Beiträge von Ortenauerin im Thema „Zwei Unarten bei (vornehmlich) weniger komplexen Spielen: Am Beispiel von Wundersame Kreaturen“

    Mal eine Frage: wer geht denn die Kritik an "Wundersame Kreaturen" mit?

    Ich weiß selbst nicht, ob ich die Kritik konkret so mitgehe (daher wahrscheinlich eher nicht), bin aber auch irgendwie unglücklich mit dem Ende. Ich muss dazu sagen, dass ich bislang nur zwei Partien jeweils zu zweit gespielt habe, es ist also ein sehr frischer Eindruck. Ich finde die Ziele irgendwie unbalanced in der Möglichkeit, sie zu erreichen. Die oberen vier Ziele sind ziemlich leicht, die unteren drei doch eher sportlich. Ich habe sogar konkret auf das "14 Karten gespielt"-Ziel gespielt und konnte es trotzdem nicht erfüllen, da das Spiel einfach vorher zuende ging. Im Endeffekt muss man sich daher mMn zu stark auf Symbolmehrheiten konzentrieren, da fänd ich andere Ziele spannender. Mehr zum Thema: Ich finde schon auch, dass der Vorteil des Startspielers, sich den besten Spot mit dem Worker und ggf. eine attraktive Karte aus der Wildnis sichern zu können, nicht durch die eine Ressource mehr, die man als zweiter Spieler bekommt, ausgeglichen wird. Gerade beim Thema Arbeiterspots hinkt man doch in der gesamten Partie irgendwie hinterher. Klar kann ich das durch früheres Regenerieren mehr fokussieren, allerdings mache ich dann halt auch nicht mehr so sinnvolle Züge, hab bspw. zu viele Karten auf der Hand und muss in der Regenerationsphase abwerfen, weil ich nicht mehr zuvor ausgespielt habe. Spiele ich (nach meinem Gefühl) "sinnvoll", bleibe ich etwa im gleichen Tempo wie der andere Spieler und somit nachrangig mit den Arbeitern.

    Nach meinem Verständis ist die Erstellung eines Themas in diesem Forum ein Aufruf zur Diskussion und nicht nur Bestätigung eines Sachverhaltes.

    Stimme ich zu, aber nochmal: eine der Fragestellungen (stark heruntergebrochen) war: "ist die in Spiel X enthaltene Regelung Y unbalanciert, weil sie manche Spieler bevorzugt?" Deine Antwort darauf war (ebenfalls stark heruntergebrochen): "Da kann jemand nicht verlieren und sucht die Schuld im Spieldesign! Meine Leute und mich interessiert sowas gar nicht, wir haben einfach Spaß!" Und ja, wenn das einzige, was du zu einer Fragestellung beitragen möchtest, ist, diese als für dich grundsätzlich uninteressant zu deklarieren (und den Fragesteller dazu einfach noch als schlechten Verlierer zu diffamieren) dann schreib gerne in Zukunft einfach nichts 🙂

    Ist mir neu, eines davon geschrieben zu haben.

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    Mal eine ernst gemeite Frage: ist das bei Euch wirklich ein Thema am Ende des Spiels?

    Aber selbst wenn ich mir das vorstelle, wie Du es beschreibst, mache ich keinen Krampf draus, sondern habe mit meinen Leuten eine gute Zeit gehabt.

    Das beides verstehe ich als "Ich kann mit der Fragestellung nichts anfangen".

    Hier wird ja, nach meinem Verständnis, unter anderem die Frage in den Raum gestellt, ob ein Spieldesign schlecht ist, wenn es gewisse Regelungen enthält. Du ziehst diese Frage gleich auf die "Mimimi - Da kann jemand nicht verlieren"-Ebene. In die tatsächliche Diskussion bist du inhaltlich nie eingestiegen.

    Siehste, und deshalb ist es besser, ich steige hier aus, weil ICH komplett anders drauf bin.

    Wenn man mit einem Thema von Grund auf nichts anfangen kann oder die Fragestellung völligen Schwachsinn findet, vielleicht einfach zukünftig nicht in die Diskussion einsteigen? Wenn bspw. zwei darüber diskutieren, ob es einen Gott gibt oder nicht, ist es einfach kein Anstand da reinzuplatzen und zu sagen "das ist doch völlig egal, Hauptsache wir haben hier eine gute Zeit!' (Beispiel ohne Bezug zum hiesigen Thema und nur als Verdeutlichung gewählt)