Beiträge von The Kawon im Thema „Der Schwerkraft-Verlag ist...?“

    Nightfall hatte mKn einen etwas "anderen" Printrun, wir hatten es ja auch nie in Essen dabei (anders als die ersten beiden). Daher war es im Backstock anders als die beiden ersten Erweiterungen gelistet und auch gelagert.

    Ja, es gibt physische Kopien (mKn auch in den jeweiligen Sprachen), aber woran es letztendlich mit der Noch-Nicht-Verfügbarkeit hängt, das kann nur Carsten sagen.

    Freizeitvernichter : Völlige Zustimmung. Der Thread ist halt der GZSZ-Klon mit abwechselnden Mehrfachrollen von Jo Gerner ;)


    Spannend finde ich halt, dass meist absolutistisch aus Eigenperspektive oder idealisierter Käuferperspektive gesprochen wird. Da fällt SK halt schon auf, aber es gibt ja genügend andere Vorgänge im Wirtschaftsraum, die ebenso anarchronistisch sind und digitale Zahlungsoptionen absolut nicht haben. Das macht SK in Punkto Technologieoffenheit nicht besser und soll auch kein Verständnis für anarchronistische UX sein ... aber Technologieoffenheit im digitalen Bezahlwesen ist halt so ein Post-Corona-Ding in D. Und letztlich ist bezogen auf Utility Onlinebanking heute auch nicht mehr so wie vor 5 Jahren.

    Aber ja ... Popcornwürdig ist es allemal. Bitcoin/Kryptogeld allgemein ist auch schon länger eine Option, trotzdem kann ich direkt einfach so damit auch nicht zahlen (sondern muss über Wallets gehen). Ux bezogen auch nicht so giga

    Die grundsätzliche (unternehmerische) Frage ist ja die, ob ich bereit bin die zusätzlichen Kosten der alternativen Zahlungsoptionen bereit bin zu zahlen.

    Shopping Cart Abandonment ist als Phänomen im Onlinehandel ein Fakt, aber die Frage bleibt, ob (und in welchem Umfang) mehr Zahlungsoptionen auch mehr Umsatz bedeutet und sich das letztlich margen- wie mengenmäßig gemäß des Unternehmensplans rentiert. Aus Verkäufersicht besteht dieser Anspruch (gute Shopping Experience) nämlich nicht zwingend bzw. gar nicht.

    In der Tat gibt es viele Studien, welche die Position von inkvine stützen.

    Einige gute - und aktuelle Informationen - gibt es bei Baymard (auch wenn es an deren Geschäftsmodell ähnlich viel Kritik wie bei SK gibt):

    E-Commerce Checkout Usability: An Original Research Study – Baymard


    Ansonsten ist viel wissenschaftliche Literatur dazu so alt wie die Beschäftigung mit E-Commerce selbst (meist über Marketing-Lehrstühle in D), gute - alte - Startpunkte sind:


    Brown, Mark, Nigel Pope, and Kevin Voges (2003), Buying or Browsing? An Exploration of Online Shopping Orientations and Online Purchase Intention, European Journal of Marketing, 37(11/12), 1666-1684.


    Wolfinbarger, Mary and Mary C. Gilly (2001). Shopping Online for Freedom, Control and Fun. California Management Review, 43(2), 34-55.

    Zudem Kukar-Kinney/Scheinbaum von 2009 unter:

    https://www.researchgate.net/publication/225620227_The_determinants_of_consumers%27_shopping_cart_abandonment

    Mit potentiellen Kunden zu argumentieren ist aber auch schon arg bizarr. Und ja klar sollte man vermeintliche Missstände und überhaupt generelles Feedback direkt an den Verlag/Anbieter (hier: SK oder Carsten direkt) adressieren.

    Andere Zahlungsmöglichkeiten bedeutet auch immer Kosten und Aufwände. Kann man machen und als Kundenservice verstehen (finde ich persönlich gut), aber es ist halt kein Muss. Meine "Macht" als Konsument kann ich auch anders ausspielen (wie gesagt, andere Verlage sind andere Verlage - ich kenn diese Diskussion jedes Jahr aus Essen mit "Cash only"-policies ... letztlich same shit.

    Trotzdem finde ich diesen Thread ganz amüsant, halt RTL2-Soap in Dauerschleife 😉