Viele Brettspiele, wenig Zeit, was inspiriert euch, genau dieses Spiel zu spielen...

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  • Wohl ein kleines Dilemma, zur Zeit findest sich kaum Zeit regelmäßig ein Brettspiel auf den Tisch zu bringen, wenn die Zeit dann mal reif ist, stellt sich die Frage, was spielen wir denn nun? :/

    ...selbst wenn wir die Themen Komplexität und Spielzeit als Schwerpunkte zur Entscheidungsfindung setzen bleibt oft genug Auswahl aus mehreren Titeln,

    ...im Moment versuchen wir mal andere Wege zu gehen, auch um in der Knappen Zeit nicht immer das Gleiche zu zocken.

    ...einer von uns beiden schlägt nun ein Brettspiel vor, Thematisch verknüpft, aus Gegebenheiten des Alltagserlebens, das kann alles sein, Kino, TV, Literatur, Musik, Erlebnisse im Job und aus der Freizeit, was auch immer,


    Wir haben zuletzt die TV-Serie "Victoria" welche sich um die gleichnamige englische Königin dreht, gesehen, jene handelt im 19 Jahrhundert und eine gewisse "Weltausstellung" kommt da vor ...


    ...logische Konsequenz, heute Abend kommt


    #CrystalPalace


    auf den Tisch :sonne:


    Ich könnte mir auch vorstellen das sich eine ähnliche Problematik einstellen könnte, wenn sehr viel vorhandene Zeit mit diversen Brettspielen ausgefüllt werden soll.



    was habt ihr für Ideen, Lösungen wenn es um die Auswahl von Spielen geht die aktuell auf den Tisch kommen sollen?

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  • Zwei Sachen:


    Ein Mechanismus auf den wir Bock haben und einladendes Material.


    Im Moment haben wir Spaß an Sachen aus dem Beutel ziehen. Somit kamen in den letzten Wochen Draftosaurus, Monsters on Board und Fyfe auf den Tisch.

  • Ich versuche zunächst, den POO abzubauen, obwohl der Haufen gar nicht so groß ist. Da ist einfach ausschlaggebend, wer vorbeikommt, und worauf man Bock hat. Dann kommt es drauf an, ob die Bestandteile meines POOs überhaupt für die Besucher geeignet sind. Falls nicht, dann schlag ich oft einfach vor, was mich gerade mal wieder aus dem Regal anspringt/im Kopf rumgeht.

    Oder natürlich, was der Besuch mitgebracht hat. Meine Mitspieler haben aber auch immer die Möglichkeit, meine Sammlung (auf BGG) anzuschauen und mir vorab zu sagen, worauf sie mal Lust hätten. Vorab, weil ich die wenigsten meiner Spiele aus dem Stegreif erklären kann, und nichts nerviger finde, als dann "gemeinsam zu lernen" mit der Regel in der Hand...

    Bei größeren Treffen, wo alle was mitbringen, man aber nicht für alles Zeit hat, finde ich die Methode super, dass zunächst jeder ein Spiel vom Tisch nimmt, auf das er gar keinen Bock hat, und dann aus dem Rest ausgesucht wird, was die meisten zocken wollen.

    Wer Smilies nutzt, um Ironie zu verdeutlichen, nimmt Anderen den Spaß, sich zu irren.

  • ...im Moment versuchen wir mal andere Wege zu gehen, auch um in der Knappen Zeit nicht immer das Gleiche zu zocken.

    Wir haben tatsächlich eher den gegenteiligen Ansatz. Gerade weil die Zeit knapp ist, spiele ich lieber ein bekanntes Spiel, vertiefe mich darin und erkunde es einfach weiter. Der Vorteil ist, dass eben keine Zeit mit Regelnachschlagen und Unsicherheit über das korrekte Spielen besteht. Und sind wir ehrlich, bei Spielen wie Pax Pamir, Crystal Palaca, Arche Nova u.ä. hat man auch nach 10 Partien bei weitem noch nicht alles gesehen.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

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  • Ich mach das sehr an der Spieleranzahl und daran wer da ist fest. Ich spiele meine Spiele selten zu was anderem als dem optimalen Playercount und mache natürlich immer an den Personen fest was so auf den Tisch kommt. Ich spiele mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen, den Großteil kenne ich unabhängig vom Brettspielen. Mit einigen davon kann ich ohne Probleme Expertenspiele spielen, mit anderen ist das halt nicht möglich.


    Ich schaue dann oft was so in die Gruppe passt, von manchen kenne ich den Spielegeschmack ganz gut. Natürlich arbeitet jeder gerne den PoS ab, meiner bewegt sich aber meist eh nur so im Bereich von 2-3 und wir spielen gerne Spiele mehrfach. Ich frag auch oft worauf die Leute Lust haben, einige kennen schon viele meiner Spiele. Obwohl es meist meine Spiele sind, spiele ich meist eher das was die anderen spielen wollen als das ich ein Spiel durchdrücke, dass ich spielen möchte. Dadurch hab ich schon deutlich mehr Flügelschlag gespielt als mir lieb ist, obwohl es mein Spiel ist, irgendwas an dem Spiel kommt einfach gut bei den Leuten an.

  • Für mich stellt der POO einfach untapped potential dar, und ich möchte bei diesen Spielen halt auch gerne wissen, ob die mir genug gefallen, um sie zu behalten. Oder ob ich sie doch wieder loswerden will.

    Wer Smilies nutzt, um Ironie zu verdeutlichen, nimmt Anderen den Spaß, sich zu irren.

  • Pile of Orgasm oder was ist das? Kenne bisher nur POS (Pile of Shame)

    Ich vermute, es ist der Pile of Opportunity. Das ist halt nicht so negativ wie der Pile of Shame.

    Der Stapel der Gelegenheiten ist aber eigentlich der Komplettstapel …

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Eine gute Frage. Wir haben in einer Runde ein ähnliches Problem, da zwei junge Väter dabei sind und wir uns maximal alle 2 Wochen treffen, zur Zeit eher deutlich seltener. Es soll also das auf den Tisch kommen, was man schon lange mal spielen wollte, bzw schon lange nicht mehr gespielt hat und was einem fehlt. In der Regel also eher größere und strategischere Spiele. Es soll auch jeder mal seinen Wunsch erfüllt bekommen, und wir wollen am Abend selbst keine Zeit mit der Auswahl verbringen. Also haben wir eine Tabelle, in der jeder seine Wünsche einträgt. Dann darf jeder Punkte auf die Wünsche verteilen, und das Spiel mit den meisten Punkten wird dann einfach gespielt. Ist also ein eher langfristiges System für die größeren Spiele, die man nicht mal eben auf den Tisch kriegt.

  • Was ich auch schon Mal nutze ist der Zufallsgenerator der BG Stats App. Dadurch kam zuletzt der Pate Corleones Imperium auf den Tisch.


    Aber meistens organisieren wir uns über die Whats App-Gruppe und dann kommt häufig was neues auf den Tisch.

  • Aufgrund meiner wenig vorhandenen freien Wochenenden und dem genauen Gegenteil bei meinen Mitspielern, treffen wir uns momentan meist nur 1x im Monat (auch ein Grund warum ich ab Oktober einen anderen Job mache).

    Neue Spiele kommen aus mir unerfindlichen Gründen (sage ich zumindest meiner Frau) häufiger bei mir an als Mitspieler.


    Also wird in unserer WhatsApp Gruppe vorher abgeklärt wer an einem entsprechenden Termin Zeit hat.

    Anhand der geplanten Mitspielerzahl und der möglicherweise bestehenden Sprachhürde (evtl. keine englischen Spiele) wird ein Spiel von mir herausgesucht.

    Dabei beachte ich das Komplexität, Spielerzahl und Thema möglichst für alle passen.

    Bei der Komplexität ist das am einfachsten, ab Kennerspiel aufwärts geht es meist erst bei uns los.

    Die Spielerzahl ist bei uns das gefährlichste, oft haben sich im letzten Moment Mitspieler krank gemeldet oder sind kurzfristig hinzugekommen.

    Klingt jetzt nach keinem großen Problem, aber ich plane die Spiele meist genau für eine entsprechende Spielerzahl, dies beinhaltet Regelstudium, Aufbau des ersten Spiels, evtl. anfertigen von übersetzten Spielhilfen usw.

    Wenn es passt, nehme ich dann gerne ein neu hinzugekommenes Spiel, aber gerne auch mal Klassiker die allen bekannt sind.

    Kommen nur Mitspieler aus dem harten Kern (seit 20 - 30 Jahren Bestandteil der Gruppe) sind die Spiele Abendfüllend, ansonsten kommen auch mal 2 - 5 Spiele am Abend auf den Tisch.

    Ich habe auch nichts dagegen, wenn mal jemand aus der Gruppe ein Spiel mitbringt, dann kann ich mich zurücklehnen und einfach nur genießen!

  • Ich würde da einfach eine Liste mit den gewünschten Spielen vorschlagen und diese dann laufe der Woche oder Monat abarbeiten, somit ist dann auch für jeden was dabei.

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  • Ich bin auch den entgegengesetzten Weg gegangen und habe die Anzahl meiner Vielspielerspiele deutlich reduziert.


    So mussten Root, Scythe, Gaia Project, Twilight Imperium IV und andere gehen, weil ich in den seltenen Momenten im Jahr (5-6x) lieber Dune: Imperium, Terraforming Mars, Der eiserne Thron oder Eclipse spielen möchte. Arche Nova, Clash of Cultures und ein, zwei andere stehen noch auf der Kippe.


    Meine Gäste spielen eh, was ich anbiete und freuen sich, wenn es etwas ist, was sie schon kennen und was sie bereits begeistert hat. Nach diesen Spielen fragen sie dann auch explizit.


    Mit der Lösung fühle ich mich sehr wohl, weil es auch wirklich die Spiele sind, die ich sehr gern spielen möchte - und auch meine Mitspieler.


    Sollte sich meine Lebenssituation mal anders darstellen, könnte ich den Vielspielerbereich dann mal aufstocken. In den letzten 15 Jahren tat sich da aber nicht viel.


    So ist gerade mehr Fluktuation im Bereich der kürzeren Familienspiele, von denen schneller mal eins abgespielt ist.

  • Zu POO/POS:


    ich mag ja den Begriff „Pile of Happyness“ (so heißt irgendeine YouTube-Gruppe).


    Ansonsten (gerade mal übersetzt 😅) finde ich den Begriff „Pile of Anticipation (Vorfreude)“ am passendsten.


    Sobald sich ein Spiel von meinem Pile of Anticipation in Richtung Pile of Shame bewegt (gibt es leider nicht zu selten, oft sogar bei Vorbestelltem, das noch gar nicht da ist), wandert es emotional recht schnell Richtung Verkaufsstapel (Pile of Sale - PoSa). Den Schritt zurück haben nur wenige Spiele geschafft (explizit fällt mir gerade nur Terraforming Mars ein).

  • Bei uns wird nur nach Spielen eingeladen. Ich treffe mich so gut wie nie ohne vorher zu wissen, was gespielt wird.


    In der Familie und zu zweit mit meiner Frau ist die Sache auch klar. Wir spielen Neuheiten und laufende Kampagnenspiele. Im Urlaub Klassiker. Dazwischen dann Spiele die uns gut gefallen, aber schon etwas älter sind bzw. keine wirkliche Neuheit (Maracaibo, Arche Nova, Marco Polo usw.). Da wir von 7 Tagen in der Woche ca. an 4 Tagen spielen, sind wir so sehr am Spielen, dass wir uns die Frage nach dem "Was" gar nicht stellen. :lachwein:

  • bei mir hängt die spiele (Vor)auswahl von der Gruppe bzw. Meinen Mitspielern ab. Ich weis in der Regel vorher mit WEM ich spiele und kenne meine Mitspieler auch gut. Ich spiele und treffe dann eine Vorauswahl aufgrund der Mitspieler. Ich habe bspw. Runden wo wir 3-4 Spieler sind, in welchen eher ruhige familienspiele bis kennerspiele ohne direkte konfrontation gut ankommen. Dann hab ich eine Runde mit 5-7 Spieleren die aber sehr kommunikativ und interaktiv ist. Da bringe ich eher bluff und deduktionsspiele ect. mit, die laut und hektisch aber einfach sein sollen. Oder eben Spiele für 6 Leute (skull king, chronos conquest, 6 nimmt, bluff, werwörter).


    Und dann hab ich ne runde auch so ca 3-4 spieler wo wir uns so ab Kennerspiel bewegen und wo es auch mal direkt angegriffen werden darf


    Und je nachdem fällt meine spiel vorauswahl aus. Am tisch selber dürfen dann meine mitspieler aus meiner vorauswahl wählen. Das überlasse ich dann ganz denen.

    Einmal editiert, zuletzt von Leinad ()

  • Meist gibt's von meinen Mitspielern oder mir einen Vorschlag, was man gerne wieder einmal spielen oder ausprobieren möchte. Das richte ich dann her und lese ggf. die Regeln noch einmal durch.

    Oder wir entscheiden spontan am Tisch. Funktioniert eigentlich immer recht problemlos (wobei meine Mitspieler - allen voran meine Frau - mehr oder weniger denselben Spielegeschmack wie ich haben).

  • Wir treffen uns meist wöchentlich in fester Runde. Der Gastgeber sucht aus, alle anderen "müssen" mitspielen. Aber natürlich kennen wir uns so gut, dass jeder weiss, was den anderen Spaß macht. Trotz des sehr regelmäßigen Treffens kommen dabei häufig Neuheiten auf den Tisch, man kauft halt zu viel.


    In einer anderen Runde mit einem befreundeten Ehepaar möchte Er immer nur von mir mitgebrachte Neuheiten spielen, die möglichst Kenner-Niveau haben. Sie hingegen würde auch gern mal altbekanntes und / oder nicht so komplexe Spiele spielen. Da erwische ich mich dann häufig, dass ich erwartungsfroh meine komplexeren Neuheiten einpacke, die dann bei Ihr nicht immer gut ankommen.


    bei mir hängt die spiele (Vor)auswahl von der Gruppe bzw. Meinen Mitspielern ab Ich weis in der Regel vorher mit WEM ubd kenne meine Mitspieler auch gur. ich spiele und treffe dann eine Vorauswahl aufgrund der Mitspieler. Ich habe bspw. Runden wo wir 3-4 spieler sind in welchen eher ruhige familienspiele bis kennerspiele ohne direkte konfrontation gut ankommen. Dann hab ich eine runde mit 5-7 spieleren die aber sehr kommunikativ und interaktiv ist. Da bringe ich eher bluff und deduktionsspiele ect. Mit die laur und hektisch aber einfach sein sollen. Oder eben spiele für 6 leute (skull king, chronos conquest, 6 nimmt, bluff, werwörter).


    Und dann hab ich ne runde auch so ca 3-4 spieler wo wir uns so ab Kennerspiel bewegen und wo es auch mal direkt angegriffen werden darf


    Und je nachdem fällt meine spiel vorauswahl aus. Am tisch selber dürfen dann meine mitspieler aus meiner vorauswahl wählen. Das überlasse ich dann ganz denen.

    Leinad, danke für deinen Beitrag. Für mir persönlich war es relativ mühsam, den Text zu lesen. Ggf. hilfst du dem Leser, wenn du vor dem absenden nochmal kurz deinen eigenen Text liest und Rechtschreibfehler sowie Groß-/Kleinschreibung korrigierst.

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  • Beitrag von PzVIE ()

    Dieser Beitrag wurde von Sankt Peter aus folgendem Grund gelöscht: RSP und unnötig ().
  • Dank für den Hinweis. In der Regel mache ich das auch so. Kam ich Heute nicht zu. Ich habe meinen Beitrag oben jetzt entsprechend angepasst.

  • Ps: du schreibst "für MIR persönlich", und "wenn du vor dem absenden" schreibst du klein.....Also hast du selber in deinem Aufruf bzw. Bitten mich an Rechtschreibung zu halten in einem relativ kurzen Beitrag schon Fehler drinn...ob das so sein muss dass jeder jeden auf Fehler hinweist? (Und es selbst nicht besser macht...?)

    2 Mal editiert, zuletzt von Leinad ()

  • Meine Gruppe und ich schaffen es leider auch nur, sich 1x im Monat zu treffen. Da Spiel, was auf den Tisch kommt, sollte somit bestenfalls also ordentlich zünden. Gespielt wird eigentlich immer das was ich vorschlage, da meine Mitstreiter selbst keine Brettspiel besitzen. Regelkunde bleibt auch meistens bei mir hängen, da die anderen wissen, dass ich mich immer gut vorbereite. Nichts ist einfach schlimmer als die Regeln nicht zu kennen und somit schon mal die erste Stunde mit gemeinsamen studieren derer zu verschwenden.


    Gespielt werden meistens Dungeon Crawler, auch wenn wir für diese dann ewig brauchen, um sie abzuschließen (wegen 1x nur im Monat spielen).

    Ab und an kommen dann aber auch kompetitive oder semi-koop Spiele auf den Tisch. Da werden Blood Rage, Winter der Toten oder Nemesis bevorzugt.


    Inspiriert werde ich also von mir selbst bzw. den Drang, auch mal neue Spiele auf den Tisch zu kriegen. Sollten diese nämlich nicht gleich zünden weiß ich, dass ich die gleich wieder verkaufen kann.

  • Ich entscheid das in meiner Gruppe. Es kommen keine Gegenvorschläge oder Wünsche und meist bin ich eh der, der alles organisiert und die Leute herbeiruft. Also ich besteh nicht drauf, Spiele die ich nicht mag sind eh nicht in meiner Sammlung. Aber wenn jmd nur eine kurze Partie Agrocola vorschlägt, statt 18xx, überlege ich langfristig Agricola zu verkaufen und wir spielen es halt :P


    Die Auswahl des Titels habe ich verändert.


    Früher war es etwas worauf ich Lust hatte und nah am optimalen Playercount war. Haben wir nur 6h? Dann ein eher kurzes Spiel (Forbidden Stars, ...). Fangen wir ab Nachmittag an, dann ein längeres Spiel (18xx, Roads & Boats, ...). Haben wir den ganzen Tag Zeit, dann ein episches Spiel (TI4, ...). Bei 3h fangen wir kein Spiel an. Ist irgendwie nicht unser Tempo und wir planen das schon eher. Außerdem gehen da nur wenige Spiele (wir spielen immer mindestens 1.5 mal so lang wie auf BGG angegeben.


    Da wir komplexe Spiele mögen und ich mich bei einem häufigen Wechsel immer wieder in Regelbücher einlesen muss, außerdem die Lernkurve schätze, habe ich dieses Verhalten verändert und wir spielen nur noch 2 verschiedene Spiel bis mindestens 5 mal. Aktuell ist es fest ein 18xx Derivat und nun auch ein COIN Spiel (ADP). Als Bonus spiel ich mit meiner Freundin eine Kampagne (Middara). Zu Weihnachten oder als kleines Sommerfest ist aber Roads & Boats oder TI4 weiterhin eine Option.


    Wir spielen 1-2 mal im Monat in der Gruppe.


    Achja selten spielen wir was mit der Familie meiner Freundin was. Das entscheidet denn entweder sie oder ihr Bruder. Wer halt motivierter ist. Denn wir spielen dann eher was seichtes und kurzes (bis zu 2h) weil die Mutter oder Vater sonst überfordert wären. Die kaufen auch selbständig die Spiele zu Weihnachten oder so, oder ich schenke denen Spiele die sehr zugänglich sind und die ich gerne spielen würde, aber nicht sammeln und wo ich denke das die Spaß hätten (Robin Hood, Spyfall, Tikal, ...)

    5 Mal editiert, zuletzt von Hiderk ()

  • Interessante Frage, ich spiele relativ regelmäßig (etwa alle zwei Wochenenden) mit einer festen kleinen Gruppe.

    Sollte ich mal wieder einen Stapel Rezensionsspiele da haben, dann müssen die natürlich erstmal dran glauben. Ansonsten wird es nach der Zeit, die zur Verfügung steht, festgemacht. Viel Zeit = große Spiele, meistens die alt bekannten Lieblinge wie Mage Knight.

    Sollte jemand nicht in der Stimmung für einen Brecher sein oder nicht sooo viel Zeit vorhanden sein, gehen wir die sonstige Spielesammlung durch und spielen meist, was am längsten nicht auf dem Tisch war. Außer natürlich, darauf hat jemand keine Lust. Je häufiger das bei Spielen vorkommt, dass sie lange nicht auf dem Tisch waren, aber trotzdem keiner so richtig Lust hatte, desto näher rückt jenes Spiel an den "zu verkaufen"-Stapel. ;)

  • eher was seichtes und kurzes (bis zu 2h)

    love that :)

    Alles ist halt relativ xD Da wir mit „längeren“ Spielen angefangen haben, sind Spiele wie Keyflower, Agricola, Lewis & Clark kurz und seicht für uns. Das muss nicht schlecht sein. Eine Dominion Partie ist auch wie ein guter Shot, aber halt kein Cocktail. Manchmal nämlich, wie zB Keyflower, ist das Spiel zu Ende, man findet dies schade und es lässt einen einfach nur unbefriedigt zurück weil man lieber noch tiefer hineintauchen wollte und eine höhere Komplexität erreichen wollte. Bei Lewis & Clark würde eine längere Spielzeit weniger Sinn machen. Dafür ist das Gameplay nicht gemacht, während bei Keyflower der Stadtbau / die Infrastruktur an der zu kurzen Spielzeit leidet.


    Generell ist für mich es ein Pluspunkt, wenn ein Spiel lange dauert (und das Gameplay es auch trägt != lang gestreckt). 8h Brettspielspaß sind doch besser als 2h ;D Leider gibt es nur wenige lange Spiele (außer im Wargame Bereich) weil viele 90 min erwarten und „lange“ Spiele abstrafen.


    Andererseits finde ich lange Kampagnen mühselig. Da wir eher selten und intensiv spielen, als häufig und entspannt. Letztendlich also ein ähnlicher Energieoutput.


    Aber will jetzt nicht zu sehr vom Thema abweichen, wollte nur auf die Rückmeldung antworten :)

    Einmal editiert, zuletzt von Hiderk ()

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