Ich liebe kooperative Spiele! Man muss nicht ewig auf die Züge der anderen warten, man kann wunderbar diskutieren und ich mag das Gemeinschaftsgefühl dabei. Das Leader-Problem tritt bei uns nicht auf (das gab es nur bei Pandemie einmal, weil die Spielebesitzerin das Spiel eben kannte und der Rest die Regeln noch nicht verinnerlicht hatte).
Gespielt habe ich bisher:
- Der Hexer von Salem, eins meiner Lieblingsspiele, weil es sich in jeder Besetzung gut spielt und wir in genau dem richtigen Verhältnis gewinnen/verlieren, dass es weder frustrierend noch langweilig ist (vielleicht jedes zweite Mal? Kann ich nicht gut schätzen, weil ich es sehr oft spiele). Und ich finde, dass die Thematik gut passt.
ZitatOriginal von spobo77
Schlimm fand ich z.Bsp Hexer von Salem wo man lt Regel über irgendwas oder in irgendeinem Zusammenhang nicht offen kommunizieren durfte und das in meinen Augen dann eher verkorkst kooperativ ist.
Das stört mich überhaupt nicht. Man darf nicht sagen, was man unter einem verdeckten Portalplättchen gesehen hat, aber man darf ja sagen, was ungefähr man als nächstes vorhat - das muss ja nicht "ich will das Portal da und da versiegeln!" sein, aber "ich gehe zu Ort XY" (und da liegt nur noch ein Siegel rum, das man für diese Aktion braucht) wäre eine Option. Oder auch nur "Ich möchte jetzt nicht dorthin gehen, ich habe was anderes vor".
- Schatten über Camelot. Fand ich ok, aber nicht überragend - das Thema bzw. die Aktionen sind, wie Sternfahrer schon schrieb, ziemlich abstrakt und aufgesetzt. Außerdem mag ich Spiele mit Verräter nicht ...
- Pandemie. Gefiel mir bisher gut, ich habe es aber bisher nur zweimal gespielt und kann es nicht richtig beurteilen.
- Die verbotene Insel. Pandemie light, fand ich langweilig und zu simpel.
- Hanabi. Noch nicht oft gespielt; ich finde es aber recht schwierig, nicht zuviel zu verraten bei Hinweisen.
- Escape. Liebe ich! Ich lasse mich gern stressen, ich finde den Schwierigkeitsgrad genau richtig und man kann ihn bei Bedarf durch mehr Edelsteine anpassen.
- Space Alert. Liebe ich auch! Erstens mag ich den Zeitdruck, zweitens finde ich das Thema sehr passend und drittens gefällt mir die Komplexität. Letzteres führt aber dazu, dass ich es meist in der Einsteigerversion spiele, weil irgendwer es noch nicht kennt, aber ich habe Hoffnung für die Zukunft ...