Beiträge von Sankt Peter im Thema „Carson City“

    Also ich habe Carson City bisher 2x zu dritt gespielt...

    Sehr schönes Spiel - nach meinem Geschmack durchaus mit Caylus vergleichbar. Angenehm finde ich (im Vergleich zu Caylus), daß vom Gegner besetzte Felder über Duelle eventuell doch noch für eine Aktion benutzt werden können. Die Baukomponente auf dem freien Spielplan ist auch schick und läßt einiges Taktieren zu. Als Strategiespiel würde ich es nicht sehen.

    Rollenwahl und davon abhängige Spielerreihenfolge passen auch gut ins Bild.

    Keiner der Mechanismen ist wirklich neu - aber themenseitig und in der Kombination der Mechanismen finde ich es "erfrischend".

    Spielt man mit dem Indianer kommt ein gewisser Glücksanteil dazu, da der Indianer je nach Würfelergebnis 2 Felder auf dem freien Spielplan okkupiert. Das kann einen manchmal hart treffen.

    Ich denke, daß Wenigspieler mit dem Spiel und den eigentlich einfachen Regeln gut zurechtkommen. Allerdings könnte die Vielzahl der Möglichkeiten, die man hat leicht überfordernd wirken... Also mit Leuten, die 2-3 Mal im Jahr spielen würde ich es nicht spielen wollen.

    Die Downtime ist übrigens bei dem Spiel auch angenehm gering. Grübler stören den Spielfluß auch nicht. Eigentlich ist alles ziemlich übersichtlich.

    Die Duelle sind themenseitig natürlich nett (Überfälle, ...). Und viele Wege führen zum Sieg.

    Die Spielzeit ist eher kurz. Man hat so ein bißchen das Gefühl, daß das Spiel noch 2-3 Runden länger sein könnte. Man muß sich ganz schön ranhalten und darf eigentlich keine Runde wirklich "verschlafen". Aufholen wird dann schwer...