Beiträge von Dumon im Thema „Erste Partie eines Spiels?“

    Da ich eigentlich nur die Chance habe, Spiele bei dem hiesigen öffentlichen Spieletreff zu testen, kann ich nur bedingt beeinflussen, wer so an meinem Tisch sitzt. Und da ich leider mit den von mir mitgebrachten Spielen oft den Geschmack eines oder zwei der AP-Spieler treffe, können sich solche Einstiegspartien durchaus ganz schön ziehen. Leider...
    ...gerade am Montag brauchten wir für eine Partie Mythotopia 3 Stunden, und brachen schließlich ab, als uns das Endspiel zu zäh vorkam...

    Ich habe sehr oft neue Spiele auf dem Tisch. Und die Evaluation hinterher ist da wirklich oft ähnlich wie bei Sankt Peter. Interessanterweise haben wir viel zu oft die analytischen Alleswisser, für die das Spiel schon nach der ersten Partie imbalanced ist oder broken oder was weiß ich.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass für mich diese Treffs die Testphase sind, in der sich herausstellt, ob ich die Spiele selbst gut/interessant genug finde, um sie zu behalten, damit sie dann bei Gelegenheit auch vor den Personen auf dem Tisch landen, mit denen ich "viel lieber spiele". Was so nicht ganz stimmt, aber während bei den Spieletreffs das Spiel im Mittelpunkt steht (und ich mit den Leuten vorort nie was anderes tun wollen würde, als Spiele zu spielen), stehen bei Treffs mit Freunden eben nicht ur die Spiele, sondern eben auch die Personen im Mittelpunkt der Action.

    Man könnte sagen: Spieletreffs sind Arbeitsspielen, Zuhause ist Spaßspielen. Was ja nun auch nicht stimmt, da selbst der Spieletreff Spaß macht. Der Fokus ist einfach ein anderer...