Wenn man die Regeln hört, denkt man (bzw. ich): O je, das wird eine langweilige Angelegenheit. Erst Plättchen kaufen um Aufträge zu erfüllen. Damit dann auf die Insel ziehen und wieder andere Plättchen einsammeln, wo man dann umso mehr Punkte bekommt, je mehr gleiche man hat. Dann noch Extrapunkte für zusammenhängende Gebiete und fertig.
Beim Spielen war es dann aber wesentlich interessanter und spannender und auch wenn es abgesehen von der "Versteigerung" herkömmlich erscheint, es macht schon Spass, spielt sich flott ohne viel Downtime. Die Versteigerung ist ja ähnlich wie bei Speicherstadt, ich finde aber die Speicherstadt-Variante knackiger, weil brutaler. Bei Felina kauft der Letztbieter am teuersten, aber bekommt sicher das Plättchen, das er will. ABER: Auch die Überbotenen dürfen kaufen und sogar billiger, halt eventuell nicht ihr Wunsch-Plättchen.
Die Expertenerweiterung bringt sicherlich noch Komplexität rein, haben wir nicht probiert.
Mein Fazit: Ein solides, schönes Spiel, aber kein Überflieger.