Yep.
Nö. Der Grundgedanke, wenn man so will die Seele des Fairplay, ist, den Versuchungen des Kapitalismus zu widerstehen. Es ist die Befähigung, den Gegner trotz des dadurch entgangenen Profits bzw. Erfolgs, zu achten. Einen vermeintlichen Vorteil nicht auszunutzen. Also, die Truppen wieder zurückzuziehen, und KI-Tools nicht zu nutzen, selbst wenn man das problemlos und ungestraft könnte. Einen Fehler ganz einfach einzugestehen, und um im sportlichen Vergleich zu bleiben, zuzugeben, dass man gefoult hat, obwohl es der Schiedsrichter nicht gesehen hat. Wenn die Menschheit und jedes einzelne Individuum die Fähigkeit zu fairem Verhalten – auch und gerade zum eigenen finanziellen Nachteil – verloren hat, dem hilft dann auch kein Schiedsrichter oder Gesetzgeber mehr weiter.
Zum Thema „zwanghafte Offenlegung von KI“ auf Kickstarter hat sich u. a. W Eric Martin mit Stephen Buonocore (Gründer von Stronghold im Ruhestand) in der BoardGameGeek-Show unterhalten. Der Tenor ist grundsätzlich einhellig, dass vom unreflektierten und ungehemmten Einsatz eine große Gefahr ausgeht. Und es nicht die „Kreativen“ (die namentlich zuständig für Spieldesign, Text, Illustration und Grafik) sind, die die neuen Möglichkeiten gebrauchen, und dadurch auf der Strecke bleiben. Sondern letzten Endes nur die bisherigen Auftraggeber durch den Einsatz und die Existenz dieser neuen Werkzeuge profitieren, und die das eben schon sehr bald mit leichter Hand komplett selbst erledigen können. Und dafür auch gar nicht mehr sonderlich kreativ sein müssen. Die Entwicklung und die Möglichkeiten sind beängstigend.
Was bleibt, wenn man die „Bombe“ erst mal gebaut hat? Genau, die unbedingte Einsicht, sie zum Wohle aller nicht einzusetzen.