Schaumkernplatten – Inserts aus Foam-Core

  • Hier mal mein allererster Versuch eines DIY Inserts zu Galaxy Trucker 2nd Edition. Benutzt habe ich 3mm Foamcore.

    Fazit: Man benötigt ein sehr scharfes Messer um saubere Schnittkanten zu bekommen.

    Zudem habe ich auch gesehen, das immer auf den Weißleim verwiesen wird. Ich habe hier den Uhu flinke Flasche und habe den immer benutzt, um die kommerziellen Inserts aus Foamcore oder Holz zu stabilisieren, und es hat immer gehalten.

    Hier noch die Bilder:




  • danielksan81 : Willkommen in diesem Bastelthread - ich schau doch zu gerne, was und wie andere ihre Inserts bauen :)

    Zudem habe ich auch gesehen, das immer auf den Weißleim verwiesen wird. Ich habe hier den Uhu flinke Flasche und habe den immer benutzt, um die kommerziellen Inserts aus Foamcore oder Holz zu stabilisieren, und es hat immer gehalten.

    Klar geht der (und viele andere) auch - Zitat aus meinem Wiki-Beitrag (mehr Details dort)

    Überhaupt könnte man das Material mit so ziemlich jedem Kleber verbinden, es gibt wohl kaum welche, die nicht an den porösen Oberflächen von Karton und Schaumkern greifen würden, sofern nicht enthaltene Lösemittel das Material zersetzen. Nur hat Weißleim alle Vorzüge auf seiner Seite ...

    Im Moment bin ich noch gut eingedeckt (mein letzter Großeinkauf war ein Batzen weißes 3mm-Material bei architekturbedarf.de), aber ...

    ... danke für die Quelle. Unter 6€ / qm ist ein sehr guter Preis. Mit Versand nur eines Packens liegt man dann zwar bei 9€ / qm, aber auch das ist noch im vergleichbaren Rahmen anderer Anbieter gut (und man kann ja auch gleich mehr kaufen). Wer weiß, vielleicht bastel ich ja irgendwann doch noch mit schwarzem Material, ich steh bislang halt auf weiß ;)

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  • Nachdem ich so schön im Big-Box-Verkleinerungs-Rausch war (siehe Village bzw. Century) dachte ich mir, da schlummert doch noch so ein "Trümmer" unter den eigenen Spielen - nämlich die Alhambra Big Box (2009). Etwa gleiche Größe wie bei Village käme hier eine entsprechende Verkleinerung vom Material her infrage - genug Luft im Karton:

    ABER... das, was Queen da auf seine Kartons klebt, ist wirklich nur eher dünnes Papier und würde sich mangels Stabilität nicht schadlos vom Karton abtrennen lassen (einen Test mit dünnem scharfen Spachtel innen an der Papierkante habe ich gemacht). Und so bliebe nur eine weniger hübsche Verkleinerung in der Höhe mit einfachem Abschneiden des Kartons - wie einst bei den Queen-Spielen Chicago Express und Atlantic Star praktiziert. Das ist nicht so sehr schön und es macht alleine die Alhambra Big Box nicht hinreichend kleiner, die sollte auch kürzer werden. Tja, dann muss das wohl so bleiben, sofern nicht irgendwer von Euch noch eine tolle Idee hat, wie man das umsetzen könnte.

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    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (16. März 2025 um 20:39)

  • Eine Big Box hätte ich da noch, wobei... so "big" ist die gar nicht. Die Rede ist von

    Nusfjord (Big Box)

    Das Projekt war bei mir liegengeblieben - die vielen Teile mit unterschiedlichem Formfaktor ließen das nicht ganz so einfach erscheinen. Letztendlich heißt es wie immer anfangen, der Rest ergibt sich. Zuerst wurden die Kartendecks mit Kartonbanderolen gefasst, gleiches habe ich mit den Waldstreifen gemacht. Trays brauche ich für beides im Spiel nicht, auch sind die Karten nicht gesleevt (wobei natürlich Platz im Karton dafür wäre).

    Schiffe und Reihenfolgeplättchen liegen in einem flachen Sammeltray. Das Aufbaumaterial für die Spieler ist übersichtlich und deshalb auch nicht großartig separiert. Die Fächer haben abgesenkte Wandhöhen, so dass man die Plättchenstapel leicht entnehmen kann. Am Rand fanden die obsoleten Pappmünzen eine Bleibe.

    Die Ressourcen im Spiel habe ich aus praktischen Erwägungen auf zwei gleiche Trays verteilt. Nur die Gäste-Figuren haben ein eigenes Tray, da sie ja nur in einer Variante zum Einsatz kommen.

     

    Der Boden im Karton wird ein wenig angehoben, ein kopfüber stehendes leeres Tray füllt verbliebenen Raum aus.

     

    In zwei Lagen kommen die gezeigten Trays hinein, unten die Bündel der Waldstreifen und Karten. Im oberen Bereich passen danach die vier kleineren Planteile obenauf.

     

    Es folgen Ältestenrat-Streifen und Festtafel, danach die Hafenpläne und die Spielregel.

     

    Deckel drauf, bevor es nach Fisch riecht ^^

    Maßangaben zum Nachbau

    Nusfjord (Big Box)

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)

    Spielkartendecks und Waldstreifen mit Kartonbanderolen bündeln

    Bodenplatte: 213 x 303
    - mit leerem Stanzbogen unterfüttern

    Fülltray (leer): 136 x 115, H:15

    Gäste: 136 x 62, H:15

    Sammeltray: 136 x 179, H:15
    - beidseitig Streifen 44 mm für Reihenfolgeplättchen und Schiffe abteilen
    - weitere Unterteilung nach Bedarf, mittig ist Platz für das Nachahmungsplättchen

    2x Ressourcen: 78 x 179, H:15
    - 3 Fächer 72 x 55 (Holz, Münzen, Fisch)

    Spielermaterial 1: 78 x 123, H:25 und H:18
    - 1 Fach 72 x 27 (nicht im Spiel verwendete Pappmünzen), um dieses herum Wände H:25
    - 5 Fächer 2 x 27 (Arbeitskräfte und Anteilsmarken je Spieler), um diese herum nur H:18

    Spielermaterial 2: 78 x 123, H:13
    - teilen in 2 Fächer 72 x 42 (Flöße, Schiff) / 72 (Vorratspläne)

    #Nusfjord #NusfjordBigBox

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  • Es wird nicht einfacher... Inlay bauen unter erschwerten Bedingungen :D

    ....für die Kleinen, die mit der schwarzen Wolle im Gesicht ja nichts mehr sehen 8o

    Ach komm, kein Grund zur Klage - wer hat schon so viel helfende Hände dabei :love:

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  • Es muss nicht immer Schaumkern sein... gehen wir mal 90% offtopic. Für

    Paladins of the West Kingdom

    - ein Spiel, das wie Räuber der Nordsee mit einem kleinen Karton für viel Material daherkommt - fand ich eine schöne Tuckbox-Lösung auf BGG. Die Entwürfe habe ich auf den gleichen Karton gedruckt, den ich auch zum Bau meiner Karten-Banderolen verwende. Etwas unerfahren im Bau von Tuckboxen waren die von Tom Teaches mitgelieferten Bauvideos anfangs hilfreich, nicht allzu viel falsch zu machen. Spätestens bei der zweiten Box lief das von alleine. Und dank der eh vorhandenen Falzmaschine und einer guten Schere ging das auch rasch von der Hand.

    Wichtigste Erfahrung von mir Tuckbox-Dummie war, dass man auf gar keinen Fall die an den Ecken eingelegten Laschen verkleben darf - die müssen nur eingesteckt bleiben, damit beim Schließen die nötige Flexibilität gegeben ist. Mein erster Versuch - ich war allzu gründlich mit Leim unterwegs - sah nach leicht gewaltsamen Verschließen an manchen Stellen doch arg gestaucht aus. So habe ich danach nur noch an Enden der Deckel die aufeinander treffenden Schichten mit etwas Leim aneinander fixiert. Gleiches gilt für Bodenlaschen, hier nur die zuletzt zum Boden gefalteten Laschen leicht fixieren. Im Video wird das mit Klebeband gezeigt :huh: Da schafft man mit soviel Herzblut und Aufwand so eine tolle Lösung und dann das - nee, da ist ein Tupfer Leim genauso schnell und unsichtbar sauber.

    Tom betitelt seine Lösung selbst "Nearly-Complete DIY Storage Solution". Also nur "beinahe" komplett selbstgebaut? Nun, für die sechs Gruppen farbiger Meeples hat er eine fertige Box aus dem Baumarkt verwendet, da diese recht gut in die vorhandene Lücke passte. Da sie aber nur fünf Fächer hat, liegt noch ein Zippbeutel mit den übrigen Meeples daneben.

    Das können wir doch besser ;) Eine kleine Fingerübung später war das fehlende Tray gebaut. Und damit bekomme ich dann doch noch die Kurve, um in diesem Thread zu posten ^^ Maße: 159 x 107, Wandhöhe 23, Fächer 49 x 49. Wär auch das notiert.

    Und so sieht das nun ganz passabel aus. Nur die Tuckbox für die kleinen Karten ist so sperrig, dass ein wenig Lid Lift bleibt. Da sie gebaut ist, hab ich es erst einmal so belassen. Ansonsten ist dem aber schnell abzuhelfen, wenn man stattdessen einfach Kartonbanderolen für mehrere kleine Stapel verwendet. Bevor Nachfragen kommen: Links zu verwendetem Material (Karton) und Werkzeug (Falzmaschine) finden sich im Wiki.

    #PaladinsOfTheWestKingdom #PaladineDesWestfrankenreichs

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (21. März 2025 um 10:15)

  • Ich habe mich auch mal am Insert-Bau versucht und zwar für Darwin's Journey. Da der Spielplan verhältnismäßig klein gefaltet wird und damit nicht den gesamten Karton ausfüllt, habe ich ihn auf den Boden gelegt und den Rest "drumherum" gebaut. Verwendet habe ich hauptsächlich 5 mm dickes Material und es wurde so konstruiert, dass mit der Anleitung der Karton bündig abschließt:

    Die erste Lage enthält den Spielplan, Münzen und Siegel links sowie das Spielmaterial farblich sortiert pro Spieler:

    Es folgt eine Lage mit dem restlichen Spielmaterial.

    Abgeschlossen wird es durch die vier Spielerboards und anschließend mit der großen Anleitung.

  • Ich habe ein weiteres Insert gebaut, diesmal für Russian Railroads. Begonnen wurde mit dem Teil für die Züge, das zum Spielen direkt ans Spielbrett gelegt werden kann. Dann wurde nach und nach der Rest gebaut. Die Maße der einzelnen Bereiche haben sich daher beim Basteln ergeben und wurden nicht vorab geplant. Verwendet wurde erneut hauptsächlich 5 mm dickes Material.

    Es gibt in der Schachtel auf jeden Fall zu viel Platz, daher wurde der Boden "professionell" um 13 mm angehoben, zwei leere Kisten falschherum platziert und die Kisten mit dem Material für die einzelnen Spieler um weitere 5 mm erhöht. In diese Kisten wurden zudem Teile des alten Pappinserts geklebt. Der Boden ist allerdings nur sichtbar, wenn das Material zum Spielen herausgenommen wird. Mit den Spielerboards, dem Spielplan und der Anleitung schließt der Karton genau bündig ab.

  • Mein nächstes Insert habe ich für Flügelschlag Asien gebaut. Eine Erweiterung, die aber zu zweit auch ohne Hauptspiel gespielt werden kann und daher die Grundversion bei mir ersetzt hat. Außerdem wurden die Papp-Futter-Marker gegen hochwertigere Exemplare ausgetauscht.

    Der Karton ist vergleichsweise klein und vor allem niedrig, so dass ich nur genau 2 cm Platz in der Höhe für das Insert hatte, wenn Spielbretter und Anleitung abgezogen werden. Die Würfel liegen daher "lose" am Rand, da diese genau 2 cm hoch sind. Ich hatte am Ende aber mehr Platz als ich am Anfang gedacht hätte, daher wurde der Platz für die Eier sehr großzügig gestaltet und bei den Würfeln sogar noch ein leeres Kästchen über Kopf eingebaut.

  • Ich zeige als euch nächstes ein Insert für Cascadia inkl. der Erweiterung Landmarks. Alles kommt in der Schachtel des Hauptspiels unter. Ich baue bereits am nächsten Insert, aber warte mit dem Zeigen, bis hier jemand anderes was gepostet hat :S;)

    Der Beutel mit den Plättchen nimmt vorne einen großen Bereich ein. Da der Wertungsblock vergleichsweise breit ist, findet dieser hinter dem eigentlichen Insert Platz. Der mittige Bereich unter den Wertungskarten ist erhöht, so dass diese bequemer herausgenommen werden können. Die beiden Anleitungen schließen wie üblich genau mit der Kante des Kartons ab.

  • Wundersame Wesen

    Das Insert in der gezeigten Form ist für das Grundspiel in der Retail-Fassung von Strohmann gedacht. Zum Spiel hatte ich im Wochenbericht einiges geschrieben. Die beiden kleinen Erweiterungen werden hier wohl nicht einziehen, so dass ich vorläufig keinen Änderungsbedarf verspüre. Unter anderem habe ich deshalb die Pappeinlage im Karton belassen und das Insert darauf aufbauend entworfen.

    Karten und Kapitänstafel werden zur Lagerung mit Kartonbanderolen gebündelt. Spielermaterial sowie weiteres Aufbaumaterial und im Spiel benötigte Token kommen in weitere Trays.

     

     

    Die Einrichtung des Vorratstableaus ist damit schnell getan. Die halboffenen Kartentrays schützen die Stapel der gesleevten Karten im Spiel sicher gegen Verrutschen. Die Höhe reicht nicht für alle Karten, aber das ist eh nicht praktisch, da lege ich im Spiel lieber einmal nach.

    Im Karton verbleibt wie gesagt die Pappeinlage. Hier habe ich nur ein klein wenig an den Trennwänden zwischen zwei Kartenfächern im oberen Bereich gefaltet, um dort Platz für die aufliegenden Kapitänstafeln zu schaffen. Im großen freien Bereich kommen zunächst 3 der 4 Spielertafeln hinein (Hinweis: die können aber auch zuletzt oben auf die Trays gelegt werden, für die Fotos habe ich es eben so gemacht).

     

    Die Bilder zeigen, wie nach und nach die weiteren Kartenstapel und Trays hineinkommen. Man beachte, dass eines der Trays zwischen den kopfüber ineinander gesteckten Kartentrays lagert. Mit diesem Kniff beanspruchen die großen Kartentrays, die es ja eigentlich nicht unbedingt zum Spielen braucht, nicht viel Raum im Karton.

     

     

    Das vierte Spielertableau liegt links auf den Karten. Der Beutel wird flach am Rand zusammengefaltet, so dass Vorratstableau und Zeitleisten noch daneben passen. Darüber bleibt Platz für Spielplan und Regeln.

     

    Das eigene Exemplar war noch nicht auf dem Spieltisch, aber dem steht nun nichts mehr im Wege. 8-))

    Maßangaben zum Nachbau

    Wundersame Wesen

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Percival")

    Originale Pappeinlage bleibt im Spiel. Lediglich einen der Trenner zwischen den Kartenfächern so umfalten, dass im oberen Bereich wenigstens 5 mm in voller Breite der Kartenfächer frei bleiben (Platz für Kapitänstafeln)

    Spielkarten und Kapitänstafeln mit Kartonbanderolen bündeln
    Wesenskarten in 2 gleichhohe Stapel teilen (ca. 37 mm), Solo-Tingent-Karten erhalten separate Banderole, alle übrigen (Spielhilfen und Errungenschaften) werden als ein Stapel zusammen gebündelt.

    Tray für Pokale, Punkteplättchen, Zielmarker: 91 x 65, H:14
    Wandhöhe ggf. anpassen, so dass dieses Tray zusammen mit den beiden kleinen Kartenstapeln so hoch ist wie ein Bündel der Wesenskarten).

    4x Spielermaterial: 59 x 69, H:32

    Kescher / Energie: 120 x 70, H:10, mittig in 2 Fächer teilen

    Eier: 120 x 70, H:16, Abdeckung 120 x 70 (ggf. Leisten gegen Verrutschen unten aufsetzen)

    2 Kartentrays: Boden 70 x 95, Rückwand 70 x 32, Seitenwände aus einem Streifen 110 x 35 fertigen, seitlich Abschnitte 45/65 markieren und diagonal trennen, so dass die Seiten einen Winkel von ca. 60 Grad haben. Die Seitenwände sind nicht durchgängig und sie sind vor allem NICHT auf der Bodenplatte, sondern seitlich an Boden und Rückwand aufgesetzt. Der vor den Seiten überstehende Boden kann noch ca. 1 mm mit dem Cutter reduziert werden, damit die beiden Trays beim Einpacken einfach kopfüber ineinander passen.

    Aufbaumaterial (Lebensraumplättchen, Sanduhr, Kapitäne): 110 x 68, H:25
    - Im Karton findet dieses Tray zwischen den beiden Kartentrays platz.

    #WundersameWesen

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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  • Cool, was sind das für Schlüssel?

    Beim Fluß -> „Mini Vintage Schlüssel“

    Diese hier (leider gerade ausverkauft):

    https://www.amazon.de/dp/B06XTRDH9Y?tag=wwwunknownsde-21&ref_=pe_111929571_1111661321_t_fed_asin_title (Affiliate-Link)


    Man sollte 2 Sets bestellen um genug Schlüssel mittlerer Größe zu haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Dark_Mirror (4. Mai 2025 um 21:35)

  • Dune Imperium: Uprising

    Was haben Arnak und Dune Imperium gemeinsam? Obwohl beides ausgezeichnete und DSP-prämierte Spiele sind, die mich Euro-Spieler begeistern sollten, haben sie das erst mit der einen oder anderen der erschienenen Erweiterungen geschafft - zuvor schien mir da einiges jeweils nicht rund zu sein und ich habe nicht sogleich zugeschlagen. Das (obendrein teure) Stückwerk mit Erweiterungen ging ich bei der Verteilung meines Budgets aber auch nie an und so sind beide Spiele trotz Beuteschema-Treffer bis heute nicht in meine Sammlung gewandert.

    Worauf ich bei Arnak noch warte - eine integrierte verbesserte Neuauflage - hat Dune Imperium mit Uprising die Kurve bei mir genommen. DI:U ist das DI-Spiel, das ich als rund und gut empfinde und so brauchte es nur noch die erwartete Angebotsrunde vor Ostern, dass es einziehen durfte. Egal, was Bloodlines und andere Erweiterungen noch bringen, die dürften es eh schwer bei mir haben, dann würde auch dieses Spiel (eben deshalb! mehr Kram, mehr Regeln...) eher seltener bis nie auf den Tisch kommen. Das beschriebene Insert gilt also für DI:U ohne Extra-Schnörkel so wie es im Handel ist.

    Viel zu tun war an den paar Trays eigentlich nicht. Schüttboxen fürs Spielermaterial und das Ressourcentray sollten mit den Anführer-Tableaus auf einer Fläche stapelbar sein. Bei den übrigen Trays fürs Aufbaumaterial musste ich mir lediglich zu den sperrigen Sandwürmern ein wenig Gedanken machen.

     

    Überdurchschnittlich viel Bastelarbeit hatte ich dafür mit den insgesamt 15 Kartonbanderolen für gesleevte Karten, Verträge und Anführer und deren Beschriftung, damit man auch nach dem Spiel noch weiß, wo was hineingehört.

    Wie schon zuvor beim Insert für Wundersame Wesen sollte die originale Pappeinlage im Karton verbleiben, reicht der Platz darin doch für das Projekt in dieser Form aus. Im großen Fach für die Trays musste ich gar ein wenig Raum am Boden verkleiden.

    Ins kleinere Fach kommen all die Bündel (außer Anführern), ins große die Trays. Die Bilder zeigen die Ordnung beim Einräumen.

     

     

    Mit dem Verbleib der Pappeinleger sind Bastelaufwand und Materialbedarf für solche Inserts sehr gering - noch ein nicht zu verachtender Vorteil, das war doch wieder rasch zusammengebaut.

    Maßangaben zum Nachbau

    Dune Imperium: Uprising

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Percival" und "Arthur")

    Originale Pappeinlage bleibt im Spiel.
    Nach Typen sortierte Spielkarten, Verträge und Anführer mit Kartonbanderolen bündeln.
    Imperium-Karten und ein Startdeck bilden einen Stapel im Karton, die übrigen großen Karten einen anderen.
    Dazwischen kommen die kleinen Karten und Verträge ins kleinere Fach der Pappeinlage.

    Boden 1 im großen Fach der Pappeinlage: 106 x 248, mit Restabschnitten 3 mm sockeln
    Boden 2: 106 x 100, an ein Ende auf Boden 1 aufsetzen

    5/6-Spieler-Material: 106 x 100, H:11, mittig über Kreuz in 4 Fächer teilen

    Aufbaumaterial: 106 x 100, H:32,
    mit Wänden innen so teilen, dass in einer Ecke ein Fach 63 x 63 entsteht
    Die Sandwürmer kommen die beiden länglichen Fächer, der Rest in das quadratische Fach.

    4x Spielermaterial: 52 x 73, H:20

    Tray für Münzen / Wasser / Spice: 106 x 148, H:22, 3 Fächer 100 x 52 / 32 / 52
    - obenauf liegen die gebündelten Anführer

    #DuneImperiumUprising

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  • Stupor Mundi

    Während das Kickstarter-Spiel mit eigenen Trays daherkommt - allerdings auch in einem riesigen Karton - kann man sich bei der Retail-Ausgabe von Pegasus so behelfen:

    Das Spielermaterial will in die einfachen Trays schon etwas geordnet eingelegt werden, dann passt aber alles wunderbar. Die Start-Aktionskarten sind (wie die übrigen Karten ) gesleevt und mit einer Karton-Banderole gefasst. Die Teile von Friedrich haben zwei eigene kleine Trays bekommen.

    Die Edikte, die im Spiel nachgelegt werden müssen, haben ein Tray, so dass sie in Schräglage (Vorderseite unsichtbar) griffbereit sind. Aus rein praktischen Erwägungen (Platz im Karton) bin ich mit den Stadtbonusplättchen genauso umgegangen, obwohl es sich hierbei um Aufbaumaterial handelt. Aber letztlich ist es ja egal, wie ein Tray aussieht, das im Spiel nicht benötigt wird ;) Ressourcen und Münzen haben einfache Trays erhalten, auf Unterteilung für jeweils zwei gut unterscheidbare Einheiten habe ich verzichtet. Wer will kann das tun, muss dann aber im Spiel öfters mit spitzeren Fingern greifen und ständig sortieren.

    Alles weitere Aufbaumaterial kommt in ein quadratisches Sammeltray bzw. wird mit Banderolen gebündelt.

     

    Ab in den Karton damit! Ganz unten kommt noch etwas Pappe und ich lagere dort die von mir nicht benötigten englischen Regeln und Spielhilfen. Darüber kommt die original Pappeinlage hinein.

    Neben dem ersten Spielermaterial-Tray liegen die Solo-Karten - sie sind ein geeigneter Ausgleich für die ansonsten niedrigeren Friedrich-Trays. Ins andere Fach kommt ein gesockelter Boden, der mittig mit gefassten Leisten Platz für das Münzen-Tray bietet.

     

    Der Rest folgt wie gezeigt, oben auf Pappeinlage und Trays liegen die Spielertableaus.

     

     

    Ein eigener Boden mit ein paar geeignet aufgesetzten Leisten fasst Spielplan, Reiseplan und Burgtableaus der Spieler. Obenauf liegt natürlich noch die Spielregel.

     

     

    Ein schönes Euro-Spiel mit viel Tüftelpotential, das auch in der deutlich preiswerteren Retail-Ausgabe zu gefallen weiß - erst recht, wenn das üppige Material geordnet griffbereit ist. :)

    Maßangaben zum Nachbau

    Stupor Mundi

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Arthur")

    Originale Pappeinlage bleibt im Spiel.
    Darunter etwa 5 mm verfüllen - Pappe oder leere Stanzbögen - sowie englische Regeln und Spielhilfen lagern (wer sie wie ich nicht zur Hand haben möchte)

    Karton-Banderolen anfertigen für Spielkarten (4x Start- sowie Aktions-, Solo-, Sperr-Karten), Spielhilfen und Arbeitsplättchen

    4x Spielermaterial: 78 x 144, H:23
    - Türme im Wechsel seitlich hinlegen, daneben Hauptgebäude
    - auf den Mauern bleibt Platz für die Start-Aktionskarten, daneben die übrigen Kleinteile

    Friedrich-Tray 1, Türme und Hauptgebäude: 52 x 146, H:21

    Friedrich-Tray 2, Verbündete, Mauern, Figuren: 52 x 146, H:16

    Edikte: 54 x 78, Rückwand H:30, Seitenwände H:20, vorne H:10
    - am Bodenrückseite 7 mm Leiste aufsetzen, damit Plättchen davor stehen und nach hinten an Wand lehnen

    Stadtbonusplättchen: 54 x 41, Rückwand H:30, Seitenwände H:20, vorne H:10
    - am Bodenrückseite 7 mm Leiste aufsetzen, damit Plättchen davor stehen und nach hinten an Wand lehnen

    Ressourcen (Getreide, Stein): 64 x 119, H:10

    Münzen (Getreide, Stein): 60 x 119, H:15

    Boden 1: 119 x 119, Sockelleisten H:9
    - obenauf kleine Leisten aufsetzen, damit mittig dazwischen das Münzen-Tray lagern kann

    Aufbaumaterial: 119 x 119, H:16
    - mittig teilen, in ein langes Fach Verbündetenplättchen legen
    - das andere nochmals teilen:
    55 x 30 für Marktplättchen,
    55 x 80 für je 5 Sperr-Plättchen und -Karten sowie 1 Startmarker und 2 Arbeitsediktmarker

    Boden 2: 214 x 304
    - Leisten H:18 so aufsetzen, dass der Spielplan i einer Ecke Platz hat,
    Leisten mit Abschnitten abstützen,
    zum Rand hin etwas Platz für Spitze vom Reiseplan freilassen

    #StuporMundi

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    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (1. Juni 2025 um 18:26)

  • Ausgehend von der Frage, ob die Quacksalber Megabox dreimal mehr Platz bietet als es Inhalt gibt, hier meine "Lösung". Die Box könnte etwa halb so groß sein, wenn der Inhalt wie folgt sortiert wird:

    Gebastelt habe ich eine Innenbox aus 5mm Material mit einer zusätzlichen 3mm starken Sortierungsbox:

    Danach habe ich die Box in der Mitte geteilt und die beiden Teile andersherum zusammengeschoben.

    Von einer Seite sind natürlich Schnittkanten sichtbar, aber die fallen im Regal praktisch nicht auf:

  • Genau wie Smuntz im Beitrag 810 habe ich bei meinem Insert für Arche Nova (inkl. Wasserwelten) die beiden großen Sortierkästen behalten und nur für das Spielermaterial und die Karten Halterungen gebastelt. Verwendet wurde 3mm starkes Material.

    Die Grunderhöhung habe ich nicht benötigt, da ich zusätzliche Zoopläne besitze, die einen Abschluss genau mit dem Deckel ermöglichen. Für das Spielermaterial stand aber zu viel Platz zur Verfügung, so dass ich dort im ersten Schritt eine Unterkonstruktion mit 1,5 cm Höhe verbaut habe. Die Karten sind nicht gesleevt. Der Rest sollte selbsterklärend sein:

  • Genau wie Smuntz im Beitrag 810 habe ich bei meinem Insert für Arche Nova (inkl. Wasserwelten) die beiden großen Sortierkästen behalten und nur für das Spielermaterial und die Karten Halterungen gebastelt. Verwendet wurde 3mm starkes Material.

    Die Grunderhöhung habe ich nicht benötigt, da ich zusätzliche Zoopläne besitze, die einen Abschluss genau mit dem Deckel ermöglichen. Für das Spielermaterial stand aber zu viel Platz zur Verfügung, so dass ich dort im ersten Schritt eine Unterkonstruktion mit 1,5 cm Höhe verbaut habe. Die Karten sind nicht gesleevt. Der Rest sollte selbsterklärend sein:

    Richtig gut, kann das Spiel hochkant gelagert werden? Habe heute mein einsortiertes, hochkant gelagertes Spiel aufgemacht.... Alles durcheinander

  • Für die Kartenhalter benötigt man jeweils: 1x 71*96 mm, 1x 47*65 mm, 2x 47*65 mm und dazu Begrenzungen auf der Seite von der die Karten herausgenommen werden.

    Für das Spielermaterial jeweils: 1x 83*71 mm, 2x 83*32 mm und 2x 65*32 mm.

    Die Unterkonstruktion ist 15 mm hoch, die restlichen Maße ergeben sich durch die oberen Maße. Du musst zudem noch prüfen, ob du eventuell für die gesamte Box noch eine Unterlage von 5 mm benötigst. Ich habe zusätzlich Spielpläne und daher war dies nicht notwendig.

  • Das nächste Insert habe ich für Men-Nefer erstellt. Verwendet wurde wieder 3mm starkes Material.

    Es stand ausreichend Platz zur Verfügung, daher ist nur die obere Reihe doppel- bzw. sogar dreilagig. Unten beginnt es mit vier umgedrehten Kisten, die sich für späteres optionales Zubehör oder eine Erweiterung umdrehen und nutzen lassen.

    Die Spielerboards schließen mit den Kästen bündig ab, so dass eine ebene Fläche für das Spielbrett und die Anleitung entsteht, die den Abschluss bilden.

  • Botanicus

    Das Hans-im-Glück-Spiel kommt ja mit Papp-Faltschachteln daher. Aber mal ehrlich.... außer dass diese Zipp-Tüten ersetzen mögen, sind sie nicht wirklich praktisch, weder im Spiel, noch zur Aufbewahrung. Ich habe mich nicht weiter drum gekümmert und wie üblich ein Insert gebaut.

    Die Pflanzen und Münzen werden zur Verteilung auf dem Spieltisch in zwei gleichen Trays aufbewahrt.

    Aufbaumaterial für die Spieler und alles andere kommen in separate Trays. Die (gesleevten) Spielkarten werden mit einer Karton-Banderole gehalten.

     

    Pflanzen- und Münztrays sowie das hohe Sammeltray kommen unten in den Karton.

    Selten war in einem Spiel der heutigen Zeit so viel Luft im Karton wie in diesem. Das muss zwar berücksichtigt werden, soll aber nicht viel Material kosten. Ein mit Winkeln verstärkter Rahmen füllt den Leerraum aus und hat geeignete Ausschnitte zur Aufnahme von Spielplan und Spielertableaus obenauf.

     

    Die flachen Trays mit den Spielermaterialien und die Spielkarten passen noch unten hinein und halten den Schwerpunkt bei vertikaler Lagerung so weit unten wie nur möglich. Die ungenutzten Faltschachteln habe ich nicht weggeworfen, sie haben mehr als genug Platz im großen Leerraum.

    Alles andere liegt oben auf Trays und Rahmen.

     

    Ein Spiel, dass ich bisher nur in seiner Basisversion kannte und aufgrund der lobenden Worte zur Experten-Version auf der Wunschliste stand, ist nun einem Angebot folgend eingezogen.

    Maßangaben zum Nachbau

    Botanicus

    alle Trays aus 3-mm-Material
    Maße der Bodenplatten und Wandhöhen H (Gesamthöhe also jeweils 3 mm mehr durch den Boden)
    Karten gesleevt (90 µm, Paladin "Arthur")

    Spielkarten mit Karton-Banderole gebündelt

    2x Pflanzen und Münzen: 198 x 81, H:16
    - in 3 Fächer 62 x 75 teilen
    - Pflanzen I+II / Pflanzen III+IV / Münzen auf beide Trays gleichmäßig verteilen

    4x Spielermaterial: 58 x 81, H:10

    Sammeltray: 87 x 81, H:34
    - 3 Fächer: 36 x 36, 36 x 36, 42 x 75

    Leer-Rahmen:
    - hintere Wand: 280 x 69
    - vordere Wand: 280 x 51
    - 2x Seitenwand mit Eckausschnitt: 201 x 69 (erste 50 mm) / 51 (restliche 151 mm)

    #Botanicus

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • Das Insert für Grand Austria Hotel besitzt zwei Besonderheiten. Grundsätzlich wurde wieder 3mm starkes Material verwendet, begonnen habe ich aber mit einer 20mm dicken Schaumstoffplatte, wodurch der Boden um insgesamt 23mm angehoben wurde.

    Da trotzdem noch zu viel Platz zur Verfügung stand, wurde ein Kasten falschherum platziert. Allerdings hat mir der weiße Fleck nicht gefallen und ich habe daher ein passendes Bild gedruckt, laminiert und auf diesen Bereich geklebt. Ich hatte mich dabei etwas vermessen, was aber außer mir niemandem auffallen wird. Ansonsten gefällt mir das Ergebnis sogar besser als ich es mir vorgestellt habe und ich überlege schon, in welcher Form ich das bei meinen nächsten Inserts berücksichtigen könnte.

    Es folgen die Spielerboards, sowie das Spielbrett und die Anleitung, um genau bündig mit dem Karton abzuschließen.

  • Die Pflanzen und Münzen werden zur Verteilung auf dem Spieltisch in zwei gleichen Trays aufbewahrt.

    ... wo bringst Du denn die Früchte unter?

    Speisekammer, Küche, Kühlschrank, Bauch - je nach Zustand und Esslust ^^

    Aber das ist jetzt offtopic. Da Du meine Zeile zu Botanicus zitierst, hier die Materialliste des Spiels (der nicht gezeigte Rest sind die hölzernen Teile für die Spieler). Wenn Du die Pflanzen der Wachstumsstufe IV meinst, die liegen mit denen der Stufe III in einem der drei Fächer der beiden flachen Trays. Aber das sieht man doch auch auf den Fotos.

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  • ... wo bringst Du denn die Früchte unter?

    Speisekammer, Küche, Kühlschrank, Bauch - je nach Zustand und Esslust ^^

    Aber das ist jetzt offtopic. Da Du meine Zeile zu Botanicus zitierst, hier die Materialliste des Spiels (der nicht gezeigte Rest sind die hölzernen Teile für die Spieler). Wenn Du die Pflanzen der Wachstumsstufe IV meinst, die liegen mit denen der Stufe III in einem der drei Fächer der beiden flachen Trays. Aber das sieht man doch auch auf den Fotos.

    Ich meinte die Früchte aus der Gartenhaus-Erweiterung, also die Pflanzen der Wachstumsstufe V. Aber offenbar hast Du die nicht :)

  • Ich meinte die Früchte aus der Gartenhaus-Erweiterung, also die Pflanzen der Wachstumsstufe V. Aber offenbar hast Du die nicht :)

    Ah, danke, von der wusste ich bis eben gar nichts. Das Spiel zog gerade erst hier ein. So mir die Erweiterung mal zufällt, ist da ja noch sehr viel Platz im Karton. Wäre nicht das erste Insert das ich nachträglich angepasst hätte.

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  • Botanicus

    Das Hans-im-Glück-Spiel kommt ja mit Papp-Faltschachteln daher. Aber mal ehrlich.... außer dass diese Zipp-Tüten ersetzen mögen, sind sie nicht wirklich praktisch, weder im Spiel, noch zur Aufbewahrung. Ich habe mich nicht weiter drum gekümmert und wie üblich ein Insert gebaut.

    #Botanicus

    Das mußte ich doch gleich mal nachbauen, allerdings unter Berücksichtigung der Erweiterung. Den Rahmen habe ich fast gleich gelassen:

    An den Teilen habe ich lediglich eine weitere Vertiefung von 50mm Breite und 8mm Tiefe eingeschnitzt (nachträglich, weil wozu vorher nachdenken?). Die Haltedreiecke habe ich nach außen gemacht; das hat sich als dumme Idee herausgestellt. Würde ich es nochmal neu machen, dann würde ich die Querträger 6mm länger machen und in die Randträger entsprechende Löcher reinschnitzen, dann würden die Querträger auch senkrecht stehen... Die Querträger habe ich eine Breite der Spielermaterialboxen vom Rand entfernt gemacht, dazu später.

    Die Boxen an sich sind nahezu gleich geblieben:

    Die Größen passen weiterhin, die weiteren Punkteplättchen und Erfüllte-Basisaufträge-Anzeiger passen noch mit in die Tokenbox. Für die Pflanzen habe ich die Wände etwas verschoben, und für das Geld nur 52mm Breite und die kleinen Pflanzen 57mm Breite gelassen, dafür die Früchte mit in das mittlere Fach getan. Der Grund: die Früchte sind auf der Rückseite abgeerntetes Gestrüpp mit Wert 1 und dort ebenso gelb wie die normalen 1er-Pflanzen und deshalb leicht zu verwechseln, wenn sie versehentlich auf der falschen Seite landen.

    Zusätzlich habe ich für alle Boxen Schuber aus Deckfolien gebaut, damit der Inhalt der Spieleschachtel sich nicht komplett verteilt, wenn die Box mal senkrecht gehalten wird. Für die Tokenbox in ähnlicher Manier einen Deckel mit 1,5cm Überstand, dazu für die Karten eine Banderole in einer Breite für gesleevte Karten (meine sind noch nicht...). Für die Schuber habe ich immer (Höhe-1mm),Breite,Höhe,Breite,(Höhe-1mm) als Längen zwischen den Falzen bzw zum Rand, dann die Endstücke mit Sekundenkleber geklebt. (Das funktioniert, ist aber nur mäßig gut, weil es die Oberfläche von der Folie angreift, und wenn man nur etwas Sekundenkleber an den Fingern hat, verteilt man den ruck zuck.)

    Die Gewächshäuser kommen dann in die neue Vertiefung. Der Abstand der Querträger sorgt jetzt dafür, daß sie da auch nicht rausrutschen können, denn die Gewächshaäuser sind deutlich weniger lang als die Spielschachtel. Der Spielbrett-Anbau kommt einfach mit in das Müllfach *ähem* das große Fach in der Mitte, wo auch die Faltschachteln noch reinpassen.

    Das einzige, was mich dann noch genervt hat, war, daß man die Boxen nicht so leicht rausnehmen kann. Deshalb einmal noch per Hand geschnitzt:

    Damit kann man die langen Pflanzenboxen leicht rausnehmen, und danach geht auch die Tokenbox gut.

    Ach ja, und die Spielermaterialboxen kann man auch einfach neben den Rahmen legen... weil bei meinem ungenauen Geschnippel und den zwei drei weiteren Blättern für die Gewächshaus-Anleitung war's da etwas hoch.

    Maßangaben, 3mm Foam-Core

    Rahmen:

    280mm*69mm (besser: 286mm*69mm mit Nut 3mm breit je 84mm entfernt von der Seite)
    280mm*51mm (besser: 286mm*51mm mit Nut 3mm breit je 84mm entfernt von der Seite)
    201mm*(51/69)mm, davon 151mm*51mm und 50mm*69mm (besser: 207mm*(51/69)mm, davon 154mm*51mm und 53mm*51mm mit jeweils den 3mm am Rand als Nut)

    Pflanzenboxen:

    198mm*81mm, zweimal (Boden)
    198mm*16mm, viermal (Lange Wand)
    75mm*16mm, achtmal (Kurze Wand und Zwischenwand, 52mm und 57mm Breite bei den äußeren Fächern)

    Spielermaterialboxen:

    81mm*58mm, viermal (Boden)
    81mm*10mm, achtmal (Lange Wand)
    52mm*10mm, achtmal (Kurze Wand)

    Tokenbox:

    87mm*81mm (Boden)
    81mm*34mm, viermal (Lange und kurze Wand) [alternativ: 87mm*34mm zweimal Lange Wand]
    75mm*34mm (Lange innere Wand) [alternativ: 75mm*34mm dreimal Kurze Wand und lange innere Wand]
    36mm*34mm (Kurze innere Wand zwischen den beiden 36mm*36mm-Fächern)

    4 Mal editiert, zuletzt von Bernkastel (27. Juni 2025 um 18:20) aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler, Maße

  • Das mußte ich doch gleich mal nachbauen ...

    Freut mich :) Das ist ja einer der beiden Gründe, warum ich hier jedes Insert im Detail vorstelle

    Der andere Grund ist ...

    ... ich weiß wo ich jederzeit nachschauen kann, wenn ich das nach dem Spiel nicht mehr richtig eingeräumt bekomme :lachwein:

    Würde ich es nochmal neu machen, dann würde ich die Querträger 6mm länger machen und in die Randträger entsprechende Löcher reinschnitzen, dann würden die Querträger auch senkrecht stehen.

    Und wieso ist das sonst nicht senkrecht? An der Methode kann das nicht liegen, das mache ich doch auch nicht (Schlitze, Löcher usw. - sieht doch auch nicht besser aus). Die Position innenliegender Wände - ob wie hier bei so einem bodenlosen großen Rahmen oder bei einem Tray mit Fachunterteilung - zeichne ich vor Verleimen mit Bleistift auf der Wand an, dann steht die Innenwand genauso senkrecht wie eine, die man außen ans Ende einer anderen Seitenwand ansetzt. Fixiert wird hier wie immer und alles mit Nadeln, also verrutscht da auch nichts.

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  • Schon wegen den Dividern habe ich überlegt mir für Imperium: Horizons inkl. Imperium: Classics & Imperium Legends die Variante von Folded Space zu kaufen. Erstmal habe ich aber eine eigene Variante gebaut, die nicht ganz so komfortabel ist, aber ihren Zweck erfüllt. Verwendet wurde wieder 3mm starkes Material:

    Die Karten sind mit Sleeves etwas zu hoch und müssen daher leicht schräg gelagert werden. Dafür habe ich einen entsprechenden Einsatz für die Box gebaut. Das war etwas fummelig, hat am Ende aber doch gut gehalten. Die Seiten sind übrigens jeweils gleich lang bzw. breit auch wenn das auf dem Bild leicht verzerrt aussieht.

    Rechts daneben war noch Platz für "überflüssige" Karten sowie das weitere Spielmaterial in vier Schichten übereinander.

    Mit den Plastikdividern können die einzelnen Decks bequem getrennt und herausgenommen werden. Der Name der Völker ist so aber nicht direkt ablesbar. Als letztes folgenden wie üblich die Anleitungen, die bündig mit dem Karton abschließen.

  • Würde ich es nochmal neu machen, dann würde ich die Querträger 6mm länger machen und in die Randträger entsprechende Löcher reinschnitzen, dann würden die Querträger auch senkrecht stehen.

    Und wieso ist das sonst nicht senkrecht? An der Methode kann das nicht liegen, das mache ich doch auch nicht (Schlitze, Löcher usw. - sieht doch auch nicht besser aus). Die Position innenliegender Wände - ob wie hier bei so einem bodenlosen großen Rahmen oder bei einem Tray mit Fachunterteilung - zeichne ich vor Verleimen mit Bleistift auf der Wand an, dann steht die Innenwand genauso senkrecht wie eine, die man außen ans Ende einer anderen Seitenwand ansetzt. Fixiert wird hier wie immer und alles mit Nadeln, also verrutscht da auch nichts.

    Ich hab da noch nie mit Nadeln gearbeitet, sondern immer nur ohne. Beim Ramen hab ich also zu schlampig gearbeitet. Mit entsprechendem Nut hätte das aber nicht passieren können.

  • Und wieso ist das sonst nicht senkrecht? An der Methode kann das nicht liegen, das mache ich doch auch nicht (Schlitze, Löcher usw. - sieht doch auch nicht besser aus). Die Position innenliegender Wände - ob wie hier bei so einem bodenlosen großen Rahmen oder bei einem Tray mit Fachunterteilung - zeichne ich vor Verleimen mit Bleistift auf der Wand an, dann steht die Innenwand genauso senkrecht wie eine, die man außen ans Ende einer anderen Seitenwand ansetzt. Fixiert wird hier wie immer und alles mit Nadeln, also verrutscht da auch nichts.

    Ich hab da noch nie mit Nadeln gearbeitet, sondern immer nur ohne. Beim Ramen hab ich also zu schlampig gearbeitet. Mit entsprechendem Nut hätte das aber nicht passieren können.

    Dann rasch Nadeln kaufen oder Ponal Express :)

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Was nehmt ihr da? "Normale" Stecknadeln?

    Ja. Speziellere Nadelempfehlung in meinem Wiki . Ponal Express ist nur teuer und festhalten keine Option, wenn es mal komplizierter und größer wird als einen Streifen an einen anderen zu kleben. Darauf warten, dass Leim anbindet? Dafür ist mir meine Zeit zu schade, so schnell ist auch kein Expressleim.

    Beim Ramen hab ich also zu schlampig gearbeitet. Mit entsprechendem Nut hätte das aber nicht passieren können.

    Und so eine Nut-Konstruktion will nicht angezeichnet und ausgearbeitet werden? Da bleibe ich doch lieber bei meinem angezeichneten Strich als Positionierungshilfe, geht schneller und sauberer. Und will man ganz sicher gehen, dass es senkrecht ist, kann man einen rechtwinkligen Materialabschnitt (liegen immer genug herum) zur Kontrolle anlegen, bevor man das Teil fixiert.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (29. Juni 2025 um 01:02)