Beiträge von DarioR im Thema „Earth 2053: Tipping Point auf Kickstarter“

    Hey TheOtherPaulJonas,

    Danke dir für das Feedback und die Eindrücke. Tatsächlich sind die Krisenkarten der Schlüssel, um das Spiel schwieriger zu machen. Einerseits entnehmt ihr je nach Spielerzahl Krisenkarten, so dass im Solo Spiel pro Runde nur noch 2 gespielt werden. Andererseits könnt ihr die Schwierigkeit noch anpassen, indem ihr zusätzliche Krisenkarten vom niedrigsten Eskalationslevel nehmt. Ihr könnt also z.B. 6 Karten zusätzlich wegnehmen. Damit sollte das Spiel sehr schwer sein, weil die höheren Krisen früher kommen. Mit anderen Beratern als den Einführungsberatern zu spielen, macht das Spiel auch etwas schwieriger. Die Sache mit der Benachteiligung der Frauen tut mir leid - das war nicht meine Absicht.

    Ich wünsche dir noch viel Spaß mit dem Spiel!

    Liebe Grüße,
    Dario

    Ehrlich gesagt ist es vor allem, damit die Länder asymmetrischer sind und sich damit zwischen den Spielern mehr Kooperation erfolgt. Thematisch ist die Erklärung wie du sagst. Manche Länder sind gegenüber einigen Themen indifferent, weil es einfach kein Thema ist oder sie schon gut versorgt sind.

    Ich denke den Punkt mit der Spielerzahl habe ich etwas ungeschickt auf der Messe erklärt. Ich wollte sagen: Ich persönlich mag 2-3 Spieler am liebsten, weil das Spiel dort eine gute Balance zwischen Kontrolle und Interaktion hat. In einem Solospiel hat man natürlich keine Interaktion mit anderen Spielern aber sehr viel Kontrolle. In einem 4 Spieler Spiel gibt es sehr viel Interaktion und Absprache. Es kommt also auf die persönliche Präferenz an. Als zu chaotisch würde ich es aber auch im 4 Spiele Spiel nicht bezeichnen.

    Sehr sehr cool,

    ich bin sehr froh, dass das Spiel bei euch angekommen ist! Genau, die Karten sind Standard-Magickarten-Größe. Die besten Erfahrungen habe ich mit "perfect fit" Hüllen gemacht. Wegen der Schnitzer tut es mir sehr leid. Trotz der tollen Hilfe hier im Forum sind tatsächlich doch ein paar Schnitzer im Spiel geladen. Zumindest sieht es bisher so aus als ob es nur Schönheitsfehler sind und das Spielgeschehen oder Regelverständnis nicht negativ beeinflussen. Ich bin gespannt, was ihr zum Spiel sagt.

    Vielen herzlichen Dank für all eure Hilfe und Unterstützung!

    Liebe Grüße,
    Dario

    Ich hatte zum Kennen lernen bis zu drei Karten (beginnend von der niedrigsten Stufe) und danach noch eine Partie mit nur zwei Karten pro Stufe gespielt. Ich glaube je zwei + noch ein paar Karte beginnend von leicht wäre für mich passender oder so.

    Also was genau für mich da der passende Schwierigkeitsgrad ist, müsste ich noch rausfinden, aber das Zusammenstellen des Katastophecks ist ja sehr flexibel möglich, so dass diese Einjustierung einfach möglich sein sollte.

    Ja, genau. Ich denke in einem Solospiel ist es gut nur zwei Karten pro Desaster Level zu spielen. Wenn man dann noch mit Desasterstufe 2 oder sogar 3 anfängt, ist das Spiel sogar für Vielspieler sehr anspruchsvoll.

    Liebe Gleichgesinnte!

    Hiermit ist mein Projekt Earth 2053: Tipping Point hier auch mal richtig eingetragen. Es handelt sich um ein Herzensprojekt von mir in das ich in den letzten 4 Jahren viel Herz und Leidenschaft gesteckt habe. Aktuell ist es endlich auf Kickstarter!

    Den Link zur Kampagne gibt es hier:

    https://www.kickstarter.com/projects/1918306304/earth-2053-tipping-point-cooperative-survival-board-game

    Was macht das Spiel besonders?

    Das Spiel ist ein kooperatives Brettspiel ohne Alpha-Spieler Problem, bei dem die Spieler gemeinsam (oder in einem Solospiel) versuchen den Kipppunkt abzuwenden - dieser wird durch eine physikalische Wippe repräsentiert.

    Aus Game Design Sicht bin ich auf einige Dinge im Spiel stolz:

    • Die Spieler müssen während einer Runde Desaster lösen und tun dies, indem sie in ein gemeinsames Grid legen, in dem die Desaster integriert sind. Das schafft Entscheidungen auf räumlicher Ebene und erzeugt ein echtes Multiplayer Gefühl.
    • Das Spieler-Board jedes Spielers fühlt funktioniert durch verschiedene sich beeinflussende Tracks sehr gut. Außerdem müssen die Spieler mit Budgets hantieren, die in verschiedenen Geldpools an den Seiten des Spielerboards integriert sind.
    • Verschiedene Landes-und Berater Karten erzeugen viel Asymmetrie - für die Berater-Karten haben sich viele bekannte Gesichter im Bereich des Klimaschutzes bereit erklärt Berater Karten im Spiel zu werden - unter anderem Vital Lacerda und Matt Leacock - ich könnte mir auch vorstellen, dass Uwe Rosenberg bald dazu kommt. ;)
    • Das Spiel skaliert sehr schön Zeitlich und dauert immer ca. 60 Minuten. Jeder Spieler legt eine Desaster-Karte ab, so dass mit 4 Spielern 4 Desaster gleichzeitig gespielt werden und weniger Zeit benötigt wird.
    • Die Schwierigkeitsstufe kann sehr elegant angepasst werden, indem Desaster-Karten der niedrigsten Eskalationsstufe entfernt werden.

    Ich freue mich über jegliche Fragen, Diskussionen, Feedback oder Anregungen - herzlichen Dank!