlich wie im TTS der gleichen Stress entsteht wie am Tisch. Wichtig ist hier aber mit dem Mauszeiger nicht zu viel anzuzeigen! Das wird sicher nicht die letzte Partie gewesen sein. Gespielt wurden mit 2- 4 Spielern, die Missionen 1-6. Mit 4 Spielern und den Kameras war dann heute Schluss. Unsere Wege waren einfach zu verschachtelt und es hat irgendwann deutlich an Zeit gefehlt.


    Die darauffolgenden Partien die Crew waren mit 4 und 5 Spielern und den Missionen 35 und 25 auch nicht gerade einfach zu schaffen. Ich kann gar nicht mehr abschätzen wie oft wir die Karten vom Skript haben neu austeilen lassen, da meist sehr schnell die Missionen gescheitert waren.


    Spass hatten wir dennoch und das ist die Hauptsache.


    #MagicMaze #DieCrew

    Einmal editiert, zuletzt von MrDirtymouth () aus folgendem Grund: Rechtschreibung & #

  • Mal wieder ein Tabletopia-Abend mit @samy0r…


    Sagani
    Partie Nr. 2 (die erste aber mit korrekten Regeln)

    Der Nova Luna Nachfolger, dem man diese Verwandtschaft auch deutlich ansieht. Die wesentlichen Unterschiede sind, dass der Zeitmechanismus wegfällt, man also immer abwechselnd ein Plättchen nimmt und dass auch weiter entfernte Plättchen helfen können, Aufgaben zu erfüllen. So müssen Plättchen einer bestimmten Farbe irgendwo in Pfeilrichtung platziert werden. Hinzu kommt das Management der Klangscheiben… hat man zu viele offene Aufträge in der eigenen Auslage, gehen die eigenen Scheiben irgendwann aus und man muss auf rote zurückgreifen, die Minuspunkte bringen.

    Das ist unterm Strich schon wieder eine schöne, knifflige Puzzle-Aufgabe, die aber für mich zwei, drei Haken hat. Sagani spielt sich komplett solitär. Man ist so sehr mit seiner eigenen Auslage beschäftigt, dass man nicht noch schauen kann, welches Teil vielleicht für den Mitspieler relevant ist. Downtime ist hier außerdem ein Problem. Theoretisch muss man jedes verfügbare Teil in die Hand nehmen und überall mal anhalten, wenn man auf der Suche nach dem besten Zug ist. Die eigene Auslage wird irgendwann im Laufe der Partie sehr unübersichtlich. Mit mehr als zwei Spielern würde ich Sagani glaube ich nicht spielen wollen.

    Fazit: Gutes Spiel, das ich gerne (auch auf Tabletopia, ist aber hier leicht fummelig) nochmal mitspiele. In der eigenen Sammlung reicht mir aber Nova Luna.



    Schach

    Ich hatte neulich Das Damen-Gambit auf Netflix gesehen und dadurch durchaus auch Lust bekommen, selbst nochmal eine Runde zu spielen. Hat dann auch Spaß gemacht, die Partie wurde aber natürlich auf beschaulichem Niveau geführt. Ich hatte zunächst die Nase deutlich vorne, konnte einige Figuren meines Gegners schlagen, ohne selbst große Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Dann wurde ich aber unkonzentriert, leistete mir einige grobe Schnitzer und verlor Figur um Figur. Mein Gegner trieb mich mit Turm und Dame in die Enge und setzte mich schließlich matt.


    Der Kartograph

    Partien Nr. 12-13

    Das gab es die Woche gleich zweimal. Zunächst auf Tabletopia, wo ich die Nase beim 97-75 Sieg deutlich vorne hatte. Später nochmal auf dem Tisch, ebenfalls zu zweit. Dort setzte es eine 99-121 Klatsche.

    Eines der wenigen Spiele, die für mich auf Tabletopia sogar fast besser funktionieren wie analog. Einfach sehr hübsch und praktisch mit den farbigen Plättchen. Hier scheinen auch zusätzliche Wertungen aus der Erweiterung implementiert zu sein.




    Zwei große Brocken gab es dann aber auch noch zu dritt…


    Wasserkraft/Barrage mit Leeghwater Erweiterung

    Partie Nr. 11 (die erste mit Erweiterung)

    Ich war sehr gespannt darauf, die Erweiterung auszuprobieren und ich kann mich den vielen positiven Stimmen eigentlich nur anschließen. Das Leeghwater Projekt bringt interessante neue Möglichkeiten mit sich, die es erlauben, wieder andere Schwerpunkte zu setzen, ohne das Spiel noch deutlich komplexer werden zu lassen. Nichtsdestotrotz hat unsere Erstpartie mit 2:45h schon auch nochmal länger gedauert als sonst (das lag aber in erster Linie an einem Mitspieler).

    Ich habe mir anfangs auch gleich ein privates Gebäude gegönnt, über das ich mich in den ersten zwei Runden mit reichlich Rohstoffen versorgen konnte. Bauaktivitäten und Energieproduktion rückten so erstmal in den Hintergrund. Oben in den Bergen startete ich aber schon mal den Bau eines Damms, der mir ab Runde Energieproduktion im großen Stil erlaubte. Leider profitierte der spätere Gewinner immer von dem Wasser, dass ich zum produzieren nutzte. Ansonsten hatte er seinen Schwerpunkt auf fortgeschrittenen Technologie-Tiles, besorgte sich darüber Geld, das er dann über ein privates Gebäude für die neuen Bauprojekte nutzen konnte. Hier mit Geld statt mit Baggern und Betonmischern bezahlen zu können, ist schon stark.

    So reichte es am Ende nur zu Platz 2 beim 149-103-94. Sehr spannende Partie, Erweiterung ist bestellt (war nicht meine eigene). Super, was hier inzwischen auch alleine durch die Vielzahl an Ingenieuren an Varianz drin ist.




    Terra Mystica

    Partie Nr. 35

    Auch wegen der sehr schönen Händler-Erweiterung kam Terra Mystica dieses Jahr wieder sehr regelmäßig (11x) auf den Tisch. Auch diesmal spielten wir wieder zu dritt auf der Fjorde-Karte und die Völker-Tableaus wurden zugelost. Ich war erstmals mit den Gestaltenwandlern am Start, meine Mitspieler mit Nixen und Chaosmagiern.

    Die Gestaltenwandler sind schon abgefahren. Ich startete mit braun als Heimatlandschaft, musste in Runde 1 ein benachbartes Feld für drei Arbeiter teuer umgraben, wähnte mich schon im Abseits. Ich entschied mich dann mit der Festung in Runde 1 zu starten, die es mir erlaubte für fünf verbrannte Macht meine Heimatlandschaft zu grau zu wechseln. Damit fuhr ich den Chaosmagiern heftig in die Parade und gewann neue Optionen für meine Ausbreitung. Meine Mitspieler verzichteten bei meinen Bauaktionen häufig auf Macht, so dass ich hier lange mit nur vier Machtsteinen auskommen musste... war vielleicht auch gar nicht so schlecht, so rotierte diese wenigstens schnell. Etwa ab Mitte des Spiels kamen auch Werften und Schiffe ins Spiel und es wurde fleißig gehandelt. Meine Spezialfähigkeit nutzte ich gegen Ende ein weiteres Mal, was mir half, meine dritte Stadt im Nordwesten der Karte zu gründen. Da ich auch die beiden Schlusswertungen gewann, war der Sieg am Ende recht deutlich… 163-141-129. Einfach großartig wieder!



    #Sagani #Schach #DerKartograph #Wasserkraft #TerraMystica

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Es ging mir hauptsächlich darum, aufzuzeigen wieviele verschiedene Elemente dieses Spiel hat

    Das hast Du geschafft. :) Ich wollt nur sicher gehen, dass Ihr nix falsch gespielt habt. Manchmal ändert sich ein Spieleindruck dadurch.


    Gruß Dee

  • Wasserkraft/Barrage mit Leeghwater Erweiterung

    Partie Nr. 11 (die erste mit Erweiterung)

    richy81 : ich bin immer wieder sehr angetan von deinen wöchentlichen Zusammenfassungen. Ins Besondere die Darstellungsweise mit den bereits gespielten Partien finde ich ausgesprochen angenehm. Es kann durchaus passieren, dass ich das nach dem Jahreswechsel frech kopiere.

    Weiter so und weiterhin viel Spass beim Spielen!

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  • #Kingdom Death Monster

    Partien 29-31

    Nach dem Prolog hat der normale Löwe mit mir gleich mal die Platte geputzt.

    Somit ging es wieder beim Prolog los, im Anschluss klappte es dann auch wieder mit dem normalen Löwen.

    Dem Spiel gelingt es mit den kack Würfeln einfach immer wieder Emotionen zu wecken.


    #DieLegedenVonAndor

    Partie Nr. 2

    Meine Frau hat sich mal wieder erbarmt, Legende Nr. 2 wurde ganz gut gemeistert.

    Ich denk allerdings, dass mir ein Durchlauf reichen wird.


    #TerraformingMars

    Partie Nr. 16

    Im Duell gegen den Schwager, Helion gegen Saturn Systems ging diese Runde leider klar gegen mich aus 116-140


    #Klong

    Partie Nr. 9

    Zu viert mit einem Erstspieler. 2 Felder vor dem Ausgang hatte ich wieder ein deja vu in welchem nur Steine meiner Farbe gezogen wurden, wodurch mir mind. 30 Punkte entgingen. Somit letzter Platz. Hätte ich gleich Bock auf ne Revanche 🧐

    100-91-71-68


    #KingofTokyo

    Partie Nr. 42

    In gleicher Besetzung machte mein Schwager das Rennen. Absackerdauerbrenner.


    #Kingdomino

    Partien Nr. 13-16

    Kommt wieder der King ebenfalls immer super an als absacker.


    Unterm Strich hatte mein Schwager nen top Lauf. Heut Abend heissts dann Auftakt zur neuen Woche neues Glück 💪🏻

  • #Hallertau ! Gestern eingetroffen, ausgepackt und zu zweit gespielt. Meine Hauptspielepartnerin ist ja bekennender Rosenberg-Agrar-Fan, ihre Lieblingsspiele sind Arler Erde, Fest für Odin und natürlich Agricola. Ich mag die Spiele auch, mir sind sie manchmal aber auch ein wenig zu offen. Hallertau ist da schon deutlich konzentrierter als ein Arler Erde, aber zentrales Element ist die mal wieder unglaubliche Anzahl an Karteneffekten, die man sich so ansammeln kann (bis hin zum beliebten "ziehe noch mehr Karten", diesmal sogar mit dem wichtigen Startspieler verknüpft). Zu zweit kommt man sich relativ wenig in die Quere, sogar das zentrale Element des "Ich kann alle bereits genutzten Plätze auch nutzen, muss dann aber mehr zahlen" ist zu zweit noch recht erschwinglich - das stelle ich mir dann in einer höheren Spielerzahl als eigentliche Planungskomponente vor. Gerade dass man ohne Hopfen startet, diesen aber unbedingt braucht, man ihn aber nur auf zwei Feldern bekommt, wirkt da schon recht knifflig.


    Meine Spielepartnerin hat es sehr stark an Nusfjord erinnert, es gefällt ihr allerdings nach dem ersten Spiel noch nicht ganz so gut, weil sie in den zufälligen Startkarten einen erheblichen Nachteil gegenüber meiner Kartenhand sah. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass sich das nach ein paar Spielen, wenn man weiß, was für Karten noch kommen können, erledigt. Ich finde es eine reizvolle Optimierungsaufgabe mit hoher Variabilität, aber so ganz geflasht hat es mich jetzt im ersten Spiel auch noch nicht. Zu viel fühlt sich diesmal schon wieder zu bekannt an, wobei wenigstens die Zeit der Nahrungsvorhaltung endlich mal vorbei zu sein scheint. Was mir am besten gefallen hat, ist die Entscheidung in der letzten Phase, wieviel ich in Verbesserungen investiere und wieviel ich vorrätig behalte, um die nächste Runde zu überstehen - das ist diesmal eine richtig knifflige Rechenaufgabe mit ein bisschen Push-your-luck (oder eben andersrum).


    Der Solobot ist übrigens ganz nett, man spielt auf Punkte, aber er macht es einem schon recht schwer, noch "Land zu sehen" (höhöhö).


    Ach ja: Woher kennt man diese Grundidee, dass Einsetzfelder mehr kosten, wenn schon jemand drauf steht? Ich weiß, dass ich das in einem bisher unveröffentlichten Proto gesehen habe, aber gab es das jetzt nicht schon öfter? Mir fällt es gerade nicht ein.

  • Bei mir gab es die Woche:


    #Xi'an - Terracotta Armee - 2x zu zweit

    Hatte ich schon seit Jahren auf dem Schirm, aber dank der 10€ Aktion der SO direkt in den Einkaufswagen gepackt. Zu zweit dann direkt 2x gespielt und es gefällt sehr gut. Für mich eins der Highlights 2020 (Spiel ist von 2017). Der Mechanismus zum Ausspielen der Aktionskarten ist wirklich gut gemacht. Klar ist Kartenglück dabei, aber das ist auch der Reiz das besten aus den Karten zu machen und zu grübeln, welche Karte für was genutzt werden soll. Ferner Elemente vom Set-Kollektion und Area Control. Das Material mit den Figuren ist auch sehr gut. Super Spiel.


    #Maharani

    Auch ein 10€ Kauf bei der SO. Innerhalb der Familie zu zweit gespielt. Es ist ein regeltechnisch einfaches Legespiel mit Strategie. Kein Überflieger, wirklich nettes Familienspiel mit taktischen Überlegungen. Bei diesem Anspruch hat es aber auch gefallen. Ob die Langzeitmotivation trägt - mal schauen, aber bei dem Preis definitiv kein Fehlkauf. Wird über die Feiertage sicher nochmal gespielt, da in der Familie eher Gelegenheitsspieler vorhanden sind.


    #Keltis

    Ein Oldie von 2008. Eigentlich eine Art Patience mit Brettspielelement. Auch hier in der Gruppe der Familien-Gelegenheitsspieler gespielt. Das Spiel hat schon großes Kartenglück, aber in der Runde war das ok, da keiner ein Strategiekracher erwartet hat. Mittlerweile durchaus altbacken, hat aber dennoch Spaß gemacht. Auch ein Weihnachtsspiel in der Familie.


    #ArtemisProject

    Solo getestet. Uff, da kann ich noch gar nichts zu sagen. In der Proberunde war ich solo total platt gemacht worden durch die beiden Drohnen. Hatte das Gefühl gar nicht voran zu kommen. Wurde immer überboten bei den Gebäuden, Energie etc so dass ich überhaupt nicht vorwärts gekommen bin. Da die zweite Drohne nach meinen Zug die Würfel noch setzt ist da nichts planbar. Im echtem Spiel sieht man die Würfel der Mitspieler und kann dies bei der Überlegung einbeziehen. Ich muss es nochmal solo testen, aber der Ersteindruck solo lässt mich etwas ratlos zurück. Echtes Mehrspielerspiel steht noch aus.


    #Papillon

    Optisch ein absoluter Hingucker. Die Pappblumen mit den Schmetterlingen sehen einfach super schön aus. Spielerisch ist es ein Versteigerungsspiel um Legeplättchen, die als Muster im Garten abgelegt werden müssen, um Punkte zu generieren. Darüber werden Schmetterlinge erzeugt, die dann im Sinne Area Control auf die Blumen kommen. Die Erweiterungen habe ich allerdings noch nicht gespielt.

  • -> Qwixx


    zu zweit, drei runden je:

    15 Minuten


    Score:

    108-98

    99-65

    105-133


    Das coole an Qwixx ist, wenn man Lust darauf hat, kauft man sich wenn man mag, für fast nix, einfach den Wertungsblock ohne Würfel und Schachtel,

    4 Farbige und zwei Weiße Würfel haben die meisten @ Home, die Regeln findet man zuhauf als YT-Clip im Netz...

    Dabei ist das Spiel durchaus anspruchsvoller als man denkt, man sollte nicht nur die eigen 4 Leisten im Auge behalten und möglichst so ab kreuzen das keine Ziel zahlen sich doppeln, sondern ein Blick auf die Konkurrenten wie weit sie mit ihren Leisten sind um ggfs das Spiel schnell zu machen hilft.

    Denn das Spielende ist auf jedenfall variabel und eng mit den Entscheidungen der Spieler verknüpf, wer gezielt Zahlen; in zwei von vier Reihen auslässt macht das Spiel schnell und kann den einen oder anderen eiskalt erwischen der Fremdwürfe auslässt um keine Lücken in seinen Reihen aufkommen zu lassen.

    Einfachstes Spielprinzip + erstaunlich variabel, ein BGG von 6.9 halte ich durchaus für realistisch! :sonne:

    (...mit nen fetten hölzernen Würfelturm macht es noch mal mehr Spaß!!! ) 8-))



    -> Paris Stadt der Lichter (PSdL)


    zu zweit, drei Runden je:

    20 Minuten


    Score:

    44-38

    53-54

    55-33


    Nach drei Niederlagen in Folge, schlug das "Imperium" zurück 8o ... die Runde ging 2 zu 1 an mich !!!

    PSdL ist sehr interaktiv und kann wenn man will maximal konfrontativ gezockt werden - zubauen - wegschnappen - Spielerreihenfolge beeinflussen -

    ^^

    ...da ich eher ein mieser Puzzler bin, habe ich die destruktive Keule ausgepackt, :triniti: ...darauf folgte ein saftige, wie du mir so ich dir:wikinger:

    und es war richtig viel Pfeffer in dem Ding :fechten:...und es knisterte vor Spannung :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    ...der destruktive Ansatz war durchaus von Erfolg gekrönt, muss aber nicht zwingend sein, wer über gute räumliche Vorstellungskraft, Flexibilität und Planungssicherheit verfügt holt per se ordentlich Punkte, und kann auch mit diesen Stilmittel aggressives Spielen entgegen treten :sonne:

    Viel Spieltiefe, kurze Spielzeit - Viel Interaktion - Kleine Schachtel & Schneller Auf- und Abbau, dazu tolle Optik und feines Setting :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Eine weitere Herbst/Winter Highlight!!! FEIN:sonne:



    -> Glen More II

    + Chronicle 3 "Ol´Jameys Single Cask Irgendwas..."


    zu zweit

    60 Minuten

    117 - 72


    Chronicle 3 mag ich per se, das Thema Whisky brennen, lagern und teuer verkaufen fühlt sich sehr thematisch an und fügt sich wundervoll in das Grundspiel ein - mit den "gepimpten" Brennereien aus der Erweiterung kann man es so richtig "krachen" lassen und eine feine effektive Engine kreieren aus der alter Whisky in Form von VP nur so strömt!!!

    Hat sehr viel Spaß gemacht und nochmal ordentlich Dynamik in die Sache gebracht :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Absolutes Wohlfühl- Spiel mit sagenhafter Optik und sehr wertigen Material!!!

    Ich bin Froh den Brocken auf der Spiel 19 nach Hause geschleppt zu haben! :sonne:



    -> Flügelschlag

    + Europa Erweiterung


    zu zweit

    30 Minuten

    69-69


    Mal wieder die "Brutmaschine" an-geschmissen :sonne: ...beide Spieler waren mit "Extrem-Strategien" unterwegs, ich hatte einen Überhang auf Waldvögel, ging dann Planschen spielte Wasservögel, und hatte kaum was im Grasland liegen,

    meine Frau setzte zuerst auf Wald und dann auf Grasland und ließ die Feuchtgebiete verweisen...

    In der Endwertung hatte ich 20Vp + in Sachen auslegende Vögel, aber es fehlte mir an Eiern, die hatte dann meine Frau zu hauf zu bieten und es wurde
    recht spannend und eines der seltenen Unentschieden!

    Schaut man auf die Score zeigt es sich das bei Flügelschlag ein bisschen von allem wohl der Königsweg ist,

    jetzt freue ich mich auf die Ozeanien Erweiterung welche ich in gut einer Woche zum Birthday (hoffentlich:hopping:) bekomme,

    denn ich will KAKADU´s !!! ...und freue mich auf einige deutliche Änderungen in der Spielmechanik on TOP^^

  • Woher kennt man diese Grundidee, dass Einsetzfelder mehr kosten, wenn schon jemand drauf steht? Ich weiß, dass ich das in einem bisher unveröffentlichten Proto gesehen habe, aber gab es das jetzt nicht schon öfter? Mir fällt es gerade nicht ein.

    Weils mir auch nicht einfiel, hab ich danach gesucht: Defining Worker Placement | Mechanics & Meeples

    Zitat

    ther designs are more far-flung, such as Keyflower (2012), which allows multiple players to take the same action, but at ever increasing costs, with a hard limit of three.

  • *Hand an den Kopf Schlag* Natürlich! Wobei es sich da ganz anders anfühlt. Aber in dem Proto war es sehr sehr ähnlich. Bin gespannt ob der dann noch mit dem Mechanismus rauskommt, Kreuzkontamination scheint mir da eigentlich ausgeschlossen.

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  • Hallo,

    Woher kennt man diese Grundidee, dass Einsetzfelder mehr kosten, wenn schon jemand drauf steht? Ich weiß, dass ich das in einem bisher unveröffentlichten Proto gesehen habe, aber gab es das jetzt nicht schon öfter?

    Vielleicht ist #Lancaster ein Beispiel. Es geht sogar ums Verdrängen des Feldnutzers. Die Währung ist Ritterstärke und nur mit größerer Stärke ist es möglich den Platz einzunehmen.
    Aber ich meine auch, dass kein ungewöhnlicher Mecha ist und auch für eine neues Spiel wieder "gebraucht" werden kann, sofern der Kernmechanismus ein wenig Originalität aufweisen vermag.

    Liebe Grüße
    Nils

  • Zu zweit kommt man sich relativ wenig in die Quere, sogar das zentrale Element des "Ich kann alle bereits genutzten Plätze auch nutzen, muss dann aber mehr zahlen" ist zu zweit noch recht erschwinglich - das stelle ich mir dann in einer höheren Spielerzahl als eigentliche Planungskomponente vor.

    Kann ich nicht bestätigen, da ja immer der Spieleranzahl entsprechend Viertel freigeräumt werden. Das heißt es gibt immer die genau gleiche Anzahl an "günstigen" Einsetzfeldern pro Spieler - egal pb solo oder zu viert. Und die wichtigsten Aktionen sind fast alle vier Mal vorhanden: Lehm, Karten, Schafe, Felder, Anpflanzen. Die besten Ergebnisse habe ich eingefahren, wenn ich einfach immer die günstigsten Aktionsfelder genutzt habe. Denn ob ich nun drei oder vier Lehm oder zwei Lehm und ein 2er Feld bekomme ist auf die Dauer des Spiels gesehen vernachlässigbar. Da ist die zusätzliche Aktion oder das zusätzliche Werkzeug für den einen Arbeiter viel wichtiger.

    Mich hat Hallertau extrem kalt gelassen, leider.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • So, gerade meine erste Solopartie #HighFrontier4all durchgezogen.

    Was ein tolles Spiel aber auch ein krasser Brainburner mit AP Gefahr wenn man mit allen bisherigen Modulen spielt.

    Ich habe mich an das Werners Star Szenario rangemacht da es ein klar definiertes Siegesziel liefert: man muß ein TW Thruster Future erfüllen.

    Dies gelang mir nach ca. 3 Stunden mit dem Lithiated Ammonia Ice Starship Future welches verlangte einen Thruster mit Crew und 10 Isotopen aus dem Sonnensystem zu katapultieren.

    War echt ein geiles Spiel wobei es hier und da noch etwas hakte. Hoffe morgen eventuell nochmal ein CEO Szenario nachzuschieben welches aber dann schwieriger wird da dort pur auf Punkte gespielt wird.



    Das Spiel ist ganz nah an einer 10 für mich. Tolles Material, aber teilweise krasse Regeln die man erst einmal verinnerlichen muss. Aber es ist auch ein sehr befriedigendes Spiel muß ich sagen.


    Ich denke ich werde mir demnächst den TTS kaufen da es dort eine kostenlose Version von High Frontier gibt die ja von den Machern selbst ist. Freue mich dann dort auf die ersten MP Partien.


    Ich weiß noch nicht ob ich wirklich die Playmat brauche da ich persönlich das Board übersichtlich genug finde.🤷🏻‍♂️

    Meine Sammlung


    Meine 10er : Euthia - High Frontier 4all - Labyrinth-War on Terror - Obsession - Space Empires 4x - Uprising

    Meine 9+er: Abomination - BIOS-Megafauna - BIOS-Origins - Empires of the Void II - Hellenica - Kingdom Rush - Legendary Encounters: Alien - Navajo Wars - Nemos War - SpaceCorp - Space Infantry:Resurgence - Star Trek-Ascendancy - Stellar Horizons - Teotihuacan - Tiger Leader - Yedo - Zero Leader

  • Na Du bist ja einer - direkt mit allen Modulen im ersten Spiel 8|.

    Klingt gut - ich wollte mich auch die Tage mal dransetzen, vor allem, um zu schauen, ob ich mit der kleinen Karte leben kann...aber aktuell ist erstmal Star Trek: Fleet Captains dran...

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • Woher hast du denn die tollen Holzschalen? Die würden mich interessieren.

  • Die habe ich im Frühjahr im Angebot bei Amazon gekauft.

    Da waren alle möglichen Holzdippschalen im Angebot.

    Hab mir 2 4er, 2 3er und 6 1er für glaube 40€ inklusive Versand geholt.

    Meine Sammlung


    Meine 10er : Euthia - High Frontier 4all - Labyrinth-War on Terror - Obsession - Space Empires 4x - Uprising

    Meine 9+er: Abomination - BIOS-Megafauna - BIOS-Origins - Empires of the Void II - Hellenica - Kingdom Rush - Legendary Encounters: Alien - Navajo Wars - Nemos War - SpaceCorp - Space Infantry:Resurgence - Star Trek-Ascendancy - Stellar Horizons - Teotihuacan - Tiger Leader - Yedo - Zero Leader