Selbstexperiment: 1 Quartal keine Spiele kaufen

  • Elternzeit hatte ich nie. Ich stehe morgens um 06:30 auf und bin abends um 17:00 Uhr wieder da, wenn es gut läuft. Dann beschäftige ich mich mit meinem Kind, da habe ich meine Tasche gerade abgestellt und die Schlüssel weggelegt. Das machen wir dann 1,5 Stunden, dann gibt es Essen, danach wird nochmal bis 19:00 Uhr gespielt, dann geht es ins Bett. Ich bringe ihn übrigens jeden Abend ins Bett, 7 Tage die Woche. Wenn ich Glück habe bin ich um 20:30 aus dem Schlafzimmer raus, oft genug wird es aber auch kurz vor 21:00. Wenn ich dann eins nicht mehr mache, ist das großartig anfangen ein Brettspiel aufzubauen und drei Stunden zu spielen. Man hat ja auch noch ne Frau und der sagt man eben auch noch mal hallo und wechselt drei Worte.

    Und nein, wir habe nicht die Möglichkeit den Kleinen irgendwo bei Oma/Tante/Onkel oder sonstwem abgeben. Seit er auf der Welt ist, war ich mit meiner Frau nicht alleine weg, Kind war immer dabei.

    Also wenn mir hier irgendjemand was von "Prioritäten setzen" oder "Zeit einteilen" erzählen will dann danke, aber ich verzichte. Schön, dass es bei vielen von euch anders läuft, ich gönne es jedem. Aber bitte nicht immer von der eigenen Situation auf andere schließen oder behaupten man würde rumjammern.

  • Also wenn mir hier irgendjemand was von "Prioritäten setzen" oder "Zeit einteilen" erzählen will dann danke, aber ich verzichte.

    Du hast doch deine Prioritäten gesetzt (Kind) und oben erklärt das du damit glücklich bist. Ich verstehe nicht richtig warum du das jetzt haarklein rechtfertigst wie deine Tagesplanung aussieht.

  • Faszinierend, wie dieser Thread weniger als 2 Stunden nur einen Post gebraucht hat, um fast nur noch off-topic zu werden ... :D

    #ftfy :S

    Mag allerdings auch daran liegen, dass nichts zur Debatte stand, bzw. keine Frage gestellt wurde.

    Ist es möglich 3 Moante lang keine Spiele zu kaufen? Logisch.

    Ist es erstrebenswert? Für Brettspieler möglicherweise. Für Spielesammler evtl. nicht. Kommt wohl darauf an, worauf man gerade Lust hat und was man schon besitzt.

    Hab ich in den letzten 3 Monaten ein neues Spiel gekauft? Nö, aber dafür 2 neue Kickstarter bekommen, die ich vor X Jahren gebackt hab. Hatte also kein Verlangen was neues zu kaufen.

    Das sind alles irgendwie Punkte die ich nicht so spannend zu besprechen fand wie andere Aspekte des Threads. Man möge mich dafür strafen, dass ich überhaupt was geschrieben habe, oder nicht sofort jeden anderen Punkt in einen neuen Thread gepostet habe, aber in meinen Augen funktionieren (interessante) Unterhaltungen in der Regel nicht so, dass jemand ein Thema nennt und sich alle strikt nur daran abarbeiten bis der Ersteller sagt "alles klar, Thema durch, kann zu".

  • Das Wort Prioritäten das IamSalvation genannt hat ist das Stichwort. Sicherlich hat der eine nen Job bei dem er ständig Überstunden machen muss, jemand anderes arbeitet Halbzeit und jemand anderes ist Alleinerziehend mit Kindern. Aber wie man seine Freizeit einteilt ist eben entscheidend. Ich ziehe Bouldern meist dem Brettspielen vor, so wie auch heute Abend, weil ich eben regelmäßig Sport machen möchte, nicht nur weil's mir sehr viel Spaß macht sondern auch wegen der Gesundheit und dem Fitnessaspekt. Aber ich nutze meine Freizeit eben auch gerne viel für's Brettspielen, weil mir das viel Freude bereitet und ich damit auch viel Zeit mit meinen Freunden verbringen kann. Wenn wir uns am Wochenende zu 10. treffen um Blood on the Clocktower zu spielen ist das absolute Quality Time mit Freunden und da spielen wir dann halt auch mal 3 Partien die je 90 Minuten gehen.


    Selbst zu Studi-Zeiten bin ich mangels Mitspieler nicht auf diese Spielzeit gekommen.

    Zum Kaufverhalten: Ich hab irgendwann gemerkt, dass die Neugier auf Neues und das Kaufen mehr Kompensation war als alles andere. Seit ich das abgestellt habe, geht es mir vieeel besser mit dem Hobby.

    Zu Studienzeiten hätte ich das auch nicht hinbekommen aber ich arbeite mittlerweile und hab deswegen zum Glück mehr Zeit als im Studium.


    Ich gönn dir alles Glück der Welt mit deinem/deiner Kleinen und ich bin mir sicher, Eltern sein hat viele tolle Seiten, aber ich selbst möchte sehr bewusst keine Kinder weil ich eben mein Leben leben möchte. Ist dann auch wieder eine Sache der Prioritäten. Ich nehme einfach mal an, dass du dich bewusst für ein Kind entschieden hast und das bei Fauxpas war.


    Deswegen hab ich das ja auch im Text erwähnt und relativiert. Skull King hab ich eben schon in der Sammlung, ich hab mir nur ein 2. Exemplar gegönnt, wenn meines dann komplett abgegriffen und durch ist. Deswegen ist das son bissel ausgeklammert, technisch gesehen ist es natürlich ein Kauf eines Grundspiels, aber halt nicht für die Sammlung oder zum konsumieren.


    Selbstbetrug wäre es vermutlich, wenn ich diese Ausgaben unter den Tisch fallen lassen würde, aber ich zähle sie ja bewusst fast Centgenau auf und mach mir die Ausgaben damit umso mehr bewusst. Es ging auch nicht darum 0€ auszugeben, sondern nicht ständig neue Spiele zu kaufen und Erweiterungen von Spielen, die ich viel Spiele und in die Grundbox passen nehmen keinen extra Platz im Regal ein und fordern keine extra Zeit neben den anderen Spielen.


    Darfst du selbstverständlich sehen wie du möchtest, technisch gesehen hast du Recht aber das war nicht worum es mir hier ging.


    3 Monate keine Spiele kaufen ist doch keine Competition :sleeping:

    Ich habe seit über 1 Jahr nichts mehr gekauft. Weil mich nach den Jahrzehnten nichts mehr vom Stuhl reißt. War irgendwie immer alles schon da, oder es befindet sich etwas zu ähnliches bereits in der Sammlung.

    Absolut nicht, es ist/war wie der Titel sagt ein Selbstexperiment ☺️


    Wuschel hat nicht angegeben ob er Netto oder Brutto Spielzeit meinte.

    Nettospielzeit ohne Aufbau, ohne Erklärung.

  • Interessant finde ich aber den Aspekt, dass die Leute mit Kindern anscheinend nicht genug oder bedeutend weniger Zeit zum Brettspielen finden, aber komischerweise es schaffen massig Zeit in Videospiele zu stecken :/ ;)


    Zum Thema der Kaufabstinenz. Ob 3 Monate jetzt für jemanden viel oder wenig sein mag, ist natürlich immer individuell. Als ich vor 5 Jahren ins Hobby kam, habe ich in den ersten 2,5 Jahren bestimmt 170 Spiele gekauft. Seitdem ist es aber auch nicht wirklich mehr und die „Sammlung“ ist so um die 170 rum. Es wird bedeutend weniger gekauft und gelegentlich geht sogar auch mal was :)

    Einmal editiert, zuletzt von Knolle ()

  • Kind sagt, lass uns Chronicles of Drunagor spielen.


    Kind sagt, lass uns Star Wars Unlimited spielen.


    Kind sagt, lass uns Lost Light spielen.


    Kind sagt, lass uns Black Rose Wars Rebirth spielen.


    Kind sagt, lass uns Mind Bug spielen.


    Kind sagt, lass uns Heroes of Land, Air & Sea spielen.


    Kind sagt, lass uns Star Wars Shatterpoint spielen.


    Kind sagt, lass uns Super Fantasy Brawl spielen.


    Was bin ich dankbar, zwei Kinder an meiner Seite zu haben, die meine Möglichkeiten enorm erweitern, auch Spiele zu spielen, die meiner Frau weniger gefallen. Immer verfügbare Spielpartner:innen. Ich liebe meine Familie.

  • Interessant finde ich aber den Aspekt, dass die Leute mit Kindern anscheinend nicht genug oder bedeutend weniger Zeit zum Brettspielen finden, aber komischerweise es schaffen massig Zeit in Videospiele zu stecken :/ ;)


    Bei mir ist es genau andersherum, ich spiele seit einem Jahr so gut wir garkeine Videospiele mehr. Aber dass ich nicht die Regel für "Leute mit Kindern" bin scheint sich ja im Thread bereits etabliert zu haben. :S

  • Eltern sein hat viele tolle Seiten, aber ich selbst möchte sehr bewusst keine Kinder weil ich eben mein Leben leben möchte.

    Interessante Sichtweise, weil es impliziert, dass Eltern nicht "ihr Leben leben".

    Ich vermute du meinst, du möchtest dein Leben und deine Freizeit ohne die Verantwortung und unplanbarkeit für ein weiteres Lebewesen (Kind) gestalten können. Alles gut, das kann ich sogar voll und ganz verstehen.

    Ich find solche Threads spannend, weil. Sie mir zeigen, wie unterschiedlich Menschen in Lebens- und Zeitplanung sind. Ich sag ja immer der Satz "Ich habe keine Zeit" ist falsch und beschissen. Man hat keine Zeit, man nimmt sich Zeit in dem man Prioritäten setzt. Auch als Eltern.

    Aber je mehr Personen dazu kommen, desto mehr Interessen müssen berücksichtigt und ausgeglichen werden.

    Wenn ich nen ganzen Tag spiele gehe, heisst das, meine Frau hat die Kleine den ganzen Tag an der Backe - ohne Pause, ohne Hilfe.

    Wenn ich kein Kind habe und jedes Wochenende 1 Tag spielen gehe, würde das auch bedeuten, dass meine Frau jedes Wochenende 1 Tag alleine da sitzt (oder selbst was unternimmt).

    Wir alle haben unser Leben und das ist aus unterschiedlichen Gründen wie es ist.

    Die 210h waren für mich spannend, weil ich die in Bezug auf Brettspiele mit anderen Spielen nie erreicht habe und auch nie erreichen würde. Fehlende Mitspieler, fehlende Lust, andere Hobbys, Beziehung, what ever 😅

  • Interessant finde ich aber den Aspekt, dass die Leute mit Kindern anscheinend nicht genug oder bedeutend weniger Zeit zum Brettspielen finden, aber komischerweise es schaffen massig Zeit in Videospiele zu stecken :/ ;)


    Zum Thema der Kaufabstinenz. Ob 3 Monate jetzt für jemanden viel oder wenig sein mag, ist natürlich immer individuell. Als ich vor 5 Jahren ins Hobby kam, habe ich in den ersten 2,5 Jahren bestimmt 170 Spiele gekauft. Seitdem ist es aber auch nicht wirklich mehr und die „Sammlung“ ist so um die 170 rum. Es wird bedeutend weniger gekauft und gelegentlich geht sogar auch mal was :)

    Wirzigerweise ist es bei uns genau anders herum das letzte Video Spiel habe ich vor 10 Jahren gezockt kurz bevor ich meine Gattin kennen lernte, seit dem haben wir sehr viele Brettspiele gemeinsam erlebt!

    ...es gibt (selten) die Situationen, wenn die kleine dann endlich pennt und meine Gattin und ich hätten noch 45-60 Minuten zum zocken, das wir dann den Arsch nicht (mehr) hochkriegen und Auswahl, Aufbau und Spiel scheuen ... Da, in der Situation kann ich mir vorstellen das Leute zum Videospiel greifen ...

    Ach ja bin ich allein @Home höre ich schon mal gern, und ganz bewusst ne (Black)Metal Platte, fett über die Stereo Anlage anstatt Solo zu zocken... ;) ^^ 8-))

  • Interessant finde ich aber den Aspekt, dass die Leute mit Kindern anscheinend nicht genug oder bedeutend weniger Zeit zum Brettspielen finden, aber komischerweise es schaffen massig Zeit in Videospiele zu stecken :/ ;)

    Ich liebe deine Spitzen in Richtung Videospielzeit.

    Aber ich gehe kurz drauf ein, weil das durchaus auf mich zutrifft. EIN Videospiel spiele ich alleine und kann ich zu jeder Sekunde unterbrechen. Da muss nichts auf oder abgebaut werden, keine Regeln gelernt und erinnert werden etc.

    Ich spiele manchmal für 10min zwischendurch - zum abschalten. :)

  • Wenn ich kein Kind habe und jedes Wochenende 1 Tag spielen gehe, würde das auch bedeuten, dass meine Frau jedes Wochenende 1 Tag alleine da sitzt (oder selbst was unternimmt).

    Was jetzt aber auch nicht schlimm wäre oder?

    Meine Frau ist gestern ins Bett gegangen und hat gesagt bis Freitag :lachwein:


  • Ich find solche Threads spannend, weil. Sie mir zeigen, wie unterschiedlich Menschen in Lebens- und Zeitplanung sind. Ich sag ja immer der Satz "Ich habe keine Zeit" ist falsch und beschissen. Man hat keine Zeit, man nimmt sich Zeit in dem man Prioritäten setzt. Auch als Eltern.

    Zu 100% Ja. Danke! Sag ich auch immer. Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich.


    Jetzt wo der Sommer kommt werde ich auch mehr reisen und weniger spielen aber in der kalten Jahreszeit verbringe ich gerne Zeit mit spielen. Und wie gesagt, es waren 3 komplette Spielewochenenden dabei, wo von Freitag bis teils Montag nichts anderes gemacht wurde als zu spielen, bissel was zu essen und etwa 4 Stunden pro Nacht schlafen.

  • Zustimmung besonders im letzten Punkt :thumbsup: ;)

  • Beitrag von Wuschel ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: Falscher Thread 😂 ().
  • Interessant finde ich aber den Aspekt, dass die Leute mit Kindern anscheinend nicht genug oder bedeutend weniger Zeit zum Brettspielen finden, aber komischerweise es schaffen massig Zeit in Videospiele zu stecken :/ ;)

    Ich liebe deine Spitzen in Richtung Videospielzeit.

    Aber ich gehe kurz drauf ein, weil das durchaus auf mich zutrifft. EIN Videospiel spiele ich alleine und kann ich zu jeder Sekunde unterbrechen. Da muss nichts auf oder abgebaut werden, keine Regeln gelernt und erinnert werden etc.

    Ich spiele manchmal für 10min zwischendurch - zum abschalten. :)

    Klar der Punkt ist durchaus bewusst, geht halt schnell und wenn man Solo beim Brettspiel nicht mag oder wie blakktom auch schon schrieb, dass man den Hintern nicht hochbekommt, weil Aufbau nervig ist etc. Ich selber spiele daher eigentlich so gut wie gar keine Videospiele, ich mein für 10 Minuten die Spielekonsole anmachen, ich bitte dich, wer macht das denn 8o Am besten auch die 15 Minuten Pause pro Stunde an der Luft die immer empfohlen wird :)

    Ich unterbreche ständig Brettspiele und lese immer wieder erneut Regeln für die selben Spiele, weil ich mir dass einfach nicht lang genug merken kann :lachwein:

    Jeder hat da halt so seine Prios die er setzt und dies ist auch völlig in Ordnung so. Ich finde es spannend wie unterschiedlich doch jeder ist und dass Haushalt für so manchen keine Freizeit ist :)

  • Das was hier durcheinander geworfen wird ist "Freizeit" und "freie Zeit".


    Eltern haben genauso viel Freizeit wie Nicht-Eltern, aber deutlich weniger freie Zeit. Die Freizeit bei Eltern verplant sich halt von alleine - und das über einen Zeitraum von sicherlich mindestens 12 Jahren. Und das ist ein zeitliches Investment, das man nicht einfach kappen kann und sagen kann "ok, heute spiel ich mal Edge of Darkness und lasse die Kleine schreien". Es ist keine Wahl. Es ist verplante Zeit.


    Und ja: die Konsequenz von "Ich möchte Kinder" ist dann natürlich ein "Ich habe weniger freie Zeit" - aber ist geradezu absurd, jemandem vorzuhalten, das sei alles selbst gewollt. Nachwuchs ist halt eine ganz normale Sache - und es gibt Menschen, die sich ganz bewusst dagegen entscheiden (und Menschen, die diese Entscheidung nicht treffen können).

    Und genauso ist Einkaufen und Haushalt machen, sich um die Eltern kümmern, Altglas wegbringen und die Steuer machen eben auch "Pflicht"programm - das in der Freizeit gemacht wird - aber Freizeit im Sinne von "Ich mache das, worauf ich Lust habe" sicher nicht. Oder man lässt halt seine Wohnung versiffen. Kann man auch machen.


    On Topic:


    Ich habe dieses Jahr gekauft:

    - Vale of Eternity

    - 2 Erweiterungen Agricola im Angebot

    - Frosthaven Soloszenarien

    - Star Trek Missionen

    - Ancient Knowledge


    Gespielt habe ich: 228 Partien in 105 Spielen, von denen 37 neu für mich waren. Angeblich sollen es 225 Stunden sein, sagt bgstats ,aber das tracke ich nicht (daher nur die von bgstats geschätzte Zeit). Mittlerweile bin ich aber in der sehr komfortablen Situation, einen tollen Spieleschrank zu haben, der mich vermutlich bis zur Rente gut beschäftigen könnte.

  • Elternzeit hatte ich nie. Ich stehe morgens um 06:30 auf und bin abends um 17:00 Uhr wieder da [...]. Wenn ich Glück habe bin ich um 20:30 aus dem Schlafzimmer raus, oft genug wird es aber auch kurz vor 21:00. Wenn ich dann eins nicht mehr mache, ist das großartig anfangen ein Brettspiel aufzubauen und drei Stunden zu spielen. Man hat ja auch noch ne Frau und der sagt man eben auch noch mal hallo und wechselt drei Worte.

    Exakt so ist es bei mir auch (3 Jähriger Sohn), allerdings hat das auch Gründe die meine Frau und ich uns nicht freiwillig ausgesucht haben. Pass auf dass du dir trotzdem die Zeit für dich nimmst, sonst gerätst du wie ich an den Rand des "Burnouts" oder noch schlimmer in die Depression.. Ich spiele gern für mich am späten Abend noch Solospiele wie aktuell zb Heat. Aber ohne Frage ist meine Spielesammlung in den letzten 2 Jahren ziemlich eingestaubt, obwohl ich weiter fleißig kaufe :D


    Zum Thema: Ich finde die genannten "Ausnahmen" hier ne Erweiterung, da ein 5€ Spiel, haben das ganze Experiment schon torpediert, bzw scheint mir wie "sich selbst was vormachen". Entweder kauft man gar nichts oder man kauft halt was.. Jeder von uns hat mit Sicherheit genug Spiele, auch ungespielte, mit denen man sich locker 3 Monate bei Laune halten könnte. Wenn zum Hobby Brettspiel nicht zum Großteil eben das Neuentdecken und Kaufen gehören würde..

  • Eltern haben genauso viel Freizeit wie Nicht-Eltern, aber deutlich weniger freie Zeit. Die Freizeit bei Eltern verplant sich halt von alleine - und das über einen Zeitraum von sicherlich mindestens 12 Jahren. Und das ist ein zeitliches Investment, das man nicht einfach kappen kann und sagen kann "ok, heute spiel ich mal Edge of Darkness und lasse die Kleine schreien". Es ist keine Wahl. Es ist verplante Zeit.

    Wieso sollte die Kleine schreien? Ich weiß zwar, worauf du hinauswillst, aber diese negative Gegenüberstellung finde ich irgendwie unschön.

    Und ich will gar nicht wissen, wie viele Menschen ohne Kinder ihre Zeit "verplanen". Mein Leben wurde früh mit 2 Kinder bereichert und komischerweise hatte ich immer mehr Zeit als alle anderen für Brettspiele. Diese Kindergeschichte ist auch nur eine Sache der Umsetzung. Kinder verstehen früh viel mehr als man denkt, man kann Absprachen treffen, sie involvieren und sie in das Familienleben mit einbinden.

    Ja, ich kenne auch diese Paare. Kinder bekommen, das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt, am besten bleibt "Mutti" dann auch noch zu Hause, Thema Nummer 1 sind nur noch die Kinder, für nichts mehr Zeit, weder fürs Paar-sein, noch für sich selbst und am Ende sind die Kinder auch noch völlig unselbstständig. Das muss so aber nicht laufen.

    Hier wurde richtigerweise von Prioritäten gesprochen. Arbeit, eigener Luxus, was ich wirklich brauche im Leben, auch das kann man mit anderen Prioritäten anlegen. Hamsterrad und wenig Zeit für seine Hobbys haben nicht unbedingt etwas mit Kindern zu tun.

  • On topic:


    Ist ja in diesem Hobby leider häufig so, dass man eher Spiele-Sammler als Spiele-Spieler ist. Ich möchte mich trotzdem keiner Zeitbeschränkung bzgl Spielekäufen unterwerfen. lch habe da eine andere Regelung für mich gefunden: Platz. Wenn mein Kallax voll ist, kaufe ich mir erst was Neues wenn ich mir durch Verkäufe etc wieder Platz geschaffen habe. Dadurch habe ich auch angefangen, meine Spielesammlung selbstkritisch zu überprüfen und mich von Sachen getrennt, die sonst noch lange ungespielt herumgelegen hätten.

  • Das ist doch super wenn man eigentlich gar keine neuen Spiele kaufen wollte aber man das für die lieben Kinder wegen tut. Beste Ausrede ever - benutze ich ständig


    2 meiner 3 Töchter sind inzwischen im Mitspieler Alter angekommen wenn auch noch eingeschränkt. Aber Papa hat den ganzen Geschenke-Versteck-Schrank schon mit Brettspielen gefüllt was unbedingt als Nächstes mit den Mädels gespielt werden sollte. Ich liebe es :love:

  • Meine Beschränkung ist auch der Platz und die Spielzeit die die Spiele fordern. Ich will weder, dass meine Bude vor Spielen überquillt, noch brauch ich so viele Spiele, dass die Zeit nicht reicht die in absehbarer Zeit zu spielen.


    Man muss sich auch keiner Zeitbeschränkung unterwerfen, ich fing auch nicht am 1. Januar an mit "ich kaufe jetzt 3 Monate keine neuen Grundspiele", es hat sich eher so ergeben. Ich hatte keine Lust neue Spiele zu kaufen (hab ich immer noch nicht wirklich) und irgendwann hab ich gesagt "mach ich einfach mal bis Ende März weiter und schau mal wie das so ist, nen Quartal quasi nur zu spielen aber nicht zu kaufen" (* weil ein paar Käufe waren ja dabei)

  • Ich gönn dir alles Glück der Welt mit deinem/deiner Kleinen und ich bin mir sicher, Eltern sein hat viele tolle Seiten, aber ich selbst möchte sehr bewusst keine Kinder weil ich eben mein Leben leben möchte.

    Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Wer keine Kinder haben will soll auch bitte keine bekommen. Das tut weder den Eltern noch den Kindern gut.

    (Wobei auch viele mit dem Elternwerden ihre Meinung ändern)

    Aber ohne Frage ist meine Spielesammlung in den letzten 2 Jahren ziemlich eingestaubt, obwohl ich weiter fleißig kaufe :D

    Kenne ich nur zu gut.

    Irgendwie hat man wenigstens beim Kaufen noch das Gefühl am Brettspielleben teilzunehmen ^^


    Kinder bekommen, das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt, am besten bleibt "Mutti" dann auch noch zu Hause, Thema Nummer 1 sind nur noch die Kinder, für nichts mehr Zeit, weder fürs Paar-sein, noch für sich selbst und am Ende sind die Kinder auch noch völlig unselbstständig.

    Tjoa, dann ist das Schicksal meines Sohnes ja besiegelt...

  • Tjoa, dann ist das Schicksal meines Sohnes ja besiegelt...

    Man hat es selbst in der Hand. Da ist gar nichts besiegelt und von mir schon gar nicht. Ich will hier nicht übergriffig sein. Es geht oft nur anders, als man denkt! Und ich mag diese pauschalen Geschichten selber nicht. Jede Familie ist wie sie ist. Nur ist das Leben mit Kindern eben nicht vorbei und die Freizeit muss auch nicht gestorben sein. Genauso wenig wie Kinder immer lieb und toll sind. Diese heile Insta-Family-Welt ebenso schwachsinnig, wo das Lächeln des Kindes allen Stress der Welt zu tilgen vermag.

    Ansonsten: Wie man ein Kind lieben soll - Buch von Janusz Korczak (insbesondere Kapitel "Das Kind in der Familie"). Beeindruckend aktuell, obwohl schon so alt. Regt zum Nachdenken an.

  • Zählt es als „keine Spiele gekauft“ wenn Crowdfundings eintreffen oder man etwas vorbestellt hat, was noch in einem anderen Quartal war ?

  • Dass man mit 8 Kindern, 5 Hunden, 3 Katzen und 2 Nebenjobs nichtmehr viel zum Spielen kommt ist bestimmt richtig, entspricht aber weder meinem Punkt noch meiner Lebensrealität.

    Biete 4 Kinder, 1 Hund, 1 Kater, 2 Häschen und 1 Pferd. :D BG-Stats sagt, dass es im ersten Quartal trotzdem noch für ca. 100h spielen gereicht hat, wobei der Februar etwas schwach war (viel krank gewesen). Den Rest des Threads habe ich jetzt nicht so verfolgt, sorry, dafür war mir bereits der Ausgangspost aweng zu polemisch...

  • Ich möchte nur daran erinnern, dass besonders Kleinkinder massiv unterschiedlich in ihrer Bedürftigkeit sind. Nur weil man mit dem eigenen Kind Glück hat (und das ist es, wenn es mit 1,5h zwei Stunden alleine spielt), sagt das nichts über andere Kinder.

    Meine wird 2 und braucht unsere Aufmerksamkeit aktuell mehr denn je, auch das ändert sich ja teils wöchentlich.

    So sieht es aus. Ich kann meinen Zweieinhalbjährigen nicht an den Tisch setzen und zugucken lassen. Das funktioniert nicht mal für 10 Minuten. Er hat schon immer sehr viel Aufmerksamkeit eingefordert, bestenfalls kann er sich zur Zeit 15 bis 20 Minuten selbst beschäftigen dann "Papa, mitkommen" oder "Papa soll ich dir mal was zeigen". Freunde von uns haben eine Tochter, die ist jetzt knapp 4. Die konnte man aber auch schon mit 2 an ihren Puppentisch setzen und dann hat sie gemalt oder mit Pferden gespielt... bei uns undenkbar. Meine Frau ist Lehrerin, kann also irgendwie mit Kindern umgehen (oder hat zumindest Erfahrung mit ihnen) und sie bekommt ihn auch nicht beschäftigt, egal was wir versuchen. Kein Kind ist gleich... so abgedroschenen der Spruch ist, so wahr ist er eben auch.

    Sieht bei uns ganz genauso aus, daher zocken wir nur noch Abends, wenn die kleine (wird jetzt 3J) im Bett ist. Aber selbst nen Oathsworn kann vorher nicht aufgebaut werden, da sie dann so aufgeregt ist, sodass sie schwer in den Schlaf findet 😆


    To topic: Ansonsten werd ich jetzt mal verstärkt drauf achten, aber mind. Ein Spiel hab ich mit Sicherheit alle 3 Monate gekauft. Eigentlich ein bisschen erschreckend.

    Einmal editiert, zuletzt von Croquet ()

  • Dass man mit 8 Kindern, 5 Hunden, 3 Katzen und 2 Nebenjobs nichtmehr viel zum Spielen kommt ist bestimmt richtig, entspricht aber weder meinem Punkt noch meiner Lebensrealität.

    Biete 4 Kinder, 1 Hund, 1 Kater, 2 Häschen und 1 Pferd. :D BG-Stats sagt, dass es im ersten Quartal trotzdem noch für ca. 100h spielen gereicht hat, wobei der Februar etwas schwach war (viel krank gewesen). Den Rest des Threads habe ich jetzt nicht so verfolgt, sorry, dafür war mir bereits der Ausgangspost aweng zu polemisch...

    Ich halte gegen!

    2 Kinder, 2 Hunde, 1 Pferd, 1 Haus, 1 Frau (manchmal 2) und BG-Stats sagt ca. 100 Stunden im Monat!

    Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer. -

    Antoine de Saint-Exupéry

  • Sieht bei uns ganz genauso aus, daher zocken wir nur noch Abends, wenn die kleine (wird jetzt 3J) im Bett ist. Aber selbst nen Oathsworn kann vorher nicht aufgebaut werden, da sie dann so aufgeregt ist, sodass sie schwer in den Schlaf findet 😆


    To topic: Ansonsten werd ich jetzt mal verstärkt drauf achten, aber mind. Ein Spiel hab ich mit Sicherheit alle 3 Monate gekauft. Eigentlich ein bisschen erschreckend.

    Kenn ich - wenn unser Kleiner merkt, dass jemand abends zum Spielen kommt oder wir was aufbauen, bevor er im Bett liegt, hat man keine Chance: Der will zugucken, das gleiche Material in den Händen halten oder „mitspielen“. Immer. Ich hoffe, das hält, bis er tatsächlich mitspielen kann… :)


    Back to topic: Gute Anregung, werde ich die nächsten drei Monate mal darauf achten, was wir so hinbekommen… :)

    Einmal editiert, zuletzt von LeGon ()

  • Meine Ausgaben seit Januar belaufen sich auf 120,- EUR:
    My Father's Work und Welcome to the Moon, beides stand schon lange auf meiner Liste.

    Gespielt habe ich 190 Stunden (134 Plays, 55 Spiele, 29 davon aus meiner Sammlung) trotz 2 Kids, Vollzeitjob und Nebengewerbe, örtlichen Ehrenämtern und Haus. OK, meine Kids sind 13 und 11 und spielen ebenfalls gerne, aber meine Frau und ich (manchmal auch mein Kleiner am WE) haben in der Zeit ca. 90 Stunden Frosthaven gespielt - eben großteils Abends statt Fern zu sehen. Mit den Kindern waren es 41 bzw. 31 Partien.

    Also an alle junge Eltern: es wird entspannter, vor allem Abends, und die Kinder wachsen mit Brettspielen auf und werden dann auch immer mehr Lust darauf bekommen mal komplexere Sachen auszuprobieren. ;)

  • Zählt es als „keine Spiele gekauft“ wenn Crowdfundings eintreffen oder man etwas vorbestellt hat, was noch in einem anderen Quartal war ?

    Ganz klares JEIN ^^


    Finanziell, zum Lieferzeitpunkt, eher Nicht

    Lagerplatzverbrauch: UNBEDINGT

    Zeitinvestition in Pöppeln, sortieren, Regeln lernen, auf den Tisch bringen ... eher Ja


    (...eine reine Vermutung, ich denke ich weis es auch nicht besser... 8o )

  • Mein Kleiner durfte mit 9 am WE die App bei Gloomhaven bedienen, bis er dann mit 10 meinte, er hätte verstanden wie das alles funktioniert und mitspielen wollte. Hat wunderbar geklappt - und wehe man wollte ihm einen Tipp geben, welche Karten er bei Levelaufstieg auswählen soll.



  • Also an alle junge Eltern: es wird entspannter, vor allem Abends, und die Kinder wachsen mit Brettspielen auf und werden dann auch immer mehr Lust darauf bekommen mal komplexere Sachen auszuprobieren. ;)

    DAS IST DER PLAN ^^ ... bei #TempoKleineSchnecke habe ich schon oft das nachsehen und bei dem #Angelspiel wird fett "hausgeregelt" ...da angelt meine Kleine immer, also IMMER den Aal, und wehe nicht dann droht mir:


    :guillotine:

  • Kurz zur Spielzeit: Letztes Jahr hatte ich ca einen Schnitt von 80h pro Monat, mal mehr mal weniger. Vorteil ist, dass meine Frau halt meistens mit dabei ist und wir fürs Brettspielen den Fernseher entsorgt haben und statt eben Abends auf den Fernseher zu starren gemeinsam irgendein Brettspiel rausholen.


    Natürlich sehr lobenswert nichts für das Hobby auszugeben, würde ich aber wahrscheinlich nie schaffen. Dafür kaufe ich auch zu gerne leider, zum anderen ist es aber auch so, dass mein Spielgeschmack eher abseits vom Mainstream ist und ich eher dann derjenige bin, der ein Spiel mitbringt und die anderen davon überzeugt, dass dieser komische Titel mit dem seltsamen Thema von dem noch nie jemand gehört hat, eigentlich ein ziemlich cooles Spiel ist.

    Das ist ja auch ein Aspekt der im Bezug auf das Kaufverhalten eine Relevanz haben kann.


    Es ist einfacher jemanden zu finden der mit dir Dune Imperium oder Arche Nova spielt und selbst besitzt, als jemanden zu finden, der zB Dungeon Degenerates oder ein Arkham Horror 2nd Edition (als Beispiel) besitzt und regelmäßig spielt.

    Natürlich macht es mir auch Spaß “neue“ Spiele zu testen und kennenzulernen, was auch einen Teil des kaufverhaltens ausmacht.

    Zu sehen wie andere vorher von deinem Spiel sagen: was ist das denn schon wieder für ein Quatsch

    und dann nach der Partie zu sehen, wie doch alle Spaß hatten und es gern wieder spielen möchten ist halt auch ein schönes Gefühl.


    Meine fünf Zeilen und die Definition von mir persönlich für dieses Hobby



    PS: Aber ich habe mir auch eine relativ harte Grenze gesetzt von ca 100 eigenen Spielen, die ich nicht weit überschreiten möchte und das funktioniert auch bisher. Wenn ich viel kaufe, verkaufe ich auch am anderen Ende wieder einiges

  • Weil Babys Hunger haben?

    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch gelaufen ist, aber kleine Kinder haben Bedürfnisse, die zu stillen sie nicht allein in der Lage sind. Pampers voll, Aufmerksamkeit, Hunger, Bauchgrummeln. Ach komm, ich mach einfach weiter: Knie gestoßen, Schreikind, Lust zu schreien, Stimme ausprobieren, Es ist zu dunkel, es ist zu hell, Käsecracker in der Mitte durchgebrochen, keine Süßigkeiten bekommen, Hose falschrum an haben, Rosinen sind alle... whatever.


    Zweijährige kann man halt schlecht involvieren.


    Ich hab selbst zwei und die sind mit Abstand das Tollste, das mir je passiert ist. Aber die Realität ist nun mal, dass Kinder Zeit von Eltern brauchen. Und dass, wenn man gute Eltern sein möchte, man den Kindern eben diese Zeit gibt. Und ja: das geht auch mit Spielen. Aber eben dann halt Tempo Tempo, kleine Schnecke (oder später Karak) und kein Lacerda oder Gloomhaven.

    Und DANN, wenn sie irgendwann älter sind, kann man ganz toll auch mit ihnen Brettspiele spielen.


    Aber ich werde ganz sicher nicht am Papawochenende 2 Freunde einladen und einen Spieletag machen mit den Spielen, die MICH begeistern (heavy euros) und den Kindern sagen, sie sollen sich mal beschäftigen.

  • Natürlich sehr lobenswert nichts für das Hobby auszugeben, würde ich aber wahrscheinlich nie schaffen. Dafür kaufe ich auch zu gerne leider, zum anderen ist es aber auch so, dass mein Spielgeschmack eher abseits vom Mainstream ist und ich eher dann derjenige bin, der ein Spiel mitbringt und die anderen davon überzeugt, dass dieser komische Titel mit dem seltsamen Thema von dem noch nie jemand gehört hat, eigentlich ein ziemlich cooles Spiel ist.

    Das ist ja auch ein Aspekt der im Bezug auf das Kaufverhalten eine Relevanz haben kann.

    Ich kenne (und mag) deinen Spielegeschmack ja und weiß daher, dass der alles andere als günstig ist :D


    Ging mir hierbei aber auch weniger um den finanziellen Aspekt, da hab ich das Glück, in der Lage zu sein, dass das nicht die primäre Frage ist wenn's darum geht ob ich mir ein Spiel kaufe oder nicht. Ging mir mehr darum das Spielen gegenüber dem Anschaffen in den Vordergrund zu rücken und naja du kaufst zwar in der Regel mehr als ich, aber du/ihr spielt halt auch nochmal mehr als ich. Dass du deine Spiele nicht spielen würdest ist halt nix was man dir "vorwerfen" könnte.