Brass: Lancashire & Brass: Birmingham

  • Ich bin da hin- und hergerissen, was den Besitz von beiden betrifft, und kann mich sowohl Freizeitvernichter als auch IamSalvation anschließen... In der Deluxe-Fassung brauche ich keines, ich habe separat die Iron Clays, und das macht das Spielerlebnis aus meiner Sicht schon deutlich besser (wegen des Stapelns), aber ansonsten...

    Lancashire habe ich mir gekauft, nachdem Birmingham über zwei Jahre hinweg mein absolutes Lieblingsspiel war. Ja, es ist anders, sogar "andersder" als ich das im Vorfeld gedacht hätte, als es immer eher hieß "Wie Birmingham nur ohne Bier", aber durch die Häfen und ähnliches spielt sich das schon deutlich anders.

    Von daher ein Plus für "Beide sind ausreichend unterschiedlich um beide zu besitzen". Außerdem finde ich das mit den beiden Schachteln in Schwarz und Weiß im Regal auch sehr schön... ;)

    Und jetzt kommt das Aber - denn an Birmingham kommt für mich Lancashire nicht heran. Und so ist es aktuell eher so, dass Lancashire einmal im Jahr auf den Tisch kommt, "um es zu spielen", aber wenn man ehrlich ist, ist die Denkweise ja eigentlich "Was wollen wir spielen?" - "Brass?" - "Ja, passt, ich baue es auf..." - und dann ist klar, dass #Brass:Birmingham aufgebaut wird. Lancashire müsste explizit angesprochen werden.

    Und da bin ich dann bei IamSalvation - "Es gibt so viele Spiele, da braucht man nicht zwingend 2, die zu einem sehr großen teil gleich sind"...

    Aber dem einen gefällt eben eher dies, dem anderen das. Und so wird, wenn ich mal ganz ehrlich zu mir selbst bin, bei uns Lancashire wohl eher irgendwann doch wieder ausziehen...

  • Ist Brass Birmingham eher als echte Weiterentwicklung zu Brass Lancashire zu sehen, oder stehen beide gleichberechtigt nebeneinander mit genug unterschiedlichem Spielgefühl?:)

    Ich würde ja sagen dass es eine klare Rückentwicklung ist. Weniger interaktiv, unnötig mit mehreren Gebäuden aufgeblasen, die keinen wirklichen unterschied machen und die Abhängigkeit von Bier hinzugefügt. Mehr ist nicht besser.

    Ja, der ein oder andere Aspekt ist auch positiv (Nutzung der Joker / Nutzung des externen Markts), aber das funktioniert beim Original auch problemlos und benötigt nicht zwingend eine Änderung.

    Meine Vermutung ist, dass die verwässerte Version (Birmingham) deshalb so gut ankommt, weil sie 1) neuer ist und 2) weniger interaktiv ist. Möglichst solitäre Spiele zu entwickeln liegt ja heutzutage voll im Trend... <X

  • Ist Brass Birmingham eher als echte Weiterentwicklung zu Brass Lancashire zu sehen, oder stehen beide gleichberechtigt nebeneinander mit genug unterschiedlichem Spielgefühl?:)


    Meine Vermutung ist, dass die verwässerte Version (Birmingham) deshalb so gut ankommt, weil sie 1) neuer ist und 2) weniger interaktiv ist. Möglichst solitäre Spiele zu entwickeln liegt ja heutzutage voll im Trend... <X

    Birmingham ist immer noch super interaktiv. Die Entscheidungen meiner Mitspieler betreffen mich sehr oft, zwingen mich meinem Plan zu ändern und eröffnen neue Möglichkeiten.

    Mir ist praktisch nie egal, was meine Mitspieler in ihrem Zug machen.

    Die Bewertung von beiden Brass auf BGG passt und Birmingham ist mMn zurecht vorne.

    Die Töpfereien sind auch taktisch viel spannender als die Schiffe. Und Bier/Brauereien eröffnen eine neue Strategie zum Punkte machen. Nebenbei erhöhen sie auch LS zusätzliche Ressource die Interaktion.

  • Ist Brass Birmingham eher als echte Weiterentwicklung zu Brass Lancashire zu sehen, oder stehen beide gleichberechtigt nebeneinander mit genug unterschiedlichem Spielgefühl?:)

    Ich würde ja sagen dass es eine klare Rückentwicklung ist. Weniger interaktiv, unnötig mit mehreren Gebäuden aufgeblasen, die keinen wirklichen unterschied machen und die Abhängigkeit von Bier hinzugefügt. Mehr ist nicht besser.

    Ja, der ein oder andere Aspekt ist auch positiv (Nutzung der Joker / Nutzung des externen Markts), aber das funktioniert beim Original auch problemlos und benötigt nicht zwingend eine Änderung.

    Meine Vermutung ist, dass die verwässerte Version (Birmingham) deshalb so gut ankommt, weil sie 1) neuer ist und 2) weniger interaktiv ist. Möglichst solitäre Spiele zu entwickeln liegt ja heutzutage voll im Trend... <X

    Hmm. Sehe ich tatsächlich nicht so.

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Möglichst solitäre Spiele zu entwickeln liegt ja heutzutage voll im Trend... <X

    Brass Birmingham als möglichst solitär zu bezeichnen ist aber auch ganz schön wild. Das Spiel ist nach wie vor hochgradig interaktiv.

    Top 10:

    1. Brass: Birmingham, 2. Arkham Horror LCG, 3. Carnegie, 4. Hegemony: Lead your class to victory, 5. Brass Lancashire, 6. Terraforming Mars, 7. On Mars, 8. Gaia Project, 9. Voidfall, 10. Nucleum

    Member of Deppen am Tisch

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  • Meine Vermutung ist, dass die verwässerte Version (Birmingham) deshalb so gut ankommt, weil sie 1) neuer ist und 2) weniger interaktiv ist. Möglichst solitäre Spiele zu entwickeln liegt ja heutzutage voll im Trend... <X

    Meine Vermutung ist, das du es einfach nur hatest weil es beliebt ist und es erstmal dein grundsätzlicher Reflex ist alles was neu ist und viele andere gut finden zu haten. :)

    Einmal editiert, zuletzt von IamSalvation (30. August 2024 um 13:52)

  • Mein größter "Kritikpunkt" an Lancashire ist der externe Markt (oder Überseemarkt oder wie der heißt). Da steckt ja ein bisschen Push your Luck drin, wenn man nicht den ersten Verkauf macht. Und irgendwie mag ich das in dieser Art Spiel nicht so gerne. Deshalb ist Birmingham etwas weiter vorne in meiner Wertung, aber Lancashire ist immer noch ein super Spiel. Beide Versionen würde ich sehr vielen anderen Spielen dieser Gewichtsklasse vorziehen.

  • Brass Birmingham als möglichst solitär zu bezeichnen ist aber auch ganz schön wild. Das Spiel ist nach wie vor hochgradig interaktiv.

    Du vermischt 2 völlig unterschiedliche Aussagen. Ich sagte, dass es weniger Interaktiv ist. In einem ganz anderen Teil erwähnte ich, dass es im Trend liegt, möglichst solitäre Spiele zu machen. Nirgends habe ich geschrieben, das BHam keinerlei Interaktion hätte.


    Meine Vermutung ist, das du es einfach nur hatest weil es beliebt ist und es erstmal dein grundsätzlicher Reflex ist alles was neu ist und viele andere gut finden zu haten. :)

    Nur das ich überhaupt nichts "hate" sondern lediglich meine begründete Meinung genannt habe. Immer wieder witzig wie positive Stimmen einfach hingenommen werden, während man kritische Ansichten als "haten" abstempelt, selbst wenn man sie begründet...


    Weiter zu deiner Vermutung... ich habe die Originale von Caylus und Egizia gegen die neuen Versionen ausgetauscht und bin sowohl auf Tikal Legend als auch auf Colosseum Ave Titus gespannt. Schlecht vermutet.

  • Mein größter "Kritikpunkt" an Lancashire ist der externe Markt (oder Überseemarkt oder wie der heißt). Da steckt ja ein bisschen Push your Luck drin, wenn man nicht den ersten Verkauf macht. Und irgendwie mag ich das in dieser Art Spiel nicht so gerne. Deshalb ist Birmingham etwas weiter vorne in meiner Wertung, aber Lancashire ist immer noch ein super Spiel. Beide Versionen würde ich sehr vielen anderen Spielen dieser Gewichtsklasse vorziehen.

    Naja, aber bei Birmingham hat man halt dafür den Wettlauf Mechanismus des fernen Markts ersetzt durch einen anderen: nämlich die Händler-Boni und das kostenlose Bier, nur für den Spieler, der als erstes an einen Händler verkauft. Alle nachfolgenden Verkäufer müssen sich um verfügbares Bier kümmern. Analog zu den unbenutzten lokalen Märkten bei Lancashire.

    So groß empfinde ich den Unterschied daher nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von gelöscht_15022026 (1. September 2024 um 20:56)

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  • Mein größter "Kritikpunkt" an Lancashire ist der externe Markt (oder Überseemarkt oder wie der heißt). Da steckt ja ein bisschen Push your Luck drin, wenn man nicht den ersten Verkauf macht. Und irgendwie mag ich das in dieser Art Spiel nicht so gerne. Deshalb ist Birmingham etwas weiter vorne in meiner Wertung, aber Lancashire ist immer noch ein super Spiel. Beide Versionen würde ich sehr vielen anderen Spielen dieser Gewichtsklasse vorziehen.

    Naja, aber bei Birmingham hat man halt dafür den Wettlauf Mechanismus des fernen Markts ersetzt durch einen anderen: nämlich die Händler-Boni und das kostenlose Bier, nur für den Spieler, der als erstes an einen Händler verkauft. Alle nachfolgenden Verkäufer müssen sich um verfügbares Bier kümmern. Analog zu den unbenutzten lokalen Märkten bei Lancashire.

    So groß empfinde ich den Unterschied daher nicht.

    Ich kann seinen Gedanken dahinter durchaus nachvollziehen, denn ich mochte diesen "Glücksfaktor" auch nie. Aber nach zig Partien empfinde ich ihn sogar als positiv, da er damit neben der restlichen Interaktion auch noch einen Racing-Aspekt ins Spiel bringt. Ist ja nicht so, dass man dem Glück ausgeliefert wäre. Es gibt Wege und Möglichkeiten.

  • Mein größter "Kritikpunkt" an Lancashire ist der externe Markt (oder Überseemarkt oder wie der heißt). Da steckt ja ein bisschen Push your Luck drin, wenn man nicht den ersten Verkauf macht. Und irgendwie mag ich das in dieser Art Spiel nicht so gerne. Deshalb ist Birmingham etwas weiter vorne in meiner Wertung, aber Lancashire ist immer noch ein super Spiel. Beide Versionen würde ich sehr vielen anderen Spielen dieser Gewichtsklasse vorziehen.

    Naja, aber bei Birmingham hat man halt dafür den Wettlauf Mechanismus des fernen Markts ersetzt durch einen anderen: nämlich die Händler-Boni und das kostenlose Bier, nur für den Spieler, der als erstes an einen Händler verkauft. Alle nachfolgenden Verkäufer müssen sich um verfügbares Bier kümmern. Analog zu den unbenutzten lokalen Märkten bei Lancashire.

    So groß empfinde ich den Unterschied daher nicht.

    Wie gesagt, ich finde beide Spiele wirklich super. Der Unterschied zum Händlerbier ist für mich, dass der Verkauf an die entfernten Märkte Output-Randomness hat. Beide Spiele haben ansonsten nur Input-Randomness (und natürlich die Interaktion der anderen Spieler): Klar, die Handkarten sind zufällig und in Birmingham die Märkte, aber wenn ich mich entscheide, in meinem Zug Aktion X zu machen, dann kann da auch nichts mehr schief gehen. Ob der Verkauf über die entfernten Märkte funktioniert, sieht man erst, nachdem man die Aktion gemacht hat (außer man ist der erste Verkäufer). Ich weiß, dass das nur eine kleine Sache ist, und ich würde auch immer Lancashire mitspielen. Sonst würde ich ja auch nicht schauen, ob ich demnächst eine günstige retail Version finden kann. Aber trotzdem gefällt mir Birmingham da etwas besser.

  • Die Kampagne zu Lancashire Deluxe endet in 15 Stunden, und es sieht nicht sehr gut aus, 3/4 der nötigen Finanzierungssumme wurde erreicht, aber bisher nicht mehr. Wer es noch haben wollte, jetzt wäre die Chance wenn noch genug es wollen. :lachwein: Iron Clays werden da auch nochmal verkauft:

    Brass: Lancashire - Deluxe Edition
    Das Projekt Brass: Lancashire - Deluxe Edition braucht dein Engagement. Unterstütze dein Hobby und die Spielegemeinschaft. 19.09.2024
    www.spiele-offensive.de

    Ich persönlich empfinde neben Birmingham auch Lancashire als klasse Spiel, und hatte es damals schon beim Kickstarter zusammen mit Birmingham unterstützt. Aber die Spielmatte, die es hier gibt in der Kampagne, die hätte ich schon sehr gerne. :S Daher und wegen dem tollen Spiel wäre es schon schade, wenn die Kampagne scheitert.

  • Aber die Spielmatte, die es hier gibt in der Kampagne, die hätte ich schon sehr gerne. :S

    Da ich noch nie ein Spiel auf einer Matte statt auf einem Spielbrett gespielt habe und mir aufgefallen ist, dass diese immer häufiger angeboten werden, würde es mich sehr interessieren, was der Vorteil von Spielmatten ist. Ist es die Haptik? Optisch macht es für mich keinen großen Unterschied.

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  • Aber die Spielmatte, die es hier gibt in der Kampagne, die hätte ich schon sehr gerne. :S

    Da ich noch nie ein Spiel auf einer Matte statt auf einem Spielbrett gespielt habe und mir aufgefallen ist, dass diese immer häufiger angeboten werden, würde es mich sehr interessieren, was der Vorteil von Spielmatten ist. Ist es die Haptik? Optisch macht es für mich keinen großen Unterschied.

    Spielmaterial lässt sich meist besser aufheben als vom Tisch / einem normalen Spielbrett. Und manche Matten sind größer als das Spielbrett und bieten somit mehr Platz und/oder haben direkt mehrere Spielbretter als ein einziges Spielfeld abgedruckt, wie zum Beispiel bei Dune oder Game of Thrones.

    Übersetzt & lektoriert Spiele für div. Verlage und probiert Spiele in allen möglichen Stadien aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Peer (19. September 2024 um 15:01)

  • Da ich noch nie ein Spiel auf einer Matte statt auf einem Spielbrett gespielt habe und mir aufgefallen ist, dass diese immer häufiger angeboten werden, würde es mich sehr interessieren, was der Vorteil von Spielmatten ist. Ist es die Haptik? Optisch macht es für mich keinen großen Unterschied.

    ... und/oder haben direkt mehrere Spielbretter als ein einziges Spielfeld abgedruckt, wie zum Beispiel bei Dune oder Game of Thrones.


    Ja, da leuchtet mir das auch besonders ein. Bei Brass habe ich es jedoch nicht ganz verstanden - gibt es hier abseits des anderen Materials (und damit andere Haptik) einen weiteren Vorteil/Mehrwert? Die Retail-Boards sind qualitativ doch auch sehr sehr gut.

  • Aber die Spielmatte, die es hier gibt in der Kampagne, die hätte ich schon sehr gerne. :S

    Da ich noch nie ein Spiel auf einer Matte statt auf einem Spielbrett gespielt habe und mir aufgefallen ist, dass diese immer häufiger angeboten werden, würde es mich sehr interessieren, was der Vorteil von Spielmatten ist. Ist es die Haptik? Optisch macht es für mich keinen großen Unterschied.

    Ich habe das nie wirklich verstanden. Klar, ist weicher und je nachdem kann man Karten einfacher aufnehmen, aber das ist ja nicht bei jedem Spiel der Fall. Dafür sehe ich da ganz andere Probleme. Einmal bei der Aufbewahrung und vor allem bei der schärfe des Drucks. Was ich auf einem Spielbrett gut lesen kann, ist bei einer Matte ggf. nicht mehr gut zu erkennen (zB bei 51st State aufgefallen).

    Aber wie immer, jeder wie er will...

  • Die Kampagne zu Lancashire Deluxe endet in 15 Stunden, und es sieht nicht sehr gut aus, 3/4 der nötigen Finanzierungssumme wurde erreicht, aber bisher nicht mehr. Wer es noch haben wollte, jetzt wäre die Chance wenn noch genug es wollen. :lachwein: Iron Clays werden da auch nochmal verkauft:

    https://www.spiele-offensive.de/Spieleschmiede…cashire-Deluxe/

    Ich persönlich empfinde neben Birmingham auch Lancashire als klasse Spiel, und hatte es damals schon beim Kickstarter zusammen mit Birmingham unterstützt. Aber die Spielmatte, die es hier gibt in der Kampagne, die hätte ich schon sehr gerne. :S Daher und wegen dem tollen Spiel wäre es schon schade, wenn die Kampagne scheitert.

    Wird auf jeden Fall knapp, falls es scheitert. Es hat sich heute noch einiges getan, so dass nur noch ca. 4000€ zur Förderung fehlen, aber es sind nur noch 5 Stunden...

    Also falls ihr noch einsteigen wollt in Birmingham Lancashire Deluxe (Update: Danke fürs Fixen :) ), dann ist das die letzte Chance und ihr macht uns allen einen Gefallen. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Bateyes (19. September 2024 um 20:33)

  • Da ich noch nie ein Spiel auf einer Matte statt auf einem Spielbrett gespielt habe und mir aufgefallen ist, dass diese immer häufiger angeboten werden, würde es mich sehr interessieren, was der Vorteil von Spielmatten ist. Ist es die Haptik? Optisch macht es für mich keinen großen Unterschied.

    Es gibt unendlich viele Vorteile von Playmats (Custom & Original):

    - die Aufnahme von Karten ist einfacher und schonender für die Karten, weil man die Fingernägel in die Matte drückt anstatt in die Karten
    - Würfel fallen nicht so hart und laut und rutschen weniger, sie rollen besser, leiser und schonender für Würfel und Unterlage
    - die aufgedruckten Felder und Hinweise erleichtern den Aufbau und den Wiedereinstieg
    - alles hat seinen Platz und ein Monk wie ich einer bin, der liebt seine rechten Winkel und seine festen Spots für die Komponenten
    - es können Spielbretter von Erweiterungen mit eingearbeitet werden (Dune, Räuber der Nordsee etc.)
    - die Playmats können größer gedruckt werden und die Schrift wird größer und lesbarer
    - man schont die Originalboards für den eventuellen Wiederverkauf
    - die Matte kann verbessert werden im Vergleich zum Original Board und Feedback von Spielern kann mit einfließen
    - sollte man mal ein Getränk verschütten, lacht eine Neoprenplaymat darüber, während das Originalboard weint und dann stirbt
    - der Besuch, der mit seinen fettigen Chipsfingern an die Matte fasst hinterlässt keine Spuren
    - zur Not kann man die Matten einfach waschen
    - die Matten haben eine gummierte Unterseite und rutschen nicht auf dem Holztisch hin und her im Gegensatz zum Pappboard
    - die Matten haben coole Designs und können auch universell mit anderen Spielen eingesetzt werden

    ...und vieles mehr.

    --- Jeder siebte Post von mir enthält etwas Sinnvolles ---

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  • Dankesehr!

    Jetzt noch 3 Stunden und es fehlen noch gute 1.200€. Knaaapp wird es noch. :S

    Die hätten als Option einfach eine Standardversion mit anbieten können und dann wäre ich dabei gewesen xD

    Klar, Alternativen sind immer besser. Bloß dürfte das produktionstechnisch bei kleinen Mengen für die Spiele-Offensive nicht rentabel sein.

    Die Iron Clays sind schon echt cool, die bei der Deluxe dabei sind. Ich finde, die passen prima zu dem Spiel. :)

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  • Ich habe schon seinerzeit Kohle besessen und heutzutage sowohl Birmingham als auch Lancashire im Regal.

    Auch wenn sie vom Prinzip ähnlich sind, so sind sie unterschiedlich genug, um beide ihre Berechtigung zu haben

    Ich empfinde Lancashire als runder. Statt 3 Waren existiert nur eine, welche aber sehr rund mit den Häfen harmoniert. Gerade die Kisten habe ich bei Birmingham noch nie genutzt. Bier finde ich super bei Birmingham, erhöht jedoch auch die Komplexität. Zudem hat man bei Birmingham zu Beginn weniger Geld, wodurch es noch enger ist. Bei meinen Freunden kommt Lancashire insgesamt besser weg als Birmingham

    Mir persönlich gefällt das Layout zudem besser

    Aber gleichzeitig denke ich, dass es Geschmackssache ist. Ich teile nur nicht die Ansicht, dass eines der beiden das andere obsolet macht. Dann hat man die Spiele zu selten gespielt. Und beide sind oberstes Regal der Brettspielwelt

  • Auch wenn dieser Thread zuletzt vor einem Jahr einen Eintrag bekommen habe, frage ich hier trotzdem mal in der Hoffnung auf jemanden, der über Hintergrundwissen diesbezüglich verfügt.

    Es geht um den Mautoma-Bot. Ich habe überall gesucht, aber nichts gefunden. Einige von Euch kennen mich als passionierten Solo-Spieler. Und so auch bei Brass (Lancashire) bin ich vom Bot und vom Gameplay begeistert.

    Nun wird das Mautoma-Deck, das aus drei Fraktionen A, B, C besteht, laut Anleitung so zusammengestellt, dass oben je eine A, B und C-Karte liegt, dann 10 Karten folgen die in etwa gleich stark bestückt sind mit 4/3/3 A-B-C-Karten und dann alle weiteren Karten darunter.

    So weit so gut. Aber ich entdecke so wenige relevante inhaltliche Unterschiede (eigentlich keine) zwischen den Fraktionen, dass mir dieser am Anfang einer Partie sehr umständliche Teil der Deckvorbereitung ein absolutes Rätsel ist.

    Hinzukommt, dass es noch einige Rail-Era Karten gibt, die, wie der Name sagt, später beim Era-Wechsel hinzugefügt werden sollen. Für die gilt nahezu das Gleiche. Keine Ahnung, wo das Prinzip liegt, dass diese Kartenarten voneinander unterscheidet.

    Also hat jemand eine Ahnung, was dahintersteckt? Ich weiß, dass SirAnn die Übersetzung gemacht und damit vermutlich Kontakt zu Mauro hatte. Weißt Du darüber etwas Sören?

    Danke für etwaige Antworten.

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  • hellvet nein, die Idee dahinter sah ich auch nicht. Kann aber sein, dass er es erwähnte. Frag Mauro einfach. Er freut sich über sowas. Ich habe nur die Karten gestaltet. Aber die sollten sich inhaltlich nicht von Mauros ersten Version unterscheiden.
    Ich selbst spiele immer gegen den App-Bot, weil man da nicht mitdenken muss :)

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • So, Mauro hat schon geantwortet :$. Zur Info: Ohne ins Detail zu gehen, will er mit seiner speziellen Deckzusammenstellung "komische Konstellationen" vermeiden, wie vermutet. Er sagt aber auch, man kann auch darauf verzichten. Ich werde mir die Karten nochmal ansehen und prüfen, ob ich eine merkwürdige Konstellation nur aus A-, nur aus B- oder nur aus C-Karten hinbekomme, denn das dürfte ja das Problem sein.

    Er schrieb auch, dass er viele YT-Videos gesehen hat, in denen der Bot falsch gespielt wird (ich übrigens auch), er aber trotzdem funktioniert. "It is a magic." ^^.

    Somit scheint der Mautoma viel zu verzeihen. Kann ihn nur weiterempfehlen.

  • Da ich gerade ein wenig Zeit hatte, bin ich nochmal durchs Mautoma-Deck gegangen. Ohne jetzt allzu analytisch zu werden, fallen schon ein paar Sachen auf (derzeit spiele ich mit der Community Map, benutze daher das reduzierte Deck mit den Karten für diese Map):

    • Die A-Karten sind für die Spinnerei-Bauten zuständig (7/10 als erste Option; 3/10 als zweite Option), dazu als erste Option drei mal den Bau einer Eisenhütte).
    • Die B-Karten sind im Wesentlichen für den Hafenbau zuständig (4/7 als erste Option, 3/7 als zweite Option). Dazu zweimal Eisenhüttenbau und einmal Werftbau als erste Option).
    • Die C-Karten befördern den Kohleabbau durch Kohlebergwerke (4/10 erste Option, 4/10 zweite Option), daneben Werften (einmal erste, zweimal zweite Option) und wie gehabt Eisenhütten (zweimal erste Option).

    Hätte ich nur schon längst mal genauer hingesehen.

    Das Deck sieht auf den ersten Blick sehr bunt aus mit diversen Bauoptionen. Wenn man aber bedenkt, dass die Eisenhütten nur unter bestimmten Bedingungen gebaut werden können (Marktlage für Eisen, Kohlezugang) und auch die Werften speziellen Voraussetzungen unterliegen (begrenzte Zahl der Bauplätze, Kohlezugang, keine Kanalbauten möglich), dann sind die drei Schwerpunkte schön auf die drei Deck-Fraktionen verteilt. Damit wird der Versuch, durch Selektion Bauschwerpunkte zu vermeiden, logisch. Gestern hat bei mir der Mautoma gleich drei Kohleminen in kurzer Zeit gebaut, was nur wenig Sinn gemacht hat.

    Wie das Ganze für Birmingham aussieht, weiß ich nicht, nehme aber an, genauso. Mal sehen, ob ich ab jetzt wieder nach Mauros Vorgaben vorgehe.

  • Aus dem SdM Mai-Thread:

    Nachdem #BrassLancashire jahrelang nur als 2 Personenspiel auf den Tisch kam, war jetzt die erste 3er Partie fällig. Das mittlerweile eingespielte Team Wanne und Brettspielmann waren zu Gast. Zusammen erlebten wir eine ultra spannende Partie. Den ersten und dritten Platz trennten lediglich 1 Punkt. Weiterhin mein Lieblingsspiel und im Mai auch mal wieder Spiel des Monats.

    #BrassLancashire

    Ach, ich freue mich immer, wenn jemand zu Brass-L neigt :love:. Ich kann verstehen, dass man Brass-B als absolut großartig empfindet, aber ich persönlich mag Lancashire einfach mehr, allein wegen der Küsten-Map.

    Ich freue mich schon auf morgen, wenn wir das zum ersten Mal in meiner nun 5-jährigen Gruppe spielen, vermutlich zu viert.

    (Und übrigens: die vierte Nennung von Lancashire in diesem Monat für das SdM!!!)

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