Beer & Bread - Scott Almes - Deep Print Games - Pegasus

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    Quelle: https://deep-print-games.com/spiele/beer-bread/


    Illustrationen: Michael Menzel

    Verkaufen ist seliger denn kaufen? ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von Zeitenwanderer ()

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  • Zeitenwanderer

    Hat den Titel des Themas von „Beer & Bread- Deep Print Games - Pegasus“ zu „Beer & Bread - Scott Almes - Deep Print Games - Pegasus“ geändert.
  • Ein paar Eckpunkte wurden beim Pressetag erzählt.


    Die Karten sind in drei Bereiche aufgeteilt. Oben Rohstofe, Mitte Bier oder Brot (und was man dafür ausgeben muss) unten dauerhafter Bonus (wenn die Karte im eigenen Dorf integriert wird.


    Bei den Rohstoffen werden die Karten in Spalten gelegt und man erhält die Rohstoffe, die untereinander aufgeführt sind (also wenn zwei Wasser untereinander liegen, dann eben die zwei und den Rest wohl nicht).


    Die Karten werden in fruchtbaren Jahren gedraftet. Heißt, man gibt die restlichen Karten dann weiter. In trockenen Jahren spielt man nur mit der gesammelten Kartenhand (heißt, man muss in fruchtbaren Jahren auch aufpassen, was man sich da fürs nächste Jahr ans Bein bindet). Die fruchtbaren und trockenen Jahre wechseln sich ab.


    Am Spielende gibt es dann nur Punkte für die Produktgruppe, für die man weniger produziert hat. Also entweder Bier oder Brot. Es bringt also nichts in einem vorwärts zu stürmen.


    Ich hoffe das hilft ein wenig weiter.

  • Habe mir jetzt mal die Anleitung durchgelesen und sehe das Ganze auf Kennerniveau. Recht hohe Interaktion und durchaus interessante Entscheidungen die getroffen werden müssen.


    6 Runden (stehen für 6 Jahre) und 4 Phasen wobei ungerade Jahre fruchtbar sind und gerade Jahre trocken. Dadurch ändert sich die Vorgehensweise der Phasen...


    1. Phase "Saatphase"

    Ihr legt Ressourcen auf die Felder.

    • Fruchtbar - viele Ressourcen
    • Trocken - weniger Ressourcen


    2. Phase "Kartenphase"

    Ihr bekommt Karten auf die Hand.

    • Fruchtbar - ihr zieht 5 vom Stapel
    • Trocken - ihr nehmt gespielte Karten aus der vorherigen Runde auf die Hand

    3. Phase "Aktionsphase"

    Ihr führt mit euren Handkarten Aktionen aus.

    • Fruchtbar - nach 2 Aktionen draftet ihr eure Handkarten
    • Trocken - ihr müsst mit euren Handkarten auskommen wobei ihr mit 3 offen liegenden Karten tauschen dürft

    4. Phase "Mühlenphase"

    Ihr bestimmt den Startspieler.

    • Fruchtbar - nur Startspieler
    • Trocken - gespielte Karten werden abgeworfen

    Die Aktionen sind auch recht klar... Ihr spielt eine Handkarte und dürft eine von 3 Aktionen ausführen wobei für jede Aktion ein anderer Bereich der Karte genutzt wird.


    "Ernten und Lagerung" - ihr bekommt Ressourcen und müsst diese Einlagern, habt ihr keinen Platz dann bietet ihr überschüssige Ressourcen der anderen Person an. Diese bekommt also ohne Aktion Ressourcen. Je mehr Karten ihr spielt desto mehr Ressourcen bekommt ihr aber müsst bedenken, dass ihr diese Karten in der nächsten Runde wieder auf die Hand nehmt.


    "Produktion und Verkauf" - ihr gebt Ressourcen aus und braut Bier oder backt Brot. Die Karte sagt welche Ressourcen ihr braucht. Auf jeder Brauerei und jeder Bäckerei kann eine Karte liegen, die geben am Ende Punkte.


    "Ausbau und Reinigung" - ihr schiebt Karten unter den Plan um die Regeln des Spiels zu verändern. Anschließend räumt ihr eure Brauerei/Bäckerei auf und könnt wieder Produzieren.


    Erstmal Schade, dass der Wechsel fruchtbar/trocken fest ist und nicht Zufall aber da stehen wohl mechanische Gründe im Vordergrund.

    Ansontsten sehe ich erstmal wenig "Neues" aber es scheint durchaus für einige Partien zu taugen. Der Glücksfaktor Karten wiegt erstmal mäßig aber man kann durch Draft und Tausch einigermaßen gegensteuern. Ob das ausreicht wird sich zeigen, durch die dreifache Funktion der Karten kann man wohl gut auf die andere Person reagieren um ihr bspw. bestimmte Ausbauten zu nehmen oder bestimmte Ressourcen zu verknappen. Bin gespannt und werde mir wohl ein Exemplar besorgen... Eigentlich nur weil Bier immer geht :D

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  • Mich hat das Event bei Pegasus durchaus richtig neugierig auf das Spiel gemacht. Gerade weil ich mit meiner Frau gerne gemütlich so ein Spiel für zwei Personen auspacke. Targi, Sobek und vielleicht dann auch Beer & Bread. Für mich klingt das nicht banal, aber auch nicht zu verkopft.

  • Ich habe mir auch die Anleitung durchgelesen und bin durchaus angetan. Der Wechsel fruchtbar-trocken fühlt sich sehr konstruiert an, aber durch den Marker muss man nicht dran denken und in der Partie fällt das sicher gar nicht mehr auf.

    Ich bin mir nicht sicher, warum es überhaupt zwei Arten von Karten tauschen und ausspielen geben muss. Das erscheint mir auf den ersten Blick irgendwie unnötig und Selbstzweck.

    Optisch ist es aber sehr ansprechend und Multifunktionskarten mag ich sowieso. Ich werde das auf jeden Fall beobachten.


    Mal nebenbei gefragt: Wie findet ihr das grafische Design der Regeln? Durchdacht, übersichtlich, aufgeräumt: ja klar. Ich verstehe auch den Sinn für eine Marke ein durchgehendes Design zu entwickeln, aber dieses moderne will für mich hier einfach nicht passen. Bei einem Mittelalter-Bierbrau-Spiel müssen die Regeln nicht auf Pergament oder Bierdeckeln stehen, aber ein bisschen in die Richtung würde mir besser gefallen.

  • Mal nebenbei gefragt: Wie findet ihr das grafische Design der Regeln? Durchdacht, übersichtlich, aufgeräumt: ja klar. Ich verstehe auch den Sinn für eine Marke ein durchgehendes Design zu entwickeln, aber dieses moderne will für mich hier einfach nicht passen. Bei einem Mittelalter-Bierbrau-Spiel müssen die Regeln nicht auf Pergament oder Bierdeckeln stehen, aber ein bisschen in die Richtung würde mir besser gefallen.

    Ist vielleicht ein eigenes, allgemeines Thema wert? Ich bevorzuge klare Strukturen vor Schnörkelei. Ich schau die Anleitung meist nur einmal an, dass muss nicht super hübsch sein. Und wenn ich sie nochmal anschaue, dann will ich schnell etwas finden.


    Gruß Dee

  • Tatsächlich habe ich das bei den blau-orangenen Bannern auch gedacht... Auch das Cover mit den abgesetzten Balken stört mich etwas, dazu 2 kleinere Rechtschreibfehler iirc. Alles in allem aber wird es wohl eine KSR geben die etwas schicker ist denn das Spiel selbst scheint jetzt nicht sehr regelintensiv zu sein als das man das nicht mit einer kurzen Übersicht hinbekommt.


    Ich hatte ja schon geschrieben, dass der Wechsel gerne zufällig hätte sein können. Und auch das System, dass es verschiedene Regeln je nach Runde gibt finde ich sehr interessant. Gleiche Phasen aber leicht modifiziert klingt echt spannend. Das noch etwas weiter ausbauen und es könnten durchaus ein paar sehr herausfordernde Mechanismen entstehen. Natürlich darf das nicht extrem abweichen aber hier bspw. wirkt es stimmig wenn auch konstruiert wie jorl bereits angemerkt hat.

  • #Beerandbread

    bin inzwischen nach Lesen des Regelhefts skeptisch, was Interaktion und Spielspass angeht.

    Man hat 5 Karten/Aktionen pro Jahr. Also werde ich erstmal anfangen, Ressourcen zu sammeln, ohne die Anforderungen der Produkte auf den Mitspielerkarten zu kennen. Bringt 2-3 Ressourcen. Dann kriege ich die anderen 4 Karten und muss weiter Ressourcen sammeln. Danach habe ich ca. 6 Ressourcen, die hoffentlich zu einem Produkt passen auf meinen Karten, die ich gleich wieder zurück kriege. Dann produzieren, wenn möglich, um Siegpunkte zu generieren und die Lagerplätze wieder frei zu machen.

    Wenn ich noch nicht produzieren kann, weiter Ressourcen sammeln, dann ist das Lager aber auch weitgehend voll. Oder, wenn ich eine wirklich gute Fähigkeit auf der Hand habe, ausbauen, aber damit die Reinigung verschwenden.

    Mit der vierten Karte produzieren, wenn nicht schon mit der dritten möglich gewesen. Ansonsten wieder ernten oder ausbauen/reinigen, wenn sich die Fähigkeit lohnt.

    ich sehe hier nicht, dass ich irgendwie gezielt Karten spiele, weil der Mitspieler diese nicht bekommen soll.

    von Vorteil ist es sicher, wenn man sich merken kann, welche Ressourcen und Produktanforderungen in beiden Kartenstapeln enthalten sind. Allerdings das gezielt beim eigenen Kartenauspielen mit einzuplanen...

    Die Fähigkeiten für das Kartenspielen sind auch sehr vom Zufall abhängig, ob sie die eigene Situation wirklich verbessern. Die für das Ernten sind dann sehr davon abhängig, welche Produkte man später auf die Hand kriegt. Spezialisieren kann man sich ja nicht.

    In den fetten Jahren beim Ausspielen der Erntekarten schon darauf zu achten, ob man im folgenden mageren Jahr daraus eine Ernte/Produktionskombi bauen kann, ist sicher interessant. Ob sich dafür allerdings die Einschränkungen im fetten Jahr lohnen, die man sich selbst auferlegt, müsste man mal ausprobieren. Oder wird man einfach ernten, bis Lager voll, dann ggf. mit verbliebenen Karten ausbauen und reinigen.


    Auch wenn ich es irgendwie interessant und von Material und Design her ziemlich anziehend finde, muss ich mich da zurückhalten, bis sich die Bewertungen eingependelt haben. #NewYorkZoo war mir dahingehend eine Lehre.

  • Es scheint aber nicht so zu sein, dass du ins 3. Jahr komplett ohne Ressourcen gehst. Dann wäre denkbar direkt mit den 5 neuen Karten der dritten Runde zu produzieren oder ggf. darauf zu achten, dass keine der Karten zu den Ressourcen des Gegners passt.

    Auch einfach so Ressourcen zu ernten wenn nur wenig Platz im Lager ist scheint erstmal nicht sinnvoll da überschüssige Ressourcen an den Gegner gehen :/

    Alles in Allem ist es wohl ein Vertreter des "Das beste draus machen" ohne dem Mitspieler zu viele Angebote zumachen...

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