Schaumkernplatten – Inlays aus Foam-Core

  • Smuntz

    Bei LoW lege das original Inlay der Erweiterung auf das des Grundspiels und dann den Deckel der Erweiterung, der ist nämlich tiefer gezogen, so dass er richtig paast, darauf.

    So hat man nur einen Karton und könnte mir vorstellen, es ist wohl auch so gedacht...:/:lachwein:

    Kann ich nicht mehr prüfen, das Original-Inlay hat mich vor langer Zeit verlassen und nun auch der Karton. Aber sicher ein guter Tipp für andere, die nicht basteln mögen.

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  • Man hätte auch das mal im Bild festhalten sollen. Aber schaut einfach Euer Exemplar daheim an. Liftet man den Deckel, so bietet sich bei diesem Spiel der Anblick ungeordneter Materialberge - sperrige Blenden, und Bretter unterschiedlicher Abmaße, viele Spielkarten und Kleinmaterialien und von Hause aus keine bessere Lösung als Zipptüten, von zwei kleinen Plastikschälchen, wie man sie auch von Flügelschlag oder Scythe kennt, mal abgesehen. Schlimmer geht's kaum, ein klarer Fall für mein neues Zweithobby.

    Die Rede ist von einem meiner liebsten Deduktionsspiele - Die Alchemisten. Damit mache ich das Dutzend voll, was selbstgebaute Inserts betrifft. Mit dem neu gekauften 3-mm-Material ist es in der Tat eine Freude zu bauen, dies ist hier den Trays vorbehalten. Für die bei diesem Spiel erforderlichen Zwischenböden mit Halterungen, die schon mal einen Rumpler dicker Pappstapel aushalten müssen, habe ich dann aber doch lieber wieder zum knickfesten, robusteren 5-mm-Material gegriffen. Die Kombination macht hier für mich Sinn.

    Die Trays im ersten Bild sind dann auch nur die halbe Miete. Die links unten ausgebreiteten Pappteile finden allesamt in dem leeren Tray daneben platz, der innen mit passenden Streifen ausgekleidet ist. Die Spielertrays für Siegel und Spielsteine werden mit den (gesleevten) Rabattkarten der Spieler bedeckt, das Material des roten Spielers ist offen zu sehen.

    Die Bodenplatte bietet Raum und Halterungen für die Sichtschirme und sog. Ergebnispyramiden der Spieler. Der Ausschnitt der Ecke bietet Platz für das Tray mit den Pappteilen.

    Im Karton sieht das mit dem Material so aus:

    Der Zwischenboden ist das am aufwändigsten zu bauende Teil. Er bietet allen Trays platz, die mit etwas Abstand zueinander (zum leichteren Greifen) durch eingelegte Leisten am Boden gegen Verrutschen gesichert sind. Auch hier wieder eine Ecke ausgespart, da die Trays für Ergebnismarker und Zutatenkarten mehr Höhe benötigen wie die übrigen.

    Eines der einseitig offenen Karten-Trays habe ich dann doch den Pappmarkern (Elementmarker, Widerspruchsmarker) zugestanden, da die nur beim Aufbau benötigten Artefaktkarten einfach zu gut ohne weiteren Tray neben die Kupferkessel-Tafeln passten.

    Die Ergebnismarker unten rechts haben einen eingelegten Deckel - allzu leicht könnten sich die kleinen Dinger sonst womöglich doch im Karton verirren. Oben passen Formularblock und eine flache Schale mit Gold und Startspielermarker hinein. Mittig sind alle Spieler-Trays versammelt.

    Der Boden obenauf wird seitlich mit zwei Streifen versehen, die den Abstand zum Kartondeckel ausfüllen sollen.

    Hier ist nun Platz genug für die verschiedenen Spielpläne und Spielregeln. So man partout keine "Luft" oben im Karton haben wollte, müsste man etwa weitere 5 mm ausfüttern, darauf habe ich verzichtet.

    #DieAlchemisten

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  • Ich brauchte kurzfristig eine Lagerlösung für einige TfM-Tiles. Ich dachte zuerst an etwas von Feldherr, bis [Tom] mich auf die Idee brachte, das mit Foamcore umzusetzen. Ich hatte noch einige Platten und aus dem Künstlerbedarf holte ich mir zwei Kartons zur Trennung der Tiles nach Grundspiel und Erweiterungen...

    Die letzten insert-Projekte liegen schon eine Weile zurück und so dauerte es etwas, wieder in Übung zu kommen. Das Ergebnis sieht teilweise nach quick&dirty aus, aber ich bin zufrieden. Die Tiles sind schön sortiert, geschützt und leicht zugänglich.

    Jetzt würde ich nur noch gerne ein TfM-Cover zum Bekleben der Box basteln. Leider habe ich zu Hause momentan keinen Drucker...

    Hier ein paar Bilder:

    Tiles für das Grundspiel; die Playermats passen nach dem Einräumen noch oben drauf...


    Tiles der Erweiterungen:


    Die beiden noch neutralen Kartons:

    18x26x10cm bzw. 18x26x5cm

  • Diesmal habe ich vorher ein Foto gemacht. So sah mein Sonntagsprojekt - Clans of Caldonia - vorher bei geöffneter Schachtel aus, die zu beseitigende Zipptüten-Schüttung:

    Das es zu diesem Spiel einen Insert-Bausatz von Folded Space gibt, habe ich mir den natürlich angesehen, es am Ende aber doch ganz anders gemacht. Unnötig zu sagen, dass mir mein Ergebnis sehr viel besser gefällt, egal wie sehr es jetzt hier auch müffeln mag ;)

    Das Spiel habe ich einst im Kickstarter gebacken, meine Spieler-Tableaus sind 10 cm hoch - bei späteren Ausgaben wurde dies auf 13 cm vergrößert. Wer also an Nachbau denkt, muss hier genau aufpassen und es ggf. anders anstellen, nicht einfach nachbauen. Auch besitze ich die Metallmünzen zum Spiel. Die überzähligen Pappmünzen sollten aber weiterhin ihren Platz im Karton behalten, sowas werfe ich nicht einfach weg. Genau wie bei Tang Garden war also eine "Reste-Box" einzuplanen.

    Diesmal kam ausschließlich 3-mm-Foamcore zum Einsatz, unter den gegebenen Voraussetzungen gibt es keinen Platz zu verschwenden. Die meisten Teile sind hier im Bild:


    Wie plant ihr diese Sachen, dass auch alles passt. Das würde mich vorab mal brennend interessieren.

    Darauf will ich im konkreten Fall mal detaillierter eingehen. Angesichts der Materialsammlung fragt man sich, was man vor allem mit den großen Teilen - hier den Spielplan-Modulen - macht. Sie füllen den Querschnitt der Schachtel nicht aus, es bleibt Raum zu den Rändern. Kann man freilassen, muss man aber nicht. Da die Spielhilfen und Clan-Plättchen (in zwei Stapeln) genauso dick sind und an einer Seite noch daneben Platz hatten, war die Idee gesetzt, diese Teile gemeinsam auf einem flachen Zwischenboden unterzubringen. Ferner bot sich die verbleibende Lücke in Längsrichtung an, diesen Raum für ein Tray für die vielen Exportauftrags-Plättchen zu nutzen, die dafür in 5 Stapeln a 10 Plättchen stehend gelagert werden sollten.

    Neben diesem Tray (21 mm netto für jeden Plättchenstapel plus 2x 3 mm für die Wände) blieben 180 mm - oder zweimal 90 mm - für weitere Trays daneben. Das Spielermaterial maß mindestens 11 mm (Fässer), flacher durften die Trays nicht sein. Mit 12 mm Wandhöhe passten manche Teile (Schafe, Käse) auch noch stehend rein - muss man also nicht so penibel einsortieren - und zwei Trays davon übereinander mit 3 mm Boden ergaben zusammen 30 mm. Darauf der erwähnte Boden mit den Spielplanteilen sind weitere 10 mm und zur Schachtel-Gesamthöhe von 48 mm blieben somit 8 mm frei. Genug für noch einen Boden, auf dem Exporttableau und Markttableau plus Spielregeln passten. Die vertikalen Maße standen somit, das sah nach einem Plan aus!

    Okay, Spielertrays 90 mm breit, netto 84 mm. Als einziges abgeschaut habe ich mir die Teilung in zwei Fächer, eines für die 6x4 Produktionsstätten-Marker und eines für Arbeiter, Würfel und andere Marker. Wie ermittelt man nun den Platzbedarf? Man nehme die Schneidematte mit cm-Raster darauf und bilde mit drei Materialabschnitten einen U-förmigen Ausschnitt mit 84 mm Breite. In diesen schüttet man das unterzubringenden Material und schiebt mit einem Lineal die Teile zusammen. Zu dem so ermittelten Maß addiert man noch ein paar mm Spiel, damit man nachher nicht so sehr puzzeln muss. So ergab sich das Außenmaß 90 x 105 mm für die Spielertrays, das auch für die beiden Warentrays (um 90 Grad gedreht angeordnet) mit je drei der sechs Warensorten gut war. Die Lücke im Karton von 90 x 75 mm war dann in voller Höhe der 30 mm gut für die Reste-Box - 24 mm netto plus Boden und Deckel drauf, das ist eben nur Stauraum. Bei mir sind da die überzähligen Pappmünzen, die Solospiel-Würfel und die KS-Promo-Teile drin, mit denen ich nicht unbedingt jedesmal spiele. Insbesondere der neunte Clan (KS_Promo) fand eben hier mit seinen Platz.

    Das Maß der bisherigen Trays wurde auch vor dem Hintergrund für gut befunden, dass noch genau 100 mm frei bleiben sollten - damit auf den übrigen Trays die Spielertableaus liegend untergebracht werden konnten. Da diese knapp 8 mm auftragen, blieben von 30 mm 22 übrig, Wandhöhe also 19 mm. Eine quadratische Box mit 100 mm Seitenlänge sollte für die Münzen gut sein. Weitere Sortierung wie bei den Mini-Trays von Folded Space wollte mir so gar nicht gefallen.

    Der restliche Platz war mehr als groß genug für einen Tray, der die übrigen Teile aufnehmen sollte. Da bis zu 9 gestapelte Plättchen untergebracht werden mussten, wurde die Wandhöhe auf die erforderlichen 17 mm reduziert, damit der dünne Abrechnungsblock eben noch darauf passte. Dessen Grundfläche von 90 x 100 mm sollte auch für das Tray selbst ausreichend sein und so wurde dieses eben genau so groß gebaut. Blieben seitlich noch etwa 20 mm in der Schachtel frei, die gegen Verrutschen mit einem Materialrest ausgefüttert wurden.

    Soweit die Gedankengänge, warum das Ergebnis so und nicht anders aussieht - was nicht heißt, dass es nicht anders ginge. Das beweisen u.a. auch die übrigen Bauvorschläge bei BGG.

    Schauen wir darauf, wie das eingeräumt aussieht. Oben das stehende Tray mit den Exportplättchen - eine Seite ist erhöht gearbeitet, um nicht den Blick auf die Vorderseiten freizugeben. Die übrigen Wände sind gut halbhoch, so kann man die Plättchen gut herausnehmen. Links zwei Spieler-Trays, mittig die hohe Reste-Box und ein Waren-Tray, rechts die Münzen und die Plättchen-Box.

    Diese habe ich schon im Bau abgelichtet - mit Musterteilen neben den Fächern. Hier kann man die Fingerlöcher im Boden und den Eingriff für die erhaben gelagerten Exportkisten gut sehen.

    Zweite Lage Spieler- und Waren-Trays, Reste-Box mit Deckel geschlossen. Rechts den Abrechnungsblock (nicht im Bild) und Spielertableaus eingelegt befindet sich nun alles (außer den Exportaufträgen) auf einer Höhe, 30 mm über dem Boden der Schachtel.

    Es folgt der Boden - hier leer im Bild - von dem der Kern der Planung ausging.

    ...und im Karton mit den Teilen gefüllt:

    Der nächste Boden ist keine große Kunst, ein paar Randstreifen sichern die beiden eingelegten Pläne gegen Verrutschen.

    Regel drauf, passt perfekt!

    Auch die KS-exklusive Banderole (Folie nur an Stirnseite entfernt) passt mühelos drüber, das war Pflicht.

    Das Spiel war auch so ein kleines Juwel in der Sammlung, aber so gefällt es mir noch besser :)

    #ClansOfCaledonia

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  • Ich habe auch schon einige davon und bin sehr zufrieden, bin hier auf den direkten Vergleich gespannt

    Hab vorhin schon die Seite von Folded Space verlinkt, da sind doch viele Bilder. Ansonsten geht (irgendwann einmal nach Corona) auch live-Vergleich, wohnst ja nicht weit weg ;)

    Ich habe von Folded Space die Inserts für Viticulture, Altiplano und Gentes deluxe. Ja... nett... passen... Das Verleimen mit den leicht verzahnten Teilen ist eher sogar etwas mühsamer als mit glatten Schnitten. Zusammenbau macht jedenfalls nicht weniger Arbeit als beim Eigenbau. So man an der Konstruktion Spaß hat, spart das jedenfalls ordentlich Geld.

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  • Bei mir ist das Projekt auch nicht direkt frisch, sondern auch ein paar Tage her. Ich wollte ein wenig Ordnung in die Counter bei meinem #GalaxyDefender Grundspiel bringen. Die meisten sind in einem GMT Tray untergebracht, aber insbesondere die viele sechseckigen Counter brauchten eine Aufbewahrung. Ich hatte mir lange das Hirn zermatert, wie ich eine perfekte 30° Schnittkante hin bekommen sollte, bis ich das Brett vor meinem Kopf entfernte:

    Ich habe einfach aus Pappe die Zwischenstücke so ausgeschnitten, dass sie exakt im 60°-Winkel abknicken in der Box! Das Ergebnis ist zufriedenstellend:

    Was nun noch fehlte, war eine Lösung für die Tactics - halbe Sechsecke! 😵

    Da man diese pro Held genau einmal auswählt in einer Partie, wollte ich etwas deutlich übersichtlicheres haben, als eine kleine Schachtel (die kompletten Sechsecke kann man noch relativ leicht "durchblättern").

    Also fiel meine Wahl auf ein Tableau aus Pappe. Man verbraucht zwar beim Schneiden sehr viele Klingen, das Ergebnis ist aber auch zu meiner Zufriedenheit:

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  • halbe Sechsecke!

    auch "gleichschenkliges Trapez" genannt ;)

    Sieht schön aus, aber wie nimmst du die heraus? Sieht etwas fuckelig aus.

    Die gleichschenkligen Trapeze haben ca. 1mm Spiel, was in der Realität sehr viel ist, auch wenn es sich nach wenig anhört. Da alle Aussparungen miteinander verbunden sind, entsteht so ein Spiel von maximal 2mm zwischen den gleichschenkligen Trapezen, was vollkommen ausreicht, um sie zu entnehmen.

    Mechanische Grobmotoriker haben leider Pech. ;)

  • auch "gleichschenkliges Trapez" genannt ;)

    Sieht schön aus, aber wie nimmst du die heraus? Sieht etwas fuckelig aus.

    Mechanische Grobmotoriker haben leider Pech. ;)

    Man kann immer noch einen Streifen dicker Pappe drunterkleben und sie wie bei einer Wippe auf Fingerdruck rausflippen. Das Zugreifen mit der anderen Hand bekommt dann auch der grobe Klotz gebacken.

    Spülen kennt kein Alter.

  • Wenn sich das zuhause coronabedingt mal alles etwas eingespielt hat, findet sich auch Zeit zum Basteln: Nach den ersten Runden "Kitchen Rush" mussten Boxen für die Schachtel her. Hier mein Ergebnis.


  • Ich finde in diesem Thread übrigens genauso wie im Miniaturen-Bemal-Thread die Ideen und Ausführungen oft weltklasse.

    Ich selbst hab den späteren Nutzen beim Werkeln mit Foamcore im Fokus und arbeite zügig mit geraden Schnitten, zusammenleimen, fertig.

    Fingerlöcher, schräge Winkel sind tolle Specials. aber ich glaube das würde bei mir nie so gut aussehen.

    Einmal editiert, zuletzt von lealuna ()

  • Lorenzo der Prächtige

    ( Nachtrag: für die Lorenzo Big Box habe ich später noch ein anderes Insert gebaut. )

    Die Foamcore-Lieferung vor 12 Tagen kam gerade recht zur Freizeit-Beschäftigung in den Corona-Tagen. Wenn schon nicht in großer Runde spielen angesagt ist, so stecke ich die Zeit in die Verarbeitung der neuerlichen Investition und bastel alle 2-3 Tage ein neues Insert.

    Das Neueste hat sich Lorenzo der Prächtige verdient - ohne die Erweiterung, die bei mir wohl nie einziehen dürfte, vertrete ich doch im Allgemeinen die Einschätzung, dass Spiele damit weniger auf den Tisch kommen als zuvor ohnedem. Vorgabe war die Idee, an der Planseite der Turmspitzen ein Tray für die vier Kartenstapel zu platzieren, so dass die Stapel den Türmen vis-a-vis gegenüber stehen. Der Karton ist dafür lang genug, im Bau sah das so aus:

    Und fertig im Spiel, am Rand des Plans:

    Bild aller angefertigten Trays:

    Blick in den leeren Karton, vom Boden her viel Luft ausgekleidet, links 5 mm, rechts 30 mm vom Schachtelboden weg:

    Dann mal rein mit dem Kartentray (mit 75x297 mm nicht ganz so lang wie der Karton, so leichter zu greifen), den Abdeckplättchen in eine dafür vorgesehene 6-mm-Vertiefung und den Bonusstreifen. Man beachte das hierfür geschaffene Fingerloch an exponierter Stelle (Spitzen der Streifen), um diese leicht entnehmen zu können.

    Die vier Spielermaterial-Trays (55x55 mm) sind mit insgesamt 20 mm genauso hoch wie die dicken Würfel und werden in einem zweilagigen, mit Vertiefungen ausgesparten Streifen (aus 5mm Foamcore, alle Trays sind aus 3mm Material) über den Karten gelagert.

    Die übrigen Trays sind allesamt 15 mm hoch (3 mm Boden, 12 mm Wand), lediglich bei den Exkommunikationsplättchen hat ein dünner Karton als Boden herhalten müssen, damit die Wände mit nunmehr gut 14 mm hoch genug für die Stapel sind. Die Rückseite hier wurde entsprechend der Teileform ausgefüttert, bevor die kleinen Trennwände zwischen den Stapeln eingesetzt wurden. Das Tray für die Holzteile ist genau 100 mm breit und wie so oft hab ich auf weiteres im Grunde unnötiges Trennen / Sortieren verzichtet. Die Größe des Trays für die Anführerkarten muss den verwendeten Sleeves gerecht werden. Das zuletzt gebaute Tray für die Münzen muss eben in die Lücke passen, vorher misst man sowas nicht aus.

    Obenauf zunächst wieder eine Lage dünner Karton als Schutz vor Druckstellen für den aufliegenden Plan, Spielertableaus und Regelheft.

    Stückliste und genauere Maßangaben als im Text erspare ich mir diesmal, der Aufwand hierfür jeweils nach der Bastelei ist auch nicht ohne. Ich denke, mit den gemachten Angaben bekommt das der geneigte Nachbastler von Euch mühelos hin :)

    #Lorenzo #LorenzoDerPrächtige

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    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • Auf zu einer einfacheren Übung, ein Insert für Riverboat - einem Spiel von Michael Kiesling bei Lookout, das ich sehr gerne gespielt habe. Wobei man einräumen muss, das man es besser nur zu viert spielen sollte, dann aber entfaltet es seine ganze Klasse. Nun ist das eine nicht unübliche Spielerzahl und der Euro-Spieler in mir kommt voll auf seine Kosten. Allerdings vermisste ich schon immer eine gescheite Sortierlösung, vor allem für die neun kleinen Stapel mit verschiedenen Fluss-Schiff-Plättchen. Damit ist jetzt Schluss, so sieht das fortan in meinen Partien auf dem Tisch aus:

    Einfach mal neun Plättchen nebeneinander der Länge nach gemessen plus 2 mm Spiel plus 2x 3 mm für die Seitenwände stand das Maß der Bodenplatte fest (281x33). So sehen die Trays im Überblick aus:

    Zu den Maßen: verwendet habe ich 3-mm-Foamcore (Blindverkleidungen aber auch mit 5 mm, da ist das egal). Jeder Tray ist mit Boden 15 mm hoch, Wände also 12 mm. Im Karton unten wurde unnötige Luft verkleidet (auf den ersten 177 mm von unten 22 mm über dem Schachtelboden, der Rest 37 mm erhöht).

    Unten kommen die Trays für Arbeiter (135x100), Gutachter (100x80), und Pappteile (148x75, 50 mm lange Fächer für Brunnen / Scheunen abgeteilt) nebst den Phasen-Plättchen (ohne Tray). Das Mini-Tray für Spieler-Wertungsmarken und Startspieler-Plättchen (42x42x8) wird zur Aufbewahrung ins hinreichend große Fach der Münzen eingelegt.

    In die obere Ebene kommen die Schiffsplättchen, Ackerplättchen (232x180, zwei jeweils 60 mm breite Fächer für die größeren Teile abgeteilt), Kartentrays (101x73 mit zwei Fächern bzw. 52x73 für einen Stapel, eine Seite offen zum Ziehen der Karten). Das Schiffs-Tray wurde mit kleinen Streifen gegen Verrutschen gesichert, im verbliebenen L-förmigen Raum werden die dicken gelben Pöppel gelagert.

    Obenauf als Druckstellenschutz ein obligatorisch aufgehobener leerer Stanzbogen, dann Pläne, Spielertableaus, Spielregel.

    #Riverboat

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    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. ()

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  • Smuntz

    Ich bin ja schon schwer beeindruckt von Deiner Kreativität und Umsetzung, hier z. B. mit den Fluss-Schiff-Plättchen.

    Und ich finde das weiße Foam-Core ja deutlich schicker als das schwarze, aber ich muss erst das verbauen bevor neues ins Haus kommt.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Oje, hier könnte man auch mal was machen...

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  • Smuntz

    Spiel verkaufen :lachwein:8o

    na immerhin hast Du nicht "verbrennen" vorgeschlagen 8o Nee, das kommt hier nicht weg, wer will das schon haben, noch dazu mit hübscher Signatur vom Autor mit goldfarbenem Edding 8-))

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  • Die Glasstraße habe ich wirklich lange nicht gespielt - sollte man mal wieder ändern und beim Blick in den Karton wollte ich es jetzt nicht bewenden lassen. Auch wenn der erste Eindruck Schwierigkeiten beim Bau eines Inserts erahnen ließ, war es damit doch gestern abend getan. Das größte Problem sind die vier Produktionstableaus mit den zwei Drehzeigern, die mit äußerst dicken knubbeligen Plastikteilen montiert sind. Kann man schlecht stapeln und nimmt so oder so viel Platz weg. Ich habe mich auch mit Blick auf den restlichen Platz für eine leicht versetzte gegenläufige Stapelung in einem halb offenen Tray entschieden, so dass sie in der Höhe etwa 24 mm auftragen sollten:

    Das individuelle Spielermaterial besteht im Wesentlichen aus einem Satz von 10 farbigen Holzchips, die ich mittig zwischen zwei kleinen Leisten in einem flachen Tray für die Spielkarten untergebracht habe. So kann man die Karten per Fingerdruck auf ein Ende liften.

    Landschafts- und Waldplättchen habe ich stehend in entsprechende Vorrats-Trays untergebracht, Die das Spiel bestimmenden Gebäude-Plättchen in drei Farben liegend gestapelt verteilt in zwei gleichgroßen Trays, würden die Stapel doch sonst arg hoch und das ganze schlecht im Karton zu verstauen sein. Aus Platzgründen habe ich auf Trennwände zwischen den Stapeln verzichtet, was bei den sehr dicken Plättchen aber auch nicht gleich für Unordnung sorgt.

    Überblick über alle Trays:

    Unten im Karton wird für die Plättchen-Trays ein L-förmiger Sockel von 8 mm eingelegt (aus 5- und 3-mm-Materialabschnitten gebaut).

    Die Spielermaterial-Trays mit Holzchips und Karten dagegen ruhen direkt auf den Schachtelboden und dienen als "Sockel" für das große Tray mit den Produktionstableaus. Der Material-Streifen liegt lose dazwischen, damit nichts rutscht.

    Mit den übrigen Trays fertig aufgefüllt sieht das so aus. Auf einem der Gebäudetrays passt auch noch der große Startspielerkelch locker rein.

    Obenauf eine 3-mm-Platte als Träger für Landschaftspläne, Regeln und Gebäudetafel:

    #DieGlasstraße #Glasstraße

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    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut Th. ()

  • An dieser Stelle ein Praxistipp zum Thema Leim und Umfüllen von Leim.

    Das ist schließlich das wichtigste Verbrauchsmaterial bei der Bastelei mit den Schaumkern-Platten. Man tut gut daran, einmalig ein handliches Fläschchen mit etwa 100 ml Leim zu kaufen, das eine fein dosierbare Auslass-Öffnung hat. Ferner muss es einfach luftdicht zu schließen sein und sich am Auslass leicht reinigen lassen, da es nach und nach durch Luft auch innen verkleben wird. Für etwa 5 - 6 Euro bekommt man sowas in jedem Bastelladen.

    Vor Wochen hatte ich mein Fläschchen schon einmal mit dem Rest einer größeren Flasche Holzleim nachgefüllt. Beide hatten eine ähnlich große Schrauböffnung und das Umfüllen des Leimstrahls ließ sich einigermaßen ohne größere Schweinerei bewerkstelligen. Aber auch dieser Rest war irgendwann dem Ende nah, so dass bei Nachbestellung von Foamcore auch Leim auf der Einkaufsliste stand. Dabei stellt man fest, dass Preis und Menge krass auseinander driften, wenn die Gebindegröße zunimmt. Um es zu veranschaulichen: für etwa den doppelten Preis bekommt man etwa die zehnfache Menge. Da kauft man doch nicht wieder teuren Plastikmüll - das vorhandene Fläschchen tut es ja noch ganz prima - sondern greift zur ökonomischen Liter-Packung:

    Wobei mit dem Preisverfall per Menge da noch lange nicht Schluss ist, aber 5 und mehr Kg Leim brauchte ich dann doch nicht. Unterschiedliche Gebindegrößen bringen sogleich die Frage mit sich, wie bekommt man aus dem großen Kübel eine kleine Menge umgefüllt? Die Beschaffenheit von Leim ist auch nicht ideal zum Einsatz von Trichtern geeignet. Erst mal muss man sowas haben und der Leim fließt auch nur schwer ab und bleibt in großen Mengen an den Wänden hängen, da hätte man ordentlich was zu reinigen.

    Ich hab einen viel einfacheren Weg gefunden :)

    Was fällt bei meinen Bastelarbeiten gerade in rauhen Mengen an? Gebrauchte Zipp-Tüten. Man nehme eine halbwegs dichte davon und befülle sie aus dem großen Behälter mit Leim. Was am Rand beim Absetzen hängenbleibt, ist per Finger und feuchtem Lappen schnell beseitigt. Die labberige Zipp-Tüte kann man dabei zur Sicherheit auch in ein kleines Trinkglas stellen, damit sie nicht aus der Hand gleitet.

    Großes Gebinde und Zipp-Tüte werden jeweils verschlossen. Wichtig: die Tüte sollte man in diesem Zustand nicht anders als ein rohes Ei behandeln ^^

    Die kleine Flasche hat man geöffnet, bei der Gelegenheit auch den Auslass von angetrockneten oder auch nur verdickten Leimresten befreit. Zipptüte flach auf den Küchentisch legen und eine der unteren Ecken klein aufschneiden. Dann durch dieses Loch den feinen Leimstrahl in die Flasche richten, da geht nichts daneben und auch nur wenig in der Tüte selbst verloren. Hat man zuviel abgefüllt, streicht man den Rest einfach wieder in das große Gebinde aus. Die Zipp-Tüte hat ihren Dienst natürlich getan und kommt in den Müll.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: Typos

  • Fingerübung für zwischendurch?;)

    ja und nein - "zwischendurch" hieße ja, da kommt noch viel, aber ich hab schon das Gefühl, die meisten meiner akut leidenden Patienten verarztet zu haben. Aber ein paar kommen sicher noch (gesetzt aber immer noch offen wegen bestellter Erweiterungen: Underwater Cities und Yokohama)

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    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut Th. ()

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  • endlich wärmeres Wetter - ich hab mir noch was anderes vorgenommen (gleiches Forum, anderer Thread)

    Na hoffentlich bringe ich das auch zu ende, anfangen kann man ja vieles...

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    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut Th. ()

  • Letzte Woche hatte ich die Erweiterung zu Great Western Trail bekommen und so bot sich das als mein nächstes Inlay-Projekt an.



    Auch inklusive der Erweiterung Rails to the North ist in der Schachtel reichlich Platz, so dass ich wieder zu 5 mm starken Platten gegriffen habe. Trotzdem ist sogar zu viel Luft in der Schachtel. Da ich nicht mit irgendwelchen Zwischenlagen aus Foamcore arbeiten möchte, habe ich einen Teil des Papp-Inlays aus der Erweiterung genutzt, um Ecke der Schachtel auszufüllen und mein Inlay drumherum gebaut. So ist theoretisch auch noch Platz für die nächste Erweiterung, wenn denn noch eine kommt ^^


    Hier dann mal zuerst alle Trays auf einen Blick... die oberen beiden werden nur für den Spielaufbau benötigt, enthalten die neutralen Gebäude sowie Bahnhofs-, Tausch- und Sofortaktions-Plättchen. In der zweiten Reihe die Rinder- und Auftragskarten, das Geld sowie die Plättchen mit Arbeitern, Tippis und Gefahren, natürlich sortiert nach 1er, 2er und 3er Plättchen. Und schließlich jeweils ein großes Tray mit den Spielermaterialien.



    Eingeräumt in zwei Ebenen sieht das Ganze so aus:



    Obenauf liegen Spielertableaus, Spielpläne, Wertungsblock und Anleitung. Deckel schließt, Mission erfüllt.

    Es folgt Underwater Cities als nächstes Projekt, wenn denn morgen endlich die Erweiterung hier eintrifft :)


    #GreatWesternTrail

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Nach meinem ersten Malprojekt "Tang Garden" sollte heute das geplante Insert für Underwater Cities (mit Erweiterung) auf dem Programm stehen, lag die Erweiterung doch gestern in der Post. Also früh Feierabend gemacht und gut 3 Stunden später war das Teil fertig. Wenn die Optionen beschränkt sind, sind es auch die Entscheidungen. Problem hier ist der dicke Stapel aus Plänen und Regeln, der weit über die Hälfte der lichten Höhe des Kartons von 70 mm ausfüllt.

    Und dann sind da noch die vielen sperrigen, nicht wirklich stapelbaren Stadtkuppeln. Die zuerst gebaute Lösung - eine lange Stapelrinne entlang einer Schmalseite des Kartons - funktioniert besser als erwartet. Zum Einräumen einfach leicht schräg in die Hand nehmen, die Halbkugeln hineinstapeln, kurz rütteln und darin herrscht eine Ordnung, wie man sie von Hand nie hinbekommen hätte. Zwar besitze ich nicht das Biodome-Promo (gehörte damals noch nicht zum Spiel), aber eine Kuppel mehr passt da locker mit rein.

    Meine Spielkarten stecken in (dünnen Mayday-)Sleeves. Gebaut habe ich vier Trays mit 30 mm Wandhöhe. Das reicht nicht ganz für den Stapel des ersten Spieldrittels, weshalb einige wenige Karten mit in das vierte Tray für sonstige Karten hineinkommen.

    Da ich mir schon im letzten Jahr die 3D-Token von BGexpansions gegönnt hatte (damals noch ohne die Geld-Token), habe ich auch damit geplant. Genau wie die verschiedenen Gebäude (weiße, grüne und gelbe Plastiksteine) verzichte ich auch bei Rohstoffen (außer klein / groß) und Geldwerten auf weitere Sortierung, wie es sich in meinen gespielten Partien bewährt hat. Sortieren kostet Platz und macht unnötig Arbeit. Ich habe allerdings auch mal die Original-Pappteile hineingetan und kann versichern, dass die Größe der Trays auch hierfür ausreichend ist.

    Für die Materialien der vier Spieler habe ich eigene kleine Trays gebaut. Vielleicht zuviel Luxus für die paar Teile, aber was soll der Geiz. Farben, die nicht im Spiel benötigt werden, bleiben so einfach im Karton. Schließlich ist UC zu viert wegen der Spieldauer nicht jedermanns Sache. Nachtrag: im Spiel sind die kleinen Trays wunderbar zum Aufbewahren der eigenen Rohstoffe geeignet.

    Die übrigen Teile, die nur beim Aufbau benötigt werden, kommen in ein flaches Tray, das ich - der Platz war da - noch unterteilt habe.

    Nicht mit im Karton sind die alten Spielerpläne und Original-Pappressourcen. Diese werden im leeren Karton der Erweiterung im Spielekeller eingelagert. Hatte ich sonst bei anderen Spielen sowas noch irgendwo mit untergebracht, so war diesmal kein Platz dafür übrig.

    Bild aller Trays - das letzte (mit Fingerloch für die Startressourcen-Plättchen) war eben noch mit Nadeln zum Aushärten des Leims fixiert

    Stadtkuppeln und Spielkarten haben Trays mit 30 mm Wandhöhe:

    Die Trays unten haben 15 mm Wandhöhe:

    Darüber sind flachere Trays (12 mm Wandhöhe) mit gleicher Grundfläche:

    Dieser Riesenbatzen aus Pappe und Papier muss auch noch rein:

    #UnderwaterCities

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: Typos

  • Sehr schön, ich hab meins für Underwater Cities auch schon geplant, aber noch nicht gebaut. Da wird es wohl einige Ähnlichkeiten geben. Wie du schon geschrieben hast, die Optionen sind hier überschaubar.

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Sehr schön, ich hab meins für Underwater Cities auch schon geplant, aber noch nicht gebaut. Da wird es wohl einige Ähnlichkeiten geben. Wie du schon geschrieben hast, die Optionen sind hier überschaubar.

    Zumindest so eine lange Leiste für die Kuppeln kann ich nur wärmstens empfehlen, alles andere frisst wohl mehr Platz und sieht auch nicht aus. Viel Spaß beim Planen und Bauen! :)

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  • Für Underwater Cities habe ich mir den Organizer von Folded Space gekauft. Mir ist wichtig, dass ich für jede Größe (1er und 3er) jeweils ein Fach habe.

    Dennoch habe ich Lust bekommen auch einmal so ein Inlay zu bauen.

    Gibt es hier so eine Art Übersicht was man braucht und wo man das bestellen kann?


    Ich finde schwarz ganz chic und denke, dass 3mm passen sollten.

    Wo bekommt man denn Skalpell, Kleber, Winkel, Unterlage etc. genau her und welche Marken(?) sind empfehlenswert?

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  • Das Basteln ist gar nicht schwer, du brauchst eine Schneidunterlage, ein Bastelmesser (am besten gleich mit ein paar Ersatzklingen), einen Metallwinkel (praktischer für rechte Winkel) oder ein Metalllineal Bastelkleber und Foamcore. Manches davon hatte ich schon zuhause, anderes bekommt man ohne langes Suchen bei Onlinehändlern. Ich habe erstmal 5mm-Platten in schwarz, DIN A4 geholt und komme damit sicher noch eine Zeit gut hin.

  • Baseliner Ich benutze ein normales Cuttermesser mit einer Schneidunterlage. Ich zeichne mir auch mit normalem Geodreieck die Abmaße mit Bleistift auf und schneide dann nur mit dem Messer. Mit etwas Übung sind auch dann die Schnitte ziemlich rechtwinklig. Es gibt auch Schneidmesser mit breiter Auflage die auf jeden Fall rechtwinklig schneiden, die ich bisher gefunden habe war mir jedoch zu teuer (30-50€). Foamcore selbst kaufe ich bisher bei mir immer in einem Freizeitmarkt in 30x50 cm Größe. Bisher nur 5 mm, ich wollte beim letzten mal 3 mm kaufen, gab's aber leider nicht. Soll aber wohl genauso gut halten.

  • Baseliner

    Schneidunterlage (nicht mit den kleinen anfangen, meine ist ca. 60x45) und Cutter (nach einem halben Dutzend Inserts ist auch mal eine neue Klinge fällig) sind Pflicht. Zum Schneiden verwende ich nur einen großen Anschlagwinkel (etwa 65 x 30 cm - den habe ich schon ewig, er sollte nicht kürzer wie die zu schneidenden Platten sein) und Zollstock. Zum Schneiden Winkel anlegen und mit Zollstock vorne und hinten Schnittbreite kontrollieren. Dann (bei langen Schnitten im Stehen!) Winkel andrücken und mit mehreren sanften Schnitten durchtrennen. Ob 3 oder 5 mm Material macht da übrigens keinen Unterschied beim Schnitt, der Schaum zwischen den Papierlagen ist Luft für den Cutter.

    Mit etwas Übung sind auch dann die Schnitte ziemlich rechtwinklig

    Mit Anschlagwinkel und Zollstock sind sie es - nicht nur "ziemlich". Fang nicht nur mit einem Lineal an. Ich schneide die Platten meist noch an, die kommen nicht einmal perfekt rechtwinklig aus der Fabrik. So ein Winkel mag teuer sein, aber das ist eine lohnende Anschaffung.

    Anzeichnen macht nur Arbeit und hinterlässt Spuren. Wenn ich einen Rest verarbeite und Punkte "anzeichnen" möchte, markier ich diese per Cutterspitze (mit Zollstock messen) auf der Schnittlinie, bevor ich den Winkel (nun nur als Lineal im Einsatz) an diesen Punkten anlege (Cutterspitze in markiertes Löchlein, Winkel heranschieben).

    Ein einfaches 30 cm Lineal und Bleistift verwende ich nur zum Anbringen von Markierungspunkten an Kanten, wo ich Trennwände einsetzen möchte, damit die mit Leim versehen gleich an die richtige Stelle kommen.

    Leim immer nur dünn anbringen, beim Fixieren nicht mit Stecknadeln geizen - auch mal an gleicher Stelle in verschiedenen Winkeln stecken, damit der Andruck stimmt. Ausquellenden Leim gleich mit Finger (Vorsicht vor Nadelspitzen!) - oder im Innenwinkel mit einem Reststreifen vom Material - wegwischen, nicht diese "Raupen" antrocknen lassen.

    Apropos Leim: da tut es wirklich jeder PVA-Kleber ("Weißleim", bekannte Marke: Ponal). Scheint angesichts der Vielzahl von Sorten inzwischen auch eine Wissenschaft zu sein, aber ob das jetzt "Holzleim", "Korkleim", "Buchbinderleim" oder was auch immer heißt, für diesen Zweck sind die alle gut - für Möbelreparaturen würde ich gezielt zum Holzleim greifen, da braucht man dann aber noch Schraubzwingen oder ähnliches, mit Stecknadeln ist es dort nicht getan ;) Weiter oben hatte ich zum Leim noch einen Praxistipp verfasst.

    Foamcore: 3 mm ist gut und ausreichend. Oft hat man für 5 mm nicht genug Platz im Karton, habe aber (weil ich das von FoldedSpace kannte) auch damit angefangen. Wenn Platz ist, warum nicht, aber es gibt keinen zwingenden Grund dafür. Als Bodenplatte / Träger schwerer Teile drauf ist es wohl noch zu empfehlen, da größere / längere Teile in 3 mm ohne verleimte Versteifungen durchaus leichter knicken können. Marken? keine Ahnung, habe bislang nur den weißen von Gerstaecker (kreativ.de) verwendet, Preis/Leistung schien mir da ok (3 mm Material: 5 Platten 50 x 65 cm für 12€).

    PS: zum Winkel, mal nach "Glaserwinkel" suchen, die werden nämlich in den Werkstätten für Scheibenzuschnitt verwendet - meiner ist etwa so wie dieser . Und Metall muss es auch nicht sein, Du schneidest ja nicht in den Winkel, sondern nur an ihm entlang.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Hartmut Th. ()

  • Für Underwater Cities habe ich mir den Organizer von Folded Space gekauft. Mir ist wichtig, dass ich für jede Größe (1er und 3er) jeweils ein Fach habe.

    Dennoch habe ich Lust bekommen auch einmal so ein Inlay zu bauen.

    Gibt es hier so eine Art Übersicht was man braucht und wo man das bestellen kann?


    Ich finde schwarz ganz chic und denke, dass 3mm passen sollten.

    Wo bekommt man denn Skalpell, Kleber, Winkel, Unterlage etc. genau her und welche Marken(?) sind empfehlenswert?

    Ich hatte mir das FS Inlay für Underwater Cities im Februar oder so auch mal angeschaut, aber dass die neuen Spielerboards nicht mit in die Box passen, hätte mich zu sehr gestört.


    Kann das selber basteln auch grundsätzlich nur empfehlen. Wenn man bereit ist, etwas mehr Zeit zu investieren bekommt man da tolle Lösungen mit hin.

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

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  • zu den 3mm oder 5mm: Ich glaube auch, dass 3mm sicher reichen. Ich habe anfangs zu 5mm gegriffen, weil ich irgendwo was gelesen hatte in Richtung stabiler, leichter zu verarbeiten. Mittlerweile fänd ich 3mm allein für manche Trennstege hübscher. Allerdings bastle ich bisher nur hin und wieder ein Inlay, da reicht mal das, was ich habe.


    Mal noch eine Frage an die Foamcore-Profis: kriegt man ovale Formen sinnvoll mit dem Messer freihand geschnitten? Ich liebäugle da noch mit einem Terra-Mystica-Inlay für die Bonusplättchen. Hab mich aber bisher nicht rangetraut.