Beiträge von verv im Thema „Der Schwerkraft-Verlag ist...?“

    Dann hast Du Dich verlesen. Die Aussage war "empirische Studien zeigen, dass es Scheiße ist".

    Ich denke es dürfte allen klar sein, dass „scheiße“ hier eine unsachliche und überzeichnende Vokabel ist. Es dürfte aber auch jedem gelingen zu verstehen, dass die hier als allgemein negativer Platzhalter eingesetzt wird. Und auf die Aussage, dass die negativen Seiten von Zahlungsprozessen, die von der Seite weg führen, mit Studien belegt sind, kam halt die Aussage:

    Es gibt genügend empirische Studien die zeigen, dass es für den Kaufprozess als Ziel Scheiße ist. Es ist also nicht nur eine „Meinung“.

    Auch wenn viele Menschen in einer Sache dieselbe Meinung haben, wird es nicht zu einem Fakt, sondern es bleibt bei einer Meinung.

    Wenn nur das Wort „scheiße“ hier das Problem ist, dann ist das in meinen Augen nur tone policing. Ich persönlich würde den saloppen Umgangston hier jederzeit durchgehen lassen und stattdessen lieber versuchen, den Kern der Aussage zu erfassen.

    Was es halt auch gibt:

    Auf den Apple Pay Button klicken

    (Ohne Login sind meine Zahlungsdaten und die Empfangsadresse bereits eingesetzt. Der finale Preis inkl. Versand wird angezeigt.)

    Fingerabdruck scannen

    Und wie mache ich das am Rechner?

    Bei neueren Macs mit TouchID ganz genauso. Ansonsten verifiziert man sich über FaceID auf dem iPhone. (Bei Windows: keine Ahnung.)

    Was es halt auch gibt:

    Auf den Apple Pay Button klicken

    (Ohne Login sind meine Zahlungsdaten und die Empfangsadresse bereits eingesetzt. Der finale Preis inkl. Versand wird angezeigt.)

    Fingerabdruck scannen


    Ich hab damit schon den einen oder anderen Spontankauf getätigt, weil das so unglaublich einfach ist. Natürlich bekommt man, wenn man was wirklich bestellen möchte, auch eine Überweisung hin. Aber wenn man sich unsicher ist (oder wenn es alternative Bezugsstellen gibt) macht halt jeder zusätzliche Umstand einen Kauf ein kleines bisschen unwahrscheinlicher. Das ist doch das, was inkvine und The Kawon hier argumentieren. Und wenn sich das in Studien nachweisen lässt, ist das eben keine Meinung sondern eine systematische, empirische Beobachtung.

    in (fast) keiner anderen Sparte wird so ein "Preisgünstiges" Produkt, mit solch oppulenten Anleitungen versehen wie bei Brettspielen

    Das stimmt schon – Anleitungen von teuren Elektrogeräten sind oft auch nur getackerte Heftchen aus dünnstem Papier. Aber die Anleitung hat halt auch bei den wenigsten Produkten den gleichen Stellenwert. Wenn ich mir eine neue Spülmaschine kaufe, dann weiß ich was sie macht bzw. was sie machen soll. Die Anleitung erklärt mir dann die Details in der Bedienung und hilft bei Fragen zu Wartung und Fehlerbehebung.

    Bei Brettspielen repräsentiert die Anleitung ja eigentlich das Spiel! Darin steht, was man machen kann und darf und wie man gewinnt. Der Rest in der Schachtel sind ja überspitzt gesagt nur Materialien, um das in der Anleitung beschriebene Regelwerk umzusetzen. Und andere Produkte, in denen die Anleitung einen ähnlichen Stellenwert hat, haben auch opulente Anleitungen – Lego z.B.!

    Bei Feuerland sind nachts beim Laden die Geäte kaputt gegangen, hat mir ein Mitarbeiter erzählt, die können also nicht dafür.

    Interessanterweise stand am kleinen Zubehör-Stand von Feuerland, dass dort Kartenzahlung geht. Wieso nimmt man dann das Gerät nicht in den Hauptshop und hat wenigstens eine Kasse mit Kartenzahlung?

    Feuerland konnte heute meines Wissens auch keine Kartenzahlung wegen technischer Probleme… habe ich zumindest so aufgeschnappt…

    Feuerland hatte letztes Jahr auch schon Donnerstag keine Kartenzahlung. Da hieß es auch „ab morgen“. Ich weiß nicht, ob das technische Probleme sind oder andere Gründe hat. (Vielleicht zügigere Abwicklung?)

    Rollplayer Adventures...mega cool. Echt krasse Spiele dabei.

    Das wundert mich auch. Erstens hätte ich nicht gedacht, dass sich das rentiert. Ich hatte damals das Demo-Abenteuer im TTS ausprobiert und fand es ok, aber hatte den Eindruck, dass in der 140€(?)-Schachtel relativ wenig Content sei. Seitdem habe ich auch nicht mehr allzu viel von dem Spiel mitbekommen und dachte eher, dass das etwas am versanden sei. Gab‘s da noch mal mehr oder wurde das irgendwie weitergeführt?

    Und zweite Frage: die Rollplayer-Spiele haben ja immer Promo-Karten für andere Spiele aus dem Universum beiliegen. Da kann man mal gespannt sein, wie das über verschiedene Verlage in Deutschland klappt.

    Ich bin da sogar total bei dir! Mir ist auch klar, dass Sanity deshalb englisch geblieben ist, weil die deutschen Alternativen so umständlich sind. Um bessere Vorschläge zu machen müsste ich wahrscheinlich das Spiel kennen, weil man da vermutlich etwas freier übersetzen müsste? Aber ich sag ja nur „Gipfel: Sanity“ klingt clunky.

    Warum liest du da jetzt ein Argument für eine Sprachmischung raus?

    Das liegt vielleicht daran, dass dein erstes Argument in der Debatte ein Verweis auf "Too Many Bones: Aus der Tiefe" war und zwar dahingehend, dass dort auch eine Sprachmischung stattgefunden hat. Das kommt dann hier wieder als Beispiel zusammen mit anderen Beispielen, die auch allesamt eine Sprachmischung beinhalten. (Plus einem weiteren Spiel, dem du aus irgendwelchen Gründen eine Sprachmischung attestierst.)

    Aber reicht mir an der Stelle auch. Ich muss mich jetzt nicht in Spitzfindigkeiten messen, bis du der Meinung bist die Diskussion gewonnen zu haben.

    Ich wollte nur sagen: Wenn ich "Gipfel: Sanity" lese – und dessen Nennung hier im Thread ist mein einziger Kontakt bisher mit dem Spiel oder dessen Erweiterung – denke ich: das ist aber ein blöder Name! Und ich finde wenn @Ben2 das gleiche denkt, darf er das auch so sagen, ohne sich für seine eigene Arbeit rechtfertigen zu müssen.

    Was mich weiterhin irritiert ist: Warum nennt ihr die Erweiterung immer "Gipfel: Sanity" und nicht "Sanity"? Es ist doch generell unüblich, den Namen des Hauptspiels vor den Namen der Erweiterung zu setzen.

    Weil das der Titel ist, den sNice24 aus dem Schwerkraft-Newsletter zitiert hat.


    Es käme doch niemand auf die Idee "Wasserkraft: Leeghwater" zu sagen (übrigens auch eine Sprachmischung ... wo war da der Aufschrei?) oder "Arkham Horror - Das Kartenspiel: Das Vermächtnis von Dunwich". Oder "Too Many Bones: Aus der Tiefe". Oder "Terraforming Mars: Kolonien". Niemand redet so oder bezeichnet so die Erweiterungen.

    Leeghwater ist ein Eigenname und der vollständige deutsche Titel heißt "Das Leeghwater Projekt". Und die anderen Beispiele sind allesamt umgekehrt: etablierter englischer Name eines Franchises mit deutschem Zusatz. Das geht für mich lockerer runter.

    Aber wie gesagt: ich will gar keine Regel aufstellen, dass Sprachen nicht gemischt werden dürfen. Ich finde nur wenn man den Titel als "Gipfel: Sanity" ausschreibt (wie Schwerkraft das im Newsletter scheinbar selbst getan hat), klingt das in meinen Ohren eher holprig.

    Ich glaube es geht um „Gipfel: Sanity“ und wenn irgendjemand außer @Ben2 festgehalten hätte, dass das ein bescheuerter Titel ist, wären die Reaktionen irgendwo zwischen Achselzucken und milder Zustimmung gelandet.

    Ich hätte bei jedem anderen genau so reagiert, der den Namen einer Erweiterung als "Untertitel" mockiert - bei Ben passte es nur so schön, weil er selbst sich nicht an seine Vorgaben hält. (Auch wenn er das natürlich anders sieht ...)
    Achselzucken löst bei mir allein der Titel aus. Heißt die Erweiterung halt "Sanity". So what?!? Ich habe immer noch kein Gesetz gefunden, dass verlangt, dass der Name einer Erweiterung in derselben Sprache gehalten sein muss wie der Name des Hauptspiels. Es gibt doch zahlreiche Beispiele, in denen das abweicht. Unter anderem bei Frosted selbst.
    Was das ganze am Ende mit "Niveau" zu tun haben soll, ist mir auch unklar.

    Ich habe ja auch weder von einem Gesetz noch von Niveau gesprochen. Ich finde halt selbst auch, dass "Gipfel: Sanity" etwas bescheuert klingt – nicht, weil das irgendwelche persönlichen Regeln verletzen würde, sondern einfach, weil ich den ziemlich sperrig finde. Mein Punkt ist nur, dass diese Geschmacksäußerung, die bei jeder oder jedem anderen völlig ok gewesen wäre, jemandem wie @Ben2 nicht zusteht, nur weil er selbst auch bei einem Verlag arbeitet? Das ist doch albern!

    Wobei – von evtl. speziellem Vokabular mal abgesehen – ein englischsprachiges Spiel ja eigentlich eher die leichteren Anforderungen abverlangt: Verständnis ist leichter als Produktion. Und Textverständnis ist leichter als Sprachverständnis.

    Die größte Hürde sehe ich bei Kartentexten, die man im Spiel nicht abfragen kann ohne seine Hand preiszugeben. Alles andere lässt sich ja eigentlich in aller Ruhe und mit Hilfsmitteln jeglicher Art gut bewerkstelligen.

    Für mich scheitert diese ganze Debatte schon an der Definition von „Schulenglisch“. Welche Schule? Wie lange hatte ich Englisch? Wie sehr hat mich das interessiert? Wie gut war ich darin? Und hört es schon auf Schulenglisch zu sein, wenn ich neben der Schule vielleicht ab und zu mal englische Filme schauen? Oder erst dann, wenn ich längere Zeit im englischsprachigen Ausland gelebt habe?

    War das nicht letztes Jahr genauso? Dass kurz vor Ende des Jahres noch eine Menge angekündigt wurde, dann gab es den Lagerverkauf am Jahresende, wo vieles davon schon zu kaufen war. Und dann hat es Monate gedauert, bis die Sachen auch auf der Website und anderswo zu haben waren?

    Ich kenne sowas nur von Restaurants, die unbedingt ihre schlechten, unsachlichen Rezensionen auf Trip Advisor loshaben wollen. Auch das funktioniert selten bis nie.

    Tatsächlich ist die einzige vergleichbare Ankedote, die mir mal erzählt wurde, von einem Restaurant. Da wurde mir von einem Paar erzählt, dass sie in einem richtig edlen Restaurant waren. Während ihrem Aufenthalt war alles angenehm und höflich und professionell, aber am Ende nach dem Bezahlen stand auf der Rechnung „Bitte beehren sie uns nicht wieder“ und eine Code-Nummer. Die konnte man dann irgendwo nachschlagen und der Grund war wohl, dass sie ihre Teller untereinander getauscht und Fotos vom Essen gemacht haben oder so. Das war eine Party Anekdote von einem Paar, dass ich wenig bis gar nicht kenne. Es wurde mir aber als Geschichte aus erster Hand erzählt.

    Also back to Topic: bestimmt möchte Schwerkraft einfach sichergehen, dass sie weiterhin nur von einem elitären Kundenkreis besucht werden und dass deren Experience nicht von irgendwelchem ungehobelten Gesindel getrübt wird. 😉

    Ich muss HotSauce da recht geben: die Aussage „30€ Aufschlag für eine lokalisierte Version finde ich unverhältnismäßig viel“ kann man komplett unabhängig davon treffen, wer jetzt auf Grund von welchen Sprachkenntnissen welche Version kaufen kann oder nicht.

    Wenn jemand vor mir an der Kasse seine Smartwatch ans Zahlgerät hält finde ich das völlig okay, ich zahle auch manchmal mit dem Handy wenn ich mein Portmonnaie im Auto vergessen hab. Aber dann anfangen mit extra das Paypal-Gerät rauskramen weil das einmal im Monat jemand will, QR-Codes erzeugen, einscannen usw. Du sagst das so nonchalant als wäre es in einer Sekunde erledigt, aber für mich ist es das Äquivalent zur alten Dame die mit Pfennigstückchen bezahlt: grundlos kompliziert und unnötig.

    An der Supermarkt-Kasse ist das klar keine Alternative. Aber denk doch mal an eine kleine Boutique, an einen Friseur oder wieso nicht auch ein Brettspielgeschäft? Da ist doch eine kurze PayPal-Zahlung an der Kasse absolut denkbar.

    Apple Pay: 0,15 Prozent des Verkaufspreises

    Krass. Dann wundert es mich, warum es noch nicht so verbreitet ist. Immerhin geht der Trend dahin, da ich es immer öfter sehe.

    Ich finde Apple Pay auch extrem komfortabel. Nicht nur kann ich damit ohne extra Kreditkartennummer- oder Passwort-Eingabe bezahlen. Ich kann auch noch die Adressdaten etc. meines Apple Accounts nutzen und im Idealfall mit einem Klick und ohne extra Login bestellen.

    Ich bestelle und bezahle dann umgehend.

    Bekomme eine Mail über meine Bestellung.

    Dann passiert 14 Tage gar nichts und jetzt ist die Bestellung ohne Angabe von Gründen storniert?

    Dazu eine Telefonnummer über die niemand zu erreichen ist?

    Du wirst hier im Thread mit Sicherheit jemanden finden, der dir bestätigt dass das alles von den AGB gedeckt und deshalb absolut in Ordnung ist. 🤷🏼

    Das ist doch die neue DHL x Louis Vuitton-Kollektion! Hat das außen auf dem Karton das berühmte LV-Muster? Das ist das klassische Top Handle-Modell. Je nach Größe der Lieferung gibt‘s das auch noch als Clutch oder Saddle Bag. 👜

    Ich hab's drüben im anderen Thread gerade schon geschrieben: neben den Materialien für einen 5. und 6. Spieler kommt damit aber auch die Infrastruktur als neuer Terraforming-Parameter mit ins Spiel inkl. neuer Projektkarten, die sich darauf beziehen. Das ist bestimmt keine wahnsinnig große Änderung (ich konnte das bislang leider noch nicht ausprobieren), aber es ist doch mehr als nur eine Erweiterungsbox für 5-6 Spieler.

    Ja, da hast du natürlich grundsätzlich recht.

    Leider kann man sie aber nicht mit der Erweiterung „Krisen“ kombiniert werden, und insofern mag ich sie für mich nicht mitzählen.

    Eine zusätzliche Leiste, die nicht mit allem kompatibel ist. Eine 5-6 Erweiterung, die ebenfalls nicht mit der Krisen-Erweiterung kombiniert werden kann.

    Puh, ja, es ist grundsätzlich mehr Inhalt, aber für mein Empfinden sollte man sich für die eine oder andere Erweiterung entscheiden. Und da ich vor allem an „Krisen“ für Solo/Co-op interessiert bin, ist der zusätzliche Inhalt eigentlich nicht vorhanden.

    Ja, das stimmt alles. Ich wundere mich hauptsächlich, dass Schwerkraft das in der Ankündigung nur mit "ermöglicht, das Spiel nun auch mit 5 oder 6 Spielern zu genießen" beschreibt und nicht betont, dass es auch für 2-4 Spieler Neues bietet.

    ...und wenn man nicht regelmäßig 5-6 Spieler hat, macht die zusätzliche Erweiterung „Fundamente“ doch recht wenig Sinn.

    Ich hab's drüben im anderen Thread gerade schon geschrieben: neben den Materialien für einen 5. und 6. Spieler kommt damit aber auch die Infrastruktur als neuer Terraforming-Parameter mit ins Spiel inkl. neuer Projektkarten, die sich darauf beziehen. Das ist bestimmt keine wahnsinnig große Änderung (ich konnte das bislang leider noch nicht ausprobieren), aber es ist doch mehr als nur eine Erweiterungsbox für 5-6 Spieler.