• 3 Runden #AufdieEier - ein nettes Würfelspiel in einer Mikro-Verpackung. Nichts Weltbewegendes, aber spaßig und kurzweilig.

    Sonst mit meinem neuen Spielzeug - dem Astrox 100 Tour VA - viel Spaß gehabt. Die Exbolt 65 ist schon cool in 10/ 11. Zumindest mit echten Shuttlecocks.

    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Müsst ich unbedingt auch wieder angehen. Die Kinder zeigen auch Interesse daran, aber irgendwie kam die letzten Jahre immer wieder gerissene Bänder, ein Bruch und eine Embolie in Folge dazwischen. Vielleicht doch wieder Squash, da renn ich vorher in die Wand ehe ich umknicke!😅

  • Sonst mit meinem neuen Spielzeug - dem Astrox 100 Tour VA - viel Spaß gehabt. Die Exbolt 65 ist schon cool in 10/ 11. Zumindest mit echten Shuttlecocks.

    :nurbahnhof:

    Das Lösungswort ist „Yonex“.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Anzeige
  • Hallo zusammen, ich als unwissender Neuling hier versuche, diese Wochenthreads zu verstehen -- scheitere aktuell aber daran, dass bspw. die hier angegebene Woche ja noch in der Zukunft ist, was mein Kopf nur schwierig mit Vergangenheitsberichten in Einklang bringen kann ... 🙈

    Mag jemand Licht in mein Dunkel bringen?

    Spielwirbel ist eine kostenlose Web-App für eure Spielgruppe rund um die Frage "Was spielen wir heute?". Schau gerne mal rein!

  • Meine Woche stand hauptsächlich unter einem Stern: dem von #KniffelForOne. Es hat durchgehend süchtig gemacht, sodass ich es in kürzester Zeit durchgespielt habe. Eine fantastische Umsetzung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. 5 Level sind nur silber geworden; mal sehen, ob ich die nochmal angehe.

    Dann habe ich diese Woche #LeviathanWilds beendet und bin bereit für die Erweiterung. Die Abwechslung, die jeder Leviathan geboten hat, hat mich ebenfalls durchgehend unterhalten. Mal sehen, was die Erweiterung(en) bringen.

    #ShallowSea in einer 2er sowie einer 3er Runde. In meinen Augen weiterhin das besser Cascadia mit mehr Puzzle, Abwechslung und Spaß. Es sieht schön aus und bietet immer kleine, taktische Entscheidungen.

    Was natürlich nie fehlen darf: #WuseligeWiesen. Dieses Mal hat auch meine Tochter wieder mitgespielt. Herrlich. Da bin ich immer glücklich wenn sie da neben mir sitzt und grübelt.

    Dann hat mein Sohn mich bei #MarvelDiceThrone herausgefordert. Spielt er gerne, spiele ich gerne mit ihm mit. Haben wir, zusammen mit Season 2, am häufigsten auf dem Tisch gehabt.

    Dann kam #WingspanPocket bei uns an. Es bringt definitiv das Flügelschlag Gefühl und das in einer sehr kleinen Box. Das werde ich überall mit hin nehmen (können). Ich bin sehr zufrieden mit der Anschaffung (auch wegen des Preises) und hoffe auf viele Partien. Überraschenderweise findet meine Frau die große Version besser; muss also Pocket nochmal solo probieren.

    Alles in allem eine sehr verspielte Woche sehe ich gerade. Schön. :)

  • Hallo zusammen, ich als unwissender Neuling hier versuche, diese Wochenthreads zu verstehen -- scheitere aktuell aber daran, dass bspw. die hier angegebene Woche ja noch in der Zukunft ist, was mein Kopf nur schwierig mit Vergangenheitsberichten in Einklang bringen kann ... 🙈

    Mag jemand Licht in mein Dunkel bringen?

    Du hast es in den Wochenthread geschafft, da war die Erklärung gar nicht so weit weg:

    yzemaze
    11. März 2018 um 23:24

    TLDR: wie du magst, Hauptsache es gibt schöne Berichte. 😂

  • Anzeige
  • Hallo zusammen, ich als unwissender Neuling hier versuche, diese Wochenthreads zu verstehen -- scheitere aktuell aber daran, dass bspw. die hier angegebene Woche ja noch in der Zukunft ist, was mein Kopf nur schwierig mit Vergangenheitsberichten in Einklang bringen kann ... 🙈

    Mag jemand Licht in mein Dunkel bringen?

    Kurz: Es ist egal, in welchen Thread du schreibst.

    Lang: Gedacht ist es so, dass das im Threadtitel genannte Datum für die geschriebenen Beiträge gelten soll. Damit dieser Thread am Montag gesichert online ist, wird er immer schon am Sonntag erstellt.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Das Highlight der Woche war ganz klar #Luthier das ich bei KS gebackt habe und nun endlich mal spielen konnte. Hach, ist das ein Hingucker, von den Instrumenten bis hin zum ganzen Artwork. Und das Beste: Auch spielerisch muss sich Luthier nicht verstecken, im Gegenteil.

    Wir spielen Instrumentenbauer, die in 6 Runden um das meiste Prestige wetteifern, indem wir Instrumente bauen, Mäzene gewinnen, Instrumente reparieren und Künstler begleiten, wie sie mit unseren Instrumenten Konzerte geben und vielleicht sogar in Vorsitz in ihrer jeweiligen Instrumentengruppe im großen Orchester erringen. Dazu haben wir eine Reihe von Arbeiterchips mit unterschiedlichen Werten, die wir verdeckt auf verschiedenen Einsatzorte auf dem Spielplan setzen. Erst nach dem Aufdecken wird klar, in welcher Reihenfolge die Spieler am jeweiligen Ort zum Zug kommen - und wer dadurch ggf. leer ausgeht.

    Wer das einmal kurz durchdenkt, dem wird schnell klar: Luthier ist ein Grübelspiel in Reinkultur. Schon die erste Ortsaktion kann meinen sorgsam durchdachten Plan zerstören und ich muss umdenken. Nach meinen Erstpartien ist mir klar: Mit mehr als zwei Personen will ich das eigentlich nicht spielen. Mit drei nur dann, wenn alle Erfahrung im Spiel mitbringen.

    Das klingt nun alles etwas negativ. Allerdings finde ich das Spiel tatsächlich großartig. Es ist thematisch wie visuell stimmig umgesetzt, bietet viel Variation und das ständige Taktieren, wie man wo am besten agiert, um Prestige zu erhalten, weiß dem geneigten Eurospieler zu gefallen. Hinzu kommt ein Solomodus, der im ersten Moment komplex, allerdings sehr eingängig ist und der mir noch einige Partien bieten wird.

    Alles in allem ist Luthier ein schönes Euro und in der Deluxeversion eine echte Augenweide. Wer nichts gegen Grübelorgien hat, wird hier seine Freude haben - alle anderen sollten einen weiten Bogen drum herum machen.

    Ansonsten kam dank Besuch #WuseligeWiesen mehrfach auf den Tisch und wurde gleich mal auf die Wunschliste gepackt. Kein Wunder, ist es doch ein schönes, schnell gespieltes und im er wieder abwechslungsreiches Spiel mit herrlich unkomplizierter Wertung. Auch einige der eigenständigen #Carcassonne Variationen wurden gespielt.

    Nach längerer Abstinenz auf den Tisch kam auch #DieTavernenvomTiefenThal samt Erweiterung. Hui, da hat die wachsende Erfahrung mit komplexen Spielen reingehauen - sowohl meine Frau als auch ich erzielten Rekord-Punktezahlen. Es bleibt ein schönes Spiel, aber hat für uns von seinem Glanz verloren. Es darf aber in der Sammlung bleiben, auch wenn es auch zukünftig ein nur seltener Gast wird.

    Zwei Partien #Delta und #Flügelschlag sowie diverse Kinderspiele rundeten eine rundum gelungene Spielewoche dann ab.

  • Der Kindergarten hat zu, meine Frau und meine Tochter sind tagsüber vieö zusammen unterwegs und Abends geht die Kurze später als sonst ins Bett. Dazu kommt, dass meine Arbeitstage in der letzten Woche sehr lang waren, um die Wartung unserer Technikumsanlage vorzubereiten.

    So hat es fürEin bisschen #Dobble mit meiner Tochter, etwas #SkipBo mit meiner Mutter, und als fluffiges Feierabendspiel in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder #Stuglandet. Einfach ein schöne Taktikspiel, bei dem Schweinewürfeln und Area Control aufeinandertreffen.

    :9/10:

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel (26. Juli 2026 um 20:15)

  • Über die letzten Wochen habe ich wichtige kulturelle Löcher bei meinen Kindern geschlossen. Ich weiß gar nicht groß, wie es bei dem ersten dazu kam, doch irgendwie kamen wir vor zwei Wochen dazu, dass das aktuelle Frühstücksspiel (zu dem mein Filius immer noch extra früher aufsteht, damit wir zwischen Müsli und Gang zur Schule Zeit für 1-2 Partien haben) das von mir über alles geliebte Heck Meck am Bratwurmeck wurde.

    So sah der Frühstückstisch demzufolge häufig aus - neben Müsli und Kaffee gab es auch Bratwürmer. Das tolle Auf die Eier hatte davor ja schon lange das kaffeebraune Müsli-Trikot an und kommt vom Spaßfaktor auch sehr nah an HeckMeck dran. Doch dieser Klassiker steht doch noch darüber. Das machen schlicht und einfach die Würmer, und der Kniff, alle Würfel einer Zahl herauslegen zu müssen, was hier die Spannung bringt. Sollte ich mal lieber nur den einen Wurm nehmen, damit ich ihn im Wurf habe? Ach komm, da geht noch was und es kommen bestimmt noch mehr. Oder Du hast schon 5en und Würmer draußen und reibst Dir die Hände wegen eines großen Wurms und würfelst dann - einzig 5en und Würmer.

    Ist für mich weiterhin eine 10/10 und wirklich mein liebstes Ärger-Würfelspiel. Und die Familie zieht hier mit - auch die Tochter und meine Frau steigen immer mal mit ein, auch wenn es meist auf Würmerduelle zwischen meinem Sohn und mir hinausläuft. Bis zum Ferienbeginn trägt das bestimmt noch, denn das zweite, angesagte Spiel, derzeit, lässt sich morgens leider nicht so leicht auftischen.

    Crokinole

    Hier hatte ich zuerst nicht auf das Schließen einer kulturellen Lücke geschielt. Für einen Artikel über mich in unserem Softwarebereich hatte ich für das Hobby-Bild den Spieltisch im Keller mal kurz von allen Kinderspielen befreit und repräsentativ mein Crokinole-Board darauf gelegt. Das weckte direkt die Neugier vom Filius und so kamen über die vergangenen Tage etliche Partien zwischen uns auf. Herrlich, wie unkontrolliert wir aktuell noch schnippsen, was es zum Teil sehr knappe Partien werden lässt.

    Heute wurde dann auch die große Schwester neugierig und wir spielten ein best of five, das ich dann knapp mit 3:2 für mich entscheiden konnte, nach 1:2 Rückstand. Nicht ganz zur Freude der Großen. Doch sie wird reifer:

    Sie: "Papa, kannst Du eigentlich gut verlieren?"

    Ich: "Ja, generell schon. Als Kind aber eher weniger."

    Sie: "Meinst Du, das wird bei mir auch noch so? Ich verliere nämlich nicht sonderlich gerne."

    Selbsterkenntnis ist doch schon mal ein Start. Noch toller ist, dass diese zwei hervorragenden Spiele aktuell unsere Tische und damit unsere Partien belegen.

    #HeckMeckamBratwurmeck, #Crokinole

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

  • Anzeige
  • Die Anzahl der Partien ist zwar im Vergleich zu den letzten beiden Wochen stark rückläufig, aber immerhin kamen doch noch zwei Partien zustande.

    #Root (1x zu viert) inkl. Flussvolk-Erweiterung
    Drei von vier Spieler hatten jeweils eine Fraktion zum ersten Mal, weshalb sich die Partie anfangs etwas zäh gestaltete, da sich jeder in seine eigene Fraktion erstmal hineindenken mußte. Zusätzlich war ich für meine Frau der Ansprechpartner, wenn es um Regelfragen zur Waldland-Allianz ging. Dadurch übersah ich leider, mir selbst als Vagabunden jeweils einen Punkt zu geben, sobald ich eine Ruine erforscht hatte, was mir dann am Ende den Sieg kostete. K1 gewann schlußendlich mit der Horst-Dynastie; allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon 26 Punkte gesammelt. Wie gesagt, etwas mehr Konzentration bei mir und ich hätte schon vorher den Sieg eintüten können. Naja, ich lerne hoffentlich daraus.

    Spaß gemacht hat es uns allen trotzdem, vor allem, da wir über lange Zeit immer recht eng beieinander lagen, wie z.B. auf dem Bild ersichtlich ist.

    #ZugumZug1901 (1x zu dritt)
    Laut meinem K2 spielte ich chaotisch. Und ja, irgendwie stimmte es auch, denn auf diesem fertiggestellten Legecay-Plan verstieß ich gleich gegen mehrere Grundsätze meiner sonst üblichen Spielweise. Ich behielt am Anfang aufgrund meines Bauchgefühls alle Zielkarten, beanspruchte Strecken vogelwild durcheinander und versuchte trotzdem nicht anderen bewußt etwas zu verbauen. Und obwohl auch hier beim 3er-Spiel immer nur einer eine Doppelstrecke beanspruchen darf, gelang es uns dreien jeweils eine separate Strecke von Ost nach West zu bauen. Irgendwas ging also immer, egal wer wo wie seine Züge auf dem Plan stehen hatte. Am Ende stand dann ein relativ ungefährdeter Sieg für mich zu Buche; allerdings auch bedingt dadurch, daß ich beim einzigen Mal als ich Zielkarten nachzog, gleich drei Stück behalten habe. Eine war schon erfüllt, die zweite so gut wie (das Zwischenstück mußte ich für zwei andere Karten eh noch beanspruchen) und für die dritte benötigte ich lediglich eine kurze Anschlußstrecke. Ohne diesem Glück hätte es wohl eher ziemlich duster für mich ausgesehen. Aber egal, ich nahm das als Entschädigung vom Schicksal für mein vorhergehendes Versäumnis in #Root. 8-)):lachwein:

    Und obwohl diese ZuZ-Partie relativ lang dauerte (ca. 90 min), wurde sie mir nie langweilig. Zudem empfinde ich es als positiv, daß einzelne Elemente vom Legacy-Spiel mit aufgegriffen und eingebaut werden, was es für mich um ein wenig interessanter als ein Standard-ZuZ oder eine der anderen Erweiterungen macht.

  • In der Woche wurde wieder #NeonHope gespielt als auch 1/4 Partie #StarsofIlumeïa und eine volltständige Partei #StarsofIlumeïa

    Zu Stars... habe ich schon meine Senf im entsprechenden Thread dazugegeben, ein super Spiel, aber mir fehlt der Skill Sternenbilder schnell zu erkennen 😅

    #NeonHope ist weiterhin auch ein cooles Spiel. Selbst im zweiten Run eine Menge neues zu entdecken.

    Einmal editiert, zuletzt von Knolle (27. Juli 2026 um 01:04)

  • HRune :

    Du gehst in den Spieleladen Deines Vetrauens und sagst, Du brauchst mal wieder ein Spiel in einem grünen Karton, weil die Farbe in Deinen Spieleregalen etwas unterrepräsentiert ist ;):aufgeb:?

    Hehe - vermutlich sollte ich mal ein 2F-Abo abschließen

    Stimmt aber - grüne Schachteln kommen mit am geringsten vor, wobei gelb und lila noch seltener sind. Gelb ist hier ja schon mit hautfarben gemischt, reines gelb ist arg selten. Lila ist bei mir aktuell über der schwarzen Wand einsortiert, die im Bild nicht zu sehen ist. Schwarz und Blau (auch nicht im Bild zu sehen) kommen bei meinen Spieleinteressen am häufigsten als Schachtelfarben vor.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

    Einmal editiert, zuletzt von HRune (27. Juli 2026 um 08:25)

  • Stimmt aber - grüne Schachteln kommen mit am geringsten vor, wobei gelb und lila noch seltener sind. Gelb ist hier ja schon mit hautfarben gemischt, reines gelb ist arg selten. Lila ist bei mir aktuell über der schwarzen Wand einsortiert, die im Bild nicht zu sehen ist. Schwarz und Blau (auch nicht im Bild zu sehen) kommen bei meinen Spieleinteressen am häufigsten als Schachtelfarben vor.

    Ich sehe einen neuen Statistik-Thread auf uns zukommen ...

  • Anzeige
  • Immer noch im Urlaub, mit begrenzter Spieleauswahl:

    Ein paar Runden #dnup und #AufDieEier, viel #SeaSaltAndPaper

    und eine Neuanschaffung: dank dieses Forums hatte ich erfahren, dass in Friedrichshafen noch #Dito erhältlich ist, und habe zugeschlagen (ist nicht so weit von Meersburg und auch ein nettes Städtchen). Dito ist ein nettes Partyspiel, hat aber unsere 8jährige teilweise überfordert, trotz Vetorecht bei Aufgabenkarten. Gerne wieder, bevorzugt mit mehr Leuten.

    Edit: nächste Runde, meine Frau findet Dito auch sehr gut.

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies, Toy Battle

    Einmal editiert, zuletzt von Makkuroi (28. Juli 2026 um 10:55)

  • Dito ist ein nettes Partyspiel, hat aber unsere 8jährige teilweise überfordert, trotz Vetorecht bei Aufgabenkarten.

    Es wird Gründe geben, dass das Spiel laut Schachtelaufdruck erst ab 10 Jahren empfohlen wird. ;)

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Dito ist ein nettes Partyspiel, hat aber unsere 8jährige teilweise überfordert, trotz Vetorecht bei Aufgabenkarten.

    Es wird Gründe geben, dass das Spiel laut Schachtelaufdruck erst ab 10 Jahren empfohlen wird. ;)

    Naja, die zweite Runde hat sie gewonnen. Inzwischen geht es also. Bei Brettspielerkindern kann man da ja meist zwei Jahre abziehen (sobald sie lesen können)

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies, Toy Battle

  • Bei Brettspielerkindern kann man da ja meist zwei Jahre abziehen (sobald sie lesen können)

    Stimmt schon, oder sogar noch mehr.
    Mein Sohn hat mit 9 oder 10 schon selbstständig SI solo gespielt ...

    Ist bei ihm aber definitiv eine Inselbegabung (haha), und leider nicht auf andere Dinge ausdehnbar. :D

    Moritz Hampel - Spieleredakteur bei arsEdition

  • Unerwartete Einladung und immer dabei: Terraforming Mars, zu dritt auf dem Plan Terra Cimmeria. Als Gimmick gibt es auf einem Feld - dem Landeplatz der Sonde Curiosity - 5 MCr Rabatt auf eine Kolonie. Die Ozeane schlängeln sich am Spielfeldrand entlang, natürlich auch neue Meilensteine/Auszeichnungen, so wie bspw. 4 eigene Teile an Ozeanen oder die höchste Gesamtmenge an Ressourceneinkommen außer MCr.

    Dazu gab es Prelude, Venus und ein „ominöses“ Promopack bestellt bei Etsy. Mir völlig unbekannt, da waren schon einige Kuriositäten dabei. Auch hier freundete man sich mit meinem Softdraft an. Kurios zum dritten: Während einer meiner Mitstreiter in Karten förmlich „ertrank“, beschränkte sich das bei mir auf ein absolutes Minimum. Bin ja eh‘ kein Freund von zu vielen Karten, aber so wenig ist schon ein Novum. Es war aber auch zum Mäuse melken, kaum mal was gutes kam in meine Hände, ein echter „K(r)ampf“. Trotzdem noch den 2. Platz mit 88 Punkten sichern können. :)

    . .

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Anzeige
  • Teile von letzter Woche fehlten bei mir noch, deshalb hier noch der Nachtrag ab Donnerstag.

    Québec

    Für die Beschreibung der ersten 3 Spiele verweise ich einfach mal auf Schachtelmeer´s Beitrag hier und ich gebe nur meinen Senf dazu, wie mir die Spiele gefallen.

    #Québec habe ich jetzt in der alten „bunten“ und in der neuen Version gespielt. Die neue Version punktet definitiv mit großer Übersichtlichkeit und gefällt mir dann doch viel besser. Der Punktemechanismus der kaskadierenden Wertung am Ende jeder Runde macht wirklich Spaß und man überlegt jedes Mal, wie man denn jetzt am besten mehrere Wertungen gewinnen kann, um noch mehr Punkte aus der nächsten Zwischenwertung zu ziehen.

    Beim Arbeiter-Einsetzen überlegt man sich jedes Mal, ob die von mir auszuführende Ortsaktion die Gebäudepunkte, die mein Gegenüber bekommt, relativiert und man selber mehr Vorteile daraus zieht. Dieses Überlegen und auch das Wegnehmen bestimmter Chancen in einem 4 Personen-Spiel überzeugte mich auch hier wieder. Québec bleibt für mich ein gern gesehener Gast.


    Rebirth

    Anders als der Herr des dortigen Hauses kenne (und besitze) ich von den genannten Vergleichen nur #Babylonia, was ich allerdings zu 2. nicht gerne spiele. #Rebirth spielt sich schön leicht runter und gefiel bis zu diesem Abend allen bisherigen Mitspielern und Mitspielerinnen. Die Leichtigkeit der Regeln und trotzdem taktischen Entscheidungen verhelfen auch sonst eher weniger erfahreneren Spielern zu spannenden Partien. Nur anscheinend kann ich mit Rebirth nicht alle hartgesottenen Expertenspieler begeistern, welche es entweder belanglos fanden oder es Schachtelmeer einfach zu wenig bis gar nichts Neues bietet im Vergleich zu Knizia´s alten Werken.

    Carnival of Sins

    Ich habe auch einen Narren an Carnival of Sins gefressen. Das kurze Würfelspiel (meist um die 15 Minuten) kam bei jedem Mitspieler bisher gut an. Die Entscheidungen, was andere Spieler bei den ausliegenden Würfeln für Karten ausspielen möchten und ob man nicht „netterweise“ die dort liegende 19 vielleicht zu einer 3 neurollen möchte, machen jede Partie immer wieder spannend und sehr interaktiv. Zu 2. habe ich das Spiel allerdings noch nicht getestet. Ich empfehle aber auf jeden Fall eher 3-5 Spieler, da das Spiel schon sehr von der Interaktion lebt.

    Firesiege (Solo, 3 Partien, 2 Kapitel der Kampagne)

    Für eine Beschreibung von #Firesiege verweise ich einfach mal auch hier auf meine kurze Beschreibung von vor 2 Wochen. Im Grunde verteidigen wir eine Stadt und wollen diese vor den anstürmenden „Skreel“-Horden retten.

    Die erste Partie war unglaublich schnell vorbei. Ich bekam recht einfache Ziele und konnte durch die Zerstörung des kleinsten Nestes, ein paar Skreel-Königinnen und 2 großen Bossen die Partie nach 35 Minuten gewinnen. Der Unterschied in der Schwierigkeit je nach gezogenen Spielen und Start-Gegnerbewegungen/-Spawns ist gewaltig, stört mich aber irgendwie nicht so stark. Ich freue mich hier auch einfach Mal auf eine halbe Stunde entspanntes Alien-Klatschen.

    Meine 2. und 3. Partie waren dann die ersten beiden „Tage“ (Kapitel) der Kampagne. Dabei hätte ich fast den 1. Tag wiederholen dürfen, denn im 1. Kapitel ist die Schwierigkeit eine gänzlich andere. Durch garantiert 3 auftretende Bosse zu Beginn und dem einzigen Ziel, alle Nester zu zerstören, muss man hier viele Opfer bringen, Gegner auch mal fast unbeantwortet lassen und sich auf die Nester konzentrieren, auch wenn man grade eigentlich überrannt wird. Durch meinen Helden hatte ich das Glück, dass ich den Monsterwürfel neu werfen darf und so konnte ich der Niederlage durch die Zeitleiste (oben links) knapp entkommen. Das letzte Nest konnte ich auch nur zerstören, da alle Gegner sich 1 Zug vorher netterweise von dem Nest entfernten und sich Richtung meiner Stadtmitte machten, was das Nest unbewacht und verwundbar zurückließ.

    In der Kampagne hat man kleine Flavour-Texte, bei denen man sich für bestimmte Sachen entscheidet und somit andere Ziele (und später vielleicht auch Regeln) für das jeweilige Kapitel hat.

    Im 2. Kapitel wollte ich dann alle Zivilisten und Soldaten schützen, anstatt mich nur auf eine Gruppe zu fokussieren. Das klappte am Ende zwar, doch wie man in dem Bild sieht, waren schon 3 Königinnen und 1 Jäger nur noch 1 Schritt von meiner Niederlage entfernt und nächste Runde wären sie in mein Heiligtum einmarschiert.

    Mein bisheriger Kritikpunkt des Solo-Modus bleibt allerdings. Die auszuführenden Aktionsplättchen muss man teilweise auf gut Glück ohne Wissen der Rückseite spielen, da man nicht immer die Energie hat, um ein Plättchen zu drehen. Im Mehrspielermodus darf ein Mitspieler immerhin sagen, dass z.B. das mittlere Plättchen unsere Niederlage herbeiführt. Aktuell werde ich erst einmal die Kampagne zu Ende spielen und dann endlich das ganze Zusatzmaterial der Erweiterung auch mal ins Spiel integrieren.

    Leviathan Wilds

    Zweihändig Solo wurde dieses Mal an dem „Bohrer“ (Nummer 12) hochgeklettert. Im Vergleich zu den Vorgängern fand ich den Bohrer ziemlich langweilig. Die Hauptmechanik ist der in der Mitte liegende Aufzug, welche durch das Freischalten der verschiedenen Ebenen dem Spieler einen Vorteil und einfacheres Klettern ermöglichen soll. Effektiv nutzte ich den Aufzug im gesamten Spiel 1-mal und kletterte einfach ohne Aufzug wild nach oben. Die unteren Kristalle sparte ich mir für das Ende auf, konnte mich einfach dorthin fallen lassen und im richtigen Moment dann ankern. Trotzdem spiele ich Leviathan Wilds sehr gerne Solo und zu Zweit und freue mich demnächst auf die Dunkelfels-Erweiterung.

    Primal: The Awakening

    Unsere Kampagne bei Primal ging in die nächste Runde. Wahrscheinlich haben wir unseren 4. Mitspieler verloren, weil er aktuell überhaupt keine Motivation für Brettspiele aufbringen kann und wir einfach ohne ihn weiterspielen sollten. Der erste Kampf verlief nicht gut, denn Zekath machte uns mit seinen mentalen Donnerangriffen das Leben zur Hölle. Glücklicherweise ist die Kombination aus Trommler und Speerkämpferin stark und mit einem gut getimten Angriff konnten 2 direkte Wunden Zekath den Rest geben.


    Als 2. Kampf ging es gegen eines der wenigen Monster, die ich noch nicht gespielt (und als einziges noch nicht bemalt) habe: Orouxen. Ein großer Wasserdrache, der uns in der Bewegung und in unserer Aktionsphase einschränkt, während er mit Wasserangriffen um sich schmeißt. Eine bessere Vorbereitung mit den Eis-Schuhen, welche Sand und Wasser ignorieren können, hätte hier geholfen. Insgesamt reichte es trotzdem sehr knapp.

    Die Elementar-Arenen steigern auf jeden Fall den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe, bringen aber interessante Herausforderungen mit sich und fordern oft eine differenzierte Taktik (aber auch nicht immer, manche sind sehr simpel).

    Darwin´s Journey

    Den „Klassiker“ von 2023 habe ich mittlerweile einige Zeit nicht mehr gespielt und freute mich nun mal wieder auf eine Partie. Gespielt wurde mit Grundspiel, Great Ship Erweiterung (kleine asymmetrische Verbesserungen) und dem Darwins Worker (welcher ein perfekter goldener Mitarbeiter ist, welchen man sich für eine Runde jeweils holen kann). Gespielt wird über 5 Runden, in welchen Gold eigentlich immer eine knappe Ressource ist. Wieso eigentlich? Weil die ausliegende Briefbelohnung (4 Gold für den 1. Platz, 2 Gold für den 2. Platz) und die Great Ship Fähigkeiten viel des sonst oft so mangeligen Starts weggenommen haben. Meine Mitspieler schulten ihre Worker immer weiter, während ich fröhlich Spezies entdeckt habe und diese dann für die Allgemeinheit im Museum festhalten konnte. 3 von 5 Rundenwertungen bezogen sich auf entdeckte Tiere, was mir einiges an Punkten brachte. Zum Ende hin hatte ich das Gefühl, alles, was ich in dieser Partie hätte erreichen können, geschafft zu haben.

    • 2 von 3 Forschern waren am Ende der Inseln
    • das Schiff war am Ende auf dem letzten Feld
    • 9 von 10 Aufträgen erfüllt
    • 2 Goldmitarbeiter und 1 Silvermitarbeiter
    • Alle Zelte gesetzt

    Bei einem sonst sehr ressourcenarmen Spiel fühlte sich diese Partie absolut nicht so an, was ich noch nie erlebt hatte. Am Ende gewann ich sehr eindeutig mit 275 – 222 – 218. Die Great Ship Erweiterung mit den asymmetrischen Verstärkungen hat mir so gut gefallen, dass ich mir diese nachkaufen werde. Eigentlich dachte ich bisher, mir reicht das Grundspiel und die ganzen erschienenen Minierweiterungen sind nur für Komplettisten und Darwin-Dauerspieler. Diese hier bringt aber genug weitere Entscheidungsmöglichkeiten ins Spiel, wodurch der letzte Spieler wenigstens noch ein bisschen mehr Kompensation für einen späteren Start bekommt.

  • Cleinlish wie war bei dir die Lieferzeit für Wingspan Pocket?

  • Ich meine das war ziemlich genau 1 Woche. Ging dann plötzlich schnell.

  • Diese Woche eher wenig gespielt.

    Nach Jahren kam mal wieder #ElGrande zu viert auf den Tisch. Zitat: "Ein Spiel des Jahres, als Spiele des Jahres noch gut waren". Und ich finde es immer noch gut. Thematisch und Optisch ist die SdJ Ausgabe von 1996 jetzt nicht mehr top, aber das Spiel hat nichts von seinem Reiz verloren. Das Spiel ist ein klassisches Mehrheitenspiel. Wie spielen eine Karte aus einer Hand von 13 Karten mit Werten von 1-13. Der Kartenwert im Verhältnis zu den Mitspielern ergibt die Reihenfolge der Runde, die Karte definiert zudem wieviel Klötzchen an meinen Hof kommen. Es wird reihum gelegt, allerdings darf ich keine Karte mit bereits ausliegenden Wert spielen, was die Option gegen Ende der Partie in den Runden 7-9 etwas einschränkt. Danach wählt man in Reihenfolge der Kartenwerte absteigend eine von 5 Karten aus, welche erlauben die Klötzchen vom Hof in die Regionen auf dem Spielplan, wobei besondere Einsetzbedingungen gelten. Die Karten bieten zusätzlich noch Sonderaktion, welche die Einsetzbedingen ignorieren, Sonderwertungen auslösen und die eine oder andere Gemeinheit bieten. Mir hat es sehr gut gefallen, lief es bei mir am Anfang zu gut, so dass zu sehr die Gemeinheiten meiner Mitspieler abbekam und am Ende nach 2 punktgleichen Siegern nur dritter wurde.

    Als Absacker danach noch #Insurrection. Dies was mein Essen 2025 Highlight bei den kleinen Spielen und ich hatte hierzu auch schon einiges geschrieben. Diesmal deutete schon früh alles auf ein Spielende mit dem Sieg der Bösen aus, da bereits in der ersten Runde 4 Karten mit Korruption auslagen, trotzdem hat sich das Spiel bis zur 6. Runde gezogen. Am Ende ein knappe Partie mit 82/81/71/70 bei ich meine Beste Karte leider noch geopfert habe um einen Sieg der Korrupten Seite sicherzustellen, was sich am Ende als unnötig herausstellte und mir den letzten Platz einbrachte. Das Spiel gibt es bislang nur auf französisch und englisch und ist nun auch auf deutsch bei Pegasus angekündigt. Der Originalverlag hat für die Jahr die Sprecter Erweiterung angekündigt.

    Den Rest der Woche habe ich wieder ein ungespieltes Solospiel vorgenommen, diesmal #DDayAtOmahaBeach von meinem Lieblingsautor John H. Butterfield. Wir spielen den ersten Tag der Landung in der Normandie am Abschnitt Omaha Beach nach, wobei eine Runde anfänglich 15 Min, später 30 Minuten entspricht. Das Herzstück des Spiels sind multifunktionale Karten welche die Ergebnisse der Landung, Ereignisse und die Angriffe der Verteidiger angeben. Jede Runden landen vorgegebene Truppen an den Strandfeldern, über eine Karte wir geprüft ob und welchen Schaden die Einheiten nehmen, ob sie zu anderen Feldern abdriften, sich Verzögern oder gar eliminiert werden. Nach einem Event, welches sowohl positive wie negative Effekte, meist Verstärkungen der Verteidiger auslösen, schießen diese auf die Truppen am Strand. Dabei geben die Karten über Farben an welche Gegner schießen, der Spielplan zeigt für jedes Hex Schussfelder, so dass man diese über 3 Prioritäten abhandelt. Am Ende kommt die eigene Aktionsphase, hier habt man ein bestimmte Anzahl Aktionen für Angriff und Bewegung sowie einige kostenlose Aktionen bestimmter Einheiten. Siegpunkte gibt es für die Einnahmen von Verteidigungsstellungen, zu hohe Verluste führen zur vorzeitigen Niederlage. Ich tat mich mit der Regel recht schwer, weshalb das Spiel auch ein paar Jahren warten mußte bis es auf den Tisch kam, sobald man aber ein paar Runden gespielt hat flutscht es gut. Für mich ist der Autor auch der König der Solos-Cosims und RAF Battle of Britain und SpaceCorp zu meinen liebsten komplexen Solospielen.

  • Ich fasse mal die letzten Wochen zusammen. Leider weniger gespielt als gewünscht, aber so ist es nunmal.

    #Trickerion

    Steht bei mir minimum ein Jahr rum. Stand auch minimum 4 Jahre auf der Liste, das Spiel unbedingt mal auszuprobieren. Jetzt ärgere ich mich, dass ich so lang drauf gewartet habe. Was ein geniales Ding! Bisschen übertrieben was die Ausstattung betrifft, aber ein tolles Gesamtspiel. Erstpartie zu dritt und mit der Erweiterung Dunkle Gassen

    #WuseligeWiesen

    Dachte irgendwie lang es heißt WuseligeWesen... aber egal. Plättchenlegespiele probiere ich immer gerne aus und machen mir auch Spaß. Obwohl ich darin schlecht bin. Spielt sich schnell, macht zu zweit auch Spaß. Ob es langfristig bleibt, mal sehen.

    #Emberleaf

    Nach der ersten Partie die ich grandios fande, folgten zwei Ernüchternde Erfahrungen. Wird vermutlich wieder gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von muewo (30. Juli 2026 um 15:53)

  • Anzeige
  • Verfeindete Ameisenhaufen versuchen sich im Tunnelgeflecht am besten zu behaupten. Der immerwährende Druck führt zu evolutionären Entwicklungen am Kopf/Rumpf/Bauch und nervt die anderen Haufen mit immer neuem Biosticheleien. Hinzu kommen Regenwürmer mit den von ihnen gebohrten Wurmlöchern und Tausendfüssler als Feindfaktor von außen. Das alles passiert in March of the Ants in der Evolved Edition.

    Wir bilden den Lebenszyklus von Ameisen in rudimentärer Form ab: Als Larve in die Brutkammer, von da weiter als Ameise in den großen Tunnel, dort werden sie dann auf die Reise geschickt, um bestimmte Felder für Nahrung, neue Larven, Karten oder Punkte zu besetzen. Das ganze ist mechanisch im 4X Genre angesiedelt und fühlt sich auch so an. Man entdeckt neues Territorium, streitet um selbiges, etabliert sich auf neuem und entwickelt sich selber weiter. Letzteres ist über Karten gesteuert, die sich mittels Zahlung von Ameisen oder Larven ins Spiel bringen lassen.

    Da können recht witzige Konstruktionen entstehen, die auch optisch schön dargestellt werden. Was auch recht angenehm ist, die zu erreichenden Siegpunkte bewegen sich allermeisten im unteren 1-stelligen Bereich. Mal bekommt man welche zwischendurch, dann am Ende einer Runde und nochmal zum Schluss. Unser Sieger hatte so um die 30, wir 2 anderen im 20‘er Bereich. Das gibt einem immer das Gefühl das man am führenden nah dran ist, da keine großen Differenzen auftauchen. Trotzdem will jeder einzelner Punkt manchmal bitter erkämpft werden!

    Cooles Thema, kurze Züge da immer nur 1 Aktion gemacht wird die auch keine Kettenzüge fabriziert, optisch ein Hingucker und mechanisch solide in Szene gesetzt - kurzum ein tolles Spiel.

    . .

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok (31. Juli 2026 um 18:00)

  • „Aller guten Dinge sind drei“, sagt man, und so blöd der Spruch als Einleitung auch ist, desto schöner ist es, dass auch der dritte Spieleabend im Monat Juli zustande kam. Mit drei weiteren Kollegen traf ich mich nach Feierabend in der Firma und wir spielten drei Mitbringsel aus meinem Spieleschrank. (Irgendwas ist an der 3 also doch dran …)

    Dungeon Guilds (Moaideas Game Design, 2013)

    „Dungeon Guilds“ ist einer meiner ersten Käufe auf einer SPIEL (im Jahr 2013) gewesen. Designer Desnet Amane hat mir damals sogar die Box unterschrieben. Seitdem sind sehr viele Spiele in meinen Schrank gewandert und sehr viele wieder gegangen. „Dungeon Guilds“ blieb aber. Es spielt sicher auch eine gewisse Nostalgie mit, dass ich das Spiel nicht weggebe. Zusätzlich kann ich sagen, dass ich einer der 246 stolzen Besitzer bin (laut BGG). Die letzte Partie war vor fünf Jahren im Oktober 2021 (und davor im Jahr 2017). Entsprechend musste ich die Anleitung komplett noch einmal neu lesen und Regeln lernen – was wirklich wichtig ist, denn die haben es in sich.

    „Dungeon Guilds“ ist ein kleines Dungeon-Battle-Spiel mit Karten. Jeder startet die Partie mit fünf Heldinnen mit Werten von 1 bis 5. Hiervon sucht sich jeder geheim drei aus, mit denen er den ersten Dungeon bestreiten will, und deckt diese dann auf. In der Tischmitte liegen gemäß Anzahl an Spielerinnen verdeckte Räume des Dungeons, geordnet nach Raumgröße von oben nach unten mit ein, zwei oder drei Sternen. Je mehr Sterne, desto stärker die Monster auf der Rückseite, desto mehr Schätze gibt es aber auch. Die genaue Monsterstärke und Schätze kenne ich nicht, aber auf jeder Raumkarte ist ein Intervall angegeben. Jeder Raum muss von genau zwei Heldinnen betreten werden. Wenn ich am Zug bin und ich noch keine zwei Heldinnen im Dungeon habe, lege ich entweder eine meiner verfügbaren Heldinnen an einen Raum, wenn dort noch Platz ist. Oder ich verdränge eine ausliegende (auch eigene) Heldin, wenn meine Heldin stärker ist. Hierfür muss ich aber eine Münze an die Bank und je nach Raumgröße auch noch Münzen an die Besitzerin der Heldin zahlen. Ist die Stärke der Heldinnen größer oder gleich der maximalen Stärke der Monster in dem Raum, wird der Raum geschlossen. Heldinnen können von hier nicht mehr verdrängt werden.

    So legen wir reihum je eine Heldin hin bis zur letzten Spielerin und dann geht es rückwärts bis zur Startspielerin und wieder von vorne. Solange, bis wirklich jeder genau zwei Heldinnen im Dungeon hat. Dann werden die Räume von oben nach unten abgehandelt. Ist die Stärke der beiden beteiligten Heldinnen größer oder gleich der Monsterstärke, ist das Monster besiegt und die Besitzerinnen dürfen sich den Schatz in Form von Münzen teilen. Ist die Heldinnenstärke aber kleiner als die Monsterstärke, ist der Raum gescheitert und die Heldinnen werden verletzt. Nicht nur das, das gilt für alle darunterliegenden Räume ebenso. Verletzte Heldinnen müssen je nach ihrer Stärke durch Bezahlung von null bis zwei Münzen geheilt werden. Jede Spielerin nimmt ihre Heldinnen zurück und legt sie verdeckt vor sich hin. Die zwei zu Rundenbeginn nicht gewählten Heldinnen werden aufgedeckt, sodass wieder drei Heldinnen für die nächste Runde bereitstehen.

    Es werden so viele Runden gespielt, wie Spielerinnen teilnehmen. In jedem Dungeon haust auch noch ein eigener Dungeon Master, der die Regeln für die Runde minimal modifiziert. So gibt es für manche Räume mehr oder weniger Schätze, die Monster sind stärker oder schwächer oder es dürfen bestimmte Heldinnen nicht gelegt werden. Am Ende der Partie gewinnt die Person mit den meisten Münzen.

    Ich gebe zu, dass mich vorab die Grafik der Heldinnen auf „Dungeon Guilds“ aufmerksam gemacht hat. Und nach wie vor finde ich es toll, dass jede Karte individuell gestaltet ist. Jede Farbe steht für eine Heldenklasse. Und mit jeder Stärke verändern sich die Heldinnen ein klein wenig. Natürlich muss man den Manga-Chibi-Stil mögen. Aber selbst, wenn man diesem nichts abgewinnen kann, bleibt es ein mechanisch großartiges Spiel.

    „Dungeon Guilds“ hat prinzipiell simple Regeln, die aber gar nicht so leicht in Münzen umzusetzen sind. Jede Runde habe ich nur drei Heldinnen zur Verfügung, von denen ich zwingend zwei legen muss. Aber wo lege ich diese am besten hin? Natürlich unten in den tiefsten Raum, weil es dort am meisten Gold gibt. Und natürlich schafft meine Heldin mit Stärke 5 zusammen mit einer mitspielenden Heldin mit Stärke 4 das auch locker (Monsterstärke 9 ist das Maximum). Aber was ist, wenn ein oder zwei Mitspielerinnen auf die Idee kommen, genau darüber zwei schwache Heldinnen als letzte Karte hinzulegen? Dann besiegen diese ggf. das Monster nicht und scheitern – und wir dummerweise im Raum darunter gleich mit. Selbst mit schwachen Heldinnen zur Auswahl kann ich also noch etwas bewirken. Vielleicht nicht für mich – aber zumindest gegen die anderen. Als Spielerin, welche die letzte Heldin legen muss, habe ich mitunter sehr viel Macht in den Händen. So kann ich meine schwachen Heldinnen auch an lukrativen Räumen anlegen, in der Hoffnung, dass mich jemand überbietet und ich dadurch Münzen gewinne. Und manchmal macht dies niemand und ich stehe vor dem Dilemma, ob ich meine zwei Heldin irgendwo anlege oder mich selbst überbiete. Dieser große Entscheidungsspielraum trotz der wenigen Karten macht „Dungeon Guilds“ für mich so spannend.

    Und so spielten wir zwei Partien, die auch schnell in weniger als 30 Minuten vorbei sind. In der ersten Partie mussten wir uns erst noch an den Effekt mit Verdrängung der Heldinnen und Schließen von Räumen gewöhnen. Aber in der zweiten Partie setzten wir das taktisch toll ein. Es wurde sehr genau beobachtet, wer noch welche Heldinnen zur Verfügung hat, und abgewogen, welche Heldinnen man wo platziert. Und natürlich wurden auch absichtlich Räume scheitern gelassen, damit die Mitspielerinnen darunter keinen Schatz erhalten und stattdessen Heilungskosten zahlen müssen. Und manchmal wurde versucht, einen Raum scheitern zu lassen, aber das Monster war zu schwach, und plötzlich freuten sich alle darunter über den Münzenregen.

    Die zwei Partien haben mir jedenfalls gezeigt, dass ich „Dungeon Guilds“ zu Recht behalten habe. Vermutlich wird es jetzt wieder einige Jahre dauern, ehe das Spiel auf den Tisch kommt. Aber das ist egal, weil ich mich dann an 2026 erinnern kann, wie viel Spaß es mir damals gemacht hat, und mich auf eine neue Partie freue. (8,5)

    #DungeonGuilds

    Bot Factory (Skellig Games, 2023)

    Danach ging es weiter beim Ärgern und Beharken mit meinem Spiel des Monats Juni 2026, „Bot Factory“. Nach dem „Wald und Würfel“-Event wollte ich das Spiel unbedingt mit den Kollegen spielen, schließlich ist „Kanban“ unser täglich Brot und „Kaizen“ der Belag darauf. Da dachte ich, dass die Prozessoptimierung bei der Roboterherstellung sicherlich gut ankommen würde. Dass wir uns dabei die Butter auf dem Brot bzw. die Roboterteile in der Montagehalle nicht gönnen würden, war klar. Und Sandra kam bei allen gut an – manche Mitspieler folgten ihr sogar von Raum zu Raum.

    So sehr ich den großen Bruder von „Bot Factory“, „Kanban“, auch mag, so selten kam das Spiel auf den Tisch. „Kanban“ ist mir einfach zu komplex und zu lang. Vor jeder Partie muss ich die nicht wenigen Regeln komplett neu lesen, weswegen ich das Spiel inzwischen abgegeben habe. „Bot Factory“ bricht in meinen Augen die Essenz von „Kanban“ auf die minimalste Komplexität herunter und gewinnt dabei sogar noch an Charme. Es ist wesentlich einfacher zu erklären, und dennoch muss ich um drei Ecken denken, um Züge optimal zu gestalten.

    So durfte ich anfangen und zeigte gleich einmal, wie man im ersten Zug die Bauteile für einen kompletten Roboter ergattern kann, um diesen dann im zweiten Zug komplett zu bauen. Ein Mitspieler meinte, dass es sich so anfühlt, als hätte er schon zu Beginn der Partie verloren. Ja, Erfahrung zahlt sich bei „Bot Factory“ aus. Aber Erfahrung ist nicht alles, wenn ein Mitspieler besser plant und optimiert und mit mehr Robotern die Partie beendet. Es reichte so bei mir nur zum zweiten Platz bei einem Endstand von 44:32:22:7. Immerhin weiß ich, dass mein Fehler darin lag, dass ich zu spät auf die Ziele gegangen bin. Als ich endlich genügend Sprechblasen zur Verfügung hatte, war das Ende der Partie bereits in Sicht. Und so musste ich mich in meinem letzten Zug mit der Platzierung von einem einzigen Ziel begnügen, da alle anderen Plätze in der Verwaltungsabteilung bereits belegt waren.

    Sprechblasen sind aber die Währung des Spiels und enorm wichtig, um Sonderaktionen und Mini-Kettenzüge auszuführen. Normalerweise mag ich Spiele nicht, die mit endlosen Kettenzügen glänzen. Aber bei „Bot Factory“ sind diese so offensichtlich und gleichzeitig so schnell abgehandelt, dass es mir nichts ausmacht. Und es fühlt sich einfach gut an, wenn ich in der Bauteile-Abteilung ein Teil nehme, durch Abgabe einer Sprechblase dieses einbaue, dadurch zwei Sprechblasen erhalte, als Bonus erneut eine Sprechblase ausgebe, um ein Bauteil vom Stapel zu nehmen, was ich danach durch Drehen des Bauteilrades und einer zweiten Bonusaktion einbaue, um einen Roboter zu vervollständigen. Noch schöner ist es, wenn das passiert, während jemand anderes in aller Seelenruhe Bauteile für genau diesen Roboter gesammelt hat und ihn in der nächsten Runde fertigstellen wollte.

    Ja, „Bot Factory“ ist kein nettes Spiel. Genau genommen, kann man ziemlich fies spielen, wenn man die Vorlagen der anderen ausnutzt. Glücklicherweise klappt dies nicht immer so leicht, da ich zur Fertigstellung eines Roboters neben den Bauteilen auch immer eine passende Blaupause benötige. Aber manchmal reicht es als Gemeinheit auch einfach aus, dass ich ein Bauteil an einer Stelle einbaue, die einen Nimm-Bauteil-Bonus gegeben hätte, die einer Mitspielerin dann fehlt.

    Ich mag „Bot Factory“ sehr, wie man sicherlich merkt. Spielmechanisch finde ich es absolut top und habe nichts daran auszusetzen. Und auch grafisch ist das Spiel in meinen Augen über jeden Mangel erhaben. Sowohl die Abteilungen als auch die Roboter sind wunderschön von Pedro Soto illustriert. Das einzige Manko ist vielleicht, dass sehr oft aufgrund der Optik gedacht wird, dass es sich um ein nettes „Kinderspiel“ handelt. “Don't judge a book game by its cover.” … (10,0)

    #BotFactory

    Auf den Wegen von Darwin (Sorry We Are French, 2023)

    Nachdem die Köpfe bei „Bot Factory“ ordentlich zum Rauchen gebracht worden waren und ich den Mitspielern eine gewisse Erschöpfung ansah, tischte ich „Auf den Wegen von Darwin“ auf. Das Spiel kommt derzeit fast wöchentlich einmal auf den Tisch, was auch daran liegt, dass ich es mit meiner Sechsjährigen spielen kann.

    Aber auch bei Spielerinnen, die eher komplexere Titel mögen, kommt „Auf den Wegen von Darwin“ meistens gut an. Obwohl die Abläufe so simpel sind, ist der Entscheidungsspielraum groß genug, um die eigenen Züge nicht zu offensichtlich wirken zu lassen. Vor allem, wenn ich mehrere Ziele vor mir liegen habe, wäge ich noch stärker ab, welches Tierplättchen mir am meisten bringt. Es sind dabei aber fast immer nur taktische Entscheidungen. Ganz selten entscheide ich beispielsweise strategisch, dass ich eine bestimmte Zeile oder Spalte voll machen will. Das passiert einfach nebenbei und wird in die Optionsabwägung mit einbezogen, wenn ich ein Plättchen nehmen darf.

    Insofern hat mir die Partie auch wieder Spaß gemacht und schloss einen sehr schönen Spieleabend ab. (8,0)

    #AufDenWegenVonDarwin

  • Einen "Brecher" haben wir dann doch noch untergebracht 8-))

    #Teotihuacan:CityofGods

    zu zweit

    65 Minuten

    147 - 185



    Von #Teotihuacan:CityofGods habe ich die erste SK Version "All in" + Promos, auch das "Buch der Herausforderung" als Ausdruck.

    "Teo" ist mein überhaupt zweiter Experten-Euro, und erster, welcher auch meiner Gattin gefällt,

    haben wir oft in jeglicher Kombi gespielt, die dritte Erweiterung bring das Gesamtpaket aber für mich an die Schmerz-Grenze in Sachen Aufbau, Sortier, und Regel-Dichte ...

    Wegen aktueller Lebensumstände sind Heavy-Euros bei uns atm rahr Gesät, aber "Teo" reizte mich dann doch schon wieder sehr, das feine an der Auflage; die ich besitze ist, das trotz oprionale Modifikation diverser Voraussetzungen, im Aufbau, das Basis-Spiel komplett auf dem Spielbrett aufgedruckt ist, das bedeutet aufklappen, hinlegen, paar Ressourcen und Marker dazu, und in Windeseile ist der Experten-Euro aufgebaut ... MEGA:love:

    ... also wurde das Basis-Spiel "Out of Box" gezockt, und endete mit einer deftigen Niederlage, 4me, ich spielte eine "biedere Pyramieden-Leisten-Strategie" auf 2 Ebenen, meine Gattin setzte auf "Verziehrungen-Straße der Toten-Masken-Anbetung" Nummer, recht komplex im Aufbau aber heftig VP ausschießend in Runde drei, an deren Anfang lagen wir beide bei ca 100 VP hohlte die Gattin noch stark ~85 VP WOW ... ich gratulierte Brav, und freute mich diesen feine Dice Mover mal wieder genießen zu dürfen!!! <3

    Einmal editiert, zuletzt von blakktom (1. August 2026 um 17:35)

  • Anzeige
  • In meiner Familie hat die Woche erfreulicherweise ein paar Spielrunden beinhaltet -- wenn auch leider diese Woche nur sehr leichtgewichtige Spiele. War für mich okay; sowohl die Mädels als auch meine Frau sind einfach eher selten für komplexere Spiele zu begeistern.

    Los ging's am Montag mit ein paar Runden #Uno -- oder eigentlich Hjem-Is, was eigentlich eine dänische Eisfirma ist, von der wir als ein Werbegeschenk mal ein Uno-artiges Kartenspiel mit dem Hjem-Is-Branding erhalten haben. Jede Karte bildet daher einige Eise am Stiel ab ... Dass wir das erhalten haben, ist schon viele Jahre her, aber es wird immer noch ab und zu rausgeholt, während wir ein echtes Uno o. Ä. überhaupt nicht besitzen. Da spielt eine ganze Menge Urlaubsnostalgie mit rein, denke ich.

    Am Dienstag haben wir zunächst eine Runde #HugoDasSchlossgespenst gespielt. Auch das ist letztendlich nur der Nostalgie geschuldet: Unsere Große hat sich im Laufe ihrer Kinderjahre so viele Sonderregeln dafür ausgedacht, dass ihr das Spiel einfach ans Herz gewachsen ist, selbst wenn sie schon lange aus dem eigentlichen Zielalter raus ist. War dann tatsächlich auch ganz kurzweilig und witzig.

    Später hat der Dienstag dann noch eine Runde Swiftopoly beinhaltet -- ein #Monopoly mit Taylor-Swift-Branding. Ja, die Große ist ein großer Fan der Sängerin. In einer Runde zu zweit konnte ich sie nach langem Hin und Her besiegen; wir hatten beide zwischendurch schon mehrmals keine Lust mehr (also ich eigentlich von vornherein nicht, da ich Monopoly nicht mag), aber zwischendurch einfach abbrechen fand ich dann auch doof. Also haben wir es durchgezogen. Ich hoffe, dass das Spiel so bald nicht wieder ausgewählt wird ..

    Mittwoch war dann nur digitales Spielen drin (Lego Party), aber am Donnerstag ging es wieder an den Tisch: Ich konnte meine Frau davon überzeugen, eine Runde #Knaster zu spielen. Das hatte sie mir vor Ewigkeiten mal geschenkt und es lag mittlerweile aber schon so lange im Schrank rum, dass wir beide gar nicht mehr genau wussten, wie es geht. Daher war sie erst nicht begeistert, aber während des Spiels hat es ihr mehr und mehr Spaß gemacht. Die Große kam dann noch dazu und fand das Spiel auch total spaßig, sodass ein Spiel, das vorher ewig ignoriert wurde, auf einmal wieder mehrere Fürsprecher:innen gewonnen hat.

    Den Donnerstag-Abend haben meine Frau und ich dann noch mit ein paar Runden #Pentago ausklingen lassen, die ich alle siegreich beenden konnte (was meine Frau zum Haare raufen fand).

    Als es am Freitag zum Spiele-Voting ging, stand wieder #Knaster zur Auswahl, und prompt wurde es aufgrund der Erfahrungen des Vortages auch gewählt. Dieses Mal war dann auch die Kleine mit dabei und trotz anfänglichem "Das spiele ich auf keinen Fall!" hat sie sich darauf eingelassen und hat auch Spaß gehabt.

    So viel Spaß, dass sie am Samstag dann sogar auch für #Knaster gestimmt hat, was dann also schon zum dritten Mal diese Woche auf den Tisch kam. Die Kleine und ich haben als Team dann meine Frau und die Große besiegt.

    Zu diesem Zeitpunkt war die Kleine dann schon so ein großer Knaster-Fan geworden, dass sie das am Sonntag unbedingt wieder spielen wollte -- sie hat es aber mit Kniffel verwechselt und war dann gar nicht begeistert, als es auf einmal hieß, gut, wir spielen dann jetzt also #Kniffel. Zu retten war die Situation nur, indem wir uns direkt darauf geeinigt haben, im Anschluss direkt eine Runde #Knaster zu spielen. Beide Sonntags-Runden gingen an meine Frau.

    So ging eine Woche zu Ende, in der ich mit der Menge an Spielen durchaus zufrieden war, die mich aber auf eine Woche mit etwas komplexeren Spielen hoffen lässt.

    Spielwirbel ist eine kostenlose Web-App für eure Spielgruppe rund um die Frage "Was spielen wir heute?". Schau gerne mal rein!

  • Weiter geht's durch die Sammlung und weiter wird kräftig ausgemistet und auf den Prüfstand gestellt.

    #UnlockRiskyAdventures - auch der dritte Fall war wieder ein Lichtblick mit schönen Rätseln, tollen Ideen und spannender Story. Insgesamt ist unsere Unlock-Müdigkeit, die sich bei der vorherigen Box eingestellt hatte nun vollständig kuriert und wir haben wieder deutlich mehr Lust auf die nächsten Boxen. 7.5/10

    #Fabelsaft - lange nicht gespielt. Leider konnte das Spiel seinen Platz bei uns nicht behaupten mit der Partie. Effektiv ist das eine Art Workerplacer mit sich im Laufe der Partien verändernden Worker-Spots (die Worker werden auf wechselnde Karten in einer Auslage gestelt). Letztlich ist das ganze aber ein reiner Ressourcentausch bzw. -sammel-Wettlauf und ausser der wechselnden Auslage relativ urspannend. Zieht aus 6/10

    #DieCrew - Auch ewig nicht gespielt - zieht auch aus. Das Spiel ist gut, aber nicht gut zu zweit und wird deshalb kaum bei uns auf dem Tisch kommen 7/10

    #Radlands - Super Deluxe - auch ewig nicht gespielt. Auch bei diesem: ein gutes Spiel, aber aufgrund der vielen kürzlich erschienenen Zweispieler-Duellspielen, die uns noch besser gefallen (#Compile, #ToyBattle, #Cardia usw.) brauchen wir das nicht mehr. Bereits verkauft 7/10

  • Zurück vom fünftägigen BSW-Sommertreffen auf der Freusburg in Kirchen (Kreis Sieg): 38 Partien mit 27 Spielen, davon 16 erstmals gespielt, und 31 Mitspielenden, hier einige Highlights:

    #BidCoin: Ein Kartenstichspiel, bei dem man die Anzahl der Stiche mit zusätzlichen "Bid"-Karten der Wert 1, 2, 3, 5 und 7 erst während der Partie festlegt und auch noch mal erhöhen kann. Man kann auch auf "Null" spielen und sagt dies mit den "Bid"-Karten in der Höhe der Anzahl der verbleibenden Handkarten an. Wer als erster als "Bid"-Karten los wird oder die niedrigste "Bid"-Karten-Summe nach vorgegebener Anzahl hat, gewinnt. Kurzweilig, hat allen Mitspielenden sehr gut gefallen.

    #Ritual: Die Spielenden tauschen nach einschränkenden Regeln Edelsteine in 5 Farben hin und her, um möglichst schnell kooperativ eine bestimmte Anzahl von Aufträgen zu erfüllen. Was sich anfangs sehr chaotisch gestaltete, wurde mit zunehmender Spielerfahrung eine ebenfalls kurzweilige Herausforderung.

    #TheGang: Mit meinen mindestens 20 Jahre alten Pokerregel-Kenntnissen hab ich gleich die erste Runde geschmissen. Aber nach einer kurzen Einführung in die Variante Texas Hold'em hat die Einschätzung und das kooperative Ranking der Blätter in 4 Runden gut geklappt. Ich bin mir nicht sicher, ob das Spiel länger trägt, wenn die Gruppe ihre "Kommunikationsregeln" bei der Vergabe der Ranking-Chips erstmal gefunden hat.

    #SweetLands: Hui, schönes Material und so viele Optionen. Interaktives Worker-Placement, multifunktionale Karten, Bonusleisten und Plättchenlegen, eine echte Herausforderung. In der Erstpartie habe ich mal alle Optionen wahrgenommen, eine Konzentration auf wenige Bereiche stellte sich in unserer Partie als deutlich punkteträchtiger heraus. Kurios und wenig hilfreich fand ich den Anleitungs-Tipp für die Erstpartie: Man solle sich bemühen, auf 270 Punkte zu spielen, bevor man in den 300er-Bereich vorstösst.

    #Abraca...Who?: Jeder Spielende erhält eine Charakter-Karte, von denen 6 verschiedene in unterschiedlicher Häufigkeit im Spiel sind. Diese werden so gehalten, dass nur die Mitspielenden den eigenen Charakter sehen. Jetzt kann man einen Gegner zum Kampf auffordern (Vergleich der Charakter-Werte) oder den eigenen Charakter raten. Die Charakter-Karten werden anschließend offen abgelegt und die Transparenz damit größer. Gefällt mir - aufgrund der zunehmenden Informationen und der Bluff-Komponente - besser als Love Letter, und sorgte durch den hohen Unterhaltswert auch für Aufmerksamkeit an den umliegenden Tischen.

    #MoonColonyBloodbath: Die Anzahl der eigenen Kolonisten reduziert sich sukzessiv durch Ereignisse und wildgewordene Roboter. Mittels vier verschiedenen Aktionen und dem Ausspielen möglichst gut korrespondierender Karten bemüht man sich, die Verluste zu reduzieren bzw. kompensieren. Ein unterhaltsames Thema und eine übersichtliche Komplexität und Spielzeit sind mir guter in Erinnerung geblieben.

    #FlipToons: Noch ein unterhaltsames Kartenspiel, in dem rundenbasiert über die Auslage Einkommen generiert und in ein stärkeres Deck investiert wird. Die Varianz der Karten bietet zahlreiche Ansätze als auch ein wenig Interaktion. Anspruch und Spielzeit standen in einem angemessenen Verhältnis. Schönes Zwischendurch.

    #Fromage: Ebenfalls erstmals gespielt, die Abstimmung zwischen korrespondierender Aktionsstärke und Timing, um im jeweils vorgegebenen Viertel einen, über den Einsatz von Tieren auch weitere, Käse zu platzieren, hat mich nicht besonders abgeholt. Auch meine Mitspielenden haben sich gefragt, wie man mehrere verschiedene Gebäude sinnvoll ins Spiel einbringen soll. Aber vielleicht ist das gar nicht so vorgesehen.

    #RailwayBoom: Ein schönes Wirtschaftsspiel in 4 Runden mit 6 Phasen, in den a) Loks und Anhänger, b) Standorte für Bahnhöfe, c) Technologien und nach der Einkommens- und Eisenbahnphase auch d) die Höhe der Belohnung für das Erreichen von Zielen (variabel) ersteigert werden. Die knappen Ressourcen lassen allerdings nicht allzu viel Spielraum für ein breites Spektrum von Geboten. Ein rundes Spiel mit vielen Einflussmöglichkeiten, permanenter Interaktivität und nahezu ohne Glücksfaktor. Hat mich ebenfalls begeistert.

    Außerdem:
    #GhostWriter, #Mü&Mehr, #Heat, #ArcheNova, #WinterderToten, #FeedtheKraken, #FiveTribes, #SanJuan1897, #Wizard, #Logic&Lore, #MammaMia, #EternalSevens, #ManoirBizarre, #RomeinaDay, #FantastischeReiche, #BigorBang, #CastleCombo, #Jusayo
    (auf Wunsch liefere ich zu einzelnen Spielen einen Bericht nach).

    It's a game, have fun!

    7 Mal editiert, zuletzt von PeHa (3. August 2026 um 17:10)

  • Anzeige