Beiträge von fleXfuX im Thema „Brexit: Auswirkungen für Brettspieler?“

    Ich stelle vor eExit (c)
    Ein Spiel für 2 - 5 Spieler.

    Ein Spieler übernimmt die Rolle des Overlords dieser spielt die EU.
    Die restlichen 1 - 4 Spieler, die Abtrünnigen, können aus 28 Völker mit unterschiedlichen Fähigkeiten wählen.

    Ziel der Abtrünnigen ist es, den Klauen des Overlords zu entkommen und am Ende den besten "Deal" zu haben.
    Das Spiel geht über 10 Runde eine Runde steht für 4 Jahre.

    Wir das ganze von statten gehen könnte - keine Ahnung. Vermutlich aber mit irgendwelchen Kartenmechanismen so in der Art wie Here i stand.

    Sollte wirklich mal solch ein Spiel rauskommen möchte ich eine kleine Gewinnbeteiligung oder wenigstens ein von mir selbst signiertes, kostenloses Exemplar :D

    MfG
    fleXfuX

    Europäischer Stabilitätsmechanismus – WikipediaEuro-Rettungsschirm – Wikipedia

    Nehmen wir allein die sogenannten Griechenland-Hilfspakete. Von Rettungspaket zu Rettungspaket geht jedes Mal das Haftungsrisiko für Deutschland rund Faktor drei bis fünf rauf. Nach Ablauf des aktuellen (dritten) Griechenlandrettungsprogramms, was glaubst du, was dann kommt: A) Griechenland ist auf einmal in der Lage, seine Schulden zurückzuzahlen oder B) das nächste Rettungsprogramm mit einer weiteren Steigerung der Fallhöhe beim möglichen Knall. Es "es wird schon alles gutgehen" ist bei solchen Summen der Haftungsrisiken einfach nur unverantwortlich. Das ist wie das Betreiben eines Atomkraftwerks ohne jede Absicherung.

    Allein im Moment kauft die EZB monatlich (!) für 60 Mrd Euro Staatsanleihen. Gemäß Schlüssel sind 3% davon griechische Staatsanleihen, die nur auf dem Papier etwas wert sind. Auch für all das haftet der deutsche Steuerzahler jeden Monat mit. Es ist einfach nur Wahnsinn. Irgendwann kommt das internationale Großkapital, hält beim deutschen Staat die Hand auf, der Staat merkt, dass die schönen bunten Schuldscheine aus Griechenland (+ andere PIGS-Länder), die für die vermeintlich schwarze Null sorgen, allesamt nichts wert sind, und für Sozialsysteme (Renten, Gesundheitssystem, Arbeitslosenversicherung) ist dann auf einmal kein Geld mehr da. Was könnte man mit dem ganzen schönen Geld, was da sinnlos versenkt wird, nicht alles Gutes erreichen, sei es in Deutschland, sei es durch direkte Hilfen?

    Ich sehe da eine ganz einfache Rechnung. Der Staat unterstützt und später profitieren deutsche Unternehmen davon. Funktioniert wie gewollt.
    Ich möchte des Weiteren feststellen, dass viel Text zu einem Thema, einen nicht zu einem Fachmann machen. Der gemeine Bürger, dazu zähle auch ich, hat durchaus Probleme damit zu verstehen wie Volkswirtschaft funktioniert. Er, der gemeine Bürger, neigt dazu, sich Dinge etwas zu einfach zu machen und pauschal Unfähigkeit zu unterstellen.

    MfG
    fleXfuX

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    Das Geschimpfe gegen den Volksentscheid entsteht doch nur, weil der Souverän es gewagt hat, anders zu entscheiden, als es die EU-Technokraten und Wirtschaftsvertreter im Namen der Macht und des Geldes der Vernunft verlangt haben.

    Gerade das Hervorheben durch Durchstreichen, läst immer wieder tief blicken...

    MfG
    fleXfuX

    Also wenn es weiterhin den Binnenmarkt so geben wird wie bis jetzt kommt jeder geflogen und will was eigenes. Seid doch mal realistisch. Hört sich an nach ganz viel "Wasch mich aber mach mich nicht nass". Da bin ich strikt dagegen und dass meinte ich mit der Delle, lieber gibt es jetzt heftige Korrekturen und das Ding ist durch als das ich mich in 10 Jahren noch mit "der Scheidung" auseinandersetzen muss.

    Aber was soll's wir steuern hier auf eine Debatte zu die "theologische Ausmaße" annehmen kann scnr.

    MfG
    fleXfuX

    Fast die Hälfte der Briten hat gegen den Brexit gestimmt, und die sollen wegen der Leichtgläubigkeit der anderen mitleiden? Wer sich über die sozialen Gräben in Britannien mal Gedanken gemacht hat, dem können die Sozialschwachen und vor allem die Jugend nur leidtun.

    Es gilt: Man freut sich nicht darüber, wenn es anderen Menschen schlecht geht, selbst dann nicht, wenn sie es selbst zu verantworten haben. Eine solche Haltung rührt aus niederen Motiven.

    Manchmal ist die Sippenhaft der Differenzierung vorzuziehen - meine Meinung.
    Und natürlich ist es kacke, dass die Leute die am längsten mit der Entscheidung zu leben haben, überwiegend für einen Verbleib waren.
    Freuen würde ich es nicht nennen aber eine Genugtuung wenn die Britten nun eine Packung bekommen werde ich sicherlich verspüren.

    Vielleicht erleben wir ja auch ein blaues Wunder, von wo man nicht ausgeht.

    MfG
    fleXfuX

    Das kann man nun wirklich nicht vergleichen...

    Wie Warbear schon schrieb soll es kein Vergleich sein sondern nur verdeutlichen, dass man Nägel mit Köpfen machen muss. Griechenland signalisiert für meinen Geschmack "es wird dir schon geholfen da ja alle Angst vor den Auswirkungen haben". DAS Gefühl darf in diesem Fall nicht vermittelt werden. Ich will keine Lösung für das jetzt sondern will in 10 Jahren immer noch ein gutes Leben führen können. Da wir als deutsche wie kein anderes Land von der EU profitieren muss es in usnerem Interesse sein, langfristig eine positive Aussicht zu haben.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein überwiegender Teil der Deutschen einen harten Umgang mit den Britten befürwortet. Damit könnte man dann auch im Wahlkampf punkten.

    MfG
    fleXfuX

    Für mich einzig und allein wichtig.
    - des es uns in Deutschland weiterhin so gut geht wie bisher
    - das es die Engländer (ich nehme die jetzt mal in Sippenhaft grenze aber Nordirland oder war es Irland und Schottland aus) es richtig spüren für was sie sich entschieden haben
    - lieber ein harter Cut und dann auch mal eine Delle in kauf nehmen als eine Hängepartie wie mit den Griechen

    Schlimm ist eben nur, dass es offensichtlich in England chic war immer auf die EU zu schimpfen wenn sie selbst Mist gebaut haben.


    MfG
    fleXfuX