Wie bereitet Ihr einen Spieleabend vor?

  • Hallo,

    habe mal eine Frage zur Organisation von Spieleabenden...

    Wir spielen meistens zu fünft. Irgendwann kam der Wunsch auf, maximal ein neues Spiel an einem Abend zu spielen und anschließend noch eines, was die meisten kennen.

    Unserer Spieleabende bestehen demnach meist aus zwei Spielen und geht von rd. 19.00 Uhr bis um 01.00 Uhr.

    Meistens bereite ich die Regel des neuen Spiels vor (Lesen - Rätseln - Verstehen) oder sogar durch die Erarbeitung einer Kurzspielregel (bei komplexeren Spielen).

    Zum Spiel werden Wasser bis Bier getrunken und irgendein salziger oder süßer Schweinskram gegessen.

    Als Musik hören wir gepflegten Metal oder ähnliches (nicht zur Freude aller). Da wir meistens bei Nico spielen, hat er bezüglich der Musik das Auswahlrecht. Mein Lieblingssatz von martin war mal, als die Musik zu Ende war: "Hey Nico, das Geräusch ist aus". Wir lagen alle unterm Tisch.

    Nach dem Spielen unterhalten wir uns noch einmal darüber, warum ich wieder verloren habe, wie wir den Spieleabend fanden und verabreden uns für das nächste Mal.

    Wie läuft denn so ein Spieleabend bei Euch... ?(

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

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  • Vorbereitung:
    Ich selbst lese meistens am Freitag nur Spielregeln, damit ich immer "up to Date" bin.
    Wenn ich einen Spieleabend mache, bevorzuge ich natürlich die Regeln der neuen Spiele.

    Am Abend:
    Jeder muß bei mir eine "Selbstversorgung" mitnehmen. Somit kommt es für keinen teuer.
    Stimmrecht: Der Besiter des Spiels hat ein Stimmrecht von 1,5 !
    Bei Streitikeiten hat der Veranstalter des Spieleabends immer das letzte Wort!

    Ich lege meistens alle neuen Spiel her oder zeige sie vor und dann spielen wir los.
    Ich kann die Spielregeln eigentlich sehr gut erklären und somit kann ich auch komplexe Spiele sehr schnell vorstellen.

    Wir hören ganz selten Musik dazu und auch manche Filme (XXX), die ich früher nebenbei laufen lies (Damit ich gewinne ;) ) werden ignoriert und somit weggelassen. Einzig beim Spiel "Das Geheimnis der Abtei lasse ich die Filmmusik "Der Name der Rose" laufen.

    Meistens wird nach dem Spiel kurz diskutiert und dann kommt man zum nächsten.
    Leider bin ich zurzeit nicht so in der Lage, längere Spieleabende zu veranstalten und somit gehen meine Freunde relativ früh nach hause.
    Mehr als 3 Spiele schaffe ich nicht

    Durch das Stimmrecht ist keiner sauer und alles läuft eigentlich recht gut.

  • Jetzt, wo wir ein paar mehr Spielebegeisterte hier sind auch mal die Frage an die neu Dazugekommenen...

    Wie sehen bei Euch Spieleabende aus?

    Spielauswahl, Essen, Trinken, Musik, Länge, Regelerklärung, Film, Organisation allgemein, Anzahl der Spiele, wie viele neue Spiele, ...

    Mal sehen, was noch so rauskommt...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

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  • Jetzt, wo wir ein paar mehr Spielebegeisterte hier sind auch mal die Frage an die neu Dazugekommenen...

    Wie sehen bei Euch Spieleabende aus?

    Spielauswahl, Essen, Trinken, Musik, Länge, Regelerklärung, Film, Organisation allgemein, Anzahl der Spiele, wie viele neue Spiele, ...

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  • Wir haben ein bekanntes Pärchen. Ich hab das heuer mit denen angeleiert mit Brettspieleabend. Davor haben wir immer Karten gespielt. Beim ersten Mal heuer haben wir ihnen Hermagor und Oltre Mare kurz erklärt. Sie wollten Oltre Mare. Das haben wir seitdem immer gespielt (auf deren Wunsch). So ein Abend dauert bei uns ca. 4 Stunden, wir ratschen aber vorher ausgiebig, während des Spieles dann nicht so sehr. Ich stelle Wein, Bier, Wasser, Saft und Knabberzeug her. Ich lese die Regeln. Mein Mann erklärt dazu und beantwortet Fragen und gibt evtl. noch Tipps, bevor das Spiel losgeht. Ich hoffe mal, dass es ihnen mal fad wird, immer das gleiche Spiel zu spielen und dass ich dann mal mit z.B. Yspahan oder Kardinal und König anrücken kann, aber so oft sind die Spieleabende noch nicht gewesen.Musik haben wir dabei keine.
    Einmal im Monat bin ich bei meinen Eltern, da spielen wir dann auch viel (ich weiß nicht, ob das auch zum Thema Spieleabend passt). Ich habe Union Pacific und Heckmeck am Bratwurmeck doppelt gekauft und lagere die beiden auch bei meinen Eltern. Zuerst hatte ich das mit Carcassonne gemacht, aber als ich mit Union Pacific ankam, wollten sie nicht mehr Carcassonne spielen. Ich muss dann auch mal Monopoly mitspielen. Da würde ich gern mehr verschiedene Spiele spielen, aber sie ziehen nicht so und so ist es auch schon schön.Auf die Art und Weise kann ich mal ein Spiel mit mehr Personen spielen als immer nur zu zweit. :)

  • Puhjaaa... wie bereitet man sowas vor?
    Bei uns ist es meist eine wechselnde Besetzung. Sprich wir laden befreundete Paare ein und wenn sie bei uns sind, kommen sie ums Spielen meist nimmer rum. Wenn klar ist, dass es ein Spieleabend wird, mache ich mir am Tag vorher erst mal Gedanken, was an Spielen in Frage kommen könnte. Mal ist es eine Runde mit Wenigspielern, mal mit Vielspielern und bei einigen kenne ich in zwischen auch eine grobe Geschmacksrichtung (Kartenspiele, Aktionsspiele, Strategiespiele, etc.). Diese Vorauswahl versuche ich mir auch so zu vergegenwärtigen, dass ein Erklären flüssig und locker möglich ist....Ich lerne die Spiele also selbst erst mal , dass ich sie gut verstehe.
    Am Abend selbst...hmmm... Wein und leichte Musik (Enya, Loreena McKennitt, etc.) ist Pflicht. Meist noch irgendwelches Knabberzeug oder vorher Pizzadienst. Kommt gut an.
    Aus den vorausgesuchten Spielen wird dann irgendwas rausgepickt und von mir erklärt. Danach gespielt oder verworfen... aber meist war die Vorauswahl gut.

    Grüßle Frückiiiieee

    Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie zu alt werden 
    -
    Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Spielefreak (17. Juni 2007 um 09:36)

  • ja, so richtig vorbereitet wird da nix. bei uns ist es immer klar, wenn wir uns zum spielen treffen oder nicht. wir kennen halt wenig leute, die gerne spielen. und wenn wir uns zum spielen treffen, versuchen beide parteien ihr lieblingsspiele durchzudrücken. also bei den anderen immer roborallye und bei uns die neuheiten, die wir unbedingt mal spielen wollen.

    bei anderen bekannten ist "er" der limitierende faktor, weil er meist gar keinen bock hat. "sie" ist aber immer total heiß aufs spielen und und muss er halt immer mitmachen (tja, wer da wohl die hosen an hat?) und daher stellen wir denen immer spiele hin und sie entscheiden, worauf sie am ehesten bock haben.

    vorbereitet wird da eher wenig. nicht mehr als bei anderen abenden auch...

  • Kommt drauf an mit wem ich spiele. In meiner Montagsrunde bereite ich selten vor, da wir meist nicht bei mir spielen (ich wohn dann doch zu weit weg um alle regelmäßig herfahren zu lassen. Da ich es einfacher wenn ich den Weg fahre).
    Ansonsten mache ich mir natürlich Gedanken mit wem ich spiele und was in der Runde gut ankommen könnte. Wichtig ist auch wieviel Regel zumutbar ist und ob ich die Regel auch erklären kann. Denn nichts finde ich schlimmer wenn eine Regel schlecht erklärt und/oder die Hälfte vergessen wird. Da genieße ich die Abende bei hajott (so wie heute z.B.), denn da sitzt jede Regel und wir sind meist schnell durch (Man merkt da halt die 30-jährige Erfahrung als Erklärbär).

    In Sachen Essen und Trinken halte ich es am liebsten so:

    Sobald das Spiel auf dem Tisch steht gibts nur noch das nötigste. Vorher und hintrerher können wir uns gern der Völlerei hingeben, aber wenn gespielt wird muß die Pizza o.ä. vom Tisch sonst krieg ich plaque :stop:

    Musik kann laufen, muß aber nicht sein. Wenn, dann irgendwas zwanglos entspannendes ala Dire Straits, Marc Knoppfler, Vaya con dios o.ä. SWR1 geht auch gut.

    heffernan
    ------------------------------------------
    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

  • Zitat

    Original von heffernan
    Da genieße ich die Abende bei hajott (so wie heute z.B.), denn da sitzt jede Regel und wir sind meist schnell durch (Man merkt da halt die 30-jährige Erfahrung als Erklärbär).

    Ja, der Erklärbär macht das aber auch nicht aus dem Stehgreif. Wir haben einen regelmäßigen Spiele-Treff und da versuche ich immer vorher schon klarzumachen was wir spielen. Das wird durch die Zusammensetzung der Gruppe bestimmt : Sind Ultra-Spiel-Optimierer dabei, kann jeder Englisch, darfs etwas komplexer sein usw.
    Und wenn ein Spiel herausgesucht ist sollte das bis zum Beginn unbedingt aufgebaut sein, nichts übleres als wenn man z.B. bei Merchant of Venus erstmal 100erte von Countern sortieren muß.
    Die Regeln lese ich vorher nochmal durch, gerade bei neuen Spielen sollte wenigstens einer den Überblick haben, ein grausiges Vorlesen der Regeln aus dem Heft kann nur zu Gähn-Attacken führen und zum Schluß hats eh keiner kapiert.
    Essen bei Spielen find ich nicht gut, Musik brauche ich auch nicht.
    Getränke unbedingt.

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  • Zu normalen Zeiten sab es folgendermaßen aus:

    In den Tagen vorher wird nochmal die Wohnung sauber gemacht, dann baue ich am Abend davor noch den Biertisch zusätzlich auf und hole den Tisch vom Balkon für das Getränke Buffet. Dort stelle ich für jeden ein Glas und eine Tasse bereit und stelle unter den Tiscv eine Kiste Wasser und eine Kiste Mix der Marke Cola. Ausserdem stelle ich die Zutaten für Cocktails und Longdrinks bereits zusammen als Grüppchen auf den Tisch.

    Am Abend selbst bestellen wir immer, dafür gebe ich meist in der Mittagspause die Bestellung durch, weshalb bis dahin alle Ihre Bestellung im Chat nennen müssen.

    Abends mache ich dann immer 2 Kannen Tee, immer nach Wunsch der Gäste, die jederzeit nachgefüllt werden wenn sie leer gehen.

    Knabbereien bringen wenn die Gäste selbst mit, außer wir haben selbstgebackenes im Haus.

    Spielerisch sind wir in der Gruppe 4 Personen mit einigen Spielen in Ihrer Sammlung, davon ist auch meist neben mir noch min. ein weiterer unter den 8-12 Personen.

    Daher teilen wir mittlerweile auf die beiden grossen Tische auf und jeder erklärt eines seiner Spiele.

    Meist wähle ich mir selbst ca. 4 Spiele aus, die ich zu Beginn des Abends anschneide, der Kumpel macht es mit seinen Spielen genauso. Die Gäste haben dann die Gelegenheit ihre Favoriten zu bennen und verteilen sich entsprechend auf die Tische.

    Meist schaffen wir pro Tisch 2-3 Spiele am Abend und nicht selten wechseln wir die Spieler zwischen den Spielen etwas durch. Lücken gefüllt und der Abschluss gemacht wird oft mit kleinen Spielen.

    Daher sind es bei meinem Fazit auch meist 7-9 Spiele genannt, was an dem Abend wieder der Runde gezeigt wurde.

  • Ganz klares Ritual:

    1. die beiden großen IKEA-Tische 200x120cm aufstellen
    2. Spielpläne platzieren
    3. vorsichtig die passenden Plexiglasscheiben auflegen
    4. Schritt 3 wiederholen, weil ein Plan verrutscht ist
    5. Schritt 2 wiederholen, weil falsch herum platziert
    6. siehe Schritt 3
    7. laut fluchen
    8. Schritt 3 noch E I N M A L, aber G A N Z ruhig...
    9. ca. 700 bis 3.875 Counter platzieren
    10. Beistelltische für Würfelturm, Spielhilfen, Spielregeln, BGG-Ausdrucke, Errata, Tablet mit Spielregeln, Getränke bereitstellen

    Das mache ich so x - 14 Tage, wenn Christian Bahrke dann kommt, habe ich die Regeln meist schon vergessen...

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)

    Zum Spieleblog

    Lieblings-Cosim

    Jaws of Victory. Illusions of Glory. Fall Blau/Kharkov Battles. Empire of the Sun. GMT 194x-Reihe. Napoleon against Europe. Where there is Discord. GMT GBACW-Reihe. 1914 - Nach Paris. GMT 1914-Reihe.

    Lieblings-Euros

    Wasserkraft. Brass: Birmingham. Anachrony. Arche Nova. Imperial Steam. Pampero. SETI. Excavation Earth.

  • Hallo,

    - zwei mal die Woche in der WhatApp Gruppe anfragen, ob was geht
    - klären, ob für irgendwelche Titel Präferenzen vorliegen
    - wenn ja, Spielregeln und Erklärvideos bereitstellen für unerfahrene Mitpieler, mit der Bitte sich vorzubereiten
    - am Abend; Tablet als WebCam und Skype mit passenden Hintergrund zum Titel einrichten

    - Teilnehmer auf Skype Video anrufen
    - Arena aufrufen, Partie starten
    - den der Zeit möglichen Spaß haben

    Warten - auf andere Zeiten

    Liebe Grüße
    Nils

    Einmal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (6. November 2020 um 10:05)

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  • Ich stelle leere Schüsseln auf, damit die Gäste dort ihre mitgebrachten Naschsachen drin versenken können. Wer M&Ms mitbringt, der erhält danach eine etwas bessere Erklärung. Weitere Vorbereitung: bei BGG die besten Taktiken durchlesen und nichts darüber verraten. Als Willkommensdrink gibt es ein großes Glas Ouzo mit Ananassaft, die Mische ist 80/20, schmeckt aber wie 20/80. Ich trinke nur Ananassaft. Und dann gewinne ich.

  • Immer wenn man denkt, man könne schreckliche Dinge nicht noch schrecklicher machen, dann kommt einer und kombiniert die auch noch: alkoholfreies Bier und Tabletop Simulator. 😂

    P.S.: Ich konnte die Vorlage nicht liegen lassen, ich trinke sowohl alkoholfreies Weizen, auch finde ich den TTS nicht gänzlich schrecklich. 😉

    KS Pending: Bardsung: Tale of the Forsaken Glade

    2 Mal editiert, zuletzt von Ron (6. November 2020 um 10:18)

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  • Ich entstaube mal das Thema hier...weil ich drüber gestolpert bin und da gern mal unseren Ablauf schildern möchte. Hab nix neueres hierzu gefunden:?:
    Ev. habt ihr ja Tipps wie man das Ein oder Andere besser gestalten könnte...
    Wir treffen uns seit Jahrzehnten jeden Freitag um 19:00 Uhr. Unsere Gruppe besteht aus 11 aktiven Spielern, wobei die Freitagsrunde meist zwischen 4 und 8 Spielern groß ist. Es geht eine whattsapp raus...jeder kann bis Freitag Mittag zusagen. Nach festgelegter Spieleranzahl geht dann das Voting fürs Spiel los - mit der Möglichkeit mehrere Titel zu wählen. Wir spielen immer nur 1 Spiel pro Abend, ca. 3-5 Stunden, gern auch mal länger. Musikuntermalung durch Melodice, Bier (oder Wasser), Chips etc. dürfen hier auch nicht fehlen. Furzen und Rülpsen ist erlaubt, um ev. Eindringlinge abzuschrecken. Dies wird meist auch durch respektvolle Gesten und Blicke gewürdigt. Danach gibt`s eine Nachbesprechung. Gefolgt von mehreren whattsapp Statements und Analaysen, bis übers Wochenende hinaus. Des Öfteren ist aber leider die Spieleranzahl ein kleines Problem...bei 8 Spielern bleiben nicht viele Möglichkeiten. Also haben wir uns angewöhnt sehr oft in Teams zu spielen. Letztes war ein Lernspiel zu sechst, also mit zwei 2er Teams...bei Lernspielen ist das ja ok, bei ernsthaften Partien wird´s dann schwierig. Ich spiele mit dem Gedanken mal den Versuch von 2 Spielrunden parallel zu versuchen. Platz dafür hätten wir. Schonmal wer versucht?

  • Verzeih mir bitte, aber das, was du als Möglichkeit schilderst, wäre für mich absolut keine Frage, sondern ein schon lange implementierter Aspekt.
    Ich verstehe, dass man bei privaten Spieleabenden gerne gemeinsam dasselbe spielt, aber bei großen Runden kommt man eben an seine Grenzen. Daher bleibt nur, entweder die Gruppe zu verkleinern (die ersten 4/5 Zusagen), oder eben (wenn ja schon der Platz da ist) an zwei Tischen zu spielen. Das muss der Stimmung ja keinen Abbruch tun, und so kommt manch einer vielleicht sogar eher dazu, etwas zu spielen, auf das er mehr Lust hätte...

    Bei meinen privaten Spieleabenden hingegen habe ich die Limitierung auf 3-4 (mit mir dann 4-5) Gäste eingeführt. Was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass meine hochgelobte Göttergattin immer für leibliches Wohl mit frisch Gekochtem bei Gästen sorgen möchte... :)

    Einmal editiert, zuletzt von Dumon (14. Januar 2025 um 07:31)

  • Für uns ist es ab 6 Leuten völlig normal, uns in zwei Runden aufzuteilen. Selbst bei 5 Leuten passiert es manchmal, dass welche lieber ein 2er-Spiel spielen, als dass eine 5er-Partie entsteht. Finde ich persönlich auch völlig okay.

    Nach den "langen" Partien in getrennten Runden versuchen wir dann allerdings, zum Abschluss noch etwas Seichtes gemeinsam zu spielen, also bspw. #JustOne oder #SoKleever.

  • Ich finde, es gibt sehr viele Spiele für 6-8 Personen, die man an den Abenden spielen könnte – so oft kommt das ja auch wieder nicht vor. Aber mir geht's da auch mehr um das Beisammensein, als darum, als Erster das Neueste zu spielen.

    Ich habe z.B. mehr schöne Erinnerungen an Bang! (das Würfelspiel) mit 7 Freunden, als an SETI.

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  • Ich liebe es in größeren Gruppen zu spielen und würde daher nicht pauschal aufteilen. Hab auch schon das Problem gehabt, dass wir sehr oft 7 Leute waren und deswegen nicht so die klassischen komplexeren Spiele spielen konnten, ist aber okay. Der Vorschlag aufzuteilen ist bisher immer auf vehementen Widerspruch gestoßen.

    Prinzipiell hab ich nichts dagegen aufzuteilen wenn der Platz da ist, aber ich würde nicht pauschal ab 5 oder 6 aufteilen, zumal ich zu 3. auch ne schwierige Zahl finde, da merk ich immer wieder, dass ich da wenig Spiele finde, die ich gerne spiele und die gut zu 3. funktionieren.

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  • Prinzipiell hab ich nichts dagegen aufzuteilen wenn der Platz da ist, aber ich würde nicht pauschal ab 5 oder 6 aufteilen, zumal ich zu 3. auch ne schwierige Zahl finde, da merk ich immer wieder, dass ich da wenig Spiele finde, die ich gerne spiele und die gut zu 3. funktionieren

    Das liegt bei Dir aber vor allem an den bevorzugten Spielen. In einer Eurorunde sind drei Spieler selten ein Problem. ;)

  • In unserer Gruppe ist meist das Problem, die Terminfindung und dann auch ein Spiel zu finden. Ansonsten ist zum Beispiel Teewicht ein ganz wunderbarer Gastgeber! Wer ein Spiel mitbringt oder erklärt, rotiert dabei. Aber i.d.r. läuft das dann flott.

    Bananenfischer ist ebenfalls ein wunderbarer Gastgeber. :*

    In anderen Konstellationen habe ich meistens Familienzugängliche Spiele parat, die Regeln sitzen dann auch ganz gut. Ich glaube langsam auch Zielgruppenabhängig die passenden Spiele auswählen zu können. Aber meine Sammlung reduziere ich nach und nach. Früher dachte ich, ich brauche für jeden Anlass verschiedene Spiele.

    Ansonsten gibts noch die Brettspielwochenenden bei meinem Bruder, die sind aber fernab von gesunder Ernährung, Schlafrhytmus und sonstiges. Da wird einfach der Einkaufswagen vollgemacht, es kommt immer was neues auf den Tisch und zwecks frischer Luft wird sich ne Currywurst geholt. Ende Januar ist es wieder soweit.

    Einmal editiert, zuletzt von muewo (14. Januar 2025 um 09:04)

  • Prinzipiell hab ich nichts dagegen aufzuteilen wenn der Platz da ist, aber ich würde nicht pauschal ab 5 oder 6 aufteilen, zumal ich zu 3. auch ne schwierige Zahl finde, da merk ich immer wieder, dass ich da wenig Spiele finde, die ich gerne spiele und die gut zu 3. funktionieren

    Das liegt bei Dir aber vor allem an den bevorzugten Spielen. In einer Eurorunde sind drei Spieler selten ein Problem. ;)

    Deswegen hab ich ja auch geschrieben "die ich gerne" spiele :P

    Für Euros sind meist wirklich 3 ideal, wobei mit dem Trend zum solitären geht's ja auch teilweise sogar in Richtung 2.

  • Des Öfteren ist aber leider die Spieleranzahl ein kleines Problem...bei 8 Spielern bleiben nicht viele Möglichkeiten. Also haben wir uns angewöhnt sehr oft in Teams zu spielen. Letztes war ein Lernspiel zu sechst, also mit zwei 2er Teams...bei Lernspielen ist das ja ok, bei ernsthaften Partien wird´s dann schwierig. Ich spiele mit dem Gedanken mal den Versuch von 2 Spielrunden parallel zu versuchen. Platz dafür hätten wir. Schonmal wer versucht?

    Bei unseren Spieletreffen mit größerer Spielerzahl wird grundsätzlich gesplittet. Wenn kein Platz für mindestens zwei unabhängige Runden besteht, werden schon gar nicht so viele Leute eingeladen. Faustformel ist mindestens ein Tisch pro vier Personen.

  • Ne Zeit lang hab ich nen öffentlichen Spieleabend an der Uni besucht, der aber irgendwann nicht mehr so gut lief, da haben wir das oft so gemacht, dass wir erstmal in der großen Runde gespielt haben, meist dann was in Richtung Social Deduction, was halt große Gruppen erlaubt und danach erst aufgesplittet haben.

    Fand ich immer ganz cool, wenn man direkt aufgesplittet entgehen einem viele der guten Spiele, für die man mehr Leute brauch und so kommt man zu beidem.

    Das aufsplitten war aber teils echt schwierig, wegen Leuten die alle möglichen Spiele abgelehnt haben, war dann teilweise schwierig was zu finden.

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  • Das aufsplitten war aber teils echt schwierig, wegen Leuten die alle möglichen Spiele abgelehnt haben, war dann teilweise schwierig was zu finden.

    Das funktioniert bei uns tatsächlich problemlos, wobei ich auch noch nicht erlebt habe, dass sich jemand einem Spiel komplett verweigert hat. Man kann ja auch mal ein Spiel mitspielen, das man nicht mag.

  • Das aufsplitten war aber teils echt schwierig, wegen Leuten die alle möglichen Spiele abgelehnt haben, war dann teilweise schwierig was zu finden.

    Das funktioniert bei uns tatsächlich problemlos, wobei ich auch noch nicht erlebt habe, dass sich jemand einem Spiel komplett verweigert hat. Man kann ja auch mal ein Spiel mitspielen, das man nicht mag.

    Ich finde sowas auch immer anstrengend, aber gibt so Leute leider, irgendwo kann man es natürlich auch nachvollziehen. Ich muss zugeben, ich bin selbst auch sehr picky in dem was ich gerne spielen möchte, aber ich bin durchaus bereit mal ein Spiel mitzuspielen, dass ich nicht so super finde. Ich probiere sowieso alles mindestens einmal aus. Die Liste der Spiele bei denen ich mich wirklich weigere ist sehr sehr kurz. Aber wenn ich jede Woche ein Spiel mitspielen müsste, dass mir nicht so zusagt, würde ich vermutlich irgendwann auch nicht mehr kommen und mir nen anderen Spieleabend suchen (also sofern's nen öffentlicher Abend ist und nicht ne Runde mit Freunden)

  • Privat wird meistens geschaut, dass die Spielerzahl feststeht und dann werden die Spiele ausgesucht. Hier hat oft jeder einen Pick und dann wird das nacheinander gespielt. Die Runden umfassen hier meist 2-5 Spieler, mehr müssen es regelmäßig für mich auch nicht sein.


    Im Verein wird auch mal etwas in großer Runde gespielt und danach einfach gesplittet wie es sich spontan ergibt. Für gewöhnlich findet jeder eine Gruppe / ein Spiel, das für ihn passt.

    Zum Thema, man solle doch auch mal etwas spielen, das man nicht mag: wenn ich sicher weiß, dass ich das gewählte Spiel absolut nicht mehr spielen möchte, sollte ich in der Lage sein, den anderen viel Spaß zu wünschen, auf eine neue Runde zu warten oder notfalls einfach zu gehen. Alles andere bringt doch niemandem etwas. Und ich sehe hier auch nicht die anderen Spieler in der Bringschuld nochmal das Spiel zu wechseln. Realistischerweise passiert das bei größeren Treffen auch eher selten.