Mal wieder: Spiele verkaufen oder nicht

  • Ich bin mal wieder in einer Phase in der ich mich materiell erleichtern möchte, auch bei Brettspielen. Eigentlich.

    • Ich habe einige große Klopper im Regal liegen, bei denen ich keine Ahnung habe, ob und wann ich sie jemals spielen werde. Ich hatte sie mir besorgt weil ich total Lust drauf hatte, dann sind sie im Regal verstaubt. Kennt vermutlich fast jeder hier.

    Bei manchen fällt es mir nicht so schwer sie zu verkaufen, weil ich weiß, dass sie im Notfall wieder gut zu bekommen sind. Dazu zähle ich beispielsweise Primal (komplettes All-In inkl. Neuer Inhalte und Insert) oder Vindication All-In.

    Bei anderen Spielen ist es dann schon schwerer. Als Beispiele:

    • Godtear: Komplett alle Champions, auch diejenigen, die vergriffen sind, wie Fenra.
    • Burncycle All-In inkl. Brass-Mag Figuren und Insert. Bei Chip Theory sind einige Komponenten ausverkauft und kommen meines Wissens auch nicht mehr rein
    • Herr der Ringe Kartenspiel: Komplette Neuauflage inkl. Aller Erweiterungen, komplett Gesellen, mit viel Arbeit Trenner für alle Themeninhalte erstellt und in einer großen GameGenic Box und einem riesigen Binder. Dazu Deluxe-Token, selbst-entworfenes kleines Token-Insert, etc.

    Wie haltet ihr das? Würdet ihr solche Exemplare auch verkaufen? Noch reicht der Platz im Regal, im Herbst/Winter kommen noch ein paar große Sachen rein, dann muss wieder was raus.

  • Ich habe kurz bevor der Arkham Horror LCG Fomohype begann meine komplette Sammlung verkauft. Kurze Zeit hatte ich immer einen Anflug von Reue aber mittlerweile hat sich das gelegt. Ich habe immer noch mehr bekommen als ich gezahlt habe und spiele dadurch nicht weniger als wenn ich behalten hätte. Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass nicht die vorhandenen Spiele meine Spielzeit limitierten, sonder die Freizeit die ich habe/mir nehme. Spiel ich halt kein Arkham sonder Spiel XYZ was mir mega gut gefällt...

  • Anstatt meine Antwort zu geben (simpel: "raus"), hier der Vorschlag: Zähle mit, wie oft du überlegst, es abzugeben. Was ist dein eigenes Limit? Jede Woche? Mehr als 5 Mal? Denn diese Überlegungen kosten alle Energie, mit der du besser andere Dinge tun könntest. Zum Beispiel spielen ;)

  • Würde sie verkaufen. Mal angenommen du hast in 5 Jahren dann Lust auf einen Skirmisher. Dann spiel halt einen der anderen 20, 30 Skirmisher die am Markt verfügbar sind. Es muss dann zu diesem Zeitpunkt unbedingt doch Godtear sein? Wirst du es dann zu diesem Zeitpunkt so häufig spielen, dass du wirklich alle Champions brauchst? Denke Basisboxen und paar andere Champions wirst du auch dann noch bekommen.

    Persönlich würde ich kein Spiel vermissen, das ich nicht eh regelmäßig spiele, weil es zu meinen Lieblingsspielen gehört. Alles andere lässt sich doch durch andere Spiele substituieren. Sammeln irgndwelcher Kampagnenspiele für irgendwann, wo doch gefühlt 100 neue pro Jahr erscheinen finde ich nicht sinnvoll.

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  • Verkaufen.

    Hatte ähnliche Überlegungen mit Twilight Imperium 3, seit über 10 Jahren nicht gespielt, mittlerweile lohnt Dank TI 4 der Verkauf nicht mehr.

    Spiel nimmt weiterhin Platz weg, zum Verramschen ist es mir aber zu schade, daher liegt es wohl weitere 10 Jahre auf dem Regal (ins Regal passt es nicht...).

    Sagt sich so leicht, ich halte mich da auch nicht dran. Aber bei anderen ist es leichter, es von außen zu beurteilen.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Syrophir

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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Ich würde zweigeteilt vorgehen: Alle Spiele, die auf deiner Liste stehen einmal durchgehen und überlegen, wie gerne du sie zukünftig spielen möchtest. Dann bei der unteren Hälfte der Liste gucken, für welche Spiele du noch einen guten Preis auf dem Gebrauchtmarkt bekommst und die entsprechend verkaufen. Schafft Platz und bringt Geld in die Kasse.

    Wie gut einzelne Komponenten später noch verfügbar sind, würde ich dabei ignorieren, man kann nie wissen, ob die heute ausverkauften Teile in 2 Jahren noch mehr wert sind oder du sie für den halben Preis gebraucht nachkaufen könntest.

  • Vielleicht würde ich mal versuchen vom ganz oder garnicht wegzukommen. Das gilt für Kauf und Verkauf.

    Du hast z.B. beim HdR Kartenspiel viel Zeit und Geld reingebuttert um es komplett zu haben und aufzupimpen. Ich fände es schade es ungespielt komplett wieder zu verkaufen. Wenn Du es noch gar nicht gespielt haben solltest, würde ich das Grundspiel und die Erweiterungen Gefährten, Die 2 Türme und Rückkehr des Königs behalten und den Rest verkaufen. Es ist eh unrealistisch, dass Du es komplett jemals durchspielst.

    Die beiden anderen Spiele kenne ich nicht, falls aber die von Dir erwähnten Herbstneuheiten thematisch oder mechanisch in die ähnliche Richtung gingen, würde ich a) sie nicht oder b) nur das Grundspiel kaufen und erst einmal spielen bevor ich pimpe und erweitere. Falls es sich um Kickstarter All-In handeln sollte vergiss diesen Absatz.

    Kickstarter würde ich zukünftig meiden.

    Einmal editiert, zuletzt von VoSch (22. August 2026 um 15:11)

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  • Fomohype bei AH LCG klingt so negativ; schließlich war und ist es berechtigt.

    Ich habe auch ein paar Spiele, die ich niemals (oder?) verkaufen will und damit lebe ich dann, auch wenn sie nicht sooo häufig auf den Tisch kommen.

    Bei anderen frage ich mich, ob ich Bock habe zu spielen. Bei „nein“ und wenn das Spiel lange nicht auf dem Tisch war, kommt es weg. Nachschub kommt ja eh immer.

    Aber ungespielt? Das finde ich schade weil es nachher doch ein Fehler gewesen sein könnte und du es dann bereust. Bei „gespielt hbd nicht gefallen“ ist das was anderes.

    Und am Ende kann man sich dann auch über den zu niedrigen Verkaufspreis ärgern; dennoch ist es mehr Geld, als ein ungespieltes Spiel einfach nur im Regal liegen zu haben.

  • Apropos Verkaufsreue: ich habe mich in den letzten 30 Jahren von wahrscheinlich 300-400 Spielen getrennt. Ich bereue keinen einzigenVerkauf. Ich kann mich nur an ein verkauftes Spiel erinnern, dass ich wieder erworben habe. Tja, das ist nun auch schon lange wieder weg.

    Ich würde dem Argument der Verkaufsreue daher keine allzu grosse Bedeutung beimessen.

  • Wenn ich schlecht drauf bin, denke ich mir das locker 80% der Ansammlung weg kann 😁 Gleichzeitig stört mich aber auch nicht, das vermutlich 80% selten bis nie gespielt wird. Es ist halt einfach da. Hab in den letzen 2 bis 3 Jahren vermutlich 60 bis 70 Spiele gespendet und oder verkauft. Gerade bei den gespendet Spielen, weiss ich nicht mal mehr was das alles war 🤣

    Wenn also noch Platz da ist, würde ich nicht verkaufen und den Herbst abwarten. Dann noch mal schauen wie es dann ausschaut bei dir. Vielleicht kannst du ja was in den Keller oder sonst wo auslagern und dir damjt Platz verschaffen 👍

  • Fomohype bei AH LCG klingt so negativ; schließlich war und ist es berechtigt.

    So war das nicht gemeint. Ich meinte "Als die Preise hochgingen". Das war ein weiterer Anreiz mich von meiner Sammlung zu trennen.

    Für mich haben ungespielte Spiele teilweise neben Platz und gebundenem Kapital schon eine psychologische Komponente. Zum Beispiel hat es mich jedes mal gefuchst wenn ich mein ungespieltes Oathsworn im Schrank gesehen habe und dachte "Schade, dieses Spiel würde bestimmt super gut zu dir passen". Seit ich es verkauft habe, habe ich kein mal mehr dran gedacht. Ist jetzt nicht krass aber psychisch schon entlastend.

  • Man kann es lernen sich von Spielen zu trennen.

    Ich hatte dereinst so eine Art "Must have-Liste" an Spielen, die ich haben wollte. Die umfasste Spiele die ich gut fand oder die versprachen gut zu sein.

    Irgendwann hatte ich diese Spiele alle zusammen. Das waren, zusammen mit Erweiterungen, so an die 400.

    Irgendwann hat es aber auch klick gemacht bei mir. Ich werde das niemals alles spielen! Okay, das wußte ich vorher zwar auch aber da war es mir noch egal. Aber mein Jagdtrieb war zumindest befriedigt. Damit fiel mir die Einsicht leichter. Und die Platznot sorgte für Nachdruck.

    Und dann habe ich einfach mal versucht mich von ein paar Spielen zu trennen. Spiele, die vielleicht nicht mehr so reizvoll sind, weil inzwischen zu alt. Spiele, die ein paar mal gespielt wurden, auch gefielen, aber auch wieder nicht so gut sind/waren daß sie mich besonders reizen. Da kann man mal neues ausprobieren anstatt bekanntes aufzuwärmen. Spiele, für die sich einfach nicht die Leute finden oder die Zeit. Vielleicht würde es einmal auf den Tisch kommen, irgendwann. Aber ob sich die Zeit zu warten lohnen wird? Und hat sich die Investition dann noch gelohnt? Emotional, monetär und letztlich vom Gefühl her? Dieses eine Spielerlebnis könntest du vielleicht auch bekommen indem du das Spiel auf einem Event oder sonstwie anderswo spielst. Also vielleicht doch besser zu Geld machen?!

    Weiterhin Spiele, die recht zeitintensiv sind. Dafür eine Gruppe zu finden, die mit dir gehen würde und auch diese Zeit aufbringen will und kann, ist wirklich schwierig zu finden. Da sollte man ebenfalls seine Spielesammlung reflektieren. Ist es realistisch daß diese Spiele noch ihren Zweck erfüllen werden?! Meist nicht. Da kann man in der Regel viel Platz, Geld und neu verügbare Spielezeit durch den Verkauf generieren.

    Das mal so als gedankliche Anregung. Es gibt sicherlich mehr Gründe die man anführen könnte. Aber so als Anfang ...

    Ich habe also nach und nach begonnen im kleinen Rahmen auszumisten. Eine zeitlang darüber nachgedacht was vielleicht evtl. möglichweise nicht ganz so schmerzhaft wäre wenn es aus der Spielesammlung ausziehen müßte. Und dann mal so um die 10 Spiele beiseite gepackt. Dann etwas später auch mal die Spiele inseriert ... und verkauft. Und nach gar nicht allzu langer Zeit registriert daß das gar nicht mal so schlimm war. Und irgendwann später sogar begriffen daß ich die Spiele nicht mal mehr vermisst habe. Und so ist allmählich ins Rollen gekommen daß ich nach und nach Spiele abstoße. Ich spende und verschenke auch welche. Das fühlt sich dann hin und wieder sogar ganz gut an.

    Somit habe ich nach und nach gelernt mich von Spielen zu trennen. Es ist einfacher geworden.

    Was ich aber auch noch erwähnen sollte ist, daß ich kaum noch neue Spiele kaufe. Da gibt es nur noch wenige die mich locken oder die mir wichtig sind.

    Das ist irgendwie gleichermaßen mit dem "Sich-trennen-von-Spielen" in mein Mindset eingezogen. Das ist wohl ein Kipppunkt der erreicht sein will um sein Verhalten zu überdenken und entsprechend zu handeln.

    Da könnte es nicht schaden mal in sich hinein zu hören. Das bringt vielleicht den Stein ins Rollen.


    Was ich aber letztlich sagen wollte ...

    Verkauf einfach irgendwas von dem Zeug. Wofür und warum du dich entscheidest, wie du dich entscheidest, dürfte nicht ausschlaggebend sein. Wie es sich hinterher anfühlt, das, denke ich, wird viel interessanter sein.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Mausmann (22. August 2026 um 17:32)

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  • Mal von jemanden der mehr oder minder komplett auf der anderen Seite steht.

    Der einzige Grund ein Spiel zu kaufen ist, dass ich es richtig gut finde. Das passiert also erst dann, wenn ich es schon gespielt habe. Wenn ich Spiele blind kaufe (passiert ab und zu wenn günstig, oder kaum zu bekommen), dann haben sie Priorität und wollen zeitnah gespielt werden. Warum? Um herauszufinden, ob ich es richtig gut finde. Denn wenn dem nicht so ist, wird es direkt wieder verkauft.

    Jetzt gehen wir mal kurz auf deine Seite...

    Ich denke der Grund wird nicht weit von meinem sein und wenn du das Spiel schon länger besitzt, aber dennoch nie gespielt hast, dann interessiert es dich offensichtlich auch nicht wirklich. Also tschüß!

  • Interessieren tun mich alle Spiele davon nach wie vor ohne Ausnahme.

    Es scheitert schlichtweg an Zeit und Leuten. wobei, Leute hätte ich schon ein paar, aber mit denen „stecke ich für die nächsten 2 Jahre in 2 Kampagnen fest“, da wir pro Spielrunde nur einmal im Monat zusammenkommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Kitsune (22. August 2026 um 18:17)

  • Interessieren tun mich alle Spiele davon nach wie vor ohne Ausnahme.

    Es scheitert schlichtweg an Zeit und Leuten. wobei, Leute hätte ich schon ein paar, aber mit denen „stecke ich für die nächsten 2 Jahre in 2 Kampagnen fest“, da wir pro Spielrunde nur einmal im Monat zusammenkommen.

    Das ist ja der Punkt.

    Zeit hin oder her, in der Zeit die dir zur Verfügung steht, hast dich für andere Spiele entschieden. Alles darüber hinaus besitzt du vermutlich eher aus anderen Gründen (FOMO, oder sonst was). Je weniger du spielst, desto mehr solltest du dich auf die Spiele fixieren, die du unbedingt spielen willst. Alles andere hat dann schlicht keinen Platz.

    Mache ich auch nicht anders, mit dem Unterschied, dass ich regelmäßig spielen kann und entsprechend mehr Spiele auch auf den Tisch bekomme. Aber auch ich sortiere ansonsten alles restlos aus, ohne wenn und aber.

    Beispiel...

    Ich habe mehrfach Rokoko gespielt und fand es immer gut, ergo habe ich es mir gekauft. Aber immer wenn danach gefragt wird, reizt es mich überhaupt nicht (weil Alternativen vorhanden) und so lag es nur im Schrank rum. Und obwohl der Platz vorhanden ist, habe ich es verkauft. Andere Spiele reizen mich halt mehr, da kann es noch so gut sein.

  • Verkauf die Spiele. Ich habe gerade auch einen großen Schwung verkauft (30 Spiele) und das waren auch fast nur gute Sachen. Aber die Perspektive das ich die nochmal spiele waren halt gering - oder im Umfeld verfügbar.

    Es ist auch befreiend, wenn man Spiele verkauft. Ich habe jetzt weniger auf der Pile (3 Titel) und es fühlt sich nicht so erdrückend an.

  • Völlig verrückte Idee: Spiel sie doch Mal Probe. Entweder Solo oder zur Not auch mehrhändig und schau ob der Funke überspringt bzw wie sehr es dir gefällt. Und falls gar nicht, dann weg damit.

    Einmal editiert, zuletzt von MiWi (22. August 2026 um 19:19)

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  • Völlig gute Idee. Ernsthaft.

    Aber da scheitert es schon daran dass ich keine Motivation für aufbringe mich lange in eine komplexe Anleitung einzulesen um es dann einmal zu spielen und es aufgrund von unflüssigem Spiel und Anfangsfehlern dir zu finden.

    Wenn „muss“ ich das Spiel schon mehrfach spielen. Und Solo spielen ist nicht meins - nur zur Ausnahme. Ich bin froh, unter Leute zu kommen.

  • Es scheitert schlichtweg an Zeit und Leuten.

    Ich denke, es kommt auf eine grundsätzliche Einordnung an: 1. Fehlt dir (a) Platz, fehlt dir (b) das gebundene Kapital? 2. Verstehst du dich nur als Spieler, oder auch zum Teil als Sammler? Und ganz wichtig: 3. Sind Spiele in Warteschleife für dich eher Belastung (weil du sie nicht zeitnah spielen wirst) oder ist es bei dir eher so, dass du mit Vorfreude auf diese Kandidaten (weil du dich auf den Tag freust, wo du sie spielen wirst) schaust?

    1. Ist einfach, fehlt dir a) oder b), trenne dich von den Spielen, die du am unwahrscheinlichsten auf den Tisch bekommst, halt wegen Spielerkonstellationen oder einfach die dich aufgrund von Zeit-Investment bezüglich z.B. Regeln lernen, Kampagnen spielen oder Spielumfang ausschöpfen, im Vergleich zu dem Wunsch es zu spielen, am wenigsten abholen.
    2. Bist du "nur" Spieler, dann trenn dich von den Titeln, die du im persönlichen Ranking am wenigsten neu oder noch einmal spielen würdest.
    3. Reduziere deine Sammlung, wenn du "zu viel" als Belastung empfindest, bleibe tendenziell dabei, wenn du beim Blick auf deine Sammlung Freude verspürst und keinen Druck. Einfach mal vor dein(e) Regal(e) stellen und sich selbst fragen, ist das Belastung oder Vorfreude ... viel Erfolg. :saint:
  • Aber da scheitert es schon daran dass ich keine Motivation für aufbringe mich lange in eine komplexe Anleitung einzulesen ...

    Mein Tipp, schau dir kurz ein gut gemachtes Let's Play Video an, damit kannst du nicht nur recht flott die Regeln lernen, sondern auch wenn dir die Zeit für eine eigene Probepartie fehlt, den Ablauf deines Zuges ergründen und schauen, ob dir "dein" Zug dort Spaß machen würde, oder ob der Titel aufgrund des Themas, der Mechanik, der Umsetzung usw. vielleicht im Vergleich zu anderen Spielen in deiner Sammlung diesbezüglich austauschbar ist ...

    Ich mache das selbst vor Erstpartien neuer Spiele so, und lerne damit 90%+ der Regeln und auch vor dem Einstieg in einen Brettspiel-Kickstarter um da ein Gefühl für das spätere Spielerlebnis zu bekommen. Vielleicht ist diese Vorgehen bei dir ja auch eine Lösung ... ;)

  • Völlig gute Idee. Ernsthaft.

    Aber da scheitert es schon daran dass ich keine Motivation für aufbringe mich lange in eine komplexe Anleitung einzulesen um es dann einmal zu spielen und es aufgrund von unflüssigem Spiel und Anfangsfehlern dir zu finden.

    Wenn „muss“ ich das Spiel schon mehrfach spielen. Und Solo spielen ist nicht meins - nur zur Ausnahme. Ich bin froh, unter Leute zu kommen.

    HDR lcg hat aber gar nicht so komplexe Regeln,an nimmt sich dann ein Starter Deck, schaut einmal eine kurze Regel erklärung an und los geht's😄

  • Völlig gute Idee. Ernsthaft.

    Aber da scheitert es schon daran dass ich keine Motivation für aufbringe mich lange in eine komplexe Anleitung einzulesen um es dann einmal zu spielen und es aufgrund von unflüssigem Spiel und Anfangsfehlern dir zu finden.

    Wenn „muss“ ich das Spiel schon mehrfach spielen. Und Solo spielen ist nicht meins - nur zur Ausnahme. Ich bin froh, unter Leute zu kommen.

    HDR lcg hat aber gar nicht so komplexe Regeln,an nimmt sich dann ein Starter Deck, schaut einmal eine kurze Regel erklärung an und los geht's😄

    Mit kleiner Einschränkung: Ich hatte das als komplettes Konvolut gekauft, komplett alle Karten gemischt. Also, die Kampagnen schon getrennt, aber alle Heldenkarten zusammengeführt.

    Klar, die Karten fürs Starterdeck sind bekannt und können ausgesucht werden. Ich denke HdR ist einerseits das Spiel das Solo noch mit am besten funktioniert (auch für Solo-Nicht-Gern-Spieler). Andererseits bin ich bei dem Spiel aufgrund des ausgeprägten Deckbuildings inzwischen zurückhaltend.

    Aber es soll hier nun kein Thread werden in dem pro/contra jedes einzelnen Spiels auf meiner Shortlist diskutiert werden muss.

    Ich habe ja einen Schwung Meinungen mit denen ich arbeiten kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Kitsune (22. August 2026 um 21:04)

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  • Völlig gute Idee. Ernsthaft.

    Aber da scheitert es schon daran dass ich keine Motivation für aufbringe mich lange in eine komplexe Anleitung einzulesen...

    Dann verkaufe alle. Alles hat seine Zeit und die Zeit der Motivation für solche Spiele ist halt vorbei. Sollte die Motivation wieder kommen, wird es Spiele geben, die zur Motivation passen. Möglicherweise sogar bessere Spiele, möglicherweise findest Du exakt die verkauften Spiele wieder. Aber von einem Mangel an kaufbaren Spielen ist in Zukunft nicht von auszugehen.

    Und wenn die Motivation nicht wieder kommt, hast Du die Spiele nicht all die Jahre durchgeschleppt.

    Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Spiele in 20 oder 30 Jahren wertvoller werden. Auch nicht das HDR LCG. Das alte METW war auch mal begehrt und ist heute eher Altpapier. Die tolkiensche Welt wird filmisch immer wieder neu erzählt und es wird neue Spiele dazu geben.

    Alles hat seine Zeit.

  • Also mich würde es kirre machen, den halben Hausstand voll ungenutzter Kartons stehen zu haben. Da bin ich entweder zu rational organisiert oder schätze die Zeit fürs Hobby wohl zu pessimistisch ein, sodass ich mir Schnellschüsse selten erlaube. Da steht dann immer die Frage, ob ein Kandidat mehr kann als vorhandene Spiele und wie oft/ mit wem es überhaupt den Tisch sieht. Wenn was länger nicht gespielt wird/ nachfragt wird, dann muss ich mich davon eben trennen. Spätestens dann, wenn was einzieht.

    Wie tangiere ich die Käufe? Als erstes ist Platz X begrenzt, und zu 90% ist der fürs Hobby geplante Platz schon belegt. Im äußersten Notfall könnte ich Regalfläche nachrüsten (könnte). Aber warum? Würde ich mir Stand heute alles was ich interessant finde (zum Glück bin ich recht wählerisch, was hilft diszipliniert zu bleiben) auch zulegen, hätte ich trotzdem ein Problem. Drum warte ich ab und kann mir die Zeit auch mit dem aktuellen Bestand vergnüglich vertreiben. Die bisherigen Spiele im Bestand werden doch damit nicht weniger spielrelevant. Falls nach zwei/ drei Jahren das (gehypte) Spiel noch immer im Fokus der Blase steht, kann man noch immer zuschlagen. Und spätestens dann ist auch ziemlich sicher, dass das Spiel was kann.

    Und ja. Auch mich packt abundan der Hype und auch ich geh gern mal in ne Crowdfundingkampagne und muss bei nem Projekt, dass mich interessiert, unbedingt dabei sein. Die Diskussion davor, während und nach der Kampagne, der Austausch, die ersten Eindrücke… ja das macht (auch) das Hobby aus. Aber als Sklave meiner Leidenschaft will ich nicht enden. Das muss im Rahmen bleiben und bei leisem Zweifel an einem Projekt steig ich gar nicht erst ein.

    Kampagnenspiele. Bisher konnte mich noch keines begeistern. Und wenn, würde ich erstmal die eine Kampagne zu Ende spielen, bevor ich da Nachschub bräuchte. Wie gesagt, noch gibts da kein Setting/ Thema, wo ich schwach werden könnte. Denn SciFi, Monster, Horror, Superhelden usw… geht mir reihum ungemein auf die Nüsse, bei Miniaturen bin ich außerdem sofort raus. Brauch ich net. Nur Platzfresser und Blendwerk ohne Mehrwert.

    Außerdem sind ältere Spiele weder unterfordernd, noch mechanisch überholt. Denn hier liegt der große Trugschluss. Wie zeichnen sich denn die Verkaufsschlager der letzen Jahre aus? Das ist doch mehr oder weniger nur noch ein Mix aus Altbekanntem im neuem Outfit, noch dazu mit langweiligem und unverfänglichen Thema. Niedliche Tiere sind dann die Wahl. Öde. So fällt es aktuell nicht schwer, den Bestand überschaubar zu halten.

    Stilp. Sch(l)acht(el)ordnung.

    habe die Ehre *hutzieh*

    Einmal editiert, zuletzt von Stilp (22. August 2026 um 22:13)

  • Es scheitert schlichtweg an Zeit und Leuten.

    DER entscheidende Satz, weg mit den Spielen! Wenn du sie bisher noch nicht angerührt und hier sogar zur Diskussion stellst, hast du dich innerlich schon längst verabschiedet. Sie können ja noch so toll sein, nur wirst du das nie erfahren. Also triff die richtige Entscheidung und nein, ich will sie auch nicht, habe selber erst kürzlich „Schätzchen“ ausgemistet. ;)

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

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  • Interessieren tun mich alle Spiele davon nach wie vor ohne Ausnahme.

    Es scheitert schlichtweg an Zeit und Leuten. wobei, Leute hätte ich schon ein paar, aber mit denen „stecke ich für die nächsten 2 Jahre in 2 Kampagnen fest“, da wir pro Spielrunde nur einmal im Monat zusammenkommen.

    Mein Tipp: ab sofort kein Crowfunding + co. und keinerlei Vorbestellungen von irgendwelchen vermutlich grandiosen Spielen.

    Stattdessen: noch Spiele erwerben, die von Dir probegespielt wurden.
    Kauf aber nur dann, wenn dieses Spiel in einer deiner Spielgruppen nicht vorhanden ist.

    Vorteile: keine Verschwendung von Regalplatz, kein unnötiges Regellesen und vor allem kein Regelerklären müssen, weniger monetäre Ausgaben.
    Kurzum: eine Win-Win-Win-Situation. :thumbsup:;)

  • Die Vernunft ist da voll bei dir und es hat zwischenzeitlich auch mal eineinhalb Jahre geklappt. 2026 war aber kein gutes Jahr. 😅

    Aber um da grad noch mal zum Ursprung zurückzukommen: dass ich ein Schwung Spiel verkaufe steht vollkommen außer Frage. Mir ging es konkret nur wirklich um diese Titel, bei denen ich weiß, dass es schwer wird zukünftig noch mal daran zu kommen.

    Dazu habe ich nun eine Menge Vorschläge und Gedanken bekommen, aus denen ich was Gutes machen kann.
      

    Einmal editiert, zuletzt von Kitsune (23. August 2026 um 12:57)

  • Die Vernunft ist da voll bei dir und es hat zwischenzeitlich auch mal eineinhalb Jahre geklappt. 2026 war aber kein gutes Jahr. 😅

    Aber um da grad noch mal zum Ursprung zurückzukommen: dass ich ein Schwung Spiel verkaufe steht vollkommen außer Frage. Mir ging es konkret nur wirklich um diese Titel, bei denen ich weiß, dass es schwer wird zukünftig noch mal daran zu kommen.

    Dazu habe ich nun eine Menge Vorschläge und Gedanken bekommen, aus denen ich was Gutes machen kann.

    Für mich klingt das aber nach: du willst sie eigentlich verkaufen, hast aber Angst sie dann doch spielen zu wollen. Rein theoretisch, hättest du sie bereits spielen können, und auch bei deinen Antworten hier, findets du gründe warum du sie nicht ausprobieren kannst. Meines Erachtens hast du dich schon entschieden😄

  • Verkauf die Spiele. Ich habe gerade auch einen großen Schwung verkauft (30 Spiele) und das waren auch fast nur gute Sachen. Aber die Perspektive das ich die nochmal spiele waren halt gering - oder im Umfeld verfügbar.

    Es ist auch befreiend, wenn man Spiele verkauft. Ich habe jetzt weniger auf der Pile (3 Titel) und es fühlt sich nicht so erdrückend an.

    Es wurden schon so viele Aspekte genannt, aber den hier kann ich 100% unterschreiben. Im Endeffekt ist es eine komplette Typsache, was einem belastet und was für Kapazitäten man hat.


    Belastet es einen mehr, Spiele zu vermissen oder zu viel zu haben?

    Für mich und meinen Mann ist es auch befreiend, Spiele immer wieder auszusortieren und zwar relativ rigoros. Aktuell wieder 40 Spiele, die alle okay sind, aber eben nur okay. Wir haben genug andere und ich würde eben die anderen immer vorziehen zu spielen. Wir haben dabei auch zwei Spiele verkauft, die auf den Pili of Happiness lagen, denn die Motivation zum Regeln lernen war einfach nicht da. Andere ungespielte Spiele sind für uns realistischer, dass wir sie noch spielen werden.


    Und welche Kapazitäten hat man fürs Spielen?

    Wenn man natürlich ganz viel zum Spielen kommt, können auch mehr Spiele bleiben. Wenn aber die Spielzeit begrenzt ist, dann bereut man schneller eine langweilige Partie oder ständiges Regellesen.

    Ohne Kinder haben wir z.b. gewisse Kampagnenspiele oder Detektivspiele oder ähnliches behalten, bis wir sie spielen konnten. Jetzt haben wir seit 3 Jahren einige coole Storyspiele bzw. Krimispiele die 4-7 Stunden dauern liegen gehabt, für die wir nie Zeit hatten. Wurden jetzt endlich alle verkauft, denn wenn wir tatsächlich 4-7 Stunden am Stück Zeit fürs Spielen haben, will ich die lieber mit großen Expertengames füllen oder von mir aus neuen Spielen und nicht nur ein Spiel (bzw. dann Middara weiter).


    Man kann auch wirklich Spiele oft nachkaufen..Wir verkaufen wirklich sehr regelmäßig Spiele und es gab jetzt schon 5-10 Spiele, die wir tatsächlich die letzten 10 Jahre zurück gekauft haben. Fast alle waren einfach zu kriegen, nur bei einem haben wir statt der Deluxe Variante eine Standard Variante gekauft, vermissen die Boni aber auch nicht.

    Bitte Rechtschreibfehler ignorieren :S

    Tippe oft mit Handy in der einen Hand und Baby in der anderen :danke:

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  • Folgende Beobachtung, vielleicht kennt das ja jemand:


    In einem Thread habe ich als persönlichen Aha-Moment gelesen, dass Brettspiele eigentlich 2 Hobbies sind: natürlich das Spielen selbst, aber halt auch das Kaufen/Suchen/Stöbern. Letztendlich das Gleiche, wie wenn man auf Plattformen wie mydealz rumhängt und Sachen kauft "weil man damit Geld spart" oder eigentlich jedes Supermarktangebot, wo man 2 für eins nimmt. Man fällt auf Werbung rein.


    Wenn man es von dieser Sicht aus betrachtet, hilft es beim Verkaufen. Hab ich mir es nur gekauft, weil die Werbung einen Kaufreiz ausgelöst hat, von etwas das ich gar nicht brauch? -> Verkaufen. Klassischer Fall, bei allem was verstaubt.

    Spiele ich es? Behalten und verkaufen wenn der Zenit überschritten ist. Bloss nicht in ein Sammelfieber geraten.


    1-2 Liebhaberstücke denke ich sollte man auch behalten dürfen.


    Auch raus: wenn man merkt, dass man spielt, um den Kauf zu rechtfertigen oder eine Liste abzuarbeiten. Hab mal von einer Spielerotation gelesen, wo einer alle seine Spiele regelmässig rausholt, damit alle gleichmässig gespielt werden. Totaler Quatsch, Spiel das, worauf Du Lust hast und mach den Rest des Tages lieber was sinnvolles :)

    2 Mal editiert, zuletzt von roman777 (25. August 2026 um 14:47)

  • Folgende Beobachtung, vielleicht kennt das ja jemand:

    In einem Thread habe ich als persönlichen Aha-Moment gelesen, dass Brettspiele eigentlich 2 Hobbies sind: natürlich das Spielen selbst, aber halt auch das Kaufen/Suchen/Stöbern. Letztendlich das Gleiche, wie wenn man auf Plattformen wie mydealz rumhängt und Sachen kauft "weil man damit Geld spart" oder eigentlich jedes Supermarktangebot, wo man 2 für eins nimmt. Man fällt auf Werbung rein.

    Das ist falsch. Brettspiele sind 3 Hobbys:

    1. Spielen
    2. Shoppen und Schnäppchenjagd
    3. Sammeln/Kuratieren

    Wenn man bei 2 sehr aktiv ist, muss man bei 3 entscheiden ob man A) alles behält und dann auf Unknowns und BGG mit seiner 1200 Spiele Sammlung und dem Pile of Shame bis zur Decke angeben kann, oder ob man B) regelmäßig ausmistet und eine kleine, aber feine Sammlung mit seinen Lieblingsspielen hat (und eventuell bereits verkaufte Spiele dann nochmal kauft, weil sie doch irgendwie geil waren). Oder irgendwas dazwischen. Regalplatz- und Geldprobleme spielen da natürlich auch rein.

    Ich persönlich kaufe leider sehr gerne Spiele, muss aber dann wegen Platzmangel dann öfter was wieder abstoßen und tendiere dazu, eher kleinere Spiele zu kaufen.

    Beim Flohmarkt bei der Brett Hamburg schlage ich dann auch gerne zu und gebe die Sachen dann später wieder ab, da kostets ja auch nicht so viel. Und einige Schätze haben dann doch einen festen Platz in der Sammlung erobert (Cant Stop, Air Land & Sea).

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies, Wuselige Wiesen

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