Tester für Eigenentwicklung gesucht ...

  • Hallo Spieler und Spielerinnen,

    mein erster Post hier, vergebt mir etwaige Fehltritte, ich werden keinen Fettnapf auslassen! ;)

    Bin eigentlich kein sehr intensiver Spieler, wenn dann eher einfache Spiele mit nicht zu großem Glücksfaktor, aber auch nicht zu viel Denkanstrengung.

    Ich muss zugeben, dass uns bei vielen ausprobierten Spielen unverständliche "Moves" auffallen oder die Regeln mit Zusätzen "verbastelt" erscheinen (und dadurch unnötig komplex werden), um einen Spielfluss zu gewährleisten. Ich habe dann meist das Gefühl, dass einfach nicht ausgiebig getestet wurde, sondern schnell "auf den Markt" geworfen wurde – obwohl Aufmachung und Beschreibung aufwändig sind.
    Wir haben ein (zugegeben einfaches) Spiel entwickelt, das sich prima zu zweit spielen lässt. Oft sind Spiele mit mehr Spielern erstaunlich anders, man kann zwar simulieren, aber echt wird es eben nicht. Es gibt eben auch verschiedenste Spielerkonstellationen, die man in der eigenen Blase nicht abbilden kann: Familien, Kinder, Viel- und Wenigspieler, 3, 4, 5 oder mehr ...

    Kurzum: ich suche Gruppen ab 3 Personen, die das Spiel gern testen würden. Nein, ich kann dafür nichts zahlen, werde es kostenfrei zuschicken (und zurück) und hätte dafür gern ein ehrliches Statement, ggf. Verbesserungsvorschläge oder was euch auch immer dazu einfällt.

    Und falls ich mit meinem Anliegen hier völlig falsch bin, mea culpa & danke im voraus für einen Hinweis, wo das besser aufgehoben wäre. :thumbsup:

    Viele Grüße aus Sachsen!

  • Ich mach das gelegentlich, wenn mich Thema und Spiel interessieren. Allerdings sag ich gleich, dass ich keine Lust hab, mich zusätzlich um den Rückversand zu kümmern, denn ein guter Test ist schon Aufwand genug. Hast du über eine TTS-Implementierung nachgedacht? Oder besser noch eine live Partie, in der du zuschauen kannst?

  • Wenn du magst, kann ich das Spiel gerne mal zu unserem Wöchentlichen Spieletreff mitnehmen? Um was gehts da denn thematisch genau, oder ist das noch nicht fixiert? Wie stellst du dir das mit dem Rückversand vor?

  • Stimmt, ich hätte auch mal erwähnen können, um was es sich handelt:

    Es ist ein Spiel, dass praktisch nur aus Steinen mit verschiedenen Farben und Markierungen besteht. Im Grunde ein "Steine-ziehen-und-anlege-Spiel", bestimmte Kombinationen führen zu Erfolgen, für die es Punkte gibt. Jeder Spieler baut an seinem eigenen Spielfeld, alle können allerdings untereinander agieren und sich entsprechend beeinflussen / stören. Zu zweit braucht man etwa 20-30 Minuten für eine Partie. Es ist recht kompakt, kann man bestimmt auch als Reisespiel bezeichnen. Ich denke eigentlich, dass man es bis maximal 5 Personen spielen kann.

    Ich übernehme natürlich auch den Rückversand (DHL-Label), ihr müsstet es dann nur entsprechend abgeben.


    Wenn du magst, kann ich das Spiel gerne mal zu unserem Wöchentlichen Spieletreff mitnehmen?

    Wie ist denn die Zusammenstellung? Erwachsene? Wieviele?

    Danke + Grüße!

  • Immer so zwischen 5 und 20 Erwachsene, Altersklassen komplett durchmischt.

  • Es ist ein Spiel, dass praktisch nur aus Steinen mit verschiedenen Farben und Markierungen besteht. Im Grunde ein "Steine-ziehen-und-anlege-Spiel", bestimmte Kombinationen führen zu Erfolgen, für die es Punkte gibt.

    Azul? Das gibts schon… ;)

    Viel Erfolg.!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Die Idee einen Blindtest per Post zu machen finde ich gut.

    Vielleicht noch konkrete Fragen mitschicken.


    Zwei Fragen:

    1. In welcher Region bist du denn?

    Es gibt oft Gruppen, die sich zum Testen von Spielen treffen. Zum Beispiel beim Spielwerk in Hamburg.


    2. Die Gefahren die vom TTS ausgehen sind bekannt? Falls nicht empfehle ich die Podcast Folge von Ludology mit der Entwicklerin von Kelp oder auch die letzte Folge von unserem Podcast. (DSD Brettspielpodcast)

    Kurzfassung: TTS wird von denjenigen benutzt, die Fakes herstellen, um Daten abzugreifen.

    Alternative: Tabletopia, das ist etwas seriöser.

  • Interessant, danke für den Hinweis. Ich hatte jetzt ohnehin irgendwie Bauchschmerzen, mein Spiel so "öffentlich" testen zu lassen. Was wenn jemand es toll findet, leicht abwandelt (auch optisch) und unter eigenem Namen herausbringt? Nicht, dass ich jetzt denke, das neue Spiel des Jahres erfunden zu haben und damit endlich reich werde. 8-)) Aber dass es sich irgendjemand unter den Nagel reißt, die Lorbeeren einsammelt und Geld damit verdient, fände ich schon ganz schön doof. Patente auf Spielprinzipien gibts bestimmt, aber (wenn überhaupt) finanziell für mich unrealistisch.

    Wie wird sowas in der Regel gehandhabt?

  • Interessant, danke für den Hinweis. Ich hatte jetzt ohnehin irgendwie Bauchschmerzen, mein Spiel so "öffentlich" testen zu lassen. Was wenn jemand es toll findet, leicht abwandelt (auch optisch) und unter eigenem Namen herausbringt? Nicht, dass ich jetzt denke, das neue Spiel des Jahres erfunden zu haben und damit endlich reich werde. 8-)) Aber dass es sich irgendjemand unter den Nagel reißt, die Lorbeeren einsammelt und Geld damit verdient, fände ich schon ganz schön doof. Patente auf Spielprinzipien gibts bestimmt, aber (wenn überhaupt) finanziell für mich unrealistisch.

    Wie wird sowas in der Regel gehandhabt?

    Praktisch gar nicht. Es gab seltene Fälle von geklauten Ideen, die in der Community dann z.T. auf BGG über Votes abgestraft werden. Aber im Normalfall ist es gut, über deine Idee zu reden. Dass sie geklaut werden könnte, ist ein häufiges Bedenken, aber ich würde mir darüber nicht den Kopf zerbrechen :)

    What If Someone Steals My Idea?
    Let’s try a little exercise: Envision an idea. Something you thought of on your own and that you’re really excited about. It can be an old or new idea, but the…
    stonemaiergames.com

    Your Idea Is Brilliant, Your Idea Is Worthless (KS Lesson #204)
    While I was at a family wedding a few weeks ago, one of my aunts asked me, “So, what’s the hardest part about designing a game? It must be coming up with the…
    stonemaiergames.com

  • Das ist komplett unrealistisch. Davor brauchst du keine Angst haben.


    Lediglich Raubkopien fertiger Spiele sind eine echte Gefahr und das auch bei kleinen Spielen, wie "Kelp" zeigt.


    Ich wollte gar nicht so viel Werbung machen, aber weil es passt, hör doch man hier rein, so ab Minute 45.:

    Nr.140: Im Wald da sind die Räuber – geistiges Eigentum und Raubkopien bei Brettspielen
    Wir haben … zwar keinen Papst aber doch einen Ersatz für Dominik, der uns aus Zeitgründen verlassen hat: Florian war letztes Mal noch Gast, ab heute ist er…
    dsdbrettspielpodcast.wordpress.com

    Und dann gibt es in der Folge danach einen Nachtrag zu Kelp bei Minute 35.


    Ansonsten unbedingt dieses Buch (es ist relativ dünn) lesen:https://spiele-archiv.de/index…faden-fuer-spieleerfinder


    Und im Podcast von Brettspielbar gibt es eine ganze Reihe von Folgen, die sich mit der Entwicklung von Spielen befassen.


    Schade wäre es, Zeit zu investieren und Fehler zu wiederholen, die andere schon oft gemacht haben. Man steht als Kreativer im besten Sinne auf dem Schultern von Riesen.

  • 1.: Bin eigentlich kein sehr intensiver Spieler, wenn dann eher einfache Spiele mit nicht zu großem Glücksfaktor, aber auch nicht zu viel Denkanstrengung.


    2.: Ich muss zugeben, dass uns bei vielen ausprobierten Spielen unverständliche "Moves" auffallen oder die Regeln mit Zusätzen "verbastelt" erscheinen (und dadurch unnötig komplex werden), um einen Spielfluss zu gewährleisten. Ich habe dann meist das Gefühl, dass einfach nicht ausgiebig getestet wurde, sondern schnell "auf den Markt" geworfen wurde – obwohl Aufmachung und Beschreibung aufwändig sind.

    Das soll nun nicht despektierlich rüberkommen, aber ich schätze, dass 2. eintritt, weil 1. ;) Du scheinst einfach noch nicht so viel Erfahrung im Bereich der komplexen Spiele und deren Entwicklung zu haben, weshalb Du dich fragst, warum Regeln so geschrieben sind. An dem Punkt waren wohl viele von uns mal, ich auch.


    Es ist aber einfach so, dass Du alle Menschen abholen musst. Fragst Du 10 Leute, bekommst Du 11 Interpretationen. Darum ist eine Anleitung sehr genau, auch wenn es nicht so aussieht. Gerade in Expertenspielen bekommst Du kaum unnötige Sätze in Anleitungen präsentiert, sei es für Regeldetails oder Didaktik.


    Was natürlich nicht bedeutet, dass sie sich nicht kürzer formulieren ließen, aber mit "ungetestet auf den Markt geworfen" hat das in der Regel nichts zu tun.


    :2cent:

  • Wäre übrigens eine Frage/Bitte/Tipp/Info: Würdest du den Testern zusätzlich zum Spiel vll ein Video mit einer Regelerklärung zukommen lassen? Dann könnte man zusätzlich die Regel "testen", ob man aus dieser dasselbe versteht, wie aus deinem Video und zudem sicher gehen, dass man nix falsch spielt

  • weshalb Du dich fragst, warum Regeln so geschrieben sind.

    Ich glaube nicht, dass es um die geschriebene Regel geht, sondern um eine unnötige Komplexität von Spielen, die durch zusätzliche, aufbauschende Regeln zu Stande kommt.

    Ich verstehe hier eher eine Kritik am Spieldesign, als an der Schreibart der Regel.

    Hierfür werde ich zu 100% gebannt.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr. K ()

  • Ja sowas in der Art hatte ich überlegt. Aber ein Anleitungsvideo als Anleitung wie man die Spielanleitung verstehen soll ... da wäre ein Live-Kontakt (Whatsapp oder so) wohl brauchbarer: kurze Frage, kurze Antwort. Ich überlege.

  • Ja sowas in der Art hatte ich überlegt. Aber ein Anleitungsvideo als Anleitung wie man die Spielanleitung verstehen soll ... da wäre ein Live-Kontakt (Whatsapp oder so) wohl brauchbarer: kurze Frage, kurze Antwort. Ich überlege.

    Ich wäre da wirklich für ein kurzes Regelvideo. Normalerweise lerne ich neue spiele inzwischen ausschließlich aus Videos, bis auf wenige ausnahmen ;)

  • Frag dich selbst, was willst du beim Test herausfinden.

    1. Bestätigung, dass das Spiel gut ist?

    2. Funktioniert die geschriebene Anleitung?

    3. Echte Suche nach Schwachstellen im Spieldesign?

    4. Konkrete Fragen zu bestimmen Aspekten?


    Je nach dem solltest du mit oder ohne Video etc. testen.

  • Ich muss zugeben, dass uns bei vielen ausprobierten Spielen unverständliche "Moves" auffallen oder die Regeln mit Zusätzen "verbastelt" erscheinen (und dadurch unnötig komplex werden), um einen Spielfluss zu gewährleisten. Ich habe dann meist das Gefühl, dass einfach nicht ausgiebig getestet wurde, sondern schnell "auf den Markt" geworfen wurde – obwohl Aufmachung und Beschreibung aufwändig sind.

    dan-dyse rein interessehalber:

    Welche Spiele sind Euch denn da besonders aufgefallen?
    Wir haben hier immer wieder mal Diskussionen weil je nach Sichtweise und Vorliebe des einen oder der anderen manchen Spiele unnötig aufgeblasen oder schwierig erklärt erscheinen. Das könnte für potentielle Tester hilfreich sein um das Feedback entsprechend zu adressieren.

    Liebe Grüße

    Cal


    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

  • Beim Draufschauen muss ich extrem an Qwirkle denken 8o


    Zu den Regeln:

    Auf der rechten Seite ist gar nicht auf dem ersten Blick ersichtlich, was falsch ist. Eigentlich geht es da nur um den gelben Kreis in der zweiten Zeile der nicht korrekt gelegt wird? Bei der ersten Zeile passt alles meiner Meinung nach. Nur würde diese Zeile dann in der Wertung genau Null Punkte geben ... :/

  • Die böse Reaktion darauf wäre jetzt: Also quasi ein 13 Jahre altes Spiel (Qwirkle) in ein Raster gepackt und minimal anderen Regeln, die zudem noch an manchen Stellen uneindeutig bzw. nicht zu Ende gedacht sind.


    PS: Noch nie einen Joker in einem Spiel erlebt, den man so wenig haben möchte. Macht mehr kaputt als er bringt und anlegen an ihn kann man auch nicht mehr.


    ;)

  • Die nette Reaktion darauf wäre jetzt: erfindet das Rad nicht neu, klingt aber erstmal ganz unterhaltsam und kurzweilig.

  • Ich hätte jetzt auch die Befürchtung, dass das Spiel lange dauern kann. Ohne es gespielt zu haben, würde ich denken, dass bei richtiger Taktik und Ziehglück kein Ende kommen könnte, da alle Steine wieder in den Beutel gehen und das Ende erst eingeläutet wird, wenn die Bedingung erfüllt ist.


    Zudem als extremstrategie evtl. möglich bei gutem Start danach schnell ziehen um das Spiel zu beenden? Dann wäre Glück am Anfang ein krasser Gamebreaker?

  • Noch eine Frage: du suchtest ja explizit Leute wo mehr als 2 Leute spielen. Meinst du, bei dem Spiel ist das von Bedeutung, bzw es ändert sich dadurch stark, ob man es solo, zu zweit oder mit mit mehr Leuten spielt? Die Internation besteht ja quasi nur durch das Depot-Tauschen, was man zudem ja gar nicht beeinflussen kann, was da letztlich liegt?

  • Noch eine Frage: du suchtest ja explizit Leute wo mehr als 2 Leute spielen. Meinst du, bei dem Spiel ist das von Bedeutung, bzw es ändert sich dadurch stark, ob man es solo, zu zweit oder mit mit mehr Leuten spielt? Die Internation besteht ja quasi nur durch das Depot-Tauschen, was man zudem ja gar nicht beeinflussen kann, was da letztlich liegt?

    Naja, aus der Anleitung geht nicht hervor wie viele Steine jeweils (Farbe/Symbol) enthalten sind und es wird auch nicht erwähnt dass bei unterschiedlicher Anzahl Mitspieler Steine entfernt bzw .dazugenommen werden. Möglicherweise soll dadurch ein unterschiedliches Spielerlebnis zustande kommen, weil bei mehr Leuten am Tisch Steine potentiell knapper werden?

    Liebe Grüße

    Cal


    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

  • Danke für die schnellen Reaktionen. Ich kenne Qwirckle nicht, schaue ich jetzt auch nicht nach. :P

    Ich versuche mal, auf einiges einzugehen:


    Auf der rechten Seite ist gar nicht auf dem ersten Blick ersichtlich, was falsch ist. Eigentlich geht es da nur um den gelben Kreis in der zweiten Zeile der nicht korrekt gelegt wird? Bei der ersten Zeile passt alles meiner Meinung nach. Nur würde diese Zeile dann in der Wertung genau Null Punkte geben ... :/

    Falsch? Der gelbe Kreis passt nicht an den grünen Stern.

    Punkteverteilung gelesen? Wieso Null? Es gibt 2 Punkte für die obere Zeile.


    PS: Noch nie einen Joker in einem Spiel erlebt, den man so wenig haben möchte. Macht mehr kaputt als er bringt und anlegen an ihn kann man auch nicht mehr.

    Hmm. Dazu muss man es wohl spielen, um zu merken, wie sehr der Joker einen durchatmen lässt.


    Ich hätte jetzt auch die Befürchtung, dass das Spiel lange dauern kann. Ohne es gespielt zu haben, würde ich denken, dass bei richtiger Taktik und Ziehglück kein Ende kommen könnte, da alle Steine wieder in den Beutel gehen und das Ende erst eingeläutet wird, wenn die Bedingung erfüllt ist.


    Zudem als extremstrategie evtl. möglich bei gutem Start danach schnell ziehen um das Spiel zu beenden? Dann wäre Glück am Anfang ein krasser Gamebreaker?

    Dauer: zu zweit wie schon mal erwähnt ca. 20-30 Minuten. Zu mehrt: leider noch keine Möglichkeit gehabt.

    Kein Ende? Das Spielbrett wird schneller voll als gedacht.

    "danach schnell ziehen"? Verstehe ich nicht: die Spieler sind abwechselnd an der Reihe, da kann man nicht schneller sein als andere?!


    Noch eine Frage: du suchtest ja explizit Leute wo mehr als 2 Leute spielen. Meinst du, bei dem Spiel ist das von Bedeutung, bzw es ändert sich dadurch stark, ob man es solo, zu zweit oder mit mit mehr Leuten spielt? Die Internation besteht ja quasi nur durch das Depot-Tauschen, was man zudem ja gar nicht beeinflussen kann, was da letztlich liegt?

    Es wird sich ändern, da mehrere Depots zum Steinetausch zur Verfügung stehen. Und man kann die Steine in den Depots der anderen sehr wohl beeinflussen. Muss z.B. aufpassen, den Gegnern keine passenden Steine zu geben, nur weil man selbst gierig auf einen bestimmten ist.

  • Ich meine mit schnell ziehen Steine ziehen, bis mein Depot voll ist. Ich konnte keine Regel finden, dass Steine platziert werden müssen. Wäre auch ungünstig, da ich sonst immer bei Mitspielern schauen müsste, ob sie wirklich nicht legen können. Bei anderen Spielen sind oft Züge mit Nichtanlegen mit Minuspunkten versehen, um solche „Strategien“ zu vermeiden.

    Aber wie gesagt, muss ich es spielen, um das zu testen.


    Könnte man nicht bei 2 Spielern ein neutrales Depot einrichten? Also 3 Steine ziehen und jede Runde wird der Stein rechts abgeworfen und ein neuer Stein aus dem Beutel dazugelegt?

  • 1. Du solltest Dir Qwirkle anschauen

    2. Was lässt mich an einem Stein durchatmen, der mir zwingend eine Reihe und eine Spalte punktemäßig zwangsminimiert, eventuell liegen bleibt und an den ich laut deinen Regeln nicht mal benachbart anlegen kann (weil nur definiert ist, dass man den Joker unabhängig von Nachbarfarben legen darf. Da er aber ja keine Farbe/kein Symbol übernimmt, passen keine neuen Steine an ihn)

    3. Da deine Regeln unklar formuliert sind, kann man davon (auch durch dein eines Beispielbild) ausgehen, dass ich gezogene Steine nicht an vorhandene anlegen muss, sondern sie auch frei platzieren kann, sofern halt kein unpassender Nachbar vorhanden ist. So kann ich mir mein Spielfeld u.U. schnell so zubauen, dass ich nix neues mehr legen kann und mein Depot sich füllt.

    Einmal editiert, zuletzt von d82 ()

  • Ich meine mit schnell ziehen Steine ziehen, bis mein Depot voll ist. Ich konnte keine Regel finden, dass Steine platziert werden müssen.

    Verstehe: ich hatte gedacht, dass im Abschnitt "Spielverlauf" klar wird, dass gezogene oder getauschte Steine gesetzt werden müssen. Ich mache das nochmal deutlicher. :thumbsup:

  • 1. Du solltest Dir Qwirkle anschauen

    2. Was lässt mich an einem Stein durchatmen, der mir zwingend zwei Reihen punktemäßig zwangsminimiert, eventuell liegen bleibt und an den ich laut deinen Regeln nicht mal benachbart anlegen kann (weil nur definiert ist, dass man den Joker unabhängig von Nachbarfarben legen darf. Da er aber ja keine Farbe/kein Symbol übernimmt, passen keine neuen Steine an ihn)

    3. Da deine Regeln unklar formuliert sind, kann man davon (auch durch dein eines Beispielbild) ausgehen, dass ich gezogene Steine nicht an vorhandene anlegen muss, sondern sie auch frei platzieren kann, sofern halt kein unpassender Nachbar vorhanden ist. So kann ich mir mein Spielfeld u.U. schnell so zubauen, dass ich nix neues mehr legen kann und mein Depot sich füllt.

    Punkt 2: ich verstehe nicht. Was ist in der Anleitung zum Joker mit "er passt auf jedes Feld, unabhängig von Nachbarsteinen" so unklar, dass du meinst, dass keine Steine an ihn passen, bzw. nur welche mit Farben aber nicht mit Symbolen? Wo steht das?


    Punkt 3: natürlich kannst du Steine auch frei platzieren (wie sollte man sonst den ersten setzen können?). Und: die Aufgabe ist, Reihen / Spalten zu bilden, um Punkte zu bekommen. Es geht nicht darum, das Spiel so schnell wie möglich zu beenden. Welche Regel ist insofern unklar formuliert (abgesehen von der oben erwähnten Pflicht)?

  • Beim Beispiel war ich anfangs auch erst verwirrt was gemeint war. anfangs dachte ich an den neuen Stein rechts, aber es ist glaube ich eher der untere gelbe Stein gemeint. Geht auf den ersten Blick nicht eindeutig aus dem Beispiel hervor.


    Eine Übersicht wie viele Steine (pro Farbe / pro Symbol) sowie wie viele Punkte-Chips vorhanden sind wäre hilfreich. Was passiert wenn die Punkte-Chips ausgehen? Es gibt Spiele bei denen dann Ersatz hinzugenommen werden muss, andere beschränken auch diese Punkte.


    Spielidee kommt mir aber auch vor wie ein Mix aus Quirkle (Steine / Symbole), Alhambra (Depot) und Llamas & Alpacas (Wertung).

  • dan-dyse offensichtlich haben Leute Probleme deine Anleitung richtig zu verstehen. Es ist schwierig zu beantworten, was man falsch versteht.

    Bei vielen anderen Plättchen-lege-Spielen muss man an bereits gelegte Plättchen anlegen. Da dies in dem Genre so üblich ist, gehen manche davon aus es auch hier tun zu müssen, auch wenn du nichts explizit dazu schreibst.


    Zwei Sätze wie "Das gezogene Plättchen muss gelegt werden, falls irgendwie möglich." und "Plättchen dürfen überall/frei im eigenen Raster platziert werden, solange die Nachbarschaftsregeln beachtet werden"

    Fabian Zimmermann - Autor von Tiefe Taschen / GoodCritters