01.04.-07.04.2024

  • Frohe Ostern…


    Wir haben gespielt:


    #PiratesOfMaracaibo

    Hat uns sehr gut gefallen. Wohlfühlspiel mit angenehmer Spielzeit.


    #CastleOfBurgundy

    Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten hat es uns doch wieder ganz gut gefallen. Das Spiel brauchte etwas, um Tempo aufzunehmen.


    #ThePlumIslandHorror

    Regel angelesen, aufgebaut, abgebaut und im Marktplatz hier eingestellt. Nicht unser Spiel.


    #BloodborneTheBoardgame

    Wie immer sehr gut. Nach langer Zeit mal wieder auf dem Tisch.


    #TuringMachine

    Kooperativ zu zweit gegen die Maschine. Hat uns gefallen. Der PM Logik Trainer als Spiel.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • #DieSchlachtDerFünfHeere

    nachdem ich das Spiel vor Jahren mal angespielt, dann aber wegen Spielermangel ignoriert habe, hat mich mein mittlerer Sohn (15) dazu aufgefordert. Die Lernrunde war nicht ohne, hat ihn auch ziemlich gefordert, da er diese Art von Spiel bisher nicht kannt. Lief dann aber bald ziemlich gut und wir haben jetzt ein richtiges Spiel gemacht. Meine Orkse haben leider verloren, Bolg hat sich hinreißen lassen und wurde dann leider besiegt. Wir hatten beide Spaß und wollen bald nochmal.


    #UndauntedNormandie

    Mit dem großen Sohn (17) gab es zwei Runden Undaunted,nachdem wir es neulich neu für uns entdeckt haben, wollen wir jetzt dranbleiben. Szenario 5, das erste mit Granatwerfer auf deutscher Seite, haben wir gleich noch zweimal gespielt (gleiche Rollen), ganz unterschiedliche Verläufe und jeder einmal gewonnen.


    So kann es gerne weitergehen.

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  • Ich degeneriere.

    Nachdem wir das Haus meiner Schwiegereltern entrümpelten, ist meine Frau auf ein #SkipBo gestoßen. Und jetzt muss das aus Erinnerung rauf und runter gespielt werden.

    Als ich dann irgendwann das Maulen anfing, legte sie mir dann #Skyjo vor. Tauschte dann also Not gegen Elend.


    Wo sind die Zeiten hin, wo ich mit ihr richtige Klopper wie #Wallenstein, #AgeOfEmpires3 oder #Viticulture spielen konnte?


    Ich kann nicht mehr! :loudlycrying:

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

    Einmal editiert, zuletzt von Gernspieler ()

  • Ich selbst habe ein paar Mal #WarpsEdge gespielt. Nachdem ich in der letzten Woche endlich die Erweiterungen (EN) bekommen konnte, stand das ganz oben auf der Liste.

    Zu Ostern habe ich an meine Patenkinder #KrasseKacke verschenkt. Das hat sogar den kleinen 5-jährigen abgeholt und der hat eigentlich wenig Ausdauer, wenns um Brettspiele geht.

    Dazu dann noch #Tossit das gefühlt gerade überall in meinen Werbebannern auftaucht. Funktioniert gut und eventuell besorge ich da noch ein weiteres Set, um zu 4. gleichzeitig spielen zu können. Ist aber ziemlich teuer, wie ich finde.

    Für Ostern aber eine ganz gute Ausbeute.

  • Urlaub mit der Schwiegerfamilie. Ein Report aus der Nichtspielerwelt. Um meinen Status als Schwiegersohn der Herzen zu zementieren, habe ich zunächst 60 Minuten die Regeln von Arche Nova erklärt, nur um dann zu sagen, dass alles nur ein Scherz gewesen ist. 😎

    In wirklicher Wirklichkeit aber kamen ausschließlich (zumindest regeltechnisch) Leichtgewichte auf den Tisch, angefangen mit #TempelDesSchreckens - mal zu fünft oder zu sechst. Immer wieder spannend zu sehen wie unbekannte Spielsysteme wie hier Social Deduction erstmal für totales Unverständnis sorgen („Woher soll ich den wissen wer wer ist?“), daraus dann aber relative Begeisterung erwächst. Für Erstaunen hat meine 7-jährige Tochter gesorgt, die in zwei Runden mit einer Ehrlichkeitsstrategie die Wächterinnen zum Sieg geführt hat.

    Ich gebe zu, auch die Partie #Kniffel mit den Schwiegereltern hat Spaß gemacht. Nicht unbedingt wegen dem altbekannten Spielprinzip, sondern eher, weil nichts erklärt werden musste, man sich einigen konnte und ich selbst nicht mit „weirden“ Vorschlägen wie „Kamelrennen, bei dem sich bunten Spielfiguren, die keinem gehören, gegenseitig besteigen“ um die Ecke kommen musste.

    Genau letzteres kam dann aber doch noch mal auf den Tisch. Mehrmals. Zumindest mit den (Schwipp)Schwäger:innen. #CamelCup ist wohl einer meiner alltime faves an einfachen Familienspielen, weil es eigentlich nicht plan- und vorhersehbar ist und man hier wie da schön manipulieren kann. In unseren letzten Runde wurde der erwartete Letzte am Ende Erster, so dass es Minuspunkte hagelte. Kurz vorm Ziel entstand eine 5-kamelige Pyramide, die nicht abzusehen war. Begeisterung am Spieletisch.

    Meinen Erfahrungen mit #Pictures sind ähnlich positiv in Nichtspielerrunden. Es kommt immer und überall gut an und sorgt für großen Spaß, so auch in dieser Konstellation.

    Fast schon gehobene Klasse war #Mycelia , dass etwas ausgedehnter erklärt werden musste. Der Verweis darauf, dass meine Tochter es im Schlaf spielen kann, hat für Motivation gesorgt.

    Insgesamt eine zufriedenstellende Woche. Abends im Bett habe ich heimlich die Regeln zu #ArkahmHorrorLCG gelesen, nur um mich eine bessere Welt zu träumen, wo viele Fragen offen sind.

  • Wir haben gespielt Alle Spiele meines Schranks und das nur in 3 Stunden heute Früh seit 6 Uhr! :D



    Ne die traurige Wahrheit ist: Sobek: Das Duell eine Runde. Gutes Spiel . Bruno Cathala entwickelt sich bei mir zu einem Dauerbrenner.


    Lediglich manche regeln und Wortfindungen sind gewöhnungsbedürftig. Ich verkaufe und Lege vor mir aus. Macht wortwörtlich nicht so Sinn naja.


    Und die Pirogenplättchen alle nehmen und wieder verdeckt hinlegen. Wenn beide Spieler das gemacht haben kann man sie auch offen legen. Außer der Author spielt damit das man sich die merken muss.

    Meine BGG Sammlung

    Meine aktuelle Top 10:

    1 Starcraft: Das Brettspiel | 2 Twilight Imperium: Fourth Edition | 3 Terraforming Mars

    4 Brass: Lancashire & Birmingham | 5 51st State | 6 Mahjong |7 Gaia Project

    8 Viticulture EE All-In | 9 Rallyman Dirt | 10 Ascension: Deckbuilding Game

  • Leudde, mir ist das todernst.

    Und ich werde hier nur verlacht.

    Ist das dieses Mobbing-Ding? 9 von 10 finden Mobbing gar nicht schlimm.

    Ich bin dann jetzt wohl der Zehnte. ?(


    Und jetzt alle: Eine Runde Mitleid für mich (obwohl ich eben eine Partie #Skyjo gewinnen musste).

    Aber dafür ist meine Frau mir gewogen. Mal gucken, wie ich das noch zu meinen Gunsten ausnutzen kann. 8o

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • In unterschiedlichen Runden wurde gespielt:


    #NoobsImWeltraum zu viert: Die ersten drei Szenarien, in denen das Aha-Erlebnis stets wuchs. Mit leicht absurden Humor gewürzt hat es Spaß gemacht, planlos im All herumzufliegen.


    #Mycelia zu viert: Die Tischpräsenz eines Kinderspieles täuscht dann doch, das ist kniffliger als es aussieht. Das Thema selbst kann aber nur nach dem Genuss seltsamer Pilze entstanden sein...


    #Planet_B zu dritt: Drei sehr unterhaltsame Stunden, das hat uns wirklich gut gefallen (inklusive des manchmal wirklich bösen Humors).


    #HeldenMüssenDraussenBleiben zu dritt: Szenario 2 mit Echsen, Kobolden und Skeletten recht locker gewonnen, passend für die späte Stunde.


    #SkyTeam (natürlich) zu zweit: Na, das ist ja wirklich ein tolles Spiel! Montreal zum Einstieg ging locker von der Hand, Heathrow war auch noch recht einfach, in Haneda kamen wir gerade so eben mit kreischenden Bremsen zum Stehen - wir freuen uns auf die weiteren Flughäfen.

  • #Quando


    Bei Quando legt man Karten entweder als Straße oder in Gruppen mit gleichen Zahlen ab und zieht danach eine einzige Karte nach. Endet ein Durchgang, sollte man möglichst wenig Punkte auf der Hand haben, denn der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt.


    Es gibt vier kleine Kniffe:

    - Die Karten sind doppelseitig. Beim Nachziehen muss man sich entscheiden, ob man die bekannte, offene Seite wählt, oder die verdeckte, unbekannte.

    - Ein Durchgang endet sofort, sobald ein Spieler nach dem Nachziehen nur noch Nullen auf der Hand hat.

    - Spielt man drei gleiche Zahlen aus, müssen alle Mitspieler eine 0 umdrehen oder eine Karte ziehen.

    - Ein Durchgang kann ebenfalls enden, wenn ein Spieler glaubt, die wenigsten Punkte zu haben. Außer ihm sind alle noch einmal am Zug, danach wird aufgedeckt. Sollte der Spieler seine Wette verlieren, bekommt er Strafpunkte.


    Quando ist absolut seicht und glückslastig, trotz der netten Ideen wollten sich weder Spannung noch Spielspaß einstellen. Schade, denn das Spiel klang eigentlich ganz witzig.



    #Snack Rabbits


    Als Kanickel soll man Gemüsegarten sammeln. Diese werden zu Beginn eines Zuges aufgedeckt. Dann haben die Spieler die Wahl: Würfeln, um über den Zaun zu springen, hinter dem das Gemüse wartet, mit dem Risiko, dass man die vorgegebene Zahl nicht erreicht. Oder abwarten und Chancen erhöhen, indem man sich einen weiteren Würfel aus dem Pool nimmt, mit dem Risiko, dass die Mitspieler einem die Karten wegschneiden.


    Trotz der simplen Regeln ist Snack Rabbids ein erstaunlich spaßigen Push your luck-Spiel, vor allem mit Kindern.



    #Botanicus


    Die Nürnberg- Neuheit von Hans im Glück hat voll eingeschlagen.

    Man versucht einen Garten anzulegen, um den Wünschen der Besucher gerecht zu werden, diese belohnen einen mit Siegpunkten. Einigen reicht ein bepflanzen Blumentopf. Andere wollen einen prächtigen Dschungel sehen. Zudem winken am Spielende Siegpunkte für komplett bepflanzte Spalten, während man für die Aufträge eher die Reihen bearbeitet. Knifflig.

    Bepflanzen und Wässern kann man die Beete nur im Umkreis des Gärtnern, bewegen darf man diesen allerdings fast nur am Rundenanfang. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn der Plan aufgeht.

    Neben den Aktionen im Garten kann man auch einfach Tierchen sammeln, die ohne viel Aufwand viele Punkte geben. Der Nachteil: Man baut seinen Garten nicht aus.


    Angetrieben wird Botanicus durch einen Workerplacement-Mechanismus, wie man ihn aus Kingdomino in ähnlicher Weise kennt: Man setzt seinen Stein pro Zug eine Spalte weiter. Von oben nach unten werden die Aktionen stärker, man ist dafür aber später an der Reihe. Blockieren kann man sich dabei nicht, aber wird ein Feld ein zweites oder drittes Mal besetzt, kostet das einen Batzen Geld. In einer Runde wandert man 8 Spalten weit, in jeder zweiten gibt es zur Aktion noch einen Bonus.


    Botanicus spielt sich unkompliziert und flott, das Puzzle ist knackig, aber auch belohnend. Egal in welcher Besetzung, das Spielgefühl ist ähnlich. Mit 4 Spielern ist man inklusive Regelerklärung nach 75 Minuten fertig. Für Varianz sorgen die zufällig zugeteilten Aufträge und die variabel ausliegenden Boni. Ist man der Meinung, dass man vom Grundspiel genug gesehen hat, hat man die Möglichkeit, mit asymmetrischen Gärten und zusätzlichen Auftragskarten zu spielen. Außerdem müssen die Tiere freigespielt werden und ihnen ist eine Funktion zugeordnet.




    #LaGranja


    La Granja ist ein tolles Bauernhofspiel und Opfer einer unsinnigen Deluxifizierung. Einen Mehrwert beim Material haben tatsächlich nur die Triple Layer Tableaus, dass viele Token aus bedrucktem Holz bestehen, treibt nur den Preis nach oben. Klar, es gibt noch modulare Erweiterungen, aber mir bietet das Grundspiel auch so genug. Der Spielplan und die Tableaus der alten Ausgabe sind mit den gedeckten Farben und klar abgesetzten Kästchen deutlich übersichtlicher.

    Tolles Spiel, aber die pd-Ausgabe reicht für mich vollkommen aus.




    #DerTurmbauZuBabel


    Der Turmbau zu Babel ist 2005 bei Hans im Glück erschienen und lag Ewigkeiten bei mir ungespielt im Regal. Die Optik ist sehr altbacken und unscheinbar, aber beim Turmbau zu Babel zählen die inneren Werte.

    Zentrales Element ist Reiner Knizias clever designter Bietmechanismus: Der aktive Spieler sucht sich ein Weltwunder aus und wählt eine von drei Bauscheiben, die einen Baustoff zeigt. Alle anderen Spieler können mit ihren Handkarten passende Baustoffe anbieten, die sie zum Bauwerk beitragen möchten. Nimmt der aktive Spieler ein oder mehrere Angebote an, platzieren alle mitbauenden Spieler so viele ihrer Tempel am Weltwunder, wie sie Karten beigesteuert haben. Jedes abgelehnte Angebot wird direkt mit Siegpunkten entlohnt, 1 pro angebotener Karte des geforderten Baustoffs. Der aktive Spieler bekommt nach dem Bauen die gewählte Bauscheibe. Zu den normalen Baustoffen können auch Tauschkarten gelegt werden. Mit den Tauschkarten überlässt man dem aktivem Spieler seine Tempel, bekommt im Gegenzug aber die Bauscheibe.

    Sind an einem Weltwunder alle drei Bauscheiben vergeben, kommt es zu einer Mehrheitswertung, bei der die platzierten Tempel ausgezählt werden. Das Spielende tritt ein, sobald eine Baustoffsorte komplett aus dem Spiel raus ist. Unvollständige Weltwunder werden noch ausgewertet, für gesammelte Bauscheiben gibt es auch Siegpunkte.


    Der Turmbau zu Babel ist optisch einladend und farbenfroh wie eine Beerdigung im November. Das Spiel selbst glänzt aber. Alle Spieler sind ständig involviert, es ist interaktiv, unkompliziert und spannend. Mit den Handkarten muss man gut haushalten. Hohe Angebote reißen ein Loch in die Kartenhand, dass nur mühsam wieder gestopft werden kann, oder sind auch nicht immer attraktiv für den aktiven Spieler. Mit den Tauschkarten kommt auch noch ein toller Twist mit ins Spiel. Eigentlich schade, dass es so in der Versenkung verschwunden ist.




    #SkyTeam


    Sky Team fliegt nach einer Zwischenlandung auf dem Tisch wieder aus dem Regal. Es ist definitiv ein originelles Spiel, dass das Thema auch gut einfängt, aber irgendwie wird imho durch Zwänge eine Spannung erkauft, die mir die Entscheidungsfreiheit beim Platzieren der Würfel zu sehr einschränkt.

    we are ugly but we have the music

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel ()

  • Lighthammel Turmbau zu Babel hatten wir auch vor kurzem auf dem Tisch, das ist für mich DER unentdeckte Knizia-Auktionsklassiker, ich finde es zugänglicher und besser als Amun-Re. Kommt bei mir gleich hinter der Trilogie.

  • Hier gab es

    #LaGranja Deluxe

    Mit Lighthammel zu dritt gespielt. Ich mag die Deluxe Version habe aber auch nie die alte Version besessen. Das Spiel gefällt mir, möchte gern die ersten Module probieren.


    #Schwingenschlag

    Es ist zu lang her, das ich Flügelschlag gespielt habe, daher fehlt mir der direkte Vergleich. Die Optik der Karten habe ich bei den Vögel schöner in Erinnerung, aber das Drachenthema mag ich. Spiel ist schnell erklärt, etwas zu solitär, aber das Thema und Mechanik kompensiert das Manko. Die Holztoken sind nicht nötig für das Geld. Mit mehr als 3 Spielern möchte icg es aber wegen downtime nicht spielen. Gefällt zu zweit und zu dritt


    #Ostia

    Zu zweit die zweite Runde. Ich mag das Teil und freue mich auf die Erweiterung. Die Holztoken sind schon wertig und haptisch toll.


    #Seedrachen

    Zu viert. Optisch sehr schön, wobei ich mich schon frage, warum so viele Körper da sind, es aber nicht für genug köpfte in allen Farben gereicht hat. War ganz nett, würde ich aber nicht kaufen und so richtig hat es bei mir nicht gezündet.


    #CaféBarista

    Zu viert. Material ist sehr schön, aber auch fiddelig klein. Ich mag es als Absacker, da es nicht so lange dauert und der leichte Stress macht Spaß. Kein Überflieger, aber darf erstmal bleiben


    #snowplanner

    Kickstarter eines kleines japanischen Verlages. Würfelsetzspiel ohne zu würfeln. A la grand austria hotel lockt man Gäste in sein Hotel ein und versucht, das sie auch bleiben.

    Zum Regeln lernen erstmal solo angespielt und macht Lust auf mehr.

  • Mein Mitleid hast Du.


    Btw: Meine Frau ist gerade auf Gaia Project Trip... 😁

  • What?

    Da ist hier gar nicht dran zudenken! Das wäre hier ja schon Raketentechnik. Anstatt Pferd und Wagen.

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Vier "Klassiker".....

    Murano (zu zweit)

    Oh ja....das Spiel von Inka und Markus Brand lag schon sehr lange im Regal, ohne beachtet zu werden.

    Jetzt wollte ich doch mal schauen, wie #Murano sich so spielt und es kam auf den Tisch.


    Der Mechanismus mit den Gondeln zur Aktionsauswahl ist interessant - es gab aber immer mal wieder die Situation, dass bestimmte Aktionsfelder die es nur einmal gibt, von einer Art "Stau" blockiert waren, so dass es für die weiteren Spielenden relativ teuer wird, diese Aktion durchzuführen - gutes Timing ist hier alles und eine gewisse Vorplanung von Nöten, wobei diese auch nicht so gut laufen kann, denn wenn man dran kommt (gerade bei mehr als 2 Personen) kann das alles wieder ganz anders aussehen.


    Glückslastig sind natürlich auch die Karten sowie Plättchen die man zieht, denn diese ergeben im Zusammenspiel am Ende die Punkte. Wenn man da extrem Pech hat, kann es punktetechnisch natürlich nicht so gut aussehen....

    Wenn man dann auch nicht das Sondergebäude hat, mit dem man die Karten billiger erwerben kann, schaut man da sehr schnell sehr alt aus, denn die Karten werden je nach Anzahl die man schon hat immer teurer.


    Dass die Glasherstellung/-kunst - wofür Murano ja eigentlich weltbekannt ist - Ansehensverluste (Siegpunkte) kostet, ist wohl der Mechanik des Spiels geschuldet, denn man kann (auch wieder mit Glück) hier viel Geld verdienen (oder auch nicht, wenn man Pech hat...).


    Wie schon oben öfter angeklungen ist das Spiel recht glückslastig und das stört mich doch etwas bei einem solchen Spiel - zumindest momentan, denn ob sich das durch mehr Erfahrung egalisieren lässt, weiß ich aktuell nicht - dafür sind noch ein paar Partien nötig.

    Würde ich das wieder spielen? Ja - eigentlich schon, denn interessant fand ich das mit den Auswahlen und dem selbst erstellten Punktesalat schon.


    Bei BGG vergebe ich da momentan eine :6_10: - da ist noch Luft nach oben - aber auch nach unten.



    Dann gab es den "Rüdiger Dorn"-Tag mit drei Spielen von ihm, nämlich:

    Istanbul (zu zweit - inklusive erster Erweiterung)

    Und ich hatte mal wieder Bock, die Bezirke von #Istanbul zu erleben - diesmal direkt mit der "Mokka und Bakschisch"-Erweiterung.


    Ist immer noch ein schönes und schnelles Spiel, dass einfach Spaß macht. Die besten Wege durch Istanbul zu suchen und finden inklusive einer (sehr) kleinen Prise Interaktion ist einfach klasse.


    Die kurzen Züge sowie die kurze Spieldauer tragen sehr zur Unterhaltung und Spannung bei - länger durfte es auch nicht dauern.


    Ich mag #Istanbul immer noch sehr gerne und freue mich, dass es wieder auf dem Tisch war und auch meinem Sohn gefallen hat.


    Somit bleibt es bei BGG bei einer Bewertung von :7_10: .

    Steam Time (zweihändiges Solo)

    Das Spiel hatte ich vor etlichen Jahren gekauft, weil mir die Spiele von ihm bisher gut gefallen hatten und es war bisher nur zweimal auf dem Tisch - letzmalig irgendwann 2016......

    Nach Istanbul fiel dann mein Blick auf #SteamTime und ich wollte es einfach nochmal ausprobieren.


    Oh ja, es ist bunt und erinnert mich irgendwie an die Spiele der 90er mit ihren klaren, schnörkellosen Linien und voll ausgefüllten Flächen.

    So spielt es sich aber auch, denn außer dem doch interessanten "Zeit-Aktions-Mechanismus" auf dem variablen Spielbrett bietet es jetzt nichts Neues und auch nichts richtig spannendes: Ressourcen nehmen und tauschen ist in den 5 Spielrunden die einzige Beschäftigung die man hat.....


    Dabei gibt es noch kleinteilige Regeln (wie die Bonus-Ressourcen die man mittels ausgebauter Kristallplätze auf den verschiedenen Feldern seines "Luftschiffes" hat etc.


    So richtig gezündet oder geflashed hat es mich nicht und ich wusste wieder, warum #SteamTime ein Nischendasein bei mir im Regal fristet.

    Allein aus Nostalgie bleibt es und bei BGG fällt es auf eine :5_10: - im Vergleich zu seinen anderen Spielen, ist dies meiner Meinung nach das Schwächste....

    Da Luigi (zu dritt)

    Und dann hatten wir alle Lust auf #DaLuigi - ich liebe dieses Spiel und damit bin ich nicht alleine, denn auch meine Frau ist einer Partie meist(...) nicht abgeneigt.


    Es ist so einfach designed und so zugänglich, dass man jeden damit begeistern kann - und jeder fand das bisher auch sehr gut.

    Drei Partien hintereinander in dieser Konstellation ist wirklich ein Wunder und das schaffen bei uns nur sehr wenige Spiele - #DaLuigi ist eines davon!


    Ich finde auch das Thema so super passend - den geistigen Nachfolger #TreehouseDiner finde ich vom Thema leider nicht so lustig und von daher werde ich diese OOP-Ausgabe hüten und hegen wie einen Schatz.


    Bei BGG ist das Spiel meines Erachtens sehr "underrated" - ich verbleibe jedenfalls bei meiner bisherigen Bewertung von :8_10: Punkten.

  • Sehr wenig gespielt letzte Woche, leider auch nichts was uns wirklich gefallen hat:


    #SuperFantasyBrawl

    Nachdem Black Rose Wars Rebirth bei meiner Frau und mir auch schon überhaupt nicht angekommen ist, wollten wir einem weiteren Skirmisher eine Chance geben...und haben nach den ersten paar Zügen abgebrochen. Ich muss leider akzeptieren dass das einfach nicht unsere Art Spiel ist. Das einzige was uns bisher gefallen hatte war Cthulhu Wars - aber das musste wegen des Platzbedarfs dennoch gehen.

    Dennoch mit Wohlwollen:6_10: - das Spiel selbst scheint für die Zielgruppe gut zu sein.


    #Avignon

    Ein kleines ButtonShy-Spiel, aber leider eines der uninteressanten. Nach der ersten Runde (3 Minuten) saßen wir ratlos da und waren uns einig dass wir das nicht mehr spielen wollen. Leider ein reines Hin- und Hergeschiebe der Karten und für uns recht belanglos.

    :5_10:

  • Ich muss noch den Spieleabend letzten Donnerstag mit wirsing , Aleo , Momo95 und Haddock nachreichen.


    Begonnen wurde mit #HansaTeutonica , was zwar in meinen Augen mechanisch immer noch staubtrockener Routenbau ist, dem man optisch und spielerisch das Herstellungsjahr 2009 allzu deutlich anmerkt, aber das stört die Fans von Brass ja auch nicht. Spaß macht es trotzdem, die Regeln sind schnell erklärt, und so bastelten alle an ihren Routen. Das Verdrängen anderer ist zentraler Mechanismus, da es die verdrängten Mitspieler stärker belohnt als den Verdrängenen, muss man es sich gut überlegen. Zu selten genutzt wird nach wie vor die Umgruppierungsaktion, die ziemlich stark sein kann, wenn man sie einmal freigeschaltet hat. Aufgrund der vergangenen Zeit seit der letzten Partie schlich sich leider ein ziemlicher Regelfehler ein (wir haben ignoriert, dass Bonusplättchen nicht an bereits besetzte Routen gelegt werden dürfen). So war das Spiel seeeeehr schnell vorbei (75 Minuten) und die sonst gerne spielbeendende Ost-West-Verbindung noch in weiter Ferne. Das einzige was da hilft ist es bald nochmal zu spielen, dann nach den korrekten Regeln. Für mich kein Highlight, aber ein Titel, den ich jederzeit gerne mitspiele.


    #Eschnapur Dieses schräge Teil wollte ich dann dochmal in Vollbesetzung testen, die leidenden Mitspieler mögen es mir verzeihen. Theoretisch "erforschen" wir einen verschütteten Tempel, öffnen Siegel und finden Schätze. Nur leider merkt man davon im fertigen Spiel gar nichts. Im Kern ist das Spiel eine Aneinanderreihung von Auktionen, wobei man in jeder Auktion mit fast allem auf fast alles bieten kann. Ein offeneres Auktionsspiel ist mir schlicht nicht bekannt, und das ist einer der beiden Hauptanreize für mich gewesen es auf den Tisch zu bringen - der andere ist der Catch-Up-Mechanismus in Form eines lachenden Buddhas, der dem letzten doppelte Punkte verschafft, solange er diese Position nicht verbessert. In unserer Runde hat glaube ich jeder einmal den Buddha nutzen können, so dass sein Effekt etwas verpuffte. Schlimmer aber ist der Glücksfaktor: Wenn ich passende Symbolkarten ziehe, kann ich jede Runden ein Siegel öffnen und werde so ziemlich sicher gewinnen. Ich mag die zwei Kernideen des Spiels wirklich gerne, hier funktionieren sie aber letztlich nur so halb gut. Trotzdem großen Dank an alle, dass sie bei dem Spiel mitgemacht haben (das war garantiert das niedrigst-gerankte Spiel auf BGG, das je den Donnerstagstisch erreicht hat).


    Und zuletzt dann, weil immer noch Zeit war, ein den Kopfschmerzen geschuldeter seichter Titel, der unerwartet viel Spaß machte: Die Rede ist von Friedemann Frieses #Fauna (in der weniger schicken Erstauflage). Ich stelle mit Erstaunen fest, dass man bar jeder biologischen Expertise das Spiel gewinnen kann, indem man sich entweder gnadenlos an den einen in der Runde hält, der von der Materie Ahnung hat, oder auf absurde Weise Glückstreffer landet (beim Orange-Buschfisch hab ich aufs Geradewohl "Kongobecken" geraten, völlig unbeleckt von Fachkenntnissen, einfach nur weil Busch = Afrika und Becken = Wasser, beides totaler Unsinn, und dann stimmt das auch noch!). Dazu dann noch das Murmeltier, das auf der Karte genauso aussah wie im Film und von mir deshalb korrekt nach Nordamerika verortet wurde, und schwupps hat man viele der benötigten Punkte zum Sieg schon beisammen, obwohl man im Zoo den Iltis nicht vom Dachs unterscheiden kann. War sehr lustig und darf gerne nochmal auf den Tisch, auch mit den Kindern.


    Und nachdem es gestern hier von papadjango so positiv erwähnt wurde, habe ich mir trotz meiner Lopiano-Allergie gestern noch via TTS #Sankore angeguckt. Meine Güte, das habe ich beim Drüberlesen der Regeln massivst unterschätzt, wohl auch weil ich sowohl von Lopianos bisherigen Spielen keines mochte und auch Glasgow vom Codesigner eher doof fand. Sankore ist aber klar eine andere Liga.

    Dass die Spieleschmiede von einem Kennerspiel sprach war ein Fehler - das hier ist ein echter Experteneuro der gehobenen Komplexitätsklasse, da werden einige mit ihrem Kauf überfordert sein (aktuell 4,13 auf BGG, ich sehe das eher noch hochgehen).

    Es ist die Sorte Euro, wo am Ende alles durch eine große Area-Control-Wertung entschieden wird, man aber zig Wege hat, dazu beizutragen. Entsprechend hat das Spiel eine derartige Vielzahl an Mechanismen, dass ich fast geneigt bin, es noch am ehesten mit Agra zu vergleichen (was in meinen Augen ja ein großes Kompliment ist), es ist allerdings deutlich stärker auf die Endwertung hin ausgerichtet. Zentral sind die Bücher, die fast wie ein Aktienmechanismus agieren - im Kern manipuliere ich hier Werte und investiere in sie, wenn auch völlig abstrahiert und auf viele verschiedene Möglichkeiten. Und die wichtigsten Manipulationen geschehen nach drei Stunden in den letzten drei Runden - das muss man mögen, denn das kann das ganze Spiel in eine ungeahnte Richtung kippen. Die Interaktion zwischen den Spielern ist hier ebenfalls zentral und erinnert mich an #Tabannusi.

    Negatives: Die Usability auf dem TTS ist stark eingeschränkt, leider scheint das Spielbrett in echt ebenso bunt und unübersichtlich geworden zu sein. Und die Anleitung ist die typische Hölle an gut versteckten Detailregeln, die z.T. nur in den Beispielen klar werden. Trotzdem glaube ich, dass man von dem Spiel hier noch viel lesen wird.

  • Aufgrund des Neuzugangs beim Spielpartner mal den „Nachfolger“ vom alten #Thunderstone kennengelernt: #ThunderstoneAdvanceNumenera

    Im wesentlichen das gleiche Spiel, punktuelle Änderungen wurden natürlich eingebaut - neue Grafik, 2 Dungeons zur Auswahl, neue farbliche Erfahrungsmarker zur individuellen Bonifizierung, aufgepeppte Milizen die jetzt Soldaten sind und kleinere Regeländerungen. Das ganze kann man wohl auch mit dem alten Set kombinieren, erweitert somit nochmals das „Thunderversum“. Spielerisch erschien es mir auch etwas „straight forward“, liegt vermutlich an den besseren Milizen und des Dungeons mit zwar 4 Plätzen für Monster, aber nur jeweils 1-4 benötigtes Licht - auch beim Abzug fürs nicht Vorhandensein. So kämpften wir uns zu dritt durch - ebenfalls teils neue Fähigkeiten augepeppte - Monsterhorden, an dessen Ende meinereiner mit 42 Punkten den Sieg davontrug, knapp verfolgt mit 40 und 34 der Mitstreiter. :wikinger:


    Danach kam dann ein demoralisierender Ausflug in die „Euro-Hölle“ mit #WayfarersOfTheSouthTigris . Was für eine prozessorientierte Optimierorgie, sowas von durchsetzt mit Voraussetzungen, Bedingungen, aufgesetzten Schwierigkeiten…oh Mann. Schon beim schreiben dieser Zeilen bilden sich wieder diese „Antipathiepickel“ an den Fingern - ich will sowas einfach nicht mehr spielen. Mir fällt es auch schwer, dieses Konstrukt überhaupt als Spiel zu klassifizieren. Für alle „Freigeister“ ist das ein viel zu enges Korsett, die Anhänger der „wenn>dann>aber nur bei…“-Fraktion hingegen wird ihre helle Freude haben.

    Diesbezüglich schoss mir mal ein Gedanke in mein rudimentäres Resthirn :/ :S - das könnte ein Generationenthema sein. Die heutige Firmenpolitik grenzt immer mehr den gesunden Menschenverstand aus und setzt auf Prozessoptimierungern bis ins kleinste Detail. Daraus resultierend stelle ich einfach mal die these auf, das die etwas älteren mehr die spielerischen Freiheiten bevorzugen, während die jüngeren den gewohnten Alltag auch im Spiel erwarten und bevorzugen. Nur mal so als Schnellschuss ins blaue…


    Abschliessend noch ein #Raise , bei dem ich endlich mal gut über 100 Punkte kam, 120 waren es am Ende. Als allerletzter Gedanke schob sich dann noch - oha, Fotos vergessen - in den Vordergrund. Von daher heute mal in altbewährtem schwarz-weiß. :saint:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Torlok schöne steile These. Ich bin nicht sicher ob die Menschen das wirklich so wollen, aber zumindest Bachelor-/Masterstudiengänge haben sich sehr oft in so eine Richtung entwickelt. Auf der anderen Seite denke ich mit ein bisschen Grausen an Anleitungen der 1980er und 1990er Jahre zurück, die mehr "Spielvarianten" als harte Regeln aufwiesen und bei denen Hausregeln die Norm und nicht die Ausnahme waren.


    Aber anhand eines Shem-Philips-Titels würde ich diese These auch nicht aufstellen wollen, die die ich kenne sind schon fast musterhaft seelenlose Ressourcenschubserei und Leistenlauferei. Das ist dann sogar für mich zu trockenes und restriktives Worker Placement.

  • Aber anhand eines Shem-Philips-Titels würde ich diese These auch nicht aufstellen wollen, die die ich kenne sind schon fast musterhaft seelenlose Ressourcenschubserei und Leistenlauferei. Das ist dann sogar für mich zu trockenes und restriktives Worker Placement.

    Ich glaube ihm Tat generell die Kooperation mit SJ McDonald gut. Von ihm stammen die grundlegenden Idee von Architekten des Westfrankenreichs und das empfinde ich definitiv nicht als trocken und gehört auch zu meinen Lieblingstiteln. Bisher konnte mich aber sonst vom guten Shem kaum was wirklich begeistern, Raiders of Scythia und Legacy of Yu finde ich auch noch gut. Paladine des Westfrankreichs fand ich zwar durchaus spannend aber eben auch trocken und eintönig, womit es wieder auszog. Das ist jetzt auch nicht das erste mal, dass ich über Wayfarers höre, es sei trocken.


    Das phänomenale Circadians: Chaos Order von SJ McDonald feiere ich wiederum ungemein. Und zum Glück wollen sie für die neue Trilogie im Osten wieder zu gemeinsamen Brettern und Spielerinteraktion zurück

  • Wayfarers und Scholars sind sicher Optimierer-Euros durch und durch. Aber seelenlos fand ich sie bei weitem nicht, ebenso wenig wie Architekten, etwas seelenloser fand ich da schon Paladine, so im Quervergleich.


    Die South Tigris-Reihe hat in meinen Augen bisher durch viele coole kleine Mechanismus-Innovationen/-weiterentwicklungen überzeugt.

  • Bei mir kam das DLP-Überraschungspaket heute an (leider mit Trepanation, das ich zwar gut finde, aber schon besitze), und sofort wurden die beiden mir noch nicht bekannten Titel getestet. Bei der Vorbereitung haben meine Freundin und ich uns die Arbeit geteilt, da sie geradezu magisch von einem Spiel angezogen wurde. Entsprechend wusste ich heute nachmittag, als ich mich über Leistenschubsen lustig gemacht hatte, noch nicht, dass ich binnen Stunden "Leistenschubsen - das Brettspiel (TM)" spielen würde.


    Die Rede ist von #Rise , was hier im Forum ja begrenzt gut weggekommen ist, mich aber interessiert hat, seit es mir als auf die Essenz reduziertes Tapestry beschrieben wurde. Der Vergleich passt ganz gut, denn wie Tapestry ist auch Rise völlig abstrakt - von industrieller Revolution ist hier kaum etwas zu spüren. Und hier sind es nicht nur vier, sondern gleich 10 Leisten, die alle miteinander interagieren. Noch näher liegt allerdings der Vergleich zu Ganz schön clever - mit dem einzigen Unterschied, dass hier nicht gewürfelt wird, und manche Leisten auch negative Auswirkungen auf andere Leisten nehmen. Der Aktionswahlmechanismus ist zu zweit (und auch nur zu zweit) seeeehr clever, da ich bei Wahl einer für mich besonders attraktiven Karte ebenso meinem Gegner die Möglichkeit gebe, noch mehr Boniaktionen auszulösen - das muss man sich gut überlegen. Zu dritt oder zu viert wird man diesen Bonus quasi nie bekommen, was schade ist, da ich dieses Moment ziemlich großartig finde - für mich also primär ein Zweierspiel. Nach der ersten Partie ist meine Freundin absolut schockverliebt und will es so schnell wie möglich nochmal spielen - für sie ist das quasi eine einstündige komplexere Alternative zu ihrem Lieblingsspiel und hat sie voll erwischt. Ich leide noch ein wenig daran, dass das Spiel es tatsächlich schafft, NOCH abstrakter als Tapestry zu bleiben - zugleich finde ich aber die Mechanik wirklich sehr sehr clever, da ist alles wunderbar austariert, und viele Wege führen zu sinnvollen Kombinationszügen (am Ende des Spiels werden die eigenen Züge immer länger, da man immer mehr Boni freischaltet).

    Will sagen: Ich war positiv überrascht, hätte aber mit der überschwänglichen Reaktion meiner Freundin nun wirklich nicht gerechnet. Wer abstrakte Euros mit Optimierungscharme und das Ausklügeln perfekter Wege zum Aktivieren möglichst vieler Boni mag, dem kann man guten Gewissens zu einer Probepartie raten.


    Als zweites dann noch #KatharinaDieStädteDerZarin , ein Spiel das mit extrem schlechtem Timing auf den Markt kam (quasi parallel zur Invasion der Ukraine, die hier auf der historischen Karte Russland zugeschlagen wird). Ich mochte die anderen Spiele von Johannes Schmidauer-König gern (Cornwall, Portale von Molthar und Vienna), insoweit war ich durchaus neugierig auf das Spiel und ging auch quasi fest davon aus, dass es im Überraschungspaket enthalten sein würde. Der Mann hat ein Faible für kartenbasierte Engine Builder, hier wird das Builden der Engine mit Draften getauscht. Wir sind Berater der russischen Zarin und versuchen ihre Gunst zu gewinnen. Man draftet jede Runde zwei Karten, bei einer aktiviert man typische Euro-Aktionen, mit der anderen wählt man die Farbe der jeweiligen Aktion aus. Dieser Auswahlmechanismus ist so simpel wie smart , erinnert entfernt an Sankt Petersburg (ohne die Interaktion), ist aber doch sein eigenes Ding, und trägt das überraschend kurze Spiel, das man zu zweit in 30 Minuten beendet hat. In diesem einen Fall bin ich froh, dass sich das Spiel total abstrakt anfühlt, aber es ist wahnsinnig schade, dass dieser coole kleine Engine Drafter aufgrund des Themas total untergegangen ist - da will man Verlag und Autor doch zurufen, sie sollen es bitte bald nochmal mit anderem Thema (und ein paar Karten mehr) nochmal rausbringen, und dann auch klarer als Familienspiel + auszuflaggen. Denn letztlich ist das Thema völlig egal, das Spiel könnte ebenso gut von einer Marsbesiedelung wie vom Kuhfladenweitwurf in Schleswig-Holstein handeln, und all das wäre mir lieber als das jetzige Thema, das auch vor dem Agieren Russlands seit 2014 schon unsensibel war, dank der Invasion 2022 aber zu unzähligen 1er-Bewertungen auf BGG geführt hat, die das Spiel selbst mechanisch in keiner Weise verdient hat.


    Hätte ich Trepanation nicht schon gehabt, wäre dieses Überraschungspaket eine sehr runde Sache gewesen - so habe ich immerhin zwei neue Spiele kennengelernt, von denen ich mir eines nur ungern gekauft hätte, aber beide am Ende überraschend stark fand. Insoweit eine lohnende Sache.

  • Dank der vergangenen Feiertage und dem Umstand, dass die bessere Hälfte aktuell frei hat, etwas mehr gezockt ...😊 Ein Spieleabend zu dritt, dann den Karfreitag in wechselnden Besetzungen aus rund 12 Leuten, und noch einiges zu zweit ...


    Bruxelles 1893: Belle Époque - 3 Spieler - Partie 2


    Nach meiner Einführungspartie zu zweit, jetzt zu dritt. Das Spiel entwickelt sich mit mehr Spielern zum schönen Kampf um die besten Aktionsfelder. Zu dritt bekommt man jede Runde entweder 3x4 oder 4x4 Felder als Spielfläche zugeteilt (zumindest soweit ich das nach dieser Erfahrung sagen kann), und gerade die 12 Felder sind recht schnell voll. Möchte ich aber vielleicht schon frühzeitig nach Brüssel, um dort meine Karten Engine zu aktivieren? Oder will ich mir erst Akitionsfelder sichern? Es gibt einige knackige Entscheidungen zu treffen. Ich mag weiterhin den Pace des Spiels. Jede Aktion ist recht fix abgearbeitet und es gibt nicht viel Downtime, bis man wieder dran ist. Auch ist die Verwaltungsphase, die anfangs mit den mehreren Mehrheiten-Wertungen noch sperrig wird, recht fix verinnerlicht und dann ist das auch schnell abgehandelt. Insgesamt haben wir 90 Minuten mit Auswertung gebraucht. Das passt. Gefällt mir auch nach dieser Folgepartie weiterhin wirklich ausgesprochen gut. Als nächstes steht die integrierte Erweiterung „Belle Époque“ dieser BigBox auf der Agenda ... 9/10


    Marrakesh – 3 Spieler – Partie 3


    Auch hier die erste Partie mit mehr als zwei Spielern. Was verändert sich? Endlich bleiben mehr Keshis im Turm hängen. Auch muss ich bei der Keshi Auswahl besser drauf achten, was überhaupt in den Turm wandert, wenn ich nicht gerade Startspieler der Runde bin. Auf dem Fluss ist mit mehr Spielern natürlich etwas mehr Bewegung auf die Rundenboni. Der Rest bleibt vom Spielgefühl recht ähnlich, was für mich aber passt. In dieser Partie haben wir – zu meiner Schande – noch einen Spielfehler ausgemerzt, den ich bei der überhasteten Erstpartie à la „ich überfliege eben die Regeln und dann lass los spielen“ nicht gesehen hatte, wodurch wir die Tempelleisten zu stark gespielt haben. Die bessere Hälfte hatte diese ziemlich durchgerushed, dazu noch ein Technologieplättchen was ihr Wasser in weitere Schritte verwandelt hat und damit de facto Wasser in Siegpunkte verwandeln konnte. Dank ausreichend Wassertürme gab es davon auch genug. Dadurch konnten wir anderen beiden nur noch einen Staubwirbel vor uns im Ziel feststellen... 8.5/10


    Knarr – 3 Spieler – Partie 3


    Nach einer weiteren Partie fällt mir zwar auf, dass es durchaus einen Glücksfaktor gibt, ob jetzt die jeweilige Kartenfarbe um seine „Engine“ nochmal zu aktivieren ausliegt oder nicht (oder ob ich überhaupt die jeweilige Kartenfarbe auf der Hand habe, um mir die andere Farbe zu nehmen), aber dieser Glücksfaktor ist bei einem Spiel dieser Länge vollkommen okay. Es bleibt weiterhin fix runtergespielt. Nur manchmal spielt das Spiel einen. Auch kann ich nicht unbedingt immer auf die Expeditionskarten spielen, wenn mir gerade die Ringe fehlen (und auch nichts ausliegt um diese zu bekommen). Der Schlüssel zum Sieg sind meiner Meinung nach oft die Helme, die einfach stark sind, da ich meine Engine behalten kann. 6-7/10



    Las Vegas – 3 Spieler – Partie 2


    Dieser alte Ravensburger Klassiker, der endlich dank der französischen Neuauflage vor ein paar Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden hat, ist ein echt schöner Absacker, den man aber auch nicht zu ernst nehmen darf. In 30 Sekunden erklärt (bei Vielspielern) und sehr schnell auf den Tisch gebracht. Leider skaliert das Spiel nicht nach Spielerzahlen, daher hoffe ich das auch mal mit fünf Personen auf den Tisch zu bringen, wo einfach dann mehr los sein sollte. 8/10







    Aeon's End: Für die Ewigkeit – 2 Spieler – Partien 15-17


    Angetriggert durch die Ankündigung von Wave 4, kam nach längerer Pause eins unserer Lieblingsspiele auf den Tisch. Wave 2 haben wir noch nicht ganz durch und bisher haben wir die Erzfeinde nach aufsteigender Schwierigkeit gespielt. In diesen Partien stand der „Schattenmantel-Magus“ aus der Grundbox auf dem Menü. Dieser hat eine Art permanente Schadensresistenz Mechanik welche pro Schadensquelle immer 2-8 Schaden abzieht (diese wird mit Plättchen getrackt). Auch viele der mitgebrachten Monster haben eine ähnliche Mechanik. Dadurch macht man natürlich gerade am Anfang mit seinen Funken keinen Schaden. Da ich aber pro Angriff auf den Magus ein Plättchen wegnehmen kann, und immer wieder durch das „Spezial“ neue Plättchen draufgelegt werden, muss ich hier sowohl möglichst oft angreifen, als auch höhere Werte haben, damit diese die Resistenz entsprechend „durchschlagen“ können. Das hat ein paar Anläufe gebraucht. Im zweiten Anlauf war es schon richtig knapp ... da hat am Ende die Reihenfolge Karte (bzw. da wir diese per App steuern, die virtuelle Karte :P ) über unsere Niederlage entschieden. Im dritten Anlauf mit kleineren Anpassungen des Kartenmarktes (z.B. Zauber die man binden kann) hat es dann endlich funktioniert. 9/10


    Moorland – 2 Spieler – Partie 3-4


    Ich mag die Progression in dem Spiel. Am Anfang, wenn das Moor noch nicht renaturiert ist, ist es noch recht simple irgendwas zu platzieren, bis sich dann nach und nach die Schlinge enger zuzieht und man gerade die letzten Karten kaum noch platziert bekommt. Dadurch, dass ich natürlich nicht weiß, welche Karte als nächstes kommt, ist es eine schöne Mischung aus Strategie und Bingo (den Begriff hatte irgendwer hier in einem der Wochenthreads benutzt und finde ihn recht passend). Ich kann aber zumindest mitzählen, welche Pflanzenkarten bereits kamen (auch wenn beim Spielaufbau nur eine Teilmenge 12 aus 14 benutzt werden). Auch hat das Spiel eine Form der indirekten Interaktion, wenn ich die Karten so aussuche, dass für meinen Mitspieler eine möglichst schlechte Option verbleibt. So spielen wir aber zu zweit nicht, sonst müsste ich wohl recht schnell auf der Couch nächtigen ... Zu zweit ist das auch recht fix runtergespielt, wenn man nicht zu sehr grübelt. Wir haben in unseren Partien 20-30 Minuten zu zweit gebraucht. Nach der Erstpartie hatte ich über einen Verkauf nachgedacht, da es für mich doch sehr Cascadia-ähnlich war, aber irgendwie mag ich es mittlerweile mehr und es hebt sich ausreichend für mich ab. Auch mag ich das frische Thema und die Optik/Haptik des Spiels. Darf vorläufig bleiben. 7->7.5/10


    Crusaders: Thy Will Be Done – 2 / 4 Spieler – Partie 1 / 2


    Lag eine weile auf dem Pile, da ich bei der Materialschlacht irgendwie mich bisher nicht überwinden konnte, mich da rein zu fuchsen. Aber das Spiel ist dann doch deutlich gradliniger, als erwartet. Ich habe 5 verschiedene Aktionen, die Aktionspunkte durch einen vorwärts-Mancala-Mechanismus erhalten. D.h. nehme z.B. 5 Steine von einer „Travel“ Aktion, werden die 5 Steine zwar im Uhrzeigersinn auf die nächsten Schalen verteilt, aber ich muss nicht im Kopf vorher rückwärts rechnen, wo ich beim Verteilen ankomme. Die Aktionen sind atomar betrachtet sehr simple. Travel: Ein Schritt pro Aktionspunkt. Muster: Hast du ausreichend Punkte für das nächste zu „bauende“ Plättchen? Passt. Usw. Zu zweit war mir die Partie etwas zu „luftig“. Die Karte ist relativ groß für zwei Spieler (auch wenn es extra die Rückseite des Spielplans für diese Spielerzahl gibt) und es spielt sich deutlich solitärer als zu viert. Zu viert musste man viel mehr schauen, wohin die Mitspielenden laufen, was diese eventuell im nächsten Zug vor haben usw. Es ist am Ende auch praktisch einfach alles vollgepuzzelt mit Holzmaterial und sieht auch richtig schick dabei aus. Dabei ist das Spiel trotzdem sehr schnell, da die Aktionen nicht schwer sind. Wir haben zu zweit mit etwas Nachlesen in den Regeln 40 Minuten gebraucht, in der 4-Spieler-Partie mit 3 Neulingen dann genau 59 Minuten einschließlich Auswertung. Ein toller „fleischiger Absacker“. 8/10


    Bamboo – 3 Spieler – Partie 1


    Der Aktionsselektionsmechanismus, wo ich die „Stäbe“ einer Farbe auf dem Spielplan einpuzzel, und dann dadurch wieder neue bekomme. Dadurch muss ich zum einen schauen, welche ich für die folgenden Runden benötige. Zum anderen muss ich auch Bambusstäbe in Schreine legen in der Farbe, die ich gerade getriggert habe. Dort gibts ein klassisches Majority Game und derjenige mit der Mehrheit, bekommt das Plättchen in einer späteren Phase. Dadurch muss ich aber wiederum drauf achten, was die Mitspielenden noch triggern können, und wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen. Das bereitet durchaus mehr Kopfzerbrechen, als ich der süßsen Optik des Spiels zugetraut hätte.

    Mit mehr als drei Spielern möchte ich das definitiv nicht spielen. Wir haben bereits über 2 Stunden gebraucht und die AP-Anfälligkeit dieses Spiels ist durchaus hoch. Auch muss ich manche Züge neu durchdenken, wenn vor mir jemand ein Wertungsplättchen oder eine Dekoration wegkauft. Am Ende ist mir das Spiel etwas zu lang, und ich denke nicht, dass sich weitere Partien so viel anders anfühlen werden, als in dieser Partie. So das gewisse Etwas fehlt. 6.5-7/10


    Der König ist tot – 4 Spieler – Partie 5


    Ich mag dieses Mini-Area-Control Spiel wirklich gern, da ich es für ein äußerst elegantes Design halte. Wir haben alle maximal 8 Aktionen die durch Karten festgehalten werden. Passen alle reihum, wird das nächste Gebiet gewertet. Es gibt drei Fraktionen England, Schottland und Wales, die von allen Spielern kontrolliert werden können. Es kann entweder „Frankreich“ nach drei Gleichständen gewinnen, oder es gibt einen König. Dann gewinnt derjenige, der mehr Cubes gesammelt hat von der stärksten Fraktion. Leider finde ich nicht so viele Leute, die meine Begeisterung teilen. Hier war das auch so, dass nicht alle Mitspielenden begeistert waren ... dafür ist es wahrscheinlich zu abstrakt. Zu viert spielt man auch 2 vs. 2, was eigentlich nur gut funtkioniert, wenn alle das Spiel respektive die Wertungsmechanismen voll verstanden haben. Es bleibt für mich persönlich bei einer 8/10


    Lords of Xidit – 5 Spieler – Partie 3


    Danach waren wir zu fünft, und da ist Lords of Xidit für mich eine gute Wahl (und würde ich wahrscheinlich auch nicht mit weniger als 4 Spielern spielen). Dadurch, dass wir alle gleichzeitig unsere Züge programmieren, gibts sehr wenig Downtime. Es hat diese Colt Express Vibes, wenn jemand seine komplette Runde hinter jemanden her läuft, aber immer einen Zug zu langsam ist und ins „Leere“ aktiviert. Dadurch gibts immer witzige Elemente. Darf man am Ende nicht ganz zu ernst nehmen, auch wenn es sicherlich planbarer ist als Colt Express oder vielleicht auch Robo Rally, da zumindest die nächsten Plättchen und Co vorher klar sind. Zu fünft in 100 Minuten gespielt. Bleibt eine gute 7/10 bei mir.




    Newton – 4 Spieler – Partie 3


    Ein Spiel was ich bisher echt toll fand, aber aus irgendeinem Grund nicht mehr so den Weg auf den Tisch gefunden hat. Warum eigentlich? Ich habe sogar noch einen der neuen Pläne eingeschweißt hier liegen. Das Spiel spielt sich für ein Expertenspiel auch recht fluffig da ein einzelner Zug meist gar nicht so lang ist. Dabei gibt es aber viel zu beachten und ich muss meine Aktionsreihenfolge doch etwas planen, damit ich gegen Ende jeder der sechs Runden etwas mehr hinbekomme (z.B. tiefere Bücherreihen vervollständige). Ich bin hier sehr stark auf den Spielplan und die Bücherreihen gegangen. Habe mir zusätzlich mit Geld und Tränken einige Voraussetzungen gekauft, und konnte gerade in den Runden 5-6 dann mehr als 20+ SP Einkommen punkten, und mich dadurch ziemlich weit von der Konkurrenz absetzen. 8/10 mit Luft nach oben.



    Ritual – 3 / 4 Spieler – Partien 1-4


    Nach der Beschreibung auf BGG hatte ich erst gedacht, dass es ein aufgebohrtes „The Mind“ ist, was für mich ein wirkliches Spiel. Es spielt sich aber dann doch etwas anders, und am Ende muss ich eher versuchen zu deduzieren, was meine Mitspieler mir durch ihre Aktionen mitteilen dürfen. Knackig schwer, gerade mit den 4 Spielern (zu dritt ist es definitiv einfacher, da ich mir weniger merken muss, was die Mitspielenden machen), und war bei uns mit den Einstiegs-Ritualen schon recht knapp. Mit der gleichen Gruppe kann man sich aber sicherlich auch an noch schwerere Sachen wagen, aber das wird wahrscheinlich auf unseren Spieletreffs nicht so sehr passieren. Für mich persönlich ist das auch nicht unbedingt das favorisierte Spielprinzip, aber ich sehe, dass das in den richtigen Gruppen für viel Spaß sorgen kann. 6/10



    #Bruxelles1893BelleEpoque #Bruxelles1893 #Marrakesh #Knarr #LasVegas #AeonsEndFürDieEwigkeit #Moorland #CrusadersThyWillBeDone #Bamboo #DerKönigIstTot #Kingisdead2ndedition #LordsOfXidit #Newton #Ritual

  • Las Vegas – 3 Spieler – Partie 2


    Dieser alte Ravensburger Klassiker, der endlich dank der französischen Neuauflage vor ein paar Jahren den Weg in meine Sammlung gefunden hat, ist ein echt schöner Absacker, den man aber auch nicht zu ernst nehmen darf. In 30 Sekunden erklärt (bei Vielspielern) und sehr schnell auf den Tisch gebracht. Leider skaliert das Spiel nicht nach Spielerzahlen, daher hoffe ich das auch mal mit fünf Personen auf den Tisch zu bringen, wo einfach dann mehr los sein sollte. 8/10

    Da empfehle ich die Variante für 2 bis 4 Spieler. Weiß nicht, ob die in der französischen Neuauflage enthalten ist. Würfel einer neutralen Farbe (am Besten Weiß) auf die anderen Spieler verteilen und mit einsetzen. Herrlich, wenn sich ein Spieler selbst mit einem neutralen Würfel seinen sicher geglaubten Gewinn versaut.

  • Da empfehle ich die Variante für 2 bis 4 Spieler. Weiß nicht, ob die in der französischen Neuauflage enthalten ist.

    Da ich praktisch kein Französisch kann: Keine Ahnung 8o Ich habe mit den alten Alea Regeln gespielt ...

    Würfel einer neutralen Farbe (am Besten Weiß) auf die anderen Spieler verteilen und mit einsetzen. Herrlich, wenn sich ein Spieler selbst mit einem neutralen Würfel seinen sicher geglaubten Gewinn versaut.

    Das klingt nach einer guten Variante. Danke. Ich werde es beim nächsten Mal ausprobieren :)

  • Die Woche gab es bislang:


    #SantaMaria

    Seit zig Jahren auf dem Pile of Shame. Habe mind. 3x die Regeln gelesen aber nichtmals ausgepöppelt. Jetzt gab es die Erstpartie. Bin ganz froh, dass niemand mehr Carpe Diem als häßlichstes Spiel in meiner Sammlung bezeichnen kann. Das Artwork v.a. Cover-Illu ist echt übel. Das Spiel ist super. Das Thema ist ziemlich aufgeplanzt aber bei der Ausbeutung äh Kolonisierung Süd- und Mittelamerikas bin ich auch ganz froh dass es nicht realistischer ist. Mir persönlich hätte eine Art Farm Shop mit Plättchen puzzeln genauso getaugt.

    Partie gefiel allen gut und ging auf 4 Siegpunkte Differenz zwischen Platz 1 und letztem Platz aus.


    Am Tag danach direkt nochmal eine Partie #SantaMaria

    Punkte gut verdoppelt. Mir fehlte nur ein einziges 1erTile um das ganze Tableau voll zu bekommen. Obwohl dafür die Schiffsaufträge etwas hinten dran waren, habe ich deutlich gewonnen. Aber die Partie lief auch einfach rund.


    #TIefenrausch

    Krimispiel vom Noctis-Verlag aus der Bücherei. Wir haben 3 Stunden gebraucht und beim Todeszeitpunkt waren wir - obwohl wir alle Infos hatten - erst auf dem Holzweg. Dadurch blieben am Ende zwei Verdächtige mit Motiv und Gelegenheit ohne Alibi. Da meine Partnerin sich aber bei der Mordwaffe 100% sicher war, haben wir korrekt und ohne Hilfe lösen können. Wir haben 3 Stunden zu zweit gebraucht - kann man sicher auch schneller durchkriegen. Wenn da weitere Spiele in der Ausleihe liegen, wird da auf jeden Fall zugegriffen.


    #Noria

    Nochmal was vom staubigeren Ende des Pile of shame - glaub 1 Jahr nach Erscheinen angeschafft. Auch mehrfach die Anleitung gelesen. Mechanismus mit dem Rad ist nett. Man merkt dass hier der Mechanismus in der Produktion was neues war => ziemlich mistig (verrutscht, Scheiben nicht zu fixieren oben etc.) - das würde man heute bestimmt besser lösen. Das Spiel hatte ja ganz gute Vorschusslorbeeren aber hat ja ziemlich enttäuscht im Markt. Der Mechanismus hat uns ganz gut gefallen - beim Erscheinen hätte es mir bestimmt auch wirklich gut gefallen - aber besonders war es auch nicht. Ich habe mich ziemlich auf 2 Leisten konzentriert und die letzte Runde konnte ich dann gar nichts sinnvolles mehr machen, weil 1 Leiste schon ganz oben war und für die mit den verarbeiteten Waren mir entweder Sammeln oder produzieren fehlte, um hier noch auf die vorletzte Stufe zu kommen.

    Spiel ging recht deutlich aus (30 Punkte zwischen Platz 1 und 2). Aus meiner Sicht gibt es hier schon einige dominante Strategien, an denen man nicht vorbeikommt.

    Daher glaube ich nicht, dass das Spiel soviel Abwechslung bieten wird.

    Na ja der Gebrauchtpreis ist hier ja eher die Altpapiertonne - das ist momentan der einzige Grund es nicht auszusortieren. Aber es wieder jahrelang im Schrank verstauben zu lassen ist auch nichts.


    #Dixit

    Neue Karten zu Ostern bei der Kleinsten mussten direkt eingeweiht werden. Immer wieder ganz lustig - auch wenn ich immer wieder fassungslos bin, wenn niemand meine hintergründigen Hinweise versteht und meine Karte von niemandem ausgewählt wird.

  • Im Kurzurlaub mit der Familie gewesen und neben ein paar kleineren Spielen (Tabu, Wizzard, Halt mal kurz) kamen auch auf den Tisch:


    #Talisman mit dem kleinen Sohn (8). Mit ihm macht das sogar Spaß. Schön auch, dass wir sehr flexibel mit Beschleunigungsregeln am Anfang sind, dann dauert es nicht so lange.


    #UndauntedNormandie 3 Partien (Szenario 6 & 7) mit dem großen Sohn (17), wir sind jetzt durch die regelmäßigen Spiele in der letzten Zeit gut drin, da laufen die Spiele sehr fluffig. In letzter Zeit gewinnt immer der US Spieler, auch bei Seitenwechsel. Macht aber nichts. Gefällt mir wieder richtig gut, auch das Tempo des Spiels, die geringe downtime, ...


    #Yggdrasil eine Lernrunde zu viert, dann noch eine richtige mit den beiden großen Jungs. Haben gewonnen immerhin, Feedback der beiden Mitspielenden durchwachsen. Mal sehen, ob ich es noch mal schaffe, beide zu begeistern. Ich fand es wieder gut, auch nach ziemlich langer Pause mag ich es sehr.

  • Ist man der Meinung, dass man vom Grundspiel genug gesehen hat, hat man die Möglichkeit, mit asymmetrischen Gärten und zusätzlichen Auftragskarten zu spielen. Außerdem müssen die Tiere freigespielt werden und ihnen ist eine Funktion zugeordnet.

    Bin gespannt wie Dir die aufgebhrte Version geffällt; die ist schon ein bißchen ein heftigeres Kaliber #Botanicus

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Donnerstag gab es zu dritt mit Aleo und Haddock


    #BrassBirmingham Ich wünschte, ich wüsste warum mich das Spiel so dermaßen kalt lässt. Ich sehe, dass das ein großartiges Design ist, und finde diese Variante dank der Notwendigkeit, Bier zu erzeugen, auch um einiges besser als Lancashire/Kohle. Trotzdem ist das für mich ein Spiel wie auf Schienen gesetzt (sorry for the pun): Die Anfangsstrategie durchziehen und nur im Notfall abweichen. Bestimmte Fabriken sind deutlich besser als andere, so dass es m.E. eine begrenzte Anzahl wirklich guter Siegstrategien gibt. Brass Birmingham ist in meinen Augen ein Spiel für Menschen, die es immer wieder spielen wollen und so sich ihre Strategie zurechtlegen - und dann fängt der Spaß da an, ob man damit durchkommt oder die anderen einen sabotieren. Dafür müssen aber alle ungefähr auf gleichem Erfahrungsstand sein. (Und ja ich weiß, das gilt für sehr viele Expertenspiele im Eurosektor, aber bei Brass kommt es mir nochmal extremer vor). Ich spiele es jederzeit mit, aber die freudigen Emotionen, die mit einer Partie Carnegie, Trolk'in oder Lisboa verbunden sind, wird Brass bei mir wohl nie erzeugen können, dafür kommt es mir schlicht zu gleichförmig und linear vor. Eine Schande eigentlich, denn den Mitspielern hat es deutlich mehr Spaß gemacht (ich bewundere Aleo für die Emotionen, die das Spiel bei ihm auslösen kann). Ich würde es jederzeit wieder mitspielen, aber nie selbst aussuchen. Vielleicht bin ich am Ende ja doch schlicht zu sehr Bauchspieler für Brass. Oder mein aktuell ziemlich starkes Asthma liefert zuwenig Sauerstoff ans Hirn ;) .


    #Knarr Puuuuhhh, das war eine ziemliche Enttäuschung, leider. Ich hatte mich auf einen kleinen Engine Builder a la Splendor und Co. mit einem raffinierten Kniff gefreut. Ersteres stimmt, zweiteres nicht. Knarr ist bis ins Mark langweilig und zu Tode gestreamlinet. Für mich ein typisches Beispiel für einen Hypetitel, bei dem vor dem Hypen nur eine Partie gespielt wurde. Die Optik ist toll, die Gestaltung großartig (bis auf die zu fitzeligen Token), aber das Spiel selbst holt doch nun wirklich keinen Hund mehr hinterm Ofen vor. Das ist alles wohlbekannt, selbst bis in die Karteneffekte hinein, und ebenso uninteressant, und nach zwei Partien hat man alles, aber auch wirklich alles gesehen, und der Kaiser ist nackt. Nein, meins ist es leider überhaupt nicht, obwohl ich so kleine schnelle Engine Builder doch sonst wirklich sehr mag. Schade drum.


    #SeaSaltandPaper Lange habe ich bei keinem Spiel eine derartige Kehrtwende in meiner Bewertung hingelegt wie hier: Fand ich es anfangs nett, aber auch zum Vergessen harmlos, hat mich der "Letzte Chance/Stop"-Mechanismus jetzt doch fest in den Krallen. Haddock ist bei diesem Spiel ein Monster, ich kann nicht verstehen wie er es macht, aber er nimmt drei Karten, hat 7 Punkte, ruft Stop, und das wieder und wieder und wieder. Unglaublich, da muss ich noch viel lernen. An die Erweiterung hab ich mich jetzt auch gewöhnt, sie bringt zwar viele Zufallspunkte rein, funktioniert aber trotzdem gut, weil man besser nicht strategisch auf sie spielen sollte.


    Und heute gab es dann noch mit der Freundin und Besuch:


    #ReturnToDarkTower Ameritrash, den ich nach Brass richtig erholsam fand. Wir hatten ein ziemlich einfaches Szenario. weil der Besuch eher spieleunerfahren war, aber das war gar nicht nötig - in Runde 3 waren schon die benötigten drei Dungeons durchlaufen und Ashstrider stand in unserem Vorgarten. Nur leider killt der jede Runde (also mehrmals pro Monat) einfach ganze Gebäude weg, so dass mittlerweile die Chose doch seeeehr eng wurde. Also alle Ressourcen gepoolt und meine Freundin in den Kampf geschickt - da sie keine Korruption hatte, konnte das Ganze noch erfolgreich beendet werden, sonst wären wir einen Spielzug später Toast gewesen.

    Ich MAG Return to Dark Tower einfach wirklich, wirklich gerne. Klar ist das eine Glücksorgie, die sich eifrig bei Pandemie bedient und ansonsten voll auf ihren Look und einen totenschädelspeienden Spielzeugturm setzt. Aber die Szenarien sind dann doch immer wieder für eine Überraschung gut, manche "Strafen" sind wirklich kreativ, und auf einiges wäre ich vorher nicht gekommen, so dass man sich des Spielsiegs nie ganz sicher sein sollte, zumindest nicht auf gritty.


    #Flamecraft Ein ehemaliger Hypetitel, von dem jetzt ein Jahr später niemand mehr spricht. Was zumindest in meinen Augen auch an der mangelhaften Variabilität der Retailversion liegt. Mich ärgert nach wie vor, dass es die zig zusätzlichen Shops und Drachenkarten nur in der Deluxe-Version gab, dafür ist der Preisunterschied dann einfach zu krass. Wobei die Shops schon sehr unterschiedlich stark sind, bei manchen Shops ist es absolut offensichtlich, dass man vorrangig dort hingehen sollte. Ebenso auffällig ist, dass das BGG-Weight mittlerweile auf eine 2,19 heruntergekracht ist, das stand anfangs mal fast bei 3. Tatsächlich ist das Spiel m.E. nett, aber auch ziemlich harmlos - löst aber zugleich bei manchen Mitspielern, von denen ich das so gar nicht kenne, massive Analyse-Paralyse aus. Immerhin konnte der Besuch seine erste Partie gleich mal gewinnen und will es sich jetzt selbst auch holen.


    Zum Schluss noch eine Runde #Rondo und #LuckyNumbers. Beides absolute Wohlfühlspiele, die immer gehen.

  • Eine Woche Spiele-Treff in Rotenburg an der Fulda vom 01.-07.04.2024 ging viel zu schnell vorüber.


    Ein paar Highlights aus den gespielten Neuheiten:

    • #Botanicus von Hans im Glück hat sehr gut gefallen, und zwar sowohl das Basisspiel als auch die Expertenversion. Ist natürlich ein Punktesalat, aber sehr fein abgestimmt und mit wirklich schönem Material. Für mich ganz sicher ein Kandidat für den grauen Pöppel, falls es als vor dem Stichtag erschienen gilt. Mit nur 2 Exemplaren vor Ort wurde Platz 5 im Pfefferkuchel erreicht.
    • #Bonsai von Kosmos hat gut gefallen, wir fragen uns nur, ob das nicht nach einer Handvoll Partien ausgespielt sein wird, weil die Varianz nicht arg groß ist (3 von 5 Aufgabensets kommen ins Spiel, ansonsten variiert nur die Kartenreihenfolge). Als kleine Optimierungsaufgabe aber sehr schön. Früchte sind stark. Platz 2 im Pfefferkuchel.
    • #Drachenhüter von Kosmos hat mir sehr gut gefallen, das Material ist stark und man hat deutlich mehr Einfluss, als man zunächst denkt. Könnte ich mir auf der Nominierungsliste für den roten Pöppel gut vorstellen. Meine Mitspielerinnen waren leider weniger begeistert.
    • #BooksOfTime war etwas unübersichtlich, auch hinsichtlich der möglichen Aktionen, hat aber dennoch Spaß gemacht.
    • #TrekkingthroughHistory hat gut gefallen, edles Material und einige Varianz durch das Spannungsfeld zwischen Fortsetzen der chronologischen Reihe und Erlangen der nötigen Markerfarben.
    • #Trio (Sieger des französischen As d'or) hat als Memory mit taktischem Clou (es sind viele Karten nicht zugängig, wenn in der Mitte einer Spielerhand, entsprechend ändert sich die Auslage dynamisch) sehr gut gefallen. Kleines schnelles Spiel, in Deutschland vielleicht eher in Richtung einer Empfehlung zu sehen.
    • #DieRattenvonWistar ist ein echtes Mangelspiel, da ist die Erstpartie als Lernpartie zu sehen. Hat trotzdem gefallen und möchte ich gern nochmal spielen, auch wenn mein Rückstand auf die Siegerin mehr als deutlich war.
    • #DieweisseBurg hat sehr gut gefallen, es fällt gar nicht so sehr auf, dass man eigentlich nur 9 Aktionen macht, da man so viele Bonusaktionen auslöst. Leider ist die Regel bestenfalls mittelmäßig und hat mich einige Dinge fluchend suchen lassen.
    • #GehtNochWas wurde uns vom Autor Jens Merkl erklärt, ein sehr schönes Push your Luck in der kleinen Schachtel. Volle Empfehlung.
    • #SkyTeam haben wir nur eine Mission auf dem leichtesten Level gespielt, das war als Koordinationsrätsel gar kein Problem für meine Frau und mich als eingespieltes Team. Probiere gerne bei Gelegenheit mal noch ein schwierigeres Level; das könnte kniffliges Potenzial haben.
    • #Hitster und #HitsterSummerParty haben uns gut gefallen, da auch wir da Chancen hatten, mal was zu wissen.
    • #DasverrückteHaus als Neuauflage von #LaBoca hat gefallen. Die Aufgaben eines Levels sind allerdings sehr unterschiedlich schwer.
    • #VerplantUndZugestellt macht Spaß, ist aber grübelanfällig.

    Spannende Prototypen:

    • #Miezekatze von Jens Merkl und Ralf zur Linde kommt im Herbst bei Edition Spielwiese und wird ein Kracher. Es geht darum, im Takt von MIE-ZE-KAT-ZE eine gemeinsame verbale und nonverbale Choreographie (mit und ohne Katzenspielzeug) hinzukriegen. Brutal lustig ab dem Grundschulalter und ein Traum von einem Trinkspiel für Erwachsene. Unbedingt ausprobieren.
    • #TheGang kommt im Herbst bei Kosmos; wir konnten leider wieder nur zuschauen und nicht selbst spielen (meine Frau hat den Prototyp letztes Jahr gespielt und ist Feuer und Flamme). Es geht um kooperatives Pokern und den Versuch, als Team unbesehen eine Rangfolge der eigenen Karten hinzubekommen.
    • Ein #Werwölfe für jüngere Kinder ist für Ravensburger in Entwicklung (wiederum von Jens Merkl) und baut auf Memory-Effekte mit ein paar kombinatorischen Clous. Könnte für die Altersklasse 5-7 gut passen, die älteren spielen dann lieber den großen Bruder.
    • Ein hektisches Abenteuerspiel ist bei Hans im Glück auf dem Weg zur Veröffentlichung im Herbst. Der Arbeitstitel "Mission: Fluffy" wird sich noch ändern. Man spielt kooperativ transparente Karten mit farbigen Symbolen übereinander aus. Was nach 40 Sekunden noch zu sehen ist, bestimmt, welche Figur wie weit über einen Hindernisparcours ziehen darf. Wer unter Zeitdruck cool bleibt, sollte sich das anschauen.
    • Matthias Cramer entwickelt an Lancaster 2. Leider ging es sich zeitlich nicht aus, das testen zu können.

    Bekannte Spiele, die richtig gut waren:

    • Zwei tolle Runden #BrassBirmingham, und ich kann nicht verstehen, wie das Spiel keine Emotionen wecken kann. Eine Gebäudestrategie würde man gerne durchziehen, aber dann muss man schauen wie man an Einkommen kommt und kriegt nicht die richtigen Karten und überhaupt sind Strecken noch viel punkteträchtiger ... Ein absolutes Juwel, das man jede Woche spielen sollte.
    • Eine sehr lustige Runde #TimesUp mit zwei Siebener-Teams. Immer wieder sensationell toll.
    • Nach über 5 Jahren endlich mal wieder zwei Runden #Linq zu siebent. Wenn man halbwegs auf dem selben Um-die-Ecke-denk-Level unterwegs ist, einfach nur sensationell gut.
    • Zwei schnelle Runden #13Wörter - es wurde viel gelacht bei diesem kleinen Assoziationsspiel, das hervorragend als Auflockerung für Linq taugt.
    • Sehr viele Partien #Windjammern. Unsere neunjährige Tochter liebt es und zog in einer Sechserrunde nachts gegen 2 Uhr (!) nicht nur uns, sondern auch diverse Verlagsmitarbeiter ab, darunter Moritz Brunnhofer.
    • #Kuhfstein sollte eigentlich auf der Liste zum roten Pöppel auftauchen. Aber krass wie viele Regelfehler wir noch auszubügeln hatten. Habe ich letztes Mal so schlecht gelesen???
    • #FreieFahrt gehört dazu, aber nachdem ich meine Frau zu Beginn fies ausgebremst habe, kann es sein, dass es beim nächsten Mal ein Veto gibt. Ich hoffe einfach auf ihre Vergesslichkeit.
    • #Exhibition20thCentury mal wieder ausgegraben im Anschluss an #TrekkingthroughHistory, und der Farbmechanismus, der die nächste Aktionsspalte bestimmt, ist spannend genug um das im Regal zu behalten. Zeit, mal die Erweiterungsmodule auszuprobieren.

    Nicht so der Hit:

    • #HitsterGuiltyPleasures hat so viel außerhalb unseres Bekanntheitsspektrums, dass wir da wenig Freude dran hatten.
    • #TheValeOfEternity hat uns (allerdings nur zu zweit probiert) nicht überzeugt. Viel Text, nicht sonderlich spannendes Gameplay. Verzichtbar, es sei denn, das ist mit mehr Spielern nochmal um Welten besser.
    • #Schwingenschlag ist als Spiel prinzipiell nicht schlecht und spürbar anders und komplexer als #Flügelschlag. Allerdings aufgrund der Kettenzüge und Downtime zu viert nicht zu empfehlen, zudem letztendlich mehr Arbeit als Vergnügen.
    • #neTüteChips ist belanglos. Brauchen wir nicht mehr. Die Idee mit der Tüte ist aber genial.
    • #Clockworker vergräbt ein eigentlich schönes Spiel unter komplett misslungener Symbolik, gegen die jedes Level von #RaceForTheGalaxy ein Kinderspiel ist. Schade drum.
    • #NineTilesPanic hat uns nicht vom Hocker gerissen. Aber Zeitdruckspiele sind eh nicht so mein Feld.
    • #Lumicora sieht sehr hübsch aus, aber für uns passte die Balance aus Grübelei und Glück/Zufall nicht.
    • #MLEM hat uns nicht vom Hocker gerissen. #GehtNochWas ist das bessere Push Your Luck.


    Nebenher hat meine Frau beim Schrottwichteln das große Minecraft-Spiel von Ulrich Blum sowie bei der Preisverlosung unter den Teilnehmern des Pfefferkuchel das fürs SdJ gehandelte Mycelia gewonnen. Beides sorgte für Freude, beide sind aber noch ungespielt.


    Nach der Spielereise ist vor der Spielereise. Ich will endlich wieder!!! Next stop: Spielstil Treffen im Juli in Memhölz. Christian (Spielstil.net)

  • Blood on the Clocktower

    Partien 63-65 - 9, 13 & 12 Spieler


    Am Wochenende haben wir das gute Wetter immerhin einigermaßen genutzt indem wir das Spiel draußen im freien gespielt haben und was war wirklich richtig richtig cool. Wir hatten mal wieder 2 Neulinge dabei, wodurch wir Trouble Brewing gespielt haben (das wird aber auch einfach nie alt).


    Einmal war ich Storyteller, 2 mal Spieler und leider ab ich beiden Partien die Rolle "Mayor" gezogen aber immerhin haben wir in der 2. Partie davon über den Mayor gewonnen.


    Für mich weiterhin mein Lieblingsspiel, ich liebe einfach die soziale Interaktion, die Gruppendynamik und die gute Mischung aus logischem, Informationsbasiertem Puzzle und Social Deduction.



    Dune: Imperium

    Partie 5 - 4 Spieler


    Danach haben wir uns noch zu 4. reingesetzt und ne Partie Dune: Imperium gespielt, leider ohne die Erweiterungen. Ich mochte das Spiel in den ersten beiden Partien eher nicht so, irgendwann vor kurzem gab es für mich dann die dritte Partie mit Rise of Ix und seit dem gefällt's mir richtig gut. Auch hier fand ich es nur mit dem Grundspiel dann auch recht gut, allerdings hab ich mal wieder hart abgeluckt mit den Karten und allem, so dass ich nach 1:20 schon gewonnen hatte mit 10:5:4:4 Punkten, da lief einfach alles gut für mich.


    Für ein Euro ist das Spiel halt ein absolutes Luckfest, meine letzte Partie gewann ich auch quasi in Runde 1 mit 3 Lucky Intrigenkarten von denen mir 2 nen Siegpunkt "geschenkt" haben. Aber ich glaub genau das mag ich mittlerweile daran (und hab ich anfangs gehasst), dadurch ist es dynamisch, swingy, aufregend und irgendwie spannend.



    Arche Nova

    Partie 4 - 3 Spieler


    Ich mag das Spiel einfach nicht, aber leider ist es das Lieblingsspiel eines Freundes der mit mein häufigster Mitspieler ist, also hab ich ihm zu liebe mitgespielt. Er wollte die Erweiterung ausprobieren. Der 3. Spieler hat es zum ersten mal gespielt, hat souverän gewonnen aber eben auch ewig nachgedacht über seine Züge und damit weiter meine Abneigung gegen Euros geschürt. Ich mag nicht Euros an sich nicht, ich mag das zähe Spielgefühl oft einfach nicht.


    Ich hab nen Müllzoo gezogen, ich hab bei den Upgradegraden Müll bekommen (weil ich eine Karte falsch verstanden hatte und dachte die wäre stark, hab dann 2 bessere weitergegeben und die Müllkarte behalten) die mir das ganze Spiel fast nichts gebracht haben und meine Starthand war auch Müll, ich konnte bis nach der 2. Pause kein Tier spielen und die Artenschutzprojekte haben auch 0 zu meinen Karten gepasst.


    Dementsprechend war ich leider sehr tilted weil ich ab Runde 1 wusste, dass das Spiel gelaufen ist und ich jetzt einfach nur 3 Stunden absitzen darf und die Mischung aus dem, nem Spiel das ich eh nicht so mag un dem Mitspieler der ewig überlegt hat, hat mich leider sehr tilted gemacht was den anderen etwas den Spielspaß geraubt hat was mir extrem leid tut, so will ich eigentlich nicht sein, bin ich auch selten aber war ich in dem Moment.


    Ich ging am Ende auch nach 3 Stunden mit -21 Punkten aus der Partie und verloren ist verloren, aber nach 3 Stunden Arbeit Minuspunkte zu haben fühlt sich trotzdem einfach scheiße an. Ich hatte danach das Gefühl, definitiv nie wieder ne Partie Arche Nova spielen zu wollen, hab's aber gestern zu 2. auf BGA mit nem Kumpel nochmal probiert und fand's dann wieder etwas besser. Mein Spiel wird das Ding dennoch nicht.


    Dominion

    3 Spieler


    Bildungslücke bei nem Mitspieler schließen. Ich persönlich bin durch mit dem Spiel, kann ich mitspielen, muss ich aber nicht. Die ewigen Kettenzüge sind in meinen Augen auch einfach nicht für Multiplayer gemacht.

  • #Kuhfstein sollte eigentlich auf der Liste zum roten Pöppel auftauchen. Aber krass wie viele Regelfehler wir noch auszubügeln hatten. Habe ich letztes Mal so schlecht gelesen???

    Was für Regelfehler musstet ihr denn ausbügeln?

    Baum auch für 4 gleiche Felder, nicht nur für 4 verschiedene. Und wir hatten bisher immer beide Endwertungsplättchen gewertet, nicht nur eines. Unser Mitspieler hingegen war überzeugt, in jedem Zug werde nur 1 Aktion gemacht und nicht 2. Wer lesen kann, ist jedenfalls klar im Vorteil - steht alles deutlich in der Regel.

  • Was für Regelfehler musstet ihr denn ausbügeln?

    Baum auch für 4 gleiche Felder, nicht nur für 4 verschiedene. Und wir hatten bisher immer beide Endwertungsplättchen gewertet, nicht nur eines. Unser Mitspieler hingegen war überzeugt, in jedem Zug werde nur 1 Aktion gemacht und nicht 2. Wer lesen kann, ist jedenfalls klar im Vorteil - steht alles deutlich in der Regel.

    Achso, das klang, als ob es Regelfehler in der Anleitung gab, die ihr korrigieren musstet. Alles klar, danke dir :)

  • Blood on the Clocktower


    .... Für mich weiterhin mein Lieblingsspiel, ich liebe einfach die soziale Interaktion, die Gruppendynamik und die gute Mischung aus logischem, Informationsbasiertem Puzzle und Social Deduction.

    Ich habe nun so oft von diesem Spiel gehört und kann mir, trotz googeln, nicht so richtig vorstellen worum es in dem Spiel geht.

    Auch bei yt findet man nicht so richtig was. Vermutlich wegen den möglichen spoilern!?


    Daß Spiel gibt es aber nur suf Englisch Englisch, richtig? Ist da was deutsches geplant?

  • Ich ging am Ende auch nach 3 Stunden mit -21 Punkten aus der Partie und verloren ist verloren, aber nach 3 Stunden Arbeit Minuspunkte zu haben fühlt sich trotzdem einfach scheiße an.

    Ihr habt mir Erweiterung gespielt, denke ich. Da gibt es keine Minuspunkte mehr. Du hättest mit 79 abschließen sollen.

    Ich hab nen Müllzoo gezogen, ich hab bei den Upgradegraden Müll bekommen (... und die Müllkarte behalten) ... und meine Starthand war auch Müll,

    Klingt für mich nach einer tollen Synergie, die Punkte bringen müsste. Ich überlege nur noch, aus welcher Erweiterung der Müllzoo ist ... :/


    Gruß Dee

  • Ich dachte man findet da eigentlich auch ziemlich viel dazu, da das Spiel mittlerweile sehr beliebt ist, auf YouTube gibt's zumindest sehr viele Videos.


    Im Prinzip ist es ein Social Deduction Spiel im Stil von Werwölfe/Mafia bei dem die meisten Spieler zum guten Team gehören und ein paar wenige zum bösen Team und so tun als wären sie gut. Dabei gibt es unter den bösen einen Dämon und das Ziel der guten ist es diesen ausfindig zu machen und zu exekutieren. Das Ziel der böse ist es alle Spieler bis auf 2 zu töten.


    Dabei gibt es eine Nachtphase in der alle die Augen zu haben und der Spielleiter Spieler weckt die Informationen bekommen und natürlich den Dämon, der nen Spieler tötet. Tagsüber können alle miteinander reden, auch in kleineren Gruppen und so informationen teilen und/oder lügen verbreiten. Am Ende vom Tag kann dafür abgestimmt werden einen Spieler zu exekutieren.


    Das wichtige dabei ist, dass tote Spieler weiter mitspielen.


    Bisher gibt es das Spiel nur auf Englisch, was aber ziemlich egal ist, weil die Rollenbeschreibungen sehr kurz und simpel sind, bisher hatte da noch nicht wirklich jemand Probleme mit. Wir spielen das Spiel immer auf Deutsch. Die Deutsche Version soll im Sommer erscheinen.


    Wenn du dir mal ne Eindruck von machen möchtest kann ich dir folgendes Video empfehlen, das ist eine professionell produzierte Aufnahme einer Partie. Danach wirst du nen guten Eindruck davon haben wie das Spiel so abläuft. Gespielt wird das Standard-/Einsteigerskript Trouble Brewing