Schaumkernplatten – Inlays aus Foam-Core

  • Tungaru deluxe

    ...ist nicht das erste Spiel, dem ich schon vor seiner Tisch-Premiere ein Insert verpasse, angesichts seiner Materialfülle eben ein Kandidat - zahlreiche verschiedene Teile für den Aufbau / im Spiel / je Spieler. Das ist das Ergebnis:

    Für Nomadenplättchen und Waren boten sich Trays mit gleichem quadratischen Grundriss an, für die Nomaden-Stapel mit seitlichem Eingriff.

     

    Die vier Sätze mit Inselplättchen kommen in ein angepasstes Tray, das mit einem kleinen Seitenfach für das Startspieler-Plättchen so in der Länge auf das gleiche Maß wie die anderen Trays gebracht wird.

     

    Da Boote und Spielkarten zwar Spielermaterialien sind, die sich aber schlecht gemeinsam mit den Holzspielsteinen und Würfeln sortieren lassen, habe ich für den Rest einen Einsatz geschaffen, der Tiefziehteil-Charakter hat. Die Bodenplatte erhält Sockelleisten, wobei nur die sichtbaren Seiten durchgängig sein müssen, die übrigen Stützen sind aus Restabschnitten gefertigt. Das Fach für die Spielkarten bekommt mit zwei halbrunden Ausschnitten ein Fingerloch auf zwei Ebenen, damit die Karten leicht entnommen werden können. Obenauf kommen kleine Leisten, die die Trays mit den Spielermaterialien fixieren.

     

    Im Karton findet dann alles in zwei Ebenen Platz.

     

    Obenauf liegt der Spielplan, ein kleiner Materialabschnitt kann gegen Verrutschen eingelegt werden. Darauf werden die dünnen Spielerpläne verteilt und die Regel hinein gelegt.

     

    #Tungaru

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

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  • Grand Trunk Journey

    Gerade so schön im Bastelflow habe ich das nächste Stück meiner 2020-Neuheiten ausgegraben. Schließlich lagen hier nur Zip-Tüten im üblichen Rahmen zur Ordnung bereit, keinerlei Insert weit und breit im Karton. Eine Bodenplatte sollte Luft nach unten verkleiden und Ordnung nach oben schaffen. Hier ist der "Igel" im Bau:

    Und so sieht das Gesamtwerk aus:

    Die Bodenplatte bietet an den Seiten Raum für die sechs verschiedenen (gesleevten) Kartenstapel. Fingerlöcher sollen die einfache Entnahme der Karten sicherstellen. Zum Rand hin haben die aufgesetzten Wände noch kleine "Nasen", in die später der etwas kleinere Spielplan eingelegt werden kann. Der Entwurf ist nicht sehr robust, stehen doch vier kleine Wandabschnitte frei - da heißt es sorgfältig leimen und aushärten lassen. Und wenn etwas nicht dauerhaft hält, wird es eben wieder angeklebt :) Der Sockel ist wie immer bei dieser Methode mit Restabschnitten gebaut.

     

    Die Sonderlieferungsplättchen kommen in ein großes flaches Tray, so dass sie sich nicht umdrehen können und beim Aufbau einfach daraus gelost werden kann. Genauso groß und quadratisch ist das Tray für die Güter-Würfel, das man sich noch unterteilen könnte (worauf ich gerne verzichte).

     

    Die wenigen Spielermaterialien werfe ich zusammen in ein Tray, ebenso die zum Aufbau verwendeten Plättchen, die auf dem Plan verteilt werden. Die mit enthaltenen Güterbahnhofsmarker können fürs Spiel in diesem Tray verbleiben.

    Ganz unten im Karton versenke ich die englischen Spielregeln und Übersichten, bevor der Einsatz hinein kommt.

      

    Dann kommen die Kartenstapel und Trays hinein.

     

    Den Spielplan in die dafür vorgesehene Halterung einlegen. Spielregel und Übersichten obenauf...

     

    ...schließt der Deckel wie gewünscht bündig den Karton.

    #GrandTrunkJourney

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  • Wo sind die Fotos?? Damit wir dir schreiben können, was noch alles fehlt?

    Schaust Du im Wiki dem Smuntz sein Bild vom Werkzeug an, siehst Du gut, was bei mir jetzt auf den Einsatz wartet. :D


    Habe mich mal einen der sichtbaren Experten hier gehalten, so dass ich auch weiß, wem ich später die Schuld geben kann, wenn meine Inlays aufgrund zweier linker Hände nicht werden. :lachwein:

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • Mini-Quiz 4

    Ist schon lange her (zuletzt Anfang Mai) - ich zeige, was ich gestern Abend gebaut habe und Ihr dürft spekulieren, wo das wohl hinein kommen wird. Ich wollte mal wieder neue Formen erproben...

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  • Mini-Quiz 4

    Ist schon lange her (zuletzt Anfang Mai) - ich zeige, was ich gestern Abend gebaut habe und Ihr dürft spekulieren, wo das wohl hinein kommen wird. Ich wollte mal wieder neue Formen erproben...

    Wie hast Du die Kanten des Hexagons so gut hinbekommen? Ich brech mir da immer einen ab und es sieht scheiße aus :D

  • Danke, das werde ich direkt mal nachbauen, ist dann auch erst mein zweites Foamboard Insert.

    Mein erstes war noch etwas rudimentär für Dice Hospital inkl. Deluxe ( Hubschrauber, 5 Krankenwägen Würfelturm etc. ) und der Community Care Expansion. War klar, daß der Deckel nicht bündig schliesst, aber ich wollte alles in einer Box und das hat geklappt.

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  • Bonfire

    Das Projekt habe ich ein wenig vor mir her geschoben. So viele Teile, die sortiert vorgehalten werden wollen. Dazu allerlei sperrige Pappteile, das wollte bedacht sein. Auch wenn ich meine Irrwege beim Bau noch aufzeige, ist doch was Hübsches bei heraus gekommen.

    Gesetzt war eine Schale zur Aufnahme von Tableaus, Spielplan und Regeln obenauf - da brauchte man nicht lange drüber nachdenken. Den eingesetzten Begrenzungsstreifen für die Tableaus habe ich gerundet. Hierfür mit Druck mit einem Linealrücken so lange über eine Seite des Streifens fahren, bis der Schaumkern nach und nach bricht und die so gefalzte Seite sich in viele kleinere Falten legt.

     

     

    Die Spielertrays sollten so groß wie die Aktionsübersichten (ohne die überstehenden Enden) werden - und im Spiel daneben als Ablage für Marker und Ressourcen dienen - und von diesen bedeckt sein. Hierfür ist eine Längsseite mittig höher, so dass die Aktionsübersicht hier angelegt werden kann.

     

    Kommen wir zu den Irrwegen. Ich glaubte zunächst, die vier Trays übereinander im Karton unterbringen zu können. Nachdem ich sie gebaut hatte, merkte ich aber, das wird nichts. Da hatte ich mich den einen oder anderen Millimeter vertan, aber die Trays waren ja schon nicht höher, als es die Holzsteine zulassen.

    Gut, dann eben nur drei übereinander, eines in den restlichen Raum und schauen wie es aufgeht. Dazu später mehr.

    Früh gesetzt war die Idee einer neuen Form des Sechsecks für Aktionsmarker (Pappchips) bzw. Ressourcen (Holzsteine). Diese sollten einen Ring um das Bonfire bilden und der Platz im Inneren sollte genügen, um ein selbstgebautes Bonfire nach diesem Vorbild von widow_s_cruse einsetzen zu können.

    [Externes Medium: https://youtu.be/qt3xIZEoKXo]

    Das habe ich zwar noch nicht gefertigt, kommt noch.... Die Grundform sollte über die Diagonale genauso groß sein wie die Spielertrays und in der Breite im Karton genug Raum für die überstehenden "Nasen" der Aktionsübersichten gewähren. Nach Konstruktion des entsprechenden Sechseckes und testweise Einlegen am Kartonboden war ich mir sicher, dass das ziemlich gut zueinander passen sollte, also wurde gebaut.

    Nachtrag: das habe ich inzwischen nachgeholt. Mehr Bilder und ein Video vom Leuchti im Betrieb gibt es hier. Aber auch ohne Beleuchtung macht es sich mit der goldenen Acrylfarbe und dem transparenten "Lichtstrahl" sehr gut auf dem Brett und passt wie geplant in das Insert.

      

    Dabei habe ich wie schon bei wenigen anderen Spielen die sechseckigen Ringe innen und außen aus Streifen gefalzt (siehe Wiki), die Ringe vorab auf Stoß verleimt und erst wenn ausgehärtet auf die Bodenplatte aufgesetzt. Das spätere Ablängen und Einsetzen der einzelnen Trennwände ist einfach.

     

    Zu beachten ist, dass das Tray der Aktionsmarker einen durchgängigen Boden hat - in die Mitte kommen zum Spiel die Fragezeichen als siebte Sorte - während die sechs Ressourcen in einem höherwandigen Ring untergebracht sind - hier ist innen also ein kleines Sechseck im Boden auszuschneiden.

     

    Konventionell in zwei quadratischen Trays sind Aufgaben, Hüterinnen, Rats-Novizen und Portale untergebracht. Trays für Stapel mit Weg-Plättchen und allen Spielkarten haben jeweils einen seitlichen Eingriff. Die Gesamthöhe der Trays wurde bestimmt durch den Raum über dem vierten Spielertray und der obenauf liegenden Schale mit dem Spielplan.

     

    Damit das vierte Spielertray nicht herumrutscht, habe ich ein angepasstes Tray für restliche Kleinteile als Gegenstück entworfen. Hier werden zur Lagerung auch die Fragezeichen untergebracht, soll in der Mitte der sechseckigen Trays doch das (später noch größere) Bonfire gelagert werden. Eine Seite der Fächer habe ich offen gelassen, so dass man die Chips leicht herausschieben kann - das kann man natürlich auch schließen, wenn man es so lieber mag.

     

    Am Kartonboden habe ich Eckabschnitte der Rechtecke, aus denen die sechseckigen Böden geschnitten wurden, mit etwas Leim angepinnt. Das ist eine nicht wirklich nötige kleine Halterung und Sortierhilfe beim Einräumen. Mit dem ersten Spielertray und den Aktions-Markern kommt Leben rein.

     

    Zwischen den Spielertrays und dem Sechseck habe ich vertikal einen Materialabschnitt eingelegt - wieder eine optionale Idee - die Spielertrays können nicht wirklich weit nach rechts verrutschen, herausfallen würde auch dann nichts.

     

    Das am Boden quer liegende Spielertray wird mit seiner Aktionsübersicht bedeckt, bevor darauf die quaderförmigen Trays gestellt werden.

     

    Noch das Tray mit den Hüterinnen und die letzte Aktionsübersicht rein, ist die Schachtel gefüllt. Das kleine Original-Bonfire hätte sogar noch in der Ecke des Kartons platz.

    Leider haben die Stapel der Spielertrays und Sechsecke noch nicht die gewünschte Höhe. Zum Ausgleich habe ich einen Trennboden aus zwei 5-mm-Platten verleimt (sonst ist ja alles mit 3 mm gebaut). Das untere Teil hat wieder den kleinen Sechseckausschniit, um die erforderliche Höhe für das spätere Leuchti-Bonfire zu bieten.

     

    Der Rest ist Formsache.

      

    #Bonfire

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  • Flügelschlag mit Erweiterungen (Europa, Ozeanien)

    Wieder ein kleines Jubiläum - Insert Nummer 40 - und der Zufall wollte es, dass wieder ein mehrfach ausgezeichnetes Spiel (Deutscher Spielepreis u.a. ) mit allen (bisher) verfügbaren Erweiterungen untergebracht werden wollte und - wie schon bei Nummer 30, 7 Wonders - am Ende 3,5 kg auf die Waage bringen sollte.

    Zweimal fünf dicke Spielertableaus sind schon ein großer Batzen schwerer Pappe - da gebieten Platz und Gewicht, ob man der Empfehlung der Ozeanien-Regel folgen soll, die Tableaus des Grundspiels durch die neuen zu ersetzen und ggf. auch ohne Ozeanien-Karten zu verwenden. Vergleicht man die beiden Tableaus, so stellt man fest, dass die Ozeanien-Variante belohnender ist, viele Boni sehr viel früher zugänglich sind - etwa so, als hätte man im Grundspiel schon in jeder Reihe einen Vogel liegen. Das macht die Tableaus des Grundspiels aber nicht obsolet. Damit zu spielen macht weiterhin Freude und sie wirken ohne die zusätzlichen Elemente aus Ozeanien deutlich aufgeräumter, für Erstspieler die bessere Wahl.

    Auch spielt man nicht oft zu fünft, ist aber schon vorgekommen. Also sollten alle zehn Tableaus weiterhin im Karton ruhen. Den verbleibenden Platz richtig zu nutzen, darin lag somit die eigentliche Herausforderung. Bautechnisch ist alles eher konventionell, wie die Übersicht der Trays zeigt.

    Zieht man die Höhen von Tableaus, Regeln und Trayboden ab, so blieben als Wandhöhe für Kartentrays nur noch 26 mm übrig. Dreifach ausgelegt sollten zwei Trays nebeneinander hinein passen. Das zweite Tray habe ich dennoch nur mit 20 mm gebaut, so dass der Platz gerade eben noch für alle Vogelkarten reichen sollte. Die gesparten 6 mm gehören einem dritten Tray gleicher Bauart mit nur 3 mm "Wandhöhe". Dies ersetzt die Vogeltränke, auch kann man so besser als im Original die drei offen verfügbaren Karten in die Hand nehmen und anschauen.

    Basteltipp: die dünnen Streifen in Materialstärke misst man nicht mehr mit dem Zollstock ab, sondern nimmt einen Materialabschnitt und misst mit ihm vertikal aufgesetzt bündig von Schneidelineal bis Materialkante. Hier "sehen" die Fingerkuppen besser als das Auge.

     

    Die Bonuskarten einerseits und alle übrigen Karten (Automa, Anleitungskarten Promo-Pack 2019) andererseits werden jeweils nur mit einer Banderole aus Tonkarton versehen - ein eigenes Tray hierfür hat eh keinen Platz mehr. Die 17 Zielplättchen haben ein eigenes kleines Mini-Tray mit reduzierter Wandhöhe bekommen.

    Die Aktionswürfel aus Holz hatte ich schon früher mit den Vogelhäuschen von BGexpansions ersetzt. In das vorgesehene Tray würden auch die Würfel mühelos hinein passen, sind sie doch um einiges kleiner.

    Nachdem ich die Zutaten in Quacksalber von Quedlinburg so hübsch gepimpt hatte, sollten die Futtermarker in Flügelschlag dem Beispiel folgen. Also wurden die passenden Hüllen bei Eurohell Design ( EurohellDesign ) geordert. Die Nektar-Marker bleiben bis zur Verfügbarkeit in wenigen Wochen noch im Zip-Beutel, dann wird hier nachgerüstet. (siehe Nachtrag)

    Eigentlich wollte ich für Futter lieber zwei Trays halber Länge bauen, aber ein Packtest mit der Hälfte der zu erwartenden Menge ergab, dass es dann sehr wahrscheinlich ein Platzproblem gibt. Natürlich will ich die Chips lose ins Tray werfen können, ohne dass da ein "Berg" über die Kanten schaut, also hab ich das am Stück gebaut. Ohne die Hüllen hat man das Platzproblem nicht, da könnt Ihr auch zwei Trays bauen, ggf. mit geringerer Wandhöhe, das lieber im Karton unterfüttern, um nicht unnötig hohe Wände zu haben.

    Was machen wir nun mit dem Vogelhäuschen? Das Bodenteil hatte ich schon früher fest verleimt, zu oft fiel mir das auseinander. Gleiches habe ich jetzt (am Ende der Bastelei) mit dem Würfelturm selbst gemacht. Das Haus muss mit der Vorderseite nach unten ins Bodenteil eingelegt werden. Das passt mit etwas sanftem Druck auf die Seiten des Bodenteils auch eben so hinein. Ich hab es lieber etwas passender gemacht und von den Stecknasen der Hausfront und den Dachkanten mit der Pappschere jeweils etwa einen mm an beiden Seiten entfernt - im Bild rot eingerahmt (leider etwas unscharf)

      

    So vorbereitet kann man das Haus verleimen und es passt auch ohne sanfte Gewalt an seinen Platz. Auch kann man die durchs Dach ragenden Stecknasen mit dem Cutter bündig abschneiden, wenn einem das besser gefällt.

    Die zehn Würfel werden nebeneinander im Oberteil des Hauses untergebracht.

    Darüber lagern die Bonuskarten, sie werden von der Unterseite des Hauses eingeführt.

     

    Schauen wir mal, wie alles in den Karton kommt.

    Wir beginnen mit dem Stapel der Tableaus, die - bei vertikaler Lagerung - auf jeden Fall nach unten gehören. In eine Ecke darüber kann man die drei Wertungsblöcke aus den verschiedenen Ausgaben stapeln. Anders als bei 7 Wonders haben sie erfreulicherweise alle die gleichen Abmessungen.

    Darüber kommen die Vogelhäuschen / Würfel in den Karton, links daneben das Bodenteil des Würfelturms.

     

    Bislang habe ich noch nicht verraten, was man mit dem zweiten Kartenbündel macht. So man mit dem Automa nicht oder nur selten zu spielen beabsichtigt, kann man die Karten unter den Eiern "begraben" - das passt noch. Eier und Vogelhäuschen ruhen dann so nebeneinander im Karton.

     

    Alternativ kann man die Automa-Karten ebenfalls mit im Vogelhäuschen unterbringen. Dann allerdings muss die Klappe des Würfelturms oben auf dem Tray mit den Eiern ruhen, an dessen Seite man ggf. eine kleine Aussparung von 2 mm schaffen muss. Das sieht dann so aus.

     

    Die Höhe des Trays für die Eier müsst Ihr bei Nachbau ggf. anpassen, eventuell habt Ihr ja die darunter liegenden Zählblöcke stärker abgespielt als ich. Also beim Bauen immer schön flexibel bleiben und meine Maßangaben unten besser noch einmal schrittweise kontrollieren.

    Der Rest ist offensichtlich - hinein mit Vogelkarten und Futtermarkern. Das Mini-Tray mit den Zielplättchen kommt mit ins Vogelhäuschen. Startspielermarker und Ablauf-Übersichten (oberhalb des Kartons im Bild) können z.B. neben dem Vogelhäuschen in den Karton gegeben werden.

    Regelhefte und Zieltafel müssen noch mit hinein. Die übergroßen Hefte des Grundspiels liegen dabei noch auf dem Tray mit den Eiern auf. Da muss man schauen, ob man auch hierfür noch am Tray nacharbeiten möchte - ich hab es gelassen.

     

    Eines meiner liebsten Spiele der letzten Jahre ist damit erfolgreich gepimpt. Und wehe, da kommen weitere interessante Erweiterungen... Asien, Afrika... - was ist das denn? ^^

    #Flügelschlag

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  • Nachdem ich dein Tungaru deluxe Insert erfolgreich nachgebaut habe ( nur kleine Änderung, da ich die Karten noch gesleevt hatte, da ich zufälligerweise genau diese Größe noch übrig hatte) kommt nach den Feiertagen das Insert für #KingsWill , allerdings möchte ich noch die Erweiterung und die Promo unterbringen. Mal schauen, ob ich alles unterkrieg 8-))

  • Letztes Wochenende stand mal wieder Karak auf dem Plan. Und der Aufbau nervt für so ein kleines Spiel.

    Deshalb hab ich da nun auch ein Insert gebastelt:


    Wände hätten tatsächlich ein kleines bisschen höher sein können und in der Mitte des 3er Trays passt ein Kartenplättchen gerade so durch. Denke das werde ich noch erweitern. Und vielleicht stelle ich was unter das Original Inlay um das anzuheben damit es oben passt.


    Für mein zweites Werk ganz zufrieden.

  • ibsi sehr schön! Danke für die Inspiration - Karak spiele ich mit meiner Tochter des Öfteren und die Plättchen so stapeln zu können wäre toll. :)

    Gerne, das Problem von fallenden Türmen sollte so vermieden werden können.

    Maße könnte ich bei Nachfrage noch Nachreichen, hab die nicht digital vorliegen.

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  • Ui, auch von mir vielen Dank für die Inspiration, ibsi . Dann wird dieses vermutlich auch eines meiner ersten Werke, um in die Foamcore-Materia einzusteigen. Ein weiteres wird Agricola, da ich dann endlich die selbst modellierten Figuren mit dem Grundspiel verstauen könnte und keine gesonderte Schachtel dafür mehr benötige. Wird direkt ein kleiner Regalplatz mit frei, wenn alles klappt. :D

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  • Nach längerer Abstinenz möchte ich meinen Weihnachtsurlaub auch mal wieder dafür nutzen, ein paar Inlays zu bauen. Los ging es mit Era of Tribes inklusive 5/6 Spieler- und 4X-Erweiterungen. Weitere Kandidaten für nächste Woche sind Barrage/Wasserkraft mit Erweiterung und Teotihuacan.



    Als erstes habe ich die Spielermaterialien verstaut... 6 Trays, die in zwei Etagen neben den Spielplan passen. Auf die kurze Schachtelseite kommen Trays für das Geld, die Zielkarten und für die ganzen Tokens.



    Die Völker-Boards kommen auf den Spielplan, darauf ist noch Platz für das Säckchen mit den Luxusgütern etc.

    In die Lücke ein Tray für die 4X-Teile, die ich bislang lediglich zum Abgrenzen des Spielplans genutzt habe. Die grauen Arbeiter und die Würfel lasse ich erstmal in Tüten. Ich wollte hier den Aufwand auch möglichst gering halten.



    #EraOfTribes

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

    Einmal editiert, zuletzt von richy81 ()

  • Wie angekündigt geht es gleich weiter mit dem nächsten Inlay. Bei Barrage/Wasserkraft habe ich im Prinzip nur auf die Leeghwater-Erweiterung gewartet. Ein Spiel, das dringend ein Inlay braucht... viele Tütchen und oft auf dem Tisch (8x bislang dieses Jahr).



    Schritt Nr. 1: Erstmal schauen und puzzeln, wie man die ganzen Boards am besten im Karton verstaut... mit dem Ergebnis, dass 4 cm plus 0,6 cm für die Anleitungen schon mal weg sind. Aber die Box ist ja hoch genug, so dass trotzdem genug Platz bleibt, das Material von Grundspiel und Erweiterung unterzubringen.


    Die verbleibende Höhe von 7 cm habe ich auf zwei Ebenen aufgeteilt (3,1 cm plus 3,9 cm hoch). In dem großen Tray rechts sind die Räder und die Ingenieure zusammen untergekommen, zusätzlich noch die Endwertungs-Plättchen, die ursprünglich woanders hin sollten, aber egal :S

    Während des Spiels stehen nur die Ressourcen, inklusive Geld und Wassertropfen, auf dem Tisch. Die Trays dafür sind flacher als der Rest.



    Uns so sieht's eingeräumt aus:



    #Barrage #Wasserkraft

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

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  • Puma Hau mal Modell, Preis und ein Bild von den Schnittkanten raus... ...bitte :*

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)


    Zum Spieleblog


  • Danke, was kostet denn der Spaß?

    Gar nicht gemerkt, dass ich hier angesprochen wurde. Das ist ein mega billiges Ding für ca. 150 €. Braucht etwas Einarbeitung und will gesiezt werden, aber hilft mir, weil ich nicht so der genaue und geduldige Bastler bin. ^^

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    Ortur Laser Master 15W ist das. Schnittkanten siehe oben beim Artemis Project Insert. Das habe ich damit mehr oder weniger komplett gelasert. So ultimativ, wie man sich das vorstellt, ist das aber nicht.

    Punkt 1: es stinkt gewaltig.

    Punkt 2: will man 5mm komplett durchhaben, braucht man mehrere Durchläufe oder viel Power. In beiden Fällen gogelt das Innenleben irgendwann zu sehr an und die Pappe steht oben ab bzw. schraubt man die Sache noch mehr zurück, lässt sich das vermeiden, aber es dauert dann ewig.

    Meine Lösung ist nun: nur 1 Durchgang und den relativ schnell, dadurch stinkt es nur noch wenig. Ich muss dann aber alle Linien nochmal mit dem Cuttermesser durchgehen. Das geht allerdings super, weil das Foamcore dann ja trotzdem zu 50-70 % durch ist. So kann man milimetergenau am PC planen und muss nix mehr händisch messen, etc. Speziellere Formen dauern dann halt, die laser ich durch. Zuletzt habe ich mal 3mm probiert, das ist etwas besser geeignet.

    Insgesamt ist das kein wirklich ernstzunehmendes Gerät, damit kann man halt primär gravieren, schneiden ist sehr optional und bringt eine Reihe Minuspunkte mit sich, mein Basteln bereichert das Teil jetzt trotzdem. :)

    Puma Das soll ein Lasercutter sein ? DAS ist ein Lasercutter .... : :)

    Hab ich versucht, aber die Inserts waren nach meinen Hieben noch schiefer als zuvor. ;)

  • Moin,


    hab mich mal wieder an den Basteltisch begeben (ohne Lasercutter ;) und etwas zu Marco Polo II gebastelt:


    1. Ebene

    Trays für die einzelnen Spielermaterialien, ein schmales/hohes Tray an der Seite für "große" Karten, ein Tray für die Gildenplättchen (so dass man dieses direkt am Spielfeld platzieren kann) und ein großes Tray für alle Materialien, die gemischt/auf dem Spielbrett verteilt werden müssen:



    2./3. Ebene:


    Zwei Münzentrays übereinandergestapelt und jeweils zwei Trays für die Rohstoffe:




    In der Übersicht der Einzeltrays:



    Insgesamt bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Die Aufteilung innerhalb der Trays der Spielermaterialien hätte man sich auch sparen können; ist ein rein optischer Effekt. Für die Münzen hätte ich mir noch gewünscht, dass man die Trays etwas größer hat zur besseren Entnahme, aber kleinere Abstriche muss man halt auch mal machen beim Basteln ;)


    Gruß Tom


    #MarcoPolo2


    [TRH/No. 9]

    2 Mal editiert, zuletzt von TRH ()

  • Hallo an alle,


    ich habe mich in den vergangenen Tagen mit einem Insert für Planet Apocalypse beschäftigt. Es ist gelungen, wenn auch manchmal etwas schief oder ungenau, hier fehlt es mir an Erfahrungen. Trotzdem bin ich zufrieden und ich konnte eine der vier Erweiterungsboxen zweckentfremden, da sie nun leer ist.


    Grundspielbox mit Lord/Lady Miniaturen und Sheets:


    Erweiterungsbox 1 mit Dämonen des vierten Höllenkreises:


    Erweiterungsbox 2 mit Tokens, Karten und restlicheN Miniaturen:


    In der 3. Erweiterungsbox sind die Spielbretter.


    Pläne zum Nachbauen habe ich von BGG: BoardGameGeek


    Die Erweiterungsboxen mit den Inserts schließen nicht mehr bündig, die Deckel stehen ca 1,6cm ab. Gesleevte Karten passen nicht hinein , daher habe ich noch eine verschließbare Box für die Soldaten-Karten gebaut, die leider nicht in eine der Boxen passt. Diese Box ist auf dem letzten Bild ganz oben zu sehen.


    Je mehr ich gebastelt habe, desto genauer und korrekter war das Resultat. Zuvor hatte ich mal ein Inlay für Civilizations - ebenfalls mit Vorlagen von BGG _ gebaut. Mal sehen, wann sich mal wieder eine Gelegenheit für ein weiteres Inlay ergibt.


    Schöne Grüße

  • Mal etwas anderes, ich habe für den Shop, bei dem ich regelmäßig meine Platten bestelle, noch einen 10% Gutschein übrig, den ich nicht mehr brauche:


    Ihr Online Shop für Bastelbedarf, Basteln, Bastelmaterial & Künstlerbedarf: Alles für meine kreative Freizeit. Creativ-Discount.de - Creativ-Discount.de


    Die Platten sind dort unter dem Stichwort Schaumkarton zu finden.



    Gültig bis 9.2.


    Bitte irgendwie markieren, wenn genutzt :)

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  • Moin,


    ich hab mal einen Oldie foamcorisiert: Terrain Vague

    Von den Materialien her alles recht einfach: eine Ebene mit Trays für die Spielermaterialien, die Spielerboards, die Geländehexfelder und für kleinere Einzelmaterialien.


    In der Schachtel:



    In der Gesamtübersicht:



    Gruß Tom


    #TerrainVague


    [TRH/No. 10]

    Einmal editiert, zuletzt von TRH ()

  • Mein erstes selbst konstruiertes Inlay für mein neu erworbenes Galaxy Defenders. Hier gab es kein Inlay das mir gefallen hat. Also habe ich mich selbst rangesetzt. Die Token Box kann man separat herausnehmen. Und genug Platz für die Spielplanteile und die Anleitung ist auch noch, sodaß der Karton auch bündig schließt.

  • Vor einigen Wochen habe ich mir die Invasions-Erweiterung für Orleans gekauft. Die Handelserweiterung befand sich vorher schon in der Box des Grundspiels, jetzt sollte auch die zweite Erweiterung hier noch Platz finden. Ohne Inlay hat das schon noch irgendwie gepasst, auch wenn der Deckel deutlich höher stand, aber da auch die unzähligen Tüten und der langwierige Aufbau genervt haben, sollte zumindest teilweise ein Inlay her.


    Herausgekommen ist dabei Folgendes...

    • ein Tray für die Orte
    • ein Tray für die Ereignisse aus den beiden Erweiterungen (die Ereignisse aus dem Basisspiel sind aussortiert, ebenso wie der Intrigen-Plan der Segensreichen Werke, der hier nie auf den Tisch kommen wird)
    • ein Tray für die Warenplättchen
    • zwei Trays für die Gefolgsleute, Bürgerplättchen, Technikräder etc.


    Eingeräumt sieht das dann so aus. Geld, Karten und ein paar andere Kleinigkeiten, die man nicht städnig braucht, sind immer noch in Tüten, aber das stört mich jetzt nicht mehr. Da die Anleitungen noch oben drauf kommen, steht der Deckel ein paar Millimeter ab, aber das ist in dem Fall verkraftbar, nachdem ich es am Anfang kaum für möglich gehalten hatte, dass überhaupt alles in die Box passt. Gut, mit Upgrade-Pack wäre das wohl tatsächlich unmöglich, das vermisse ich aber weiterhin nicht.



    #Orleans

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist