Heute gab es
Yedo! Ok hierbei handelt es sich um ein einfaches und doch umfangreiches Biet-, Sammel- und Workerplacementspiel.
Es gibt 11 Runden mit jeweils 7 Aktionsphasen pro Runde. Hört sich viel an. Ist es auch!
Dennoch das Spiel ist schnelle erklärt. Zuerst gibt es eine Bietphase. Hier kann auf Gebäude, Karten, Waffen etc. geboten werden. Sowas macht Spaß und ist immer spannend.
Dann kommt eine Phase in der wir unsere Diener einsetzen. In verschiedenen Stadtteilen gibt es verschiedene Dinge zu machen. Gleichzetig versuche ich Ziele auzuführen. Um ein Ziel auszuführen brauche ich entweder die richtige Waffe und den richtigen Ort, oder vielleicht noch ein spezielles Gebäude oder ich muss gesegnet sein. Also muss ich erstmal etwas Sammeln.
Das geht alles locker von der Hand und ist durch einige Zwänge doch ganz spannend. Unter anderem sorgen Ereignisse dafür das man immer wieder neue Bedinungen auskommen muss. Aber auch der Wächter sorgt dafür das bestimmte Stadtteile weniger genutzt werden. Sollte nämlich der Wächter einen Diener in einem Stadtteil finden dann wird dieser sofort wieder weggenommen. Das kostet unnötig Atkionen und Geld.
Dieser Mechanismus ist eigentlich ganz witzig. Bei uns wurde aber nur einmal ein Diener festgenommen. Aber gut, manchmal reicht ja auch einfach nur die Angst aus, das was passieren könnte und man nicht weis ob es passiert!
Abgesehen von den Geboten tut jeder vor sich hinoptimieren. Auch die Aktionskarten bringen nicht unbedingt schwung in die Interaktion. Dann gibt es da noch die Bonuskarten. Das sind im Prinzip Missionen die am Ende des Spieles noch einmal Punkte geben.
Das ganze funktioniert herrvorragend dauert aber mit gut 4 Stunden einfach mal 2 Stunden zu lange. Ja das Spiel kann begeistern, aber nicht über die Spiellänge. Und dann hat man das Gefühl man kennt das ganze schon.
In der S-Bahn ist mir dann auch wieder eingefallen an welches Spiel mich dieses Spiel extrem erinnert. Und zwar Fürsten von Florenz. Auch dort gibt es Zielkarten/Personenkarten bei dennen ich was Sammel um Punkte zu bekommen. Dann kann ich noch einige Dinge so kaufen (Gebäude), und durch Aktionskarten kann ich mir helfen und die Missionskarten gibt es auch. Und die wichtigsten Dinge im Spiel werden versteigert. Statt Stadt, Park, Brunnen gibt es 4 Gebäude zu kaufen.
Wenn Fürsten von Florenz ellegant und ohne Ballast ankommt hat man hier bei Yedo verzichtet. Hier gibt es noch die Ereignisse die immer wieder das ganze Stadtbild auf den Kopf stellen kann.
Für alle Strategen würde ich nach wie vor Fürsten von Florenz empfehlen. Es ist ehrlicher, strategischer und schneller gespielt. Wer aber sich gerne in eine fremde Welt entführen lassen will,der hat auch mit Yedo ein gutes Spiel vor sich liegen.
Das nächste mal dennoch ohne mich. 4 Stunden sind to much! Dazu muss man nun noch sagen. Wir haben zu 3 gespielt. Besser wird das Spiel aber mit mehr Spielern. Ja Versteigerungen machen einfach mit mehr Spielern, mehr Spaß und mit mehr Spielern wird auch die Spielerreihenefolge und somit der Workerplachment Mechanismus auch noch mal besser. Aber dann geht das Spiel ja noch länger..... AAAAAAhhhhhhh
Dann gab es noch Egiza! Oh was für ein Spiel, warum habe ich das jetzt erst endeckt? Super Mechanismus, spannende und knifflige Entscheidungen und hohe Interaktion. Und bevor das Spiel langweiliger wird ist es auch schon fertig! Der Fluss- und Bewesserungsmechanismus ist super! Das Teil mach mal so richtig viel Spaß.
Ein großes Meisterstück! Vielleicht einen Tick zu einfach für meinen Geschmack!