Beiträge von tamriel im Thema „Der Schwerkraft-Verlag ist...?“

    "Kreaturen-Karawane kann ab sofort exklusiv nur über uns vorbestellt werden. Und für kurze Zeit (siehe Artikelseite) gibt es für jeden Besteller ein Goodie obendrauf!"

    Was war das für ein Goodie?

    Eine kostenlose Supportanfrage bei SK ;)

    Wenn ein solches Goodie nicht näher benannt wird, hat das meistens einen Grund - nämlich, dass es vermutlich nicht besonders verkaufsfördernd wäre. Daher tippe ich auf eine oder beide Promokarten zum Spiel oder vielleicht einen zusätzlichen Holzmarker. Irgendetwas in der Art, das eher enttäuschend ausfällt.

    Ich möchte übrigens betonen, dass ich nicht darauf hinaus wollte, dass es immer günstiger ist, aber günstiger oder gleich teuer sein kann, aus den genannten Gründen und Lokalisierung nicht zwingend einen höheren Endverbraucherpreis bedeuten soll, trotz gleicher Margen für die Akteure. Das hängt natürlich stark von den eigenen (Personal)Kosten ab und von den Lizenzkosten.

    Der Beitrag erklärt warum Lizenz kosten es im Grunde günstiger machen (vs. alles selbst machen)

    Klingt nach einem Paradies für Verlage, die ausschließlich lokalisieren.

    Da fragt man sich dann schon, warum sich z.B. Feuerland so Sachen wie Arche Nova, Terry Mystica oder die Rosenberg-Titel überhaupt noch antut, wenn man mit Lokalisierungen so viel günstiger wegkommt: Keine Arbeit und dann auch noch weniger Kosten.

    (Vorsicht, Sarkasmus)

    Ich möchte argumentativ auf gleicher Ebene weiter machen: Welche Verlage sind denn in den letzten Jahren pleite gegangen ... die Verlage, die nur lokalisieren, oder die Verlage, die eigene Spiele auf den Markt werfen?

    Ich kann mich quasi nur an lokalisierende Verlage erinnern :/ /s

    Na der Übersetzende Verlag muss ja auch noch Lizenz gebühren an den Original Verlag abführen. Lass es bei selben Produktionskosten 2-5 €je Spiel sein, zack ist das deutsche Spiel in der Herstellung , 2-5 € teurer. der Verlag schlägt seine Marge drauf, der Großhandel, der Fachhandel, und so sind aus den 2-5€ 5-10€ Mehrpreis geworden.

    Zum einen sage ich was zu den Lizenzgebühren etwas direkt in meinem ersten Satz. Zum zweiten möchte ich genau darauf hinaus, dass das halt irgendwie die falsche Denke ist. Der Lizenzgeber hat hohe Kosten die er reinholen muss zusätzlich zu den Produktionskosten. Der Lizenznehmer hat die Lizenzkosten, die Übersetzungskosten, und die Produktionskosten. Projektmanagement etc haben entsprechend beide (außer diese werden vorwiegend auch vom Lizenzgeber abgewickelt, dann verschiebt sich das noch mehr.

    Normal würde ich mich jetzt über die "profane Übersetzung" beschweren, aber da wir hier in 80% der Fälle von einem bestimmten Übersetzer reden.. passt schon.

    Es gibt sicherlich Übersetzungen wo etwas mehr Arbeit drin steckt oder sogar das Original sehr stark redaktionell überarbeitet wurde, dass man von einer Neufassung sprechen könnte, aber das ist mir beim SKV jetzt noch persönlich nicht vor die Nase gekommen ^^

    Als lokalisierender Verlag erhalte ich teilweise sehr viel Leistung zum Fixpreis der Lizenzkosten. Das beinhaltet halt die Erstellung der Anleitung die sicherlich mehr Arbeit macht als die profane Übersetzung, die Grafiken/Artwork, die redaktionelle Arbeit dahinter (einschließlich der Kosten für abgelehnte Spiele die der Verlag hatte), Werbung und manchmal schon quasi fertige Lösungen für die Produktion wo der Lizenzgeber das komplett abwickelt.

    Da wüsste ich nicht, warum zwangsläufig jede Übersetzung bedeuten soll, dass es ja teurer für den lokalisierender Verlag sei und daher mehr kosten müsse. :/ Das Investitionsrisiko ist auch deutlich geringer wenn man nur die Übersetzung und eine kleinere Auflage verbrennt als alles weiter oben genanntes und eine größere Auflage.

    Einige Verlage hatten aber, zum Beispiel auch der Schwerkraft Verlag, Registrierkassen und haben auch Kassenbons ausgedruckt. Aber ja, das ist in Essen eher die Seltenheit :/

    Bei Asmodee beispielsweise hatte ich per Karte bezahlt und selbst da habe ich nicht ungefragt eine Quittung bekommen. Da die aber bei Ersatzteilanfragen einen Kaufbeleg wollen, habe ich nachgefragt und dann musste ein anderer Mitarbeiter an einer anderen Kasse mir den drucken ...

    Ab Minute 7:30 (und wieder ab 12:30) redet Carsten Reuter über Ersatzteilanfragen

    Klingt doch alles ganz normal und so gar nicht nach den ab und an hier im Thread aufgeführten, merkwürdigen Rückmeldungen vom SKV...komisch. :/

    Ich vermute, dass die Geschichten aus dem Video auch sehr olle Kamellen sind, da der Kollege alle Reklamationen eh an die Händler abwälzt welche nicht über seinen Shop gelaufen sind. Deshalb sind dann auch die Szenarien wie, dass jemand eigentlich ein englisches Spiel hat und bei ihm reklamiert, sowieso nicht (mehr) möglich, da er über seinen Shop ja weiß wer bei ihm direkt gekauft hat und wer nicht ...

    Ich habe damals mit unserer Baufirma auch überhaupt keine Probleme gehabt. Ganz im Gegenteil, die haben sich richtig ins Zeug gelegt, um festgestellte Probleme am Bau zu beheben. Und wir haben gemeinsam sehr gute Lösungen gefunden.

    Die anderen in unserem Mehrfamilienhaus hatten mehr Probleme. Aber die haben auch gleich immer mit dem Anwalt gedroht. Komisch...

    Das nennt man mereologischen Fehlschluss.

    Wehe auch dem, der länger als die fünf Tage inklusive benötigter Überweisungszeit braucht den Artikel zu bezahlen, dann wird die Bestellung recht fix durch Carsten storniert ...

    Achja, echt schlimm von Carsten, solch offensichtlichen Spaßbestellungen zu stornieren.

    Genau. Der Spaß vier Wochen Zeit zu benötigen obliegt ausschließlich dem Händler! Fünf Tage finde ich sogar noch viel zu viel. Echtzeit-Überweisung oder lasst es direkt bleiben! Wir haben schließlich einen Händler- und keinen Kundenmarkt! :)

    • lange Lieferdauer: ist auch nicht der Fall, da SK immer im angegebenen Zeitfenster liefert

    Ich weiß nicht ob man jetzt 20 Arbeitstage (was ja noch nicht mal gleichzusetzen ist mit Werktagen, da ich nicht weiß ob beim SKV jetzt 3 oder 5 Tage die Woche gearbeitet wird) nicht als "lange Lieferdauer" für einen Artikel, der eigentlich auf Lager ist, bezeichnen kann.

    Wehe auch dem, der länger als die fünf Tage inklusive benötigter Überweisungszeit braucht den Artikel zu bezahlen, dann wird die Bestellung recht fix durch Carsten storniert ...