• Noch kein Wochenbericht? Ist die Hitze schuld?

    Unter der Woche waren wir in München, deshalb fiel der Dienstagsspieletreff für uns aus. Aber am Mittwoch gab es zumindest eine Partie Edo zu viert bei Bekannten in München. Leider war die Zeit zu knapp, um mal bei [Tom] anzuklopfen...

    Am Wochenende dann eine Kosmos-Erklärerschulung, bei der drumherun viele andere Spiele gespielt wurden:

    Am Freitag Abend zuerst einmal Halali zu zweit als Lückenfüller. Glück pur, aber immerhin spaßig. Anschließend haben sich die Leute auf meine mitgebrachte Auswahl an Queen Games gestürzt. Ich selbst begann mit Maharani zu dritt, danach einmal Lancaster zu fünft.

    Als Abschluss einmal unser aktueller Prototyp zu fünft. Für die sehr späte Uhrzeit und gleich zu fünft mit vier Neulingen war es dann doch etwas heftig.

    Am Samstag Abend dann einmal Kingdom Builder ohne Erweiterung zu viert. Ich finde ja, es ist eher ein Kennerspiel, aber es gefällt mir weiterhin sehr gut.

    Danach einmal Egizia zu viert, bei dem ich irgendwie nie so richtig an Steine herankam und deshalb brutal untergegangen bin.

    Schließlich einmal Zug um Zug Europa zu fünft - wenigstens das konnte ich gewinnen.

    Am Sonntag dann während des Wartens auf mein Familientaxi schnell noch einmal Kingdom Builder zu viert, diesmal mit der Nomaden-Erweiterung. Das mehr an Interaktion ist sehr schön, auch die direkten Punkteerzielungsmöglichkeiten gefallen.

    Auf der Schulung selbst gab es natürlich noch zahlreiche Kosmos-Spiele, aber kaum eines davon wurde komplett durchgespielt. Positiv überrascht hat mich Lakota, bei dem Spielregel nicht erahnen lässt, wie interessant sich diese eigentlich sehr einfache Spiel entwickeln kann.

    Ciao
    Stefan

  • Wir haben abends auf Terrassien Haggis gespielt (zu zweit). Ich finde es klasse! Tichufeeling garantiert.

    Sonst quälen wir in der Familie den Perplexus Epic. Mein Rekord liegt bei 25.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von malzspiele
    Leider war die Zeit zu knapp, um mal bei [Tom] anzuklopfen...


    Oh, wie schade! Aber sag' nicht, dass Du im Münchner Süd-Osten warst... dann hätte man sich wirklich im Biergarten treffen können... :)

  • Zitat

    Original von [Tom]
    Oh, wie schade! Aber sag' nicht, dass Du im Münchner Süd-Osten warst... dann hätte man sich wirklich im Biergarten treffen können... :)


    Nein, größtenteils im Bereich Petuelring. Das südlichste waren ein Biergarten am Wiener Platz und danach das "Wirtshaus in der Au" in der Lilienstraße...

    Aber wir wurden schon eingeladen, bald mal wieder zu kommen. Vielleicht klappt es ja dann!

    Ciao
    Stefan

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Wir haben abends auf Terrassien Haggis gespielt (zu zweit). Ich finde es klasse! Tichufeeling garantiert.

    Sonst quälen wir in der Familie den Perplexus Epic. Mein Rekord liegt bei 25.

    Ich kriege meinen am Freitag in die Hand, bin mal gespannt, das Teil sieht genial aus!

    Scheint Laune zu machen, wenn die ganze Familie dran ist?

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Wir haben abends auf Terrassien Haggis gespielt (zu zweit). Ich finde es klasse! Tichufeeling garantiert.

    Sonst quälen wir in der Familie den Perplexus Epic. Mein Rekord liegt bei 25.

    Hast du vorher andere Perplexus Kugeln gehabt? Oder ähnliche Labyrinthe von anderen Herstellern? Ich frage mich, ob der für Einsteiger mit logischem Denken und räumlicher Vorstellungskraft geeignet ist.

  • Hallo zusammen,

    wir haben am Wochenende gespielt:

    1. Duck Dealer mit vier Leuten. Zunächst gab es eine etwas aufgeregte Diskussion, wie man den anfangen( braucht man alle drei Energiearten, oder kann man zugunsten eines Laderaums auf eine verzichten?) soll und was dann zu tun ist. Dann begann die Sammelei der Energien (rot-Bewegung, blau-Ware handeln, gelb- bauen (Fabriken,Kunden,Schnellstraßen,größere Handelsmacht,...)). Irgendwann hat dann einer angefangen, seine Energiechips wieder auszugeben und alle anderen hinterher, um nichts zu verpassen. Man muß Grunderzeugnisse wie Gummienten, Farbeimer,Murmeln,.. sammeln, um höherwertige Güter zu bekommen, die wieder in noch bessere Güter getauscht werden können. Dazu braucht man zusätzlichen Laderaum, den man auch wieder über Güterabgabe (bestimmte Kombinationen) kaufen kann. Je mehr Teile im Schiff gelagert werden, desto schwerer und desto langsamer wird es. Es ist ein lupenreines Optimierungsspiel, bei dem man immer mindestens drei (richtige Züge nicht Energie sammeln) vorausplanen muß. Vor allem muß man es mehr als einmal spielen. Ich mag Optimierungsspiele -- bei diesem habe ich den Verdacht, daß die Grübelei doch ziemlich lange dauert.

    2. Glen More mit vier Leuten zur Entspannung. Man bekommt nie das, was man will und muß aus dem, was noch da herumliegt, das Beste machen.


    Ciao
    Nora

  • Zitat

    Original von Mensch-ärgere-mich

    Hast du vorher andere Perplexus Kugeln gehabt? Oder ähnliche Labyrinthe von anderen Herstellern? Ich frage mich, ob der für Einsteiger mit logischem Denken und räumlicher Vorstellungskraft geeignet ist.

    Nein, ist der Erste dieser Art. Er ist aber schon schwerer...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

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  • Hallo Stefan,

    Zitat

    Original von malzspiele
    Aber am Mittwoch gab es zumindest eine Partie Edo zu viert bei Bekannten in München.


    Ich mag mich gleich mal mit den Einladungen anschließen - aber als Autorengast des Spieleabends der Aiblinger Zockerbande. :blumen:
    Am Donnerstag nimmt Stefan Kiehl diese Rolle ein und präsentiert Moeraki-Kemu.


    Die ganze Vorbereitung (mit Interview, Ankündigungsartikel veröffentlichen und Nachberichterstattung) hat mir Freude gemacht, so dass ich dieses Projekt gerne weiter ausbauen würde.
    http://aiblinger-zockerbande.de/gastautor.htm

    Fühl Dich als willkommen geheißen.

    Liebe Grüße
    Nils

    2 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (21. August 2012 um 12:08)

  • Am Wochenende gab es neben Die Speicherstadt, Würfel-Bohnanza und Carcassonne endlich mal auch eine Partie Eclipse zu dritt. Nachdem ich die Mechanema zog, wurde der Tisch mit Hydraner und Desc.of Draco komplett. Das Spiel begann interessant und es war alles leicht für mich aufzubauen, da ich Boni auf den Schiffsbau und schon ein +2 Battlecomputer entwickelt hatte. Während ich gegen die neutralen Fraktionen kämpfte, verbündeten sich die Dracos rasch mit 3 bis 4 Alienvölkern. Bis Runde 6 war das alles ganz O.K. Aber dann kam der Aha-Effekt: Als die Dracos die Plasma-Missles entwickelten. Die waren auf zwei Dreadnoughts mehrfach installiert und wurden gegen mein Sternenreich gezogen. Und so wurden drei, meiner dicken Kreuzer (4 fach Hull, 3+ BattleCPU+Plasmaguns), ohne einen einzigen Schuss abzugeben, pulverisiert.
    Wer hat sich dieses bescheuerte Kampfsystem den ausgedacht? Gegen die Rockets gibt es keine ECM´s oder sonstige aktive Abwehr. Schön zu wissen, aber Anfänger tappen, da wohl öfters in die Sackgasse. Danach musst ich noch 2 weitere Niederlagen dieser Art einstecken, ohne eine der Draco-DRN´s anzukratzen?! Ich konnte meine 2.Postion aber mit 4er Erfahrungswappen und 1 Monolithen halten. Das Kampfsystem ist so Murks, da wahrscheinlich alle auf Plasmaraketen und +3 BattleCPU entwicklen und Schiffe konstruieren. Das einzige, was dagegen hilft, werden wohl Massen der kleinen Fighter sein? So bleibt es für mich ein Eclipse_beta, dessen beste Spiel-Mechanik, der Aktions-, Kosten- und Populationsbogen ist. Der gefiel mir noch am Besten. Also an das betagte Twilight Imperium, kam Eclipse in der Form nicht ran. Schade.
    P.S. Auto-Repair gibt´s eigentlich nur im Arcade-Mode und nicht bei Sternflotten...

  • Ja, das Plasma-Raketen-Problem ist vieldiskutiert. Am Liebsten wird mit Schilden und Hull dagegen gezogen.
    Aber eine gut gewürfelte Salve der Raketen ist halt vernichtend - erst recht mit Computern unterstützt.

    Die Meinungen, wie stark diese nun wirklich sind, gehen dabei auseinander - der Designer sagt dazu, dass eben nur Kämpfe das Spiel nicht gewinnen - womit er auch recht hat. Man kann zum Beispiel, wie schon von Dir festgestellt, die beiden dicken Dreadnoughts einfach mit zwei kleinen Interceptoren binden und damit zwar Schlacht um Schlacht verlieren - aber Dich als Mechanema kostet das, neben den Aktionen, eben nur 4 Materials.
    Und dennoch ziehst Du, auch bei den Niederlagen, noch Ruhm-Chips nach...

  • Hi,

    Nachdem ich heute mit einem Päckchen aus Übersee beglückt wurde, habe ich mal Legions of Darkness ausprobiert.
    Habe bis auf die iPad-Version von Levee en Masse noch kein States of Siege ausprobiert. Und ich bin durchaus angetan von diesem Spiel im Zip-Lock-Beutel.

    Legions of Darkness ist viel komplexer als Levee en Masse - obwohl es vom Grundprinzip ähnlich ist. Auf div Track kommen Feinde auf einen zugelaufen und man muss versuchen diese Abzuwehren. In sind es in Levee en Masse halt die Österreicher, Preussen, England, Spanien und eigentlich ganz Europa die auf Paris marschieren, sind es in Legions of Darkness halt Orks, Goblins, Drachen und all das böse aus Mordor (oder sonstwo - von mir aus hier aus dem Forum :) ).
    Die Möglichkeiten sind bei Legions of Darkness aber vielfältiger und verteilen sich zudem auf zwei unabhängige Aktionstypen (die unabhängig gezählt werden). Wieso LoD eine 2,5 der VPG eigenen komplexitäts-Skala hat und LeM eine 3 ist mir noch etwas schleierhaft. LoD ist eine ganze Ecke komplexer finde ich.

    Bis zum Morgengrauen des dritten (und letzten) Tages sah es eigentlich ganz gut aus. Eigentlich. Dann wurde plötzlich das Haupttor durchbrochen und ruck-zuck stand eine Horde Goblins in meiner schönen Burg.

    Das SoS-System ist echt interessant. Und obwohl es im Grunde recht abstrakt ist, ist es in beiden Spielen thematisch recht passend.

    Das Material stand noch nie im Mittelpunkt von VPG. Alan Emrich legt wert auf das SPIEL und nicht das Material. Es ist, so wie es ist ok, aber nicht berauschend. Es ist halt keine Massenproduktion. Es ist fast schade das VPG jetzt bald auch ihrer Spiele in Boxen packt. :)

    Mal schauen, in der Kiste waren noch ein paar Sachen mehr drin. LoD ist schonmal sehr gelungen. Jetzt hab ich aber mal Bock auf den 17. September 1944 ...

    Atti

  • Moin,

    So dann hab ich mal das nächste aus dem schönen Packet ausprobiert.

    Markert-Garden: Arnhem Bridge - ein flottes Einsteiger-Cosim. Das hat wirklich Speed. Habe noch kein "Paul Koenig" Spiel gespielt (weder aus der D-Day Serie, noch Market Garden) - das Regelwerk ist extrem straff, was dem Spiel aber zugute kommt. Spieldauer ist mit 50 Minuten angegeben - und das ist nicht übertrieben. Ein sehr flottes "Chit-Pull"-System, wobei ich hier nicht so extrem das Gefühl habe das die Zugreihenfolge das Spiel entscheidet (wie z.B. bei Eisenbach Gap - da ist das teilweise extrem entscheidend). Die Allierten haben auf jedenfall irgendwie das eigentliche Ziel aus den Augen verloren und haben sich zu sehr auf Scharmützel eingelassen. Die halbe Brücke konnte immerhin gehalten werden. Die Operation war ja sowieso nur ein 50%tiger Erfolg - so gesehen voll Historisch! :)
    Für die Spielzeit gibt es echt eine Menge her. Die Anzahl der Counter ist, wie bei eigentlich allen VPG Spielen sehr überschaubar. Was ich echt super finde. Es geht auch mit weniger.
    Ein wenig fehlt mir in dem Spiel zwar die ZoC-Regeln, aber es ist schon klar wieso es die nicht gibt. Das ganze Spiel würde überhaupt nicht funktionieren - die Briten würden ja keinen Schritt nach Arnheim machen können und das Spiel wäre viel Statischer, da sich Fronten bilden würden und das passt überhaupt nicht.

    An sich finde ich Arnheim jetzt nicht so das spannende Thema, aber es ist gut rüber gebracht. Und das Spielsystem überzeugt durchaus (für die erste Partie zumindest). Flott, einfach, kurz und doch durchaus fordernd. Das ist ganz nach meinem Geschmack. Es MUSS ja nicht immer das nie endende Monster sein. :)
    Und die "Auflösung" ist auch im Grunde so wie ich sie mag. Nicht zu hoch. Squad-Level mag ich vom prinzip nicht so gerne, auch wenn es da natürlich super Spiele gibt, keine Frage. In die andere Richtung bin ich nicht so voreingenommen :) - EE gefällt mir j auch recht gut, obwohl es natürlich extrem niedrig aufgelöst ist.

    Kurzum: Perfektes "echtes" Einsteiger-CoSim.

    Das Material ist, wie immer bei VPG auf gutem-selbstbastel-Niveau (die grafische Gestaltung ist sehr gut und muss sich nicht verstecken).

    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    ...
    Das SoS-System ist echt interessant. Und obwohl es im Grunde recht abstrakt ist, ist es in beiden Spielen thematisch recht passend.
    ...

    Moin Atti,

    spannende Pakete bekommst Du da.

    vielen Dank erst mal für's aufmerksam machen auf die States of Siege - Serie.
    Schaut recht gut aus.
    Was ich aber (zugegeben, nach kurzer Recherche) noch nicht durchblickt habe: Man bekommt genau 1 Szenario ?
    Oder wie schätzt Du den Widerspielreiz ein (geimeine Frage, Du hast ja auch erst eine Partie hinter Dir)

    Viele Grüße Nupsi

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Oder wie schätzt Du den Widerspielreiz ein (geimeine Frage, Du hast ja auch erst eine Partie hinter Dir)


    Wieso? Da kann er sie doch perfekt beantworten: Will er es nochmal spielen oder nicht? :)

  • Zitat

    Original von [Tom]


    Wieso? Da kann er sie doch perfekt beantworten: Will er es nochmal spielen oder nicht? :)

    Och das glaub ich schon. Atti ist so ein Wiederholungstäter oder in dem Fall Wiederholungsopfer .
    Aber ich schätze Ihn so ein, der :box: sich durch. Oder er :shoot: alle ab. Je nach Spiel halt.

  • Hi,

    Also LoD kommt mit 2 Szenarien und jedes Szenario hat 6 verschiedene zufällige Setups. Dazu bekommt man zufällig 3 Helden (von 6 verschiedenen). Sind also eine Menge Kombinationen möglich (2*6*6*5*4 = 1440) - die Aufgabe ist letztendlich immer die gleiche: "Halte die Burg bis zur Dämmerung des 3ten Tages", aber unterschiedliche Monster auf den unterschiedlichen Tracks machen das schon vom vorgehen anders denke ich. Auch je nachdem welche Helden man hat, muss man imo anders Spielen.
    Da der "Gegner" ein Kartendeck ist, wo nicht unbedingt alle Karten gespielt werden (eher unwahrscheinlich) und dazu eine Menge ausgewürfelt wird, glaube ich nicht das es schnell langweilig wird. Wenn einem das Spielprinzip nicht zusagt, ok - logisch. Aber für Abwechslung ist bei LoD wahrlich gesorgt. Es gibt noch die "Book of Magic" Erweiterung. Da wird das Spiel noch etwas komplexer weil mehr Zaubersprüche, Untote und so'n Zeug. Hab ich zwar, aber ich muss es erstmal schaffen die Burg zu halten, bevor ich mich damit beschäftige! :)

    LeM ist imo nicht ganz so abwechslungsreich. Hier gibt es zwar irgendwie auch eine variable Startaufstellung (zumindest war sie in meinen Spielen nicht immer gleich) und es gibt 3 Spielvarianten (da geht es glaube ich nur um die Reihenfolge der Evenkarten). Es gibt da auch eine Erweiterung, aber nicht auf dem iPad (hab nur die iPad-Version, nicht die "echte"). Aber hier kommt der unterschiedliche Ablauf im Grunde vollständig durch die Ereigniskarten und deren Reihenfolge in der sie kommen.

    Ich bin mir recht sicher das man in beiden Spielen es nicht schaffen kann jedes Spiel zu gewinnen. Egal wie gut man ist. Wenn man gut ist verliert man halt seltener - aber mit hinreichend viel Würfelpech und den richtigen Ereignissen zur falschen Zeit kann man es immer vergeigen! :) - Es geht halt darum die möglichen Vorkommnisse in der Wage zu halten - das kann man natürlich besser, je besser man die Kartendecks kennt.

    Atti

  • Hi,

    Ich hab's gerade nochmal versucht und kurz vor dem Morgengrauen des Zweiten Tages hat es mich wieder zerrissen.
    Alles ist ruhig, man denkt "hey, vieleicht kann ich mal wieder die Moral anheben" und dann kommen sie wieder durchs Haupttor. Ich könnte würgen. Diese kleinen, miesen, hinterhältigen Goblins - und das ist jetzt pauschal gemeint!

    Atti

  • FR/SA war ich auf der KOSMOS Supporterschulung. FR war Anreisetag und somit gab es offene Spielrunden.

    FR: Zum Start eine geschmeidige Runde Rapa Nui. Kann man zwischendurch immer ganz gut spielen. Zum Ende hin habe ich allerdings oft das Gefühl das es zu schnell vorbei ist.
    Danach habe ich Thunderstone (ohne Erweiterungen) erklärt. Immer noch ein schönes Deckbuilidingspiel auch wenn ich lieber mit der Yucatasonderregel spiele, bei der Einheiten "sterben" wenn die Stärke auf 0 oder in den negativen Bereich sinkt. Anschließend habe ich endlich einmal Kingdom Builder (mit Erweiterung) lernen können. Wir haben es auch gleich 2x gespielt. Beide Partien waren ziemlich unterschiedlich. Das 1. Spiel war deutlich interaktiver, da wir gleich 2 "Sofortwertungskarten" aus der Erweiterung gezogen hatten. Ich fand es sehr spannend, ständig zu sehen wer wieviel Punkte gemacht hat. In der 2. Spielrunde fehlte dies völlig, so dass es nur Punkte zum Spielende gab. Auch wenn ich die 2. Runde gewinnen konnte, waren wir uns alle einig, das man mit mind. 1 roten "Sofortwertungskarte" spielen sollte. Sonst ein überraschend schönes Spiel. Hoffentlich wird es zur Weihnachtszeit etwas preiswerter. Als Absacker landete dann zu fortgeschrittener Stunde Ziegen kriegen auf dem Tisch. Ich hab' es zwar selbst daheim, aber schon ewig nicht mehr gespielt. Als Absacker war es mal wieder interessant und gut.

    SA: Die meisten Spiele haben wir aufgrund der Vielzahl von Neuheiten nicht zu Ende spielen können. Für einen ersten Eindruck hat es gereicht. Viele davon sind einfach genug, das man die später auch noch erklären kann. Vorgestellt und gespielt wurden:
    - Spinnengift und Krötenschleim: Nettes Kinderspiel mit interessantem Plastikkessel in dem Chips geworfen werden bis ein Geist hinausfällt. Chips erhält man durch gute Merkfähigkeit.
    - Ubongo jun.: Schön gestaltet. Kinder werden gut an den großen "Bruder" herangeführt! Find ich gut :)
    - Monsterfalle: Klasse (Team)spiel! Zufällig aufgedeckte Monster mit Hilfe von Schiebern in ein Loch plumpsen lassen. Bei Bedarf Schwierigkeit anpassen und auf dem Weg in's Loch einen zufälligen Ort "besuchen".
    - Kraterschreck im Mondversteck: Alien Ansgar erschreckt Astronauten. Per Würfel werden Astronauten + Ansgar bewegt, während Ansgar "unter" dem Spielbrett schlummert und ab und zu in Erscheinung tritt. Wird Ansgar gewürfelt (2 von 4 Seiten auf einem 6-seitigen Würfel), drückt man das Spielbrett (das auf 4 kleinen Schwämmen in der Schachtel gelagert wird) hinunter, so dass Ansgar aus einem "Krater" schaut und Astronauten erschrickt. Schönes "Last Man standing Spiel" aber Ansgar lässt sich mitunter schwer drehen. Hier könnte Silikonsprach helfen. Mitunter könnte Ansgar auch häufiger erscheinen.
    - Können Schweine fliegen: Einfach toll! Passend zu einer zufälligen Tierkarten muß man je nach Spielweise schnell (alle gleichzeitig) oder reihum passende Eigenschaften zu dem Tier finden. Auf jeder Eigenschaftskarte darf aber nur 1 Plättchen gelegt werden! Für dieses Spiel gibt es ein Ergänzungsset + Mitbringspiel.
    - Colorio: Auch ein schönes "Last Man standing" Spiel! 5x5 Felder sind abgedeckt. Wer dran ist hat 3 Spielzüge und sollte dabei möglichst keine Farbe 5x aufdecken. 1 Kappe muss mind. entfernt werden. Kappen können auch versetzt werden, aber nur auf eine andere Farbe als die, die aufgedeckt wurde.
    - Grillparty: Hat mir gut gefallen auch wenn es einfach ist :) Schönes Thema, klasse Ausstattung. Wer als erstes seinen Kartenstapel mit Aufgaben erfüllt gewinnt. Auf dem Grill landen aus Holz gestaltete Maiskolben, Fisch, Fleisch und Bratwürste. Aufgaben lauten in etwa "Am meisten Fleisch auf dem Grill haben" oder "Mehr Fisch als Bratwurst". 4 Karten hat jeder auf der Hand. Man tauscht 1 Grillgut vom Grill oder bei den Mitspielern aus. Nur was auf dem Teller liegt, darf nicht getauscht werden. Gern wieder!
    - Würfelwurst, Einfach Genial Würfelspiel, Keltis Würfelspiel: Chicke kleine Boxen! Praktisch für den Urlaub. Wer Würfelspiele ala Kniffel und dergleichen mag ist hiermit gut beraten. Keltis Würfelspiel hat mir von allen dreien am besten gefallen.
    - Flinker Willi: Reaktionsspiel bei dem man einen Begriff nennen und schnell nach "Willi" greifen muß. Willi ist eine Figur mit Holzscheiben.
    - Drecksau: Lustiges und chaotisches Kartenspiel. 3 Schweine gillt es dreckig zu machen, doch wenn es regnet sind alle wieder sauber. Gezielt macht der Bauer auch 1 Sau wieder sauber, natürlich nur bei Mitspielern. Gegen Regen schützt eine Scheune, gegen den Bauern kann man diese auch abschließen, doch vorsicht wenn der Blitz einschlägt. Das hält die beste Scheune nicht aus aber zum Glück gibt es Blitzableiter.
    - Lakota: Einfaches Legespiel, dennoch interessant!
    - Star Trek Catan: Nach 17 Jahren Siedler nun die Star Trek Edition. Für meinen Geschmack zu dunkel und unübersichtlich. Rauschmiffe als "Straßen" müssten etwas tiefer liegen. Statt Siedler spiele ich ohnehin lieber das weniger glückslastige Ad Astra. Fazit: Nur etwas für Treckis.

    Nach der Schulung gab's wieder offene Spielerunden. Dabei habe ich einen Prototyp mit dem Arbeitstitel Zunftkönige gespielt. Ich weiß nicht, wie viel ich über einen Prototyp berichten darf. Falls der Autor zufällig mitliest können wir uns gern via PN über meinen Eindruck austauschen ;)
    Zum Abschluß bzw. kurz vor meiner Abreise dann noch eine Kennenlernpartie Jäger der Nacht. Erinnert mich start an "Die Werwölfe von Düsterwald" in der Brettspielversion. Stimmig umgesetzt und neben Menschen und Werwölfen mischen auch noch Vampire mit. Mittels Orakelkarten versucht man gezielt Informationen über die Identität anderer Mitspieler zu erfahren. Ausrüstungskarten helfen im Kampf. Hat 'was!

    SO/MO dann noch mit meiner Frau zwischendurch 4x Keltis Würfelspiel gezockt. Sie konnte alle 4 Partien für sich gewinnen. Wird Zeit, dass mal wieder ein Strategiespiel auf'n Tisch kommt :)

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    Einmal editiert, zuletzt von velvre (22. August 2012 um 14:00)

  • Hi,

    YEAH ! Der dritte Tag. Sonnenuntergang. Die Burg hält.
    Das war eine schwere Geburt. Ein klitzekleiner Fehler ist mir beim lesen des Beispiels aufgefallen. Auf einem Track stehen 2 Monster und ich bin davon ausgegangen das wenn der Track aktiviert wird, auch beide 'gen Haupttor marschieren. Das ist aber nicht unbedingt der Fall. Das macht den Ansturm am Tor dann nicht ganz so stark, solange man darauf achtet, das dieses NICHT passiert (man kann es nicht immer verhindern, aber doch sehr oft).
    Dann kann ich mich jetzt mal den echten Szenarien widmen (Also mit Random-Setup und so).

    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Hi,

    YEAH ! Der dritte Tag. Sonnenuntergang. Die Burg hält.
    Das war eine schwere Geburt. Ein klitzekleiner Fehler ist mir beim lesen des Beispiels aufgefallen. Auf einem Track stehen 2 Monster und ich bin davon ausgegangen das wenn der Track aktiviert wird, auch beide 'gen Haupttor marschieren. Das ist aber nicht unbedingt der Fall. Das macht den Ansturm am Tor dann nicht ganz so stark, solange man darauf achtet, das dieses NICHT passiert (man kann es nicht immer verhindern, aber doch sehr oft).
    Dann kann ich mich jetzt mal den echten Szenarien widmen (Also mit Random-Setup und so).

    Atti

    Bring doch mal mit bitte, das würde ich mir gerne mal anaschauen, klingt jedenfalls seeeehr interessant.

  • Zitat

    Original von freak


    Bring doch mal mit bitte, das würde ich mir gerne mal anaschauen, klingt jedenfalls seeeehr interessant.

    Gerne, kein Problem. Ist Flott gemacht. Würde jetzt sagen das machen wir beim Frühstück ... aber du bist ja nicht im Hotel :)

    Morgen bekomm ich noch Swing States 2012, NR3 und die D-Day Reihe ... ist was blöd gelaufen mit dem Versand bzw. das NR3 genau 2 Tage nachdem ich eine grössere Order bestellt hab ...

    Atti

  • Zitat

    Original von velvre
    FR:
    Danach habe ich Thunderstone (ohne Erweiterungen) erklärt. Immer noch ein schönes Deckbuilidingspiel auch wenn ich lieber mit der Yucatasonderregel spiele, bei der Einheiten "sterben" wenn die Stärke auf 0 oder in den negativen Bereich sinkt.

    Das ist doch auch in den Original Regeln so.


    Nächste Session bei uns im Norden der Schweiz (Bei Interesse einfach melden): steht nix fest

    Meine Spiele: Twilight Imperium 3rd Edition, Shogun, Twilight Struggle, Der Ringkrieg 2. Edition, Im Wandel der Zeiten, Agricola, Dominant Species, Kohle, Thunderstone, Descent, Starcraft, Caylus

  • Am Wochenende eine Partie Here I stand.
    Für alle war es die erste Partie, die Regeln wurden vom einem Spieler intensiv vorbereitet und ausführlich erklärt. Man kommt dann auch wirklich ganz gut ins Spiel.
    Interessant waren die Reaktionen der einzelnen Spieler nach der Partie, die ungefähr 7 Stunden gedauert hat: von "man hat ja eh nur eine mögliche Strategie, hier werden Optionen vorgegaukelt, die gar nicht existieren" (Ottomane) über "extrem langes Warten und man kann nichts tun" (Papst) über "man ist völlig seinen Karten ausgeliefert, die man bekommt oder auch nicht bekommt" (Franzose) bis hin zu "reines Würfelglück" und "völlig overpowered Events" war alles dabei. Tatsächlich war auch mein Eindruck, dass sich manche Völker interessanter und abwechslungsreicher spielen als andere.
    Ich fand das Spiel durchaus interessant, andere haben sich tierisch gelangweilt (obwohl alles erfahrene Vielspieler sind). Es wird wohl aber wegen obiger Bedenken, der langen Spielzeit und der Notwendigkeit von sechs Spielern eher nicht mehr auf den Tisch kommen.
    Ach so, der Papst hat gewonnen: 25 SP nach Runde 5.

    2 Mal editiert, zuletzt von Axxel (23. August 2012 um 19:25)

  • Gestern mal wieder mit ein paar Freunden zusammen gespielt.
    Meine Freunde sind aber nie über Siedler, Risiko etc. hinausgekommen. Ah doch als ich ihnen ein Stone Age schenkt
    haben sie das dann gezockt bis der Artzt kommt.

    Also was Spielt man dann da. Als einstieg haben wir Cash & Guns gespielt. Das spielt ist Sinnfrei, Sinnlos und in machen Runden einfach super. Gestern kam es auch gut an, aber der Funke ist dann doch nicht übergesprungen.

    Dann wollten wir was größeres Spielen. Das Problem ich hab entweder Strategiekracher oder total kleine, fun Spiele. Und Siedler wollte ich nicht spielen. Also was machen.
    Hab dann zum Glück noch 7 Wonders gefunden. Naja aber auch das Bedarf eine kurze Erklärung. Ist aber möglich kurz und knapp zu erklären. Einfach mal mut haben drauf loszuspielen. Es wurden dann aber doch immer wieder Karten gezeigt und gefragt und gefragt. Naja so ist das eben. Wichtiges Fazit am Ende: "Alle haben es verstanden, hatten Spaß und wollen es wieder spielen"

    Also durchaus auch ein Spiel was man jemand mal zumuten kann wenn er Lust hat mal etwas anspruchsvolleres zu spielen.

  • Heute ist mein perplexus epic auch angekommen... Lange bei 22 hängen geblieben... Nun bei 51... Das ist heftig... Hoffe pack das bald mal... Richtig schönes Ärgerinstrument :)
    Durchaus eine Empfehlung für zwischendurch... Wobei man gut und gerne etwas hängen bleibt an dieser Kugel :) frei mich auf den Nachfolger... Hoffe er schafft es nach Essen.

  • Zitat

    Original von Jackyl
    Heute ist mein perplexus epic auch angekommen... Lange bei 22 hängen geblieben... Nun bei 51... Das ist heftig... Hoffe pack das bald mal... Richtig schönes Ärgerinstrument :)
    Durchaus eine Empfehlung für zwischendurch... Wobei man gut und gerne etwas hängen bleibt an dieser Kugel :) frei mich auf den Nachfolger... Hoffe er schafft es nach Essen.


    Hm - aber wenn Du bereits am ersten Tag das Ding löst... War es dann eine gute Investition? :)

  • Zitat

    Original von Jackyl
    Heute ist mein perplexus epic auch angekommen... Lange bei 22 hängen geblieben... Nun bei 51... Das ist heftig... Hoffe pack das bald mal... Richtig schönes Ärgerinstrument :)
    Durchaus eine Empfehlung für zwischendurch... Wobei man gut und gerne etwas hängen bleibt an dieser Kugel :) frei mich auf den Nachfolger... Hoffe er schafft es nach Essen.

    Respekt, Alter!

    Hast Du ein Tipp, wie man die Kurve 5 sicherer hinbekommt. Da falle ich noch öfter raus und schaffe sie nur in 50% der Fälle... Danach wird es ja erst einmal einfach...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Habs dann doch noch gepackt... Bis 98... Macht gut Laune... Zur 5.. Ganz sachte an den Linken Rand... Die Kugel in die Rampe und laufen lassen... Nicht zu schnell... Klappt in 90% der Fälle ganz gut... Allgemein, der Speed der Kugel ist das A und O... Hat man das mal einigermassen raus, läufts ganz ordentlich... Speed kommt mit der zeit wieder, wenn man das Hindernis 100 mal durch hat :)

  • Zitat


    Und jetzt auch fürs Android!
    -> https://play.google.com/store/apps/det…ointgames.levee
    Bin schwer begeistert!

    Auf den Tisch würde ich es eher selten bringen, aber zum Klicken auf dem Telefon - bzw inzwischen auf dem Tablet - ist das echt Klasse!! :)