Beiträge von Warbear im Thema „Anspruchsvolle Kartenspiele“

    Jodele

    Was ich alles schon geschrieben hatte:
    - Up Front ist ein Kartenspiel
    - CDGs sind Boardgames
    - Multi-Funktionskarten sind Voraussetzung für ein CDG.

    ansonsten:
    - Gunslinger kenne ich nicht
    - Totaler Krieg würde ich am ehesten noch als CDG durchgehen lassen, nicht aber C&C:Ancients, das GMT selbst als CDG beschreibt
    - Paths of Glory war nicht das erste CDG, sondern das fünfte (We the People war das erste), also können die CDGs keine Ableger von PoG sein
    - daraus folgt: die ursprünglichen CDGs kommen von Avalon Hill, also ist "CDG" kein Markenbegriff von GMT
    - ich hoffe, daß GMT auch weiterhin kürzere CDGs in der Qualität von Twilight Struggle herausbringt (dann muß man sich jedenfalls nicht mehr mit 1960 von Z-Man Games beschäftigen)
    - es war schon immer klar, daß Point-to-Point Movement = Area Movement ist. Das hatte hier auch niemand bestritten

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    Eines der anspruchsvollsten Kartenspiele gilt sicherlich das alte Up Front von Avalon Hill.

    Manche bezeichnen es als die Karten-Version von ASL. Das ist wohl ziemlich übertrieben, aber immerhin ist es ein fast süchtig machendes Squad-Level Game aus dem WWII (übrigens auch mit Multifunktions-Karten). Ich kenne mehrere Spieler, die in den letzten 20 Jahren schon weit über 500 Partien hinter sich gebracht haben und immer noch voll den Spielspaß daran finden.

    Auch ich würde ihm 10 Punkte auf der BGG-Skala geben.

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    Zitat

    Original von mixo
    Twilight Struggle ist für mich auch eins - ein CDG ist es zwar nach der Definition von GMT, ich sehe aber nicht, was "driven" wird außer dem Anzeigen von Wertsteinen bei diesem Spiel.

    Alle CDGs sind card driven boardgames.
    Das heißt, die Aktionen auf dem Spielbrett werden durch Ausspielen von (Multifunktions-)Karten initiiert.
    Von da her ist Twilight Struggle als 100%iges CDG zu sehen, und nicht nur nach der Definition durch GMT.

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