Die Moral von der Geschichte? Auch der nette Jamey Stegmaier ist nur ein Mensch und Efkars Art, gelegentlich gegen den Strich zu bürsten, schafft nicht immer Freunde. Am Ende müssen Blogger und Youtuber etwas von seriösem Journalismus lernen und sich zumindest ihrer Bedeutung bei der Verbreitung von Nachrichten bewusst sein...
Ich habe den Newsletter auch und ganz zo schlimm würde ich das nicht sehen. Efka hat eine Behauptung in den Raum gestellt (Reviewer werden nach Art des Feedbacks (positiv) ausgewählt), bei der ich verstehen kann, dass man sich da ein wenig auf den Schlipps getreten fühlt – auch wenn Efka sagt, dass er das nachvollziehen kann – zumal Jamey ja jemand ist, der sehr viel preisgibt, was sein Unternehmen betrifft. Jamey hat meiner Meinung nach in ruhiger Art darauf hingewiesen, dass dem nicht so ist. Zumal er ja wirklich sehr ausführlich und transparent in seinem Blog dargestellt hat, wie der Prozess abläuft (was "wirklich" abläuft, kann natürlich keiner sagen, aber Efka hat sich auf den Blog-Post bezogen, bei dem er sich verlesen hat). Efka hat sich entschuldigt (und sollte beim nächsten Mal vor so einer Behauptung gründlicher recherchieren und wissen, dass so etwas aus dem Newsletter über die Supporter-Gruppe hinausgeht) und Jameys Mail rumgeschickt - ist doch alles gesittet und erwachsen abgelaufen, anstatt zu eskalieren.
Den Hinweis, dass die Stonemaier-Games den Geschmack von NPI nicht treffen, würde ich nicht überbewerten, zumal er voher ja schreibt, dass er sie schätzt. Jamey sagt, dass er meistens keine Reviews schaut.
Zitat von Jamey - NPI Newsletter
That brings us to No Pun Included. Contrary to what I
just said, there actually was a time that I watched your reviews of our games.
Mostly I watched because I think you have an interesting, quirky sense of
humor, and I wanted to see how you’d apply that humor to talking about our
games. As a result, I am aware of your opinions about Scythe, Viticulture, and
Charterstone. I think I also sent you a copy of Between Two Cities, but I don’t
see a review for it, so I could be wrong.
Danach stellt er die Frage in den Raum, ob es sinnvoll ist, Reviewer mit einer Kopie zu beliefern, wenn diese bisher an keinem Spiel des Verlags Spaß hatten.