Moin,
ich bin Papa von zwei Kleinkindern, als ein großes Hobby habe ich mir Dungeoncrawler erhalten und kämpfe ich mich in dunkler Nacht durch manch grässliche Horde...
Mir geht es da sehr ähnlich. Mittlerweile habe ich im Solomodus mit 3 Charakteren die ersten 10 Missionen geschafft. Ein paar Szenarien durfte ich doppelt spielen, weil die Endkarte leider bei erstmöglicher Gelegenheit erschien. Die Mechanik finde ich auch blöd. So kann ja ab Ende Runde 6 Schluss sein. Finde ich die Gloomi-Variate über Handkartenverlust planbarer.
Leider ertrinke ich auch in Novacells. Auch das finde ich etwas schade, weil irgendwie nie das Gefühl von Ressourcenmanagement entsteht. Ich habe zwischenzeitlich auf gegnerische "Drops" verzichtet und dennoch immer genug.
Zudem habe ich noch keinen neuen Char freischalten dürfen und finde die Anfangscharaktere recht generisch/unabwechslungsreich. Mit nur 3 optionalen Handkarten ist der Entwicklung da auch einfach sehr limitiert.
Kritikpunkt von mir sind auch die naturgemäß kleinen "Dungeons" sowie das ewige getüftel der Reihenfolge/Initative bei vielen Gegnern.
Toll finde ich die Gegner AI, den schnellen Auf- und Abbau, das abwechslungsreiche Missionsdesign, den Entscheidungswürfel als Grundlage, das meist wertige Material und die gute Balance zwischen Komplexität und Zugänglichkeit. Bei einigen anderen Dingen (Missionsdeck, Charaktere, Story) sehe ich aber auch zugegeben Luft nach oben.
Insgesamt hält mich das Spiel bisher (abgesehen von zwei Frustmomenten) ganz gut bei der Stange. Ich vermute aber auch den ein oder anderen Regelfehler, da ich doch vieles von Frosthaven/Gloomhaven automatisch übertrage.
Mit meinem Lieblingsspiel der letzten Jahre - Fateforge - kann es bislang aber nicht mithalten 