Imagine von HUCH! & friends: Statische Folienanimationen als Kreativspiel

  • Wer sagt, dass Werbeanzeigen grundsätzlich schlecht sind? Eben mal auf den Seitenrand von TricTrac geklickt und schon habe ich ein neues Brettspiel kennengelernt. Imagine von HUCH! & friends setzt auf Acetat-Folien (oder was da auch immer in der Schachtel steckt), wie man die aus den analogen Trickfilmen kennt (oder Google dazu bemühen muss, wie ich). Folienanimation nennt man so etwas und Imagine setzt diese Idee als kreatives Brettspiel um.

    Imagine | Hutter-Trade.com


    "Über 1.000 Begriffe aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Lebens gilt es zu erraten, wenn mit Hilfe der 61 transparenten Karten Hinweise gelegt werden. Nebeneinander, untereinander aber auch übereinander – fast alles ist erlaubt, um einen Begriff darzustellen. Nur Sprechen darf man dabei nicht."


    Soll im Juni in den Handel kommen und knapp 25 Euro kosten. Wer weiss schon mehr?


    Cu / Ralf

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  • Hat jemand von Euch neue Infos zu Imagine?

    Ich sehe immer den Werbebanner bei TricTrac, aber gelistet mit Erscheinungstermin ist es leider nirgends.

    PS: Hab derweil mal bei Hutter-Trade nachgefragt ...

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  • Inzwischen über Buecher.de bestellt, weil es meine üblichen Spielefachhändler nicht lieferbar hatten bisher.
    Am Wochenende gab es dann die erste Spielpartie in entspannter 4er-Runde:

    Regelwerk ist denkbar einfach: Alle transparenten Karten werden sichtbar kreisförmig ausgelegt, so dass in der Mitte Platz für die Aktionsarena bleibt. Karte ziehen, Mitspieler nennt Ziffer zwischen 1 und 8 und damit ist die Kategorie mitsamt Begriff vorgegebene. Durch die doppelseitigen Karten sollten ausreichend Begriffe vorhanden sein. Der Akteur bastelt mit den transparenten Karten den Begriff zusammen, darf dabei auch mit den Karten eine Art animierten Kurzfilm auslegen. Nur Worte und Gesten sind verboten. Alle raten durcheinander und am Ende bekommt der Rater und der Akteur jeder einen Siegpunkt.

    Funktioniert in der Praxis bestens. Am Ende waren uns die Siegpunkte eh egal und die zwei Runden längst überschritten und wir hatten fast 1/3 des Kartendecks durchgespielt - wobei wir von den doppelseitig 16 Begriffen jeweils nur einen benutzt hatten. Allerdings kann das Spiel dadurch allzu leicht ausgehebelt werden, indem die Rater möglichst viele Begriffe zum vorab genannten Oberbegriff in die Runde werfen und er Begriff "erraten" wird, bevor überhaupt irgendwas an Karten benutzt wurde. Deshalb empfehle ich, den Oberbegriff erst zu nennen, wenn der Akteur sein Motiv gelegt hat. Alternativ die Rateversuche einschränken bzw. runtergeratterte Begriffslisten untersagen.

    Wir hatten mächtig Spass. Dagegen war Krazy Wörds eher langweilig. Absolute Empfehlung für halb-kreative Runden und auch für solche Spieler, die nicht zeichnen können oder wollen. Denn Bildcollagen kann jeder bilden ...

    Cu / Ralf

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