Mal eine Frage: wer geht denn die Kritik an "Wundersame Kreaturen" mit?
Ich weiß selbst nicht, ob ich die Kritik konkret so mitgehe (daher wahrscheinlich eher nicht), bin aber auch irgendwie unglücklich mit dem Ende. Ich muss dazu sagen, dass ich bislang nur zwei Partien jeweils zu zweit gespielt habe, es ist also ein sehr frischer Eindruck. Ich finde die Ziele irgendwie unbalanced in der Möglichkeit, sie zu erreichen. Die oberen vier Ziele sind ziemlich leicht, die unteren drei doch eher sportlich. Ich habe sogar konkret auf das "14 Karten gespielt"-Ziel gespielt und konnte es trotzdem nicht erfüllen, da das Spiel einfach vorher zuende ging. Im Endeffekt muss man sich daher mMn zu stark auf Symbolmehrheiten konzentrieren, da fänd ich andere Ziele spannender. Mehr zum Thema: Ich finde schon auch, dass der Vorteil des Startspielers, sich den besten Spot mit dem Worker und ggf. eine attraktive Karte aus der Wildnis sichern zu können, nicht durch die eine Ressource mehr, die man als zweiter Spieler bekommt, ausgeglichen wird. Gerade beim Thema Arbeiterspots hinkt man doch in der gesamten Partie irgendwie hinterher. Klar kann ich das durch früheres Regenerieren mehr fokussieren, allerdings mache ich dann halt auch nicht mehr so sinnvolle Züge, hab bspw. zu viele Karten auf der Hand und muss in der Regenerationsphase abwerfen, weil ich nicht mehr zuvor ausgespielt habe. Spiele ich (nach meinem Gefühl) "sinnvoll", bleibe ich etwa im gleichen Tempo wie der andere Spieler und somit nachrangig mit den Arbeitern.