Ich finde es leider wieder typisch deutsch (europäisch?): es wird immer an allem, egal wie schön es ist bzw. sein soll, ein Problem gesucht / gefunden / konstruiert / gesehen. Absolut unnötig in meinen Augen; aber Hauptsache der werte Herr hat was dazu gesagt!
Da bin ich übrigens anderer Meinung: ich finde, dass gerade die kritische deutsche Art ein großes Argument für das Spiel des Jahres ist. Da fallen regelmäßig Blender durch, die anderswo alle Preise abräumen. Und auch wenn auch die deutschen YouTuber manchmal als Claqueure verschrien werden, läuft auch dieser Teil der Brettspielberichterstattung hierzulande viel kritischer ab als z.B. auf den US-amerikanischen Kanälen.
Das ändert nichts daran, dass ich in diesem Fall die Kritik von Herrn Junge in diesem Fall überzogen und den Anteil, den das im Artikel einnimmt, zu groß finde. Ich würde aber deshalb ungern pauschal den kritischen deutschen Blick über Bord werfen.