12.03 - 18.03.2012

  • Montag:


    Ru(h)m und Ehre zu zweit:
    Unsere erste Partie. Ich konnte durch Schlägereien und vor allem durch Kneipenbesuche bei der meine Frau kein Geld hatte um mitzutrinken sehr viele Punkte sammeln. Insgesamt ein sehr Feld-untyptisches Spiel, dass mit aber trotzdem gut gefällt. In größerer Runde wäre es sicherlich noch lustiger. Wohl gemerkt geht ehr in Richtung Fun-Spiel als Strategie-Spiel.


    Jaipur zu zweit:
    Auch unsere erste Partie: Einfaches, kurzes, aber gutes Zweipersonen-Handelsspiel. Ich konnte die beiden ersten Runden 78 : 72, 74 : 58 für mich entscheiden.

    There is freedom - just behind the fences we build ourselves.

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  • Mittwoch:


    Hansa Teutonica zu zweit:
    Auch dies war unsere erste Partie des Spiels. Und es hat uns beiden sehr gut gefallen. Die Mechanismen waren erst einmal recht gewöhnungbedürftig. Aber als man diese dann einmal durchschaut hatte, offenbarte sich erst wie viele Möglichkeiten dieses Spiel bietet. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es zu zweit ja noch lange nicht so gut sein soll, wie mit mehr Mitspielern. Ich habe mich auf viele Städte und ein großes Netzwerk konzentiert, meine Frau hatte 3 der Leisten auf ihrem Schreibtisch frei. Am Ende konnte ich haarscharf 58 : 57 gewinnen.

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  • Hallo zusammen,
    wir haben in verschiedenen Viererrunden gespielt:
    Hawaii mit zwei Neulingen. Trotz Hinweisen und Ratschlägen (kümmert Euch um Ressourcen, vergeßt die Boote nicht) lagen sie dann mit ihren Punkten etwas zurück (ca. 20). Wir sind dazu übergegangen, mehrere kurze Dörfer und ein ganz langes ( doppelte Hulatänzerin) zu bauen und wenn möglich, die Inseln abzuräumen. Wenn man den Gott für Bootswertung frühzeitig erwischt und die anderen die Boote und Surfer nicht kaufen, kann man damit durchaus gewinnen.


    Die Säulen der Erde. Wir haben die Grundversion gespielt und jeweils vier Baumeister (alle Farben) in den Beutel getan und gezogen. Beim letzten Mal lief die Ziehung für einen Spieler so ungünstig, daß er kaum an lukrative Stellplätze kam. Auch diesmal war zu beobachten, daß die letzten 5-4 Baumeister nur begrenzt sinnvolle Plätze hatten. Das nächste Mal spielen wir es mit der Erweiterung. Irgendwie hatte es uns vor Jahren besser gefallen.



    Ciao Nora

    2 Mal editiert, zuletzt von nora ()

  • Am Samstag u.a. in Fünferrunde "Chaos in der Alten Welt" zusammen mit der Erweiterung "Gehörnte Ratte" gespielt:


    Wir hatten nur den fünften Spieler dazugenommen von der Erweiterung und alle anderen Module wie neue Upgrade-Karten und verschärfte Alte-Welt-Karten erstmal aussen vor gelassen bei drei Erstspielern.


    Ich war der Rattenspieler und schnell merkte ich, dass sich die Ratte ganz anders spielt als alle anderen Götter: Man trägt selbst nicht zur Verherrung einer Provinz bei, sondern staubt nur Punkte bei einer Verherrung ab, wenn man mit mindestens einer eigenen Figur dabei ist. Man kann den anderen Spielern dabei sogar Platz 1 und 2 um die zusätzlichen Siegpunkte streitig machen, muss dafür aber mit ausreichend vielen und teuren Figuren vor Ort sein zum richtigen Zeitpunkt. (Habe ich leider nie geschafft.) Viel einfacher scheint es da, hier und da bei unbeliebten Randprovizen mit Skaven-Marker, eine Provinz zu dominieren, um so Siegpunkte und Drehimpulse zu bekommen.


    So oder so ist es aber zu fünft recht voll auf dem Plan. Bei fünf Spielern sollte man sich nicht in die Position des vermeintlichen Hauptgegners begeben oder drängen lassen, weil ohne Figuren-Präsenz auf der Karte, weil man der Ratte keinen weiteren Stück vom Kuchen göhnt, wird es schwierig, zum rechten Verherrungszeitpunkt vor Ort zu sein.


    In unserer Partie kam leider eine Alte-Welt-Karte ins Spiel, die nur eine Karte pro Skaven-Provinz erlaubte und ich als Ratten-Spieler hatte zudem zu viele neue Skaven-Marker über Karteneinsatz in dieser Anfangsphase gespielt. Wer sich so eine Zielscheibe auf die Stirn malt, ist selbst schuld, in der Folge immer mehr vom Plan verdrängt zu werden, weil als zu grosse Bedrohung angesehen in dessen Schatten sich andere ausbreiten können.


    Als Ratte zu spielen, das ist eine neue Herausforderung für alle, die das Grundspiel schon kennen. Auf jeden Fall interessant neu und in einer ersten Partie in keiner Weise optimal in den Möglichkeiten und Nicht-Möglichkeiten zu erfassen. Somit ist die Dauer-Motivation noch länger gegeben, es in den Folgepartien besser zu machen.


    Wobei man meiner Meinung nach die Erweiterung nur braucht, wenn man das Grundspiel schon "ausgespielt" hat oder sich eben auch mal zu fünft ins Chaos stürzen will. Dann muss man konfrontative Mehrheitenspiele aber wirklich mögen, weil die Spieler selbst die fragile Balance untereinander herstellen müssen und man sich zu fünft noch weniger aus dem Weg gehen kann und auch sollte, wenn man einen eigenen Vorteil darin sieht und im Idealfall noch den Führenden stoppen kann.


    Bin auf die Folgepartien gespannt.


    Cu / Ralf

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  • Freitag:


    Um Ru(h)m und Ehre: zu zweit
    Der erste Eindruck bestätigt sich auch im zweiten Spiel, kein Strategiekracher, sondern ehr ein Funspiel mit einigen taktischen Entscheidungen. Mit gefällt es, BGG: 6, meiner Frau nicht. Ich konnte wieder deutlich 92 : 71 gewinnen.


    Sonntag:


    2 x Würfel Bohnanza: zu zweit
    Erstes Spiel für uns und ich kann die positiven Berichte bestätigen. Schönes Spiel, bei dem alle immer eingebunden sind. Glück ist ein entscheidender Faktor, aber ohne die richtigen taktischen Enscheidungen kann man defintiv auch keinen Blumentopf gewinnen. Vor allem die zwei verschiedenen Würfelarten sind eine schöne Idee. Kritik habe ich gehört, die Würfel wären schlecht auseinander zu halten. Das ist meiner Meinung nach quatsch. Eine weitere Kritik gab es zu den Farben der Bohnensorten. Die kann ich bestätigen: Mensch, warum haben die die Farben der Soja und der Brechbohne vertauscht, nichts tragisches, aber eben vollkommen verwirrden und unverständlich. BGG: 6-7


    3 x Uluru: 1 x solo, 2 x zu zweit
    Klasse Spiel, dass mich genauso fesselt, wie es mich die Beschreibungen vorher vermuten ließen. 8 Vögel haben Wünsche wo sie sitzen möchten. Auf einem Plaz an einer Seite, neben einen anderen bestimmten Vogel, gegenüber von einem anderen Vogel, nicht neben oder gegenüber von einem anderen Vogel ... Auf Zeit muss man versuchen möglichst viele Bedinungen zu erfüllen.
    Erst eine Solo-Testpartie, bei der ich direkt den Enschluss fasste die 1er Karten rauszunehmen. Diese sagen einfach Wunsch erfüllt und dadurch war das Spiel viel zu einfach.
    In der ersten Zweierpartie haben wir dann nur mit 2er und 3er Karten gespielt und die Partie endete 4:4 Fehler. Dabei waren aber 3 Fehler unvermeidbar, weil sich Bedinungen ausschlossen. (Das kann durchaus auch vorkommen, dass man eben nicht alle Wünsche erfüllen kann. Tur dem Spiel aber nicht weh, da das ja für alle Spieler gilt.)
    In der nächsten Partie die 4er Karten dazu. Jetzt wurde es schon deutlich interessanter ... die Partie endete wieder unentschieden :), aber dieses Mal mit 12 : 12 Fehlern.
    ... und es gibt noch 5er Karten und die Möglichkeit 2 Wünsche pro Vogel zu definieren. Da geht also noch einiges ...
    Klasse Spiel, BGG: 8+

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  • Zu dritt (ich habe beide Spiele gewonnen, ohne das China ein Reissack umgefallen ist):


    (1) Manhattan Project (ohne Erweiterung):


    Schönes Workerplacement Spiel mit gewöhnungsbedürftigen Thema. Hat allen Spaß gemacht. Spielt sich locker runter - und man sollte die Uranbomben nicht unterschätzen. Das Spiel wirkte auf uns ausgewogen. Selbst Nico, den wir permanent zugebombt haben und der zwischenzeitlich an akutem Geldmangel litt hatte sich wieder aufgerappelt. Die Spielregeln sind einfach und schnell erklärt. Die Spielzeit lag bei uns mit rd. 2 Stunden im Rahmen (eher langsame Spielrunde).


    (2) Blood Bowl Team Manager:


    Nettes Mehrheitenspiel mit etwas bluffen. Thema auch etwas schräg. Hoffentlich kommen bald Erweiterungen. Ich fand, dass das Thema beim Spiel nicht so richtig überspringt auf die Spieler. Es wurden zwar Sprüche gemacht, aber ich hatte mir da mehr erhofft. Battlestar Galactica bleibt da stimmungsseitig meine Referenz. Schade, dass Blood Bowl Team Manager als Absacker zu lang ist. Die Spielzeit betrug auch rd. 2 Stunden.


    Fazit:


    Spannender Spieleabend. Beide Spiele bleiben in der Sammlung und kommen wieder auf den Tisch

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Für mich neu war Village. Aufgrund der berichte hier im Forum war ich sehr gespannt darauf. Enttäuscht wurde ich nicht, das Spiel kann durch seine schnellen Ablauf durchaus überzeugen. Auch wenn die einzelnen Mechanismen und Siegpunktsammeleien doch nur allzu bekannt erschienen, schien mir die teilweise Ressourcensammelei über die Aktionswahl eine interessante Neuigkeit zu sein. Die Regeln erschließen sich sehr schnell, am Anfang kann aber der Überblick etwas verloren gehen zwischen Hof, Aktionsplan und Generationenfolge.
    Alles in allem ein Spiel, das ich gerne wieder mitspielen werde.
    Für Spieler mit Rot-Grün Schwäche ist das Auseinanderhalten von grünen und braunen Würfeln allerdings schier unmöglich. Hier hätte dringend eine andere Farbe gewählt werden müssen.


    Dazu eine Dreierpartie Hansa Teutonica. Habe mich mal wieder mächtig verfranst und konnte kaum punkten. Immer wieder schön, wie knifflig die Wahl der eigenen Aktionen sein kann, und wie mannigfaltig gleichzeitig die Punktemöglichkeiten erscheinen. Hansa Teutonica begeistert mich zur Zeit aber ganz besonders. Von all den Siegpunktschefflern mit das beste, was ich besitze. Hier gibt es noch so viele Strategien, die ich gerne mal ausprobieren will.


    Neu diese Woche: King of Tokyo. Schöne Ausstattung für ein aufgebohrtes Kniffel. Taugt auch leidlich als Partiespiel, bietet Vielspielern aber etwas zu wenig und Wenigspieler können durch die Spielerelimination abgeschreckt werden. Konnte am Samstag im direkten Duell gegen Stefan Raab punkten.

  • DO
    Eine 3er Runde Grimoire. Erster Eindruck: Schön bunt mit dunklem Hintergrund. Tolle neue durchsichtige Plexiglasspielfiguren, deren Farben auf den Einsatzfeldern allerdings etwas untergehen. Da muß man teilweise schon sehr genau hinsehen. Jedem Spieler steht ein kleines Zauberbuch zur Verfügung. Am Anfang stehen, abhängig von der Spieleranzahl, eine handvoll Zaubersprüche zur Verfügung. Jede Runde kommt 1 neuer Zauber hinzu. Mit einer Karte im Zauberbuch wählen alle Spieler gleichzeitig einen Zauber aus und legen es zum Zeichen, dass sie ihre Zauberaktion gewählt haben, geschlossen vor sich ab. Haben alle gewählt, öffnet jeder sein Zauberbuch.
    Mit den Zaubern kann man Geld generieren (schwarze Magie!), Siegpunktkarten von der Auslage nehmen (Personen + Orte), die Kartenauslage geringfügig verändern, Schatzkarten erwerben oder versuchen sich bei anderen Spielern zu bedienen (Angriffszauber) bzw. sich gegen eventuelle Angriffe zu schützen oder gar schwarze Magie (Einkommen) zu verbieten. Da man die Aktionen nicht genau planen kann ist hier eine gewisse Portion Intuition und blöffen gefragt. Die Personenkarten bringen feste und optionale Siegpunkte gleichermaßen. Optionale Siegpunkte gibt es, wenn der Kartentext auf einer eigenen Personenkarte erfüllt wird.


    Uns hat das Spiel mittelmäßig gut gefallen. Es ist gewiß nichts neues und durchaus unberechenbar, taugt aber gut als Absacker oder Opener. Gespielt haben wir es mit erklären in ca. 50min. Wenn alle die Regeln kennen lässt es sich bestimmt auch in 30min durchspielen. Ich gebe dem Spiel 5,5/10 Punkten.


    Danach kam endlich einmal Navegador zum Einsatz und zwar in 5er Besatzung, da noch 2 weitere Spieler zu uns stießen. 2 Spieler inklusive mir kannten das Spiel noch nicht. Am Anfang hatte ich mich leider etwas mit den Veredelungsgebäuden vertan bzw. etwas falsch verstanden. Dadurch hatte ich ein Gebäude gekauft das mir nicht so viel brachte. Später konnte ich das halbwegs ausgleichen. Die meisten Punkte konnte ich durch entdecken machen (5 Meeresplättchen und voll ausgebaute Siegpunktfelder). Am Ende fehlte mir dann leider Nagasaki, da das Spiel durch den Verkauf aller Gebäude aus meiner Sicht 1 Runde zu früh beendet wurde. Immerhin konnte ich mir Platz 3 mit einem anderen Spieler teilen; eine Entdeckung von Nagasaki hätte mich allerdings an die Spitze katapultiert.
    Navegador hat mir sehr gut gefallen! Hier hoffe ich es bald wieder spielen zu können.


    SA
    3 Partien Edo bei Stefan Malz. Wir spielten zwei 3er und eine 4er Partie. Unabhängig von der Zusammensetzung endet das Spiel wenn jemand mind. 12 Siegpunkte erreicht, was oftmals nach 6-7 Runden der Fall ist. Wer dann die meisten Siegpunkte erreicht hat UND mind. mit 1 Gebäude seiner Spielfarbe in Edo vertreten ist hat gewonnen. Jede Runde stehen einem mind. 12 Aktionen zur verfügung, die auf 3 quadratischen Karten aufgeteilt sind. Pro Karte wählt man 1 Aktion, was den Nachteil hat, dass die anderen 3 Aktionen auf dieser Karte nicht gewählt werden können. Ärgerlich, wenn man von 1 Karte 2 Aktionen gebrauchen könnte. Immerhin gibt es eine Aktion die es erlaubt, eine von 5 offenen Aktionskarten für 5 Münzen zu kaufen. Solche karten haben allerdings nur 2 weitere Aktionen aber das hilft manchmal ungemein weiter. Gebäude sorgen für Einkommen und bringen 1-3 Siegpunkte. Bauen kann ich natürlich nur mit einer Aktion und muß zuvor das erforderliche Baumaterial (Holz + Stein) gesammelt haben und wo wir schon eimal beim sammeln sind sollte man immer genug Reis im Vorrat haben. Am Ende einer Runde kann ich meine Figuren auf dem Spielplan entweder mit je 1 Reis ernähren oder zurück in meinen Vorrat holen. Ernähren ist hierbei die bessere Alternative, da ich sonst 1 Aktion einplanen muß um neue Figuren ins Spiel zu bringen und gefühlt sind 3 Aktionen schon knapp bemessen. Irgendwie fehlt oftmals eine 4. Aktion aber das Leben in Edo ist halt kein Zuckerschlecken aber es ist vielfältig! Edo ist ein reines Strategiespiel mit vielen Möglichkeiten an dem gewiss viele Strategen ihre Freude haben werden :) Durch die vielen Möglichkeiten führen mehrere Wege zum Sieg und das ist gut so. Zitat: "Das Volk nennt es Langspielreiz" ;)

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    Einmal editiert, zuletzt von velvre ()

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  • Zitat

    Original von velvre
    Eine 3er Runde Grimoire. [...] Uns hat das Spiel mittelmäßig gut gefallen.


    Probiert es mal in Fünferrunde aus. Nach meiner Erfahrung funktioniert das Spielprinzip besser, je mehr Spieler mitspielen. Einfach weil damit die Interaktion zwischen den Spieler erhöht ist und Effekte (z.B. bei selber Zauberspruchwahl) besser zur Geltung kommen. Ebenso ist der erste und letzte Platz in der Reihenfolge härter umkämpft. Kurz gesagt: Das Spiel wird interessanter, vielschichtiger und spannender. Da aber alle gleichzeitig ihre Sprüche (= Aktion) aussuchen, dauert das Spiel kaum länger. Man sollte nur im Blick haben, was die Mitspieler ausliegen haben, weil das gibt meist gute Rückschlüsse auf deren kommende Zauberspruchwahl.


    Unter 4 Spielern würde ich es nicht nochmal spielen wollen, da gibt es bessere Alternativen zu dritt / zweit.


    Cu / Ralf

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  • Vor den drei Partien EDO am Samstag mit Velvre und anderen (siehe oben) gab es zwischen meiner Frau und mir 4 Partien Zug um Zug Skandinavien, die für sie recht frustrierend endeten.


    Am Sonntag dann noch einmal zwei Partien Zug um Zug Skandinavien (sie wollte auch mal gewinnen) und seit längerem mal wieder ein Dominion zu dritt, diesmal mit Karten aus Grundspiel, Hinterland und Blütezeit. Die Kombination Thronsaal + Denkmal hat sich in der gestrigen Konstellation als sehr mächtig gezeigt und mir zu einem deutlichen Sieg verholfen. Trotzdem fehlt mir ein echter Reiz bei dem Spiel. Komisch...


    Ciao
    Stefan

  • Am Samstag seit langer Zeit mal wieder Burgen von Burgund - hat uns mal wieder so begeistert, dass wir es gleich zwei mal gespielt haben. Wirklich ein super Spiel mit Langspielreiz. Inzwischen habe ich es bestimmt 40 mal gespielt.


    Ansonsten abends in der Kürze: Würfel-Bohnanza: je häufiger wir es spielen, desto mehr lernt man die einzelnen Wahrscheinlichkeiten abschätzen und gibt shcon mal kurz vor dem 4 Bohnentaler auf, weil sich die einfachen Kombination auf der nächsten Karte ergeben. Könnte ich jeden Abend 10 mal spielen ohne dass es langweilig wird.


    Pastiche:
    habe ich vor einigen Wochen kennengelernt - hat nur oberflächlich etwas mit Fresko zu tun. Es liegen Gemälde aus, die aus verschiedenen Farben gemalt wurden. Man selbst muss jede Runde ein Sechs-Eck-Plättchen anlegen (eigentlich ist ja doch alles wie Siedler, oder :-)). Daraus ergeben sich über eine Mischtafel erschiedene Farbplättchen, die man bekommt. Die Grundfarben Gelb, Rot und Blau muss man allerdings ziemlich teuer erkaufen, Weiß und Schwarz kann man nicht mischen, sondern muss sie tauschen. Das Spiel ist deutlich anspruchsvoller, als man primär meint. In der Fairplay vom Dezember (glaube ich) ist es ausführlich beschrieben. Ein wirklich gutes Spiel, das bereits aus 2010 ist, bei mir jedoch völlig unter gegangen. Sehr lohnenswert und durch die hübschen Bilder auch etwas fürs Auge.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Dienstag:


    Age of Empires III zu viert:
    Alle vier Teilnehmer haben das Spiel zum ersten Mal gespielt und es hat allen durchweg gut gefallen. Der Mechanismus ist eben reines Workers Placement, man erwartet bei einem solchen Spiel ehr was anderes. Aber es funktioniert sehr gut und macht sehr viel Spaß. Es gibt sehr viele verschiedene Strategien und alle scheinen sehr ausgelichen zu sein. Gestern endete das Spiel sehr sehr eng 53:54:55:56. Sehr schönes Spiel, BGG: 8.

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