Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core

  • Ich will aber versuchen,die Karten auch in Trays zu packen…

    Da habe ich drüber nachgedacht. Aber für ein paar Häufchen mit jeweils sieben Karten? Nee, das habe ich als nicht lohnend abgetan. Was blieb, waren Trays für die Stapel auf dem kleinen Plan, aber eben nichts für die Angestellten.

    PS: soweit zum Bedarf von Karten-Trays im Spiel - nur zur Aufbewahrung im Karton braucht es die halt auch nicht wirklich, da sind die Karton-Banderolen hinreichend beständig.

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (12. Mai 2023 um 15:51)

  • Heute war es soweit. Mich nervte diese überdimensionierte Mage Knight UE Schachtel. Und da ich schon vor Jahren ein Insert gebastelt habe, kam für mich eine kleinere Schachtel nicht infrage. Stattdessen habe ich jetzt endgültig beschlossen die Höhe zu reduzieren. Und das zwischen Kuchenteller und anderen Sachen.

  • Doppelfrage: wie schaffst du es, dass du nur den Karton und nicht die bedruckte "Hülle" schneidest und dabei noch so gerade bleibst?

    Stahllinial und Cuttermesser. Innen 2 Schnittlinien. Eine für die eigentliche Kannte und eine für den Drucküberstand. Diese zerschneide ich zuerst. Lineal rein und jede Seite einzeln (dadurch kommt der „Ring“ zustande, der auf einem Bild obenauf liegt.

    Als nächstes löse ich die Papierschicht von der Pappe (etwas tiefer als nötig). Zwischen Überstand und Karton schiebe ich wiederum Pappe, sodass ich beim Schneiden der inneren Schnittkannte das Aussenpapier nicht zerschneide.

    Danach muss ich lediglich die Überstände umkleben

    alles in allem viel Arbeit für einen Designfehler :)

    Und ihr braucht nicht traurig sein. Die Schachtel geht gar nicht und ich werfe auch ohne Mitleid Too Many Bones Schachteln ohne nachfragen in die Tonne!!

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Discordia

    Das eben in Herne erstandene Spiel wollte rasch bearbeitet werden, schaute mich nach dem Auspöppeln doch ein riesiger Berg Zip-Tüten an. Da ist aber auch viel Zeug im Karton. So wurde es gestern spät, das ist das Ergebnis:

    Das Grabbelgut für die Beutel (ich habe noch einen zweiten für die Stadtplättchen) wird in ein halboffenes Tray weggestapelt bzw. die Figuren in ein großes Tray geschüttet. Im unförmigen gefüllten Beutel ließe sich das nicht im Karton unterbringen. Die beiden leeren Beutel bekommen in einem Winkel den erforderlichen Stauraum.

    Die im Spiel befindlichen Materialien kommen zu gleichen Teilen in zwei flache Trays. So kann man im Zweipersonenspiel einfach eines davon im Karton lassen. Lediglich im Spiel zu dritt muss man doch etwas Material abzählen und zum Spielen entfernen. Diese Idee lag nahe und wurde schon von einem anderen Spieler bei BGG gezeigt. Wie man dort sieht, gehe ich mit meinem Insert ansonsten aber andere Wege. An den Kreuzpunkten habe ich ein Fingerloch im Boden ausgespart und die Wände darüber teilweise herausgetrennt - hilfreich, sollte es beim Entnehmen der Plättchen Probleme geben.

    Die Aufbau-Materialien kommen in weitere Trays. Die Janus-Plättchen fürs Solo-Spiel ruhen auch solo.

      

    Am Boden des Kartons habe ich noch 15 mm reserviert, die hoffentlich für die kommende Erweiterung - u.a. mit zusätzlichen asymmetrischen Spieler-Tableaus - reichen werden, mehr war erst einmal in der Höhe nicht drin, sonst hätte ich mit dünnerem Karton als Trayboden arbeiten müssen.

    Die hohen Trays mit Stapel- und Schüttgut nebst Beuteln liegen vorne, benötigen die gesamte Höhe des Kartons.

      

    Dann kommen alle Trays hinein. Links liegen die zwei gleichen Trays übereinander. Rechts ist eine verbleibende Lücke mit einem kopfstehenden leeren Tray verfüllt - Platz für kleinere Erweiterungsmaterialien. Obenauf liegen dann Regel und alle Tableaus.

     

    Das Teile-Chaos ist gebändigt ;)

    Maßangaben zum Nachbau

    Discordia

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Boden 302 x 210, Sockel H:12

    Stadtplättchen: 94 x 91, H:48, eine längere Seite offen

    Figuren: 103 x 91, H:48

    Beutel: 103 x 91, H:48, zwei offene Seiten, Winkel in Ecke des Kartons legen

    2x Stadtausbauten u.a. Im-Spiel-Materialien: 114 x 199, H:9, geteilt in zwei Streifen 45 / 60
    - links 49 (4 Häfen) / 45 (4 Kastelle) / 45 (4 Marktplätze / 45 (4 Äcker)
    - rechts 52 (2 Expeditionen) / 83 (5 Manipulatoren und 24 Sterne) / 52 (2 Entwicklungen)

    Aufbaumaterialien; 96 x 198, H:21, teilen in 5 Fächer 90 x 36
    - Türme / Privilegien / Dekrete / Germanen (rot) / Germanen (grün)

    Diverses: 90 x 90, H:21
    - Aktionsplättchen, Würfel, Versorgungsringe, Startspielerstein, Jahreszeitenboot, Discordia-Sun-Holzscheiben

    Janusplättchen (solo): 90 x 42, H:21

    Leer-Tray: 90 x 66, H:21

    #Discordia

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 12:54)

  • Istanbul (mit Erweiterungen)

    Das hier betrifft nicht die sogenannte Big Box, denn Istanbul und die erste Erweiterung Mokka & Bakschisch besaß ich schon vorher. Auch ist die Big Box unnötig "big", denn das Gesamtpaket passt locker in den Karton des alten Grundspiels, da bleibt sogar noch Luft. Nun habe ich das Spiel doch noch mit der zweiten Erweiterung Brief & Siegel vervollständigt - das Bastelprojekt für das fällige Insert hatte ich bis jetzt aufgeschoben.

    Ausgehend von den großen Ortskarten, Spielhilfen und Handkarren gleichen Formats war klar: die gehören an den Grund der Schachtel gestapelt, sinnvollerweise in drei Gruppen (Orte des Grundspiels / Orte der Erweiterungen / Spielhilfen und Handkarren). So entstand dieser Boden mit drei Fächern. Die Trennwände sind bewusst nicht bis an den Rand durchgezogen, damit dort seitlich die Stapel herausgenommen werden können.

    Der Platz am Rand wird für sechs gleiche Trays verwendet: Spielermaterial und Sonstiges aus Holz.

    Und so sieht das im Karton aus. Man beachte, dass Trennwand und unterer Stapel höher ausfallen als die beiden dahinter.

      

    Das sah ja schon gut aus, aber ich hatte noch keinen weiteren Plan, was ich mit dem Rest mache. Rechts neben dem erhöhten Ortskartenstapel sollte der Platz für ein flaches Tray mit den Rubinen reichen. Dieses habe ich wieder mit einer Klarsicht-Banderole gegen Verschütten gesichert. Erst später kam das Tray für Kaffee hinzu, das ich in gleicher Weise gefertigt habe.

    Dort, wo Plättchen auf den Ortskarten bereitgestellt werden, habe ich angepasste Trays gebaut. Überlegungen, wie das später in den Karton gehört, spielen hierfür keine Rolle.

      

    Trays für Spielkarten habe ich nicht gebaut. Zum einen ist es je nach Spielweise nicht bestimmt, mit wie vielen Bonuskarten man spielt. Ein unnötig hohes Tray würde sich auf der Spielfläche nicht gut machen. Auch liegen die Karten gestapelt gut übereinander, da stören Trays mehr als sie helfen. Ich habe die gesleevten Karten lediglich in Gruppen mit Banderolen versehen.

    Für Geld, Handkarren-Erweiterungen und Brief-Plättchen, die am Rande der Spielfläche bereitgestellt werden, entstanden weitere Trays.

      

    Im Karton geht es unten mit den Rubinen weiter, darüber Kaffee und die drei Trays für Moscheen- und Tavernen-Plättchen.

    Oben folgen Kartenstapel und die übrigen Trays - darunter eines in der verbliebenen Lücke für Markt- und sonstige Plättchen und die Würfel.

      

    In der Mitte fehlt in der Höhe noch was, der Raum wird mit einem flachen leeren Tray verfüllt.

    Obenauf kommt ein Boden mit Seitenwänden, wo alle Regelhefte eingelegt werden. Ich habe mir die Regeln der Big Box ausgedruckt dazu gelegt, da diese gescheiter strukturiert sind.

      

    So hat nun auch dieser gern gespielte moderne Klassiker sein verdientes Insert.

    Maßangaben zum Nachbau

    Istanbul (mit Erweiterungen)

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Boden 1: 217 x 307
    - Trennwand längs teilt Boden in 140 / 74 mm, H:31 auf 103 mm, H:21 auf Rest der Länge
    - 2 Trennwände (einmal H:21, einmal H:31) in Fächer 140 x 100 teilen, nur etwa 120 lang, so dass am Rand Eingriff möglich ist
    - ins hohe Fach die 16 Orte des Grundspiels, mittig die 11 Orte der Erweiterungen, darüber 10 Plättchen mit Karren und Spielhilfen
    Die Verteilung bzw. Höhe der Stapel ist schon wichtig, da auf den Stapeln ja weitere Trays gelagert werden.

    6x Spielermaterial bzw. sonstige Holzteile: 72 x 50, H:18

    3x Moscheen und Tavernen: 99 x 50, H:8, mittig teilen in 2 Fächer 45 x 44, seitlicher Eingriff

    Kiosk-Plättchen: 90 x 40, H:23, seitlicher Eingriff

    Brief-Plättchen: 94 x 54, H:23, seitlicher Eingriff

    Markt-Plättchen, sonstige Plättchen, Würfel: 94 x 44, H:23

    Rubine: 72 x 103, H:9, Kartonboden, Klarsicht-Banderole 103 gefalzt 73 x 10

    Kaffee: 62 x 99, H:10, Kartonboden, Klarsicht-Banderole 99 gefalzt 76 x 11

    Geld, Handkarren-Erweiterungen: 215 x 76, H:11, 4 Fächer 56 / 44 / 44 / 56

    Füll-Tray: 215 x 135, H:10

    Boden 2: 218 x 307, H:17, ggf. seitlicher Eingriff, Regelhefte einlegen

    #Istanbul #IstanbulMokkaundBakschisch #IstanbulBriefUndSiegel

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    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 12:57)

  • Ich habe mich mal an einen Prototyp für mein neues Insert Projekt versucht.

    Auf die Idee kam ich, als die farbigen Schaumkern-Inserts eines kommerziellen Anbieters raus kamen.

    Ich hatte noch schwarze Schaumkernplatten mit 5mm Stärke übrig und hatte mir dazu A4 Etiketten für meinen Laserdrucker bestellt.

    Als Nächstes habe ich einen Stapel gesleevte Karten sowie die verfügbare Höhe in der Schachtel vermessen und in Gimp mit Bildern von freepik.com und einem ähnlichen Zeichensatz für das Erde-Logo eine Kartenbox mit 5mm Wandstärke „konstruiert“. Die entstandene Grafik aus Gimp habe ich dann auf ein A4 Etikett gedruckt, welches ich dann vor dem Schneiden auf die Schaumkernplatte geklebt habe.

    Dann habe ich die Wände der Box sauber ausgecuttet (funktionierte viel besser als befürchtet) und verleimt.

    Ich bin mal gespannt wie hässlich die Löcher sind, wenn ich morgen früh die Nadeln ziehe…

    Hier mal ein paar Bilder vom Prototyp:


    Es ist leider eine Menge Verschnitt bei dieser Methode. Eine zündende Idee wie ich das reduzieren könnte hatte ich bis jetzt noch nicht.

    Aber falls mir am Ende das Ergebnis gefällt, dann kann ich vielleicht damit leben 😎

  • Darüber hatte ich in der Tat nachgedacht, den Gedanken dann aber verworfen da ich mir nach längerer Zeit unsicher war, wie gut ich das Zuschneiden noch hin bekomme.

    Der Zweite Grund war die Unsicherheit, wie überlappende Aufkleber dann am Ende ausschauen, denn Spalte wolle ich auch nicht haben. Aber die gibt es so ja zwangsläufig auch.
    Aber ja, auch ich sehe nach dem ersten Prototyp noch Luft nach oben und werde den Gedanken bestimmt noch mal aufgreifen, Danke :thumbsup:

  • Der Zweite Grund war die Unsicherheit, wie überlappende Aufkleber dann am Ende ausschauen, denn Spalte wolle ich auch nicht haben. Aber die gibt es so ja zwangsläufig auch.
    Aber ja, auch ich sehe nach dem ersten Prototyp noch Luft nach oben und werde den Gedanken bestimmt noch mal aufgreifen, Danke :thumbsup:

    Dafür ist das DIN A 4-Format wahrscheinlich zu klein, aber zumindest die Außenseite könntest du theoretische als einen großen Aufkleber gestalten, wenn du die Stärke der Foamcoareplatten mit einrechnest und die einzelnen Teile korrekt anordnest. Die Ecken bleiben natürlich sicherlich weiterhin tricky...

    Aber sieht schon echt klasse aus!

    Ich bin Frosted-Games-Fan und Community-Helferlein, aber kein Mitarbeiter.

  • Everdell (Retail) mit Pearlbrook CE in der Schachtel mit Schuber der Collector's Edition

    Ich möchte gerne mal eine Lanze brechen für den Insertbau "auf Sicht". Smuntz und andere stellen hier immer wieder geniale selbstgebaute Inserts vor, die so perfekt durchgeplant erscheinen, dass ich mir nicht vorstellen kann diese einigermaßen adäquat nachzubauen.

    Daher nun mal ein Insert von mir nicht zum Nachbauen, sondern zum Motivieren einfach mal selbst loszulegen auch wenn man keinen Plan hat. ;) :D

    Ich konnte hier im Forum eine Retailversion von Everdell mit der Collector's Version von Pearlbrook und der leeren Schachtel der Collector's Edition second hand erwerben. Ursprünglich war die Leerschachtel für Content von Viridis aus der SB zu Everdell von Fluegelschlaegerin gedacht, aber das Original-Material aus Pappe gefällt mir gut genug. Da ich gerne Spieleschachteln inkl. Tiefziehteilen aufhebe, war es für mich sehr praktisch die leere Schachtel der CE zu haben. So konnte ich immer nach und nach basteln und einbauen bzw. -räumen. Letzte Vorbemerkung: Ich lagere meine Spiele meist vertikal, daher musste so gebastelt werden, dass auch alles fix an seinem Platz bleibt.

    Zuerst habe ich die Anleitungen, Spielpläne und Baumteile in die leere Schachtel gelegt und geschaut wie die am besten reinpassen. Viel Auswahl gab es dabei nicht. Danach die verbliebene Resthöhe der Schachtel gemessen, ergab 4,6 cm Luft nach oben.

    Die Bilder habe ich nach der Fertigstellung gemacht, also nicht wundern, dass die Pläne & Co. jetzt oben liegen. ;)

    Die Karten habe ich alle gesleeved und die Pearlbrook-Karten mit Banderolen versehen. Die kleinen Karten waren auf den ersten Blick auf den 4,6 cm gut unterzubringen und konnten erstmal an die Seite gelegt werden. Die großen Karten habe ich auf 3 gleich große Stapel verteilt und das sah dann auch passend aus. Also habe ich 3 einzelne Karten auf 5 mm-Formcore gelegt, pi mal Daumen Rand und Zwischenräumen eingepeilt und dann das Bodenteil mit Winkelhilfe ausgeschnitten. Hat gerade so gepasst. ^^ 5 mm Boden liessen mir 4 cm für die Seitenwände, die ich dann auch penibel abgemessen habe. Alles zusammengeklebt, 10 Minuten gewartet, Karten rein und links unten in die Schachtel gelegt.

    Dann habe ich die Box für die Offen-Schilder gebaut. Gleiche Methode: Alle Schilder zusammen kompakt auf Formcore gelegt und die Bodenplatte ausgeschnitten. Seitenwände zuschneiden und zusammenkleben danach genauso wie oben.

    Das fertige Teil habe ich links in der Schachtel platziert. Es bleiben zur Schachtelrückwand noch ca. 3cm übrig. Hm, da könnte ich doch die Weltwunder unterbringen? Ja, aber dies kam dann erst später. Zunächst habe ich mich um die Resourcen und Meeple gekümmert. Ich verwende sehr gerne Kartenboxen von Frobis, auch in Kombinbation mit Formcoreteilen, weil man die durchsichtigen Boxen auch prima auf den Spielplan stellen kann und das passt hier bei Everdell imho wirklich gut.

    Bei den Perlen war noch so viel Platz in der Box, dass ich spontan die 4 Einfaches-Ereignis-Plättchen mit reingepackt habe. Die 2 Trenner in den anderen Boxen sind aus 3mm-Formcore und mit Teppichklebeband eingeklebt. Hält bombig. Das schwarze gebogene Teil rund um die Besetztmarker stammt aus meinem Bastelfundus (keine Ahnung wo das ursprünglich herkam, aber ich hebe so Sachen gerne auf ;) ) und passt genau in die Doko-Box.

    Reiner Zufall war, dass die Kartenboxen genau neben meinen Kartenhalter passen. ^^ Damit war klar, dass alle Boxen auf die rechte Seite kommen. 3 Skatboxen übereinander ergeben ungefähr 4,6 cm. :D Wenn's läuft, dann läuft's!

    Jetzt hatte ich noch ca. 15 cm x 15 cm Raum in der Mitte der Schachtel. Da habe ich länger überlegt und ausprobiert, wie ich die Meeple in 9 Farben sortiert inkl. der Frösche möglichst genial unterbringe. Tja, irgendwann habe ich entnervt abgebrochen und bin schlafen gegangen. Am nächsten Morgen kam mir dann der frevlerische Gedanke einfach 1! (in Worten "eine") große Box für alle Meeple zu basteln. Manchmal muss man sich eingestehen, dass 'keep it simple' die beste Lösung ist. :S ^^ Die genauen Maße (wimre 15 cm x 14,2 cm) habe ich dann wieder exakt in der Schachtel abgemessen - sollte ja auch passen, wo doch bisher der Zufall eine große Rolle gespielt hatte. Die Seitenwände habe ich im letzten Moment nur 3,5 cm hoch geschnitten weil mein Blick auf den Wertungsblock fiel und ich dachte, den könnte ich gut oben drauf legen und damit die Meeple in der Box halten. Letztlich ist er aber unter die Box gewandert. ;) Apropos Zufall: Da passen doch das kleine Baumteil und die Pearlbrook Spielplanaufleger genau in die Meeplebox mit rein und fixieren alle Meeple in der Schachtel!!! :D

    Kurzer Exkurs: Sowas klappt natürlich nicht jedes Mal, aber erstaunlich oft ergibt sich on the fly etwas, was wirklich prima passt und ich im Leben nicht vorher drauf gekommen wäre. :saint:

    So nun blieben noch die Wunder und die kleinen Karten übrig. Die Wunder habe ich ein paar Mal hin und her gepackt, mit der Schachtel gewackelt und entschieden sie einfach lose reinzustellen weil (dem aufmerksamen Betrachter werden die Kiefernzapfen mittlerweile ins Auge gefallen sein) ich mir überlegt hatte ein paar Kiefernzapfen als "Achtung"-Marker zu verwenden. Praktischerweise findet man die bei jeder Runde mit dem MTB im Wald und ebenso halten die die Wunder prima an Ort und Stelle.

    Für die kleinen Karten blieb also der Platz rechts hinten in der Schachtel. Außerdem musste ich noch die Höhenunterschiede der Kartenboxen ausgleichen und schauen wie das rechte Wunder am besten passt. Heraus kam nach einer weiteren Nacht drüberschlafen ein kurioses Formcoreteil, dass auch den Halter für die kleinen Karten gibt. Als letzte Aktion, vor dem endgültigen Einräumen, musste ich noch alle, zur Fixierung verwendeten, Stecknadeln, aus den Formcoreteilen ziehen.

    Mit etwas Glück, Geschick und Verstand wurde schließlich heute morgen mein neuestes Insert fertig: Ungeplant und dennoch funktional. Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung, wenn man einfach mal macht, dann kommt schon was Gutes dabei heraus! Jedenfalls bin ich echt happy mit meinem Werk. :love:

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  • Turing Machine

    Ein Insert hierfür ist keine große Sache. Es gilt, drei verschiedene sortierte Stapel von Karten vorzuhalten und den Karton nach oben so zu verfüllen, dass man nicht durch den gelochten Deckel ins Leere schaut. Dafür habe ich erst einmal diesen Einsatz gebaut:

     

    Die Gesamthöhe ist nicht zufällig gleich der des Lochkartenhalters, für den die freie Ecke im Karton vorgesehen ist. Damit man nach den Kartenstapeln nicht tief im Karton fingern muss, sind die abgeteilten Fächer nicht viel höher als nötig, die Resthöhe wird zum Sockel unter dem Boden.

    Die Ergebniskarten werden in zwei Stapeln gelagert, so dass alle Stapel etwa gleiche Höhe haben. Unter jedem Stapel sind zwei kleine Sockelleisten, so dass sie erhöht liegen und von der offenen Seite in der Mitte her leicht entnommen werden können. Damit dort nichts verrutscht, wird ein langes leeres Tray zum Verfüllen der Lücke eingelegt. Da wäre dann auch noch Platz für Folienstifte, da vermutlich nicht nur ich mit laminierten Formularen spiele.

      

    Solange es leer ist, kann man das natürlich auch kopfüber einlegen.

    Obenauf passt ein flaches Tray, längs in zwei Bereiche geteilt für Sichtblenden und Formulare. Dort habe ich auch laminierte Formulare und die "Printable Challenge Bank" von turingmachine.info im Broschüren-Druck eingelegt.

    Innen wird ein Deckel aufgelegt, so dass obenauf die so knitterfrei gelagerte dünne Regel gleich hinter den Löchern im Kartondeckel sichtbar ist.

      

    Maßangaben zum Nachbau

    Turing Machine

    alles aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Einsatz 240 x 240, Wände H:23, Sockel H:16 (Gesamthöhe: 42)
    - Eckausschnitt 110 x 110 (Lochkartenhalter), mit kleinen Leisten (5 mm) oben verkleiden
    - an 2 gegenüber liegenden Rändern Wände H:23 aufsetzen
    - an kurzer Seite Ecke abteilen 87 x 110 (Lochkarten)
    - an langer Seite 3 Fächer, nach innen offen: 90 x 87 /Ergebniskarten / 60 (Prüfkarten) 87 (Ergebniskarten)
    - unter alle Stapel je 2 Bodenleisten 12 mit 15 mm Abstand zum Rand des Fachs

    Füll-Tray: 240 x 33, H:20

    Boden 240 x 240, H:13, Innenleisten H:10, 2 Fächer 135 / 95 breit

    Deckel 233 x 233, ggf. Eingriff am Rand

    #TuringMachine

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Juni 2024 um 13:01)

  • Ich habe mich mal daran gemacht, mein #Massive Darkness 2 , samt Himmelssturm Erweiterung sowie der Crossover Karten zu MD 1 zu sortieren.

    Dazu habe ich mir die Himmelssturm Box genommen und als Kartentray genutzt. Die Karten können da während des Spiels drin bleiben und einfach von vorne weg genommen werden.

    Der übrige Platz wurde für Token Trays genutzt und hat zum Glück auch ausgereicht. Es sind letztendlich 4 Trays geworden, wobei in dem Größten (Lebens- und Manapunkte) noch ein Tütchen mit den Ringen und Stiften, sowie ein kleines Tray für die ganzen Rogue Token ist.

    Oben drauf, komplett ausfüllend, noch eine Platte für den ganzen Krempel wie Charakterboards, kleine Bodenteile, Bosskarten, etc. Dann das Regelheft drüber und gut ist.

    Ich bin soweit zufrieden, sollte aber beim nächsten Mal etwas genauer planen und arbeiten. Manche Dinge sind einfach leicht krumm dran geklebt / geschnitten. Da weiß ich aber noch nicht, wie genau ich da was ändern kann.

    Es war jetzt eher frei Schnauze. Die Grundidee mit den Karten war der Beginn - der Rest wurde dann anhand des verfügbaren Platzes dazugefügt. Könnte man sicher auch besser und effizienter machen.

    Jetzt fehlt mir nur noch die Hauptbox mit den ganzen Minis. Da werde ich eine Kombination aus dem Plastik Insert sowie Schaumkernplatten nehmen, um alle dort zu verstauen. Zudem sind da ja noch die Bodenplatten und die 6 Spielerboards drin.

  • Ich habe mein Insert für Erde jetzt auch endlich fertig.

    Ich habe die Stämme und Baumkronen in 4 gleich große Trays aufgeteilt:

    Für Insel-, Fauna-, Klima-, Ökosystem-, Wetter- (KS) und Solo-Karten habe ich Trenner designed und laminiert:

    Das passt dann alles in eine Kartenbox, die restlichen Pflanzenkarten passen in 3 weitere Kartenboxen:

    Für den Kleinkram gibt‘s auch separate Trays, damit man Sprossen und Erde auch an 2 Stellen auf dem Tisch platzieren kann. Der Aktive Spieler Token passt mit den 5 Blättern je Spieler auf eine Ebene.

    Eine weitere Ebene ist für den Wertungsblock reserviert:

    Im Karton wird dann ein großer Block platziert in dessen Hohlraum die Papptoken aufbewahrt werden können. Zusätzlich kommt unter die Erde- und Sprossentrays etc. ein Sockel, der die Höhe ausgleicht:

    Zum Schluss passen die Spielerboards passgenau oben drauf:

    Darauf dann noch die Anleitung und der Deckel kann drauf.

    Zum Ende des Projekts sind mir dann die 5mm Schaumkernplatten (schwarz) aus gegangen und ich musste mit 3mm starken Platten (weiß) fertig bauen.

    Einmal editiert, zuletzt von PLindema (3. Juni 2023 um 22:34)

  • Und noch was relativ flott es. Ein Five Tribes all in Inlay.

    Das Spielermaterial ist jeweils in einem farblich passenden Säckchen verstaut. Dort werden auch die Spielermünzen während des Spiels gelagert, dadurch kann ich auch Metallmünzen verwenden, bei denen Wert 1 und 5 nicht identischen Größe und Rückseite besitzen. Auf Nachfrage kann man die Anzahl an Münzen ja nennen.

    Es gibt die Münzen zwar von einem brasilianischen Anbieter aus Metall, aber die sind mir zu teuer.

  • Ich habe mein neues Insert-Projekt für Rolling Heights fertig 8-))

    Die Schachteln mit den Spieler-Materialien passen in die "Würfelkisten"

    Als nächstes kommt ein Tray für die Bausteine, die man für ein 2-Spieler Spiel benötigt (kommt bei uns am häufigsten vor).
    Dann ein Tray, welches die Ad- und Target-Tiles aufnehmen, sowie 2 Trays für die farbigen "Würfelmeeples"

    Die nächsten Bilder zeigen 2 Türme als Spender für die Marktkarten, eine "Fülltreppe", die die Solospieler- und die "Wild"-Tokens aufnimmt sowie separate Trays für die Bausteine die man für das 3 bzw 4-Spieler-Spiel benötigt. So kann man je nach Spielerzahl fix aufbauen 😎



    Auf der Solo-Anleitung habe ich unten in der Kiste eine Bodenplatte vorgesehen, auf die sich dann die ersten Trays stapeln

    Auf die Trays mit den 3 und 4 Spieler Bausteinen kommt die "Fülltreppe", wie ich sie genannt habe.

    Auf die erste Stufe passt sauber das Scoreboard und darüber dann die 6 Stadtpläne.

    Zum Schluss die Anleitung oben drauf und dann den Deckel zu.

    Eignet sich zur senkrecht Lagerung des Spiels

    Da ich hier im Forum noch kein Insert zu Rolling Heights gefunden habe, habe ich euch mal für einen eventuellen Nachbau die Maßangaben der Trays in einen Spoilertext gepackt.

    Maßangaben zum Nachbau

    Das Projekt wurde mit Foamcore mit 3mm Materialstärke realisiert.

    Spielerboxen (zum Einsetzen in die Würfelschachteln):

    Zur Aufnahme des Spielermaterials + je 2 graue und braune Meeples

    Boden (1x): 92mm x 66mm

    lange Seiten (2x): 92mm x 37mm

    kurze Seiten (2x): 60mm x 37mm

    Ad- & Target Token Box:

    Boden (1x): 98mm x 57mm

    lange Seiten (1x): 98mm x 28mm

    lange Seiten (je 1x): 57mm x 28mm und 18mm x 28mm

    kurze Seiten (2x): 51mm x 28mm

    Trennwand (1x): 41mm x 28mm

    Marktplättchen Spender (je 1x für Level 1 und Level 2 Plättchen):

    Boden (1x): 50mm x 51mm

    Deckel (1x): 30mm x 51mm

    Seitenwände (2x): 98mm 51x mm

    Rückwand (1x): 98mm x 57mm

    Cubes-Box mit Material für 2 Spieler:

    Boden (1x): 230mm x 98mm

    lange Seiten (2x): 230mm x 28mm

    kurze Seiten (6x): 92mm x 28mm

    Cubes-Box mit Material für dritten und vierten Spieler (12 bzw. 13 Cubes, also 2x):

    Boden (1x): 151mm x 91mm

    lange Seiten (2x): 151mm x 17mm

    kurze Seiten (5x): 85mm x 17mm

    Meeple Box (3 Fächer für Meeples in duchsichtigem rosa, blau und klar):

    Boden (1x): 196mm x 91mm

    lange Seiten (2x): 196mm x 24mm

    kurze Seiten (4x): 85mm x 24mm

    Meeple Box (4 Fächer für Meeples in rosa, grün, pink und gelb):

    Boden (1x): 196mm x 91mm

    lange Seiten (2x): 196mm x 23mm

    kurze Seiten (5x): 85mm x 23mm

    Marktleisten und Startspieler Marker:

    Seitenwände (2x): 287mm x 76mm (spiegelverkehrt je eine Ausklinkung am oberen Rand von 19mm x 232mm

    Deckel unter Marktleisten (1x): 35mm x 232mm

    kurze Seite (1x): 60mm x 29mm

    kurze Seite neben Spielertoken (2x): 76mm x 29mm

    Boden unter Spielertoken (1x): 49mm x 29mm

    Hinweis: Der "Boden unter Spielertoken" wird auf einer Höhe vom Boden von 18mm - 21mm angebracht, sodass nach oben eine Box für den Spielertoken mit 55mm Tiefe entsteht.

    Abdecker für über Spielmaterialboxen für 3. & 4. Spieler ("Fülltreppe"):

    Diesen habe ich in mehreren Layern aufgebaut. Man könnte Material sparen indem man statt 2 Layer stattdessen einen Rahmen mit 6mm Höhe baut auf den man dann nur einen Layer legt.

    Boden (1x): 151mm x 91mm

    Layer groß (3x): 151mm x 53mm

    Layer klein (1x): 151mm x 24 mm

    lange Seiten Tokenbox (2x): 151mm x 27mm

    kurze Seiten Tokenbox (2x): 32mm x 27mm

    kurze Seiten Tokenbox (2x): 32mm x 24mm

    Deckel in Tokenbox (2x): 64mm x 32mm

    Boden unter Stadtpläne.

    Boden (1x): 151mm x 287mm



    #RollingHeights

  • Habe mal Darwins Journey in der Retailvariante gefoamcored :)

    Danke für die Anregungen Tante Trude

    Ich stehe auch gerade vor dieser Herausforderung.

    Ich möchte versuchen Darwin‘s Journey und die Feuerland Erweiterung (beides Retail) in einer Schachtel unterzubringen und ich hatte noch keine zündenden Ideen alles in einer Schachtel unter zu bringen 🙈

    Also ich hatte schon Platzprobleme mir dem Grundspiel. Man Kann zwar alles noch etwas Platzsparender ,insbesondere die Siegel anordnen aber ich glaube die Erweiterung hat noch ein komplettes Spielbrett. Andere Spiele haben einen riesen Karton ,wo man nicht weiß , was man mit dem Platz anfangen soll und Bei Darwins Journey machen die echt Super Arbeit (keine Platzverschwendung) aber mit einem Insert ist das echt kniffelig. Habe auch andauernd umsortiert um dann wieder alles anders zu machen.

    Falls ich mir mal die Erweiterung zulege (glaube noch nicht, das ich noch mehr bei dem tollen Grundspiel brauche) werde ich ein zusätzliches Insert für die Erweiterung bauen und dann bei Bedarf halt dazu nehmen.

  • Also dann zeige ich mal mein Insert für #RobinsonCrusoe plus Schatztruhe.

    Vorweg sei gleich eines gesagt, es ist nicht das Schönste aber zweckmäßig. Das ist mein erstes Insert, das ich auch Foamcore gebastelt habe und das jeden Abend beginnen um ca. 21:00 Uhr nach einem langen Arbeitstag. Drei Sachen die ich massiv unterschätzt habe sind 1. die Zeit, es dauert wesentlich länger als ich gedacht habe, 2. wie schnell die Klingen stumpf werden, wenn man Foamcore schneidet (bin durch 3 Klingen gegangen) und 3. die Planung wo was hin kommt war schon ein Puzzlespiel für sich :)

    Dafür bin ich aber recht zufrieden. Eigentlich hatte ich (in meinem naiven Enthusiasmus) noch vor alle Boxen mit Pappe zu verkleiden (ähnlich der Box mit den Spielsteinen auf Bild 4), weshalb hier und da noch Reste grüner Linien zu sehen sind. Mit steigendem Zeitaufwand habe ich die Idee dann aber verworfen... genau so hat meine Genauigkeit wohl auch irgendwann gelitten ^^

    Bild 1)

    Deckel schließt fast vollständig.


    Bild 2)

    Lediglich die Anleitung und die Scenario-Karten heben den Deckel ein wenig.


    Bild 3)

    Die Einsätze unten und rechts am Spielbrett sorgen dafür, dass das Brett nicht herumrutscht. Der rechte "Stopper" dient gleichzeitig als Aufbewahrungsbox für die Spielsteine (siehe Bild 4). Beides beklebt mit Teilen des original "Inserts".


    Bild 4)

    Die rechte Box als Aufbewahrung für die Spielsteine


    Bild 5)

    Spielplan, Anleitungen und Scenarios entnommen.

    Bei den winzigen Holzsteinen habe ich gecheatet und diese in zwei Sortierboxen gepackt. Dort hat dann fast jeder Marker seinen eigenen Platz. In Foamcore hätte ich allein dafür den gesamten Platz gebraucht.


    Bild 6)

    Zu sehen sind die hinteren Boxen, die die Erfindungs-, Tier- und Geheimniskarten sowie die Entdeckungsmarker aufnehmen. Diese Boxen haben einen Deckel da sie im Spiel genutzt werden können, um daraus die Karten zu ziehen und vorne offen sein müssen. Die Boxen für die Ereigniskarten, diese haben ja vorgesehene Plätze oben und unten am Brett, sind vorne geschlossen wie in Bild 7) zu sehen.

    In der Mitte, zwischen allen Boxen sicher verstaut, liegen die sechsseitigen Kartenteile, der Kartenhalter mit den Erfindungskarten liegt oben auf.

    Bild 7)

    In der Schachtel befinden sich noch fünf weitere Fächer. Dort sind alle übrigen Karten und das restliche Spielmaterial untergebracht. Der Clue hier: Die Pappkarten, für die alternative Camp-Erweiterung dienen als Deckel für eine Kartenbox).

    Wie knapp alles ist sieht man an den Kartenteilen. Eine Ecke ragt genau in den Ausschnitt der rechten Box. Anders würde es nicht passen.

    Keine Ahnung ob es jemandem vielleicht als Idee taugt, ich bin jedenfalls zufrieden mit meinem Erstlingswerk. Ich habe jedoch gemerkt wie an Abend drei die Motivation schon etwas nachgelassen hat, eine Box hat eine sehr unschöne Schnittkante, der Halter für die Erfindungskarten ist nachträglich etwas zurecht geschnitzt worden. Ich hatte einfach keinen Nerv mehr es wieder neu zu machen :)

    Einmal editiert, zuletzt von Player2 (22. Juni 2023 um 21:56)

  • Starkes Erstlingswerk, Player2! :thumbsup:

    Ja, es kostet viel Zeit. Ja, man sollte seinen Perfektionismus etwas zurückschrauben. Ja, beim nächsten Insert macht man vielleicht etwas anders. Ja, andere verstehen vermutlich nicht, warum man sowas macht. Aber du hast etwas geschaffen, auf das DU stolz sein kannst und DIR beim Auf-/Abbau sowie beim Spielen Freude bereitet.

    Persönlicher Tipp: 3mm Foamcore lässt sich noch besser schneiden, verschleißt gefühlt die Klingen weniger, ist platzsparender und sieht IMO etwas eleganter aus. ;)

    „Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“
    Schade, dass man die User hier nicht mehr so einfach ^^ sehen kann. :crying:

  • Sind die Deckel auf Bild 6 aufklappbar?

    Wie hast Du sie am Tray befestigt? Von links und rechts Stecknadeln ohne Kopf versenkt?

    Nein, die Deckel sind abnehmbar. Ich hatte mir überlegt sie klappbar zu machen dachte dann aber, dass es im Spiel vielleicht mehr stört als nutzt.

    Persönlicher Tipp: 3mm Foamcore

    Ich hatte tatsächlich erst vor, 3mm Foamcore-Platten zu kaufen. Irgendwie hatte ich dann aber Angst, dass sie vielleicht zu dünn sind und die Klebeflächen zu klein, so dass es mit Holzleim nicht so gut hält...

  • Ich hab am Anfang auch mit 5mm Foamcore gearbeitet und bin dann zu 3mm gewechselt.

    Die Stabilität ist hoch genug, außer bei schwer beladenen Boxen (viele Metallmünzen). In den seltenen Fällen verklebe ich dann einfach zwei Schichten.

    Kleben ist auch kein Problem.

    Ich kann 3mm nur empfehlen, viele Inlaylösungen wären mit 5mm nicht möglich gewesen.

    Wenn mehrere Boxen/ Fächer aneinander liegen summiert sich das schnell auf 1-2cm

    Einmal editiert, zuletzt von Dark_Mirror (23. Juni 2023 um 08:50)

  • Persönlicher Tipp: 3mm Foamcore

    Ich kann 3mm nur empfehlen

    Könnt ihr mir sagen, wo ihr 3mm in weiß günstig herbekommt? Bin schon länger auf der Suche, mein lokaler Bastelladen hat es nicht und online finde ich es meistens nur sehr viel teurer als 5mm.

    Ich hab 3mm weiß und schwarz immer bei Amazon bestellt im A3 Format.

    Da haben die Preise aber auch ordentlich angezogen.

  • Persönlicher Tipp: 3mm Foamcore

    Ich kann 3mm nur empfehlen

    Könnt ihr mir sagen, wo ihr 3mm in weiß günstig herbekommt? Bin schon länger auf der Suche, mein lokaler Bastelladen hat es nicht und online finde ich es meistens nur sehr viel teurer als 5mm.

    Wirklich günstig leider nicht mehr. Hier wäre noch eine Alternative neben dem großen Fluss mit A:
    https://www.gerstaecker.de/clairefontaine…aumplatten.html

    „Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“
    Schade, dass man die User hier nicht mehr so einfach ^^ sehen kann. :crying:

  • Wirklich günstig leider nicht mehr. Hier wäre noch eine Alternative neben dem großen Fluss mit A:
    https://www.gerstaecker.de/clairefontaine…aumplatten.html

    Ich zahle im Moment für 5mm weiß ca. 11€/m². Die Platten mit 3mm hier kosten umgerechnet fast doppelt so viel, so wie fast überall (auch Amazon etc.). Ich wollte wirklich gerne auch mal 3mm zwecks Platzeinsparungen nutzen, aber irgendwie sehe ich nicht ein, für weniger Material mehr Geld zu bezahlen.

    Hierfür werde ich zu 100% gebannt.

    Einmal editiert, zuletzt von TerraformingArse (23. Juni 2023 um 20:20)

  • F-Board weiß, A3, Stärke 3 mm - jetzt kaufen bei architekturbedarf.de

    Hier kosten 15 A3 Foamcore-Boards in 3mm Stärke 14,49€ + 4.95€ Versand.

    Grundpreis: 7.75 € / 1 m²

    Das ist das günstigste Angebot was ich z.Zt. kenne…

    Sofern man sich nicht einen ganz großen Vorrat anlegen möchte:

    F-Board weiß, 70 x 100 cm, Stärke 3 mm - jetzt kaufen bei architekturbedarf.de

    25 Platten für Grundpreis: 5.87 € / 1 m²

    2 Mal editiert, zuletzt von PLindema (23. Juni 2023 um 21:35)

  • Grundpreis: 7.75 € / 1 m²

    Das ist das günstigste Angebot was ich z.Zt. kenne…

    https://www.gerstaecker.de/i-love-art-foa…haumkarton.html ist minimal günstiger (7,73 €, VSK 1 € höher, 5 € Newsletter-Gutschein hilft). Allerdings sind die Platten 50*65 cm² groß. Je nach Lagerung, Einsatzzweck und häufig gebrauchten Maßen könnte das ein Vor- oder Nachteil sein.

    »Remember to look up at the stars …

    … and not down at your feet. Try to make sense of what you see and wonder about what makes the universe exist. Be curious. And however difficult life may seem, there is always something you can do and succeed at. It matters that you don't just give up.«
    Stephen Hawking

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    Danke euch, das ist sehr hilfreich! 8€ Versand bei 12€ Warenkorb ist allerdings ein Wort :|

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