[Spieljahrgang 2014] Shadows of Brimstone

  • Nachdem ich in den letzten Wochen zumindest den Helden, den Tentakeln und den Spinnen ein wenig Farbe zukommen lassen konnte, stand gestern die erste Bewehrungsprobe von Shadows of Brimstone an.
    Zu viert wagten wir uns an das Einführungsszenario "A Fistful of Darfstone". Da nur ich die Regeln (Rulebook 35 Seiten und Adventure Book 63 Seiten) zuvor gelesen hatte, stand zunächst ein wenig Regelkunde auf dem Programm...


    ... bei Shadows of Brimstone handelt es ich um einen Dungeoncrawler mit origineller Verwurstelung von Wildwest mit Cthulhu-Thema. Jeder Spieler wählt einen Archetypen, wie z.B. Indian Scout, Preacher, US Marshal oder Lawman. Unterschiedliche Fähigkeiten und verschiedene Ausrüstungsgegenstände kennt man bereits aus unzähligen anderen vergleichbaren Spielen, wie z.B. #Descent oder #WrathofAshardalon und finden sich auch hier wieder. Genauso wie das obligatorische Bewegen von Plastikminiaturen über aus Puzzleteilen zusammengesetzte Spielfelder und das Kämpfen gegen mehr oder weniger gefährliche Gegner(-scharen). Das jeweilige Dungeon, hier ist es eben eine Mine, wird per Zufall jedes Mal neu entdeckt und zusammen gebaut. Bewegen, Moschen, XP-Sammeln, neue Fähigkeiten lernen, darum geht es auch bei Shadows of Brimstone.


    Was aber macht Shadows of Brimstone zu einem außergewöhnlichen Dungeoncrawler?


    1. Gemeinsam gegen das Böse (Spielsystem) zu spielen. (Bei Descent störte es mich zunehmend, dass immer ich den Overlord spielen musste.) :thumbsup:
    2. Wilder Westen gepaart mir Cthulhu-Horror. Dichte Atmosphäre. :thumbsup:
    3. Die Charaktere spielen sich angenehm unterschiedlich. :thumbsup:
    4. Die Auswahl an Ausrüstungskarten ist mehr als üppig. :thumbsup:
    5. Die Ausstattung (außer den Plastikfiguren, die eher mühsam zusammengeklebt werden müssen) des Spiels ist Klasse. Endlich wieder normal große Spielkarten, deren Texte man auch ohne Brille lesen kann. Die "technische" Entwicklung hin zu immer-mehr-Text-auf-immer-kleineren-Karten empfinde ich als Zumutung. :thumbsup:
    6. Toll ist das Spiel nach dem Spiel. Hat man das jeweilige Szenario beendet, geht es in eine nahe gelegene Grenzstadt, um sich zu pflegen, sein erbeutetes Gold unter die Leute zu bringen, zu kaufen oder zu verkaufen. All das ist pfiffig umgesetzt und birgt auch jede Menge Gefahren, die wenig kalkulierbar sind. Und einen erzählerischen Mehrwert haben. :thumbsup:
    7. Die Individualisierung der Charaktere erscheint prächtig gelungen. Die Motivation seinen Helden auf zu peppeln ist enorm. :thumbsup:
    8. Man ist nicht gezwungen, immer in der gleichen Zusammensetzung am Tisch zu sitzen. Das Spiel passt sich dem jeweils höchststufigen Helden an. :thumbsup:


    Natürlich gibt es auch ein paar Wehmutstropfen:
    1. Die Regeln sind nicht schwer, aber es gibt doch eine Vielzahl von Kleinigkeiten zu beachten: Denke an diese Karte, denke an jene Regel. Wenn du gegen diesen Gegner kämpfst, dann musst du noch jenes beachten. Da vergisst man doch schnell was. Da war Wrath of Ashardalon deutlich zugänglicher, aber auch weit weniger vielschichtig und langzeitmotivierend. Ich hoffe aber, das legt sich mit der Zeit. ?(
    2. Wer sich, wie wir gestern, zum ersten Mal in die Stadt bewegt, wird von der Vielzahl an Möglichkeiten erst einmal erschlagen. ?(
    3. Sind erstmal ein paar Gegner im Spiel, fallen diese teilweise auch wie die Fliegen um. Dann geht das XP-Verteilen los und setzt sich konsequent fort, bis alle Gegner platt sind. Das ist ein wenig fummelig geraten. ||
    4. Dass das ganze Spiel eigentlich ein riesiges Würfelspiel ist, überrascht bestimmt niemanden. 8))


    Mein (frühes) Fazit: ein toller Dungeon Crawler, der auch nach dem eigentlichen Spiel noch echte Geschichten erzählt. Ich hoffe, es geht bald mit einem neuen Szenario weiter. :thumbsup:


    #ShadowsofBrimstone

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  • Hi,
    ich bin bisher auch begeistert von #ShadowsofBrimstone. Für die Verteilung der XP habe ich mir bei printerstudie.de diese XP-Karten drucken lassen: http://boardgamegeek.com/threa…be-real-hero-use-xp-cards. Die gibt es auch für Gold und sehen super aus. Bisher sind sie noch ungetestet. Ich denke aber, dass sie vor allem im Kampf gegen große Gegner, bei denen jeder Treffer XP bringt, einfacher zu handlen sind als "mitschreiben".
    Grüße.

  • Die hab ich mir auch besorgt. Optisch gefallen mir die Gelkarten und die XP- Karten auch, aber um sie sinnvoll einzusetzen, müssen sie auch nach Wertigkeit sortiert auf dem Tisch sortiert werden. Wenn der nur nicht schon durch all das Spielmaterial so überfüllt wäre...

  • Die hab ich mir auch besorgt. Optisch gefallen mir die Gelkarten und die XP- Karten auch, aber um sie sinnvoll einzusetzen, müssen sie auch nach Wertigkeit sortiert auf dem Tisch sortiert werden. Wenn der nur nicht schon durch all das Spielmaterial so überfüllt wäre...

    Eindeutiger Fall für einen neuen, größeren Spieltisch und wenn nötig in letzter Konsequenz ein Umzug 8))

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Ich überlege zur Zeit, mir das Spiel auch anzuschaffen, nachdem ja die meisten Spieler offenbar begeistert sind. Es soll demnächst wieder lieferbar sein. Beide Core-Sets werde ich mir aber wohl nicht leisten können. Gibt es merkliche Unterschiede zwischen City of the Ancients und Swamps of Death oder ist es letztlich egal, mit welchem Set man anfängt?

  • Ich überlege zur Zeit, mir das Spiel auch anzuschaffen, nachdem ja die meisten Spieler offenbar begeistert sind. Es soll demnächst wieder lieferbar sein. Beide Core-Sets werde ich mir aber wohl nicht leisten können. Gibt es merkliche Unterschiede zwischen City of the Ancients und Swamps of Death oder ist es letztlich egal, mit welchem Set man anfängt?


    Hallo Lazax,


    da ich beide SoB-Spiele besitze, erlaube ich mir ein erstes Urteil...


    ... grundsätzlich sind sich beide Spiele sehr ähnlich. Das Regelbuch ist das gleiche und die Missionen im Adventure Book sind zumindest bei sechs Stück identisch. Jede Box weißt noch 4 individuelle Missionen auf, die ich aber bisher nicht gespielt habe. So dass ich mir zumindest in dieser Hinsicht noch keine Meinung erlauben kann. Die Karten (Gear und Artifacts) ähneln sich zumindest teilweise, so dass auf dieser Basis eine eindeutige Empfehlung nicht gegeben werden kann, zumindest nicht von mir. Aber vielleicht hilft dir ja das:


    Wenn du mehr auf Sümpfe (= another world) und Untote stehst, dann bist du mit "Swamps of Death" besser beraten. Die Archetypen an Bord sind Lawman, Rancher, Indian Scout und Preacher. Highlight hier ist aus meiner Sicht der Preacher, weil er ein paar Sonderregeln für das eine oder andere Gebet oder Predigten (Sermons) in petto hat. Bei den anderen Helden ist es mir eher unwichtig, aus welcher Box sie stammen. Die Monster stammen bis auf eine Ausnahme aus dem Reich der Toten (Zombies, Leichenhaufen, etc.).


    Solltest du mehr auf winterliche Stimmung und versunkene Städte (= another world) stehen, dann könntest du mit "City of Ancients" richtig liegen. Als Helden verdingen sich der coole Gunslinger mit seiner Spezialtrommel für alle Revolver, die es zulässt unterschiedliche Patronen zu laden, der eher konservative U.S. Marshal, ein Saloon Girl und der mit Dynamit um sich schmeißende Bandido. Bei den Monstern hier geht es in die Cthulhu-Richtung: Void-Spiders, Tentacles, Night Terrors und ein Goliath (Stichwort: Großer Alter).


    Meine Empfehlungt: Lass dein Baugefühl entscheiden!


    #ShadowsofBrimstone, #SoB

  • @Onkel Ollo:


    Ich habe jetzt City of the Ancients bestellt. Sobald ich die Figuren zusammengebaut und die Regeln verstanden habe (also irgendwann nächstes Jahr :D ), werde ich eine Partie versuchen und mich zurückmelden.

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  • Ich bin gespannt, was du davon hältst.


    So, dieses Wochenende habe ich es endlich geschafft, City of the Ancients zu testen. Beim ersten Mal haben wir das Einführungsszenario verloren, beim zweiten Mal hat es dann knapp geklappt. Nachdem @Onkel Ollo schon eine schöne Zusammenfassung geschrieben hat, orientiere ich mich mal daran.


    Also zuerst zum "Positiven":
    1. Ja, gemeinsam gegen das Böse spielen ist ein positiver Aspekt.
    2. Auch hier Zustimmung: die Atmosphäre ist toll, Wilder Westen gepaart mit Horror passt.
    3. Hierzu kann ich noch nicht allzuviel sagen, da ich zweimal den Marshal gespielt habe. Ich hatte aber den Eindruck, dass sich andere Charaktere anders spielen. Scheint also zu stimmen.
    4. Die Auswahl ist üppig, auch hier Zustimmung. Und das betrifft nicht nur die Ausrüstungskarten.
    5. Die Ausstattung ist klasse. Ja, das würde ich weitgehend unterschreiben, vor allem, weil die Plastikfiguren ausgenommen wurden. Deren Qualität ist eher mittelmäßig - und sie müssen auch noch zusammengebaut werden. Dabei haben manche Helden gefühlt nur einen halben Quadratmillimeter Kontakt mit der Base. Hier sehe ich Steigerungspotential. Und ich frage mich, ob man für den stattlichen Preis nicht noch ein paar Dollar und XP-Karten hätte beilegen können.
    6. Das Spiel nach dem Spiel ist eine gute Idee - und hat nicht nur atmosphärischen, sondern auch spielerischen Mehrwert, da es durchaus erhebliche Konsequenzen für das nächste Abenteuer oder den Helden mitbringen kann. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob das Ganze nicht ein bisschen überfrachtet ist.
    7. Die Individualisierung der Helden ist gelungen, da stimme ich zu. Die Langzeitmotivation ist aufgrund der Level-Möglichkeiten gesichert.
    8. Hierzu kann ich noch nicht allzuviel sagen.


    Jetzt zu den "negativen" Punkten:
    1. Das kann ich nachvollziehen. Wie schon beim "Spiel nach dem Spiel" stellte sich mir mitunter der Eindruck der Überfrachtung ein. Das könnte sich aber noch legen, wenn man das Spiel öfter gespielt hat. In dem Zusammenhang übe ich auch leise Kritik an der Regel: Übersichtlich geht anders. Das meiste wird zwar irgendwo erklärt, aber leider nur irgendwo. Einige Einzelheiten bleiben auch nach längerer Lektüre offen (spontes Stichwort: Bounty-System!).
    2. Das ist das Ergebnis der Überfrachtung, das man "erschlagen" wird. Kann sich aber auch noch geben.
    3. Ja, Massenkämpfe sind mitunter unübersichtlich.


    Wenn ich also kurz zusammenfassen soll: In Shadows of Brimstone steckt erkennbar eine Menge Herzblut. Unglaublich, wieviele Einzelheiten da geregelt wurden und wieviele Möglichkeiten sich eröffnen. Dabei ist das Kern-Prinzip simpel, wirkt aber zuweilen überfrachtet. Und dabei haben wir bisher noch ohne die anderen Welten gespielt. Der Glücksfaktor ist enorm (wer wie ich drei Runden mit einer den Dienst verweigernden Shotgun beschäftigt ist, weiß, was ich meine), taktische Möglichkeiten spielen allenfalls eine kleine, strategische überhaupt keine Rolle.


    Trotzdem das Fazit: Shadows of Brimstone macht einfach Laune. Es lässt sich sicher einiges an objektiv berechtigter Kritik anbringen, aber mir persönlich macht das Spiel einfach Spaß, und auch mein Mitspieler war spätestens nach dem zweiten Spiel, das schon etwas flüssiger lief, begeistert. Ich kann daher nur jedem eine Testrunde empfehlen, der nicht jetzt schon sicher weiß, dass ihm solche Glücksspiele nicht liegen.

  • Obwohl ich das Spiel eigentlich nicht kaufen wollte, wegen den Miniaturen, werde ich es wohl doch tun. Das Spiel scheint
    einfach soo gut zu sein. Warte aber auf die deutsche Übersetzung der Bären ( wird ne Weile dauern, aber egal).


    Da ich fast nur noch Ami-Trash spiele ( außer Robinson Crusoe), gibt es kaum noch Spiele die mich anmachen. Zudem kann ich
    sagen, dass ich schon Fan von den Flying Frogs bin.


    Außer den Minis stören mich noch, dass es keine XP-Punkte Tokens oder Karten gibt, bei dem Preis sollte man nicht noch zu nem Stift und nem Blatt Papier greifen müssen.

    Viele Grüße , Blue Moon

  • @Blue Moon
    Die Miniaturen sind wirklich schlecht und kein Kaufargument das sollte (und macht es offensichtlich auch nicht) dir das Spiel zuzulegen. Der Rest ist nämlich schon ganz ordentlich von der Qualität.
    Für mein dafürhalten kann ich nicht verstehen warum man noch mehr Zeug auf dem Tisch haben will. Das ist mein ernst es liegen an die 16 Kartenstapel auf dem Tisch rum. Manche sind recht dick und neigen, wenn die Karten mit hüllen versehen sind zum umfallen. Ich habe mir da einen Kartenhalter gebaut damit die aufrecht und stabil stehen. Übrigens falls ich es noch nicht erwähnt habe baue ich mir aus einer Box und Schaumkarton ein extra Teil wo alles zu dem Spiel reinpasst - ink. zusammengebauten Figuren.
    Aber zurück - ich glaube, es ist nicht verkehrt nicht noch mehr Karten und Tokens oder was weis ich auf dem Tisch zu haben.
    Bei bgg gab es mal einen Link (ob der noch da ist - keine Ahnung) für eine Kartendruckerei.


    Ich muss unbedingt die Figuren fertig anmalen...


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • @fleXfuX


    anscheinend soll die Kartenqualität oder auch die Charaktertafel ( wie zb. in A Touch of Evil) auch nicht mehr auf dem Niveau sein, wie man es gewohnt ist. Schade eigentlich, hoffentlich behalten die von FFP nicht diesen Kurs bei.


    Hatte gestern erst, AToE + The Coast gespielt, ist unglaublich, wieviel Platz das Spiel braucht mit den ganzen Kartendecks. Viele Karten sind schon was gutes ( auf massig verschiedene Tokens könnte ich verzichten), aber Spiele die viel Platz brauchen brauchen auch einen großen Tisch und den hab ich nicht.
    Und SoB ist glaub echt ein Platzfresser. Das Material mit den Tokens sollte auch gut geordnet sein, sonst bist ja 30min am Aufbau.


    Zitat

    Bei bgg gab es mal einen Link (ob der noch da ist - keine Ahnung) für eine Kartendruckerei.


    Das hatte ich auch schon gelesen, ich glaube sogar, dass Jason Hill etwas dagegen hatte, dass die Leute sich Karten drucken ließen mit dem SoB Logo. Gut, würde auch ohne Logo gehen, aber das Spiel ist Teuer genug, würde da nicht noch Geld für Karten ausgeben. Man könnte evtl. auch die HP-Tokens von Sentinels of the Multiverse benutzen ( 1er, 5er, 10er und 25er)

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Ich habe mir da einen Kartenhalter gebaut damit die aufrecht und stabil stehen. Übrigens falls ich es noch nicht erwähnt habe baue ich mir aus einer Box und Schaumkarton ein extra Teil wo alles zu dem Spiel reinpasst - ink. zusammengebauten Figuren.


    Ich beneide alle, die Sätze wie "Ich habe mir da was gebaut.." schreiben. Ich bin handwerklich ein Totalausfall. Wenn meine Frau mir nicht die Figuren zusammengebastelt hätte... Hast Du mal ein Photo von Deinem Inlay? Vielleicht kann ich sie noch überreden...


    Ansonsten bin ich hier wirklich dankbar für Links zu Missionen oder Kartendruck etc., da ich persönlich mit Boardgamegeek überfordert bin.


    Und zum Abschluss noch eine Regelfrage: Wie handhabt ihr denn das Bounty-System? Gilt das Kopfgeld für das vergangene oder das kommende Spiel? Wird es automatisch kassiert oder muss man sich das abholen?


  • Ansonsten bin ich hier wirklich dankbar für Links zu Missionen oder Kartendruck etc., da ich persönlich mit Boardgamegeek überfordert bin.


    @Lazax
    Wenn du mal unter http://www.printerstudio.com/s…os-fun-entertainment.html und http://www.printerstudio.com/s…or-54-photos-vintage.html ein wenig stöberst, findest du jede Menge Kartendecks für Shadows of Brimstone. Die Qualität der Karten ist gut und auch grafisch hat sich da jemand für mein Verständnis jede Menge Mühe gemacht. Die meisten Kartensätze fangen mit SoB an...
    Ich glaube, ich habe mich übrigens für "SOB Completed Townitems NEW BACK", "SOB New Gear and Artifac NEW BAC","SoB_XP_Deck_v2", "SOB Jargono x2+ v1.1" und das "Brimstone Money " entschieden.



    Und zum Abschluss noch eine Regelfrage: Wie handhabt ihr denn das Bounty-System? Gilt das Kopfgeld für das vergangene oder das kommende Spiel? Wird es automatisch kassiert oder muss man sich das abholen?


    @Lazax
    Wir haben das bisher noch nicht gemacht. Aber intuitiv würde ich die Regel dahin gehend auszulegen, als dass erst in der Stadt zu gucken wäre , wofür es eine Belohnung gibt. Statt erst zu schlachten und dann zu entscheiden, wofür es das Geld gibt. Das Geld würde ich bei der Rückkehr in die Stadt auszahlen.


    Apropos Soundtrack zum Spiel:
    Ich empfehle den Soundtrack von zwei Computerspielen: Outlaws (https://www.youtube.com/watch?v=YL-h41b1ADQ) und Red Dead Redemption (https://www.youtube.com/watch?v=5P3ElYrPhU).

  • Die Qualität der Karten ist gut und auch grafisch hat sich da jemand für mein Verständnis jede Menge Mühe gemacht. Die meisten Kartensätze fangen mit SoB an...


    Da muss ich Dir Recht geben - sieht sehr professionell aus. Die Completed Town Items und das Brimstone Money würden mich auch interessieren. Bezieht sich das "Jargono"-Deck auf ein Szenario aus Swamps of Death? Und ist das "New Gear und Artefact"-Set ein Fan-Projekt?


    Falls hier noch jemand Interesse hat, könnte man eventuell eine Sammelbestellung machen. Zumal ich keine Kreditkarte habe...

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  • Ich beneide alle, die Sätze wie "Ich habe mir da was gebaut.." schreiben. Ich bin handwerklich ein Totalausfall. Wenn meine Frau mir nicht die Figuren zusammengebastelt hätte... Hast Du mal ein Photo von Deinem Inlay? Vielleicht kann ich sie noch überreden...


    Hi wenn ich zuhause bin mache ich mal ein Foto von dem was bis jetzt schon "gebaut" wurde und erläutere wie es später sein soll.


    MfG
    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

  • Um nicht ständig Decks raussuchen zu müssen, sollten mind. 14 Decks auf dem Tisch liegen, die dann situativ verwendet werden. Dazu kommen noch die Karten die offen ausliegen müssen wie "permanent encounter" etc.

  • Das englisch in SoB sollte wirklich kein Problem sein und da die Heidelbären immer recht lange brauchen (Dafür auch gute Arbeit abliefern, nicht falsch verstehen) habe ich mich für die englische Version entschieden (und weil das "Ich will es JETZT" sehr stark war).

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  • Hmmm.... Ich überlege mir gerade, dass so ein cooles Kartenorganisierdingsbums für ziemlich viele Spiele praktisch wäre (ja, ich denke beispielweise an Dich, Arkham Horror!). Wenn die Fächer dann groß genug für alle gängigen Formate wären, und wenn das Teil dann noch per Stecksystem oder so modular gestaltbar wäre... mann, da könnte man bestimmt einige von verkaufen... Gnaaa. Schon wieder eine Geschäftsidee, die ich nicht umsetzen werde. :)

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

  • Gnaaa. Schon wieder eine Geschäftsidee, die ich nicht umsetzen werde.


    Wer weiß... ^^
    Gerade habe ich auf Ebay ein Core-Set gesehen, das mit bereits zusammengebauten und bemalten Figuren verkauft wird. Startgebot: 299,00 €. Wer wie @fleXfuX in der Lage ist, sowas hinzukriegen, der kann sich damit seine eigenen Core-Sets finanzieren.

  • Ich wollte ja eig auf die deutsche Version warten,aber für FFP Spiele reicht normales Englisch total aus.


    Und wer weiß wie es mit den Erweiterungen aussieht, fraglich ob alle übersetzt werden. Mich würde es nicht wundern, wenn ich jetzt
    doch nen Spontankauf tätige. Dann wäre aber die nächste Frage, City of the Ancients oder Swamps of Death ( Gefühl sagt eher Swamps)...

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Hmmm.... Ich überlege mir gerade, dass so ein cooles Kartenorganisierdingsbums für ziemlich viele Spiele praktisch wäre (ja, ich denke beispielweise an Dich, Arkham Horror!). Wenn die Fächer dann groß genug für alle gängigen Formate wären, und wenn das Teil dann noch per Stecksystem oder so modular gestaltbar wäre


    Steckbar wäre eine coole Idee, das habe ich leider nicht umgesetzt! Die Kartengröße passt auch für Arkham Horror - nur die kleinen Karten sind leider zu klein bzw. gehen unter, aber für die werde ich wohl noch ein kleines machen zum daneben stecken. Ich hatte bei der Erstellung auch Arkham Horror und Shadows of Brimstone im Sinn :).


    Ach und Nupsi: Danke, ich fühle mich geehrt =D

  • City of the Ancients oder Swamps of Death ( Gefühl sagt eher Swamps)...


    Ist wurscht. Kurz nach dem Ausprobieren wirst Du das zweite Core-Set ohnehin nachbestellen 8)) ...

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  • Swamps of Death ist im Einstieg leichter weil der Preacher heilen kann - aber ja ich bin auch schon am überlegen das 2. set zu kaufen...grml :D
    Ansonsten: Beides spielt in einer Mine, nur die 2. Welt unterscheidet sich und die Helden und Monster unterscheiden sich halt

  • Ist wurscht. Kurz nach dem Ausprobieren wirst Du das zweite Core-Set ohnehin nachbestellen ...


    Ich glaube in diesem Fall eher nicht. 80€ sind schon haufen Holz, mein Limit liegt normal bei 50€ für Brettspiele, 60€ könnens auch mal werden. Aber für fast dasselbe Spiel nochmal 80€ ausgeben, würde ich glaub nicht.


    Ich würde soo gerne Thunderbolt Apache Leader haben, aber die 80€ haben mich bislang davon abgehalten. Bei SoB bekommt man für das Geld wenigstens massiv viele Material ( und ich finde FFP einfach kultig). Aber iwann hole ich mir TAL oder Tiger Leader, wenns denn mal erscheint... :whistling:

    Viele Grüße , Blue Moon

  • Aber der Unterschied dieser Karensätze prägt nicht das Spielerlebnis.


    PS: Sucht grad 80€ fürs 2. Set zusammen...