Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core

  • Also ich nutze fast nur noch Ponal Express. Dünn aufstreichen, ein paar Sekunden warten, dann mit etwas Druck fixieren, fertig. Vorteil: keine Nadellöcher, kein Reinstechen und Rausziehen. Und so teuer ist de jetzt auch nicht. Gibt sicher auch günstigere Pedants. Aber so eine Flasche hält etliche Inserts.
    Aber ja, weiterhin nutze auch ich noch oft Stecknadeln. Stahlstecknadeln mit Glaskugelkopf. Die verbiegen sich nicht.
    Aber wie immer: viele Wege führen nach Rom.

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Amalfi Renaissance

    Da habe ich kurz überlegt, ob ich das hier vorstelle, weil ... viel zu tun war ja nicht. Aber ein Insert ist es schon, also bitteschön:

    Trays gibt es nur fürs Spielermaterial. Diese werden in der stabilen originalen Pappeinlage (darunter noch zwei leere Stanzbögen) mit gezeigtem Einsatz samt Bodenfach für die paar Token und den Startspielerstein gehalten. Der Rest sind bewährte Kartonbanderolen für gesleevte Karten und die meisten der großen Plättchen im Spiel. Eingeräumt sieht das so aus:

    Spielplan und Dual Layer Tableaus passen nebst französischer Originalregel sowie der zusätzlich gedruckten englischen Regel darüber hinein.

    Dank selbst erstellter Karten-Paste-Ups und deutscher Kurzspielregel (abrufbar bei BGG) gibt es keinen Grund, an diesem leider nicht lokalisierten Spiel vorbeizugehen. Mehr dazu hatte ich schon im Thread zum Spiel geschrieben und ein Erfahrungsbericht erster Spiele folgt in Kürze im Wochenbericht.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Amalfi Renaissance

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Arthur" und mit Paste-Ups "Percival")

    Originale Pappeinlage bleibt im Spiel.

    Karton-Banderolen anfertigen für Spielkarten und fast alle Plättchen.
    Der große Stapel privater Ziele kommt ohnedem in den Karton.

    4x Spielermaterial: 104 x 64, H:10

    Einsatz: 104 x 217, Sockel H:10
    - mit Trennwand H:16 Bereich 104 x 129 für Trays abteilen, Wand mit Winkeln in den freien Bereich stützen
    - im Bereich der Trays mittig Bodenfach ca. 64 x 78 ausschneiden, Wände nach unten H:6 und Boden aufsetzen

    #AmalfiRenaissance

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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  • Also ich nutze fast nur noch Ponal Express. Dünn aufstreichen, ein paar Sekunden warten, dann mit etwas Druck fixieren, fertig. Vorteil: keine Nadellöcher, kein Reinstechen und Rausziehen. Und so teuer ist de jetzt auch nicht. Gibt sicher auch günstigere Pedants. Aber so eine Flasche hält etliche Inserts.
    Aber ja, weiterhin nutze auch ich noch oft Stecknadeln. Stahlstecknadeln mit Glaskugelkopf. Die verbiegen sich nicht.
    Aber wie immer: viele Wege führen nach Rom.

    Auf die Gefahr hin, dass ich was komplett falsch mache, aber ich nutze den Sekundenkleber von Stanger aus den Tuben (McGeiz u.a.) . Einmal die Klebekante lange, 2 Sekunden zusammendrücken - unverrückbar fertig, ohne Stecknadel o. ä. . Stinkt nur während des Prozesses, aber nicht in der Schachtel.

  • Also ich nutze fast nur noch Ponal Express. Dünn aufstreichen, ein paar Sekunden warten, dann mit etwas Druck fixieren, fertig. Vorteil: keine Nadellöcher, kein Reinstechen und Rausziehen. Und so teuer ist de jetzt auch nicht. Gibt sicher auch günstigere Pedants. Aber so eine Flasche hält etliche Inserts.
    Aber ja, weiterhin nutze auch ich noch oft Stecknadeln. Stahlstecknadeln mit Glaskugelkopf. Die verbiegen sich nicht.
    Aber wie immer: viele Wege führen nach Rom.

    Auf die Gefahr hin, dass ich was komplett falsch mache, aber ich nutze den Sekundenkleber von Stanger aus den Tuben (McGeiz u.a.) . Einmal die Klebekante lange, 2 Sekunden zusammendrücken - unverrückbar fertig, ohne Stecknadel o. ä. . Stinkt nur während des Prozesses, aber nicht in der Schachtel.

    Solange der Kleber keine Lösungsmittel enthält, geht das auch

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Auf die Gefahr hin, dass ich was komplett falsch mache, aber ich nutze den Sekundenkleber von Stanger aus den Tuben (McGeiz u.a.) . Einmal die Klebekante lange, 2 Sekunden zusammendrücken - unverrückbar fertig, ohne Stecknadel o. ä. . Stinkt nur während des Prozesses, aber nicht in der Schachtel.

    Stimmt, du machst nichts falsch, das geht so sicher auch - meine Gedanken dazu sind hier näher ausgeführt:

    Überhaupt könnte man das Material mit so ziemlich jedem Kleber verbinden, es gibt wohl kaum welche, die nicht an den porösen Oberflächen von Karton und Schaumkern greifen würden, sofern nicht enthaltene Lösemittel das Material zersetzen. Nur hat Weißleim alle Vorzüge auf seiner Seite. Er ist Lösemittel-frei, wasserlöslich und somit bei Verunreinigungen an falscher Stelle leicht zu entfernen (manche teuren Sorten härten aber wasserfest aus), greift die Haut von Fingern und Händen nicht an (lässt sich leicht wegrubbeln), vorquellender Leim lässt sich leicht wegwischen, eventuell übersehene Rückstände härten i.d.R. transparent und somit unauffällig aus. In Ruhe gehärtete Verbindungen sind äußerst stabil. Er ist vergleichsweise preiswert und - so man ihn nicht großer Wärme aussetzt - lange lagerfähig.

    Vielleicht ist "alle" Vorzüge zu absolut und ich sollte besser "viele" geschrieben haben. Alles was funktioniert ist doch ok. :) Die Lösemitteldämpfe gängiger Sekundenkleber würden zumindest mich erheblich stören. Bei der Vielzahl meiner gebauten Inserts wäre das vermutlich obendrein ungesund.

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  • Smuntz Danke für die Hinweise. Ich habe noch ein paar Restetuben vom Miniaturenbau und das mit dem Geruch stimmt - das nervt. Ich baue allerdings wenig - die Exposition ist wahrscheinlich dennoch nicht gesundheitsfördernd. Die gewonnene Zeit durchs schnelle Haften wird wahrscheinlich vom Lebensende abgezogen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Jensefleisch (7. Juli 2025 um 11:59)

  • Men Nefer

    Es ist gerade mal sechs Wochen her, dass ich nach erster Spielerfahrung schrieb:

    Das wird vermutlich irgendwann hier einziehen, vielleicht wird es das originale Ludonova-Spiel. Ja ich weiß, das Spiel ist im Karton, aber bei so einem rundum schönen Spiel darf auch der Karton gut aussehen und - sorry Pegasus - das Ziel habt Ihr mit all den tollen Logo-Elementen einmal mehr verfehlt. Selten hat mich das so gestört wie hier.

    Nun ist es also da - das hübschere Original - und da gehört natürlich ein Insert hinein :)

    So man sich die Plättchenstapelei ersparen möchte, ist wenigstens das Tray für die Handelsabkommen im Spiel nützlich - alles andere (z.B. die Spielermaterialien) wird zu Spielbeginn ausgeschüttet und geeignet aufgebaut. Pyramiden- und sonstige Holzteile werden in einfaches Tray gegeben, in das auch noch die Platzierungsplättchen für neutrale Lehrlinge passen.

     

    Übriges Aufbaumaterial kommt in zwei Sammeltrays, wobei das kleinere - mit den kleinen Teilen - einen Deckel eingelegt hat, damit auch bei vertikaler Lagerung nichts verrutscht.

     

    So kann man (ähnlich wie zuletzt bei Botanicus) auch hier das meiste - für vertikale Lagerung optimiert - im unteren Bereich der Schachtel unterbringen und ein einfacher eingelegter Streifen trennt die dort gestapelten Trays vom teils leeren Raum darüber, in dem die Sammeltrays und die Beutel mit Waren und Papyrus einfach umgeschlagen liegen.

     

    Obenauf passen Plan, Spielregeln und der Steinbruch.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Men Nefer

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    4x Spielermaterial: 74 x 74, H:25

    Pyramidenteile, sonstige Holspielsteine: 135 x 150, H:25
    - Platzierungsplättchen für neutrale Lehrlinge oben auf eine Lage der dicken Pyramidensteine einlegen

    Handelsabkommen: 150 x 74, H:14
    - teilen in 3 Fächer 46 x 68

    Trennstreifen: 285 x 45

    Sammeltray 1: 140 x 130, Wände H:20, Sockel H:22 (Gesamthöhe also 45)
    - eine Längsseite zur Kartonwand hin ohne Seitenwand (hier Sammeltray 2 einlegen)
    - 2 Fächer 65 x 48 abteilen, eines für Imhotep-Plättchen (solo), eines für Aktionsplättchen
    - Aktionsplättchen-Fach noch einmal mit 5 niederen Wänden H:12 teilen in Fächer der Breite 10 / 10 / 10 / 20

    Sammeltray 2: 130 x 75, H:16
    - mit Kreuz H:12 in vier Bereiche 30 / 36 x 71 / 50 teilen
    Plättchen: Gottheit / Mastaba / Königinnenpyramide / Stadtvorteil + Konstruktion
    - Kleinteile sichern, Deckel einlegen 123 x 68

    #MenNefer

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  • Ich hab ein Insert für Die verlorenen Ruinen von Arnak + beide Erweiterungen gebaut. Die Grundlage war 3mm starkes Material. Es fehlen noch einige Details wie Aussparungen für das leichtere Herausnehmen der Karten. Aber das wird nichts am eigentlichen Insert ändern und daher zeige ich es trotzdem schon.

    Es gab sehr wenig Platz und es funktioniert wahrscheinlich auch nur, weil ich die Karten nicht gesleevt habe. So konnte ich tatsächlich alles Material in der Hauptbox einsortieren.

    Die erste Reihe beinhaltet auf der einen Seite Spielmaterial und auf der anderen Seite die gesamten Anleitungen inkl. Kampagnenheft der Erweiterungen. Außerdem die laminierten Übersichten, die jetzt ein paar Tage vollständig gerade gedrückt werden können. Eine Tempelleiste passte ebenfalls noch.

    Es folgt eine weitere Lage mit Spielmaterial und darauf die restlichen Boards:

    Zum Schluss wird die große Anleitung aufgelegt, die perfekt am Rand abschließt:

  • Nur etwas Kleines:

    Mein Sohn hat etwas Chaos mit meinen Würfeln angerit. Gesammelt aus 5 Jahren MtG und 5 Jahre Warhammer/ Flames of War.

    Das hat mich motiviert sie mal zu sortieren und mir ein "All Star" Set zusammen zu stellen. Schöne Erinnerungen an verschiedene Clubs, Armeen und Events.

    Viele sind Costum made und existieren nur als Kleinserie.

    Dafür habe ich ein kleines Display aus Foamcore mit durchsichtiger Plastikabdeckung gemacht, damit ich sie zur Schau stellen kann:

  • Beim Bau des Insert für Teotihuacan dachte ich erst, dass der Karton mit den Tüten ganz gut gefüllt ist. Nach dem Sortieren habe ich dann aber beschlossen den Boden um 1,6 cm zu erhöhen, da mehr als genug Platz für alle Komponenten zur Verfügung stand. Ich habe dafür einfach die leeren Ausstanzbögen und eine 3mm Grundplatte verwendet.

    Die vier kleinen Kästchen oben links sollten eigentlich die Ressourcen aufnehmen. Diese hatte ich aber zu klein geplant und daher eine andere Lösung entworfen und die Kästchen einfach als weiteren erhöhten Boden für das Spielermaterial genutzt. Es folgen abschließend, wie üblich, der Spielplan und die Anleitung, um bündig mit dem Rand des Kartons abzuschließen.

  • Das Insert für Age of Innovation dürfte mein bisher fummeligstes Projekt gewesen sein. Viele kleine Kästchen mit Aussparungen und Unterteilungen. Habe zudem einige Spielbretter nach unten verlagert, weil ich so oben einfacher eine abschließende Lage bilden konnte. Gefertigt wurde es diesmal hauptsächlich aus 5 mm starkem Material:

    Die restlichen Spielbretter und die Anleitung befinden sich wie gewohnt oben auf dem Material, wobei diese kleiner sind als die Spielschachtel und daher keine abschließende Schicht bilden:

  • Ganz schnell und einfach: Inlay für "Bus"

    Die bunt gemalten Ränder sind nice. Mal schauen, ob ich das bei Gelegenheit abkupfer, Farben habe ich ja da. Bisher kamen die bei den Inserts aber nur selten zum Einsatz. Für Anno 1800 habe ich viel gepinselt, das mit den bunten Löchern war da fürs Spiel wichtig.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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  • Die Riff-Retter

    Zwei Monate relative Funkstille liegen hinter mir... kein Insert gebaut, nicht viel hier geschrieben, aber immerhin wurde gespielt - so ist der Sommer :sonne:

    Wenden wir uns also neuen Aufgaben zu. Somit wochenlang noch zu versorgen lag Die Riff-Retter hier herum. Das ist dabei herausgekommen:

    Die Spielkarten in Sleeves werden in dekorierten Banderolen gelagert, das Spielermaterial in flachen Trays.

    Für Sauerstoff- und Meilenstein-Plättchen habe ich ein kleines Tray mit flacheren Innenwänden zwecks leichterem Eingriff gebaut. Der Platz wurde für vorhandene Promo-Plättchen geeignet angepasst.

     

    Weitere Trays unterstützen das Spiel, können z.B. so auf und am Nebenplan eingesetzt werden.

    Für den Boden des Kartons habe ich ein gesockeltes Sammeltray gefertigt.

     

    In den großen Fächern finden Meeresboden-Plättchen und Inseln platz. So sieht das ohne und mit den Trays in dieser Ebene aus.

     

    Die dünnen Schiffsbögen und die nebeneinander liegenden Energieleisten der Spieler werden in den Stapel der dickeren Schiffstableaus gelegt.

    Die Meeresboden-Plättchen werden mit einem Deckel (oder Boden) nach oben bündig verfüllt, um Auflage für das Crewmitglieder-Tray zu schaffen, in dem auch die Spielhilfen liegen.

     

    Alle übrigen Pläne und Regeln kommen obenauf in dieses hübsche Kennerspiel :)

    Maßangaben zum Nachbau

    Die Riff-Retter

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Percival")
    Karton-Banderolen anfertigen für Missionskarten / Zielkarten / Solokarten

    Sammelboden: 283 x 283, Sockel H:14, Wände obenauf H:18
    - Eckausschnitt (dort gestapelt: S+M-Tray, Missionskarten) 70 x 93, am Boden der Schachtel dort ein Sockelstück aus 5 mm Material einlegen
    - Wände in Form eines großen W aufsetzen: an Längsseite des Ausschnitts, rechtwinklig dazu in Fluchtlinie des Ausschnitts. Die übrigen Wände mit Abstand 142 bzw. 72 konstruieren (Größe der eingelegten Trays plus 2 mm). Zu den Wänden des Kartons bleiben die so konstruierten Bereiche offen. Es entstehen 3 Bereiche:
    - 69 x 90 : 17 Solokarten, 10 Seesterne
    - 138 x 90 : 12 + 2 (Promo) Meeresbodenplättchen. Deckel ca. 130 x 88 aus 3 mm bzw. 5 mm Material auflegen damit das Fach oben bündig einen Boden für das aufliegende Crew-Tray bietet
    - 138 x 115 : 17 Inseln

    Sauerstoff- und Meilenstein-Plättchen: 64 x 88, außen H:20, innen H:15
    kurze Außenwände innen mit H:15 auf 6 mm verstärken, innere Wände ebenfalls 6 mm H:15
    3 Fächer 58 x 22 (8+1 Sauerstoff gelb) / 18 (6+1 S. orange) / 24 mm (10 Meilenstein-Plättchen)
    Plättchen vertikal in Fächer geben, so dass sie dank niederer Innenwände gegriffen werden können.

    Kartentray für Missionskartenstapel auf Plan: 75 x 88, H:18, eine kurze Seite offen

    30 Crewmitglieder, 4 Übersichtskarten: 130 x 90, H:18

    28 Verschmutzungsplättchen : 70 x 120, H:15

    Münzen : 70 x 120, H:15
    - in 2 Fächer 64 x 64 ("1") / 64 x 47 ("5") teilen

    4x Spielermaterial: 70 x 70, H:15

    Zwischen den Stapel der 4 Schiffstableaus werden die 5 dünnen Schiffsbögen und in einer Lage nebeneinander die 4 Energieleisten gelegt.

    Obenauf liegen Abdeckplättchen, Nebenplan, Riffplan, Spielregeln

    #DieRiffRetter

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  • Nachdem mir mein Komplettierungswahn einmal mehr gezeigt hat, wo der Hammer hängt, habe ich Dune Imperium Uprising von einem Kumpel für 20 € bekommen und muss dann auch gleich die neueste Erweiterung Bloodlines kaufen. Da ich aber auch das normale hatte, wollte ich alles in einer Schachtel haben. Da ich auf dem Plastikkram nicht stehe, habe ich das doppelte Holzmaterial sowie die Miniatur in der Erweiterung Schachtel gelassen, die jetzt im Keller eingelagert wird. Den Rest habe ich in die Schachtel bekommen, aber dabei ist nicht wirklich viel Platz geblieben. Um zu optimieren, kleben die Seitenteile auf Pappe.

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

    Einmal editiert, zuletzt von SirAnn (20. September 2025 um 10:16)

  • Aeterna

    heißt das frisch eingezogene Kennerspiel von Martin Wallace, das sich in einer ersten spannenden Partie bewährt hat (vielleicht demnächst was im Wochenbericht). Eigentlich ist die Schreibweise des Titels ja Æterna - aber wer mag sich dafür schon die Finger auf der Tastatur brechen. In den vorhandenen Pappeinsatz (mit leeren Stanzbögen drunter) passt dieses Insert:

    Da sich das Spiel in drei Phasen gliedert und in jeder ein Kartensatz gleich vieler Karten dreierlei Typs zum Einsatz kommt, bündelt man diese geeignet und bewahrt sie so auch auf, bis sie benötigt werden. Die Karten vorsortiert an die dem Spiel beiliegenden Streifen auf dem Tisch auszulegen fiele mir nicht ein - das ist pure Platzverschwendung, selbst auf großen Tischen.

    Spielermaterialien kommen in quadratische flache Trays, wo jeder seine nicht im Spiel befindlichen Bürger aufbewahren kann.

     

    Das zum Aufbau benötigte Material liegt ohne weitere Sortierung in einem Schütt-Tray - im wesentlichen sind das zweierlei Plättchen, die auf dem Plan ausgelegt werden. Drei der neun Gebäude kommen auch auf den Plan, weitere nach Bau in späteren Zeitaltern des Spielgeschehens.

    Ressourcen, Geld und die für das Spiel typischen Unruhe- und Untergangs-Marker sind auf drei Trays verteilt im Spiel.

     

    In die beiden Fächer des Kartons passt dann alles in zwei Lagen hinein. Die großen Pappteile werden unten hineingegeben. Etwas verbleibender Freiraum wird mit einem leeren Tray aufgefüllt.

     

    Ein prima Spiel vom englischen Meister gepflegter Interaktions-Spielekost 8-))

    Maßangaben zum Nachbau

    Aeterna

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Karten gesleevt, Karton-Banderolen je Karten-Set einer Ära anfertigen

    Weizen "1" / "3" / Steine: 70 x 165, H:21
    - 3 Fächer 64 x 46 / 59 / 46

    Münzen "1" / "3": 70 x 115, H:21
    - 2 Fächer 64 X 53 / 53

    4 x Spielermaterial: 70 x 70, H:10

    Gebäude: 44 x 220, H:10

    Untergangs- und Verwüstungsmarker: 65 x 89, H:21
    - 2 Fächer 58 x 490 / 40

    Aufbaumaterial (Passen-Tableau, Unruhe-Schadensmarker, Belohnungsmarker, Schiff): 65 x 130, H:21

    Leer-Tray: 165 x 55, H:34

    Abdeckstreifen (für Lücke neben Spielplan, ggf. etwas verstärken) : 280 x 30

    #Aeterna

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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  • Ich habe die Feuerland-Erweiterung für Darwin's Journey gekauft und wollte diese ebenfalls in den Hauptkarton einsortieren.

    Die beste Lösung wäre ein komplett neues Design des Inserts gewesen. Ich wollte meine vorhandenes Insert aber nicht einfach entsorgen und habe daher entschieden, nur leichte Anpassungen vorzunehmen:

    Der Bereich für die Münzen wurde deutlich reduziert und dort die Karten einsortiert. Dies hat im oberen Bereich Platz geschaffen, um die zusätzlichen Komponenten in die vorhandenen Kästchen einzusortieren.

    Das zusätzliche Spielbrett wird nicht so eng zusammengefaltet wie der Hauptspielplan und nimmt in der Breite daher mehr Platz ein, trotzdem passt es sehr gut in das vorhandene Design. In der unteren linken Ecke musste ich eine kleine Erhebung aus Reststücken basteln, ansonsten waren keine Änderungen notwendig.

    Durch das zusätzliche Spielbrett stehen die Kästchen etwa 5 mm über den Rand. Bei einem komplett neuen Insert, hätte ich es wahrscheinlich auch mit einem passgenauen Abschluss geschafft. Hinzu kommen allerdings noch die beiden Anleitungen, die wahrscheinlich selbst dann nicht mehr gepasst hätten. In der aktuellen Variante wird der Deckel um knapp 10 mm angehoben, wenn beiden Anleitungen aufgelegt werden.

  • Bomb Busters

    Nicht so der Coop-Spieler hat mich das aktuelle "Spiel des Jahres" dennoch begeistern können, das liegt wohl an der angenehmen Deduktion, die im Spiel verlangt wird. Und so liegen schon einige Partien mit diversen der ersten 20 Szenarien hinter mir.

    Das mit dem Erst-alles-spielen-dann-nächste-Schachtel-öffnen ist aber nicht mein Ding. So viel Zeit habe ich nicht und ich möchte doch wissen - und spielen! - was die Szenarien mit höheren Nummern bereithalten. Das Konzept mag ja für die Prämierung als Familienspiel aufgegangen sein, ich aber wünsche Zugriff auf alles was drin ist. Also habe ich die Schachteln jetzt ausgepackt und ein passendes Insert gebaut.

    Keine Angst - die folgenden Zeilen und Bilder sind Spoiler-frei! Wer sich also unbedingt die eingebaute Überraschung bewahren will, kann weiterlesen, sollte dann aber nicht in den Spoiler unten schauen. Der zeigt dann ein wenig vom verborgenen Content.

    Die Karten in zwei Größen werden einfach mit Kartonbanderolen gefasst. Die im Bild gefüllten Trays für das übrige Basis-Material passen mit den Karten in die lange Faltschachtel im Karton. Die vier leeren Trays baut nur, wer das übrige Material auspackt. Dann muss eine der großen Faltschachteln diesen Trays weichen. Allerdings kann man eine Seite dieser Schachtel als Abdeckung recyceln.

     

    Eingeräumt sieht das so aus:

     

    Obenauf passt der Plan und die Regel - der Drehpfeil liegt nach unten über dem Tray mit den blauen Kabeln.

     

    Der nachfolgende Spoiler zeigt das verborgene Material eingeräumt in den übrigen Trays Da hinein sollte nur schauen, wer das sehen möchte. Über die Anwendung und die Spielregeln dazu verrate ich hier eh nichts.

    Spoiler anzeigen

    Die normalen Infomarker sind aus Platzgründen in eines der quadratischen Trays gewandert. Auch kann man diese - wenn das jeweilige Material im Spiel ist - so auf den Plan stellen. Der große Roboter für eines der Szenarien bleibt für seinen Einsatz im Stanzbogen - er hätte montiert eh nicht gescheit in den Karton gepasst.

     

    Mit der Abdeckung fällt nichts aus den Trays.

    Maßangaben zum Nachbau

    Bomb Busters

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Karten in zwei Größen jeweils mit Karton-Banderolen zu Stapeln mit ca. 22 mm Höhe bündeln.
    Ohne die Karten aus den Schachteln müssen die Stapel ggf. erst einmal mit etwas Material unterfüttert werden, damit die Höhe für aufliegende Trays stimmt.

    2x Kleinteile-Trays (Infomarker, Bestätigungsmarker): 64 x 44, H:14
    - Trays liegen auf Stapel der Ausrüstungs- und Charakterkarten

    2x Kleinteile-Trays (rote und gelbe Kabel): 54 x 88, H:14
    - Trays liegen auf Stapel der Missionskarten

    1x Tray für blaue Kabel, 80 x 88, H:36

    Nur nach Öffnen aller Schachteln zu bauen:

    4x Kleinteile-Trays: 64 x 64, H:14
    - nehmen Raum einer (entfernten) großen Schachtel ein, darunter verbleibt ein Folienbeutel mit einem Stanzbogen und allen Stickerbögen
    Eine ausgeschnittene Seite 130x130 des entfernten Kartons kann als Abdeckung dienen,
    diese ggf. unten mit 4 Stücken 50x50 mit jeweils etwa 7 mm Abstand zum Rand verstärken,
    so dass keine Kleinteile aus den Trays darunter rutschen können.

    alle übrigen Faltschachteln verbleiben leer als Platzhalter im Karton

    #BombBusters

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (30. September 2025 um 10:16)

  • Suna Valo

    kommt mit einigen Kleinteilen daher. Bekannt für meine Inserts wurde ich gar schon auf einem Spieletreff gescholten, das mein mitgebrachtes Exemplar noch kein Insert hatte. Verwöhnte Bande :alter: Nun, holen wir das mal eben nach.

    Das Spielermaterial wird zum Aufbau komplett am Hof ausgebreitet. Am Ende der einfachen Trays habe ich noch jeweils ein Set der Bot-Plättchen untergebracht. Die im Spiel benötigten Ressourcen und Plättchen habe ich in zwei flachen quadratischen Trays organisiert.

     

    Die Spielkarten werden je Ära gebündelt - nur die Charakterkarten bleiben separat. Da viel Raum im Karton frei bleiben wird, habe ich die Ära-Kartenbündel für eine auch vertikal optimierte Lagerung (Schwerpunkt unten) an den unteren Rand des Kartons gestellt. Ein flacher Sockel daneben soll die Trays aufnehmen.

     

    So kommen die dann hinein.

     

    Die Kleinteile-Trays werden abgedeckt. In den großen Leerraum wollte ich nicht viel Material verschwenden. Ein zweifach gefalzter Materialstreifen hält die Trays an ihrem Platz und bietet genug Auflage für den eingelegten Boden darüber.

     

    Darauf liegen Hof- und Planteile, ebenso Wertungsblock, Charakterkarten und Startspielerbaum - und zum Schluss noch die Spielregel.

     

    So ist dieses schöne Zweierspiel nun auch aufgeräumt.

    Maßangaben zum Nachbau

    Suna Valo

    alle Trays aus 3-mm-Material

    Karten nicht gesleevt. Alle Karten einer Ära mit Karton-Banderolen zu Stapeln
    mit ca. 13 mm Höhe und 45 mm Breite bündeln.
    Die 8 Charakterkarten werden separat gebündelt.

    Achtung! Um den Leerraum nicht aufwendig zu verfüllen und zugleich den Schwerpunkt für vertikale Lagerung tief zu halten liegen meine ungesleevten Kartenbündel unten hochkant am Schachtelrand! Platz genug, es (mit Sleeves) anders zu machen ist ja reichlich da.

    2x Spieler- und Aufbaumaterial: 69 x 100, H:27
    - je 5 Ressourcen verschiedener Farben zum Spielermaterial geben
    - 20 mm breites Fach für Botplättchen abteilen

    Ressourcen: 100 x 100, H:10

    Energiesteine Knappheit: 100 x 100, H:10
    - Fächer 94 x 30 ("Energie 3"), 60 x 60 ("Energie 1"), 30 x 60 ("Knappheit")

    Sockel unter Trays: 240 x 100, H:9

    Abdeckung: 100 x 100

    Falzstreifen: 492 x 42
    - 2x falzen in Abschnitte 126 / 240 / 126

    Zwischenboden: 240 x 228
    - nicht ganz der Kartonquerschnitt, weil die Kartenbündel bei mir davor stehen und auf gleicher Höhe abschließen

    #SunaValo

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  • Smuntz Sag mal, wie kriegst Du eigentlich am Ende immer die Folie wieder drum?

    Endlich! Ich schaue hier auch schon seit Monaten begeistert zu was hier für tolle Inserts gebastelt werden und verkneife mir diesen klassischen Dad-Joke schon seit Wochen ^^

    Vorab... neben mehr oder minder amüsantem Spott könnt Ihr gerne mal 'nen Daumen an für euch interessanten Beiträgen hinterlassen - das ist als Rückmeldung in so einem Forum gerne gesehen und vermittelt den Schreibern ein wenig das Gefühl, nicht nur "für die Tonne" zu posten.

    Aber um Euch nicht ratlos zurückzulassen (ich war aber nah dran) muss ich diese Frage wohl jedes Jahr wenigstens einmal öffentlich beantworten ^^

    :murmeltier:

    Guckst du z.B. mal hier (ff.) oder hier

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • Endlich! Ich schaue hier auch schon seit Monaten begeistert zu was hier für tolle Inserts gebastelt werden und verkneife mir diesen klassischen Dad-Joke schon seit Wochen ^^

    Vorab... neben mehr oder minder amüsantem Spott könnt Ihr gerne mal 'nen Daumen an für euch interessanten Beiträgen hinterlassen - das ist als Rückmeldung in so einem Forum gerne gesehen und vermittelt den Schreibern ein wenig das Gefühl, nicht nur "für die Tonne" zu posten.

    Aber um Euch nicht ratlos zurückzulassen (ich war aber nah dran) muss ich diese Frage wohl jedes Jahr wenigstens einmal öffentlich beantworten ^^

    :murmeltier:

    Guckst du z.B. mal hier (ff.) oder hier

    Ich werde dafür auch immer belächelt. :)

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Vorab... neben mehr oder minder amüsantem Spott könnt Ihr gerne mal 'nen Daumen an für euch interessanten Beiträgen hinterlassen - das ist als Rückmeldung in so einem Forum gerne gesehen und vermittelt den Schreibern ein wenig das Gefühl, nicht nur "für die Tonne" zu posten.

    Aber um Euch nicht ratlos zurückzulassen (ich war aber nah dran) muss ich diese Frage wohl jedes Jahr wenigstens einmal öffentlich beantworten ^^

    :murmeltier:

    Guckst du z.B. mal hier (ff.) oder hier

    Ich werde dafür auch immer belächelt. :)

    Ich belächel das nicht, im Gegenteil! Aufgrund der hier geposteten Anleitung war ich schon mehrmals kurz davor, selbst zu basteln. Allerdings fehlt mir dafür bisher die Zeit und das Werkzeug. Daher einen riesen Dank an euch, dass ihr euch die Mühe macht und den Prozess für andere zum Nachbasteln dokumentiert! Ich bin nach wie vor versucht, damit anzufangen.

    Einmal habe ich selbst ein Inlay gebastelt - aus Balsaholz. Ich würde allerdings sagen, dass hier Vision und Ergebnis so weit auseinander lagen, dass es definitiv nicht für eine Fotodokumentation taugt ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Horti (16. Oktober 2025 um 20:01)

  • Ich bastel gerade an einem Insert für Voidfall. Wann und ob ich es jemals fertig stelle, steht noch in den Sternen ^^ Ich möchte daher neben den üblichen Kästchen, die ich für die Lagerung der einzelnen Komponenten baue, drei Besonderheiten zeigen, bei denen ich mal etwas anderes ausprobiert habe:

    Für jeden Spieler gibt es ein kleines Kästchen mit dem Spielmaterial, bei dem der farblich passende Einflusszähler oben aufliegt. Die Aussparungen sind dabei seitlich genau so tief, dass er nicht über die Höhe des Kästchens ragt und gleichzeitig nur so breit, dass der Anzeiger nicht nach links oder rechts rutschen kann.

    Für die Handelsplättchen habe ich zwei 3mm Teile übereinander geklebt und vorher passgenaue Löcher für jeweils zwei Plättchen ausgeschnitten. Das oberste Plättchen ist etwa einen halben Millimeter zu hoch. Ich ändere das Design daher vielleicht noch und lege dann jeweils drei Plättchen übereinander und klebe drei 3 mm Teile übereinander. Grundsätzlich war der Bau aber einfacher als gedachte und die Plättchen lassen sich über den offenen Rand auch leicht entfernen.

    Für die Agendakarten habe ich ebenfalls eine Halterung gebaut, die der Halterung in der Galactic Box ähnelt. Außen müssten noch Begrenzungen hinzugefügt werden, damit die Karten nicht nach außen rutschen können. Für die vertikale Lagerung ist dieses Lösung aber trotzdem nicht geeignet und einen großen Vorteil hat die Halterung auch nicht, außer man möchte diese während des Spiels öfter bewegen. Daher überlege ich noch, ob ich diese Halterung in der finalen Version überhaupt verwenden werde.

  • The Druids of Edora

    Das Spiel hat wohl einen persönlichen neuen Einsatz-Geschwindigkeitsrekord einschließlich Berichterstattung auf unknowns aufgestellt. Donnerstagabend habe ich in Erwartung des Spiels die Regeln gelesen - PDF-Download sei dank. Freitagnachmittag nach der Arbeit holte ich es aus der Packstation, hab es rasch ausgepöppelt und eingetütet und zum abendlichen Spieletreff mitgenommen. Zu viert haben wir es erprobt und für gut befunden, am Samstagmorgen folgten meine Zeilen im Wochenbericht. Tagsüber war an diesem sonnigen Tag etwas Arbeit an Haus und Garten angesagt. Abends saß ich dann über dem sperrigen Material und grübelte, wie hier bloß ein Insert aussehen könnte. Schließlich fing ich an zu bauen und irgendwann in der Nacht war es getan. Nun will ich aber keine weitere Zeit verschwenden und am Sonntagmorgen das Werk vorstellen.

    Das Spiel von Stefan Feld ist zudem ein würdiger Vertreter, das nächste kleine Jubiläum zu begehen. 8-))

    Das ist mein 175. Eigenbau-Insert, seit ich vor noch nicht ganz fünf Jahren damit begonnen habe - nicht gezählt einige wenige, die ich doppelt angefertigt habe. Und nein, bitte nicht wieder nach Auftragsarbeiten fragen... die "Maße zum Nachbau" sollte jeder am Ende meiner Berichte finden, die ausführlichen Erfahrungen im Wiki auch - also legt bitte einfach selbst los, es ist nicht schwer.

    Genug der besonderen Vorrede, nun zum Werk selbst.

    Im Material, das jeder Spieler bekommt, stechen die schönen schweren Würfel besonders hervor. Diese einmal an die Seite gerückt schüttet man alles andere einfach daneben. Zum Spielen muss das eh alles geeignet aufgebaut werden, weitere Sortierung macht nur Arbeit.

    Ebenfalls nur beim Aufbau benötigt ist das flache Tray der Dolmen. Das baugleiche Tray mit den Steintafeln dagegen kann man so auch im Spiel verwenden, erspart man sich die Stapelei der kleinen Plättchen.

     

    Schon beim Spielen am Freitag war mir klar, dass ich für die Zaubertränke ein Display anfertige - das sind zwei flache Trays, in denen die Plättchen einzeln ausgebreitet sortiert ruhen. Für die vier übrigen Sorten Plättchen (Proviant, Misteln, Edelsteine, Feuer) eigene Trays bauen wäre möglich gewesen. Letztlich sind es aber so wenige und man braucht eh ständig Zugriff auf alle davon, da habe ich sie in ein einziges langes Tray getan. Weiteres Unterteilen und Sortieren von Proviant oder Edelsteinen macht ebenfalls nur Arbeit. Da letztlich Platz im Karton verblieb, kann man dieses Tray gerne breiter ausfertigen, dann werden die Fächer größer und der Zugriff auf einzelne Plättchen einfacher.

    Und überhaupt, die Edelsteine... auf dem Übersichtsplan verschwinden sie hinter den dort gelagerten Würfeln und sie fummelig aufstapeln fiele mir auch nicht ein. Wir haben einfach je eines zur Ansicht davor gelegt und den Rest ungeordnet angehäuft. In weiteren Partien werde ich da nicht anders verfahren, ggf. also einfach eines je Typ herauslegen.

    Die Form der Trays ist wie so oft dem Ergebnis geschuldet, wie man die vielen sperrigen Pappteile unterschiedlicher Form unterbringt - das war hier die eigentliche Herausforderung. Fangen wir mit der leeren Schachtel an. Die obsoleten fremdsprachigen Anleitungen verschwinden unsichtbar unter dem originalen Pappeinsatz. Es folgt ein Boden, der im oberen Bereich eine geeignete Verblendung hat.

    Die "Spielmaterial-Lasagne" wird nun in Schichten aufgebaut. Die erste Schicht bilden je vier Pappteile in vier unterschiedlichen Formen.

     

    Schicht 2: Die verbliebenen 5 Planteile und zwei größere Plättchen werden dreilagig gestapelt - daneben finden die flachen Display der Zaubertränke platz. Diese Teile füllen nicht die verfügbare Fläche komplett aus, müssen sie aber auch nicht.

     

    Schicht 3: Es folgen die fünf großen Papptafeln (Übersichtsplan und 4 Spielertableaus) und daneben die Trays mit Dolmen und Steintafeln.

    Hier habe ich nochmal einen Boden aufgelegt, der oben einen Eingriff hat, damit man ihn leicht entnehmen kann.

    Schicht 4: besteht letztlich aus den übrigen Trays. Oben bleibt etwas Raum frei. Wer die Trays unbedingt gegen Verrutschen sichern will, kann ja eine kleine Anschlagleiste auf den Boden aufsetzen, ich habe darauf erst einmal verzichtet. Früher oder später kommt vielleicht eine Erweiterung...

    Wer mag kann jetzt noch Béchamelsauce draufgeben und alles in den Backofen schieben :lachwein: Ich habe es beim Auflegen der Regeln belassen.

    Da eine Spielhilfe fehlt, habe ich die Regeln für Heilkräuter / Zaubertränke / Steintafeln zu einem vierseitigen PDF gescannt und im Broschürendruck verkleinert als doppelseitiges Faltblatt für jeden Spieler angelegt. Der nächste Spieleinsatz darf kommen. :love:

     

    Maßangaben zum Nachbau

    The Druids of Edora

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    nicht benötigte Regeln anderer Sprachen unter das originale Pappeinsatzteil legen.

    Boden 1: 208 x 298, Sockel H:5

    L-förmiges Füllteil (um kleine Spielertableaus herum): 208 x 128, Eckausschnitt 156 x 64, Sockel H:5-6

    je 4 gleichförmige Planteile und kleine Spielertableaus nebeneinander auf Boden legen, so dass das Füllteil noch daneben passt.

    Dann in 3 Lagen nebeneinander die übrigen 5 Planteile, Startspielerkärtchen und Orakelplatz einlegen, so dass die Zaubertrank-Display gleicher Höhe noch daneben passen

    2x Zaubertrank-Displays: 129 x 69, H:3

    Darüber die 4 großen Spielertableaus und den Übersichtsplan stapeln, daneben die beiden folgenden Trays

    2x Trays für Steintafeln / Dolmen: 54 x 149, H:10, Kartonboden (unter 1 mm)
    - Kartonboden verwenden, damit die so um 2 mm höhere Wand genug Innenraum ermöglicht
    - die 6 Orakelsteine vielleicht zu den Dolmen mit hineingeben, da Aufbaumaterial

    Boden 2: 208 x 298, ggf. Griffmulde am oberen Rand mittig ausschneiden

    4x Spielermaterial: 104 x 90: H.17

    Plättchen-Tray: 207 x 54, H:14, Abdeckung 207 x 54
    - teilen in 4 Fächer 48 x 48 für Proviant / Misteln / Edelsteine / Feuer

    Der restliche Freiraum 208 x 64 x 20 kann aber muss nicht verfüllt werden, ggf. Anschlagleiste für Trays auf Boden 2 aufsetzen.
    Regeln kommen obenauf

    #TheDruidsOfEdora #Edora

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    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (19. Oktober 2025 um 10:52)

  • Landgut

    Die SPIEL hat manches neue Spiel ins Haus befördert und bei einigen werde ich in den kommenden Wochen sicher Hand anlegen. Ein einfacher Fall macht den Auftakt.

    Das Spiel von Peter Prinz, erschienen bei dlp, hat viele Spielkarten, die im Spiel auch ein wenig sortiert werden. Kurz: der Mischbedarf ist nicht gering, die Karten gehen viel durch die Hand - da wird gesleevt. Und damit ein höherer Nachzieh- und Abwurfstapel nicht ungeordnet über den Tisch flutscht, wollte ich im angenehm kompakten Karton wenigstens ein Doppeltray für gesleevte Karten unterbringen.

    Dort kommen zur Lagerung im Karton aber gar nicht die - mit Karton gebündelten - Spielkarten hinein, sondern vier kleine Trays mit dem Spielermaterial und darauf ein Deckel.

    Eine Idee war noch ein Display für die fünf kleinen Stapel mit unterschiedlichen Gebietskarten, aber dafür war hier kein Platz im Karton. Auch sind fünf kleine Stapel mit jeweils weniger als 10 Karten selbst gesleevt kein rutschiges Problem.

    Und so kommt das in den Karton:

     

    Im oberen Bereich verbleibt etwas Freiraum, der irgendwie verfüllt werden kann, aber nicht muss.

    Dieses "Mini-Agricola" hat uns beim Anspiel in Essen gut gefallen, wurde gleich mitgenommen und wird sicher häufiger auf den Tisch kommen.

    Maßangaben zum Nachbau

    Landgut

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Gawain"), mit Kartonbanderolen gebündelt
    2 Stapel 29 mm Höhe für Projektkarten
    übrige Karten einzeln (je Gebietskartentyp) oder zusammen bündeln

    4 Arbeitspläne quer in den Karton
    4 kurze Auftragsplättchen daneben in den Winkel
    2 lange Auftragsplättchen und 2 Siegpunktleistenteile seitlich obenauf

    Kartentray: 135 x 92, H:33
    - mittig in 2 Fächer 63 x 89 teilen, eine Längsseite bleibt offen
    - Deckel 135 x 92 mit zwei aufgesetzten Teilen über den Fächern ca. 60 x 86

    4x Spielermaterial: 60 x 88, H:12
    - in leeres Kartentray einlegen

    #Landgut

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (30. Oktober 2025 um 09:15)

  • Biome

    entdeckten wir für uns auf der SPIEL am Sonntagnachmittag. An der vorjährigen Kickstarter-Kampagne war ich irgendwie vorbeigeschrammt, das hatte mich nicht so abgeholt wie das Anspielen auf der Messe. Irgendwo zwischen Erde und Flügelschlag (aber leichter zugänglich als diese beiden) ist dies ein spielerisch überzeugender Tableau-Builder mit wunderschöner Ausstattung - viele schön gestaltete Karten, individuell geformte Ressource-Token aus Holz, Tierküken in echten kleinen Nestern! In neuerer Auflage hat man auf ein Plastiktiefziehteil zugunsten eines (durchaus gut brauchbaren) Zellstoff-Organizers mit Deckel verzichtet. Dank deutlichem Preisvorteil griff ich dennoch zum Abverkauf der ersten Auflage und habe das für mich optimiert.

    Das eigene Ressourcen-Tray ist angepasster als das ebenso aufgeteilte Tray der zweiten Auflage. Die Fächer sind nicht so tief und an den Seiten habe ich mit eingelegten Kartonstreifen für runde "Grabbel-Rampen" gesorgt, die die Entnahme vereinfachen. Einen Deckel hat dieses Tray für die Lagerung natürlich auch.

    Die paar Klötzchen je Spieler kommen in kleine Trays und diese mit den übrigen Kleinteilen in ein größeres Sammeltray mit Deckel

     

    Die gesleevten Karten lagere ich wie immer in Kartonbanderolen. Fürs Spiel steht ein Doppel-Tray für Nachzieh- und Abwurfstapel bereit.

    Leeres Karten- und Ressourcen-Tray kommen an den Boden des Kartons. Der verbleibende Raum wird mit einem U-förmig gefalzten Streifen eingehegt. Dies ist eine bei mir noch neuere, aber nun schon mehrfach verwendete Methode, um Material und Platz sparend Raumaufteilung im Karton zu schaffen.

    Denn da wären ja noch die Nester. Diese Strohgebilde will ich nicht unnötig belasten. Und das Pimpen hört ja nicht bei einem Insert auf ;) Zusammen mit kleinen Schilfbooten für die Präsentation auf dem Spieltisch (de facto Snack-Schalen aus einem niederländischen Supermarkt) sowie der Drehscheibe für das Naturkatastrophen-Modul werden sie lose in den leeren Raum gegeben.

     

    Die Kartenbündel und das Sammel-Tray ruhen auf bzw. der kleinere Stapel mit übrigen Spielkarten neben dem Ressourcen-Tray. Daneben bleibt dann Platz für die Tableaus, den Spielplan und abschließend obenauf die Regel.

     

    Ein in vielerlei Hinsicht wirklich schönes Spiel - ich freue mich auf spielerische Einsätze :love:

    PS: Das Tiefziehteil kommt in den Plastikmüll. Die im Spiel befindlichen 12 kleinen Beutel mit Seilzug braucht es mit so einem Tray nicht (und wär auch ohnedem m.E. unpraktisch). Die werfe ich natürlich nicht weg. Vorerst bleiben sie im Spiel und warten auf eine Idee zu einer besseren Verwendung.

    Maßangaben zum Nachbau

    Biome

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Percival"), mit Kartonbanderolen gebündelt
    4 Stapel 29 mm Höhe für Pflanzen- und Tierkarten
    1 Stapel 19 mm übrige Karten

    Ressourcen-Tray: 263 x 133, H:19,
    - in 8 Fächer 62 x 62 teilen
    - erst 4 Abteilungen quer abteilen
    - 4 dünne Kartonstreifen 152 x 61 einsetzen, an den hochgezogenen Rändern und ein paar Tupfer mittig am Boden ankleben, so dass zu den Rändern Rundungen entstehen, über die man die kleinen Teile leichter entnehmen kann
    - die mittige Trennwand zum Schluss einpassen
    Deckel 263 x 133, ggf. mit etwas Abstand zum Rand mit 8 Stücken ca. 58 x 30 verstärken, die in die Fächer greifen

    4x Spielermaterial: 70 x 40, H:8

    Sammel-Tray: 78 x 133, H:26, Deckel 71 x 126
    - an beiden Längsseiten innen mittig ein Stück 42 x 22 aufsetzen, Anschlag für Spielermaterial-Trays
    - wenn kleien Tray eingelegt, mittig übrige Kleinteile hinein und Deckel drauf
    - Lagerung neben Kartenstapeln für Pflanzen- und Tierkarten auf Ressourcen-Tray

    Karten-Tray: 147 x 95, H:33
    - mittig in 2 Fächer 69 x 92 teilen, eine Längsseite bleibt offen

    Falzstreifen: 483 x 54
    - mit zwei Falzen dreiteilen 148 / 187 / 148
    - U-förmig neben Ressourcen-Tray und Karten-Tray in den Karton geben
    - in den so abgeteilten Raum lose Naturkatastrophen-Scheibe und Nester, ggf. Schalen für Nester

    Stapel mit übrigen Karten senkrecht neben Ressourcen-Tray, daneben Pläne und Regel obenauf

    #Biome

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (1. November 2025 um 16:44)

  • Die letzten Droiden (Les Derniers Droides)

    An das hübsche Kartenspiel musste ich doch ran und so sieht es jetzt aus:

    Nichts zu sehen? Dann habe ich es gut gemacht :) Das Spiel kommt bereits mit einem hübschen und zweckmäßigen Insert daher, da wollte ich gar nicht dran rühren. Dass ich Karten sleeve und mit dekorierten Banderolen versehe, wollte ich hier nicht herausheben.

    Aber nach nur zwei Spielen ist dieser flabberige gefaltete Kartoneinsatz mit den darauf liegenden Spielkartenstapeln, von denen im Spiel gezogen wird, schon ein wenig ins Wanken gekommen - da war die Haltbarkeit in Gefahr. So sehen die Einzelteile herausgenommen aus:

     

    Nun habe ich ja genug Restabschnitte vom Schaumkernmaterial und habe damit die inneren Hohlräume verfüllt. D.h. da liegen Restabschnitte in zwei Schichten drin, selbstverständlich alles miteinander verleimt. Was bisher ineinander gesteckt war, ist auch so geblieben, aber jedes Teil hat nun eine innere Festigkeit und hält einiges an Druck aus.

     

    Schließlich habe noch die Sleeves ein wenig gekürzt, die waren nun etwas zu lang und die Pappe neben den Fächern wollte da nicht mehr nachgeben ;)

    #DieLetztenDroiden #LesDerniersDroides

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (1. November 2025 um 17:45)

  • Papyria

    Das neue Spiel von Bernd Eisenstein (Discordia) im Eigenverlag Irongames kommt mit fast 500 Einzelteilen daher. Das Spiel gefiel uns schon sehr, als wir es im Mai in Herne spielen durften (siehe meine Spielvorstellung vom Mai). Auf der SPIEL konnten wir es dann endlich mitnehmen.

    Ein Tiefziehteil bringt leidlich Ordnung rein. Für nur zum Aufbau benötigte Teile (hier immerhin in der Mehrheit) ist das auch ok - aber da ist ja noch mehr. Also nicht lange fackeln, raus damit und was eigenes hinein.

    Diesmal habe ich das Insert vor Bau auch nur eines Trays komplett durchkonzipiert - das kommt bei mir nicht so oft vor. Die große Menge der zum Aufbau benötigten Plättchen sollte in einer Lage am Boden unterkommen - aber nur so hoch, dass die darin verdeckt liegenden Teile sich nicht umdrehen können, sie sollen beim Aufbau ja auch verdeckt auf die Spielfläche verteilt werden.. In einer zweiten Lage darüber dann die Trays, die man im Spiel braucht. Und beide Lagen nicht größer als die A4-Spielregel darüber. Somit blieb freier Raum sowohl unter als auch neben diesen beiden Ebenen übrig.

    Für die Schlüsselplättchen ist dieses Display gedacht, mit einer Bank in der Mitte, so dass die kleinen Stapel seitlich hochgedrückt werden können.

     

    Die beiden Währungen im Spiel - Papyrus und Lapis - habe ich auf zwei Trays verteilt, das lässt sich so besser auf dem Spieltisch erreichen. Da die Teile recht klein sind, haben die Trays gerundete Rampen aus Karton erhalten. Zum Spielermaterial wird nebst Siedlungsplättchen und Holzspielsteinen in Spielerfarbe gleich ein erstes Bergwerk und ein vielleicht später im Spiel benötigter grauer 50-Wissen-Marker gegeben.

     

    Die Fächer unten im Karton werden mit einem Boden gebildet, der nur Trennwände kennt - seitlich werden diese ja vom Karton und einem hohen Falzstreifen begrenzt. Der Boden ruht obendrein auf Sockelleisten, die ihn geeignet erhöhen.

     

    Und so kommen Aufbau- und Ingame-Material dann hinein. Der Beutel der kleinen Assur-Erweiterung liegt einfach im leeren abgeteilten Raum.

     

    Dort kann man auch die Basisteile und Infotafeln hineingeben, wenngleich ich für diese eigentlich eine eigene Lage oben auf dem Spielplan eingeplant habe.

     

    So sieht das mit den kleineren Pappteilen auf bzw. zwischen den Spielplanteilen aus. Ich freu mich auf die gut ausgetüftelte Punktehatz 8-))

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Papyria

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Falzstreifen: 474 x 59
    - mit zwei Falzen dreiteilen 88 / 298 / 88
    - U-förmig oben in den Karton geben, der Raum bleibt leer (oder nimmt den Beutel der Assur-Erweiterung auf)

    Sammel-Boden für Aufbaumaterial: 298 x 210, H:20, Sockel H:13
    - keine Wände außen herum, nur innere Trennwände, da durch Karton und Falzstreifen begrenzt
    - Teilung in drei Streifen 94 / 94 / 104 x 210
    - jeden Streifen in zwei Fächer a / b teilen:
    - 1a: 94 x 133 (12 Tempel, 12 Städte, 15 Bergwerke)
    - 1b: 94 x 74 (24 Startplättchen, 4 Aufsteller-Teile)
    - 2a: 94 x 94 (63 Multiplikatorplättchen)
    - 2b: 94 x 113 (50 Wertungsplättchen)
    - 3a: 104 x 60 (16 Startlandschaften)
    - 3b: 104 x 147 (42 Landschaften)

    Zwischen-Boden: 298 x 210
    - keine Wände aufsetzen, ggf. Anschlagleisten für aufliegende Trays und Fingermulde zum Herausnehmen

    Schlüsselplättchen: 141 x 78, H:12
    - zusätzlicher Innenboden 135 x 50, zu den Seiten 11 mm freilassen (für Teilentnahme per Fingerdruck and en Enden)
    - in den Boden im Abstand von 27 mm 4 Fugen einritzen und Kartonstreifen 50 x 10 einstecken (dünne Trennwände zwischen Schlüsselplättchen)
    - Abdeckung 141 x 78

    2x Papyrus / Lapis: 70 x 131, H:15
    - Kartonstreifen 63 x 145 einsetzen, an den Enden nach oben runden ("Grabbelkante")
    - teilen in 2 Fächer 78 x 50 (Lapis) / 72 (Papyrus)

    2x Trays für 28 graue Wappen / 20 Spielendeplättchen: 74 x 74, H:15

    4x Spielermaterial: 74 x 54, H:15
    - jeweils: 1 Siedlung, 7 Holzsteine in Spielerfarbe, 1 Bergwerk, 1 grauer Wissensmarker

    Auf den Trays liegen die Spielregelhefte

    Darüber kommen die 3 Planteile, in einer Lage dazwischen sonstige Pappteile (4 Basis, 5 Übersichtstafeln)

    #Papyria

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (6. November 2025 um 19:47)

  • Grand Austria Hotel + Erweiterung

    Nachdem ich online leider nicht wirklich fündig wurde, was einen passenden Organizer halbwegs nach meinen Vorstellungen anging, hab ich doch mal wieder meine alten Reste an Schaumkernplatten herausgekramt, und mich an ein Insert gesetzt.

    Ziel war es, Grundspiel und Erweiterung inklusive der Upgrade Ressourcen in einer Box ohne Lidlift unterzubringen und dabei die einzelnen Module der Erweiterung auch einzeln aufzubewahren.

    Nachdem ich am Anfang etwas zu großzügig in der Planung war, wurde es zum Ende hin enger - geschafft habe ich es trotzdem noch fast ohne Lidlift! :)

  • Wettlauf nach El Dorado (mit allen Erweiterungen)

    Dieses gute (und mit der Grafik von Franz Vohwinkel in meinen Augen auch schöne) Deckbau-Wettlauf-Spiel von Reiner Knizia hat - neben einem "Promo-Pack" - mit "Helden & Dämonen" und "Die Goldenen Tempel" in seiner ersten Auflage von 2017 zwei Erweiterungen erhalten. Letztere war als eigenständiges Spiel spielbar, so dass manche Materialien doppelt vorhanden sind. Es passt alles gut in den Karton des Grundspiels, will nur etwas geordnet sein. Die Höhlenplättchen der ersten Erweiterung können separat aufbewahrt und bei Bedarf denen des Grundspiels in das große Tray hinzugegeben werden.

    Neben den paar Trays sind es vor allem die beschrifteten Banderolen, die Ordnung in die Masse der (gesleevten) Karten bringen.

     

    Das alles passt in ein großes Sammeltray im Querschnitt des Kartons, hier leer gezeigt.

    Der originale Pappeinleger bleibt im Karton. Darunter liegen rein englischsprachige Regelteile und in den Seitenteilen verstecken sich überflüssige Teile, also englische Spielkarten und doppeltes Basismaterial. Zu bemerken wäre lediglich noch eine gefalzte Banderole um die Barrieren, so dass diese gezackten Streifen ebenfalls gut aufgehoben sind.

    Darüber passen die Spielregeln und das übergroße Geländeteil der zweiten Erweiterung hinein.

     

    Das Sammeltray und die großen Aufbau-Blätter (nicht im Bild) runden die Füllung ab. So kann man das trotz Materialflut leicht wieder mal hervorholen. :)

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Wettlauf nach El Dorado + "Helden & Dämonen" + "Die Goldenen Tempel"

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Pappeinsatz im Karton belassen, darunter (engl. Regelteile) und
    seitlich in den Nischen überflüssiges (englische Karten) und doppeltes Material versteckt.

    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Arthur"),
    je Grundspiel / Erweiterung 3 Bündel mit Kartonbanderolen und max. 17 mm Höhe
    für z.B. Basiskarten / Marktauslagekarten / Expeditionskarten

    Sammelboden 285 x 285, H:18
    teilen in 2 Bereiche: 279 * 222 / 54
    im großen Bereich seitlich 2 Streifen 147 x 18 ansetzen, so das 72 mm breite Bereiche (für Kartenbündel) dazwischen bleiben

    Höhlen 1: 130 x 130, H:15

    Höhlen 2: 130 x 88, H:15
    - teilen in 2 Fächer 82 * 82 (Höhlen) / 39 (...)

    3 Trays für Figuren / Flüche / Gold: 90 x 52, H:15

    #WettlaufNachElDorado

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    5 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (13. November 2025 um 09:35)

  • Ada's Dream

    kommen wir wieder zu was Neuem. Die runde Zahl (Insert Nr. 180) hat sich ein Spiel verdient, dessen relativ große Schachtel dennoch keine Mogelpackung ist, sie dürfte kleiner nicht sein. Schon mit Zip-Beuteln war sie randvoll und man musste schauen, dass man den Deckel ordentlich geschlossen bekommt. Na und mit gesleevten Karten und dem zusätzlichen Platzbedarf eines Inserts sollte es nicht viel anders sein. Auf jeden Fall ist dies ein Titel, dessen Aufwand bei Aufbau und Bereitstellung vieler Kleinteile jedes Insert glänzen lässt, selbst die schlecht designten. Aber so eines mag ich Euch hier ja eh nicht vorstellen ;)

    Im folgenden Bild sind die Trays der im Spiel benötigten Materialien. Manches davon wird durch das Spiel vorgegeben, z.B. wenn es an geeigneter Stelle auf dem Plan untergebracht werden soll.

    Auch wenn das Bücherregal nicht aufrecht stehen wird, so ist es doch ein kleiner Hingucker. Sicher wäre ein einfaches Tray zum reinwerfen / rausnehmen noch praktischer gewesen, aber diesen so oft praktizierten Form-follows-Function-Gedanken habe ich hier zugunsten der Gestaltung auf dem Plan und der Immersion gerne fallengelassen. Und so sind dies eben kleine Bücher in einem kleinen Regal, die darin auch im Spiel ordentlich aufbewahrt werden wollen. Die im Regal fehlenden Bücher liegen bereits als eine der Start-Ressourcen bei den Spielermaterialien.

     

    Und so können die Trays auf bzw. neben dem Plan beim Spielen präsentiert werden. Auf einen übergroßen Programm-Plättchen-Stapel auf dem dafür zu kleinen Feld habe ich bewusst verzichtet. So wie die Multiplikator-Zahnräder neben den Besprechungsräumen stehen die Programm-Plättchen neben dem Arbeitszimmer.

     

    Die kleinen Aufgabenkarten haben dort ja ein kleines Tray im Spiel. Bei den Partnerkarten habe ich das gelassen. sie haben kein Feld auf dem Plan und der Stapel ist nicht sehr hoch. Zur Aufbewahrung haben die Karten schonende Kartonbanderolen erhalten.

    Das Spielermaterial ruht in einfachen Schütt-Trays. Die Start-Ressourcen (außer positionsabhängige) sind mit dabei.

     

    Und das sind die übrigen Trays mit Aufbau-Material. Für zweierlei Zielplättchen A / B gleich zwei Trays bauen war sicher Luxus, es kam gerade so schön mit der Form hin.

    Die zweierlei Wertungs-Plättchen (Forschung und Wissenschaft), die geordnet auf bestimmte Felder des Planes gehören, habe ich trotz ihrer unterschiedlichen Abmessungen mit einem kleinen Trick (zueinander versetzt) gemeinsam untergebracht, so dass die Stapel direkt entnommen und platziert werden können. Eine optionale Kartonabdeckung hilft, die Ordnung zu erhalten, wie immer man die Schachtel auch drehen und wenden mag.

    Für die zufällige Verteilung der Wissenschafts-Plättchen in den Besprechungsräumen muss man nicht die Plättchen verwenden, da tun es auch vier der farbigen Würfel (ziehen oder nach Wurfergebnis sortieren).

     

    Die Teile der Erweiterung sind in einem kleinen Sammeltray gemeinsam untergebracht, so dass man diese bei normalem Spiel einfach beiseite stellen kann. In einer Aussparung liegt obenauf der Wertungsblock.

     

    Noch nicht erwähnt habe ich das reichhaltige Material fürs Solo-Spiel. Nun, das spielt bei mir buchstäblich keine Rolle und wird am Boden unter einer Abdeckung versteckt. Was man am seltensten braucht, gehört schließlich nach unten. Der Beutel enthält die zusätzlichen Spielhilfen und wird am Ende der Kordel so umgelegt, dass diese im freien Bereich oben liegt, daneben liegt das kleine Heft mit geschichtlichen Anmerkungen. Insgesamt sollte die gebildete Fläche plan sein, so dass der Boden flach aufliegt.

     

    Nun geht es mit etwas Tetris-Geschick weiter, irgendwie wird es schon passen. Der Plan der Erweiterung und die Spieler-Materialien unten machen den Auftakt. Überall eine Lage mehr hinein sieht es schon recht bunt aus.

     

    Das Tray mit den Erweiterungs-Materialen bietet am oberen Ende der Schachtel die erforderliche Auflage für die Spielpläne. Der Würfelbeutel muss rechts so hineingegeben werden, dass nicht mehr als zwei Würfel übereinander liegen. Das aber ist mit einfachem Umfalten des Beutels eh schon meist der Fall.

    Das flache Tray mit den Universitäts-Plättchen sollte eigentlich auch die neun kleinen Schnipsel - genannt Durchbruch-Plättchen - mit aufnehmen. Ja, passt schon, dann aber muss man wirklich etwas puzzeln. Ich habe diese einfach zum Messing dazugegeben, dort nimmt man sie dann beim Aufbau wieder hinaus. Auch die Startspieler-Figur muss ja irgendwo bleiben, sie kann neben dem Beutel liegen oder wie im Bild gezeigt im Fach der Münzen.

     

    Im oberen Bereich passen in der Höhe noch die Spielhilfen hinein. Dann folgt mit all den Plänen ein dicker Stapel Pappe und die Regeln dürfen auch nicht fehlen. Und obwohl ich die Spielregeln schon tief verinnerlicht habe, ist es noch nicht zu einer ersten Spielrunde bei mir gekommen - das muss ich bald ändern.

     

    Maßangaben zum Nachbau

    Ada's Dream

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Karten gesleevt, mit Kartonbanderolen gebündelt
    90 µm, Paladin "Percival": Startkarten / Tier I / Tier II / Erweiterung
    90 µm, Paladin "Arthur": Aufgabenkarten (Assignments)
    Ebenfalls eine Banderole um die 8 großen Spielhilfe-Karten

    Boden: 212 x 292, Griff-Aussparung nicht vergessen

    4x Spielermaterial : 76 x 52, H:25
    - auch Geld und Startressourcen mit hineingeben

    Ressourcen (Kohle, Messing, Münzen): 210 x 76, H:16
    - in 3 Fächer teilen: 45 / 45 / 108 x 70
    - in die kleinen Fächer Kartonstreifen 45 x 90 mit gerundeten Enden einsetzen ("Grabbelrampen")

    2x Ziel-Plättchen A / B: 86 x 86, H:10
    - Ecken-Sockel 32 x 32

    Wertungs-Plättchenstapel (je 4 Stapel mit 4 Plättchen für Forschung / Wissenschaft): 86 x 75, H:12
    - 2 Bodenstreifen 25 x 80 an den Seiten einsetzen,
    Fugen im Abstand 19 / 19 / 21 / 21,
    auf der gegenüberliegenden Seite andersherum 21 / 21 / 19 / 19
    - Kartonstreifen 25 x 10 in Fugen einstecken

    Bücherregal 70 x 56, H:13 und H:7
    - lange Seiten oben und unten und ein Regalbrett in der Mitte H:13
    - kurze Seiten und zusätzliche Leisten oberhalb der Bücher H:7
    - Bücher so einpassen, dass sie der Höhe nach eben so ins Fach passen, mit Hilfe einzelner Bücher entsprechend bauen

    Aufgabenkarten: 54 x 73, H:16
    - dünner Kartonboden, eine kurze Seite bleibt offen

    Universitäts- und Durchbruch-Plättchen: 66 x 86, H:8
    - dünner Kartonboden

    Programm-Plättchen: 60 x 50, lange Rückwand H:39, nach vorne niedriger, z.B. H:10
    - an Seite Rückwand Bodenleiste 12 mm anbringen, damit Plättchen in zwei Stapeln schräg an dieser Wand lehnen

    Additions-Zahnräder: 68 x 68, H:18

    Multiplikations-Zahnräder: 68 x 68, H:14

    Erweiterungs-Material: 86 x 128, H:36
    - im vorderen Bereich (84 mm weit) nur H:31 - Auflage für Wertungsblock
    - innen 80 x 80 abteilen, Trennwand H:22, aber nicht durchgängig, sondern seitlich mit zwei Stücken 22 x 30, so das mittig ein Eingriff für Entnahme der großen Zielplättchen verbleibt. Diese können dort nach A / B getrennt in zwei Stapeln liegen, die Spielkarten der Erweiterung obenauf. Im kleinen Fach liegen übrige Materialien.

    #AdasDream

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