Spiele mit Kleinigkeiten verbessern

  • Ich habe nur einen Tintenstrahl-Drucker daheim. Ja, doppelseitig ausgedruckt (normales 80-g-Papier) und einlaminiert, mit Hebelschere geschnitten und Ecken geklippt. Das tut es ganz gut für den Zweck. Wenn irgendwann einmal (Stand heute: nicht vor Q2 2025) das mit der Coloma-Erweiterung mitbestellte Frontier Deck ankommt, kann damit stilecht gespielt werden.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • #Kneipenquiz

    Habt ihr Ideen, womit man die Pappfiguren ersetzen kann? Oder gibt es irgendwo die Pappfiguren als Plastik- oder Acrylminis?

    Danke für Ideen/Vorschläge/Alternativen!

    Kurzeglaeser?

    oder kleine Tabasco oder Maggiflaschen. Mit eigensausgedruckten Etiketten.

    Eventuell in einem Restaurant oder ner Mensa mal nachfragen, ob sie dir geleerte Flaschen aufbewahren.

    Oder Kronkorken. dann mit Stickern oder mit Acryl bemalen. Oder Sekt/Weinkorken.


    Oder in Kinderspizeuglaeden mal nach TanteEmmaLaden-Zubehoer schauen.


    Oder diese Konfettiknallflaschen, die es zu Sylvester ueberall gibt.

    Oder:

    POKERCHIPS. Ich hab gehoert die gehen immer.

    Einmal editiert, zuletzt von BrightAngel (1. November 2024 um 21:40) aus folgendem Grund: mehr Ideen...teilweise sinnlose.

  • Es ist wahrscheinlich für einige von Euch ein alter Hut, war aber gestern für mich, beim auspöppeln von Astrobienen, ein wahrer Augenöffner.

    Ich habe mir immer mit zugeschnittenen Packpapier geholfen, um im Zweifelsfall auch hochkant lagen zu können. Aber diese Lösung ist so viel einfacher und bequemer.

    (Außerdem war es auch eine gute Versteckmöglichkeit für das Automa-Material.)

  • Es ist wahrscheinlich für einige von Euch ein alter Hut

    Ja, ist es. Aber man kann trotzdem gar nicht oft genug darauf hinweisen. ;)

    Wahrgenommen habe ich so etwas erstmals 2010 bei Jäger und Sammler. Ob es zuvor auch schon mal in einem Spiel explizit erwähnt wurde oder ob Jäger und Sammler das erste war, weiß ich nicht.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. viel für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

    Einmal editiert, zuletzt von Thygra (20. November 2024 um 11:17)

  • Ich habe mir für #Hitster so eine kleine Diskokugel gekauft. Gibt es aktuell bei uns im Rewe, ich hatte es vor Weihnachten bei Netto gekauft. Ehrlich gesagt, kann ich aber keine Empfehlung aussprechen. Kugel dreht sich zu schnell, Motor surrt und Licht ist zu diffus um bei benötigter Lichtstärke (zum Scannen der Hitsterkarten) wirklich Atmosphäre zu erzeugen.
    Aber es gab noch keinen Praxistest beim Spielen. Vielleicht bleibt es dann doch in der Nähe der Spielschachtel…

  • Nachdem ich den aktuellen Blood Rage Thread mitlese, ist mir auch mal wieder mein Exemplar in die Hände gefallen und ich dachte, es ist für den ein oder anderen vielleicht ganz interessant zu sehen, wie man den ganzen Content in einer Box unterbringen kann (was für mich tatsächlich das Spielgefühl verbessert) - dazu habe ich drei verschiedene Inserts ausgeschlachtet und in eine eigene, gepimpte Box mit eigens erstellter Lasergravur gepackt (da ist tatsächlich alles je erschienene drin, plus die Midgardschlange aus meiner Fan-Erweiterung):


    Und hier zu den Inhalten (inklusive dem für den Stag-Clan erstellten Bild, falls jemand für sich nachträglich gravieren mag):

    6 Mal editiert, zuletzt von LeGon (31. März 2025 um 17:38)

  • Ich habe neulich für einen Wanderurlaub ein hier im Forum gekauftes Ultra-Tiny-Epic-Galaxies etwas gepimpt, nachdem das Spiel gesleeved nicht mehr in die Verpackung gepasst hat:
    Eine kleine Box entworfen, mithilfe eines Plotters Holz passend zugeschnitten, Deckel geprägt, alles geleimt und die Box innen mit Filz ausgekleidet. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, das Spiel lässt sich gut transportieren und während des Spielens lässt sich die Box prima als Würfelschale nutzen.


    Bisher hatte ich im wesentlichen Kartenboxen mit dem Plotter hergestellt. Die nötige Zeit vorausgesetzt kann man damit aber auch darüber hinaus echt schöne Projekte umsetzen.

  • Hat jemand zufälligerweise seine Tokens mal mit Resin selber behandelt? Ich lese grade

    diese Anleitung, habe aber bei jeglichen Bastel-Arbeiten 2 linke Hände. Eure Meinungen dazu?

    Ich scheue ja keinen Aufwand, aber das wär mir dann doch zu viel des Guten. Vermutlich kostet das Resin-Material auch so einiges, das kann man besser in andere Pimpereien stecken. Auch scheinen mir bei diesem Verfahren die Kanten der Token ungeschützt zu bleiben, sind damit also weiterhin für Feuchtigkeit anfällig. Halte sowas mal länger in der geschlossenen Hand, dann gehen solche Token auch kaputt. Vordergründig hübsch, aber nicht für diesen Preis (Zeit und Geld). Hinzu kommt die Gefahr, sich das Material endgültig zu versauen. Zum Glück kommen ja nicht mehr so viele Spiele mit billigsten dünnen Pappcountern daher, die Zeiten sind vorbei.

    Nebenbei... so ganz der Experte ist der Autor wohl auch nicht. Ich würde jedenfalls nicht Sandpapier einfach so auf meinen Tisch legen und darauf herumrubbeln :lachwein:

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (13. November 2025 um 10:53)

  • Hab mal kurz nachgeschlagen.

    "Wenn" ich das ausprobieren wollte würde ich eher zu UV-Resin tendieren. Da fällt die Mischerei mit 2 Komponenten weg und unter UV-Licht härtet das Zeug wohl in ein paar Minuten aus.

    Smuntz "Teuer" ist das nicht wirklich.

    Nun, das ist relativ. Kurz beim großen A geschaut, erstbestes Ergebnis 200 Gramm für 20€ - ungeachtet der ungewissen Qualität (Aushärtung, Transparenz). Da bekommt man z.B. auch einen Satz Token Sleeves von Eurohell für ein Spiel wie Flügelschlag . Klar ist das was anderes, genügt mir aber zur Aufwertung von Papp-Token. Die anderen Vorbehalte (Risiko, Aufwand) bleiben ja auch noch.

    PS: beim gezeigten Verfahren frage ich mich noch, wieviele Pinsel damit verschlissen werden? Die kann man doch nach einmaligem Gebrauch wegwerfen und die Offenzeit des Materials sowie die Zweitbehandlung von der Rückseite und ggf. das Arbeitsvolumen abhängig von der Menge der Token werden doch einige Arbeitsgänge erfordern. Mit Reinigen tut man sich bei solchen Materialien wie Epoxidharz schwer, das ist nicht einfach nur Farbe.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (13. November 2025 um 11:15)

  • Hab mal kurz nachgeschlagen.

    "Wenn" ich das ausprobieren wollte würde ich eher zu UV-Resin tendieren. Da fällt die Mischerei mit 2 Komponenten weg und unter UV-Licht härtet das Zeug wohl in ein paar Minuten aus.

    Smuntz "Teuer" ist das nicht wirklich.

    Nun, das ist relativ. Kurz beim großen A geschaut, erstbestes Ergebnis 200 Gramm für 20€ - ungeachtet der ungewissen Qualität (Aushärtung, Transparenz). Da bekommt man z.B. auch einen Satz Token Sleeves von Eurohell für ein Spiel wie Flügelschlag . Klar ist das was anderes, genügt mir aber zur Aufwertung von Papp-Token. Die anderen Vorbehalte (Risiko, Aufwand) bleiben ja auch noch.

    PS: beim gezeigten Verfahren frage ich mich noch, wieviele Pinsel damit verschlissen werden? Die kann man doch nach einmaligem Gebrauch wegwerfen und die Offenzeit des Materials sowie die Zweitbehandlung von der Rückseite und ggf. das Arbeitsvolumen abhängig von der Menge der Token werden doch einige Arbeitsgänge erfordern. Mit Reinigen tut man sich bei solchen Materialien wie Epoxidharz schwer, das ist nicht einfach nur Farbe.

    Ist Resin nicht außerdem giftiges Teufelszeug, wenn man es selbst verarbeitet?

    <X

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

    Einmal editiert, zuletzt von Neva Kee (13. November 2025 um 11:43)

  • Resin ist chemisch überhaupt nicht spezifiziert, von daher kann von "Teufelszeug" bis "quasi essbar" (nicht dass man das je in Erwägung ziehen sollte) alles möglich sein. Da muss man schon auf die Packung schauen, was es genau ist.

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    Einmal editiert, zuletzt von Parathion (13. November 2025 um 12:17)

  • Danke euch für die Denkanstöße. Vorteil wäre natürlich die Möglichkeit, das bei sehr vielen Tokens einzusetzen (Preis für gutes 2-Part Resin ~30€ für 1,5kg). Nachteil ist natürlich der riesige Zeitaufwand und das die Kanten frei bleiben. Wobei das mit den Kanten mir noch egal wäre, da ich bei mir nie Probleme mit Feuchtigkeit bei Tokens habe, da würde es eher um die Haptik gehen.
    Ich muss mal in mich gehen und überlegen, ob ich es mal ausprobieren möchte (erstmal mit alten Tokens, wo ich eh schon upgegradete Tokens habe).

  • Hab mal kurz nachgeschlagen.

    "Wenn" ich das ausprobieren wollte würde ich eher zu UV-Resin tendieren. Da fällt die Mischerei mit 2 Komponenten weg und unter UV-Licht härtet das Zeug wohl in ein paar Minuten aus.

    Aber man braucht dann auch noch ne UV-Lampe oder nicht?
    Ich schau mir mal die Unterschiede der beiden sn, vorallem auch im Endergebnis

  • Hat jemand zufälligerweise seine Tokens mal mit Resin selber behandelt? Ich lese grade

    diese Anleitung, habe aber bei jeglichen Bastel-Arbeiten 2 linke Hände. Eure Meinungen dazu?

    Ich hab das schonmal gemacht und wollte mir so selbst "klackernde Tokens" für Quacksalber basteln. Ich habe dafür aber nicht die originalen Tokens bearbeitet, sondern neue ausgedruckt. Mein Problem war, dass die Menge an aufgebrachtem Resin immer ein wenig unterschiedlich war, sodass die Tokens auch unterschiedlich dick wurden. Für einen Bag Builder funktioniert das natürlich gar nicht. Ich habe allerdings das Resin immer frei Hand aus der Flasche aufgetragen. Mit einem Pinsel hätte man da eventuell mehr Kontrolle. Weiteres Problem: Bei mir haben sich sehr viele Luftbläschen gebildet, die ich dann vor dem Aushärten mit einem Zahnstocher entfernen musste, was ebenfalls wieder viel Zeit gekostet hat.

    Wahrscheinlich war meine "Frei-Hand-Methode" einfach doof und man sollte der Pinselvariante eine Chance geben. Das Ergebnis fand ich persönlich jedenfalls grundsätzlich ziemlich schick und die Verarbeitung fand ich auch ziemlich einfach.