Okay, dann erzählt mal mal, was braucht man alles für Wasteland Warfare? Ich bin ja generell Tabletop affin, ohne bislang je eines gespielt zu haben. Ich liebäugelte bereits mit SW Legion beließ es aber bislang bei der Augenliaison. Sorry Bandida , ich weiß du hast vermutlich schon einiges dazu geschrieben, aber ich bin gerade zwischen Videokonferennz und gedanklicher Zerstreuung nicht fähig zu suchen. 
Wie bereits angemerkt wurde: erstmal das Grundspiel 2-player-starter-set.
Was Fallout für mich (als bekennender Mechaniker) abgesehen vom Setting her so reizt, ist natürlich die Würfelmechanik. Und das Setting. Und die AI. Hatte ich schon Setting gesagt?
Mechanik:
Während man bei Warhammer ja einen Würfelpool aus W6 immer mehr verkleinert, bis nur noch ein kleiner Rest an Würfeln für Schadensoutput da ist, hat man hier eine begrenzte Zahl an Spezialwürfeln. Und die machen es für mich so gut. Man bekommt keinen Tennisarm vom Würfeln, hat aber eben nicht nur diese öden W20 Vergleichswürfe, wie beispielsweise bei Frostgrave (wo man letztendlich sehr swingige Ergebnisse bekommt).
Jeder Charakter hat verschiedene Stats, unter deren Wert man würfeln muss. Außerdem items, wie beispielsweise Waffen. Auf jeder Karte steht drauf, welche der Würfel man nutzen darf. Die modifizieren sich dann gegenseitig. Außerdem gibt es noch Spezialaktionen. Selbst wenn man einen fail hat, besteht manchmal noch die Möglichkeit, trotzdem irgendwas zu tun. Das Ergebnis wird dann nochmal durch beispielsweise Rüstung modifiziert und ergibt den Schaden. Die Karten sind alle voll mit Symbolen. Das ist die ersten Spiele bestimmt tricky, weil man immer nachgucken muss, was jetzt was ist. dafür gibt es aber eine sehr gute Symbolübersicht. Hat man das etwas drin, kann man sehr schnell erfassen, wann man mit was auf welchen Wert würfeln und modifizieren muss. Keine x-tausend Seiten in irgendwelchen Codices, die man auswendig können sollte. Alles auf 1-2 Karten.
Für Reichweiten gibt es verschiedene Messstäbe, die u.a. bestimmen, wie weit jemand sich bewegen darf oder wie weit eine Waffenreichweite geht.
AI:
Die AI ist deswegen so gut, weil man nicht, wie bei WH 40k oder so, einfach nur wen wegballern oder Marker xy halten muss. Es gibt echte Ziele. Ich glaub das erste Szenario war irgendwie ein Schlitten, der sich über das Spielfeld bewegt. Man hatte als Ziel, den Schlitten zu sabotieren. Dabei haben einen die Gegner angegriffen. Man musste die Gegner neutralisieren, aber gleichzeitig aufpassen, dass man den Schlitten stoppt, ohne ihn in die Luft zu jagen (oder so ähnlich). Das macht Fallout echt gut
Das sind so die beiden herausragendsten Eigenschaften für mich, die Fallout hat. Das Setting ist für mich zwar über jeden Zweifel erhaben, aber ich mag einfach die Minis nicht. Einfach nur qualitativ nicht. Die sind nicht schlecht, wirklich nicht, aber da bin ich zu sehr verwöhnt. Abgesehen davon sind die halt true-scale. Sprich die Birne ist beispielsweise nicht, wie bei WH 40k, überproportional groß. Das schlägt sich dann natürlich irgendwo auf den Detailgrad nieder. Ansonsten sind sie natürlich gut. Am besten auf google Bildersuche selbst ein Bild machen. Ich bin da echt mäkelig. Vorteil natürlich: die Plastikminis aus der Starterbox braucht man nicht zusammenbauen. Man kann dieselben Minis aber separat in Fraktionsboxen (oder in einem Starterset desselben Inhalts, nur dass die Minis dann aus Resin sind) kaufen, dann sind sie aus Resin. Ich hasse Resin 
Ich bin übrigens so ziemlich die Einzige glaub ich, die sich so an den Minis hat.