Beiträge von MarS im Thema „Grundausstattung zum bemalen - Was empfiehlt sich?“

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    Ich glaube man sollte hier vielleicht mal halblang machen. Man kann zwar anfangen und hunderte von Euros in eine "Starterausrüstung" investieren. Muss man aber nicht und würde ich vermutlich auch nicht raten, außer du bist dir 100% sicher, dass du das durchziehst und damit Spaß haben wirst. Malen kann leider ziemlich frustrierend sein...

    Ich sehe das auch so. 200€ für ne GRUNDausstattung ist ziemlich viel. Ich denke mit 50€ könnte man da auch auskommen.

    Jeder hat Lust auf angemalte Figuren, es gibt aber auch viele für die das Malen nichts ist. Die Ergebnisse fallen nicht vom Himmel. Da muss man viel Zeit reinstecken und dann vor allem auch regelmäßig malen. Motivation ist auch ein Thema. Die kann sich nach den ersten Frusterlebnissen schnell auflösen.


    Ich halte es für sehr unglücklich, wenn man sich mit so viel Zeugs eindeckt, um dann festzustellen, dass das nichts für einen ist.


    Guter Einwurf. Ich hab vor knapp einem dreiviertel Jahr angefangen mit Malen und ergänze dazu mal noch folgendes, aus meiner Sicht essentiell wichtiges:


    Setzen von realistischen Zielen. Wenn man anfängt zu Malen, sollte man sich vorher bewusst machen, was man damit erreichen möchte. Will ich meine Spiele etwas aufpeppen oder will ich etwas für die Vitrine schaffen. Das sollte man sich vorher unbedingt selber klar machen. Damit kann man sich eine Menge Frust ersparen. Ich will meine Spiele lediglich etwas aufpeppen. Dafür ist es nicht notwendig jede Maltechnik anzuwenden und sich stundenlang an Kleinigkeiten fest zu beißen. Mir ist es egal, wenn ich mal ein Detail übermale oder eine Stelle mal nicht ganz so gelingt wie ich mir es vorstelle. Ich vergleiche meine Werke da auch nicht mit denen der Profis. Denn auch wenn meine durchaus schlechter aussehen, werten die Bemalungen das Spiel auf. Man darf auch nicht vergessen, dass die Dinger nicht umsonst Miniaturen heißen. Die sind halt klein und am Spieltisch, wo sie teilweise nur wenige Minuten auf dem Spielbrett stehen, fällt es bei normaler Zimmerbeleuchtung gar nicht auf, ob ich ein Detail stundenlang gebürstet, geschichtet oder was auch immer damit angestellt habe. Beim Malen neigt man immer dazu zu vergessen, dass es nämlich am Ende oftmals so ist. Von daher kann ich nur raten, entspannt an die Sache heran zu gehen. Dazu gehört dann auch, nicht gleich in die Vollen zu gehen und sich etwas auszuprobieren.