Beiträge von Podcastgast im Thema „[Brettspieltag.de] WeyKick Magnetfußball für zu Hause zur Fußball-WM 2026 (14. Juni)“
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Hier gehen ja auch die Vorstellungen von Kunst, Kunsthandwerk und Kreativität wild durcheinander.
Nimmt die KI am künstlerischen Diskurs Teil? Nein. In dem Sinne kann die auch nicht wie Duchamp etwas schaffen, was Bezug auf den Diskurs nimmt.
Kann sie überraschende, neue Dinge schaffen? Ja. Also kreativ kann sie sein.
Gebrauchsgrafik und Kunsthandwerk kann sie allemal. Das sind die 99% die sie ersetzen wird, aber die sind für den Kunstbetrieb irrelevant, egal ob das Menschen oder Maschinen sind.
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Bei aller sehr berechtigten Kritik an LLMs aka KI, stimmt dieser Kritikpunkt nicht, sondern ist eher anthropozentrisches Wunschdenken.
Es ist eher anthropomorphisierendes Wunschdenken, dass ein Programm erwas kreieren, also kreativ sein könnte. 🤷🏻♂️
Aber gut, jedem seinen Kreationismus ...
Also das Programme Dinge kreieren können, sollte schon vor KI klar sein. Procedural generation war im Gamedesign schon lange Thema.
Aber die Frage, was Kreativität überhaupt ist, sprengt diesen Rahmen 😉
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die KI kann nicht kreativ sein
Bei aller sehr berechtigten Kritik an LLMs aka KI, stimmt dieser Kritikpunkt nicht, sondern ist eher anthropozentrisches Wunschdenken. So gab es neulich Versuche mit einer KI die Physik-Experimente vorschlägt, die überraschend kreativ waren. Ebenso gab es den viel beachteten Spielzug der Go KI.
Denn das abwandeln bestehender Muster, das gegen den Stich denken, genau das macht Kreativität aus. Und da heutige KIs lediglich Wahrscheinlichkeitsmaschinen sind, können sie auch dazu angeregt werden, unwahrscheinliche Kombinationen auszuspielen.
KI kann sehr vieles nicht, zum Beispiel einfache Logikaufgaben lösen, aber leider kann sie kreativ sein. Lasst uns in der Kritik präzise sein, wir alle werden noch gegen viel KI bullshit kämpfen müssen.
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Ich kenne und mag SMLB und ich weiß wie Silber und Gold aussieht (habe letzteres nie gespielt), aber in wie fern ist das vergleichbar?
Ich kann Oma, Enkel und Co erklären: wir spielen Bingo mit ein bisschen mehr und jeder versteht es, aber Silber & Gold sind ganz andere Mechanismen. Verstehe den Vergleich nicht.
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Was waren wir nicht alles schon? Mal strahlender Held und mal einfacher Landwirt. Wir haben die Badezimmerwände des portugiesischen Königspalastes gekachelt und nun betätigen wir uns im Wettstreit erneut an Renovierungsarbeiten. Diesmal zählen allerdings die wertvollsten Ornamente und der passende Werkzeugeinsatz. Als Brettspieler kommt man halt herum.
https://brettspieltag.de/2025/06/20/int…-cafe-de-paris/
Zur Abwechslung mal wieder ein Ersteindruck von einem Spiel, das grundsolides Autorenhandwerk abliefert und in seinem Genre von Azul & Co vieles richtig macht. Ob das allerdings schon ausreicht, um von Euch gekauft und bespielt zu werden, das entscheidet Ihr ganz alleine. Ich empfehle eine Anspielpartie - am besten ganz entspannt bei Kaffee und Kuchen und Intarsia. Das Schöne dabei ist, dass Ihr Euch noch nicht einmal die Hände schmutzig und den Rücken krumm macht bei Eurer thematischen Fußbodenarbeit und trotzdem mit dem Werkstoff Holz agieren könnt.
Vielleicht sollten wir jetzt darüber sprechen, was überhaupt ein Café ist... *Wegduck* 🤣
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Zitat
Wer seinen Erklärer allerdings als All-inclusive-Service ausnutzt, braucht sich nicht wundern, wenn die nächste Neuheit dann selbst erarbeitet werden muss. Solche Mitspieler meide ich persönlich oder lasse die erklären.
Hat jemand schon mal erlebt, dass es funktioniert, diejenigen das nächste Mal selbst etwas erklären zu lassen? Wer an aufmerksamem Zuhören bzw. an einem kleinen bisschen Eigeninitiative beim Blick in die vor ihm liegende Spielerhilfe schon scheitert, der ist nach meiner Erfahrung schlicht und einfach nicht in der Lage, komplexe Spiele selbst zu erklären.
Es funktioniert pädagogisch, neulich ging es bei uns vor dem Spieleabend um die Frage, wer die Regeln parat hat und dann kam ein halb scherzhafter Kommentar zu langatmigen Regelerklärungen. Zack das PDF mit der Anleitung geschickt und der Person vorgeschlagen, sie konnte das für den Abend übernehmen. Da war ganz schnell Ruhe im Karton 😉
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Wenn Nahrung in einem Spiel durch was konkretes darstellt wird, einen Schinken oder eine Tomate, dann nennt das bei uns auch niemand "Nahrung", sondern so wie das konkrete Ding aussieht. Ich glaube das ist sehr menschlich, wenn es konkret geht, nicht das abstrakte zu verwenden.
Bei Spielen von Frosted kann ich mir denken, dass die Sprache eher wenig anschaulich ist und schnell von erklärenden und spielenden Menschen durch plastischere Sprache ersetzt wird. (Ich mag deren Sprachstil so wenig, dass ich Spiele aussortiere, sobald klar ist, dass die bei denen erscheinen)
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