Beiträge von ravn im Thema „[Brettspieltag.de] DITO: Nominiert zum Spiel des Jahres und ausverkauft? (20. Juni)“
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Just One ist ein Dauerbrenner in meinen diversen Runden. So oft inklusive Erweiterung gespielt, dass sich etliche Begriffe schon wiederholen, wird aber trotzdem weiterhin gerne gespielt. DITO wurde oftmals im Zuge von Just One genannt und dort wo Just One gefallen hat, auch DITO als besser angekommene Alternative bezeichnet. Bin gespannt, ob das so stimmt. Wobei ich schon zu viele Spiele im kreativ-assoziativen Genre gespielt habe, dass ich mich hier nicht traue, vor der eigenen Anspielsession mir dazu eine belastbare Meinung zu bilden. Kommt zudem auch immer daran an, ob es auf eine passende Spielrunde trifft.
Deshalb gut, dass wir so viel Angebotvielfalt haben, so dass man prima auch einzelne Spiele für sich auslassen kann. Für mich persönlich sind das dann diverse überladene Eurogames, die sich für mich eher nach Optimierungsarbeit anfühlen.
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Wenn gehypte Spieletitel plötzlich nicht mehr verfügbar sind, kann eine Begierde wachsen, die vorab nicht vorhanden war. War es doch kein Hype, sondern ein wirklich herausragendes Spiel? Ein Spiel, das sogar bis zur höchsten Auszeichnung aus seinem Genre und dem aktuellen Jahrgang hinausragt und diese überragt? Hier geht es konkret um das kommunikative Partyspiel für jede Gruppe, das schnell verstanden und sofort begeistern soll, wenn es kreativ oder offensichtlich wird.
DITO: Nominiert zum Spiel des Jahres und ausverkauft? – Brettspieltag.de
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Es kommt bei Brettspielen nicht immer auf die Größe an. Anspruchsvoller als dieses Witzchen ist allerdings das Erstlingswerk von Christian Liebke, den Ihr eventuell als Spielemuffel auf Instagram und TikTok kennt. Der Nürnberger Spielkarten Verlag hat seine als Tsundoku im Eigenverlag veröffentlichte Idee redaktionell und grafisch als 2026er-Neuheit überarbeitet. Klein, aber knifflig mit Oho-Faktor.
Ziffernwald: Kompaktes Roll & Write im Taschenformat – Brettspieltag.de
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Weykick hat schon rund 5 Kg Eigengewicht. Steht bei mir stabil auf einem geölten Holztisch mit seinen Gummifüssen. Spieltechnik ist in meiner Erfahrung wichtiger als Schussimpuls und deshalb muss man gar nicht so robust spielen, was in der Emotion durchaus passiert.
Bei der Eishockey-Variante beidhändig zum Pass und Schuss gedreht, das verknotet mein Hirn. Kam ich bisher nicht so gut zurecht mit. Ist schon motorisch anspruchsvoller im Vergleich zum Fußball.
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Im Vergleich zu Klask ist das Spielgeschehen langsamer und taktischer. WeyKick erinnert mich eher an einen Tischkicker, weil man da auch zeitgleich seine beiden Hände koordiniert einsetzen muss, um sich selbst Angriffe vorzubereiten und dann wieder auf Verteidigung umzuschwenken. Zudem steile Lernkurve, weil zunächst nur eine Hand die wirklich aktive ist, während dann nach und nach (und das schon in einer Partie) die andere Hand immer mehr unterstützt und schließlich (je nach Spieler) fast gleichwertig wird von den Bewegungsabläufen.
Selbst 25 Jahre nach Veröffentlichung gibt es immer noch Ersatzteile, wobei ich bis auf Ballverlust keinen Grund sehe, warum man da jemals Ersatzteile brauchen würde. Das Spiel ist für den Kita-Jugendclub-Alltag gebaut und das sieht und merkt man. Im Vergleich dazu, wie die anderen Holzspiele im Preis angestiegen sind, ist der aufgerufene Preis noch moderat.
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Das perfekte Geschicklichkeitsspiel für direkte Duelle oder komplette Turniere, um Euch die Fußball-Euphorie selbst erlebt zu Euch nach Hause an den Spieltisch zu holen. Ohne große Erklärung kann es direkt losgehen und selbst Erstspieler haben schnell Erfolgserlebnisse und Torerfolge. Zudem schnell in jeder der WM-Werbepausen gespielt. Deshalb meine Empfehlung und das nicht nur begleitend zur aktuellen WM. Live-Geräuschbeispiel des Spielgeschehens inklusive.
WeyKick Magnetfußball für zu Hause zur Fußball-WM 2026 – Brettspieltag.de
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Was wäre, wenn Ihr herausfinden würdet, dass Ihr nicht allein seid? Angenommen jemand könnte Euch das beweisen. Hättet Ihr Angst? Das fragt Euch Altmeister Steven Spielberg in seinem Science-Fiction-Thriller und gibt Euch mehr Fragen als Antworten. Mehr als ein Gedankenspiel auf der Kinoleinwand? In meiner spoilerfreien Analyse bin ich auf der Suche nach meiner von Vorfreude überfrachteten Meinung und gebe Euch zudem Brettspiel-Tipps mit, in denen Ihr das Filmerlebnis spielerisch weitererleben könnt.
Kino trifft Brettspiel: Der Tag der Wahrheit spielerisch erleben – Brettspieltag.de
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Vorzeitig lösen oder weiterspielen? Nur einer von uns kann gewinnen. Die Spannung liegt knisternd in der Luft oder verflüchtigt sich, wenn eine Partie in ratlose Überlänge geht und jeder am Tisch nur noch auf den entscheidenden Hinweis wartet. Wer zu lange wartet und zudem nichts wagt, der hat hier allerdings keine Chance.
Der konfrontative Bruder von Bomb Busters: Got Five! – Brettspieltag.de
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Die Einordnung dazu fängt schon in meinem Artikel zum vorab gespielten Alea-Spiel an und greife ich hier erneut auf: "Alea stand für spielmechanische Qualität und ein Regelwerk, das nicht nur keine Fragen offen ließ, sondern auch die Randspalte mit der eingebauten Kurzregel in die Brettspielwelt einführte."
In The Druids of Edora war die noch vorhandenen, wenn auch nicht durchgängig. Hier bei Moon Colony Bloodbath wurde hingegen die Struktur der englischsprachigen Originalversion von Rio Grande Games übernommen, weil es nur eine Lokalisierung ist. Jip, diese Einordnung einer Lokalisierung fehlt.
Ist das hier das erste Alea Spiel, das nicht ursprünglich direkt bei Alea entstanden und veröffentlicht wurde? Würde erklären, warum es für mich wie ein Fremdkörper der Reihe wirkt.
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Alea-Spiele mit internationalem Titel sind spätestens seit The Druids of Edora keine Besonderheit mehr. Hier wurde sogar auf die Erklärspalte der Anleitung verzichtet und das zugrunde liegende Thema hätte ich eher nicht beim eher biederen Ravensberger Mutterhaus vermutet. Dahinter steht der Dominion-Erfinder, der hier ganz viel fernab sämtlicher Eurogame-Konventionen wagen kann – mit Erfolg.
Kein gewöhnliches Alea Eurogame: Moon Colony Bloodbath – Brettspieltag.de
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Manche Geschicklichkeitsspiele haben eine Einstiegshürde, die Erstspieler klar von Experten trennt und eventuell sogar den Spielspaß verleidet. Das über 22 Jahre alte Einsteiger-Spiel von Randy Nash ist da eine willkommene Ausnahme und deshalb eine Bereicherung für alle, die an diesem Genre Gefallen finde – besonders in großer und entspannt-launiger Runde empfohlen.
Tumblin-Dice: Geschick trifft auf Glück im Würfelschnipp – Brettspieltag.de
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Ein wahres Wohlfühlspiel. Wir sitzen gemeinsam mit bis zu vier Spielern an einem Spieltisch, aber jeder spielt für sich alleine. Zeitgleich ist es ein Wettlauf, möglichst zwölf in Zusammenspiel mächtige Kreaturen auszuspielen, um nach zwölf Tagesreisen die ferne Stadt Asteern zu erreichen. Meine Anspielsession auf dem SpieleWahnsinn 2026 in Herne hat mich so überzeugt, dass nun die eigene Auspacksession folgt.
Kreaturen Karawane: Gleichzeitig per Würfel durch Arzium – Brettspieltag.de
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Und, wie war's?
Die Index-Viererrunde über die mittlere Distanz (die ich auch anstatt der kurzen Spieldauer im Setup empfehlen kann) hat durchaus Spaß gemacht. Allerdings hatte sich der Oligarch durch ein Verständnisfehler selbst verraten und dann war es ein einfaches, die Partie für die Demokraten nach Hause zu tragen. War aber trotzdem knapp, weil die Demokratie zu kippen drohte, da die Opposition an die Macht wollte und deshalb einige Aktionen ausgespielt hat, um zum eigenen Vorteil Wählerstimmen zu bekommen. Der nur wer zur Regierung gehört, kann überhaupt Regierungspunkte (= Siegpunkte) machen. Im Kern lebt das Spiel von seinen Aktionen und dem Mitspielerwillen, diese Aktionen auch thematisch ausspielen zu wollen. Weil rein auf den mechanischen Kern reduziert, weil man zu wenig am Thema interessiert ist, bleibt dann nur ein Umverteilen und Stimmkarten und ein Auf und Ab des Demokratieindex übrig. Braucht somit eine Runde, die sich bewusst Zeit für die Flavourtexte lassen mag und das Thema erleben möchte. Erwartet also kein Euro-Optimierspiel, sondern eher ein thematisches Tauziehen an der Grenze zum Zerfall der demokratischen Ordnung.
Meine Spielehilfe hat (mir) geholfen. War allerdings fast schon zu lang und umfangreich, weil ich da alles unterbringen wollte. Werde ich die Tage noch optimieren, in bunt gestalten und durch Icons ergänzen.
Die Tabula-Kennenlernpartie zu viert war dann am Ende etwas langatmig, sodass wir die auf dem SpieleWahnsinn abgebrochen hatten. Weil Richtung Endspiel gab es nur wenige Felder, die man überhaupt per Würfelwurf erreichen konnte, was das zu einem zu zähen Glücksspiel gemacht hat. Im Zweifel auf x Züge spielen und dann abrechnen, wie viele Steine man in den letzten Sektor gebracht hat.
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Manche Spiele tragen einen erklärenden Zusatz im Titel, der Erwartungen weckt. Unter einem Musikquiz, bei dem wir selbst die Fragen stellen, hatte ich mir allerdings ein wenig mehr versprochen. Mehr als nur von einer vorgegebenen Karte genau diese Fragen vorzulesen und einem Mitspieler zu stellen. Angespielt haben wir es auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund trotzdem.
Chartbreak: Kreativität ist hier leider doch nicht gefragt – Brettspieltag.de
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Es gibt so manche Spiele, die in einer Erstpartie mal so gar nicht zünden. Als langweilig und spannungsarm abgestempelt und mit vielen Fragezeichen auf meiner Stirn, weil Autor und betreuender Redakteur zu den ganz Großen in der Branche gehören. Zudem bei einem Verlag veröffentlicht, der den Qualitätsbegriff für Kennerspiele neu definiert hat in der Vergangenheit. Inzwischen weiß ich für mich, dass ich mich im Ersteindruck mächtig geirrt habe, obwohl wir alles richtig gespielt hatten.
The Druids of Edora: Eurogame-Liebe erst im zweiten Anlauf – Brettspieltag.de
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Komm mir nicht mit diesen alten Schinken an. In Zeiten, in denen selbst die Neuheit vom letzten Spielejahrgang schon alter und geschmolzener Schnee von vorgestern ist, springen wir mal eben 1976 Jahre zurück. Schon damals hat sich so mancher seine freie Zeit mit einem entspannten Brettspiel vergnüglicher gemacht.
Tabula: Spielen zu Zeiten des römischen Kaisers Claudius – Brettspieltag.de
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Bei meiner Erklärung zu Dindex fehlte vor allem das "warum ich überhaupt etwas mache": Im Kern ganz einfach. Ich möchte möglichst viele 3er-Stapel von Stammwählern generieren, weil die kann man mir nicht so einfach abwerben wie Wähler und erhöhen zudem mein Limit, mit wie vielen Karten ich in eine Runde starte. Je mehr Handkarten, desto größer die Chance, sinnvoll agieren zu können. Je mehr Wähler, desto größer die Chance, stärkste Partei zu werden, um den Auftrag zu bekommen, eine Regierung für die Runde zu bekommen. Weil fast nur in der Regierung macht man Punkte (über Regierungsposten) und das will man als Demokrat. In der Aktionsphase versuche ich dann, mehr Wähler zu bekommen und/oder Wähler in Stammwähler umzuwandeln. Während ich als Oligarch dafür sorge, dass der Demokratie Index sinkt, indem ich viele 3er-Stapel von Systemgegnern in der Tischmitte versammele, aber anfangs nicht zu auffällig, um nicht offen ausgegrenzt zu werden.
Wird Zeit für ne Revanche-Partie.
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Dindex ist nicht komplex, nur leider aus einer wissenden Sicht in der Spielanleitung beschrieben und bei meiner ersten Regelerklärung half mir die nur begrenzt zum Nachschlagen weiter. Deshalb eigene Kurzregel zum Erklären erstellen, in dem man es vorab für sich simuliert ausprobiert. Da ich das Spiel gerne am Wochenende auf den Tisch bringen möchte, werde ich mich da notgedrungen vorab ransetzen.
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Selbst Schuld und deshalb auch nur einen geringen Vorwurf an das kartengetriebene Politikspiel rund um unsere Demokratie, dem Geschacher um die Macht und ausgehandelte Ministerposter, während Oligarchen ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Die hiermit niedergeschriebene Historie meiner Erstpartie, bei der mal so alles schief lief.
Dindex: Kläglich an der eigenen Regelerklärung gescheitert – Brettspieltag.de
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Lasst Euch von einem farbenfrohen Abenteuer- und Entdeckerspiel in eine fantastische Welt entführen, in der Ihr Eure eigenen Märchen erleben könnt. Die Vielfalt der Möglichkeiten steht dabei im Mittelpunkt, während Ihr Euch auf der Suche nach drei Tugenden begebt. So könnt Ihr Euch in Drachenkämpfen beweisen oder Kameradschaft und Großzügigkeit pflegen. Interessant anders, aber doch vertraut.
Aufbruch in Brighthelm: Als Habenichts auf zu Abenteuern – Brettspieltag.de
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Mein Erstkontakt mit der Eurogame-Neuheit aus dem PD-Verlag beschreibt eine Geschichte des Scheiterns. Nun wäre es für mich viel zu einfach, mein spielerisches Versagen einem blöden Spieldesign zuzuschreiben. Stattdessen habe ich in meiner mitgespielten Kennenlernpartie ganz viel gemacht, nur wenig davon hat mich in der Endabrechnung auf die Siegerstraße geführt. So bleibt für mich ein arg diffuses Gefühl übrig, die zugrunde liegenden Erfolgsfaktoren noch gar nicht entschlüsselt zu haben. Folgt mir auf meiner Spurensuche der Gründe.
Die Ameisen von Amyra: An den Siegpunkten vorbeigespielt – Brettspieltag.de
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Die Interaktion liest sich ähnlich wie bei Concordia. Wenn du Concordia kennst, findest du es bei der Interaktion vergleichbar?
Killia ist für mich gefühlt so weit von Concordia weg, dass ich bei der Interaktion kaum einen Vergleich ziehen kann. Bei Concordia hast Du ein eigenes Kartendeck, das Du auch persönlich erweiterst und mehrfach im Spielverlauf nutzt. Da ist die Interaktion darin begründet, dass ich mir wie bei Killia eine spezielle Karte vor den Mitspielern aus der Auslage greife.
Ansonsten spiele ich bei Killia eher unbeeinflusst von meinen Mitspielern, da es keinen gemeinsamen Spielplan gibt, auf dem wir interagieren könnten. Jeder schippert für sich und baut für sich sein Tableau aus. In Summe ist Concordia wesentlich interaktiver und Killia wesentlich solitärer vom Spielgefühl. Concordia ist da auch konfrontativer, da ich preisgünstige Bauplätze besetze und die nachbauenden Mitspieler mehr zahlen müssen, was in Summe den Unterschied ausmachen kann. Killia kennt keine Konfrontation fernab des Karte wegschnappen.
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Der kryptische Spieletitel ist dem Umstand der internationalen Version geschuldet. Schwamm drüber, denn dahinter versteckt sich ein kommunikatives Echtzeitspiel im thematischen Gewand eines gemeinsamen Raubzuges. Wären da nur nicht die Laser-Sensoren, die nur jeder Zweite von uns sieht. Auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund kennengelernt und aufgrund seiner Originalität direkt ins Spielerherz geschlossen.
2gether: Kooperative Beutejagd mit Rot-Blau-Maske – Brettspieltag.de
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Komplex verschachtelte Eurogame-Optimierspiele gibt es viele. Das hier ist zum Glück keines davon. Das angenehm reduzierte Erstlingswerk vom Autor Lars Ehresmann führt uns in eine Zeit, die Ruhm und Reichtum verspricht. Der Schleswig-Holsteinische Canal wurde eröffnet und wir sind mit dabei. Eine Aktion pro Zug und keinerlei nervige Kettenzüge und das alles im belohnenden Wettstreit im Kreise unserer Mitspieler. So entfaltet sich ein empfehlenswertes 60-Minuten-Spiel vor uns.
Kilia: 60 Minuten Reeder sein in interessanten Eurogame-Zeiten – Brettspieltag.de
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So schreibt sich Spielegeschichte: Auf dem SpieleWahnsinn 2026 in Herne kennengelernt und in entspannter Viererrunde als Bestie knapp verloren, weil ich dann doch zu übermütig war und meine geheime Identität als Raubtier vorzeitig enttarnt wurde. Eine interessante Erfahrung, die sich allerdings im viel besuchten Gerne der Hidden-Movement-Spiel abspielt, von denen ich schon eine ganze Menge besitze. Trotzdem ist La Bête ausreichend anders.
Die Bestie: Gejagt im Gévaudan im Jahr des Herrn 1764 – Brettspieltag.de
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Das kooperative Kartenablege-Spiel aus dem Hause Libellud wird seit Monaten als mächtiger Spiel des Jahres Kandidat gehandelt. Ich selbst habe den Titel auf der letztjährigen Spiel in Essen verpasst, danach war der ausverkauft und nun hatte ich auf dem SpieleWahnsinn in Herne endlich die Anspielchance. Denn einen Blindkauf in diesem doch speziellen Genre wollte ich dann doch nicht wagen. Leider bin ich fast so ratlos wie zuvor.
Take Time: Mehr als ein Fest und eine Falle für Alphaspieler? – Brettspieltag.de
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Die Demokratie steht bei uns als Thema auf dem Spieletisch und zeitgleich auf dem Spiel. Nicht mit erhobenen Zeigefinger vorgetragen, sondern als Politikspiel, in dem wir selber die Akteure sind und Handlungen mit ihren Folgen hautnah nacherleben können. Bei einigen Aktionen lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, weil wir hier so nah an der Realität sind bei diesem Social Deduction Game mit Aktionskarten als Motor des Geschehens. Vom Autor vor Ort erklärt und in Viererrunde angespielt.
Inklusive Audio-Mitschnitte von der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund, wie sich Dindex so spielt und was Ihr erwarten könnt.
Dindex: Von Schafen und Wölfen zu meinem Messe-Höhepunkt – Brettspieltag.de
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Der Spieletitel dieses ungewöhnlichen Prototyps auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund leitet sich von dem Slangbegriff für einen ungeschickten Boxer ab, um den sich Legenden unbekannter Herkunft ranken. Autor Gerhard Junker erfindet seine ganze eigene Geschichte dazu und hat all den ins All geschossenen Tieren ein spielerisches Denkmal gesetzt und uns ein Spiel erschaffen, das alle Genregrenzen sprengt. Seine Erklärung im Audiomitschnitt und meine Erfahrungen der Anspielpartie geben Euch einen ersten Eindruck davon, was Ihr in der kommenden Crowdfunding-Kampagne erwarten könnt.
Palooka AI: Anders als gewöhnlich und deshalb interessant – Brettspieltag.de
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Genau diese Kritikpunkte habe ich aus meinem Umkreis, die das Spiel in anderen Runden kennengelernt haben, auch gehört: Zufällig von den eigenen Fähigkeiten und ob die zusammenwirken. Teils unklar auf der Detailebene im Zusammenspiel. Für ernsthafte Stichspiel-Veteranen zu chaotisch und unberechenbar. Wer aber mit Stichspiele wenig anfangen kann, dann aber zu überladen.
Mir hat es besser als Rebel Princess gefallen, weil bei Hero Story mehr passiert und ich es als thematischer empfunden habe. Wohl eine eher enge Zielgruppe und deshalb speziell. Faire und ausgewogene Fähigkeiten sollte man typisch Stonemaier Games nicht erwarten. Ich sehe es als Erlebnis-Spiel.
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Die Ursprünge dieser bisher von mir völlig übersehenen Neuheit aus dem Winter 2025 liegen bei den Autoren Jamey Stegmaier und Pete Wissinger. Seit Februar 2026 gibt es die deutschsprachige Lokalisation von Feuerland Spiele und zwei Monate später habe ich das Kartenspiel auf der Spiel DOCH! in Dortmund entdeckt und bei meiner Anspiel-Session abgefeiert. Aber nicht jeder war in meinem Umfeld begeistert, als ich es danach auf den Tisch bringen wollte.
Hero Story: Polarisierend atmosphärisches Stichspiel – Brettspieltag.de
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Umgeben von Spiele-Neuheiten des aktuellen Jahrgangs. Direkt verfügbar mitsamt Erklärung, die Ihr entspannt und ohne Eigenleistung lauschen könnt. Anspielen, ausprobieren und sich begeistern lassen, sofern es denn für Euch passt. Wer mag, kann das Spiel direkt erwerben, mit nach Hause tragen und immer wieder neu erleben. Wenn nicht, dann wartet wenige Meter weiter schon die nächste Verlockung. Willkommen in der Welt der regionalen Spiele-Veranstaltungen.
Direkt beim Verlag spielen: Spiel DOCH! bis SpieleWahnsinn – Brettspieltag.de
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Gute Spiele brauchen kein komplexes Regelwerk. Die besten Spiele begnügen sich mit der Essenz dessen, was Spielspaß ausmacht. Das Kennerspiel vom Autor Dennis K. Chan lässt uns zudem die Wahl, den Fortgang für alle Mitspieler am Tisch selbst zu gestalten, indem wir unseren Technologie-Baum der Aktionsmöglichkeiten gemeinsam gestalten. So ist jede Partie anders und immer wieder neu herausfordernd. Genau deshalb eines meiner absoluten Lieblingsspiele, das ich erst letztens in entspannter Dreierrunde erneut erleben konnte.
Thematisch abstrakte Eleganz: Beyond the Sun – Brettspieltag.de
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Ich würde Euch gerne voller Euphorie von meinen bisher unzähligen Skitter-Spielpartien erzählen. Dabei kam es ganz anders als von mir erhofft, bis dieses außergewöhnliche Geschicklichkeitsspiel mit bewusst nicht vorhandener Einstiegshürde bei mir auf den Tisch kam. Der Weg dorthin war lang und auch irgendwie selbst verschuldet. Meine eigenen Erstpartien fernab diverser Messe-Veranstaltungen hatten dann ebenso ihren ganz eigenen Verlauf.
Skitter: Ehrlicher Rückblick auf meine Schnipp-Erfahrungen – Brettspieltag.de
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Ich hatte bei Emberleaf das Heldendeck mit schwarzer Rückseite. Eventuell ist dieses Deck trickreicher zu spielen. Ich hatte da zunächst meine Probleme mit, weil den Holzsammler-Soforteffekt ganz rechts hingespielt als erste Karte und damit drei Holz gesammelt. Genau ein Holz zu wenig, um direkt ein erstes Gebäude zu bauen und einen neuen Helden zu rekrutieren. Deshalb mit der nächsten Karte auf einen Soforteffekt verzichtet und das Holz vom Rasterspielbrett genommen. Später per Karte ein Stein in drei Holz gewandelt. Eventuell hatten mir die Hinweis-Boxen in der Anleitung geholfen, aber davon wusste ich zu dem Zeitpunkt nichts. Eventuell lag es an der Erklärung, weil bisher von niemanden gespielt worden. Eventuell lag es auch schlicht an mir selbst, weil wir uns nicht die Zeit genommen haben, unsere Kartendecks anzuschauen. Rohstoffe sammeln klang doch gut. Dass ich dann per Verschieben-Aktion drei Züge auf diese Karte warten musste und die Verschiebe-Aktion der Karte nur Holz 1:1 in Stein tauschen ließ, das brachte mir zu dem Zeitpunkt nichts, weil ich zu wenig Holz und kein Stein hatte. Stein hatte ich erst als Belohnung für einen Kampf.
Deshalb auch nicht von der Niedlichkeit der Komponenten und Spielkarten blenden lassen. Einfach irgendeine Karte irgendwohin spielen, das bringt Euch nicht weiter. Ich war da wohl zu vorschnell und hatte das Spiel unterschätzt und erst im Spiel den Rhythmus der Aktionen kennengelernt. Kommt davon, wenn man vorab so gar nichts von einem Spiel weiss und einfach mal mitspielt.
Im Rückblick ist das Spiel bei mir in meiner Gunst gewachsen, weil sonst hätte ich kaum ein Erlebnisbericht dazu geschrieben. Aber irgendwie noch ungreifbar unrund kommt es mir weiterhin vor. Der große Spielplan in der Mitte, auf dem so wenig passiert, und die Holztiere, die zwar in vier Formen daherkommen, aber dann bis auf ganz wenige Auftragskarten keinerlei Bedeutung haben, irritieren mich doch. Dann das von mir so empfundene Glücksspiel, ob man genau dann einen Kampf machen kann, um die große Belohnung zu bekommen. Und die vielen Aufträge, bei dem es genau auf den Zeitpunkt des Spielendes ankommt, was ich aber nur so ungefähr abschätzen kann, weil die Mitspieler-Verschiebe-Kombo eventuell doch in einem Zug mehr macht als gedacht. Irgendein Feinschliff fehlte mir bei dem Spiel. Aber eventuell war es wegen seiner Ecken und Kanten erinnerungswert? Der Motor in Richtung Spielende über Kämpfe und komplett bebaute Lichtungen kam mir zudem seltsam einseitig vor. Weil bei uns hatte eine Mitspielerin so gut wie alle Kampfkarten rekrutiert und stattdessen viel bauen war eher mühsam, immer die passenden Rohstoffe für Gebäude zu haben, die auch zu den eigenen Aufträgen passten. Deshalb insgesamt unrunde Erstpartie.
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Schon Root hat uns gelehrt, dass wir niedlichen Tierchen nicht trauen sollten. Was ganz harmlos auf Spielkarten abgebildet und ausmodeliert als Holzfiguren auf dem Spielplan steht, das kann auch nur geschickte Tarnung sein. Um uns in ein Spiel zu locken, das dann auf den zweiten Blick und nach dem ersten Spielzug gar nicht mehr so harmlos daherkommt. Das neue Spiel rund um Kartentänze und zu sammelnde Schwerter ist eher im Kennerbereich angesiedelt und hatte für mich eine enorme Einstiegshürde.
Emberleaf: Wie Euch Optik und Komplexität blenden können – Brettspieltag.de
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Ist (bei mir) eher der Zeitaufwand für so ein Nachbastelprojekt. Weil ich dann schon den eigenen Anspruch habe, dass es gut wird und deshalb seine Zeit braucht. Und am Ende ist es doch nur individuell statt gut. Da habe ich bei so einem Ausnahmespiel wie SETI mir dieses zweifarbige Plastik-Insert gegönnt. Von Holzinserts bin ich ganz weg, weil die ein Spiel dann arg schwer machen vom Schleppfaktor zu diversen Spieletreffs und auch da wieder der Bastelaufwand dazukommt, weil die Holzteile entgratet und verklebt werden wollen, damit die dauerhaft halten.