Das Hauptproblem ist hier, wie auch immer wenn Du in den USA bestellst, das zwei Rechtssysteme aufeinander treffen. Und da stehst Du auch im Fall einer normalen Nichtlieferung genauso nass da, wie bei Kickstarter. Deshalb solltest Du auch konsequenterweise allen davon abraten in den USA Brettspiele zu bestellen, außer der Händler ist hinreichend bekannt und zuverlässig.
Wenn man in den USA bestellt, treffen nicht zwei Rechtssysteme aufeinander, sondern es gilt US-Recht.
Ich habe in den letzten 40 Jahren weit über 1.000 Spiele in den USA bestellt und ausnahmslos alle ohne Problem erhalten, allerdings meistens von renommierten Anbietern oder von in der Szene oder mir bekannten Privat-Personen. Bei mir fremden Anbietern würde ich ohne ausführliche Recherchen niemals bestellen, das ist doch eine Frage der Vernunft. Warum sollte ich also davon abraten? Außerdem war Spiele-Bestellung überhaupt nicht das Thema.
Seit mehreren Jahren habe ich fast nichts mehr in USA direkt bestellt, weil es sich durch die immer höheren Portokosten einfach nicht mehr rentiert. Es gibt genügend Versender in Deutschland, die fast alle Import-Spiele anbieten, dort ist es inzwischen deutlich billiger und weniger riskant.
Bei Kickstarter sind in den letzten Monaten bekanntlich einige Fälle aufgetreten, wo die "Spender" hinterher die Dummen waren. Für mich ist das Anlaß genug, zu warnen. Dafür ist ein Forum wie dieses auch da. Nur wenn die Risiken bekannt sind, kann jeder auch entscheiden, ob er sie eingehen will.