Beiträge von Weltherrscher im Thema „Hegemonic Kickstarter“

    Im verlinkten Text, steht einiges von dem was ich gesagte hab fast wortwörtlich drin. Das Hauptproblem ist hier, wie auch immer wenn Du in den USA bestellst, das zwei Rechtssysteme aufeinander treffen. Und da stehst Du auch im Fall einer normalen Nichtlieferung genauso nass da, wie bei Kickstarter. Deshalb solltest Du auch konsequenterweise allen davon abraten in den USA Brettspiele zu bestellen, außer der Händler ist hinreichend bekannt und zuverlässig.

    Ich sehe hier kein erhöhtes Risiko bei Kickstarter, auf jeden Fall ist man nicht rechtlos. Und das war ja deine Ausgangsbehauptung.

    Hier noch ergänzend ein Eintrag aus der FAQ von Startnext, welche Verträge üblicherweise "entstehen":

    http://faq.startnext.de/Detailseite/id…htliches/aid/91


    Die Kickstarter-Leute haben nicht nur keinen Anspruch, bevorzugt beliefert zu werden, sie haben gar keinen Anspruch - nicht mal den, überhaupt etwas geliefert zu bekommen.
    Sie haben nur eine Art Spende gemacht, und ab dann können sie nur noch hoffen.
    Das scheint den meisten überhaupt nicht klar zu sein ...

    Natürlich haben sie das Recht beliefert zu werden, nach deutschem Recht dürfte es sich in solchen Fällen um einen Kaufvertrag mit bestimmten zugesicherten Eigenschaften handeln. Nach amerikanischen Recht dürfte das ähnlich sein. Um Spenden, und dann nur welche die an Bedingungen geknüpft sind, dürfte es sich rechtlich nur in wenigen Fällen handeln. Siehe dazu auch folgenden Link:

    http://www.gamestar.de/specials/repor…owdfunding.html

    Wird ein bestimmter Liefertermin vereinbart, ist dieser auch einzuhalten. Das Grundproblem ist hier schlicht, das eine Handhabe gegen eine Firma in den USA schwieriger ist, als gegen eine deutsche Firma. Das ist aber immer so, und gilt auch für normale Versendungen gegen Vorkasse.

    Man sollte hier kein besonderes Risiko reininterpretieren, auch wenn die Rechtsform noch nicht 100% abgeklärt ist.